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Christian Montillon
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Christian Montillon hat geschrieben:Das wäre ja in der Tat langweilig: Heft 1: Das ist der Böse. Heft 99: Der Böse wird gekillt.



Jetzt musst ich selbst lachen, als ich eben nachschauen wollte, ob es neue Reaktionen gibt: Das ist natürlich schon etwas, dass man ausgerechnet "meiner" Figur Lok-Aurazin aus PRA vorwerfen kann :-)

Wobei ich immer noch denke, dass der arme Loki verkannt wurde, har, har!
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Casaloki
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Christian Montillon hat geschrieben:Wobei ich immer noch denke, dass der arme Loki verkannt wurde, har, har!

Inwiefern? Hatte er ne schwere Kindheit und eine zarte Seele, die er nur nicht zeigen konnte in der pösen Welt von PRA? :P
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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Elena-Gucky
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Christian Montillon hat geschrieben:Ein Basta-Statement sollte das nicht sein - ein Basta-Statement ist 2+2=4. Da machts Diskutieren keinen Sinn.


Moooooment.... tut mir leid, hier eingreifen zu müssen, aber ich hatte mal einen Prof., der bei sowas immer sagte: 2+2 liegt sehr nah bei 4 :P :lol:
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"Wenn Sie nicht wissen, wie sie Gucky danken wollen, dann schicken Sie ihm einfach bei Gelegenheit eine große Mohrrübe. Das freut ihn mehr als alles andere."

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Sonnentransmitter
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Elena-Gucky hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:Ein Basta-Statement sollte das nicht sein - ein Basta-Statement ist 2+2=4. Da machts Diskutieren keinen Sinn.
Moooooment.... tut mir leid, hier eingreifen zu müssen, aber ich hatte mal einen Prof., der bei sowas immer sagte: 2+2 liegt sehr nah bei 4 :P :lol:

Hieß der Prof. vielleicht Heisenberg?
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Günther Drach
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Elena-Gucky hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:Ein Basta-Statement sollte das nicht sein - ein Basta-Statement ist 2+2=4. Da machts Diskutieren keinen Sinn.


Moooooment.... tut mir leid, hier eingreifen zu müssen, aber ich hatte mal einen Prof., der bei sowas immer sagte: 2+2 liegt sehr nah bei 4 :P :lol:

Hängt auch vom Zahlensystem ab. Wenn du zur Basis 3 rechnest, ist 2 + 2 = 11. (Wobei mir Basis 3 noch nie untergekommen ist. Aber irgendjemand hier im Forum benutzt ja auch den Spruch: There are 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't.)
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men

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Gerhard Schaeffer
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Pangalaktiker hat geschrieben:... erinnert mich ebenfalls an die dunkle Feldhoffzeit. Vorwärts in die Vergangenheit?


Ne also, dieser Kommentar reizt mich geradezu zum Widerspruch, denn genau diese "Dunklen Jahrhunderte der Feldhoffzeit" wünsche ich mir gerade zurück.

PS: Na ja, ich wünsche mir auch ein Monos zurück der dem großen Macher Perry Rhodan so richtig das Fürchten lehrt.
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Oomph Amber
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Oh Mann, ich habe mich lange nicht mehr so über einen Roman der EA geärgert. Ich kann alle bisher hier geäusserten "miesen" Kritiken voll unterschreiben.
In der Schule würde man sagen "Christian setzen, 6". Aber ich will den Roman mal mit einer sehr freundlichen 444 bewerten.
Ich hoffe nur, dass CM demnächst bessere Exposees als Romane schreibt. Wenn die Exposees vergleichbar "dünn" werden haben die anderen Autoren viele Freiheiten um gute Romane daraus zu machen.
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Mr Frost
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Christian Montillon hat geschrieben:
Oceanlover hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Nur sehr wenig Wortmeldungen zu diesem Roman?
CM schreibt im Report: "...aber auch Perry Rhodan (...), weil es eben keine hohe Literatur sein will".
Nun, ich akzeptiere so langsam, daß PR keine hohe oder besondere Literatur sein will. ;)
Aber PR kann mehr, sehr viel mehr sein, als Trivialliteratur auf der einfacheren Schiene.


Und ja: Die Plots, bei denen von Anfang an zu erkennen ist, wer der Böse ist, SIND die, die am besten funktionieren. Ob einem das gefällt oder nicht. Es ging in dem leicht wissenschaftlich angehauchten Vortrag um FAKTEN, nicht um MEINUNGEN oder GESCHMÄCKLEREIEN.

