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die Story des Romans? - Note 1
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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Abstimmungen insgesamt : 189
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Slartibartfast
Forums-KI
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Hallo, ich habe die Postings die sich mehr um allgemeine Dinge und Erinnerungen drehen, in einen eigenen Thread verschoben:
viewtopic.php?f=3&t=3049
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Negasphäre
Terraner
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Rainer1803 hat geschrieben:Das Schlimmste an diesem Zyklus finde ich eigentlich das man nach 85 Wochen als Leser immer noch keine Ahnung hat um was es eigentlich wirklich geht. Was wir hier zusammenschreiben sind seit fast zwei Jahren Vermutungen die man als "geübter PR-Leser" hat, aber untermauert durch Romane ist das wenigste. Was soll die Versetzung von Terra, das Okular, was wollen Delorian und Ennerhahl und Samburi ? Das nimmt einfach die Spannung, man kann nicht "mitfiebern" ob dies oder das gelingt, als Leser bekommt man einfach nach so langer Zeit keine Lust mehr auf weitere Rätselspiele, das ist nicht nur ausgereizt, das ist überreizt. Und das war wirklich nicht immer so im Rhodan-Kosmos. Früher wurden immer wieder kleine Infohäppchen eingestreut, was die Spannung erhöhte. Das fehlt derzeit vollkommen. Und wenn man alles auf zwei fulminante Abschlußbände setzt, sorry dann ist das eine Fehlplanung.

So sieht es leider aus.
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Casaloki
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Rainer1803 hat geschrieben:Das Schlimmste an diesem Zyklus finde ich eigentlich das man nach 85 Wochen als Leser immer noch keine Ahnung hat um was es eigentlich wirklich geht. Was wir hier zusammenschreiben sind seit fast zwei Jahren Vermutungen die man als "geübter PR-Leser" hat, aber untermauert durch Romane ist das wenigste. Was soll die Versetzung von Terra, das Okular, was wollen Delorian und Ennerhahl und Samburi ? Das nimmt einfach die Spannung, man kann nicht "mitfiebern" ob dies oder das gelingt, als Leser bekommt man einfach nach so langer Zeit keine Lust mehr auf weitere Rätselspiele, das ist nicht nur ausgereizt, das ist überreizt. Und das war wirklich nicht immer so im Rhodan-Kosmos. Früher wurden immer wieder kleine Infohäppchen eingestreut, was die Spannung erhöhte. Das fehlt derzeit vollkommen. Und wenn man alles auf zwei fulminante Abschlußbände setzt, sorry dann ist das eine Fehlplanung.

Das sehe ich auch so. Dabei fing der Zyklus für mich wirklich klasse an, die Versetzung war großartig, der Überlebenskampf der BASIS-Besatzung spannend. Denkt mal an das Dschungelcamp. Großartig. Es gab wirklich herausragende Romane im Sol-System, und auch die Info-Häppchen waren dort zu finden. Die Figur Toufec war und ist interessant, wohingehen sein Boss eher nervt. Dann kam 2650 und ich wusste immer noch nicht mehr als das QIN SHI der Oberböse ist und die Sayporaner seine Handlanger. Bei Perry gings überhaupt nicht vorwärts, das Schicksal der BASIS-Besatzung wurde gar nicht mehr aufgeklärt, lediglich ein paar Schiffe wurden gefunden. Waren nicht 20000 Leute an Bord gegangen? Wo sind die alle? Ich hatte mir vom Überlebenskampf in dieser zunächst super-exotischen Doppelgalaxis mehr erwartet, doch die Dosanthi wurden "befriedet" und jetzt als Witznummer nochmal ins Solsystem geschickt. Unsäglich war das Reich der Harmonie, nach dem furiosen Start im letzten Zyklus entwickelte sich das Duo Alaska-Eroin zum Tiefpunkt des Zyklus. Aber wir wissen immer noch ganz wenig über Delorian und seine wahren Motive, das bisschen Smalltalk mit dem Fräuleinwunder zeigt mir nur, dass er im Solsystem lediglich "Maske" macht, wenn er als alter Mann auftritt. Damit kann man schon alles in Frage stellen, was er sonst noch von sich gibt, vor allem seit bekannt ist, dass er mit QIN SHI zunächst gemeinsame Sache gemacht hat. Vollkommen vergessen sind die wirklich aus meiner Warte großartigen Romane in der Milchstraße, da sie für diesen Zyklus keine Auswirkungen mehr haben dürften. Da wurden wohl eher die ersten Grundsteine für die Handlung ab 2700 gelegt.

