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Sonnentransmitter
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Troh.Klaus hat geschrieben:Die Wunderlampe heisst ARCHETIM. 80.000.000 Dosanthi lehren selbst eine tote SI das Fürchten! Archie ist so schockiert, dass er sich vor Angst in die PSI-Hose macht, was wiederum für die Dosanthi so grauslich ist, dass sie sich selbst vor Angst entleiben. Und der Pai-Typ bekommt die volle Dröhnung ab - die macht ihn dann zu Tiff's neurotischem Kumpel als Multi-Million-Stelen-Mann.

Die Zahl war schon merkwürdig. Für mich die größte Schwäche eines ansonsten sehr guten Romans. Wenn man aber bedenkt, wieviele Besatzungsmitglieder die terranische Flotte hat (haben muss!), dann wird es noch extremer!

Egal, ich vermute mal, dass die Zahlen irgendwoher kommen. Die 80.000.000 waren definitiv zwei 0-er zu viel. Also 800.000 wäre realistisch. Ist auch noch eine stattliche Zahl. Und aus den 40.000 Schiffen hätten auch 4.000 werden können, das hätte auch gereicht.

Wozu braucht man eigentlich im Raumkampf Dosanthis? Die Strahlung reicht doch so weit gar nicht?! Oder sollten die Dosanthis von vornherein gezielt überall auf Terra abgesetzt werden? Das wäre dann allerdings ein Albtraum....
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walter59
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Wozu braucht man eigentlich im Raumkampf Dosanthis? Die Strahlung reicht doch so weit gar nicht?!


die sind aber schon beim Raum"kampf" (eigtl.: der Abschlachterei) vor kurzem in Escalian so eingesetzt worden - von Raumschiffen aus.
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Axo
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Troh.Klaus hat geschrieben:
Axo hat geschrieben:Vielen Dank für den Spoiler. Im "anderen Forum" sind sie sogar eine Spoiler-Woche voraus, wer's also gar nicht aushalten kann ... :unschuldig:

Welches "andere Forum" und wieso gibt es dort bereits einen Spoiler zum FolgeRoman? :o

Nun, dieses Forum: http://www.scifinet.org/scifinetboard/forum/215-perry-rhodan-crossover/
Und warum da schon jemand den Roman von nächster Woche hat? Keine Ahnung.
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wepe
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ianmcduck hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Langschläfer hat geschrieben:Die Flotte auf Neptun kommt vor Errichtung des Schleiers an - dazu gibt es zwei eindeutige Aussagen im Heft.
Und das große Parkett zur Versetzung von Luna und Terra steht im Weltenkranzsystem - nicht bei Sol.

Frage: wurde diese Flotte schonmal in einem früheren Heft erwähnt, ohne dass die Menschen davon wussten? Hätte auch irgendwie verklausuliert in einem Dreizeiler an irgendeinem vorhergenden Romanende sein können.
* Sie ruhten auf dem Ozeangrund, bereit, auf das Wecksignal hin in Aktion zu treten *
Mir persönlich gefällt es nicht so gut, wenn ein Autor Überraschung! ruft, ohne dass sich diese irgendwie aus dem Lauf der Schilderung (Handlung oder Person) ergibt, also eben plotdriven ist.

Nein, dazu gab es bisher keinen einzigen Hinweis. Also wurden sie mal eben aus der Tasche gezaubert.

Wer hätte es wann erwähnen sollen? Wer hätte davon gewusst haben können?
Es gibt da doch offensichtlich eine Zeitlücke direkt nach der Versetzung, über die wir nichts wissen - außer das einige universale Konstanten verrückt spielten.
Nur zur Erinnerung: Das Solsystem ist damals von den 48 Teilen des Botnetzes entführt worden - das wissen wir über das Wrack der GEMMA FRISIUS. Wann, wo und wie hat QIN SHI sich das Botnetz (Es hat die Versetzung ja offensichtlich mitgemacht) zurückgeholt? Oder wo sind die anderen 47 Wracks geblieben, falls die nicht mehr gebraucht wurden? Wenn das Botnetz nun gegen Zyklusende auftaucht - und das wird es sicher - ist das dann auch plotdriven oder "aus der Tasche gezaubert"? :D Oder bedarf es vielleicht nur einer vernünftigen Erklärung?
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ianmcduck
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wepe hat geschrieben:
ianmcduck hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Langschläfer hat geschrieben:Die Flotte auf Neptun kommt vor Errichtung des Schleiers an - dazu gibt es zwei eindeutige Aussagen im Heft.
Und das große Parkett zur Versetzung von Luna und Terra steht im Weltenkranzsystem - nicht bei Sol.

