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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Casaloki
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Danke, Idaho (Duncan Idaho? Woran denke ich da gerade? :D ), du sprichst genau die Punkte an, die ich so nicht formulieren kann/konnte. Meine volle Zustimmung. Zusatz: Arme Dosanthi. Vom Titelbild des Jubelbandes verbannt in die tiefen CASTORs, öhm...der Perrypedia. Ich hatte mir von ihnen mehr erwartet.
Von mir für diesen Roman für den Autor erneut eine 3, für die Story eine 3 und für das Ende Chandas eine 5. Das ist ein Handlungsort, den ihr in 77 Heften vollkommen an die Wand gefahren habt. Doch ich will Idaho nicht wiederholen. Da ist für mich alles gesagt. Ich bin froh, das es jetzt ein Ende hat.
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"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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rolf2011
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Sonnentransmitter hat geschrieben:
rolf2011 hat geschrieben:Dieses Ende der Handlungsebene zeigt wieder enmal, wie wenig durchdacht und durchgeplant der gesamte Zyklus ist.
Er ist durchdacht und durchgeplant - keine Sorge. Allerdings war die Handlungsebene Chanda / Chalkada nicht besonders durchdacht, vor allem die gesamte Ramoz-Geschichte (vom Beginn bis zum Ende) nicht...


Sonnentransmitter, von Sorge kann bzgl. Planung etc. der Serie eigentlich keine rede sein - Sorge eher um das sinkende Niveau der Serie bzw. des geringen Bemühens einzelner Autoren, eine ordentliche Arbeit abzuliefern. Offensichtlich haben wir bzgl. Durchdenkens und Planens unterschiedliche Vorstellungen. Der Zyklus zerfällt in 4 Hauptebenen (Chandra, Saedelaere, Sol, Milchstraße). Rein rechnerisch macht das im Durchschnitt 25 Romane pro Haupthandlungsebene. In diese jeweils 25 Romane sollten dann gewaltige Mengen an SoW, neue Charaktere unter Unter-Handlungsebenen gepackt werden, wodurch sowohl die SoW als auch die Charaketere oberflächlich blieben. Um dieser Flut an SoW und Charaktere gerecht zu werden und trotzdem die Handlungsebenen zu einem Ende führen zu können, viel entweder nach Belieben Technik aus oder gleiche Technik zeigte unterschiedlich Möglichkeiten oder es wurde ganz einfach in eine Wundertüte gepackt. Eine stringente Handlung, die zu einem gewissen Grad auf in den Romanen geschilderten Erfahrungen der Handelnden aufbaut, mussten die Leser insbesondere in der Chandra-Ebene, aber zu einem großen Teil auch in der Sol-Ebene und zum Teil auch in der Saedelaere-Ebene verzichten. Dass ein Zyklus derart aufgebaut ist, nenne ich fehlende Planung und fehlendes vorheriges Durchdenken.
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what
Siganese
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hoffentlich war das jetzt wirklich das Ende der Chanda-Ebene. deutlich unterdurchschnittlicher Doppelband.
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Mr Frost
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Ich versuch´s kurz zu machen. Vieles habe ich schon zum Vorgängerband geschrieben.

CM gelingt es (auch diesmal) leider nicht, Emotionen zu wecken oder zu schildern. Das höchste der "Gefühle" drückt sich z.B. bei Perry "himself" immer dadurch aus, daß er "die Fäuste ballt".
Schon ein bißchen zu simpel, oder?

"Actionreiche" Romane schreibt CM offenbar (ganz ohne Ironie) sehr gerne.
Das ist auch ab und an Ok.
Mein größter Wunsch aber an CM: Bitte wieder auch Wert auf nachvollziehbare und gut geschilderte Emotionen innerhalb der Figuren legen. Daß, was ich mir als Leser wünsche, sind Figuren, in die man sich WIRKLICH gefühlsmäßig hineinversetzen und deren Handlungen man nachvollziehen kann.

Der vorliegende Roman beinhaltete so etwas aus meiner Sicht kaum bis gar nicht...

Zudem: "Böse" dürfen auch mal ambivalent sein und müssen sich nicht permanent wie "Monster" aufführen oder müssen so aussehen...

