Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

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Kemoauc
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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Kemoauc » 20. Januar 2013, 01:11

Jetzt habe ich den Roman doch gelesen - verdammte Sucht! ;)

Inhaltlich hatte der Band, wie der Spoiler schon andeutete, allerdings nicht viel zu bieten. Perry und Alaska treffen sich wieder und retten den Kanzler, während QIN SHI sich zu Shoulobwas Steuerwelt I begibt. Ach ne, nicht Perry rettet den Kanzler, das waren ja mal wieder die anderen - in diesem Fall vorrangig Ennerhal. Unser Serienheld spielt wieder den Zauderer und scheint außer schöne Reden zu schwingen nichts mehr drauf zu haben. Lediglich Alaska handelt zumindest ein wenig.
Stilistisch geht Uwe bei der Rettung des Kanzlers ziemlich blutrünstig vor, was völlig unnötig war, da der Leser längst weiß wie QIN SHI und seine Xylthen ticken. Und interessanter hat das den Roman auch nicht gemacht. Wie eigentlich die ganze Handlungsebene nicht. Aber glücklicherweise wechselt die Handlung ja jetzt zu Bully & Co.
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Rainer1803
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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Rainer1803 » 20. Januar 2013, 09:35

wepe hat geschrieben:
mirona hat geschrieben:

Was mich so langsam nervt ist dass soetwas für mich das (gefühlte) fünfhundertste Mal ist dass das Lektorat seinen Job nicht macht. Kaum ein Roman erscheint ohne Logikfehler oder grausame Stilblüten die ein guter Lektor vermeiden könnte.
Beziehst du das auf deine Frage oben? Hier trüge aber nicht der Lektor Schuld, sondern, ohne dir zu nahe treten zu wollen, dein flüchtiges Lesen (bzw. hören).
Mein Appell an KNF: ...
Mein allgemeiner Appell: Nicht vernichtend vorverurteilen, wenn man nicht alle Fakten präsent hat.
Fünfhundert Mal dürtfe bei weitem nicht reiche. :devil:
Soweit ich es lese wird der Lektoratsjob "nebenberuflich" mitgemacht - und mal ehrlich - bei einer wöchentlich erscheinenden Serie stell ich mir u.a. auch einen enormen Zeitdruck auf allen Ebenen vor. Und dann sollte man einfach auch das Preis-Leistungsverhältnis sehen. Für € 1,95 kann ich nicht den gleichen Aufwand erwarten wie für ein Buch das €39,95 kostet. Und diese Logikfehler gibt es bei PR bestimmt seit Band 2. Und vermutlich wird es sie immer geben solange die Serie läuft. Aber vergleich mal mit anderen Serien was Inhalt , Sprachstil, Aufwand etc. angeht. Da ist ein tiefer Abgrund hinter PR, den die anderen nie aufholen können.

Frank F
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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Frank F » 20. Januar 2013, 11:14

Ich fand den Roman mittelmässig. Gut waren die Passagen, als die Charaktere sich zeigen durften, Ennerhahl, Perry und Alaska.
Es geht mir aber immer noch so, dass ich vieles nicht verstehe, was das "Mahnende Schauspiel" betrifft und vieles nicht mehr weiss, was ich gelesen hab, einfach, weil es schon zu lange her ist.
So ist mir doch die eigentliche Motivation Ennerhahls entfallen, dass der Delorian suchen will (war das von Anfang an so?).
Ich hoffe, dass der Zyklus mit einigen Paukenschlägen endet, dann wäre das ganze sehr sehr genial konzipiert.
So lange im Dunkeln tappen lassen...... :gruebel:

Und danke für den tollen Spoiler...die sind auf jeden Fall durchdacht und sehr gut.... :st:

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Vishna
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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Vishna » 20. Januar 2013, 11:55