Frage: wurde diese Flotte schonmal in einem früheren Heft erwähnt, ohne dass die Menschen davon wussten? Hätte auch irgendwie verklausuliert in einem Dreizeiler an irgendeinem vorhergenden Romanende sein können.
* Sie ruhten auf dem Ozeangrund, bereit, auf das Wecksignal hin in Aktion zu treten *
Mir persönlich gefällt es nicht so gut, wenn ein Autor Überraschung! ruft, ohne dass sich diese irgendwie aus dem Lauf der Schilderung (Handlung oder Person) ergibt, also eben plotdriven ist.

Nein, dazu gab es bisher keinen einzigen Hinweis. Also wurden sie mal eben aus der Tasche gezaubert.

Wer hätte es wann erwähnen sollen? Wer hätte davon gewusst haben können?
Es gibt da doch offensichtlich eine Zeitlücke direkt nach der Versetzung, über die wir nichts wissen - außer das einige universale Konstanten verrückt spielten.
Nur zur Erinnerung: Das Solsystem ist damals von den 48 Teilen des Botnetzes entführt worden - das wissen wir über das Wrack der GEMMA FRISIUS. Wann, wo und wie hat QIN SHI sich das Botnetz (Es hat die Versetzung ja offensichtlich mitgemacht) zurückgeholt? Oder wo sind die anderen 47 Wracks geblieben, falls die nicht mehr gebraucht wurden? Wenn das Botnetz nun gegen Zyklusende auftaucht - und das wird es sicher - ist das dann auch plotdriven oder "aus der Tasche gezaubert"? :D Oder bedarf es vielleicht nur einer vernünftigen Erklärung?


Das Botnetz wurde ja immerhin schonmal erwähnt. Und ja, es gab Gelegenheit, dies zumindest in den Reihen der Gegner zu erwähnen. Schließlich gab es verantwortliche Sayporaner auf Terra und es wurde auch der Anführer der Logistik-Abteilung schon erwähnt. Da hätte man zumindest kleinere Andeutungen fallen lassen können (nicht gegenüber den Terranern, das wäre dumm, sondern untereinander), dass da noch was ist. Aber nein, da kam nix. Und jetzt sind sie plötzlich da. Und was mich eben dabei noch mehr stört ist, warum man die Erde erobern will, wenn von vorneherein feststand, dass sie und das gesamte Solsystem entvölkert werden sollen. Der Plan, Terra und Luna zu versetzen, kam ja erst jetzt auf (zumindest laut Aussage des Logistik-Freaks) und widerspricht komplett den Anweisungen QIN SHIs.
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Axo
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wepe hat geschrieben:
ianmcduck hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Langschläfer hat geschrieben:Die Flotte auf Neptun kommt vor Errichtung des Schleiers an - dazu gibt es zwei eindeutige Aussagen im Heft.
Und das große Parkett zur Versetzung von Luna und Terra steht im Weltenkranzsystem - nicht bei Sol.

Frage: wurde diese Flotte schonmal in einem früheren Heft erwähnt, ohne dass die Menschen davon wussten? Hätte auch irgendwie verklausuliert in einem Dreizeiler an irgendeinem vorhergenden Romanende sein können.
* Sie ruhten auf dem Ozeangrund, bereit, auf das Wecksignal hin in Aktion zu treten *
Mir persönlich gefällt es nicht so gut, wenn ein Autor Überraschung! ruft, ohne dass sich diese irgendwie aus dem Lauf der Schilderung (Handlung oder Person) ergibt, also eben plotdriven ist.

Nein, dazu gab es bisher keinen einzigen Hinweis. Also wurden sie mal eben aus der Tasche gezaubert.

Wer hätte es wann erwähnen sollen? Wer hätte davon gewusst haben können?
Es gibt da doch offensichtlich eine Zeitlücke direkt nach der Versetzung, über die wir nichts wissen - außer das einige universale Konstanten verrückt spielten.
Nur zur Erinnerung: Das Solsystem ist damals von den 48 Teilen des Botnetzes entführt worden - das wissen wir über das Wrack der GEMMA FRISIUS. Wann, wo und wie hat QIN SHI sich das Botnetz (Es hat die Versetzung ja offensichtlich mitgemacht) zurückgeholt? Oder wo sind die anderen 47 Wracks geblieben, falls die nicht mehr gebraucht wurden? Wenn das Botnetz nun gegen Zyklusende auftaucht - und das wird es sicher - ist das dann auch plotdriven oder "aus der Tasche gezaubert"? :D Oder bedarf es vielleicht nur einer vernünftigen Erklärung?