Wie gesagt, der Zyklus fing so gut an, aber ab der Hälfte ging ihm scheinbar die Luft aus. :unsure:
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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Kemoauc
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Negasphäre hat geschrieben:
Rainer1803 hat geschrieben:Das Schlimmste an diesem Zyklus finde ich eigentlich das man nach 85 Wochen als Leser immer noch keine Ahnung hat um was es eigentlich wirklich geht. Was wir hier zusammenschreiben sind seit fast zwei Jahren Vermutungen die man als "geübter PR-Leser" hat, aber untermauert durch Romane ist das wenigste. Was soll die Versetzung von Terra, das Okular, was wollen Delorian und Ennerhahl und Samburi ? Das nimmt einfach die Spannung, man kann nicht "mitfiebern" ob dies oder das gelingt, als Leser bekommt man einfach nach so langer Zeit keine Lust mehr auf weitere Rätselspiele, das ist nicht nur ausgereizt, das ist überreizt. Und das war wirklich nicht immer so im Rhodan-Kosmos. Früher wurden immer wieder kleine Infohäppchen eingestreut, was die Spannung erhöhte. Das fehlt derzeit vollkommen. Und wenn man alles auf zwei fulminante Abschlußbände setzt, sorry dann ist das eine Fehlplanung.

So sieht es leider aus.

Da muss ich euch leider ebenfalls zustimmen.
"Es ist dunkler, wenn ein Stern erlischt, als wenn er nie geleuchtet hätte." - Alaska Saedelaere
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"Erst dann, wenn wir selber ein Gesicht haben, werden uns die Götter Auge in Auge gegenüberstehen." - C.S. Lewis
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2008
Ertruser
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Titel ein bisserl verfehlt.
Stringenz ist etwas Anderes.
Logik?
Immer mehr verfestigt sich in mir etwas zu einem Mantra: Wenn man mir als geistig durchschnittlich bemitteltem (behaupt ich mal) Leser einen Zyklusaufbau vor die Nase setzt, bei dem ich heillos überfordert (nenn ich es mal so) bin, warum soll mir dann das Lesen Freude machen? Vor allem weil die große Mehrzahl der Stories für sich ja nicht so der Bringer sind.

Mich halten derzeit nur ein paar Autoren bei der Serie, WV, LL, MMT und HH an guten Tagen.
Noch 1550 Heftln um die EA Lücken zu schließen.
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Sandal Tolpatsch
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Rainer1803 hat geschrieben:Der Roman liest sich toll bis ca. S. 50. Dann reisst der Faden. Da warten 40.000 Raumer 3 Monate im Verborgenen auf einen Angriffsbefehl und lassen sich dann durch einen Funkspruch abbremsen. Also nee, etwas dämlicheres habe ich schon lang nicht mehr gelesen. Die Dosanthi können jetzt anscheinend auch sofort auf Kommando ihre Angstimpulse ausschalten, ansonsten sind sie ja gnadenlose Kämpfernaturen ( hatten wir da vor langer Zeit in einem Chandazyklus nicht irgendwie was anderes über die gelesen? ). Das kann man auch nicht mit "fünfter Kolonne des umbischen Rates" oder sonstwas erklären. Ein Deja vu besonderer Art, die Positroniken terranischer Schiffe sind auch nicht besser als die in Escalian, als die Besatzungen ausfallen beginnt das schon mal gelesene Chaos. ..., aber sorry die letzten 10 Seiten waren eine Qual da ich meinen Verstand nicht ausschalten konnte.