Casaloki hat geschrieben: Aber, psst, ganz ehrlich? Ich bin froh, dass wir nächste Woche zu Bully umschalten. :unschuldig:
Das ist bei mir erstaunlicherweise auch der Fall. Obwohl ich diese Handlungsebene aufgrund des leidigen Invasionsszenario mit magischem Nanogeschwurbsel anfangs so gar nicht mochte und auch immer noch nicht wirklich gut finde. Da sieht man, wie die anfangs vielversprechenden Handlungsebenen Chanda und Alaska abgestürzt sind und wie viel es bringt, wenn Terraner (Bully & Co) endlich mal anfangen, aktiv zu werden.
Atlan hat geschrieben: So, da treffen sich also zwei kosmische Menschen (Perry und Alaska) nach etlichen Jahren am anderen Ende des Universums ...
Auffällig ist die inflationäre Verwendung der Begriffe "kosmischer Mensch" und "Sofortumschalter". Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als das noch wirklich so war, aber die Begriffe selbst noch nicht von den Autoren oder gar von Protagonisten benutzt wurden. Je mehr die Autoren diese Begrifflichkeiten in geradezu schamanischer Weise beschwören, desto weniger weniger spiegeln sie die Realität der Romane. Vielleicht sollten die Autoren mal einige Jahre davon Abstand nehmen beschwörende Formeln zu rezitieren und sich wieder darauf besinnen, sowas wie einen Sofortumschalter oder kosmischen Menschen einfach nur entsprechend agieren zu lassen?
ganerc hat geschrieben: Interessant fand ich auch, dass Ennerhahl Tabula Rasa macht und unter QIN SHIs Truppen aufräumt. Während Perry sich mal wieder fast ins Hemdchen macht, weil ja wieder so viele drauf gehen.
Wenn er wenigstens noch einen alternativen Vorschlag gehabt hätte, aber so jammert unser Weichei wieder mal nur rum.
Casaloki hat geschrieben:Sehr schön war zu erkennen, das Perry, genau wie ich, die escalinische Zeitrechnung ohne Hypnoschulung nicht rafft.
An der Stelle musste ich schmunzeln. Daß man besser nicht versucht, das zu begreifen, hat unser Sofortumschalter sofort geschnallt. :lol:
Diese Zeitrechnung war ein nettes Experiment. Es hat gezeigt, daß man es nicht wiederholen sollte.
sgt.bash hat geschrieben: Das gleiche beim Militär. Kann ja nicht sein das wenn ein General ausfällt die ganze Armee Kopflos wird. Es ist auch etwas merkwürdig das eine Galaxie die so paranoid gegen Fremde ist nur einige 10k Kampfschiffe hat und nach der ersten Schlacht nichts mehr in petto hat. Nichtmal ein vernünftiges Minenfeld wurde von denen an der Anomalie installiert.
Das ist in der Tat großer plotgetriebener Quatsch.
Ja hat der Autor denn nicht gedient? :unsure:
jogo hat geschrieben: Kannst du doch gar nicht... Ich höre dich schon sagen... Mein Schatz... :P :devil:
Das Bedenkliche an der aktuellen Serie ist, daß nicht nur dieser Anzug mehr Ähnlichkeiten mit Frodos Ring hat als mit überlegener Technologie, wie man sie in einem Science Fiction Roman erwarten dürfte.
Sonnentransmitter hat geschrieben:Wir haben jetzt noch vier Viererblöcke vor uns, dann ist der Zyklus beendet. Ab sofort scheint es nur noch zwei Handlungsebenen zu geben: Escalian und Anomalie! Damit ist die Zeit der großen Komplexität beendet: ab jetzt wird aufgelöst!
Was für mich ca. 50 Hefte zu spät beginnt. Ich bevorzuge ein Konzept, bei dem Zwischenergebnisse und -erfolge erreicht werden. Es muss ja nicht gleich 10-Kleine-Negerlein in Andromeda sein. Aber dazu müssten unser Protagonisten halt einen Plan haben und die Sache beherzt anpacken. Ich halte das Experiment "Rätselzyklus" für gescheitert.
Sonnentransmitter hat geschrieben: Wartet es ab: ich sage voraus, dass dieses Zyklusende Maßstäbe setzen wird!
Das befürchte ich allerdings auch :(

-----

Der Roman war dann doch recht flüssig zu lesen, auch wenn er stellenweise Schmerzen bereitete.

Das Ende des Zyklus sehe ich schon irgendwie: Atlan tötet Mirona, BARDIOC wird neutralisiert indem er sich mit der KAISERIN vereinigt, und die Erde kehrt aus dem Mahlstrom zurück. Hatten wir zwar Alles schon mal, wäre aber ok gewesen, wenn es denn kurzweilig gewesen wäre. War es aber nicht.

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christianf
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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von christianf » 20. Januar 2013, 12:08

Sonnentransmitter hat geschrieben: dass es so langsam nur noch eine Interpretation gibt: Perry Rhodan ist manipuliert. Irgendwas ist mit ihm passiert. Er ist vor Ort unerwünscht. Er soll nicht handeln. Und wer, wenn nicht ES, kann dies verursacht haben?
Ich glaube Delorian hatte Adams gegenüber behauptet, Perry würde von seinem Polyport-Controller manipuliert. Das würde irgendwo sogar Sinn machen, da das Polyport-Netz von den extrem pazifistischen Anthuriandern geschaffen wurde, die so vielleicht sicherstellen wollten, dass das Netz nur in ihrem Sinne genutzt wurde. Möglicherweise ist der Weichei-Perry einfach eine Nebenwirkung des Controllers.

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Oceanlover » 20. Januar 2013, 12:14

Rainer1803 hat geschrieben:Und dann sollte man einfach auch das Preis-Leistungsverhältnis sehen. Für € 1,95 kann ich nicht den gleichen Aufwand erwarten wie für ein Buch das €39,95 kostet. Und diese Logikfehler gibt es bei PR bestimmt seit Band 2. Und vermutlich wird es sie immer geben solange die Serie läuft. Aber vergleich mal mit anderen Serien was Inhalt , Sprachstil, Aufwand etc. angeht. Da ist ein tiefer Abgrund hinter PR, den die anderen nie aufholen können.
Stimmt. Inzwischen kostet eine Tasse Tee in meinem Lieblingscafé mehr als ein Perry Heftroman und meistens ist der Perry Lesegenuß höher. Idealerweise genieße ich Perry und Tee am liebsten kombiniert. :)

Galaxis im Chaos war endlich einmal ein spannender Roman. So spannend, dass mein Sohn und ich gestern abwechselnd das Heft an einem Tag durchgelesen haben. Der Roman ist Unterhaltung pur. Auch die SI'en hielten sich im Hintergrund. ;) Deshalb gibt's von uns diesmal nix zu kritteln. :st: Danke Uwe.

