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Casaloki
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walter59 hat geschrieben:kann es sein, dass hier von EINER versiegelten Region zuviel abgeleitet wird in Richtung VIELER versiegelter Regionen und in Richtung Auflösung des Zwiebelschalenmodells ( oder zumindest Aufweichung)?

Nein, ganz im Gegenteil. Das die Macht der jetzigen HM um einen Mitstreiter erweitert, respektive deren eigene Macht beschnitten wird, führt ja nicht das Zwiebelschalenmodell ad absurbum. Es verfeinert dieses Modell, fügt neue Schichten hinzu. Aber das dürfte auch nicht das Hauptanliegen der neuen Expokratur sein sondern dass die HM in ihrer Macht beschnitten werden sollen. Bereiche ohne deren Beeinflussung lösen nicht das Zwiebelschalenmodell ab. Äpfel und Bananen sind zwar beides Obst aber doch nicht das selbe. Bild
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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Pangalaktiker
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Ich frage mich, wie TANEDRARs Unsichtbarkeit für andere SIs da reinpasst. Vielleicht liegt die MB am Rand eines solchen Bereiches. TANEDRAR selbst fühlt sich da aber ja anscheinend wohl. Und die HM hat es auch nicht gehindert, da eine Großbaustelle aufzumachen.

Eventuell sind diese kosmischen Bereiche Regionen, in denen die Hyperimpedanz im hochfrequenten Bereich erhöht ist. Das würde eventuell die Existenz von SIs und SI- und HM-Technologie be- oder verhindern. Es würde allerdings auch Gucky zum Normal-Nager reduzieren.

Ich bin sehr skeptisch, was die Sache angeht. Ich denke, da wird mal wieder an der großen Schraube gedreht, und am Ende weiß man wieder nicht, was man damit anfangen soll, ignoriert auftretenden Probleme und sucht Hintertürchen usw., siehe HI.
Wer unter Euch ohne Sünde ist, werfe das erste Heft aufs Garagendach ...
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Heiko Langhans
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Mr Frost hat geschrieben:Sprachlich wie immer top! Charakterisierungen sehr stimmig. Und wer außer WiVa sollte sonst so atmosphärisch-dichte, vor lauter sprachlichem Glanz brillierende Romane schreiben? :st:


Also - sollen tun sie alle. Nur können müssen sie erst dürfen. B-)
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overhead
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Lieber Pangalaktiker !

Du hast sehr wahrscheinlich überlesen, das TANEDRAR durch Negativ-Psiqs infiziert und gestört wurde, die dann in einer Säuberungsaktion aus dem Korpus der SI entfernt wurde. Diese Nega-Psiqs haben das Ergebnis der Unsichtbarkeit der MB - Unschärfe bei Ortung und Anmessen - hervorgerufen,
das die KK dann gleich auch mit ausgesperrt wurden, war von denen nicht beabsichtigt................. :D

Gruß overhead
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ganerc
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Pangalaktiker hat geschrieben:Ich bin sehr skeptisch, was die Sache angeht. Ich denke, da wird mal wieder an der großen Schraube gedreht, und am Ende weiß man wieder nicht, was man damit anfangen soll, ignoriert auftretenden Probleme und sucht Hintertürchen usw., siehe HI.
Positiv denken! :D
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galorne
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Alles in allem schöner Roman. Sprachlich sehr gut mit schönen und zum Teil witzigen Wortspielen. :st:
Leider auch viele Rechtschreibfehler a la "...ihre Bewusstsein..." (hier fehlt mir schlicht ein Plural-"e"). :o

Was mich aber am meisten gestört hat, sind diese Wunderdinge, die Pazuzu kann. Das hat für mich mit Sciene Fiction nicht mehr viel zu tun, das passt besser zu Harry Potter! :rolleyes:
Leider zieht sich das durch den ganzen Zyklus: Nanogenten, die zaubern können; Psi, das alles möglich macht, was man gerade so für die Story braucht; usw...
Schade, ich mag mehr das technisch nachvollziehbare. :(
"Gute Science Fiction gründet auf guter Science, also guter Wissenschaft" (so oder so ähnlich aus "Illuminati" von Dan Brown)
"Die Begeisterung der anderen war enden wollend." (Leo Lukas in PR2657)
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lichtman
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ganerc hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:
ganerc hat geschrieben:Die Entwicklung der Sayporaner verlief ähnlich der der Terraner. Dies geschah in der versiegelten Region von Ayr. Keiner weiß, wer diese Region "versiegelte", es wird aber angenommen, dass es die Zeitgefährten waren.

Ayr gehörte zu den Versiegelten Regionen und deshalb haben die Sayporaner erst spät Erfahrungen mit Metaintelligenzen gemacht!