100% :st:

Nachdem ich den Roman durch hatte, habe ich mich gefragt, was das jetzt sollte.
Da wird im letzten Roman so kurz vor Toresschluß eine echt fiese und heftige Bedrohung für das Solsystem aufgebaut und dann? Mit einem simplen "nach-Hause-telefonieren" wird der gesamte Angriff gestoppt... TsTsTs.
Ich dachte, entweder gibt das eine echt heftige Schlacht um Terra, bei der die Terraner den Doshanti nach und nach zeigen, wo der Hammer hängt oder Bully findet das gesamste Solsystem lallend vor und dann sowas.

Ist denn der sayporanische Befehlshaber nicht in der Lage, das kleine 1x1 der Kriegsführung umzusetzen? Da wird er nach einer Stasis wach (wenn er überhaupt außer Gefecht war) und informiert sich nicht über die aktuelle Lage im Solsystem? Oder hat durch die Positronik seines Flagschiffs sich etwas zusammenstellen lassen. Was für ein Idiot - oder zu überheblich? Auf jeden Fall alles sehr unglaubsam und konstruiert (wie schon der Schluß des letzten Bandes).

Auch die "Entsorgung" Architems wurde in einem Nebensatz kurz beschrieben. Da hatte ich auch mehr erwartet.

:herz:lich grüßt
Sandal Tolpatsch
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Rainer1803
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Tja - wie sagt schon der Untertitel : Das Solsystem erleidet die Stunde seiner höchsten Not. :rolleyes:
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DrSeltsam
Marsianer
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Tja... Was soll man noch zu diesem Roman sagen? Die Handlung wird immer widersinniger, immer undurchdachter und die Charaktere immer liebloser. Ein neuer Bösewicht! Hey, da habe ich mich schon lange drauf gefreut! Und was hat sich UA für ihn einfallen lassen? Er will Kalif an Stelle des Kalifen ähh Chef der Akademie der Lastwagenfahrer ähh Logistik werden. Und dann lässt er auch noch zwei wehrlose terranische Schiffe abknallen, einfach so! Unglaublich, ist der kaltblütig! Ich muss schon sagen, das fesselt mich richtig. Wenn man diesen Ausbruch an Kreativität so betrachtet, ist auch klar, warum für die Chandraebene und die Invasion des Reiches der Harmonie nichts mehr über war.

Zu diesem Drachen (WTF?) und dem Rest sage ich jetzt mal nichts. Das wird hier alles nicht besser.
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ichol
Siganese
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Unglaublicher Blödsinn - hat doch nichts mehr mit SF zu tun.

Das war der letzte Roman den ich so vorab als eBook bestellt habe. Für den Roman und den Zyklus habe ich mit 6 gestimmt. Für die Schreibe konnte ich leider nicht abstimmen ich habe den Unfug nach ca. 6 - 7 Seiten beendet - das erste mal seit Nr. 1

NA JA - ALLES HAT EIN ENDE - NUR DIE WURST HAT ZWEI

DAS WAR's DANN WOHL
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Morkhero
Siganese
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Der Roman scheint ja wirklich überwiegend schlecht aufgenommen wurden zu sein. Gibts hier ab und zu auch ein paar Beiträge dann von den Autoren wenn das schon so der Fall ist ?

Ich hoffe mal sie drehen die ganze Sache noch irgendwie so das die der Korpus von Archetim auf die Basis kommt ... und die kann meinetwegen am Ende in der Sonne verglühen und alles ist beim alten hehe.