Einverstanden. Das ist alles richtig. Trotzdem bleibt der schlechte Geschmack des "Deus-ex-machina" im Mund zurück. Ich kann deshalb durchaus die Kritik nachvollziehen, auch wenn ich sie selbst nicht üben würde, da ich ähnlich wie wepe gedacht habe. Besseres Beispiel kürzlich bei QIN SHI - der Leser erfährt, dass der große Sholoubwa noch ein paar Spielereien für QIN SHI gebaut hat, und ist dann nicht bass erstaunt, wenn sie schließlich in der Handlung auftauchen. Hätte also einer der Sayporaner im Solsystem vorher über eine "Überraschung" philosophiert, dann wäre das Kaninchen aus dem Hut nicht ganz so plötzlich erschienen.
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wepe
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ianmcduck hat geschrieben:
wepe hat geschrieben:Wer hätte es wann erwähnen sollen? Wer hätte davon gewusst haben können?
Es gibt da doch offensichtlich eine Zeitlücke direkt nach der Versetzung, über die wir nichts wissen - außer das einige universale Konstanten verrückt spielten.
Nur zur Erinnerung: Das Solsystem ist damals von den 48 Teilen des Botnetzes entführt worden - das wissen wir über das Wrack der GEMMA FRISIUS. Wann, wo und wie hat QIN SHI sich das Botnetz (Es hat die Versetzung ja offensichtlich mitgemacht) zurückgeholt? Oder wo sind die anderen 47 Wracks geblieben, falls die nicht mehr gebraucht wurden? Wenn das Botnetz nun gegen Zyklusende auftaucht - und das wird es sicher - ist das dann auch plotdriven oder "aus der Tasche gezaubert"? :D Oder bedarf es vielleicht nur einer vernünftigen Erklärung?


Das Botnetz wurde ja immerhin schonmal erwähnt. Und ja, es gab Gelegenheit, dies zumindest in den Reihen der Gegner zu erwähnen. Schließlich gab es verantwortliche Sayporaner auf Terra und es wurde auch der Anführer der Logistik-Abteilung schon erwähnt. Da hätte man zumindest kleinere Andeutungen fallen lassen können (nicht gegenüber den Terranern, das wäre dumm, sondern untereinander), dass da noch was ist. Aber nein, da kam nix. Und jetzt sind sie plötzlich da. Und was mich eben dabei noch mehr stört ist, warum man die Erde erobern will, wenn von vorneherein feststand, dass sie und das gesamte Solsystem entvölkert werden sollen. Der Plan, Terra und Luna zu versetzen, kam ja erst jetzt auf (zumindest laut Aussage des Logistik-Freaks) und widerspricht komplett den Anweisungen QIN SHIs.

Dein Beitrag bringt mich auf einen Gedanken, der vielleicht hilft ... :unsure:
Wir haben ja unterschiedliche Fraktionen bei den Sayporanern - was ist, wenn die erste Invasionsflotte überhaupt nichts von derTK-Flotte in Neptun weiß? Wenn dort also auch keiner den Code hat, die zu wecken?
Deren Aufgabe war es ja, die Sayterraner als Regierung zu installieren!
Nachdem der Schirm steht, gibt es ja erstmal keine Möglichkeit mehr, von außen (andere Fraktion?) das Signal zu funken, bis die Idee mit dem Schirmbeschuss realisiert wird.
Und ob die "andere Fraktion" wirklich so einheitlich ist - oder sich auch noch differenziert in QS-Anhänger und QS-Austrickser, ist für mich auch noch offen. Gerade die Idee, Terra ins Weltenkranz-System zu holen, ist ja nicht als QS-freundlich zu bezeichnen ... :unschuldig:
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ganerc
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Die Planung war doch von vornherein Terra samt zugehörigem Mond ins Weltenkranzsystem zu verfrachten und den Rest des Solsystems im wahrsten Sinn des Wortes QIN SHI zum Fraß vorzuwerfen. <-- überheblich geplant von den Sayporanern à la "wir picken uns die Perle raus und den Rest werfen wir der Sau vor"

Während dieser Planung muss eindeutig auch die Möglichkeit in Betracht gezogen worden sein, dass es auf Terra zu Problemen kommen könnte. Mit dem Ergebnis, dass Überlegungen á la "und was machen wir denn dann?" stattfanden. Und dabei muss auch in Betracht gezogen worden sein, dass es Terra schafft das Solsystem zu abzuriegeln, dass eine Einflussnahme von außen, die bekannterweise von Marrghiz angekündigte Flotte, nicht möglich ist. Deshalb muss, bei guter Planung, auch eine Möglichkeit geschaffen worden sein das Solsystem von innen heraus anzugreifen. Und das so, dass die Terraner das nicht frühzeitig bemerken und dagegen vorgehen können. Schon immer haben gewisse "Leute" sogenannte Schläfer dort platziert, wo es strategisch wichtig ist. :D

