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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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walter59
Oxtorner
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das Thema "Angst" auf diesem Planeten ist für mich noch nicht gegessen ... das wurde nur beschrieben, aber nicht wirklich erklärt ...

auch diese Geheimnistuerei ... warum das unseren "Agenten" nicht von "unserem" Sayporaner Chourtaird verraten wurde - wo das ja immerhin zu 2 Toten geführt hat

und überhaupt dominiert mir in diesem Zyklus zu sehr dieses Thema Angst.

erst diese, wie hießen sie ? weiss nicht mehr, diese Typen die wahlweise testosterongesteuert andere mit Angstgefühlen überfluten, oder selbst zum Angsthasen werden ...

dann Qin-Shi, das selbst so dermaßen Angstgefühle erzeugt ... und jetzt wieder die Sayporaner, die damit was zu tun haben.

ich krieg da irgendwie zuviel.
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Alchemix
Marsianer
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Ich hatte mich eigentlich auf Uwes Roman gefreut, doch leider ist er erzählerisch deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben. Das ganze war oky (3/3) hat die Handliung aber nicht unter eine 2 gezogen.
Was hat mich gestört, erst einmal der mangel an Handlung. Das relativ unmotivierte Ableben zweier Expeditionsteilnehmer innerhalb weniger Seiten, konnte ich nicht als Handlung interpretieren. Selbstmordkommando a la TARA, naja. Was wir jetzt haben sind Toufec mit seinen Nanogeten und Sanda auf einem Planeten des Weltenkranzes. Wahrscheinlich dürfen die Beiden jetzt in bester Einzelkämpfermanier, das HQ der Sayporaner umzingeln, und die Personen die dass sagen haben zur Kapitulation zu bringen.
A reader lives a thousand lives before he dies," said Jojen. "The man who never reads lives only one.”
George R.R. Martin, A Dance with Dragons
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PeterFrankenstein
Marsianer
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Tja, da bin ich ja nicht alleine der Meinung!

Mein Bauchgefühl hat mir nach der Lektüre so gesagt...
"Wenn es so einfach ist einen Roman zu schreiben, sollte man es selbst versuchen,
Einfacher geht's kaum noch!"
Das Niveau der Handlung gerade Ausreichend!
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Langschläfer
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walter59 hat geschrieben:erst diese, wie hießen sie ? weiss nicht mehr, diese Typen die wahlweise testosterongesteuert andere mit Angstgefühlen überfluten, oder selbst zum Angsthasen werden ...

Das waren die Dosanthi.

Und dann ist da noch TANEDRAR, die durch die Splitter ihren Untertanen durch die Splitter eine instinktive Reaktion gegen alle Nicht-Escalianer aufzwingt - für mich ist das auch ein Zeichen von Angst. Nicht so sehr einer Angst der Escalianer selbst, aber ihrer SI... und da können die Vier die Eins sind noch so sehr von "Sicherheit" reden... die haben schlicht und einfach SCHISS.
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)
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gejotha
Marsianer
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Ich hatte solche Angst, mich über den Roman schwarz zu ärgern, dass ich bei Seite 37 das Weiterlesen aufgegeben habe. :o :( :-=


Muss vielleicht doch mal bei Ebay nachschaun, da solls noch jede Menge von der guten alten SF geben: Terra, Terra Extra, Utopia....
(jaja, ich weiß, es ist nicht alles gut gewesen, was damals unter diesem Zeichen auf den Markt geworfen wurde. :unschuldig: )


Zur Not bleibt mir noch meine Nick-Sammlung. Könnte nach gut 20 Jahren ja mal wieder durchgeblättert werden
:D
"Die Mikrobe der menschlichen Dummheit ist unausrottbar." (Curt Goetz)
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wepe
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Alchemix hat geschrieben:...
Was hat mich gestört, erst einmal der mangel an Handlung. Das relativ unmotivierte Ableben zweier Expeditionsteilnehmer innerhalb weniger Seiten, konnte ich nicht als Handlung interpretieren. Selbstmordkommando a la TARA, naja. Was wir jetzt haben sind Toufec mit seinen Nanogeten und Sanda auf einem Planeten des Weltenkranzes. Wahrscheinlich dürfen die Beiden jetzt in bester Einzelkämpfermanier, das HQ der Sayporaner umzingeln, und die Personen die dass sagen haben zur Kapitulation zu bringen.

