Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

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Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon R.B. » 26. Januar 2019, 06:57

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R.B.
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PJoppen hat geschrieben:Ich komme mir bei dem Ganzen leicht verar.. vor.
Wenn Ihr es nicht schafft einen Mittelweg zu finden, anstatt euer *entweder / oder* Gedanken nachzuhängen, dann solltet Ihr wirklich mal über neue Berufe nachdenken.


Verstehe ich nicht. Wer? Was? Warum?
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Tennessee » 26. Januar 2019, 12:15

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Tennessee
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R.B. hat geschrieben:
PJoppen hat geschrieben:Ich komme mir bei dem Ganzen leicht verar.. vor.
Wenn Ihr es nicht schafft einen Mittelweg zu finden, anstatt euer *entweder / oder* Gedanken nachzuhängen, dann solltet Ihr wirklich mal über neue Berufe nachdenken.


Verstehe ich nicht. Wer? Was? Warum?


Naja, ich persönlich fand den FFE-Zyklus in seiner Ausführung durchaus witzig. Der traf vor allem in seiner Schreibweise z.T. voll meinen Humor. Wie ernst das zu nehmen ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Zusammen mit KNFs anfänglicher Bemerkung, ob uns dies besser gefallen hätte, kann schon der Eindruck entstehen, dass der FFE-Zyklus bewusst an das Forum adressiert ist und dieser, mit seiner irrigen und banalen Handlung, eine Art Kritiker-Retourkutsche darstellt.
Wenn man sich dann als Leser die Frage stellt, warum FFE (auch der Titel ist ja ein geflügeltes Wort mit einer bestimmten Bedeutung) ganz bewusst auf einer humorigen Basis erstellt wurde, dann erscheint auch recht schnell die Frage, warum denn ein FFE nicht auch mit bewusster Ernsthaftigkeit konzipiert wird. Denn auch die aktuelle Handlung wird sich ja nicht dem Vorwurf stellen lassen können, dass die Basis der aktuellen PR-Zyklen eine ironisch gefärbte Handlung oder ein humoristisch geprägter Blick auf das Perryversum darstellt.
Trotz des humoristischen Inhalts kann sich somit dennoch ein ziemlich ernster Kontext ergeben, inklusive des Vorwurfs, dass "man" wohl keine andere Form von "FFE" (und dies kann natürlich auch mit "positiver Utopie" oder "düsterfreiere Handlung") erstellen könne.
Es trifft mal wieder die alte Weisheit: "Humor ist etwas sehr Subjektives", sagte der Kaiser, als er den Narren erschoss. *zwinker*

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon nanograinger » 26. Januar 2019, 13:14

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nanograinger
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Tennessee hat geschrieben:.. Denn auch die aktuelle Handlung wird sich ja nicht dem Vorwurf stellen lassen können, dass die Basis der aktuellen PR-Zyklen eine ironisch gefärbte Handlung oder ein humoristisch geprägter Blick auf das Perryversum darstellt....

Hier hast du mich (und vielleicht auch dich selbst) verloren. Würdest du etwas lesbarer ausdrücken, was du hier meinst?

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Tennessee » 26. Januar 2019, 15:59

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Tennessee
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nanograinger hat geschrieben:[...]
Hier hast du mich (und vielleicht auch dich selbst) verloren. Würdest du etwas lesbarer ausdrücken, was du hier meinst?


Ich habe es jetzt farblich gestaltet. Ist das lesbarer? An der Typographie kann ich aber leider nur wenig ändern. :(

Naja, ich persönlich fand den FFE-Zyklus in seiner Ausführung durchaus witzig. Der traf vor allem in seiner Schreibweise z.T. voll meinen Humor. Wie ernst das zu nehmen ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Zusammen mit KNFs anfänglicher Bemerkung, ob uns dies besser gefallen hätte, kann schon der Eindruck entstehen, dass der FFE-Zyklus bewusst an das Forum adressiert ist und dieser, mit seiner irrigen und banalen Handlung, eine Art Kritiker-Retourkutsche darstellt.
Wenn man sich dann als Leser die Frage stellt, warum FFE (auch der Titel ist ja ein geflügeltes Wort mit einer bestimmten Bedeutung) ganz bewusst auf einer humorigen Basis erstellt wurde, dann erscheint auch recht schnell die Frage, warum denn ein FFE nicht auch mit bewusster Ernsthaftigkeit konzipiert wird. Denn auch die aktuelle Handlung wird sich ja nicht dem Vorwurf stellen lassen können, dass die Basis der aktuellen PR-Zyklen eine ironisch gefärbte Handlung oder ein humoristisch geprägter Blick auf das Perryversum darstellt.
Trotz des humoristischen Inhalts kann sich somit dennoch ein ziemlich ernster Kontext ergeben, inklusive des Vorwurfs, dass "man" wohl keine andere Form von "FFE" (und dies kann natürlich auch mit "positiver Utopie" oder "düsterfreiere Handlung") erstellen könne.
Es trifft mal wieder die alte Weisheit: "Humor ist etwas sehr Subjektives", sagte der Kaiser, als er den Narren erschoss. *zwinker*