;-) Ich bin selbst Wissenschaftler...Daher möchte nur vorsichtig anmerken, daß man immer skeptisch sein muß, wenn als Argument genannt wird..."Das sind Fakten" ;) .
Ich respektiere die von Dir erwähnten Dinge gerne. Allerdings halte ich gerade auch manche Teile Deines Vortrages für eine MEINUNG ;) .
Plots mit Schwarz-Weiß-Schema "funktionieren".
Klar.
Andere aber auch...
:) .
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Christian Montillon
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Mr Frost hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:
Oceanlover hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Nur sehr wenig Wortmeldungen zu diesem Roman?
CM schreibt im Report: "...aber auch Perry Rhodan (...), weil es eben keine hohe Literatur sein will".
Nun, ich akzeptiere so langsam, daß PR keine hohe oder besondere Literatur sein will. ;)
Aber PR kann mehr, sehr viel mehr sein, als Trivialliteratur auf der einfacheren Schiene.


Und ja: Die Plots, bei denen von Anfang an zu erkennen ist, wer der Böse ist, SIND die, die am besten funktionieren. Ob einem das gefällt oder nicht. Es ging in dem leicht wissenschaftlich angehauchten Vortrag um FAKTEN, nicht um MEINUNGEN oder GESCHMÄCKLEREIEN.

;-) Ich bin selbst Wissenschaftler...Daher möchte nur vorsichtig anmerken, daß man immer skeptisch sein muß, wenn als Argument genannt wird..."Das sind Fakten" ;) .
Ich respektiere die von Dir erwähnten Dinge gerne. Allerdings halte ich gerade auch manche Teile Deines Vortrages für eine MEINUNG ;) .
Plots mit Schwarz-Weiß-Schema "funktionieren".
Klar.
Andere aber auch...
:) .


Ich find es sehr interessant, hier mit dir zu diskutieren - wirklich. (keine ironie)
Aber beachte bitte: Ich habe NIE von "Plots mit Schwarz-Weiß-Schema" gesprochen und auch nie behauptet, dass nur solche funktionieren würden (das wäre gelinde gesagt auch Quatsch) ...

Allenfalls habe ich von einem Anfang eines Plots gesprochen ... aber auf den Plot kam es mir dabei überhaupt nicht an, eher auf eine Situation. Vielleicht ist das Haarspalterei, aber für mich ist das etwas völlig anderes ...
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Oceanlover
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Danke für Deine Statements, Christian. :st: Das Du Dir dafür die (knappe) Zeit nimmst, ist ein großer Pluspunkt für die Serie!
Christian Montillon hat geschrieben:Wer trennt in "Hochliteratur" und "einfache Trivialliteratur", der ist selbst dran schuld ... das ist ein grunsätzlicher Denkfehler.
Perry Rhodan als Serie IST nicht "literarisch", sondern Unterhaltungsliteratur und will genau das sein.

Okay, nennen wir es Unterhaltungsliteratur. Wenn ich schrieb, Perry Rhodan muss mehr sein als Trivialliteratur meinte ich die Qualität. Wollen wir als Leser rein schematische Unterhaltung, wie nachfolgend aufgeführt? Ich denke nein.
Diese Schemaliteratur verfügt über die folgenden Merkmale: schematischer Spannungsaufbau, melodramatische und sentimentale Handlungen, Schwarz-Weiß-Zeichnung bei Charakteren, Vermittlung eindeutiger moralischer Ansichten und Vortäuschung eines scheinbar klaren Weltbildes. Ihre starke Bindung an fixe Schemata geht einher mit ihrer Tendenz zur seriellen Erscheinungsweise, wie zum Beispiel in Fortsetzungsromanen, Mainstreamcomicheften oder Romanheften und -reihen. All diese Werke erfüllen das kollektive Bedürfnis der Leser, die vom gewählten Text die Umsetzung gewisser Grundmuster erwarten.