Zur Handlung und zum Gesamtplot (gerade auch in Richtung Expokratie):
So extrem lieblos, uninspiriert und unsympahtisch wie Ramoz ist eine Person selten angelegt und geschildert worden.
Und DAS ist alles, was wir nach dieser seltsamen Schoßtier-Metamorphose geboten bekommen??

"Der verzweifelte Widerstand"?- Seufz.
Wer könnte schon sagen, was Regius eigentlich für eine "Person" war?
Lieblosigkeit und Detailarmut auch an dieser Stelle...

Ich bin (leider) anhaltend "ent-täuscht".
Es stimmt: Es herrscht aktuell "Groschenheft-Niveau".
Und das bedaure ich.

Das kann nicht im Sinne aller sein.

Meine Wertung 5/4/5.
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Mr Frost
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Schnurzel hat geschrieben:
overhead hat geschrieben:Sonst würden die Foristen in 2 Jahren oder so fragen, wann denn die losen Enden aus Chanda endlich behandelt würden :devil:


Ich glaube, bei Ramoz und Kaowen ist die Gefahr ziemlich gering, dass das Forum Zeter und Mordio schreit, wenn von beiden nichts mehr kommt.

Von SOLCHEN Figuren möchte ich in der Tat NIE wieder etwas lesen müssen...
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Mr Frost
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Ach noch was zum Abschluß:

"Rhodans Entscheidung"??
Der Titel klingt dramatisch. Was bekommen wir geboten?

Man erinnere sich in diesem Zusammenhang auch an "Kaowens Entscheidung"....
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Troll Incorporation
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Sonnentransmitter hat geschrieben:
rolf2011 hat geschrieben:Dieses Ende der Handlungsebene zeigt wieder enmal, wie wenig durchdacht und durchgeplant der gesamte Zyklus ist.
Er ist durchdacht und durchgeplant - keine Sorge.

Ich finde, das Problem ist, dass er "überkonstruiert" ist. :sad: In dem (verzweifelten?) Versuch, "etwas ganz anderes" zu machen, ist ein Plot über 200-300 Bände zusammengebaut worden, der - wie es sich zeigt - nicht so vollständig den Geschmack der Leser trifft.
Bei einem Zyklus von 50 Bänden wäre das egal. Bei so einem Großzyklus kann das "tödlich" sein.
Gestern z.B. auf dem PR- und Phantastik-Stammtisch in Kölle kam wieder heraus, wie viele nicht mehr lesen. Gut, einige kaufen noch immmer - aber nur weil sie Jäger und Sammler sind :???: , lesen tun sie die seit hundert Bänden nicht mehr.
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Sonnentransmitter
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Troll Incorporation hat geschrieben:
Sonnentransmitter hat geschrieben:
rolf2011 hat geschrieben:Dieses Ende der Handlungsebene zeigt wieder enmal, wie wenig durchdacht und durchgeplant der gesamte Zyklus ist.
Er ist durchdacht und durchgeplant - keine Sorge.

Ich finde, das Problem ist, dass er "überkonstruiert" ist. :sad:

Da gebe ich Dir recht. Bei Robert Feldhoff waren die Zyklen oft "unterkonstruiert" (zu einfach gestrickt, zu linear), hier jetzt das entgegengesetzte Extrem. Bedenke aber bitte auch, dass der Zyklus insgesamt vergleichsweise gute Kritiken bekommt!! Auch die Chanda-Ebene war - bis einschließlich des Abschaltens der Weltengeißel - gut. Nachdem aber der "Kalte Raum" eingeführt wurde, ging es steil bergab...
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Troll Incorporation
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Sonnentransmitter hat geschrieben: Bedenke aber bitte auch, dass der Zyklus insgesamt vergleichsweise gute Kritiken bekommt!!.

Von mir nicht :unschuldig:
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Gerhard Schaeffer
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Troll Incorporation hat geschrieben:
Sonnentransmitter hat geschrieben: Bedenke aber bitte auch, dass der Zyklus insgesamt vergleichsweise gute Kritiken bekommt!!.