Das klingt wie wenn diese Regieonen für Superintelligenzen gesperrt sind - Eine erstaunliche Errungenschaft - und laut einer Eingebung Toufecs ist Aures die Stadt der Zeitgefährten

Was eine versiegelte Zone ist, das weiß man noch gar nicht. Ob normaler Raumschiffsverkehr hinein und hinaus möglich ist ist auch nicht bekannt. Evtl. bezieht sich die Versiegelung nur auf die Zugriffsmöglichkeiten der HM. Evtl. ist eine versiegelte Zone eine Zone in der die Veränderungen, die KKen und CTen an ihren Universen vornehmen, nicht wirken. Das es also quasi beruhigte Zonen im Universum sind, die sich unbeeinflusst entwickeln konnten und können. Also wenn da so ein Schwarm vorbeikam erklang die wohlbekannte Stimme: Du komms hia net rein! und er musste weiterziehen. Und für zufällig vorbeikommende Diener der HM und ihre Auftraggeber prangt dort ein Schild "Off limits!".


Die Angaben und Zusammenhänge sind vage und alles bleibt Spekulation, aber

»... Die Terraner sind früh in das Vorhabengespinst einer Superintelligenz geraten ...«
»Ihr nicht?«
»Nein. Ayr gehörte zu den Versiegelten Regionen.«

klingt schon so, als ob die Sayporaner keinen frühen Kontakt mit SIs hatten weil sie sich in einer von mehreren versiegelten Region entwickelten.

Vielleicht gehört Ayr jetzt nicht mehr zu Versiegelten Regionen.

Insgesamt haben wir eine Inflation von Siegeln.

Die Stadt auf dem Mond Saypor - die AETRON der Sayporaner - wurde später versiegelt. Ich hatte vermutet gegen den Zugriff niederer Normalintelligenzen. Aber vielleicht passierte das als Schutzmassnahme nach der Entsiegelung von Ayr?

Die Spenta stiessen in des Sonne auf ein uraltes Siegel, dass sie daran hindert ARCHETIMs Leiche zu entfernen

Die Mondstadt könnte eine Schwesterstadt von Aures sein.

Shanda hat in der Sonne auch eine Stadt wahrgenommen:Die Häuser haben ihre Seelen verloren und warten auf deren Rückkehr.

Delorian: Aures besitzt eine Sextabezugs-Frequenz. ... Aures war zu lange allein. Die Einsamkeit hätte ihre Seele beinahe getötet.

Das klingt auch ähnlich.

Die Sonnenstadt könnte mit dem uralten Sonnensiegel zusammenhängen:

Die Stadt und das Land lagen nicht nur räumlich tief unter ihr, sondern auch in den Tiefen der Vergangenheit. Unvordenklich alt. Älter als die Sonne.

Die Zeitgefährten sind möglicherweise weit über den Zeitstrahl ausgedehnt - auch wenn ich mir keine Zeitreisen wünsche.
Ob es für SIen in der Nähe einer versiegelten Zone gefährlich ist kann man aus ALLDARS Tod nicht ableiten. Allenfalls dass diese Zone vielleicht eine gewisse Lebensmüdigkeit hervorruft. ...

Eine Region die als Randeffekt zu Selbstmorden führt ist ganz schön tödlich :)

Es scheint dass die Sayporaner bei Ihrem Vorstoss in den Kosmos nur auf zwei SI-Leichen(!), auf die sterbende SI ALLDAR und auf QIN SHI - für die Sayporaner eine wissenschaftliche Sensation. Ein vitales, gegenwärtiges Metasubjekt - stiessen.

Das klingt, wie wenn bei Delorians(?) SI-Durchmusterung des Himmels um Ayr eine SI-arme Zone ist.

manfred
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lichtman
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ganerc hat geschrieben:... Im Gespräch mit ihr erfahren sie, dass sie PAUTHOFAMY war. Diese erzählt ihnen ihre Lebensgeschichte. Sie wäre infiziert worden, erkrankt am Degenese-Syndrom. Aber nichts half. Delirierend dämmerte die SI ihrem Tod entgegen, die Mächtigkeitsballung zerfiel, sie geriet in Vergessenheit.

PAUTHOFAMY ... Die einundeinzige Garantin des Dogmas von Pau

Mir kam Pau irgendwie bekannt vor. In perrypedia habe ich gefunden, dass die Galaxie Pau im Tefroder-TB-Zyklus - Exposeautor Wim Vandemaan - erwähnt wurde. Ich habe diese Taschenbücher nur durchgeblättert, nicht richtig gelesen.

Dort gab es ein pantopisches Gewebe und pantopische Maschinen usw. Ob es Zusammenhänge mit den Panfaktoren gibt?

Als die SI endlich starb, zerstob sie zu einem paradimensionalen Gestöber, das seit ewigen Zeiten auf den Planeten nieder regnet.
Erst in diesem Gespräch erkennt PAUTHOFAMY, dass sie tot ist. Und in diesem Moment beginnt sich die Welt, in der Shanda, Toufec, Choursterc und Ae Qimae sich befinden, aufzulösen. Alle auf ihr befindlichen Fäden strebten ins All und vereinigten sich zum Korpus der SI PAUTHOFAMY.