:???: Für mich war da schon eine Menge Handlung ...
Da wird von Bully und dem Sayporaner ein mysteriöser Einsatz gegen das Zentrum des Gegners geplant, ein Kommando auf einen sehr fremdartigen Planeten des Feindes ausgeschickt, es wird durch seltsame Umweltbedingungen Waffen halb aufgerieben. Shanda und Toufec werden gefangen genommen und während zweier Gespräche entwickelt sich, scheinbar von Toufec gesteuert, eine völlig neue Situation. Das Infiltrationskommando wird, wenn nicht zum Bündnispartner, so doch zum Hiwi des Gegners.
Übrigens scheinst du dir das Romanende erspart und den Spoiler überlesen zu haben: Shanda und Toufec verlassen auf der letzten Seite den Planeten, um für Paichander einen SI-Kadaver einzusammeln. :D

Ich fand die Geschehnisse durchaus bunt genug, um ausreichend Stoff zum Nachdenken zu geben.
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de
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Oceanlover
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Mir hat der Roman zunächst viel Spaß gemacht. Uwe hat die fremde, geheimnisvolle Welt gut geschildert. Die seltsamen Mechanopoden, die sich bewegende Stadt und das Angstgefühl der Protagonisten liessen hoffen, dass die Story auf einen spannenden Höhepunkt, vielleicht sogar "Neuland" zu steuert. Für mich war dann der Fortgang in der zweiten Hälfte leider nicht mehr so herausragend, wie ich es mir gewünscht hätte.

Wieder einmal gab es ein zumindest teilweise organisches Steuergehirn, das es zu zerstören galt. Das konnte zumindest mich dramaturgisch nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Nebenbei: Möglicherweise ist eine organische Komponente nicht zwingend für ein intelligentes Gehirn erforderlich. Es wird ja schon jetzt in der Neuro Forschung an einer Computer Gehirnsimulation gearbeitet. http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/die-gefahren-einer-gehirnsimulation-fuer-die-menschheit-a-823928.html In dieser Richtung könnte man in der Perry Serie vielleicht mal etwas weiterspinnen. Aber das nur nebenbei.

Die Diskussion zwischen Paichander und den Terranern über ihre jeweiligen Superintelligenzen war ebenfalls nichts für mich. Erinnerte sie mich doch an zu nichts führende Dispute von Anhängern unterschiedlicher Religionen.

Paichander ist widerum ein interessantes Wesen und wurde gut geschildert. Nur, irgendwie war für mich in der zweiten Hälfte des Heftes die Spannung verlorengegangen.

Uwes Schreibstil wie immer souverän = 2. Story und Zyklus = 3.
Nette Grüße
Oceanlover
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Negasphäre
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Hmm, einer der übelsten Romane im Zyklus imo.
Handlungslogik wenig bis keine. Handlung war da, ja. Aber das war's auch.

Mund abputzen, weiter geht's.
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Mi.Go
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Als ich dachte, jetzt wird's interessant, :D
war das Heft zu Ende. :(
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Henker: "Ich hab hier noch keinen zweimal gesehen"
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streichholzentitaet
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ahha, und was is das Reich?.... ein kleines Fürstentum?....
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Pangalaktiker
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Oceanlover hat geschrieben:Möglicherweise ist eine organische Komponente nicht zwingend für ein intelligentes Gehirn erforderlich. Es wird ja schon jetzt in der Neuro Forschung an einer Computer Gehirnsimulation gearbeitet.