lg
Ten.
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Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Klaus N. Frick » 26. Januar 2019, 17:01

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Klaus N. Frick
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nanograinger hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:.. Denn auch die aktuelle Handlung wird sich ja nicht dem Vorwurf stellen lassen können, dass die Basis der aktuellen PR-Zyklen eine ironisch gefärbte Handlung oder ein humoristisch geprägter Blick auf das Perryversum darstellt....

Hier hast du mich (und vielleicht auch dich selbst) verloren. Würdest du etwas lesbarer ausdrücken, was du hier meinst?


Ich hab's auch nicht kapiert. Daran ändert die grüne Farbe nichts ...

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon nanograinger » 26. Januar 2019, 17:05

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nanograinger
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Tennessee hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:[...]
Hier hast du mich (und vielleicht auch dich selbst) verloren. Würdest du etwas lesbarer ausdrücken, was du hier meinst?

Ich habe es jetzt farblich gestaltet. Ist das lesbarer?

Nein.
Tennessee hat geschrieben:An der Typographie kann ich aber leider nur wenig ändern. :(

Aber an diesem Satz selbst kannst du etwas ändern, um ihn lesbarer (verständlicher) zu machen.
Tennessee hat geschrieben:Denn auch die aktuelle Handlung wird sich ja nicht dem Vorwurf stellen lassen können, dass die Basis der aktuellen PR-Zyklen eine ironisch gefärbte Handlung oder ein humoristisch geprägter Blick auf das Perryversum darstellt.

Aber vermutlich ist es Absicht, dass du dich so verschwurbelt ausdrückst. Also alles gut. B-)

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Ce Rhioton » 26. Januar 2019, 17:12

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Ce Rhioton
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:.. Denn auch die aktuelle Handlung wird sich ja nicht dem Vorwurf stellen lassen können, dass die Basis der aktuellen PR-Zyklen eine ironisch gefärbte Handlung oder ein humoristisch geprägter Blick auf das Perryversum darstellt....


Ich hab's auch nicht kapiert. Daran ändert die grüne Farbe nichts ...


Ten wollte wohl darauf hinaus, dass niemand auf die Idee käme, die aktuellen Zyklen mit "Friede-Freude-Eierkuchen" zu assoziieren.
Oder anders formuliert: Ein bisschen Auflockerung/eine Prise Humor könnte aktuellen Zyklen hin und wieder ja nicht schaden.

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Tennessee » 26. Januar 2019, 17:19

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Tennessee
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nanograinger hat geschrieben: [...]
Aber vermutlich ist es Absicht, dass du dich so verschwurbelt ausdrückst. Also alles gut. B-)


Na, selbstverständlich ist das Absicht. Es grenzt dich als Antwortenden aus. Ziel erreicht - und man möge mir nicht vorwerfen, ich hätte keine Ziele mehr. :wub:
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
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„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Laurin » 26. Januar 2019, 17:42

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Laurin
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Ich finde auch, das nach einem vernünftigen Mittelweg zwischen Dystopie und FFE gesucht werden sollte, statt immer nur größere Bedrohungsszenarien zu skizzieren. Das Problem bei den abzuwendenden Bedrohungen ist auch, dass die Protagonisten dann eher zu Getriebenen werden, die im Grunde nur noch reagieren.

Mir fehlen die positiven Visionen. Das Projekt von SAN wäre so etwas gewesen - was mit dem unrühmlichen Ende des Mit-Initiators Bostich ja nun wohl zu dem Akten gelegt wurde.

PR ist für viele auch ein bisschen 'Fluchtliteratur' - das sollte man nicht vergessen.