Und wieso kan Delorian mit sein Supertechnik nichts ausrichten ? (und damit nicht mal bemerkt was auf Neptun abgeht..) Das er im nächsten Teil gegen den Nanoregen vorgeht ist zwar löblich aber dennoch irgendwie kleinlich. Zumindest dürfte das ganze dank Toufec wieder unterhaltsamer sein.
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jogo
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(Gen)-Drachen... Eine Siegel wird durch zu tiefes graben gelöst... Eine uralte Gefahr....
Keine Ahnung, ob Hubert das so beabsichtigte... Aber ich fand in Erinnerung meiner Tolkien Bücher das richtig lustig.
Ach ja... Gendrachen... Wo ist eigentlich Mondra.... ? :lol: :devil: :saus:
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.
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Atlantis
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Rainer1803 hat geschrieben:Tja - wie sagt schon der Untertitel : Das Solsystem erleidet die Stunde seiner höchsten Not. :rolleyes:


Da sind wir Leser wohl gemeint. :D
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Troh.Klaus
Zellaktivatorträger
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Huch, mein Post is wech !!! :o

Also nochmal.

Ich sag's mal so: der Roman hat meine Erwartungshaltung nicht getroffen. Ich hatte auf so was wie einen SchlüsselRoman gehofft, einen Knalleffekt, dass sich Archetims Psi-Korpus gegen die Machenschaften der Spenta "wehren" würde. Aber, das Ganze war dann doch irgendwie so ... banal. Der Trennungsschmerz, der "Schock", der Aufschrei von Milliarden Wesen im Sol-System kam bei mir nicht an. Und die Story um den GenDrachen hat leider eher vom Eigentlichen abgelenkt denn als Exempel für die aktuelle Trauerstunde zu dienen.

Zu Paitäcc & Co kann ich mich weitgehend meinen Vorpostern anschliessen: nichts weiter als eine schillernde Seifenblase! Na, vielleicht ist ja noch nicht alles geplatzt.

Einen hätte ich noch: da trifft ein terranischer Kreuzer namens BAMAKO auf fiese Asteroiden - interessante Volte!

Klaus
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Frank F
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Habe mich lange gezogen, den Roman zu lesen, weil ich die Postings im Forum nicht sehr ermutigend fand.....jetzt dann doch gelesen und bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Heft.
Das Ganze aus ner anderen Perspektive zu schildern ist Freiheit des Autors und meiner Meinung nach gut gelungen, die Sache mit dem Drachen allerdings ziemlich albern.
Der Schock ist für mich verständlich und die Invasion des Solsystems durch die Doshanti anfangs sehr gut beschrieben.
Der Funkspruch des umbrischen Rates mag jetzt sehr plotdriven erscheinen, aber ich hoffe, da kommt noch was, wenn nicht, dann gebe ich zu, ist das Konzept auch auf der Terraebene am Faulen.

Und so geht es weiter:
Bully merkt, dass es falsch war, Archetim zu verhökern, Kriegt Riesenkrach mit Perry, ES stürzt sich als neuer Seelentröster in die Sonne, Perry, Alaska und Delorian verschmelzen zu einer neuen SI ALDEPE (ALLDEPPEN)....
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Mr Frost
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Oh je...

Hab erst die ersten 20 Seiten durch und zu denen muß ich schreiben:
Was für ein "Trash" respektive "Genmüll"...???

Das bin ich nicht von HuHae gewohnt...

Gendrachen (aus Reptil, Arkonide plus Bonobo??), geschaffen von einer offensichtlich völlig neurotischen und irgendwie grenzdebilen Gendesignerin?
Ein aus einem Arkonidengesicht feuerspuckender DRACHE (???). Höh?
WAS soll das?

Danach Infos über eine (alltägliche) virale Infektion auf einem terranischen Schiff...