Ich denke, das bezweifelt seit Jahrzehnten kein Wissenschaftler mehr. Passt aber nicht so wirklich in das Perryversum, wo lebendiger Stoff seit Anbeginn ein "mystischer" Stoff ist. Wäre eher was fürs NEOversum. Ich habe allerdings noch nie eine glaubhafte Auseinandersetzung mit dem Thema in der SF gesehen, wo die Menschheit dies mehr als ein paar hundert Seiten überlebt hätte, zumindest in unveränderter Form. :devil: Vielleicht sollte man auch in NEOversum besser sehr vorsichtig mit echter KI umgehen.
Wer unter Euch ohne Sünde ist, werfe das erste Heft aufs Garagendach ...
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Oomph Amber
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Vielleicht sollte man auch in NEOversum besser sehr vorsichtig mit echter KI umgehen.


Das Thema KI ist in der Computerwissenschaft so siet ca. den 90'er Jahren aktiv. Damals wurde schon behauptet innerhalb von 10 Jahren einen "denkenden" Rechner zu entwickeln. Davon sind wir heute immer noch weit entfernt auch wenn die Leistung der kleinen Rechnerlein immer grösser geworden ist. Aus meiner Sicht können die Teile ales was mit Mathematik zu tun hat richtig gut aber wirkliches Denken ist was ganz anderes, dazu gehört Kreativität und die ist mathematisch nicht fassbar.
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Schnurzel
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Bei KI muss ich immer an Dan Simmons' "Hyperion" denken. Das Thema hat da bestens funktioniert, finde ich
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ianmcduck
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Schnurzel hat geschrieben:Bei KI muss ich immer an Dan Simmons' "Hyperion" denken. Das Thema hat da bestens funktioniert, finde ich


Stimmt. Allerdings hat die Herangehensweise von Iain Banks im Kultur-Zyklus auch nicht zu verachten.
Wo bleibt mein Kuchen?
Mein Plädoyer: Nach Schokohasen und Schoko-N(ikol)äusen brauchen wir als drittes Standbein dringend die Schoko-Schlümpfe!
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Pangalaktiker
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Schnurzel hat geschrieben:Bei KI muss ich immer an Dan Simmons' "Hyperion" denken. Das Thema hat da bestens funktioniert, finde ich

ianmcduck hat geschrieben:Stimmt. Allerdings hat die Herangehensweise von Iain Banks im Kultur-Zyklus auch nicht zu verachten.


In beiden Szenarien werden die Menschen von den KIs beherrscht.Bei Hyperion werden sie in Fall of Hyperion schließlich ausgeschaltet, zu dem Preis eines temporären zivilatorischen Zusammenbruchs. Das ist nicht "the world as we know it" und deshalb auch keine Grundlage für eine PR-Serie, sei es Classic, sei es NEO.
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Schnurzel
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Pangalaktiker hat geschrieben:
Schnurzel hat geschrieben:Bei KI muss ich immer an Dan Simmons' "Hyperion" denken. Das Thema hat da bestens funktioniert, finde ich

ianmcduck hat geschrieben:Stimmt. Allerdings hat die Herangehensweise von Iain Banks im Kultur-Zyklus auch nicht zu verachten.


In beiden Szenarien werden die Menschen von den KIs beherrscht.Bei Hyperion werden sie in Fall of Hyperion schließlich ausgeschaltet, zu dem Preis eines temporären zivilatorischen Zusammenbruchs. Das ist nicht "the world as we know it" und deshalb auch keine Grundlage für eine PR-Serie, sei es Classic, sei es NEO.

Stimmt schon, was du schreibst. Ich wollte auch keinesfalls Hyperion mit PR vergleichen. War noch so ein spontaner Gedanke von mir, den ich zu Papier, äh Bildschirm brachte
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Mr Frost
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hilde hat geschrieben:Ein höflich ausgedruckt sinnbefreiter Auftakt-Roman, mit 2 sinnlosen Toten. Die Personen handelten nicht, sondern wurden dasselbige.
.

Trifft die "Dramaturgie" recht gut...
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Mr Frost
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Wie erzeugt man Tragik in einem Action/ Abenteuer-Sci-Fi-Roman?