(Und danke Kapaun für die Frage nach den Links, ich hätte es sonst auch nicht gefunden)

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Ce Rhioton » 26. Januar 2019, 18:03

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Laurin hat geschrieben:Mir fehlen die positiven Visionen. Das Projekt von SAN wäre so etwas gewesen - was mit dem unrühmlichen Ende des Mit-Initiators Bostich ja nun wohl zu dem Akten gelegt wurde.


Doch was hätte das Projekt von SAN (das mühsam aufgebaut werden müsste) für Folgen? Es würde Aufmerksamkeit erregen - Neider, Konflikte, Feinde anziehen und früher oder später vermutlich zerstört werden.
Wozu etwas aufbauen, das ohnehin keine Zukunft haben dürfte?
PERRY RHODAN ist kein "Star Trek".
PERRY RHODAN erzählt die Geschichte der Menschheit einer fernen Zukunft - und zwar so, wie wir sind. Und nicht, wie wir gerne wären.

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon nanograinger » 26. Januar 2019, 18:16

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nanograinger
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Ce Rhioton hat geschrieben:Ten wollte wohl darauf hinaus, dass ....

Schön, dass du jetzt die Exegese für Tennessees Ergüsse machst. B-)

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon nanograinger » 26. Januar 2019, 18:22

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nanograinger
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Ce Rhioton hat geschrieben:...
PERRY RHODAN erzählt die Geschichte der Menschheit einer fernen Zukunft - und zwar so, wie wir sind. Und nicht, wie wir gerne wären.

Interessante These und treffend formuliert. :st:

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon PJoppen » 26. Januar 2019, 22:41

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Ce Rhioton hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:Mir fehlen die positiven Visionen. Das Projekt von SAN wäre so etwas gewesen - was mit dem unrühmlichen Ende des Mit-Initiators Bostich ja nun wohl zu dem Akten gelegt wurde.


Doch was hätte das Projekt von SAN (das mühsam aufgebaut werden müsste) für Folgen? Es würde Aufmerksamkeit erregen - Neider, Konflikte, Feinde anziehen und früher oder später vermutlich zerstört werden.
Wozu etwas aufbauen, das ohnehin keine Zukunft haben dürfte?
PERRY RHODAN ist kein "Star Trek".
PERRY RHODAN erzählt die Geschichte der Menschheit einer fernen Zukunft - und zwar so, wie wir sind. Und nicht, wie wir gerne wären.


Ernsthaft?..
Ce Rhioton hat geschrieben:.. Doch was hätte das Projekt von SAN (das mühsam aufgebaut werden müsste) für Folgen? Es würde Aufmerksamkeit erregen - Neider, Konflikte, Feinde anziehen und früher oder später vermutlich zerstört werden...


Ist ja nicht so als wenn rund um die MS Schilder stehn mit der Aufschrift:
*Tot, Mord, Raub, Zerstörung, Intrigen.. kommense rein, kommense her.. hier alles günstig zu haben*

Du willst jetzt ernsthaft behaupten das ein Lichtstreif am Horizont dafür verantwortlich wäre das eine Party der Dystopie in der MS und Umgebung ausbrechen würde?.. ja .. wenn es also nach dem gehen würde, was für ein Hort der Glückseligkeit muss den das PR Universum gewesen sein das die Tussen so gehaust haben?, die Kollone?.. alle anderen die meinten das Morden /Zerstören / Unterdrücken ja nur selbstverschuldet ist.. kann ja nicht angehen das die auch nur den Funken an Hoffnung auf bessere Zeiten haben.

Ce Rhioton hat geschrieben:.. Wozu etwas aufbauen, das ohnehin keine Zukunft haben dürfte?..


Das lasse ich jetzt mal so stehen..

Ce Rhioton hat geschrieben:...PERRY RHODAN erzählt die Geschichte der Menschheit einer fernen Zukunft - und zwar so, wie wir sind. Und nicht, wie wir gerne wären.


Jau.. genau... das würde ja bedeuten das die Typen in der Erzählung mal rein garkeie Entwicklung durchmachen.. immer so sein wie wir jetzt..

Da freuen sich die Autoren.. Arbeit für die Char Entwicklung gespart.. :st: .. aber davon ab.. das ist *Fiktiv* .. nicht real!.. die Protagonisten sind GENAU so wie wir (nagut.. wie die Autoren/Expotarchen) die gerne hätten.
aktueller Status der EA: Bild .. Die Dekonstruktion des Blues schreitet voran...