Ich kann nur hoffen, daß sich der Roman noch steigert...
Zuletzt geändert von Mr Frost am 5. Februar 2013, 15:13, insgesamt 4-mal geändert.
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Mr Frost
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Kemoauc hat geschrieben:
Negasphäre hat geschrieben:
Rainer1803 hat geschrieben:Das Schlimmste an diesem Zyklus finde ich eigentlich das man nach 85 Wochen als Leser immer noch keine Ahnung hat um was es eigentlich wirklich geht. Was wir hier zusammenschreiben sind seit fast zwei Jahren Vermutungen die man als "geübter PR-Leser" hat, aber untermauert durch Romane ist das wenigste. Was soll die Versetzung von Terra, das Okular, was wollen Delorian und Ennerhahl und Samburi ? Das nimmt einfach die Spannung, man kann nicht "mitfiebern" ob dies oder das gelingt, als Leser bekommt man einfach nach so langer Zeit keine Lust mehr auf weitere Rätselspiele, das ist nicht nur ausgereizt, das ist überreizt. Und das war wirklich nicht immer so im Rhodan-Kosmos. Früher wurden immer wieder kleine Infohäppchen eingestreut, was die Spannung erhöhte. Das fehlt derzeit vollkommen. Und wenn man alles auf zwei fulminante Abschlußbände setzt, sorry dann ist das eine Fehlplanung.

So sieht es leider aus.

Da muss ich euch leider ebenfalls zustimmen.

Ich muß mich ebenfalls komplett anschließen.
Leider.
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Mr Frost
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Kemoauc hat geschrieben:Der Schluss des Zyklus hat mich schon in den letzten Wochen nicht mehr wirklich interessiert. Und da nun offensichtlich auch noch die letzte, für meinen Geschmack, halbwegs brauchbare Handlungsebene "kaputt geschrieben" wird, überlege ich mir nun ernsthaft, ob ich mir die letzten 14 Hefte des Zyklus nicht einfach sparen soll.

So ähnlich empfinde ich das auch.
Ich dachte: "Oh nein, jetzt fährt auch noch die einzige recht gut gemachte Erzählebene "gegen die Wand"...
(und hab den vorliegenden Roman noch nicht mal durch...).
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Laurin
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Ich habe den Roman mit sehr gemischten Gefühlen gelesen. Spanned wars und auch gut zu lesen, die Geschichte um die Genexperimente fand ich eher traurig. "Mutter!" ... und kriegt als ins Leben gerufene aber ungeliebte Kreatur einen Guß Wasser ins Gesicht.

Was mir aber nicht gefallen hat:

- Die superschnelle Entwicklung des kleinen Drachen ist unglaubwürdig. Eben noch klatscht er blöde im Hologramm an die Wand - kurz später weiß er über Terraner, Shifts usw. voll Bescheid. Intelligenz wird normal aber nicht mit einem Guß Wasser verabreicht. :sn:

- Ein Kommandant hat gerade sein Raumschiff inklusive Besatzung verloren und sitzt schäkernd und schallend lachend auf seinem Krankenbett - also ehrlich ... :sn:

- Wie kommt man eigentlich auf die Idee, ein Invasionsszenario quasi aus der Mikro-Perspektive zu beschreiben? Wäre es nicht wesentlich intressanter und angemessener, das auch mal aus Sicht der Flottenkommandanten zu beschreiben? Das erzählen aus der Perspektive "von unten" scheint sich langsam zur Manie der Autoren zu entwickeln. Es ist ja schön ab und an mal was aus Sicht der "kleinen Leute" zu erfahren - aber doch nicht andauernd und vor allem nicht in diesem Ausmaß bei Beschreibung einer Invasion ... ich nehme aber an, hier fehlt auch einfach das strategische Verständnis oder es ist die mangelnde Lust an der strategischen Perspektive. Bei mir kommt das jedenfalls nicht gut an :sn:

- Wo sind eigentlich Homer und NATHAN abgeblieben? Beide werden im Verlauf der Sol-Ebene inzwischen einfach "unter den Teppich" gekehrt. Unvorstellbar, daß Nathan bei einem Invasionsszenario wo die Menschen gefühlsmässig aus den Latschen kippen, untätig bleibt. NATHAN wird anscheinend als "Altlast" der Serie empfunden - gefällt mir garnicht. Und auch dass man von Homer nichts mehr liest wenn es zu entscheidenden Wendungen kommt, gefällt mir nicht. :sn:

- Sowohl das Auftauchen der Dosathi-Raumer wie auch die plötzliche Wendung durch Eingreifen des Umbrischen Rates sind unglaubwürdig. Und seit wann werden die QuinShi-Flotten durch Sayporaner statt durch Xylten gesteuert? Ich dachte es gibt garnicht mehr so viele Sayporaner... und wieso sitzt Anicee einvernehmlich mit am Tisch, wenn man die Weltenkranz-Regierung stürzen will ... wurde sie nicht durch die erst "inthronisiert"? Da fehlt mir irgendwas. Ich finde es ja gut, daß nicht immer alles in einer fulminanten Raumschlacht enden muß - aber die Wendungen in den letzten beiden Heften inkl. des plötzlich auftauchenden Plans, Terra eben mal in das Weltenkranz-System zu versetzen, sind samt und sonders nicht besonders nachvollziehbar aufgebaut. Man hat fast den Eindruck, hier wird schon heftig umgesteuert hin auf ein Ergebnis, was zum von den neuen Expokraten geplanten Folgezyklus passt. Vielleicht täuscht der Eindruck ja - aber eine glaubwürdige Storyentwicklung ist das dennoch nicht. :sn:

Ich habe wegen des trotzdem guten Spannungsfaktors mit 3 - 2 - 4 gewertet
Laurin.

PS: Schon im letzten Roman wirde darauf hingewiesen, dass die riesen Kristallkugeln, die den systemumspannenden Schirm aufrecht erhalten, von Quin Shi gestohlen seien. Welche Kristallkugeln denn? Ich erinnere mich nur, dass Delorian quasi mit einem "Fingerschnippen" den Schirm aufgebaut hatte. Erinnert sich noch jemand in welchem Heft das beschrieben wurde? Mir fehlt da etwas und ich würde das gerne noch mal nachschauen ...
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Tanuki
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Laurin hat geschrieben:Intelligenz wird normal aber nicht mit einem Guß Wasser verabreicht. :sn:


Stimmt. Man guckt sich gegenseitig in die Augen. ;)
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Rainer1803
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Laurin hat geschrieben:
PS: Schon im letzten Roman wirde darauf hingewiesen, dass die riesen Kristallkugeln, die den systemumspannenden Schirm aufrecht erhalten, von Quin Shi gestohlen seien. Welche Kristallkugeln denn? Ich erinnere mich nur, dass Delorian quasi mit einem "Fingerschnippen" den Schirm aufgebaut hatte. Erinnert sich noch jemand in welchem Heft das beschrieben wurde? Mir fehlt da etwas und ich würde das gerne noch mal nachschauen ...

Das wurde nach der vorletzten Invasion beschrieben in dem Viererblock ich glaube im September ( kann aber auch früher gewesen sein), 48 Kristallkugeln, soll wohl das Botnetz sein. Und das mit dem Drachen ist doch klar: der klotzt TV ähm Trivid, das bildet halt. ^_^ Sollte man vllt. alles als Persiflage sehen.
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streichholzentitaet
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Tanuki hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:Intelligenz wird normal aber nicht mit einem Guß Wasser verabreicht. :sn:


Stimmt. Man guckt sich gegenseitig in die Augen. ;)



alter Romantiker.... :devil:
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lichtman
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Rainer1803 hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:
PS: Schon im letzten Roman wirde darauf hingewiesen, dass die riesen Kristallkugeln, die den systemumspannenden Schirm aufrecht erhalten, von Quin Shi gestohlen seien. Welche Kristallkugeln denn? Ich erinnere mich nur, dass Delorian quasi mit einem "Fingerschnippen" den Schirm aufgebaut hatte. Erinnert sich noch jemand in welchem Heft das beschrieben wurde? Mir fehlt da etwas und ich würde das gerne noch mal nachschauen ...