Ok, man kann sich jetzt trefflich darüber streiten, dass so viele Dosanthi ein wenig zu viel des Guten sind. Aber ich stelle mir das so vor, dass diese Raumer strategisch augerichtet im gesamten Solsystem platziert werden und so auf einen Schlag das gesamte System in Angst und Schrecken versetzen. Dazu braucht man keine Landung auf den Planeten, keine Kampfhandlungen weil nicht nur auf den Planeten, sondern auch innerhalb der terranischen Flotte niemand mehr ans kämpfen denkt, nichts dergleichen. Was im Endeffekt genau den Sayporanern entgegen kommt, die Terra mit seinem Mond unbeschädigt ins Weltenkranzsystem integrieren wollen. Und den Rest des Solsystems lassen sie liegen für QIN SHI.
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jogo
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Ein paar Gedanken zum Thema "plotdriven", der Anzahl Dosanthi und die Beweggründe der Saypos.
In gewisser Weise ist doch alles was ein Drehbuch hat oder eben ein Exposé "plotdriven". Dass nun plötzlich 40.000 Raumer auftauchen, wurde nach meiner Ansicht im Roman sauber erklärt. Weitaus besser als zum Beispiel im Film "The Hobbit", das Auftauchen mysteriöser Schriftzeichen in einem ganz bestimmten Licht, das es nur alle 200 Jahre gibt. Die Zwerge, der Hobbit und Gandalf taumeln planlos und gehetzt durch die Lande und ... ja... :rolleyes:
Dass nun 40.000 Raumer auftauchen, erscheint "plotdriven", weil bisher diese Situation nicht vorhersehbar war. Ja, nicht vorhersehbar hat für mich mit Überraschungsmoment zu tun. Sind die Saypos eben doch nicht so "harmlose" Schwätzer und Leichenfledderer wie man dachte.
Zur Zahl 80.000.000 Dosanthi: Das hört sich nach richtig viel an. Verteile ich diese Anzahl Dosanthi auf die einzelnen Raumer, habe ich 2.000 Dosanthi auf jedem Raumer. Hört sich plötzlich nicht mehr so viel an. Ich denke Marc und damit Uwe, haben diese Zahl 80.000.000 sehr bewusst eingesetzt, um zu verdeutlichen über was man hier überhaupt redet. Zudem wohnen die Dosanthi in Wohnkavernen und wurden geschildert als Lebewesen, die darauf angewiesen sind in großen Gruppen zu leben. Leider weiß ich nicht mehr den Namen dieses ehemals Daueraggressiven, der wunderbar gezeichnet wurde und sich dann dem Verzweifelten Widerstand anschloss... Aber damals wurde sehr schön geschildert, welche Qualen die Dosanthi durchleben, wenn sie von ihren Artgenossen gemieden werden. Auch wenn ich mich an die dort genannten Zahlen nicht mehr erinnern kann, so sind diese doch nicht wichtig, denn nur mit diesem Wissen, weiß ich: Aha... Rudelvolk. Je mehr, desto besser.
Und somit erscheint mir die Anzahl von 2.000 Panikmachern gemäßigt.
Es ist im Übrigen ein wunderbares Beispiel mit welcher Akribie Uwe diesen Zyklus aufgebaut hat.
Die Saypos wurden nicht als willenloses Hilfsvolk von QIN SHI geschildert. Ein Volk, das völlig heterogen aufgestellt ist. Ein Volk, das denkt, die Terraner hätten den gleichen Weg eingeschlagen, wären diese nicht gleich in die Fänge einer SI geraten. Mehrheitlich betrachten sie die Terraner als eine Art Genpool für ihre Frischzellenkur. (Schaut euch dazu bitte folgenden Link an: http://de.wikipedia.org/wiki/Frischzellentherapie).
Ein solches Volk plant natürlich die Terraner vor QIN SHI zu schützen. Ich lasse mir doch meinen Sonntagsbraten auch nicht vor der Nase wegziehen. Und erst recht nicht von etwas, das ich plane als Schoßhündchen/Pitbull zu missbrauchen.

Marc: Das war ein richtig Klasse Roman und wenn ich beginne die einzelnen Fäden innerhalb des Zyklus zu betrachten, gefällt mir persönlich dieser extrem gut.