Von mir nicht :unschuldig:


Von mir auch nicht! Für mich ist er der schlechste Zyklus seit den Bänden 1600-1749. Alleine die Alaskaebene ging, der Rest ist schweigen.
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mirona
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Unispiriertes, lustloses, schampiges Geschreibsel im Doppelpack.

"Manche rasten in den Mond und explodierten, sodass dessen Integrität zerbrach."

Tja, kaum ein Stil ist wahrscheinlich so ausgefeilt als wie der ihm seine...
Gibt es eigentlich keine Lektoren mehr bei bei PR?

Und das war es jetzt mit Chanda und Ramoz?

Man schleppt einen Blödsinn wie Ramoz quer durch den Startdust-Zyklus, mutet den Lesern schwachsinnige Dosanthi-Biographien zu und das ist dann alles was dabei herauskommt?

Das soll die langfristige Plamung von Uwe Anton sein, abgesegnet von Autorenkonferenz und Redakteur?

Das kann ich mir nicht vorstellen. Uwe hatte leider kein grosses Glück als Expokrat, aber so etwas wäre nicht sein Niveau.

Für mich sieht das nach sehr liebloser Flurbereinung der neuen Expokratie aus die sich hier auf die einfachste Art einer blutenden Wunde entledigt weil offenbar keiner mehr Lust hat das alles noch sauber aufzuräumen (ok - schade drum ist es ja auch nicht).
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Laurin
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idaho hat geschrieben:... Junge, Junge.

Nee, aber sonst war’s ein toller Doppel-Roman.

Tolles Posting - sollte man gross an die Wand nageln.
:st:
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Christian Montillon
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Dass der Roman bei einigen (man schaue die Bewertung an: nicht bei allen) gar nicht gut ankommt, ist schade; ich hab alles gelesen, war teilweise zerknirscht ...
... und werde mich hüten zu diskutieren und/oder zu versuchen, das eine oder andere zu erklären, was leicht möglich wäre -- was aber in einem Forum noch nie ein gutes Ende genommen hat, wenn der Autor es versucht hat. Schade, aber wahr. Das muss man als Tatsache ansehen, zumindest tue ich das, sodass ich das nie wieder versuchen werde.
(Vieles ist ja auch schlicht Geschmackssache; im Einzelfall der "Hektoliter" war das allerdings ein peinlicher Fehler, ähem) Ich verfolge allerdings stets interessiert, was so geschrieben wird.

Aber zweierlei will ich dazu sagen:

a) Nein, ich diktiere keine Romane, sondern schreibe sie (weiß nicht, wer das wo gefragt hat). Hab noch nie diktiert oder es versucht.

b) Nein, die Planung im 2600er-Zyklus hat nichts mit dem zu tun, was Hartmut und ich ab 2700 machen werden -- Uwe zieht den Zyklus so durch, wie er es von Anfang an geplant hat. Nur ganz am Ende sind ein oder zwei DETAILS (nix Handlungsrelevantes für den 2600er-Zyklus) angepasst.

Soweit die Fakten, an denen nix zu rütteln ist und die interessant sein mögen.
Viele Grüße,
Christian
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Oceanlover
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Chanda, Goodbye!