2 - 1 - 3
Nette Grüße
Oceanlover

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von ianmcduck » 20. Januar 2013, 12:29

christianf hat geschrieben:
Sonnentransmitter hat geschrieben: dass es so langsam nur noch eine Interpretation gibt: Perry Rhodan ist manipuliert. Irgendwas ist mit ihm passiert. Er ist vor Ort unerwünscht. Er soll nicht handeln. Und wer, wenn nicht ES, kann dies verursacht haben?
Ich glaube Delorian hatte Adams gegenüber behauptet, Perry würde von seinem Polyport-Controller manipuliert. Das würde irgendwo sogar Sinn machen, da das Polyport-Netz von den extrem pazifistischen Anthuriandern geschaffen wurde, die so vielleicht sicherstellen wollten, dass das Netz nur in ihrem Sinne genutzt wurde. Möglicherweise ist der Weichei-Perry einfach eine Nebenwirkung des Controllers.
Genauso wahrscheinlich ist momentan aber, dass Delorian Perry manipuliert und verweicheit, um ihn aus dem Weg zu haben. Über welches Gerät dies geschieht, ist eigentlich völlig wurscht.
Wo bleibt mein Kuchen?
Mein Plädoyer: Nach Schokohasen und Schoko-N(ikol)äusen brauchen wir als drittes Standbein dringend die Schoko-Schlümpfe!

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Vishna » 20. Januar 2013, 12:49

christianf hat geschrieben:
Sonnentransmitter hat geschrieben: dass es so langsam nur noch eine Interpretation gibt: Perry Rhodan ist manipuliert. Irgendwas ist mit ihm passiert. Er ist vor Ort unerwünscht. Er soll nicht handeln. Und wer, wenn nicht ES, kann dies verursacht haben?
Ich glaube Delorian hatte Adams gegenüber behauptet, Perry würde von seinem Polyport-Controller manipuliert. Das würde irgendwo sogar Sinn machen, da das Polyport-Netz von den extrem pazifistischen Anthuriandern geschaffen wurde, die so vielleicht sicherstellen wollten, dass das Netz nur in ihrem Sinne genutzt wurde. Möglicherweise ist der Weichei-Perry einfach eine Nebenwirkung des Controllers.

Dem Leser 100 Hefte lang ein Weichei zu präsentieren. um am Ende dann den weissen Hasen aus dem Hut zu zaubern, wäre schon ausgesprochen dumm. Das bringt gar nix, ausser verärgerte Lesern. Wenn das Methode war, dann haben mir die Autoren damit 2 Jahre lang die Lust am Lesen verdorben. Das kann nicht Ziel und Aufgabe der Autoren sein!

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Mr Frost
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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 20. Januar 2013, 13:00

Vishna hat geschrieben:
christianf hat geschrieben:
Sonnentransmitter hat geschrieben: dass es so langsam nur noch eine Interpretation gibt: Perry Rhodan ist manipuliert. Irgendwas ist mit ihm passiert. Er ist vor Ort unerwünscht. Er soll nicht handeln. Und wer, wenn nicht ES, kann dies verursacht haben?
Ich glaube Delorian hatte Adams gegenüber behauptet, Perry würde von seinem Polyport-Controller manipuliert. Das würde irgendwo sogar Sinn machen, da das Polyport-Netz von den extrem pazifistischen Anthuriandern geschaffen wurde, die so vielleicht sicherstellen wollten, dass das Netz nur in ihrem Sinne genutzt wurde. Möglicherweise ist der Weichei-Perry einfach eine Nebenwirkung des Controllers.

Dem Leser 100 Hefte lang ein Weichei zu präsentieren. um am Ende dann den weissen Hasen aus dem Hut zu zaubern, wäre schon ausgesprochen dumm. Das bringt gar nix, ausser verärgerte Lesern. Wenn das Methode war, dann haben mir die Autoren damit 2 Jahre lang die Lust am Lesen verdorben. Das kann nicht Ziel und Aufgabe der Autoren sein!
Sehe ich ebenso. DAS wäre so überkonstruiert, daß es wohl niemanden so recht "begeistern" würde...

Ganz nebenbei: Was wäre dann mit den Controllern der Vatrox los? Wieso hätten die dann nicht pazifizierend auf die Nutzer wirken sollen? "Human" haben genau diese sich schließlich nicht verhalten...

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Helga Legrelle » 20. Januar 2013, 13:00

Frank F hat geschrieben:So ist mir doch die eigentliche Motivation Ennerhahls entfallen, dass der Delorian suchen will (war das von Anfang an so?).
Und danke für den tollen Spoiler...die sind auf jeden Fall durchdacht und sehr gut.... :st:
Erst mal schließe ich mich dem Dank für die Spoiler an.

Was Ennerhahl betrifft... ich meine mich zu erinnern, dass er auf Delorian nicht besonders gut zu sprechen ist und ihn als Gegner betrachtet.

Offenbar kam es zu einem Zerwürfnis zwischen ES/Talin und Delorian - die Hintergründe werden sicher noch spannend - und Ennerhahl wurde von ES auf Delorian angesetzt. Er hat ihn ja schon bei der Begegnung der beiden in Band 2600 zu schnappen versucht.

Ich bin auch gespannt, was es mit DAN an Bord der Leuchtkraft auf sich hat und ob und wie der da mit reinspielt...