Ich beginne mich immer mehr zu fragen, wer hier mit wem alles unter einer Decke steckt und wer sein eigenes Süppchen kocht? Die Rolle Delorians auf Seiten von Samburi, die eine Nekrophore spazieren fährt.
Was wäre, wenn Delorian und Samburi gemeinsame Sache mit den Sayporanern machen? Saypos und Delo/Samburi geht es anscheinend nicht darum QIN SHI zu vernichten. Ennerhahl geht es auch nicht primär um die Vernichtung QIN SHIs. Dieser will Delorian finden. Aber zu welchem Zweck? Es erscheint fast so, als sollte Ennerhahl die Aufgabe haben, Delorian zu stoppen.
Im Übrigen in meinen Augen ein Zyklus, der durchaus als Vorbereitung betrachtet werden könnte, die HM glaubhaft aus dem Perryversum auszuschließen.
Dieses ganze Drumherum mit Anomalien in die HM und deren Technik in ernsthafte Probleme geraten. Sayporaner, die sich von SIs nichts sagen lassen wollen. Splenta die SI Leichen als Verschandelung "schöner Landschaftsstriche" betrachten. Delorian und Samburi, die anscheinend nichts mit den HM sowie SI zu tun haben wollen.
Und betrachtet man nun die Extraktion ARCHETIMs und der psychischen Folgen für die Terraner, dann muss man sich doch unwillkürlich die Frage stellen: Wurden die Terraner möglichweise seit jeher manipuliert?
Dieser Zyklus scheint erheblich komplexer aufgebaut als der TRAITOR Zyklus mit seiner sehr klaren Schwarz/Weiß Struktur. Bei TRAITOR war doch von Anfang an klar, wie es ausgeht. Da kommen die megabösen Feinde unendlich überlegen und dann ist es wie im Fußball:
Football is a simple game; 22 men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans always win.
(von Gary Lineker).
Am Ende gewinnt immer Perry.
Auch diesmal wird Perry gewinnen. Aber was wird der Preis sein? Da noch nicht einmal klar ist, wer hier gegen wen vorgeht, könnte der Zyklus mit einer weitaus heftigeren Sache enden als der scheinbar banale Verlust einer Ritteraura.
Ich bin sehr gespannt und hoffe nicht auf ein Ende, wie es in jedem Asterixband zelebriert wird.
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ianmcduck
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Auweia, allein der Gedanke, man könnte in der Serie argumentieren, ARCHETIM müsse weg, weil die Terraner schon immer durch diesen Leichnam manipuliert wurden, lässt mir die Haare zu Berge stehen. Damit negiert man im Grunde genommen die komplette Serie bis zu diesem Punkt. Wer glaubt, die Castorschen Verknüpfungsorgien wären schlimm, steigt danach garantiert aus der Serie aus. Und für mich wäre das dann auch nichts mehr, und ich habe eigentlich noch nie mit dem Gedanken gespielt oder damit gedroht, auszusteigen. Aber das wäre noch schlimmer als der Dallas-Effekt. "Alles was ihr jemals gemacht habt, war nur manipuliert, aber jetzt wird ja alles besser." Genauso wäre ein Transfer des Erde-Luna-Systems ins Weltenkranzsystem für mich ein No Go. Wie oft soll die Erde denn noch verschifft werden. Das hält doch keine Sau aus. Und dem Gigantismus schiebt das auch keinen Riegel vor. Es reicht langsam!
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Rainer1803
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Bei dem ganzen stimmt wieder der zeitliche Rahmen nicht . Für den Transport eines Raumers sind 5 Minuten das Minimum denke ich und bei 30.000 kommt das zeitlich nicht hin, die hätten mit der Versetzung sofort nach Eintreffen des Solsystems beginnen müssen und dürften jetzt noch nicht fertig sein. 30 000 Schiffe auf Pluto werden von niemanden geortet. Halte ich auch im Schlafmodus für unwahrscheinlich, allein die Masse die da bewegt wird. Natürlich kann ich als Leser versuchen mir das alles zurechtzubiegen, aber eine gute Exposeplanung iss was anderes. :D
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rolf2011
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walter59 hat geschrieben:
Wozu braucht man eigentlich im Raumkampf Dosanthis? Die Strahlung reicht doch so weit gar nicht?!


die sind aber schon beim Raum"kampf" (eigtl.: der Abschlachterei) vor kurzem in Escalian so eingesetzt worden - von Raumschiffen aus.