Nicht nur Perry und seine Mitstreiter, sondern sicherlich auch die Autoren ;) und vor allem die Leser können endlich aufatmen in der Hoffnung, nie mehr wieder etwas von Kaowen und Ramoz zu hören! Insoweit schauen wir mal positiv auf die nächsten Romane!
Nette Grüße
Oceanlover
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christianf
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Ich fand den Roman eigentlich ganz ok (sagen wir mal 3), ich erwarte hier keine Hochliteratur, sondern einigermaßen flotte Unterhaltung. Und der Roman ließ sich zügig lesen, ohne zu langweilen. Was mich mehr stört, ist die Grundkonzeption eines Handlungsstranges, bei dem endlos lange nichts Relevantes in Bewegung kommt und dann alle Fäden in einem abschließenden Heft sehr hastig vernäht werden. Das hat mich bei den bisher abgeschlossenen NEO-Staffeln genervt (wo alle offenen Fäden dann hastig auf den letzten Seiten des Staffelabschlussbandes vernäht wurden) und es nervt auch hier. Ich würde lieber mehr Fortschritt über den Zyklus verteilt sehen, der dann am Ende zu einem vernünftigen Abschluss geführt wird. Das gilt besonders für die Chanda, aber auch für die Al(r)aska-Ebene, wo man das lange Zeit das Gefühl hatte, dass es überhaupt nicht vorwärts geht. Die Terra-Ebene finde ich dagegen nach wie vor faszinierend!
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Laurin
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Christian Montillon hat geschrieben:Dass der Roman bei einigen (man schaue die Bewertung an: nicht bei allen) gar nicht gut ankommt, ist schade; ich hab alles gelesen, war teilweise zerknirscht ...
... und werde mich hüten zu diskutieren und/oder zu versuchen, das eine oder andere zu erklären, was leicht möglich wäre -- was aber in einem Forum noch nie ein gutes Ende genommen hat, wenn der Autor es versucht hat. Schade, aber wahr. Das muss man als Tatsache ansehen, zumindest tue ich das, sodass ich das nie wieder versuchen werde.
(Vieles ist ja auch schlicht Geschmackssache; im Einzelfall der "Hektoliter" war das allerdings ein peinlicher Fehler, ähem) Ich verfolge allerdings stets interessiert, was so geschrieben wird.
...

Danke für Deine Stellungnahme - und auch daß Du hier mitliest.
:st:

Das mit den Diskussionen über den eigenen Roman sehe ich auch so - auch wenn es schade ist sich darüber nicht frei austauschen zu können. Ich hoffe dass unsere Beiträge - von denen manche ja schon recht heftig sind - Dir das Schreiben nicht verleiden.

Aber vielleicht lieber engagiert krittelnde Fans als gähnende desintressierte Langeweile - es zeigt doch das Interesse an der Serie.

...

Allerdings sollte man nicht immer nur das was einem nicht gefallen hat benennen, auch das was gefallen hat sollte fairerweise erwähnt werden, finde ich.

Dann gibt es sicher noch den Effekt, daß sich Stimmungen und Meinungen in Foren auch schnell hochschaukeln - und sich dadurch dann manchmal auch länger aufgestauter Frust Bahn bricht. Allerdings auch der kann ggf. ein wichtiger Gradmesser für die Macher sein. Ich selbst mache es aber meist so, daß ich erst meine Bewertungen abgebe und mir dann durchlese was die anderen Mitleser geschrieben haben, um mir einen unverfälschten Eindruck zu bewahren. Dadurch liege ich manchmal dann auch komplett konträr zur Mehrheit der Beiträge - was mich aber nicht stört.

Neben allen sachlichen Aspekten ist für mich am wichtigsten, ob mich ein Roman gepackt hat - und das war zumindest für mich gegeben.
Es gab schon schlimmeres ...
:P

Lg, Laurin
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Mr Frost
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Christian Montillon hat geschrieben:Dass der Roman bei einigen (man schaue die Bewertung an: nicht bei allen) gar nicht gut ankommt, ist schade; ich hab alles gelesen, war teilweise zerknirscht ...
... und werde mich hüten zu diskutieren und/oder zu versuchen, das eine oder andere zu erklären, was leicht möglich wäre -- was aber in einem Forum noch nie ein gutes Ende genommen hat, wenn der Autor es versucht hat. Schade, aber wahr. Das muss man als Tatsache ansehen, zumindest tue ich das, sodass ich das nie wieder versuchen werde.
(Vieles ist ja auch schlicht Geschmackssache; im Einzelfall der "Hektoliter" war das allerdings ein peinlicher Fehler, ähem) Ich verfolge allerdings stets interessiert, was so geschrieben wird.

Aber zweierlei will ich dazu sagen:

a) Nein, ich diktiere keine Romane, sondern schreibe sie (weiß nicht, wer das wo gefragt hat). Hab noch nie diktiert oder es versucht.

b) Nein, die Planung im 2600er-Zyklus hat nichts mit dem zu tun, was Hartmut und ich ab 2700 machen werden -- Uwe zieht den Zyklus so durch, wie er es von Anfang an geplant hat. Nur ganz am Ende sind ein oder zwei DETAILS (nix Handlungsrelevantes für den 2600er-Zyklus) angepasst.