Der Leichnam von PAUTHOFAMY ist mondgross - wieder sehr unbestimmt, aber wohl eher eine Kugel mit 3000 km als 3000 m Durchmesser. Ganz schön gross für 100 Spenta-Nagelschiff-Schlepper

manfred
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Mr Frost
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ganerc hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Bei der Story des Romans und des Vorgängers kann ich nicht so recht nachvollziehen, weshalb Paichander Shanda und Toufec bei der Bergung helfen läßt. Das fand ich nicht so recht logisch.
Ich erkläre mir das aus einer generös überheblich herablassenden Meinung heraus, die darauf gründet, dass die Sayporaner sich als die wesentlich reifere Rasse dünken, die sogar fähig ist eine SI für ihre Zwecke einzuspannen und die sich sicher sind, dass sie den Terranern ja nur Segnungen bringen und die das schon noch lernen werden, dass ein Leben nach den Vorstellungen der Sayporaner das einzig wahre in allen Universen ist.


Kann ich mir als (gute) Erklärung gefallen lassen. Wenn so etwas noch in die Romane eingearbeitet wäre, gerne.
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Mr Frost
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Kritikaster hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Bei der Story des Romans und des Vorgängers kann ich nicht so recht nachvollziehen, weshalb Paichander Shanda und Toufec bei der Bergung helfen läßt. Das fand ich nicht so recht logisch.

Für den Vorgängerroman gebe ich dir recht, da habe ich auch Vieles nicht nachvollziehen können. Um so erfreuter war ich, dass in diesem Roman manches plausibel erläutert wurde oder doch so dargestellt, dass sich mir Erklärungen erschlossen. Etwa die Möglichkeit von Shanda und Toufec mental zu kommunizieren, die in diesem Roman als Folge der Suspension nach dem Eintritt ins sayporanische Raumschiff erklärbar wurde, während sie im Vorgängerroman einfach nur wie ein Logikbug wirkte. Genauso die Begründung für Paichanders Entscheidung, die Beiden zum Bergungskommando einzuteilen: Wirkte im Vorgängerroman noch unsinnig, wurde hier aber nachvollziehbar hergeleitet (und wie so oft bei WV indirekt). Shanda sinniert, warum man wohl einen mit seiner eigenen Inkonsistenz völlig beschäftigten und zeitweilig gar nicht denk- und handlungsfähigen Expeditionsleiter ausgewählt habe. Als sie dann erlebt, was aus den vorher ausgesandten, normal leistungsfähigen Sayporanern geworden ist, geht ihr auf, dass es sich bei ihrer Expedition um den Versuch handelt, einfach mal alles ganz anders zu machen und durch ein Doppelhirn, eine Telepathin und einen Nanozauberer überraschende Faktoren ins Spiel zu bringen. Außerdem wäre der Verlust dieser Expedition nicht besonders schmerzhaft für Paichander, der ja mit den selten gewordenen Sayporanern vorsichtig umgehen soll. Zumindest kann man Shandas Gedanken so weit fortführen. 8-)

Keine Sorge, WiVa ragt ohnehin sehr positiv heraus. Gut, daß er dabei ist!
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Mr Frost
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Heiko Langhans hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Sprachlich wie immer top! Charakterisierungen sehr stimmig. Und wer außer WiVa sollte sonst so atmosphärisch-dichte, vor lauter sprachlichem Glanz brillierende Romane schreiben? :st:


Also - sollen tun sie alle. Nur können müssen sie erst dürfen. B-)
:st:
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lichtman
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ganerc hat geschrieben:...
Während dieser Reise reden Shanda und Toufec miteinander über Delorian Rhodan. Toufec erklärt, dass Delorian ein Muster der Superintelligenzen gesucht hätte. Dabei hat er auch ein paar tiefsinnige Gedanken über Entstehen und Vergehen von SIs gemacht. Mit dem Ergebnis, dass Superintelligenzen kein zwangsläufiges Ergebnis der Evolution wären.
...


Die Dsikussion beginnt etwas unmotiviert mit dem Stichwort Muster: An das Muster, von dem die Deuter gesprochen haben. Wie hast du es verstanden?

In der Geschichte von PAUTHOFAMY war die Rede von Deuter des Dogmas von Pau, diese sonst so beredten Herolde des Musters, den Verkündern des Musters.

Plötzlich erfahren wir indirekt Hatte nicht die Gefahr bestanden, dass ein Muster Schaden nehmen würde im Falle des Todes von PAUTHOFAMY? ... Kann es sein, dass diese Dogmatiker von einem Muster für die Verteilung von Superintelligenz geredet haben?

Delorian scheint sich auch für ein derartiges Muster zu interessieren.

Sass PAUTHOFAMY auf einer Planstelle im Kosmos für SIs, die nicht verwaist sein durfte? Nach meiner Hypothese sind versiegelte Regionen SI-frei :)

PAUTHOFAMY vermutet einen Anschlag Hyper-Krankheiten aus immateriellen, passgenauen Viren ... [aus dem] Sternenlande von Chössemai und wendet sich vergeblich um Hilfe bei der nächstgelegenen Materiequelle CLOUVAD.