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von rolf2011 » 20. Januar 2013, 13:18

Sonnentransmitter hat geschrieben:
rolf2011 hat geschrieben:Und der Zyklus ist sowieso nicht mehr zu retten. Das einzig Positive ist, dass endlich 2 Handlungsebenen zusammengeführt wurden. Abschließend glaube ich nciht, dass die Terra-Ebene besser ist/sein wird. Hier gibt es nur Fantasy und "plot-driven" Nanogimmicks zum richtigen Zeitpunkt. Nachdem die zweite Hälfte des Stardust-Zyklus schon bescheiden war (für mich amals der Grund, bei diesem Forum mitzumachen und meinen Unmut kundzutun), ist dieser gesamte Zyklus nur bescheiden (evtl wäre ein anderes Wort, das ebenfalls mit "besch" anfängt sogar angebracht).
Immer mal mit der Ruhe!

Wir hatten doch schon festgestellt, woran dieses schon seit einigen Wochen anhaltende Missvergnügen bei vielen liegt:
- Perry Rhodan ist nicht mehr Perry Rhodan!
- der Zyklus ist mit seinen Verzweigungen und gezielten Irreführungen zu komplex.
- die Angst davor, dass dieses Zyklusende wieder so werden wird, wie viele aus der eigentlich sehr guten Feldhoff-Ära: alles wieder zurück auf "Null", als wäre nichts geschehen....

Der Stardust-Zyklus war noch von Robert Feldhoff vorgeplant, bis hin zum plot am Ende. Ich stelle mir das ursprüngliche Feldhoff'sche Ende des Stardust-Zyklusses so vor: Talin entsteht, das Polyport-Netz wird dabei überladen und bricht vollständig zusammen. Durch die extreme Entfernung ist die MB Talin und Anthuresta nicht mehr erreichbar, Ende! Punkt. Alles zurück auf Null. Tatsächlich aber blieb uns Anthuresta und das Polyport-System am Ende erhalten - Bonus Uwe Anton!! Und genau daher glaube ich auch nicht, dass am Ende des Neuroversum-Zyklusses alles zurückgedreht werden wird - dafür wird Uwe schon sorgen! Es bleibt also spannend - und auch ausgesprochen unvorhersehbar (was ja prinzipiell auch nicht schlecht ist)!

Dann ist das Verhalten von Perry Rhodan in der zweiten Zyklushälfte tatsächlich ein echtes Ärgernis. Das ist aber auch am leichtesten durch die Exposé-Arbeit zu ändern und ich vermute, genau dieses wird zum Ende des Zyklusses hin auch passieren!

Und zum Schluss die enorme Komplexität des Zyklus: nun, die Ebenen werden jetzt schon zusammengeführt - und das wird so weitergehen. Wir haben jetzt noch vier Viererblöcke vor uns, dann ist der Zyklus beendet. Ab sofort scheint es nur noch zwei Handlungsebenen zu geben: Escalian und Anomalie! Damit ist die Zeit der großen Komplexität beendet: ab jetzt wird aufgelöst! In Escalian haben sich jetzt sämtliche Handlungsträger außerhalb der Anomalie zusammengefunden - und auf der Terra/Sol-Ebene ist die große Offensive durch die Terraner bereits angekündigt worden und wird in den Romanen bis #2687 starten.

Ab #2688 erwarte ich die große "Schlussoffensive" und "action" - und was gibt es da nicht alles aufzuarbeiten! Ich lasse mich einfach überraschen und bin da guten Mutes.

Wartet es ab: ich sage voraus, dass dieses Zyklusende Maßstäbe setzen wird!
In der Tat, Sonnentransmitter, habe ich vielleicht in meiner Verärgerung über den Roman überreagiert. Allerdings kann ich nicht den bedingslosen Optimisten in diesem Forum folgen, dass es mit dem Zyklus noch ein gutes Ende nimmt. Auch halte ich die Spekulationen über eine Manipulation von Perry Rhodan für zu weit hergeholt. Ich befürchte eher, dass es eine generelle Tendenz von Redaktion/Expokratie/Autoren ist, Perry Rhodan "weichzuwaschen". Sollte es wirklich eine Manipulation sein, dann muss man sich doch fragen, warum in den bisherigen Romanen die alten Weggefährten (Mondra und Gucky) sich nicht einmal gefragt haben, dass und warum sich Perry Rhodan so stark verändert hat.

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 20. Januar 2013, 13:40

Trotz vielfältiger Raumgefechte und Befreiungsaktionen blieb der Roman weitestgehend "spannungslos". Zu keinem Zeitpunkt gelang es dem Autor, mich mit den Escalianern "mitfühlen" zu lassen.
Auch ansonsten gab es eigentlich nichts, das so recht überraschen konnte, oder "neu" gewesen wäre.

Perrry versucht in nun schon bekannter Hilflosigkeit z.B. Raphael oder dem "Anzug der Universen" etwas "zu befehlen" und scheitert.

Diesen "Perry" möchte ich in Zukunft nicht mehr erleben und von ihm lesen müssen.
Schildert ihn als Menschen: In Ordnung.
Aber gebt ihm nicht ständig Instrumente und vorgebliche Helfer an die Hand, die dann doch nichts für ihn tun und ihm beständig und widersprüchlich die "Würde" absprechen.