Nun, ich ich könnte mir vorstellen, daß dies ganz gut gelingen könnte, wenn man zwei Spezialisten schildert, die OPTIMAL vorbereitet und Profis sind. ALLES nach den eigenen Erfahrungen RICHTIG machen und dann doch (ohne Ausweg) an den Gefahren einer feindlichen Umgebung (meinetwegen "Angststrahlungsroboter") zugrunde gehen.

Wie schafft man aber diesbezüglich ein Ärgernis? :gruebel:
Man schildert, daß diese zwei Spezialisten von einer absolut unvorbereiteten, innerlich zerrissenen und unfähigen Anführerin befehligt werden, die einen der beiden mit direkter Mitschuld in den Tod schickt. :(
Letzteres hätte romantechnisch vielleicht noch "funktioniert".
ABER DASS man gerade Shanda diese Anfüherin sein läßt, die im Prinzip eine Sympathieträgerin ist, kann ich nicht im geringsten nachvollziehen.
Sie hat nun zumindest einen der "Spezialisten" aus Eigenverantwortung auf dem Gewissen und gehört für mich vor ein Gericht gestellt (!!).
Sie spürt, was vor sich geht, ÄUSSERT sich aber nicht, um ganz sicher zu gehen (Ein triviales Stilmittel...), und schickt dann den Spezialisten bewußt in die Gefahr.
Die Unemotionalität, mit der der Tod des Spezialisten dann aufgenommen bzw. geschildert wurde, war schon negativ beisipielhaft.

Das alles wirkte auf mich nur wenig durchdacht und so "runtergeschrieben".
Wieder ein Roman, der sich in eine große (?) Reihe von "Werken" einordnet, die nur noch (höchstens) durchschnittlich sind.
Meine Wertung: 4/4/3.

Man scheint groß im Errichten von Kulissen zu sein. Colounshabas Welt (ebenfalls voll mit torkelnden Robotern), nun diese bizarre Rost-Roboterlandschaft, das kosmische Schauspiel, schafft es aber nicht, damit etwas wirklich Atmosphärisches zu machen.
SEHR schade.

Danke, daß WiVa in der nächsten Woche wieder ran darf!! :st:

P.S.: Nun noch zur LKS: AE mokiert sich über Leser, die der Alaska-Ebene "Mystizismus" vorwerfen. Er habe dies in "unreflektierter" Form nun schon mehrmals so gefunden und vermißt dafür "Indizien und Merkmale".
Nun. Habe ich hier zwar noch nie so gelesen, aber wenn man sich mal den Mystisizmus-Begriff (z.B. in der Wikipedia) genauer anschaut, kann man schon finden, daß gerade die Situation mit den Masken, mit der Inkarnation von SIs in Puppen und der allgenwärtigen unkritischen (!) Verehrung der SIs durch die dortigen Völker durchaus bemerken, daß in der Ebene definitiv viele "mystifizierenden Elemente" vorhanden sind.
Aber das paßt ohnehin für viele SI-Geschichten und die jeweilige Verehrung der SIs durch die Hilfsvölker.
Was stört mich aber so sehr?
AE spricht von "plakativen Feststellungen die nicht hilfreich seien".
Stimmt, so etwas ist nie "hilfreich".
Sorry, muß aber mal festhalten:
WENN es "plakative" Worte in PR gibt, dann doch leider gerade häufig auf der LKS in den Kommentaren zu den Lesern.

P.P.S: Sorry, nochmal "Gemecker" zu AE: AEs Darstellung der platzenden Körper im Vakuum "in" der LKS war überzogen "geschmacklos". Kann er gerne im "Dämonenkiller so schreiben, aber es war schon für eine "Leser-Kontaktseite" (ich finde) zu drastisch. "Guten Appetit"!
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Laurin
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Registriert: 25. Juni 2012, 21:48
Der Schreibstil des Romans ist nicht schlecht - aber der Inhalt ... :unsure:

Bull schickt ein anscheinend unerfahrenes und wenig eingespieltes Miniteam ohne Absicherung auf so eine schier aussichtslose Mission? Darunter Shanda - die er ja eigentlich mag?
Völlig absurd!