Stimmt nach meiner Erinnerung so nicht. Bei der Eroberung der BASIS mussten sie zuerst auf die BASIS gelangen. In Escalian hatten sie zur Mentalverstärkung die Kristalsphären.
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Carrasco
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Es kommt jetzt alles auf das große Finale in den letzten Bänden des Zyklus an.
Wenn am Ende alle Fäden kunstvoll zusammengeführt werden und alle Puzzleteile ein einleuchtendes Gesamtbild ergeben, dann wird dieser Zyklus einer der besten und vor allem einer der ungewöhnlichsten der gesamten PR-Serie.
Ist die Auflösung dagegen banal, unspektakulär und unstimmig - dann wird das einer der schlechtesten Zyklen der ganzen Serie.
In vielen Zyklen war eher der Weg das Ziel. Hier dagegen läuft alles auf einen Knalleffekt hinaus. Der Weg dorthin war verschlungen und holprig, aber ein bombastisches Ende könnte das wiedergutmachen.
Ohne die beiden Zyklen ansonsten vergleichen zu wollen, aber mich erinnert das ein bisschen an den Roman im Tradom-Zyklus, in dem (zumindest für mich sehr überraschend) rauskommt, dass Zim November der Oberböse ist. Für mich war das der beste Tradom-Roman. Geschrieben von Uwe Anton...
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Rainer1803
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Carrasco hat geschrieben:
Ohne die beiden Zyklen ansonsten vergleichen zu wollen, aber mich erinnert das ein bisschen an den Roman im Tradom-Zyklus, in dem (zumindest für mich sehr überraschend) rauskommt, dass Zim November der Oberböse ist. Für mich war das der beste Tradom-Roman. Geschrieben von Uwe Anton...

Keiner bestreitet das UA tolle Romane schreiben kann, aber das Expose für Tradom war wohl von Feldhoff.
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Frank F
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Carrasco hat geschrieben:Es kommt jetzt alles auf das große Finale in den letzten Bänden des Zyklus an.
Wenn am Ende alle Fäden kunstvoll zusammengeführt werden und alle Puzzleteile ein einleuchtendes Gesamtbild ergeben, dann wird dieser Zyklus einer der besten und vor allem einer der ungewöhnlichsten der gesamten PR-Serie.
Ist die Auflösung dagegen banal, unspektakulär und unstimmig - dann wird das einer der schlechtesten Zyklen der ganzen Serie.
In vielen Zyklen war eher der Weg das Ziel. Hier dagegen läuft alles auf einen Knalleffekt hinaus. Der Weg dorthin war verschlungen und holprig, aber ein bombastisches Ende könnte das wiedergutmachen.
Ohne die beiden Zyklen ansonsten vergleichen zu wollen, aber mich erinnert das ein bisschen an den Roman im Tradom-Zyklus, in dem (zumindest für mich sehr überraschend) rauskommt, dass Zim November der Oberböse ist. Für mich war das der beste Tradom-Roman. Geschrieben von Uwe Anton...


Dem schliesse ich mich an!

Den Roman selbst fand ich Klasse, Aufbau, Stilistik, Ideen, auch wieder dieses total Fremde der Spenta, das erinnert mich manchmal an Wesen aus Lems Büchern. Ich mag die Terraebene, sie wirkt auf mich auch durchdachter und tiefer beschrieben als Chanda oder Escalian.
Wie schön wäre es jetzt noch, diese Viererblöcke abzuschaffen, damit sich ein Lesegenuss mal einige zeit hält und die Erinnerung an die letzten Bände nicht immer mühsam nacherzählt werden muss, bzw...sie bei mir oft auch nicht da ist (Beispiel : Escalian).

Als ich vor langer Zeit begann PR zu lesen (Begegnung auf Zaltertepe) verstand ich auch kein Wort, kam allerdings dann in einem 7!!!!! er Block auf die kosmischen Burgen und blieb haften. Das war gelungen in meinen Augen....
Aber die Diskussion um die Blöcke hatten wir ja schon...

Vilen Dank auch für den Spoiler, den ich nicht gelesen habe, weil Terraebene und damit hochspannend für mich.
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Schnurzel
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Ein ausgezeichneter Roman, der beste seit langem! Vor allen die Beschreibung der Spenta und auch der Dosanthi fand ich gelungen wie selten. Und Paitäcc als neuer Gegner (hoffentlich noch lange!) ist definitiv vielschichtiger als der eindimensionale Kaowen. Schön auch der Einschub aus dem MdI-Zyklus. Datei KHS-54-58/0288-PR - köstlich. Wer immer sich das ausgedacht hat - MAH oder UA - hat einen Preis verdient!
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ianmcduck
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Schnurzel hat geschrieben:Ein ausgezeichneter Roman, der beste seit langem! Vor allen die Beschreibung der Spenta und auch der Dosanthi fand ich gelungen wie selten. Und Paitäcc als neuer Gegner (hoffentlich noch lange!) ist definitiv vielschichtiger als der eindimensionale Kaowen. Schön auch der Einschub aus dem MdI-Zyklus. Datei KHS-54-58/0288-PR - köstlich. Wer immer sich das ausgedacht hat - MAH oder UA - hat einen Preis verdient!
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Die Beschreibung der Dosanthi kam mir eher vor wie aus dem Datenblatt der Dosanthi abgeschrieben bzw. kopiert. Da war überhaupt kein Leben drin,. nur Begriffe über Begriffe, die einem um die Ohren gehauen wurden. Und zwar alle, die auf der Chanda-Ebene nach und nach zusammengesammelt wurden, dort übrigens wesentlich besser. Und der Einschub... durchaus nette Idee an sich, auch die Namensänderung, aber es hätte bei weitem noicht so viel sein müssen. Das war schon ein beträchtlicher Teil des Romans und erweckte bei mir irgendwann den Eindruck, dass MAH nichts eigenes eingefallen ist.
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Sonnentransmitter
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ianmcduck hat geschrieben:Die Beschreibung der Dosanthi kam mir eher vor wie aus dem Datenblatt der Dosanthi abgeschrieben bzw. kopiert. Da war überhaupt kein Leben drin,. nur Begriffe über Begriffe, die einem um die Ohren gehauen wurden. Und zwar alle, die auf der Chanda-Ebene nach und nach zusammengesammelt wurden, dort übrigens wesentlich besser. Und der Einschub... durchaus nette Idee an sich, auch die Namensänderung, aber es hätte bei weitem noicht so viel sein müssen. Das war schon ein beträchtlicher Teil des Romans und erweckte bei mir irgendwann den Eindruck, dass MAH nichts eigenes eingefallen ist.