.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon PJoppen » 26. Januar 2019, 23:07

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R.B. hat geschrieben:
PJoppen hat geschrieben:Ich komme mir bei dem Ganzen leicht verar.. vor.
Wenn Ihr es nicht schafft einen Mittelweg zu finden, anstatt euer *entweder / oder* Gedanken nachzuhängen, dann solltet Ihr wirklich mal über neue Berufe nachdenken.


Verstehe ich nicht. Wer? Was? Warum?


Ich zitiere mal
Bei der Vorbereitung auf den laufenden PERRY RHODAN-Zyklus diskutierten die Autoren auch über die Möglichkeit, allen Leserwünschen gerecht zu werden. Dabei wurde auch versucht, einen Zyklus zu konzipieren, der garantiert ohne Gewalt und Action auskommen würde.


Das ist für mich nur ein Weg um sich über diejenigen lustig zu machen die gesagt haben das die vorherschende Dystopie in der Konzeption zu viel des Guten ist und es nicht auch ein bisserl mehr an Positiven geben könnte.

Das dies als solcherart Plasphemie betrachtet wird damit Energie aufgebracht wird das *Humoristisch* durch den Kakao zu ziehen.. naja.
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Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Ce Rhioton » 26. Januar 2019, 23:44

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Ce Rhioton
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PJoppen hat geschrieben:Das ist für mich nur ein Weg um sich über diejenigen lustig zu machen die gesagt haben das die vorherschende Dystopie in der Konzeption zu viel des Guten ist und es nicht auch ein bisserl mehr an Positiven geben könnte.


Aber wie definiert sich denn "Positiv"?
Es gibt kein Positiv ohne Negativ, kein Plus ohne Minus, kein "Gut" ohne "Böse".
Jeder Zyklus strebt dem Höhepunkt (der Überwindung des Konflikts, der Abwehr der Gefahr) entgegen - und jeder Zyklus beginnt mit Aufbau, Bedrohung, Gefährdung, Lösungssuche.
Das ist das Auf und Ab der Spannungsliteratur.

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Icha Tolota » 26. Januar 2019, 23:56

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    Mal meinen Senf zu sinnloser Gewalt wie teilweise bei Traitor,
    und der Darstellung der Folgen einer ungeheueren Verletzung

    Der Zyklus Sternengruft
    hat mir wegen seiner psychologischen Verpflechtungen sehr gut gefallen.
    25 Hefte voller Spannung, aber auch Humor, bei dem Volk, das auch gerade
    die interstellare Raumfahrt entdeckt hatte und den Mechanikern.

    Attilar Leccore hat eine hervoragende Vorstellung abgeliefert.
    Ich hätte zwar schon noch gerne weiterhin über ihn gelesen,
    aber ich fand seinen Wechsel auf sehr elegante und für seine
    zukünftigen Weg optimistischen Weise gelöst.
    Ebenso für Goldorydun.

    Die Folgen des Werdegangs der Tiuphoren würden wir in unserer Welt,
    bei einem einzelenen Menschen, als post-traumatische-Belastungsstörung
    bezeichen.
    Okey, so viel Spannung muß ich auch nicht immer haben.
    Glücklicherweise hatte ich, während der Zyklus lief,noch so viel altes
    Nachzulesen, daß ich die 25 Hefte wenigsten am Stück lesen konnte.
    Ist dem Haushalt zwar nicht so gut bekommen, er hat sich inzwischen
    aber wieder erholt.
    In Bezug auf 3000 und weitere lasse ich mich einfach überraschen.
    Ich hab ja die letzen 3 Jahre en bloc von vorne bis Jetzteit nochmal
    gelesen, und da wird man etwas nachsichtiger, wenn man sich die
    Qualität des Gesamtkunstwerks des Perryversum vors Auge führt.

    Ich habe viele, viele SF Bücher gelesen, aber letztendlich waren
    sie mir alle zu kurz. :D
        pro juventute ad astra

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon PJoppen » 27. Januar 2019, 00:25

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PJoppen
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Ce Rhioton hat geschrieben:
PJoppen hat geschrieben:Das ist für mich nur ein Weg um sich über diejenigen lustig zu machen die gesagt haben das die vorherschende Dystopie in der Konzeption zu viel des Guten ist und es nicht auch ein bisserl mehr an Positiven geben könnte.