Dadurch setzt sich Schemaliteratur von den Normen des „hochliterarischen“ Systems ab, welches auf normative Gattungsschemata verzichtet und sich durch Originalität, Innovation oder auch Intertextualität auszeichnet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Trivialliteratur
Ich finde, Perry Rhodan darf ruhig die Schemata verlassen, innovativ und originell sein. Je mehr, desto besser. Das die Serie das kann, zeigt sie in verschiedenen Romanen, auch von Dir und anderen Handlungsfäden. Das macht mich zuversichtlich, dass das neue Expokratenteam auch nach dem Band 2700 gute Qualität realisiert. :)
Nette Grüße
Oceanlover
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mirona
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Selbstverständlich ist des sinnvoll zwischen "Hochliteratur" und "Trivialliteratur" zu unterscheiden, auch wenn es natürlich keine scharfen Grenzen gibt.

Man sollte nur nicht das eine gegen das andere ausspielen, beides hat seine Berechtigung und seinen Ort - auch Perry Rhodan, das völlig eindeutig Trivialliteratur ist (und auch nichts anderes sein will und kann).

Die These dass Plots bei denen es um Gut gegen Böse geht und bei denen man von vorneherein weiss wer zu den Bösen gehört "besser funktionieren" ist für mich absolut plausibel.
Und für Heftchen bei denen man vermutlich "besser funktionieren" als "hat höhere Auflage" definiert kann man das wahrscheinlich sogar belegen.
Würde mich interssieren ob CM so eine Untersuchung gemacht hat (er redet ja von "wissenschaflich angehaucht" und "Fakt").
Gibt es das online irgendwo?

Ich persönlich finde das inzwischen wieder vorherrschende Schwarz/Weiss-Schema sehr langweilig.

Wenn es mal Aspekte gibt die sich so nicht einordnen lassen (etwa die TRAITOR-Marodeure Anfangs der 2500er) dann wächst da sehr schnell wieder Gras darüber - weil es dafür eben keine MTP-Lösung[1] gibt.

Mal ehrlich: Wenn wirklich WV und CM einen Plot aushecken würden der sich nicht in Gut-gegen-Böse erschöpfen würde dann würde wohl Herr Frick die Herren zur Ordung rufen - aus Sorge um die Verkaufszahlen.

Und dass CM damals ja auch PRA-Expokrat war hatte ich völlig vergessen.
Eine sehr charmante Grundidee damals konzeptionell total gegen die Wand gefahren (und ja PRA 13 war absolute Spitze).

Hoffentlich nützt er jetzt seine zweite Chance (die jeder verdient hat).

[1]: MTP = Mutanten, Transformbomben, PSI-Materie. Das vorherrschende PR-Paradigma
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Christian Montillon
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mirona hat geschrieben:Selbstverständlich ist des sinnvoll zwischen "Hochliteratur" und "Trivialliteratur" zu unterscheiden, auch wenn es natürlich keine scharfen Grenzen gibt.



Es gibt dabei glaub ich zwei Probleme, die "typisch deutsch" sind:
a) Nur "entweder" Hochliteratur "oder" Trivialliteratur, wobei dann ...
b) "Hochliteratur" mit GUT/WERTVOLL und "Trivialliteratur" mit SCHLECHT/SCHUND assoziiert bzw. gleichgestellt wird.

Und hier fußt das Problem bei der Sache.
Perry wird in (vielen) Verlagskreisen längst nicht mehr als "Schund" angesehen, als Perryautor gilt man längst nicht mehr als "Groschenheftautor" ---- das gilt natürlich nicht immer und überall, aber sehr, sehr weitgehend meiner Beobachtung nach.
Das geht einher mit einer ... hm, "Aufwertung" der Unterhaltungsliteratur im allgemeinen Bewusstsein -- und eben weg vom "Schund"-Gedanken. Auch und gerade in der Welt der Wissenschaft. (Das ist auch keine absolute Aussage, aber eine glaub ich vorhandene, deutlich sichtbare Tendenz)
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ganerc
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Wer Dennis Scheck beim Weltcon 2011 zugehört hat, der hat erfahren, dass PR mitnichten "Schund" ist, sondern seine literarischen Qualitäten hat.

Und dort wurde auch über den Begriff "Trivial" geredet. Und das dieser Begriff in seinem Sinn nicht abwertend ist. Er aber in der deutschen Sprache als genau das benutzt wird. Trivial heißt eigentlich, dass es leicht nachvollziehbar ist. Demgemäß müsste dann die ach so hochgelobte "Hochliteratur" eben nicht leicht nachvollziehbar sein. Doch wer setzt hier den Maßstab was "leicht" und was "nicht so leicht" ist?
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Pangalaktiker
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mirona hat geschrieben:Wenn wirklich WV und CM einen Plot aushecken würden der sich nicht in Gut-gegen-Böse erschöpfen würde dann würde wohl Herr Frick die Herren zur Ordung rufen - aus Sorge um die Verkaufszahlen.