Eine Durchmusterung des Himmels nach Superintelligenzen anstatt nach Galaxien und Haufen und Superhaufen, das wäre etwas für die pangalaktischen Statistiker in Wassermal gewesen.

Delorian hätte sie fragen sollen. :)

Er glaubt nicht an die Orthoevolution über SIs und Materiequellen und Materiesenken zu Kosmokraten und Chaotarchen des Zwiebelschalenmodells.

Die Zahlen passen auch nicht.

Superintelligenzen sind anscheinend, kosmisch gesehen, eher kurzlebige Erscheinungen. Die ältesten SIs, die wir kennen, der Herr der Elemente < 80.000.000 Jahre, und KOLTOROC ~ 70.000.000 Jahre, erreichen nicht einmal 1% des Alters des Universums von 13,7 Mrd.

Es könnte also durchaus 100 SI-Generationen gegeben haben. In der Lokalen Gruppe hat es in den letzten 20 Mio Jahren zwei SIs und eine Leiche gegeben, wenn man die Babyintelligenz SEELENQUELL, die nur einen Nukleus hinterliess, ignoriert. Von den dann vielleicht 100 SI-Leichen in der Geschichte der Lokalen Gruppe sind vielleicht nur ein oder zwei übriggeblieben.

SI-Leichen scheinen ein wertvoller Rohstoff zu sein. ARCHETIM hat gut daran getan, sich eine versiegelte Sonne als Grab zu wählen. Dass APHANUR, die nächste bekannte Leiche, sich in unmittelbarer kosmischen Nachbarschaft befindet, ist eine Hinweis auf eine hohe Leichendichte - oder dass das Polyportnetz gefährlich ist.

Angeblich zerstört die Bildung einer Materiequelle eine ganze Mächtigkeitsballung. In der Lokalen Gruppe ist das in den potentiell 100 SI-Generationen noch nie passiert. Da der Kosmos nicht von zerstörten MBs wimmelt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass aus einer SI eine MQ wird, extrem gering < 1:1000.000.000?

Überraschend, dass der Pangalaktischen Statistikers Raud berichten konnte Der Evolutionssprung der Superintelligenz SHAMASH zur Materiequelle wurde erfolgreich abgeschlossen

Erstaunlich dass Taurec versuchte eine junge 15 Mio. alte SI wie ES in eine Materiequelle zu verwandeln. Aber dieser Manipulationsversuch ist gerade keine Beispiel für eine natürliche Entwicklung.

Dass ausgerechnet GOURDEL auf den Mahlstrom feuerte, könnte bedeuten, dass GOURDEL die nächste Materiequelle war, und dass der mittlere Abstand zwischen Materiequellen grösser als 1.000.000.000 Lichtjahre ist.

In 2675 erfahren wir von einer weiteren Materiequelle und erfahren etwas über ihren Lebenszyklus: dass CLOUVAD sich in der transzendentalen Phase befände, an deren Ende er sich neu gebären würde.

Vom Übergang zur nächsten Stufe wissen wir nur von dem Pangalaktischen Statistikers Raud: Der Evolutionssprung der Materiequelle CANTOULL zum Kosmokraten steht innerhalb der kommenden neunzig Millionen Jahre bevor

manfred
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Pangalaktiker
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overhead hat geschrieben:Lieber Pangalaktiker !

Du hast sehr wahrscheinlich überlesen, das TANEDRAR durch Negativ-Psiqs infiziert und gestört wurde, die dann in einer Säuberungsaktion aus dem Korpus der SI entfernt wurde. Diese Nega-Psiqs haben das Ergebnis der Unsichtbarkeit der MB - Unschärfe bei Ortung und Anmessen - hervorgerufen,
das die KK dann gleich auch mit ausgesperrt wurden, war von denen nicht beabsichtigt................. :D

Gruß overhead


Vielleicht erinnere ich mich wirklich falsch, aber war nicht schon sehr früh in der LG von TANEDRAR von einer Entität die Rede, der TANEDRAR begegnete und die TANEDRAR nicht "sehen" konnte? Oder kam das erst später. Wie dem auch sein, das ist ja erstmal nur für TANEDRAR nützlich. Weder sind die KK ausgesperrt, noch ist die MB unsichtbar. Wer behauptet überhaupt sowas. Die MB besteht aus vier dicken Galaxien in der Milliarden Sterne strahlen, die lässt sich ja nun kaum übersehen ;) , "Unschärfe bei Ortung und Anmessen" hin oder her. Die KK haben sowieso nur Vertreter geschickt, wie üblich, und die kommen weiterhin rein, siehe Eroin. Was genau sollte einen Boten der HM hindern,dort eine Nekrophore zu zünden? Und zwei Zwiebelschalen weiter innen, QIN SHI, die führt ja auch gerade eine Invasion durch. Also, ruhiges Plätzchen geht anders.