Soweit die Fakten, an denen nix zu rütteln ist und die interessant sein mögen.
Viele Grüße,
Christian

Lieber Christian Montillon, ich drücke Dir/ euch ernsthaft die Daumen für den neuen Zyklus und würde mich freuen, wenn wir es mit einem Zyklus zu tun bekämen, der "Freude" macht.
Es wird der Zyklus für mich sein, der entscheidet, ob ich langfristig weiterlese.
Nach dem Vatrox/ Polyport-Desaster hatte ich die Hoffung, daß es besser würde. Der Neuroversum-Zyklus IST besser, hat aber eben auch seine (z.T. leider großen) Schwächen.
Wenn hier viele mit Deinen aktuellsten Romanen nicht so ganz glücklich sind, nicht traurig sein. Es wird sicher wieder anders werden. Ich glaube mich auch daran zu erinnern, daß Du ansonsten durchweg gutes Feedback bekommst.

DAS, was mir persönlich weniger gefällt sind halt Stereotypen, allzu klischeehafte Schwarz-Weiß-Zeichnungen und zu viel brachiale Action.
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Mr Frost
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Oceanlover hat geschrieben:Chanda, Goodbye!

Nicht nur Perry und seine Mitstreiter, sondern sicherlich auch die Autoren ;) und vor allem die Leser können endlich aufatmen in der Hoffnung, nie mehr wieder etwas von Kaowen und Ramoz zu hören! Insoweit schauen wir mal positiv auf die nächsten Romane!

Yep!!
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Schnurzel
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An alle diejenigen gerichtet, die über Montis Schreibstil meckern und gleichzeitig sein Expokratentum in Frage stellen: Mein Gott, seid doch froh, wenn er in die Expokratie wechselt, dann wird er weniger schreiben und somit wird bei euch auch das Haareraufen weniger!

Ich für meinen Teil fand den Roman gut. Selten in letzter Zeit, dass ich ein Heft Freitag abends bereits ausgelesen habe. Dieses gehört dazu. Es hat mich unterhalten. Die stilistischen Feinheiten (oder Unfeinheiten) interessieren mich da relativ wenig. Wenn ich an die Vergangenheit der Serie denke (ich lese parallel die 5. Auflage und ab und zu mal den einen oder anderen SB), dann waren viele Autoren in der Hinsicht auch keine Geistesgrößen. Überhaupt finde ich die Schreibleistungen aktuell besser als in der Vergangenheit, auch wenn Montis Roman jetzt nicht der große Wurf war. Mag sein, dass mich jetzt einige dafür angreifen, aber das ist mir schnuppe. Mir gefällt's zur Zeit und das ist für mich entscheidend.

Ein oder zwei Sätze noch zu Montis Expokratentum: die Bemerkungen einiger Foristen hierzu fand ich unfair. Was hat Montis Schreibstil im aktuellen Roman mit den Exposes zu tun? Die Exposes bekommen wir ja sowieso nicht zu lesen und was dann bei den Romanen an Schreibleistung rauskommt, liegt nicht an Monti (außer bei seinen eigenen Romanen, natürlich). Insofern ist das Argumient für mich nicht nachvollziehbar.

An Monti: eine Steigerung deiner Expokratenleistung im Vergleich zur Action-Reihe darf's aber schon sein.
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Christian Montillon
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Schnurzel hat geschrieben:An Monti: eine Steigerung deiner Expokratenleistung im Vergleich zur Action-Reihe darf's aber schon sein.


Gern :-)
Im Ernst: PR-Erstauflage ist natürlich (!) völlig anders als PRA damals war. Zielsetzung etc ist eine völlig andere.
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Gerhard Schaeffer
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Christian Montillon hat geschrieben:
Schnurzel hat geschrieben:An Monti: eine Steigerung deiner Expokratenleistung im Vergleich zur Action-Reihe darf's aber schon sein.


Gern :-)
Im Ernst: PR-Erstauflage ist natürlich (!) völlig anders als PRA damals war. Zielsetzung etc ist eine völlig andere.