Aber wie definiert sich denn "Positiv"?
Es gibt kein Positiv ohne Negativ, kein Plus ohne Minus, kein "Gut" ohne "Böse".
Jeder Zyklus strebt dem Höhepunkt (der Überwindung des Konflikts, der Abwehr der Gefahr) entgegen - und jeder Zyklus beginnt mit Aufbau, Bedrohung, Gefährdung, Lösungssuche.
Das ist das Auf und Ab der Spannungsliteratur.


Für mich sieht es eher so aus *negativ/minus/böse* .. die Gegenpole sind nichtexistent oder haben nur eine Alibifunktion um das *auf die Schnauze kriegen* zu legitimieren und deine Platitüde ist uns allen bekannt.. das muss nicht gebetsmühlenartig, wenn das Thema aufkommt, wiederholt werden.

Dann frage ich dich mal wo du in den Zyklen positives bzw. langfristig positives siehst. Das stoppen einer Gefahr zählt nicht, das ist einfach nur das Ergebniss des getrieben seins der Protagonisten.

Wie ist für dich die Grundstimmung in den Zyklen?. Gut?.. nicht so gut?.. oder eher *ach.. schon wieder eins aufs Maul bekommen.. aber Hey.. wir leben noch*.

Davon ab, diese Diskussion solltest nicht du führen sondern diejenigen die am Ruder sitzen. Das schweigen im Walde und das jetzige lustig machen ist aber leider bezeichnend für den (Un-)Willen der Expotarchen.
aktueller Status der EA: Bild .. Die Dekonstruktion des Blues schreitet voran...

.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Laurin » 27. Januar 2019, 02:44

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Laurin
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Ce Rhioton hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:... Mir fehlen die positiven Visionen. Das Projekt von SAN wäre so etwas gewesen - was mit dem unrühmlichen Ende des Mit-Initiators Bostich ja nun wohl zu dem Akten gelegt wurde. ...

Doch was hätte das Projekt von SAN (das mühsam aufgebaut werden müsste) für Folgen? Es würde Aufmerksamkeit erregen - Neider, Konflikte, Feinde anziehen und früher oder später vermutlich zerstört werden.
Wozu etwas aufbauen, das ohnehin keine Zukunft haben dürfte?
PERRY RHODAN ist kein "Star Trek".
PERRY RHODAN erzählt die Geschichte der Menschheit einer fernen Zukunft - und zwar so, wie wir sind. Und nicht, wie wir gerne wären.

Deine Meinung. Meine Meinung nicht.

Wenn ich wissen will wie wir sind, gucke ich mir die Tagesschau an. Für eine erdachte Zukunft würde ich mir schon was anderes erhoffen; und ich kann mir schon vorstellen, dass sich die Menschen auch weiter entwickeln ...


PJoppen hat geschrieben:... Ich zitiere mal
Bei der Vorbereitung auf den laufenden PERRY RHODAN-Zyklus diskutierten die Autoren auch über die Möglichkeit, allen Leserwünschen gerecht zu werden. Dabei wurde auch versucht, einen Zyklus zu konzipieren, der garantiert ohne Gewalt und Action auskommen würde.

Das ist für mich nur ein Weg um sich über diejenigen lustig zu machen die gesagt haben das die vorherschende Dystopie in der Konzeption zu viel des Guten ist und es nicht auch ein bisserl mehr an Positiven geben könnte. ...

So kam das bei mir auch an. Leider. :mellow:

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Mr Frost » 27. Januar 2019, 04:23

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Laurin hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:(...)
PJoppen hat geschrieben:... Ich zitiere mal
Bei der Vorbereitung auf den laufenden PERRY RHODAN-Zyklus diskutierten die Autoren auch über die Möglichkeit, allen Leserwünschen gerecht zu werden. Dabei wurde auch versucht, einen Zyklus zu konzipieren, der garantiert ohne Gewalt und Action auskommen würde.

Das ist für mich nur ein Weg um sich über diejenigen lustig zu machen die gesagt haben das die vorherschende Dystopie in der Konzeption zu viel des Guten ist und es nicht auch ein bisserl mehr an Positiven geben könnte. ...

So kam das bei mir auch an. Leider. :mellow:

Ganz, ganz genauso bei mir auch...Leider. Schlechtes oder ignorantes Marketing. Sehr schade.