Übertragen wir die Situation doch mal auf die MB von ES. Was genau hätte die Terminale Kolonne in so einer Situation an ihrer Invasion gehindert, wenn ES dermaßen "geschützt" gewesen wäre? Nichts. Die Bewohner der lokalen Gruppe wären genauso am .. äh .. Hinterteil gewesen wie zuvor.
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Pangalaktiker
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ganerc hat geschrieben:
Pangalaktiker hat geschrieben:Ich bin sehr skeptisch, was die Sache angeht. Ich denke, da wird mal wieder an der großen Schraube gedreht, und am Ende weiß man wieder nicht, was man damit anfangen soll, ignoriert auftretenden Probleme und sucht Hintertürchen usw., siehe HI.
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Naja. Fool me once, shame on you. Fool me twice, shame on me. Der wievielte Reset wäre das doch gleich?
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lichtman
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ganerc hat geschrieben:...
Bei der Ephemeren Pforte angekommen, erfahren Shanda und Toufec, das diese nach den Plänen von QIN SHI erzeugt wurde. Und zwar aus einem primordialen Schwarzen Loch, das in den ersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall entstanden ist. Shanda ertappt Choursterc dabei einer Lüge, nämlich, dass zur Schaffung der Pforte auch belebte Planeten geopfert wurden.
Shanda espert die Spenta aus und kann dabei erkennen, dass diese inmitten der kleineren Sonne, die zusammen mit der größeren und dem schwarzen Loch ein Dreieck bildete, ein weißes Loch installiert. Dieses weiße Loch speist das schwarze.
Der Korpus der toten SI wird in der Ephemeren Pforte in Psitonen zerlegt. Als Shanda fragt, ob sie mehr über diese Psitonen in Erfahrung bringen soll lehnt Toufec "Nur nicht!" ab. Mit diesen Psitonen wird die Anomalie kurzfristig stabilisiert.
Damit ist der Auftrag von Shanda und Toufec abgeschlossen und sie wollen wieder zurück. Choursterc stellt ihnen dafür ein sayporanisches Raumschiff zur Verfügung.

Schon wieder ein gleichseitiges Dreieck mit Schwarzem Loch.

Mit einem Schwarzschildradius von 45 km muss es 15 Sonnenmassen haben. Etwas gross für ein primordiales black hole. Hawking hatte primordiales black hole von einer Milliarde t vermute, die durch die Hawking-Strahlung schrumpfen und in einem Gammablitz explodieren.

QIN SHI war es gelungen, eines der primordialen Schwarzen Löcher dieses Universums zu bergen.

Dieses Universums? Ein Schwarzen Loch aus einem Urknall der Anomalie?

Das Einspeisen von 43 Planeten und annähernd dreihundert Monde ist für ein 45-km-black-hole eher eine quantite negligable.
Die Lebensdauer der beiden blauen Riesen ist zu gering als dass sich auf ihren Planeten intelligentes Leben bilden konnte.

Ein weisses Loch in der Sonne Gill ist natürlich erstaunlich. Eine Interpretation eines Weissen Lochs ist eine Materiequelle,
aber winzig im Vergleich zu GOURDEL. Auch im Vegleich zu den 45 Sonnenmassen Gills scheint die Masse des Weissen Lochs vernachlässigbar zu sein.

Entfernt man den Ereignishorizont eines Lochs - wie auch immer - würde man nicht erwarten, dass mehr als die Masse des Schwarzen Lochs zu gewinnen ist.

Eine metamentale Schicht aus Psitonen - keine Psionen - auf der Aussenseite der Anomalie erscheint als extrem dünn.

Wim schildert die Anomalie immer so wie wenn sie sich zwischen verschiedenen Universen bewegt:

Nach einer kurzen Frist der Stabilisierung gerät die Anomalie wieder aus der Balance, taumelt, nähert sich mal diesem, mal jenem Universum an

Die Blauen Riesen sind eigentlich nicht angreifbar, es sei denen man zaubert ein Hypermestron aus einem Depot.

Für die Solare Flotte ist eigentlich nur der Strom Ephemerer Materie von den Blauen Riesen zum black hole - das Chronolot? - angreifbar.

Braucht man das Chronolot nur vorübergehend während der Einspeisung einer SI-Leiche?

Wozu braucht man es überhaupt? Einst ist die SOL einfach in das Zentrale Loch von Balyndagar gestürzt und Tiff ist einfach in die Schwarzen Sternstrassen eingeflogen.

Aber dann fallen das Solsystem und andere, wenn sie nicht durch die Destabilisierung vernichtet werden, in ein anderes Universum.

manfred
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Talossa
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Im Band 3 Die Tefroder von Wim Vandemaan ist auf Seite 707-708 (EBook) eine Textstelle die Völker in Zomoot erwähnt, die Linearantriebe verwenden. "die SPENTA" Namensgleichheit oder Zufall ? Dies nur 11,4 Mio LJ entfernt in der Sculptor-Gruppe. Mischt hier das Schema mit ?
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wepe
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Pangalaktiker hat geschrieben:...Die MB besteht aus vier dicken Galaxien in der Milliarden Sterne strahlen, die lässt sich ja nun kaum übersehen ;) , "Unschärfe bei Ortung und Anmessen" hin oder her. Die KK haben sowieso nur Vertreter geschickt, wie üblich, und die kommen weiterhin rein, siehe Eroin. Was genau sollte einen Boten der HM hindern,dort eine Nekrophore zu zünden? Und zwei Zwiebelschalen weiter innen, QIN SHI, die führt ja auch gerade eine Invasion durch. Also, ruhiges Plätzchen geht anders.
...