Es wurden zudem erneut "Hauptknackpunkte" und potentielle Konstruktionsschwächen des Zyklus deutlich:
1) WELCHEN nachvollziehbaren Grund soll es geben, weshalb TANEDRAR kontunierlich einen Teil seiner selbst als "Patroullie" (S. 9 , doppelseufz...) abspaltet und genau den Sinn einer vorsorglichen Überwachung dabei eben nicht erfüllt? Die Invasion QUIN SHIS scheint ja durch "Aufklärung" nicht so recht vorausgesehen worden zu sein. Wirkt alles (s.o.) ziemlich "konstruiert.
2) WARUM mußte QHIN SHI bislang kontinuierlich fressen? Wohin verpufft denn die "Lebensenergie", die beständig aufgefüllt werden muß? So etwas in der Art kennen wir nicht von anderen SIs, oder? Es sollte also einen Grund geben, nicht wahr?
Seelenquell oder z.B. der Nukleus waren doch auf einem viel niedrigeren Energieniveau stabil!! Warum sollte dies dann nicht bei QHIN SHI gelingen?
3) WARUM schlief QUIN SHI und erwachte in regelmäßigen (?) Abständen? Ist dies irgendwie (???) gekoppelt an das ebenfalls erfolgende zyklische Verhalten TANEDRARS?
4) Warum mußte das Sammeln der Lebensenergie durch die Weltengeißel bislang an das Erwachen von QHIN SHI gekoppelt sein? Es würde doch viel mehr Sinn machen, permanent zu sammeln, da QUIN SHI ja so wie beschrieben beständig neue Substanz braucht (siehe Punkt2)?? :rolleyes:
5) WARUM arbeitet die Weltengeißel in Esacalian nunmehr nicht nur in bestimmten Zeitspannen wie in Chanda? Warum ist dies plötzlich möglich und war es zuvor nicht...?
6) WARUM mußte die Weltengeißel in Chanda unbedingt auf einer "Bahn" verlaufen, die sich als simpel und trival erwies (aber erst zu einem "passenden" Zeitpunkt ermittelt werden konnte) und springt nun in Escalian "erratisch" umher?

Liebe Expokraten, läßt sich dies alles "schlüssig" zusammenfügen oder wurde nur immer so konstruiert, das es "dramaturgisch" gerade irgendwie so paßte?
Bin ernsthaft gespannt, ob es für die vielen inneren Logikfragen des Zyklus, die noch weit über die oben dargestellen Dinge hinausgehen, befriedigende Antworten geben wird.

UA macht seinen "Job" als Romanautor des vorliegenden Romans aber im Prinzip "gut" und das ist ja ganz positiv.
Daher meine Gesamtwertung:
3/2/4.
"Gott sei Dank" wechselt mit dem nächsten Roman die Zylusebene...

P.S.: Gut war in 2683 der Seitenhieb auf die unnötig komplizierte Zeitrechnung (S. 23). Sollte dies ernsthafte Kritik an RCs unausgegorener Idee sein oder war darin nur ein Schmunzeln verborgen? Auch ich habe mich, wie für Rhodan an der erwähnten Stelle beschrieben, "(ent)schlossen, sie so weit wie möglich zu ignorieren..".

P.P.S: Schon schwierig, wenn man eine seltsame Gesellschaft beschreiben will, die sich durch das Tragen von Masken auszeichnet, und gleichzeitig als Autor dann immer in die Verlegemheit kommt, das "Mienenspiel" oder den "Gesichtausdruck" der Figuren berschreiben zu müssen :o) .
Daß Perry Alaska offensichtlich "durch" die Maske sehen kann, überrascht mich da gar nicht mehr so... Vielleicht merken die Expokraten ein bißchen, das diese "Maskenvölker" nicht ganz so stimmig oder faszinierend sind, wie sie vielleicht erhofft hatten.

P.P.P.S.: Spitzen-Rißzeichnung!! Bitte mehr davon!

jogo
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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von jogo » 20. Januar 2013, 14:29

Mr Frost hat geschrieben:....
1) WELCHEN nachvollziehbaren Grund soll es geben, weshalb TANEDRAR kontunierlich einen Teil seiner selbst als "Patroullie" (S. 9 , doppelseufz...) abspaltet und genau den Sinn einer vorsorglichen Überwachung dabei eben nicht erfüllt? Die Invasion QUIN SHIS scheint ja durch "Aufklärung" nicht so recht vorausgesehen worden zu sein. Wirkt alles (s.o.) ziemlich "konstruiert.
2) WARUM mußte QHIN SHI bislang kontinuierlich fressen? Wohin verpufft denn die "Lebensenergie", die beständig aufgefüllt werden muß? So etwas in der Art kennen wir nicht von anderen SIs, oder? Es sollte also einen Grund geben, nicht wahr?
Seelenquell oder z.B. der Nukleus waren doch auf einem viel niedrigeren Energieniveau stabil!! Warum sollte dies dann nicht bei QHIN SHI gelingen?
3) WARUM schlief QUIN SHI und erwachte in regelmäßigen (?) Abständen? Ist dies irgendwie (???) gekoppelt an das ebenfalls erfolgende zyklische Verhalten TANEDRARS?
4) Warum mußte das Sammeln der Lebensenergie durch die Weltengeißel bislang an das Erwachen von QHIN SHI gekoppelt sein? Es würde doch viel mehr Sinn machen, permanent zu sammeln, da QUIN SHI ja so wie beschrieben beständig neue Substanz braucht (siehe Punkt2)?? :rolleyes:
5) WARUM arbeitet die Weltengeißel in Esacalian nunmehr nicht nur in bestimmten Zeitspannen wie in Chanda? Warum ist dies plötzlich möglich und war es zuvor nicht...?
6) WARUM mußte die Weltengeißel in Chanda unbedingt auf einer "Bahn" verlaufen, die sich als simpel und trival erwies (aber erst zu einem "passenden" Zeitpunkt ermittelt werden konnte) und springt nun in Escalian "erratisch" umher?
...
zu 1) ich würde momentan nicht mein ganzes Geld darauf setzen, dass TANEDRAR nicht absichtlich so handelte...
Die anderen Punkte... Für meinen Gesvhmack hinreichend in QIN SHIs Entstehungsgeschichte erläutert. Und das ist eigentlich gar nicht so lange her. :unsure:
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Vishna » 20. Januar 2013, 14:47