Das glaube ich nicht, das hoffe ich nicht und das sehe ich nicht.

Das wäre auch sehr trivial. Und zwar im abwertenden Sinne.
Wer unter Euch ohne Sünde ist, werfe das erste Heft aufs Garagendach ...
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Mr Frost
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Christian Montillon hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:
Oceanlover hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Nur sehr wenig Wortmeldungen zu diesem Roman?
CM schreibt im Report: "...aber auch Perry Rhodan (...), weil es eben keine hohe Literatur sein will".
Nun, ich akzeptiere so langsam, daß PR keine hohe oder besondere Literatur sein will. ;)
Aber PR kann mehr, sehr viel mehr sein, als Trivialliteratur auf der einfacheren Schiene.


Und ja: Die Plots, bei denen von Anfang an zu erkennen ist, wer der Böse ist, SIND die, die am besten funktionieren. Ob einem das gefällt oder nicht. Es ging in dem leicht wissenschaftlich angehauchten Vortrag um FAKTEN, nicht um MEINUNGEN oder GESCHMÄCKLEREIEN.

;-) Ich bin selbst Wissenschaftler...Daher möchte nur vorsichtig anmerken, daß man immer skeptisch sein muß, wenn als Argument genannt wird..."Das sind Fakten" ;) .
Ich respektiere die von Dir erwähnten Dinge gerne. Allerdings halte ich gerade auch manche Teile Deines Vortrages für eine MEINUNG ;) .
Plots mit Schwarz-Weiß-Schema "funktionieren".
Klar.
Andere aber auch...
:) .


Ich find es sehr interessant, hier mit dir zu diskutieren - wirklich. (keine ironie)
Aber beachte bitte: Ich habe NIE von "Plots mit Schwarz-Weiß-Schema" gesprochen und auch nie behauptet, dass nur solche funktionieren würden (das wäre gelinde gesagt auch Quatsch) ...

Allenfalls habe ich von einem Anfang eines Plots gesprochen ... aber auf den Plot kam es mir dabei überhaupt nicht an, eher auf eine Situation. Vielleicht ist das Haarspalterei, aber für mich ist das etwas völlig anderes ...

Ich denke nicht, daß wir grundsätzlich einen Disput haben.
Mit "Schwarz-Weiß-Schema" meine ich z.B. "Der Böse ist sofort klar als Böser zu erkennen".
Ich wollte vor allem meine Befürchtung zum Ausdruck bringen, daß man in Zukunft noch mehr auf solche Schemata wert legen könnte, da sie "funktionieren".

Ich selbst meine, daß in Bezug auf Vatrox, Mikrobestien oder die Terminale Kolonne hier bereits sehr viel (manchmal viel zu viel) gemacht wurde.

Die ambivalenten Sayporaner wiederum gefallen mir bislang sehr!
Augenblicklich scheint mir die Terra-Ebene den aus meiner Sicht (unerwartet) besten Teil des Zyklus darzustellen.
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Mr Frost
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mirona hat geschrieben:Selbstverständlich ist des sinnvoll zwischen "Hochliteratur" und "Trivialliteratur" zu unterscheiden, auch wenn es natürlich keine scharfen Grenzen gibt.
(...)
Und für Heftchen bei denen man vermutlich "besser funktionieren" als "hat höhere Auflage" definiert kann man das wahrscheinlich sogar belegen.
Würde mich interssieren ob CM so eine Untersuchung gemacht hat (er redet ja von "wissenschaflich angehaucht" und "Fakt").
Gibt es das online irgendwo?