Ich bleibe mal bei dem ominösen "Unschärfe bei Ortung und Anmessen" hängen und frage mich wie du, was soll damit gemeint sein? Ich meine, wir hätten den Begriff über Sholoubwa kennen gelernt (die Dateien, die Eroin geklaut hat)? Und hatten wir das Phänomen nicht auch schon bei der Leuchtkraft, als sie nicht in die Anomalie eindringen wollte?
Egal wie - worauf ich hinaus will, ist etwas anderes. Natürlich können Terraner (hier nur Sammelbegriff für alle Normalen :D ) bei dieser Crash-Galaxis Escalian Sonnensysteme, Hyperströme, Löcher und sonstwas "anmessen und orten". Wir denken bei den Begriffen in unseren Kategorien, ich bin eigentlich sicher, dass die HM das ebenso gut bzw. sicherlich besser hinbekommen.
Aber:
Beobachten die HM Sonnensysteme, Galaxien oder MB nicht vielleicht völlig anders als wir das kennen? "Messen und orten" die KK ganz andere Werte, die wir evtl. gar nicht kennen oder uns vorstellen können?

Die Eiris-Stärke einer SI :unschuldig: , den Stabilitätskoeffizienten einer MB, :devil: , den Sättigungsgrad einer Entität :fg:, den Ordnungsstruktur der vorhandenen PSI-MATERIE :P ...

Wäre das so, dann könnten wir überhaupt nicht nachvollziehen, was der mit KK-Technik vertraute Sholoubwa mit dieser Beschreibung gemeint haben könnte. Und den KK bliebe nichts anderes, als Boten dorthin zu schicken, um diese Werte vor Ort zu eruieren.
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de
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ganerc
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wepe hat geschrieben:Beobachten die HM Sonnensysteme, Galaxien oder MB nicht vielleicht völlig anders als wir das kennen? "Messen und orten" die KK ganz andere Werte, die wir evtl. gar nicht kennen oder uns vorstellen können?
Da ist natürlich ein vordergründiger Widerspruch, wenn "Normalos" etwas "sehen" können, das den HM entgeht.

Aber ich bin mir sicher, dass hier nicht das "sehen" an sich gemeint ist, sondern die Möglichkeiten der Einflussnahme. Gerade die LEUCHKRAFT hat gezeigt, dass es Möglichkeiten gibt, kosmokratische Technik ganz einfach per Verschwindibus los zu werden. Ich vermute, dass die Zonen, versiegelt oder wie auch immer, die nicht der Einflussnahme der HM unterliegen, derart geschützt sind, dass alles was die HM können, dort nicht so richtig funktioniert. Wie ein Ottomotor unter Wasser z.Bsp. Oder ein U-Boot an Land. Natürlich kann es sein, dass die HM wissen, dass es diese Zonen gibt. Aber wie schon geschrieben, da ist ein Schild dran: Du komms hia net rein! und basta. Ihre Möglichkeiten in diesen Gebieten des, oder der Universen sind begrenzt. Evtl. ist dort sogar die Hyperimpedanz auf einem ganz anderen Wert? Wenn wir die Ereignisse, die Alaska mit der Leuchtkraft in der Anomalie erlebte dazu ansehen, dann fällt auf, dass die Leuchtkraft dort nicht hinein fliegen wollte. Und ihr Beiboot massive Probleme hatte. Als dann die Leuchtkraft erschien, war sie nur kurz da und schwupp war sie weg. Wie wenn sich ein Magen dazu entschließt etwas wieder dahin zu schicken wo es herkam. Auch Alaska hatte zunehmend Schwierigkeiten, wie die Escalianer auch. Sein Cappinfragment hat massiv auf die Anomalie reagiert. Ist es vielleicht nur ein "Pseudofragment", das Samburi ihm mit üblen Hintergedanken ins Gesicht klatchte? Eines, dass aus kosmokratischer Technik entstand und eigentlich gar nicht echt ist? Hat es deshalb in der Anomalie so verrückt gespielt?

Dass TANEDRAR unsichtbar ist, interpretiere ich so, dass diese SI nicht von den HM beeinflusst werden kann. Und auch nicht beobachtet. Allein die Auswirkungen ihres Tuns lassen sich aus dem was in ihrer MB stattfindet, ableiten. Und wenn man, die HM, etwas von ihr will, dann muss man einen Boten hin schicken, der sich "ähem, ähem, ähem" bemerkbar macht und wartet, dass die SI allergnädigst bereit ist mit ihm zu kommunizieren. Die MB selbst ist sicher kein versiegeltes Gebiet.
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Schnurzel
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Ein faszinierender Roman mal wieder von Wim mit einigen neuen Erkenntnissen zur Kosmologie des Perryversums. Wieder ein paar Mosaiksteinchen.