Dass TANEDRAR wie auch QIN-SHI so ihre Handicaps haben, scheint mir in ihrer Enstehung begründet. Sie gehören eigentlich zusammen. Alleine sind sie unvollständig. Ich erwarte daher, daß sie sich vereinigen, auch um den Preis, daß QIN SHI gewinnt. Die neue SI TAQUI oder was auch immer, hat dann weder die Notwendigkeit zu fressen noch Splitter zu verteilen oder teilweise auf Wanderschaft zu gehen. Vielleicht wird QIN SHI so sogar zu einer positiven SI.

Wobei mir das eigentlich egal ist. Irgendwer muss auch ein Herz für negative SI haben. Wo kämen wir denn hin ohne sie?
Zuletzt geändert von Vishna am 20. Januar 2013, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von christianf » 20. Januar 2013, 14:50

Mr Frost hat geschrieben:Ganz nebenbei: Was wäre dann mit den Controllern der Vatrox los? Wieso hätten die dann nicht pazifizierend auf die Nutzer wirken sollen? "Human" haben genau diese sich schließlich nicht verhalten...
Die Vatrox hatten nur die Einfachteile für's Personal, Perry hat ja so eine Art Über-Controler. Wir werden sehen ...

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von ianmcduck » 20. Januar 2013, 15:51

Vishna hat geschrieben:Dass TANEDRAR wie auch QIN-SHI so ihre Handicaps haben, scheint mir in ihrer Enstehung begründet. Sie gehören eigentlich zusammen. Alleine sind sie unvollständig. Ich erwarte daher, daß sie sich vereinigen, auch um den Preis, daß QIN SHI gewinnt. Die neue SI TAQUI oder was auch immer, hat dann weder die Notwendigkeit zu fressen noch Splitter zu verteilen oder teilweise auf Wanderschaft zu gehen. Vielleicht wird QIN SHI so sogar zu einer positiven SI.

Wobei mir das eigentlich egal ist. Irgendwer muss auch ein Herz für negative SI haben. Wo kämen wir denn hin ohne sie?
Von einer Vereinigung gehe ich auch aus. Wobei ich TANEDRAR nicht unbedingt als "positive" SI bezeichnen würde. Kommt wahrscheinlich auf die Definition an. Wenn aus den beiden dann allerdings eine postive SI würde, wäre das die erste gelungene Befriedung einer negativen SI, seit dieses Konzept bei SETH-APOPHIS als Ziel ausgegeben wurde (BARDIOC gibt's zwar auch, aber erst bei SETH-APOPHIS wurde dies tatsächlich das erste mal beauftragt). Ansonsten wurden alle negativen SIs ja immer entsorgt (zuletzt KOLTOROC).
Wo bleibt mein Kuchen?
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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 20. Januar 2013, 15:53

jogo hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:....
1) WELCHEN nachvollziehbaren Grund soll es geben, weshalb TANEDRAR kontunierlich einen Teil seiner selbst als "Patroullie" (S. 9 , doppelseufz...) abspaltet und genau den Sinn einer vorsorglichen Überwachung dabei eben nicht erfüllt? Die Invasion QUIN SHIS scheint ja durch "Aufklärung" nicht so recht vorausgesehen worden zu sein. Wirkt alles (s.o.) ziemlich "konstruiert.
2) WARUM mußte QHIN SHI bislang kontinuierlich fressen? Wohin verpufft denn die "Lebensenergie", die beständig aufgefüllt werden muß? So etwas in der Art kennen wir nicht von anderen SIs, oder? Es sollte also einen Grund geben, nicht wahr?
Seelenquell oder z.B. der Nukleus waren doch auf einem viel niedrigeren Energieniveau stabil!! Warum sollte dies dann nicht bei QHIN SHI gelingen?
3) WARUM schlief QUIN SHI und erwachte in regelmäßigen (?) Abständen? Ist dies irgendwie (???) gekoppelt an das ebenfalls erfolgende zyklische Verhalten TANEDRARS?
4) Warum mußte das Sammeln der Lebensenergie durch die Weltengeißel bislang an das Erwachen von QHIN SHI gekoppelt sein? Es würde doch viel mehr Sinn machen, permanent zu sammeln, da QUIN SHI ja so wie beschrieben beständig neue Substanz braucht (siehe Punkt2)?? :rolleyes:
5) WARUM arbeitet die Weltengeißel in Esacalian nunmehr nicht nur in bestimmten Zeitspannen wie in Chanda? Warum ist dies plötzlich möglich und war es zuvor nicht...?
6) WARUM mußte die Weltengeißel in Chanda unbedingt auf einer "Bahn" verlaufen, die sich als simpel und trival erwies (aber erst zu einem "passenden" Zeitpunkt ermittelt werden konnte) und springt nun in Escalian "erratisch" umher?
...
zu 1) ich würde momentan nicht mein ganzes Geld darauf setzen, dass TANEDRAR nicht absichtlich so handelte...
Die anderen Punkte... Für meinen Gesvhmack hinreichend in QIN SHIs Entstehungsgeschichte erläutert. Und das ist eigentlich gar nicht so lange her. :unsure:

Zu 1): Lasse mich gerne überraschen. Zu 2) Hinreichend? Dann ist es an mir vorbeigelaufen oder ich habe es überlesen. Ich wäre in diesem Fall auch den Autoren (oder interessierten Mit-Diskutierenden) einer erneuten Konkretisierung dieser Gründe dankbar. :unschuldig:
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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 20. Januar 2013, 15:55

christianf hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Ganz nebenbei: Was wäre dann mit den Controllern der Vatrox los? Wieso hätten die dann nicht pazifizierend auf die Nutzer wirken sollen? "Human" haben genau diese sich schließlich nicht verhalten...
Die Vatrox hatten nur die Einfachteile für's Personal, Perry hat ja so eine Art Über-Controler. Wir werden sehen ...

Bin gespannt... :unsure:
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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Mr Frost » 20. Januar 2013, 15:56

Vishna hat geschrieben:Dass TANEDRAR wie auch QIN-SHI so ihre Handicaps haben, scheint mir in ihrer Enstehung begründet. Sie gehören eigentlich zusammen. Alleine sind sie unvollständig. Ich erwarte daher, daß sie sich vereinigen, auch um den Preis, daß QIN SHI gewinnt. Die neue SI TAQUI oder was auch immer, hat dann weder die Notwendigkeit zu fressen noch Splitter zu verteilen oder teilweise auf Wanderschaft zu gehen. Vielleicht wird QIN SHI so sogar zu einer positiven SI.

Wobei mir das eigentlich egal ist. Irgendwer muss auch ein Herz für negative SI haben. Wo kämen wir denn hin ohne sie?
Ich denke auch, daß eine Vereinigung in einem großen Ka-Wumms (und mit ganz viel Chaos und Tryortan-Schlünden) am Ende stehen könnte. Würde mich nicht überraschen...Und dann wird auch noch ES erscheinen, der wiederum nur Delorian und Samburi manipuliert hat...OK, ok: Letzeres MUSS nicht sein :o).

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Sonnentransmitter » 20. Januar 2013, 16:43

Mr Frost hat geschrieben:1) WELCHEN nachvollziehbaren Grund soll es geben, weshalb TANEDRAR kontunierlich einen Teil seiner selbst als "Patroullie" (S. 9 , doppelseufz...) abspaltet und genau den Sinn einer vorsorglichen Überwachung dabei eben nicht erfüllt? Die Invasion QUIN SHIS scheint ja durch "Aufklärung" nicht so recht vorausgesehen worden zu sein. Wirkt alles (s.o.) ziemlich "konstruiert.
Wurde "damals" erklärt. Es baut sich in TANEDRAR ein Druck auf, der nur noch dadurch zu beherrschen ist, wenn einer 'rausgeht. Der genaue Hintergrund ist mir inzwischen wieder entfallen. Aber offenbar passen die vier doch nicht so gut zusammen - oder es fehlt ein Element...
Mr Frost hat geschrieben:2) WARUM mußte QHIN SHI bislang kontinuierlich fressen? Wohin verpufft denn die "Lebensenergie", die beständig aufgefüllt werden muß? So etwas in der Art kennen wir nicht von anderen SIs, oder? Es sollte also einen Grund geben, nicht wahr?
Seelenquell oder z.B. der Nukleus waren doch auf einem viel niedrigeren Energieniveau stabil!! Warum sollte dies dann nicht bei QHIN SHI gelingen?
Das ist eine zentrale Frage. Auch bei TANEDRAR verpufft die Lebensenergie zu einem kleinen Teil, was aber wohl an der Instabilität der SI liegt. Je "negativer" eine SI zu sein scheint, desto mehr muss sie fressen. Daher ist QIN SHI ein "Moloch". Und ganz wichtig: QIN SHI war schon mal eine "große und wachsende" SI, bis er auf ES stieß. Danach war QIN SHI wieder klein und hungrig - und vor allem - er konnte nicht mehr wachsen!! Da hat ganz offensichtlich ES an QIN SHI herummanipuliert! Welche Manipulationen ES noch an QIN SHI durchgeführt hat, wissen wir nicht. Es ist aber auffällig, dass QIN SHI erst danach anfing, sich für Anomalien zu interessieren und diese auch zu schaffen. Alles nachzulesen in #2679, ein Roman, der für mich zentral in der Handlungsebene ist. Offenbar hat ES hier massiv seine "Finger" im Spiel (was ja auch aufgrund aller Handelnden, die ja alle irgendwie in Beziehung zu ES stehen, zu erwarten ist)...
Mr Frost hat geschrieben:3) WARUM schlief QIN SHI und erwachte in regelmäßigen (?) Abständen? Ist dies irgendwie (???) gekoppelt an das ebenfalls erfolgende zyklische Verhalten TANEDRARS?
Gut möglich. Es war ja ursprünglich eine Vereinigung aller fünf Teile vorgesehen. Da sollten die physisch miteinander kompatibel sein. QIN SHI jedenfalls schlief immer dann, wenn er sehr hungrig war und anschließend gesättigt (Verdauungsschlaf). Er brauchte das wohl, um die neuen Anteile in sich selbst zu integrieren. Dann hatte auch die Weltengeißel Pause. Diese hat Speicher für die gesammelte Lebensenergie. Diese Speicher können aber auch nur zu 100% gefüllt sein... (das beantwortet Fragen 4-6 zur Weltengeißel gleich mit, denke ich).