Einspruch! Der Roman enthält sehr viele eigene kleine Stories und Zwischenepisoden, die ich "Diamanten" genannt habe. Da war sehr viel MAH drin...
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Rainer1803
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Schnurzel hat geschrieben: Schön auch der Einschub aus dem MdI-Zyklus. Datei KHS-54-58/0288-PR - köstlich. Wer immer sich das ausgedacht hat - MAH oder UA - hat einen Preis verdient!)

Ist aber nichts Neues, hatten wir in dieser Art schon mal. Ich glaube es war Rainer Castor der diesen Kniff vor einigen Jahren mal in einem Roman gebracht hat.
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Schnurzel
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ianmcduck hat geschrieben:
Schnurzel hat geschrieben:Ein ausgezeichneter Roman, der beste seit langem! Vor allen die Beschreibung der Spenta und auch der Dosanthi fand ich gelungen wie selten. Und Paitäcc als neuer Gegner (hoffentlich noch lange!) ist definitiv vielschichtiger als der eindimensionale Kaowen. Schön auch der Einschub aus dem MdI-Zyklus. Datei KHS-54-58/0288-PR - köstlich. Wer immer sich das ausgedacht hat - MAH oder UA - hat einen Preis verdient!
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Die Beschreibung der Dosanthi kam mir eher vor wie aus dem Datenblatt der Dosanthi abgeschrieben bzw. kopiert. Da war überhaupt kein Leben drin,. nur Begriffe über Begriffe, die einem um die Ohren gehauen wurden. Und zwar alle, die auf der Chanda-Ebene nach und nach zusammengesammelt wurden, dort übrigens wesentlich besser. Und der Einschub... durchaus nette Idee an sich, auch die Namensänderung, aber es hätte bei weitem noicht so viel sein müssen. Das war schon ein beträchtlicher Teil des Romans und erweckte bei mir irgendwann den Eindruck, dass MAH nichts eigenes eingefallen ist.

Sehe ich anders! Mir hat der Roman insgesamt sehr gefallen: Dosanthi, Spenta, Bully-Prester, Bully-Shanda, Paitäcc, der Eiskriecher und der Tribut an KHS. Für mich eine runde Sache, von der ersten bis zur letzten Seite. Aber ich habe mir sagen lassen, dass Geschmäcker mitunter verschieden sind.
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Schnurzel
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Rainer1803 hat geschrieben:
Schnurzel hat geschrieben: Schön auch der Einschub aus dem MdI-Zyklus. Datei KHS-54-58/0288-PR - köstlich. Wer immer sich das ausgedacht hat - MAH oder UA - hat einen Preis verdient!)

Ist aber nichts Neues, hatten wir in dieser Art schon mal. Ich glaube es war Rainer Castor der diesen Kniff vor einigen Jahren mal in einem Roman gebracht hat.

Deswegen ist es für mich nicht schlechter, nur weil der Kniff wiederholt wird.
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rolf2011
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Carrasco hat geschrieben:Es kommt jetzt alles auf das große Finale in den letzten Bänden des Zyklus an.
Wenn am Ende alle Fäden kunstvoll zusammengeführt werden und alle Puzzleteile ein einleuchtendes Gesamtbild ergeben, dann wird dieser Zyklus einer der besten und vor allem einer der ungewöhnlichsten der gesamten PR-Serie.
Ist die Auflösung dagegen banal, unspektakulär und unstimmig - dann wird das einer der schlechtesten Zyklen der ganzen Serie.
In vielen Zyklen war eher der Weg das Ziel. Hier dagegen läuft alles auf einen Knalleffekt hinaus. Der Weg dorthin war verschlungen und holprig, aber ein bombastisches Ende könnte das wiedergutmachen.
Ohne die beiden Zyklen ansonsten vergleichen zu wollen, aber mich erinnert das ein bisschen an den Roman im Tradom-Zyklus, in dem (zumindest für mich sehr überraschend) rauskommt, dass Zim November der Oberböse ist. Für mich war das der beste Tradom-Roman. Geschrieben von Uwe Anton...