Nur als Anmerkung:

Ich persönlich fand PRA nicht schlecht, dies zum einen; zum anderen: ich erhoffe mir schon eine Verbesserung durch Dich, als Expokrat.
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Schnurzel
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Ich fand PRA auch nicht schlecht, Es waren einige schöne Romane dabei, insbesondere die mit Goratschin und einige mit Betty Toufry und nicht zu vergessen der für mich überragende Band 13 oder der tolle Band 26 (mehr von Carolina Möbis, bitte!), aber es gab auch Schatten: zuviel Geballere (auch wenn die Serie "Action" hieß), vor allem in den ersten Bänden oder dieser Lok-Aurazin, der für mich in die Kategorie Sinnafoch oder Kaowen gehört. Zumindest die zweite Staffel hätte gut einen anderen Bösewicht vertragen, wenn's denn unbedingt ein Bösewicht sein musste (ich glaube, die Staffel hätte aber auch ohne gut funktioniert). Aber wie gesagt, alles Geschmacksache.

Ich bin überzeugt, dass Wim und du, dass ihr eure Sache gut macht.
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Negasphäre
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Mir persönlich ist der Zusammenhang zwischen Christians Schreibstil und dem zukünftigen Expokratentum egal, er interessiert mich nicht. Die Arbeit ist so unterschiedlich, dass ein Vergleich auch imo wenig Sinn macht.
Aber wir können ja nochmal um 2799 darauf zurückkommen. :D

Worauf ich jedoch nochmal hinweisen möchte, ist, dass ich Christians Scheibstil ja sonst als eigentlich immer solide empfunden habe.
Aber diese beiden Romane hatten ein Niveau, das ich so von Christian nicht kenne. Das betrifft, Schreibstil, Aufbau, Charakterisierung, Interaktion der Charaktere untereinander etc.
Nach meinem empfinden in beiden Romanen eher unterdurchschnittlich bis schlecht.

Die Frage, die ich mir stelle; warum ist das so. Andere scheinen die Romane ja genossen zu haben.
Lag es an mir. Kam meine weihnachtliche Grundstimmung :D mit dem teils doch argen Szenen nicht klar (aufgespießte Augen, übliche Gedanken seinen Untergeben bei Versagen zu töten :rolleyes: , Kamikazeflüge, die Millionen von Leben ausgelöscht hat)? War es der lieblose Abschluss eines ohnehin schon faden Handlungsstranges? War es die teils groteske Unlogik?
Oder gab es andere Gründe dafür.
Gab es Zeitdruck bei den Romanen!?
War es der Versuch möglichst flott und routiniert, ohne groß in die Tiefen zu gehen, den Doppelband runterzuschreiben, um sich den doch viel spannenderen Exposes ab 2700 zuzuwenden!? :D

Wie auch immer, evt. war es sogar ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Der Doppelband hat mir jedenfalls nicht gefallen.
Aber ein Beinbruch ist es auch nicht. :D Ich bin mir sicher, der nächste Band von Christian wird mir wieder gefallen.
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Schnurzel
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Negasphäre hat geschrieben:Nach meinem empfinden in beiden Romanen eher unterdurchschnittlich bis schlecht.

Die Frage, die ich mir stelle; warum ist das so. Andere scheinen die Romane ja genossen zu haben.
Lag es an mir.

Die Geschmäcker sind gottseidank verschieden. Schau dir nur die Abstimmung an. Ein Drittel (pi mal Daumen) hat zwar mit 5 oder 6 abgestimmt (zählen wir unseren Dauer-Sechser mal mit :devil: ), aber immerhin auch ein Drittel mit 1 oder 2. Sehr "ausgwogen" die Benotung diesmal.
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Gerhard Schaeffer
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Ich mache am Mittwoch die Geduldsprobe und lese doch mal den Roman; gekauft habe ich ihn vorhin.
Denn wenn einem sowas wird beschert, das ist schon ein Bier zum runterspülen wert. :D

PS: Im Übrigen, wer MADDRAX und ZAMORRA liest, den wirft ein Roman von Christian nicht so schnell um :devil:
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