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Mr Frost » 27. Januar 2019, 04:27

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PJoppen hat geschrieben:(...)
Das schweigen im Walde und das jetzige lustig machen ist aber leider bezeichnend für den (Un-)Willen der Expotarchen.

So wirkt es.

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Kardec » 27. Januar 2019, 11:16

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Na ja, die Expokraten können hier ja quasi täglich lesen, was sie alles so den lieben langen Tag falsch machen - und zwar in jedwelcher Form.
Von ernsthaft über ironisch, von zynisch bis stillos.

Es wird kritisiert wenn sie sich rar machen.
Begeben sie sich aber auf die gleiche Ebene (mir fällt grad die "Publikumsbeschimpfung" glaub aus den späten 60ern ein :D ), dann aber halloooooo. Da entfaltet sich die neue deutsche Mimosenhaftigkeit.

Alter Lemurerspruch:"Wer austeilt muss auch einstecken können" :P

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Ce Rhioton » 27. Januar 2019, 11:29

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Ce Rhioton
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Laurin hat geschrieben:Wenn ich wissen will wie wir sind, gucke ich mir die Tagesschau an. Für eine erdachte Zukunft würde ich mir schon was anderes erhoffen;


Ich würde mir was anderes eigentlich schon für unsere reale Gegenwart erhoffen.

und ich kann mir schon vorstellen, dass sich die Menschen auch weiter entwickeln ...


Ich kann mir auch vorstellen, dass mir morgen Flügel wachsen. :rolleyes:

Ich hatte das schon mal erwähnt: Die Verantwortlichen sind mit dem Produkt zufrieden - das sagt alles.
Für Autoren ist PR ein Projekt wie andere auch. Da sollten wir uns keinen Illusionen hingeben.

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Thomas Schmidt » 27. Januar 2019, 12:31

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Hallo

Laurin hat geschrieben:
PJoppen hat geschrieben:... Ich zitiere mal
Bei der Vorbereitung auf den laufenden PERRY RHODAN-Zyklus diskutierten die Autoren auch über die Möglichkeit, allen Leserwünschen gerecht zu werden. Dabei wurde auch versucht, einen Zyklus zu konzipieren, der garantiert ohne Gewalt und Action auskommen würde.

Das ist für mich nur ein Weg um sich über diejenigen lustig zu machen die gesagt haben das die vorherschende Dystopie in der Konzeption zu viel des Guten ist und es nicht auch ein bisserl mehr an Positiven geben könnte. ...

So kam das bei mir auch an. Leider. :mellow:


Dem stimme ich ebenfalls zu. Ich gehe sogar noch weiter und vermute, dass damit die Leute gezielt lächerlich gemacht und ins Abseits gestellt werden sollen, denen die Dystopie-Tendenzen in der Serie nicht gefallen. Denn so einen absurden Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus hat sicherlich niemand hier lautstark gefordert. Spannung und Action gehören selbstverständlich zu PR, gerne auch mal eine Raumschlacht. Aber das muß nicht bedeuten, dass alles systematisch kauputt gemacht werden muss, wass Generationen von Autoren zuvor aufgebaut haben, oder dass Perry Rhodan nun vor irgendwelchen galaktischen Wutbürgern gejagt wird, schon gar nicht als Aufmacher für einen Tausender-Band! SAN wäre mal ein positiver Aufbruch in ein neues Zeitalter geworden.

Grüße, Thomas

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon old man » 27. Januar 2019, 13:00

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old man
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Ich halte das jetzt nicht für eIne Leserbeschimpfung, sondern eher für Humor - ich habe gelacht. Aber ich kann auch den Artikel nicht mehr finden - vielleicht hat man ihn vom Netz genommen?
Und auch ich finde, dass einige der dort aufgeführten Dinge der realen Serie gut tun würden - so ein running gag wie der mit Bully zum Beispiel. B-)
Zu den Sternen !

Re: Friede-Freude-Eierkuchen-Zyklus

Beitragvon Moonbiker » 27. Januar 2019, 13:22

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Moonbiker
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old man hat geschrieben: Aber ich kann auch den Artikel nicht mehr finden - vielleicht hat man ihn vom Netz genommen?

Nö.
https://perry-rhodan.net/aktuelles/logb ... E2%80%93-1
https://perry-rhodan.net/aktuelles/logb ... E2%80%93-2

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