Das wurde nach der vorletzten Invasion beschrieben in dem Viererblock ich glaube im September ( kann aber auch früher gewesen sein), 48 Kristallkugeln, soll wohl das Botnetz sein.


naja die 48 umgebauten - hochwertige Technik, die mir von der Stadt Aures im Rahmen des Vertrages von Sanhaba zur Verfügung gestellt worden - Kristallkugeln hat Delorian in PR 2658 quasi mit einem Fingerschnipsen aus dem Hut gezaubert

RC hat im Kommentar die Spekulation aufgegriffen, dass die 48 Kristallkugel zu den 48 Blättern des BOTNETZes passen.

Mit dem übergroßen Transitparketts - einer Kristallkugel von 36 Kilometern Durchmesser - gibt es im Banteira-System allerdings eine Kugel 49.

In der Anomalie gibt es auch dazu passend 48 - Sol inklusive - Sterne. RC hat im Kommentar 2677 indirekt angedeutet, dass diese vielleicht wie Sol - mit Ausnahme - von Banteira, den 3 Lichtwirtsonnen und den beiden Sonnen an der Ephemeren Pforte - mit einer SI-Leiche versehen sind.

Allerdings scheinen die Terraner bei ihrer Sternzählung den braunen Zwerg Loomland und das Schwarze Loch der Ephemeren Pforte übersehen zu haben.

Die 48 taucht also immer wieder auf, ist aber immer wieder etwas etwas gestört.

manfred
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Hamiller
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Laurin hat geschrieben:- Wie kommt man eigentlich auf die Idee, ein Invasionsszenario quasi aus der Mikro-Perspektive zu beschreiben? Wäre es nicht wesentlich intressanter und angemessener, das auch mal aus Sicht der Flottenkommandanten zu beschreiben? Das erzählen aus der Perspektive "von unten" scheint sich langsam zur Manie der Autoren zu entwickeln. Es ist ja schön ab und an mal was aus Sicht der "kleinen Leute" zu erfahren - aber doch nicht andauernd und vor allem nicht in diesem Ausmaß bei Beschreibung einer Invasion ... ich nehme aber an, hier fehlt auch einfach das strategische Verständnis oder es ist die mangelnde Lust an der strategischen Perspektive. Bei mir kommt das jedenfalls nicht gut an :sn:


Ich hatte neulich das Einsetzen der erhöhten Hyperimpedanz nachgelesen vom gleichen Autor. War nicht schlecht, aber da hatte ich auch das Gefühl, aus so einem historischen Moment hätte man weit mehr machen können.
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Laurin
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lichtman hat geschrieben:...naja die 48 umgebauten - hochwertige Technik, die mir von der Stadt Aures im Rahmen des Vertrages von Sanhaba zur Verfügung gestellt worden - Kristallkugeln hat Delorian in PR 2658 quasi mit einem Fingerschnipsen aus dem Hut gezaubert ...

Danke für die Aufklärung!
:st:
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Alexandra
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Wohnort: Donnersbergkreis
Mir gefällt die Nebenfigur „Irp“, das Genmixprodukt. Ich bemängele ja immer wieder die Darstellung von Teenagern in der Serie - wobei der tollwütige Sohn von Arun Joshannan schon recht lebensecht ist, aber eben unter schlechtem Einfluss steht und dann ziemlich schnell brav wird (PR 2667), oder der jugendliche Ich-Erzähler in 2657 von Lukas, der in typischer Weise rebelliert, dann aber immer mehr erkennt, was sein Vater alles kann - vorbildlich. Das sind schon weniger stereotype Figuren als Anicee, Anaree oder die roten Zwillinge zu Anfang des Zyklus.
Irp ist aber eine jener halbgaren Gestalten, wie sie leiben und leben - vom Musikgeschmack über das Verhalten bis hin zum Gesicht – das ist ja einer der faszinierendsten Aspekte dieser Leute, dass einem aus dem Gesicht existierender Erwachsener ganz jemand anders anschaut.
Beste Pointe die vereitelte Absicht, das Ei als Morgengabe zu verschenken… über das Ergebnis solcher Planungen haben sich wohl schon viele Leute gewundert, die im Vorfeld nicht wussten, was auch bei natürlich-biologischem Genmix entstehen kann...
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