Stimmt, die Frage habe ich mir auch gestellt. Vielleicht gibt es ja solche Analysen.
Ich kann auch nachvollziehen, daß man verlagsintern auf Sicherheit gehen möchte.
Ich glaube nur, daß es für jedes "Unternehmen" wichtig ist, innovativ zu bleiben.
NEO empfinde ich als "gute Idee", aber nicht als innovativ.
Perry Rhodan Trivialliteratur?
Klar!
Mein vielleicht falscher Wunsch ist aber, daß die Macher ihre Serie als "Trivialliteratur mit Anspruch" (;-)), z.B. an sich selbst, verstehen. "Trivialliteratur" kann mehr! Sehr viel mehr (siehe z.B. Batman)! Und genau das zeigen ja auch durchaus viele hervorragende (!!) Einzelleistungen der Autoren innerhalb der PR-Serie!
Ich bin im Prinzip und im Kern gar nicht so pessimistisch... :) .
Das schriftstellerische Potential ist vorhanden. Nun müssen "nur noch" interessante Plots gemeinsam gefunden werden (- wenn dies denn so einfach wäre- Ich gebe gerne zu, daß dies SEHR schwer ist -).
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Troll Incorporation
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Mr Frost hat geschrieben:Mit "Schwarz-Weiß-Schema" meine ich z.B. "Der Böse ist sofort klar als Böser zu erkennen".

Wie ich an andere Stelle schon mal geschrieben habe: Ich hätte es klasse gefudnen, wenn Ennerhal ein Beauftragter der Chaotarchen gewesen wäre, quasi eine Art Alaska Saedelaere der CC.
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jogo
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Troll Incorporation hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Mit "Schwarz-Weiß-Schema" meine ich z.B. "Der Böse ist sofort klar als Böser zu erkennen".

Wie ich an andere Stelle schon mal geschrieben habe: Ich hätte es klasse gefudnen, wenn Ennerhal ein Beauftragter der Chaotarchen gewesen wäre, quasi eine Art Alaska Saedelaere der CC.

Wissen wir denn wirklich was Ennerhal ist? Oder haben wir nur eine Facette kennengelernt?
Der Schwarz/Weiß-Diskussion kann ich nur teilweise folgen. Wo sollte ich zum Beispiel einen Charakter wie Ramoz einordnen? Eher schwarz? Eher weiß? Das Ex-Schmusekätzchen ... ambivalentes Schwarz/Weiß... Gut/Böse? hm...
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Negasphäre
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jogo hat geschrieben:......
Der Schwarz/Weiß-Diskussion kann ich nur teilweise folgen. Wo sollte ich zum Beispiel einen Charakter wie Ramoz einordnen? Eher schwarz? Eher weiß? Das Ex-Schmusekätzchen ... ambivalentes Schwarz/Weiß... Gut/Böse? hm...

Doof! :D
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jogo
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Negasphäre hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:......
Der Schwarz/Weiß-Diskussion kann ich nur teilweise folgen. Wo sollte ich zum Beispiel einen Charakter wie Ramoz einordnen? Eher schwarz? Eher weiß? Das Ex-Schmusekätzchen ... ambivalentes Schwarz/Weiß... Gut/Böse? hm...

Doof! :D

Solange er sich in 2699 nicht als Delorians Schöpfung aus Nanogenten herausstellt, könnte ich dem zustimmen... :lol:
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thinman
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Mr Frost hat geschrieben:Ich wollte vor allem meine Befürchtung zum Ausdruck bringen, daß man in Zukunft noch mehr auf solche Schemata wert legen könnte, da sie "funktionieren".



Schemata nutzen sich ab.


Ich selbst meine, daß in Bezug auf Vatrox, Mikrobestien oder die Terminale Kolonne hier bereits sehr viel (manchmal viel zu viel) gemacht wurde.

Die ambivalenten Sayporaner wiederum gefallen mir bislang sehr!
Augenblicklich scheint mir die Terra-Ebene den aus meiner Sicht (unerwartet) besten Teil des Zyklus darzustellen.



Mit der Ansicht stehst Du nicht alleine.

thinman
Zuletzt geändert von jogo am 11. Dezember 2012, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quotes repariert
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Mr Frost
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thinman hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:

Ich selbst meine, daß in Bezug auf Vatrox, Mikrobestien oder die Terminale Kolonne hier bereits sehr viel (manchmal viel zu viel) gemacht wurde.
Die ambivalenten Sayporaner wiederum gefallen mir bislang sehr!
Augenblicklich scheint mir die Terra-Ebene den aus meiner Sicht (unerwartet) besten Teil des Zyklus darzustellen.