Ich kann einem Zyklus absolut nichts Positives abgewinnen, wenn - übertrieben - ich fast 2 Jahre nur Mist vorgesetzt bekomme,nur um dann in z. B. 2 Romanen einen ganz besonderen Knalleffekt zu bekommen. Eigentlich will ich kontinuierlich gut unterhalten werden. Das ist bei diesem Zyklus leider völlig verfehlt worden.
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rolf2011
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Schnurzel hat geschrieben:Ein ausgezeichneter Roman, der beste seit langem! Vor allen die Beschreibung der Spenta und auch der Dosanthi fand ich gelungen wie selten. Und Paitäcc als neuer Gegner (hoffentlich noch lange!) ist definitiv vielschichtiger als der eindimensionale Kaowen. Schön auch der Einschub aus dem MdI-Zyklus. Datei KHS-54-58/0288-PR - köstlich. Wer immer sich das ausgedacht hat - MAH oder UA - hat einen Preis verdient!
Story: 1
Stil: 1
Handlungsfortschritt: 2 (es geht voran!)


Schnurzel, ich bin sicher der Letzte, der Deine Meinung über den Roman in Frage stellen will, so wie Du sicher mir auch meine Meinung über den Roman läßt. Es würde mich aber doch brennedn inzteressieren, wo Du etwas Neues über Spenta und Dosanthi gelesen hast, was nicht in früheren Romanen mehrfach durchgekaut wurde. Dire Angabe der Seiten reicht mir völlig aus.
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ianmcduck
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rolf2011 hat geschrieben:
Carrasco hat geschrieben:Es kommt jetzt alles auf das große Finale in den letzten Bänden des Zyklus an.
Wenn am Ende alle Fäden kunstvoll zusammengeführt werden und alle Puzzleteile ein einleuchtendes Gesamtbild ergeben, dann wird dieser Zyklus einer der besten und vor allem einer der ungewöhnlichsten der gesamten PR-Serie.
Ist die Auflösung dagegen banal, unspektakulär und unstimmig - dann wird das einer der schlechtesten Zyklen der ganzen Serie.
In vielen Zyklen war eher der Weg das Ziel. Hier dagegen läuft alles auf einen Knalleffekt hinaus. Der Weg dorthin war verschlungen und holprig, aber ein bombastisches Ende könnte das wiedergutmachen.
Ohne die beiden Zyklen ansonsten vergleichen zu wollen, aber mich erinnert das ein bisschen an den Roman im Tradom-Zyklus, in dem (zumindest für mich sehr überraschend) rauskommt, dass Zim November der Oberböse ist. Für mich war das der beste Tradom-Roman. Geschrieben von Uwe Anton...


Ich kann einem Zyklus absolut nichts Positives abgewinnen, wenn - übertrieben - ich fast 2 Jahre nur Mist vorgesetzt bekomme,nur um dann in z. B. 2 Romanen einen ganz besonderen Knalleffekt zu bekommen. Eigentlich will ich kontinuierlich gut unterhalten werden. Das ist bei diesem Zyklus leider völlig verfehlt worden.


Allerdings kann man einen Zyklus, der bis kurz vor Ende recht gut unterhalten hat, und das hat er mich durchaus (von einigen Schwächen abgesehen), am Ende total gegen die Wand fahren, wenn das Ende vergeigt wird. Und ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass genau das geschehen wird. Denn meine Meinungskurve geht momentan stetig bergab. Als hätte man sich zum Ende hin soweit verzettelt, dass man nicht mehr die Kurve kriegt. Aber ich lasse mich natürlich gerne positiv überraschen.
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Kemoauc
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Das war für meinen Geschmack ein solider Roman, der zumindest die Handlungsebene Solsystem mal ein Stückchen voranbringt. Allerdings muss man m.E. nicht ständig irgendwelche Zitate aus der heutigen Zeit einbauen. Das wirkt auf Dauer aufgesetzt, da sich außer den ersten Unsterblichen ohnehin niemand mehr daran erinnern dürfte. Auch die nahezu identische Kopie des Textes aus dem MDI-Zyklus fand ich in der Art eher schwach. Wenn MAH diesen Text auf seine Art nacherzählt hätte, hätte mir das wahrscheinlich besser gefallen. Aber so hat er eigentlich nur die Hauptfigur ausgetauscht und das war es.
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