Eine auffällige Sache: in Escalian ist es nicht mehr nötig, 37h für das Aberneten eines Planeten zu warten. Offenbar geht es jetzt viel schneller. Der einzig mir zugängliche Grund dafür dürfte der Escaran sein, der bereits das mundgerechte Verdauen für QIN SHI vorbereitet. Von TANEDRAR ungewollt natürlich. Was bedeutet das für das Aufeinandertreffen der beiden SI's? Vermutlich wird TANEDRAR in genau dem Zeitpunkt zerrissen und verspeist, wenn er sich QIN SHI stellen sollte. Ich denke nicht, dass da irgendein gleichwertiger Kampf zustande kommen kann...

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Troh.Klaus » 20. Januar 2013, 17:17

Sonnentransmitter hat geschrieben:Eine auffällige Sache: in Escalian ist es nicht mehr nötig, 37h für das Aberneten eines Planeten zu warten. Offenbar geht es jetzt viel schneller. Der einzig mir zugängliche Grund dafür dürfte der Escaran sein, der bereits das mundgerechte Verdauen für QIN SHI vorbereitet. Von TANEDRAR ungewollt natürlich. Was bedeutet das für das Aufeinandertreffen der beiden SI's? Vermutlich wird TANEDRAR in genau dem Zeitpunkt zerrissen und verspeist, wenn er sich QIN SHI stellen sollte. Ich denke nicht, dass da irgendein gleichwertiger Kampf zustande kommen kann...
Die Escaran könnten aber auch TANEDRAR's Geheimwaffe sein, an der sich QIN SHI letztlich den Magen verdirbt und die ihm den Appetit verdirbt.Vielleicht muss er sich dann am Ende richtig auskotzen und T. kann ihm dann mit einem Fingerschnippen den Rest geben!
Mir würde allerdings besser gefallen, wenn es kein Happy End gäbe: Q.S. inkorporiert T. und schafft es, sich in sein Neuroversum zurückzuziehen. Delorian und Samburi müssen feststellen, dass SI's doch eine Nummer zu gross sind. Delorian's Sextadim-Schirm verhindert den Zugriff auf Sol und Terra, aber vorläufig herrscht dort dann eine Patt-Situation. Alaska und Perry folgen mit dem Weltenschiff, und dann schau'n mer mal ...
Nach Chanda wäre auch Escalian SI-befreite Zone, was der Entwicklung dieser Galaxien eher zugute käme - SuperIntelligenzen sind selten ein Segen für ihre "betreuten" Völker.

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Vishna » 20. Januar 2013, 18:15

Troh.Klaus hat geschrieben:Delorian's Sextadim-Schirm verhindert den Zugriff auf Sol und Terra, aber vorläufig herrscht dort dann eine Patt-Situation.
Wie gut Sextadimschirme sind, wenn SIs oder auch nur halbwegs potente Geistwesen die Bühne betreten, haben wir im Stardust-System gesehen.
Aber daß QIN SHI sich nach erfolgreicher Vereinigung auf seinen Altersruhesitz zurückziehen will, scheint mir offensichtlich. Sofern die Terraner den bis dahin nicht schon gründlich zerlegt haben.

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Frank F » 20. Januar 2013, 18:24

Helga Legrelle hat geschrieben:Was Ennerhahl betrifft... ich meine mich zu erinnern, dass er auf Delorian nicht besonders gut zu sprechen ist und ihn als Gegner betrachtet.

Offenbar kam es zu einem Zerwürfnis zwischen ES/Talin und Delorian - die Hintergründe werden sicher noch spannend - und Ennerhahl wurde von ES auf Delorian angesetzt. Er hat ihn ja schon bei der Begegnung der beiden in Band 2600 zu schnappen versucht.
Ach ja, hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, Vielen Dank :)

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Frank F » 20. Januar 2013, 18:31

Mr Frost hat geschrieben:Diesen "Perry" möchte ich in Zukunft nicht mehr erleben und von ihm lesen müssen.
Schildert ihn als Menschen: In Ordnung.
Aber gebt ihm nicht ständig Instrumente und vorgebliche Helfer an die Hand, die dann doch nichts für ihn tun und ihm beständig und widersprüchlich die "Würde" absprechen.


Jawoll Ja :st:
Mr Frost hat geschrieben:P.S.: Gut war in 2683 der Seitenhieb auf die unnötig komplizierte Zeitrechnung (S. 23). Sollte dies ernsthafte Kritik an RCs unausgegorener Idee sein oder war darin nur ein Schmunzeln verborgen? Auch ich habe mich, wie für Rhodan an der erwähnten Stelle beschrieben, "(ent)schlossen, sie so weit wie möglich zu ignorieren..".
Ich ebenso.... :P

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Re: Spoiler 2683: Galaxis im Chaos von Uwe Anton

Beitrag von Cäsar » 20. Januar 2013, 18:46

Mr Frost hat geschrieben: P.S.: Gut war in 2683 der Seitenhieb auf die unnötig komplizierte Zeitrechnung (S. 23). Sollte dies ernsthafte Kritik an RCs unausgegorener Idee sein oder war darin nur ein Schmunzeln verborgen? Auch ich habe mich, wie für Rhodan an der erwähnten Stelle beschrieben, "(ent)schlossen, sie so weit wie möglich zu ignorieren..".
Insbesondere, da es von Uwe kam: Eindeutig Selbstironie und keine Kritik.
:aa:, Cäsar

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