Mit der Ansicht stehst Du nicht alleine.
thinman

Darüber freue ich mich ernsthaft sehr!
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mirona
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Christian Montillon hat geschrieben:a) Nur "entweder" Hochliteratur "oder" Trivialliteratur, wobei dann ...
b) "Hochliteratur" mit GUT/WERTVOLL und "Trivialliteratur" mit SCHLECHT/SCHUND assoziiert bzw. gleichgestellt wird.


Was Du hier (vollkommen zu recht) angreifst hat kein Mensch behauptet - jedenfalls ncht hier.

Natürlich ist Trivialliteratur nicht automatisch schlecht oder Schund. Ich glaube sogar dass gute Trivialliteraur schwer zu schreiben ist.

Aber den Unterschied gibt es trotzdem (für mich zumindest) und die Unterscheidung ist sinnvoll.
Alles in einen Topf zu werfen und zu behaupten das wären alles nur graduelle Unterschiede (keine Ahnung ob Du das sagen willst oder was genau Dein Punkt ist) halte ich nicht für einen Erkenntnisgewinn.

Oder willst Du ernsthaft behaupten es gäbe zwischen einem "ersthaften" (ok - schwieriger Begriff :-) Schriftsteller der mit seinem Schreiben gerade versucht Konventionen NICHT zu folgen und der neben dem reinen Unterhaltungswert auch noch andere Inhalte transportieren will und einem Serienautor der ein Exposee abarbeitet und bei dem es im Wesentliche doch darum geht die Erwarungshaltung der Leser zu erfüllen nicht fundamentale Unteschiede gibt?

Was nicht heissen soll dass das Serienschreiben weniger schwer oder gar Schund wäre. Es ist halt eben etwas anderes.

Und natürlich gibt Grenzfälle in denen jemand eigentlich nur Trivialliteratur schreiben will um damit Geld zu verdienen und dabei etwas zustande bringt das man als literarisch ansehen kann (sagen wir Dashiell Hammet, P.K. Dick), aber nur weil die Grenzen nicht scharf sind und es keine ganz klaren Kriterien gibt heisst das nicht dass eine Unterscheidung nicht sinnvoll wäre.

Mr Frost hat geschrieben:Die ambivalenten Sayporaner wiederum gefallen mir bislang sehr!


Wenn es nur so wäre.

Ich hatte auch Hoffnung dass die Sayporianer nicht "böse" sind, sondern nur sehr fremd und anders.
Vielleicht ist es auch so geplant, aber nach der Ermordung von Anicee's Freund gehe ich schon davon aus dass es mit der Ambivalenz nichts wird - die sind böse.

Das ist ein gutes Beispiel dafür dass PR (das ja hauptsächlich von über 40-jährigen gelesen wird) doch immer nur mit den moralischen Kategorien von Kinderliteratur operiert.

Das ist sehr schade, aber ich fürchte niemand traut sich da etwas zu ändern.
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Groucho
Siganese
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mirona hat geschrieben:Das ist ein gutes Beispiel dafür dass PR (das ja hauptsächlich von über 40-jährigen gelesen wird) doch immer nur mit den moralischen Kategorien von Kinderliteratur operiert.

Schaue ich mir zahlreiche Diskussionen hier (und an anderen Stellen im Netz) an, dann scheinen es nicht so sehr "moralische Kategorien von Kinderliteratur" zu sein, sondern primär die "Forderungen" der "über 40-jährigen" nach (Rück-)Besinnung auf alte Inhalte und Strukturen, aus denen dann entsprechende Handlungsmuster der Serie resultieren...

Das ist sehr schade, aber ich fürchte niemand traut sich da etwas zu ändern.

Ein Teufelskreis, oder? Diejenigen, die fordern, dass man aus solchen stereotypen Strukturen ausbrechen solle, sind nicht selten die, die danach am lautesten aufschreien, dass es früher ja immer besser war. Wie soll man es nun wem recht machen? :rolleyes:
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Günther Drach
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mirona hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:

Ich hatte auch Hoffnung dass die Sayporianer nicht "böse" sind, sondern nur sehr fremd und anders.
Vielleicht ist es auch so geplant, aber nach der Ermordung von Anicee's Freund gehe ich schon davon aus dass es mit der Ambivalenz nichts wird - die sind böse.

Hmm. Hast du Band 2677 gelesen?
Tipp: der ermordete Freund hiess Benat Achiary.

edit wepe:
Günther, ich habe mal das Zitat umgebaut, der Satz war von mirona ;)
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now, take her from these stews and frozen lakes.
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