Die Charakterbeschreibung von Shanda Sarmotte ist ziemlich gelungen. Nur die von Toufec schwächelt etwas. Wenn man den Charakter Toufec schon als verschroben in die Serie eingeführt hat (das Kärtchen mit seinem Namen drauf, die arabischen Weisheiten), dann sollte man es auch beibehalten (wobei das Kärtchen mittlerweile ausgedient hat). Hat Uwe in dem Vorgängerroman noch den einen oder anderen Spruch an den Mann gebracht, verzichtet Wim auf die arabischen Weisheiten vollkommen. Toufec wird dadurch fast schon beliebig.

Übrigens, warum auf dem TiBi Paichander zu sehen ist, an den Shanda gerade mal zwei- oder dreimal kurz denkt, muss mir mal einer erklären. Es hätten sich sicherlich andere lohnende Motive für ein TiBi gefunden.

Wegen Toufec für die Story nur eine 2. Insgesamt von mir: 2 - 1 - 2

Wim bzw. der Roman hat es tatsächlich geschafft, die Diskussion über die Kosmologie im Perryversum wieder anzufachen. Es ist noch nicht lange her, da wurde über die Hohen Mächte, Superintelligenzen, Mächtigkeitsballungen etc. abgelästert, wurde gefordert, PR müsse "back to the roots" gehen und was sonst noch. Plötzlich wird aber wieder über den kosmischen Überbau diskutiert, auch in anderen Threads, ohne dass ich jetzt negative Stimmen gelesen hätte (es sei denn, ich habe sie übersehen).

Diese Entwicklung finde ich alles in allem gut. Denn ohne diesen kosmischen Überbau mit den HM und all den SI funktioniert PR IMHO nicht mehr, seit Willi sie eingeführt hat. Dies unterscheidet diese Serie auch signifikant von anderen und macht sie so einzigartig. Einen ähnlich komplexen Kosmos kenne ich eigentlich nur von einigen Stephen Baxter-Romanen. Allerdings muss ich einigen Foristen beipflichten, dass hin und wieder weniger vielleicht doch mehr wäre, ohne ganz auf die HM und SI zu verzichten.

Mein Einstieg in PR nach 30 Jahren Pause bestand aus dem Andromeda-Zyklus (mit der faszininierenden Geschichte K'UHGAR's), der Einstieg in die Serie ein paar Wochen später war 1200 (Ordoban / TRIICLE-9) sowie 2300 (Chaotarchen / TRAITOR). Vielleicht bin ich, was dieses Thema angeht, deshalb auch ein bißchen befangen.


Tante Edut fügt hinzu. Gottseidank keinen Cliffhanger!
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lichtman
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Talossa hat geschrieben:Im Band 3 Die Tefroder von Wim Vandemaan ist auf Seite 707-708 (EBook) eine Textstelle die Völker in Zomoot erwähnt, die Linearantriebe verwenden. "die SPENTA" Namensgleichheit oder Zufall ? Dies nur 11,4 Mio LJ entfernt in der Sculptor-Gruppe. Mischt hier das Schema mit ?

Pau und Spenta, das kann doch nicht Zufall sein.

Ich hätte die Ayr, Tombar und die Spenta in der Nähe von Chanda und Anthuresta vermutet,
aber mit dem pantopischen Gewebe könnten vielleicht schnelle Verbindungen nach Zomoot
existiert haben.

manfred
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ianmcduck
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Je mehr ich von diesen Tefroder-TBs lese, desto abschreckender wird das und umso froher bin ich, die nicht gelesen zu haben.
Wo bleibt mein Kuchen?
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Kemoauc
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ianmcduck hat geschrieben:Je mehr ich von diesen Tefroder-TBs lese, desto abschreckender wird das und umso froher bin ich, die nicht gelesen zu haben.

Kann ich verstehen. Ich habe sie gelesen. Und manchmal wünschte ich mir, sie nicht gelesen zu haben. ;)
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kind of blue
Siganese
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Ich habe den Roman leider erst jetzt gelesen und bin begeisert ! :st:
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Laurin
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galorne hat geschrieben:Alles in allem schöner Roman. Sprachlich sehr gut mit schönen und zum Teil witzigen Wortspielen.

...

Was mich aber am meisten gestört hat, sind diese Wunderdinge, die Pazuzu kann. Das hat für mich mit Sciene Fiction nicht mehr viel zu tun, das passt besser zu Harry Potter! :rolleyes:
Leider zieht sich das durch den ganzen Zyklus: Nanogenten, die zaubern können; Psi, das alles möglich macht, was man gerade so für die Story braucht; usw...
Schade, ich mag mehr das technisch nachvollziehbare. :(

Dem schliesse ich mich mal an.

WV kann sehr wortgewaltig schreiben und es mangelt ihm sicher nicht an überbordender Phantasie :rolleyes: ... aber großteils hatte ich auch eher das Gefühl ein modernes "Märchen" zu lesen, statt SF.