Man hat ja die TOLBA und hätte so ohne weiteres eine Absicherung des Team vor Ort vornehmen können.

Wenn man glaub, mit dieser Sabotageaktionen die Raumabwehr ausschalten oder stören zu können - für wie lange denn? Wo bleibt die Flotte die das ausnutzt? Strategisch unbefriedigend.

Und Troll Incorporation hat es ja schon gesagt - wieso kann Toufec plötzlich lesen was Shanda ihm telepatisch mitteilen will? Sowas wird einfach mal mit einem Fingerschnippen möglich gemacht. Fantasie statt SF.

Shanda und Toufec am Ende unter fremder Flagge segeln zu sehen ist auch nicht das, was ich mir erhofft hatte.
Und was sie dazu befähigen soll, eine SI zu bergen - keiner weis es.

Sorry, diesmal nur 5-2-4
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Troh.Klaus
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Ein mittelmässiger Roman mit logischen Untiefen.

Dieses EinssatzKommando soll die Vorhut für einen Vorstoss ins WeltenkranzSystem sein?
Da wird das wichtigste (?) Werkzeug der sayporanische Machthaber im Vorbeigehen vernichtet, und der grosse Boss winkt grosszügig ab?
Anschliessend werden die feindlichen Agenten mal eben als "Joker" zu einer heiklen Mission mitgenommen?

Die Sayporraner scheinen ja durchaus eine hochstehende Ethik zu verfolgen (oder verfolgt zu haben). Aber es gibt offensichtlich ja nicht mehr soo viele von Ihnen. Wie die dann glauben können, eine SI manipulieren zu können ...

Alles in allem hat mich der Roman nicht mitgenommen.

Klaus
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ianmcduck
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Mr Frost hat geschrieben:P.P.S: Sorry, nochmal "Gemecker" zu AE: AEs Darstellung der platzenden Körper im Vakuum "in" der LKS war überzogen "geschmacklos". Kann er gerne im "Dämonenkiller so schreiben, aber es war schon für eine "Leser-Kontaktseite" (ich finde) zu drastisch. "Guten Appetit"!


Und wie ich an anderer Stelle schon schrieb, war es zudem komplett falsch. ;)
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Mr Frost
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ianmcduck hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:P.P.S: Sorry, nochmal "Gemecker" zu AE: AEs Darstellung der platzenden Körper im Vakuum "in" der LKS war überzogen "geschmacklos". Kann er gerne im "Dämonenkiller so schreiben, aber es war schon für eine "Leser-Kontaktseite" (ich finde) zu drastisch. "Guten Appetit"!


Und wie ich an anderer Stelle schon schrieb, war es zudem komplett falsch. ;)

Eben! ;)
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Schnurzel
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Registriert: 4. September 2012, 16:05
Wohnort: Bruchköbel
Endlich durch mit dem Roman. Uwe hat schon bessere Werke abgeliefert, sowohl vom Plot her, als auch von der Schreibe. Ansonsten wurde schon alles gesagt hier im Thread - Mr. Frost hat es für mich am treffendsten analysiert. Von mir eine Triple 3.

Überrascht hat mich Shanda als Ich-Erzählerin. Wann gab es zuletzt ein(e) Ich-Erzähler/in? Muss 'ne Weile her sein oder täusche ich mich? Hat dem Roman jedenfalls nicht wirklich geholfen, eher sogar geschadet.
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Retrogame-Fan1
Postingquelle
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Registriert: 18. Februar 2013, 15:26
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2674 war das erste PR-Heft das ich seit längerem gelesen habe. Die Hefte 2601 und 2626 habe ich davor gelesen. Ansonsten kommt man gut in die Story rein.
Aufgrund aktueller Vorkommnisse im Forum möchte ich darauf hinweisen:
Meine Beiträge stellen lediglich meine eigene/persönliche Meinung dar (solange nicht anders beschrieben) und sind nicht zu verallgemeinern.
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