Gigantische inverte Welten, weisse Löcher (ok gegoogelt und nun schlauer gemacht), Pazuzu kann quasi alles - was im vorherigen Zyklus PSI war ist jetzt NANO - kann es nicht mal ohne den massiven Einsatz solcher Wunderdinge gehen?

Und dann wieder so eine Art "Startrek-Einsatz" - wie schon im letzten Heft - eine Handvoll Offiziere oder sonstwie herausragender Leute begeben sich ohne großartige Absicherung auf eine Einzelmission. Ach ja und wieso haben Junker und Zofe denn nun eigentlich den Dienst gekündigt und wohin sind sie gegangen? Und womit? Da hätte ich mir im Nachgang noch ein wenig Reflektion und Aufklärung gewünscht.

Zum Thema tote SI ... wir hatten es ja schon bei Archetim dass der angeblich "tote" Korpus irgendwelche Wesen materialisieren konnte, die dann zu eigenständigen Handlungen fähig waren. Bei Pauthamy scheint es ja ähnlich zu sein ... und ihre Wesensmaterialisierungen sind ja sogar zu gewissen Reflektionen fähig. Kann man da eigentlich von "tot" im herkömmlichen Sinne sprechen - mir kommt das eher "schlafend" vor. Und was schläft könnte man ja versuchen wiederzuerwecken statt es einfach als Futter in irgendein Loch zu Stopfen (wieso kommt mir gerade jetzt das Witzlied "Ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto..." in den Sinn :o) ), Das hätte dann möglicherweise ganz andere unerwartete und sicher nicht unspannende Erzählwendungen zu Folge ... .Die Protagonisten denken darüber seltsamerweise aber garnicht nach - "tot ist tot" - sondern nehmen das einfach als gegeben hin.

Und wieso lässt der Sayporaner dann die beiden Terraner am Ende einfach gehen - und überlässt ihnen sogar noch ein sayporanisches Raumschiff ? Mit dem erworbenen Wissen könnten die Beiden dem sayporanischen Vorhaben sehr gefährlich werden. Wobei ich Sarmottes Vorstellung, die Entitäten-Einspeisung ggf. mit der terranischen Flotte zu sabotieren, auch wieder kindisch finde - da mit dem Untergang der Anomalie auch das Ende des Solsystems herbeigeführt wäre. Vertraut der Sayporaner einfach mal auf diese Erkenntnis? Erscheint mir sehr fahrlässig ...

Fragen über Fragen - aber trotz allem sicher kein schlechter Roman - und sicher meilenweit besser, als uns mit irgendwelchen banalen Action-Geschichten zu füttern. Trotzdem wünsche ich mir nach wie vor "mehr Erdung" ;)

Von mir eine gute 3.
Laurin
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Slartibartfast
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Registriert: 6. Juni 2012, 13:53
Magie? Märchen? Technisch nachvollziehbar bzw. nicht nachvollziehbar?
Es ist halt ein essentieller Teil des Perryversums und gehört dazu, vom Beginn bis jetzt. Und das ist gut so. :D

Ein großes Mutantenkorps mit allerlei wundersamen Zauberkräften in den ersten Jahren, arkonidische Psychostrahler mit magischen 5D-Kräften, von Antis psychoaufgeladene Mentalschutzschirme, Overhead, Ribald Corello, gruelfinsche Pedopeiler, Boyt Margor, Psycho-Narkotiseure, Psycho-Vampire, Hohlwelthorror-Schrumpfung, Mastibekks-Panikstrahlung, Choolks-Kriegskristall-Strahlung, BULLOC-Strahlung, Laires Auge, Kaserne-Zauberroboter, Porleyter-Wunderhandschuh, Anzüge der Vernichtung und andere Anzüge, Saurons Bardiocs-Gehirnkontrollstrahlung, magisch wirkende Elemente der Dunkelheit, Kälte, Virenimperium mit magischem Allwissen, Auerspor, mythische bzw. mystische Spezialisten der Nacht, Cynos, Faktorelemente-Austausch, Psi-Psychode, Paratau, Zwerge Siganesen, Zentauren, wunscherfüllende Jenseitsmaterie, n-dimensional aktivierte Unsterblichkeit, magische Verjüngungen auf Monol, aufgedrehte Materiequellen mit Bebenkrebs erzeugenden Ausgängen, 7D-Neunturm-Funkanlagen, Shangri-La aka 9/10 im Hyperraum verborgenes Sporenschiff, der magische Druide Douc "Doc" Langur, wundertätige KK-Sporen und On-Noon-Quanten, magische Nullzeitdeformator-Zeitreisen usw. usf. etc. pp.


Dass es teilweise in kompliziert klingendes Technogeschwurbel wie biophysikalische Hyperregenerierung, Kristallfeldverstärkung durch 5D-Beschussverdichtung, Umwandlung von Howalgonium in Sextagonium durch Anreicherung mit Nullfeld-Überschussabstrakten und/oder Quintronen, fliegende Pferde schnell wie der Wind Transmiterm-Rotatoren, 6D-Rematerialisierungsmotivatoren oder pralitzsche Wanderquasten gekleidet wird, tut dabei nichts zur Sache.
:unschuldig:
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