Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

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Casaloki
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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Casaloki » 12. März 2013, 12:38

Atlantis hat geschrieben:Grimms Märchen sind spannender zu lesen als zur Zeit PR :(
Nein, kann ich nicht bestätigen. Oder kannst du voraus sehen, wie dieses Dilemma mit QIN SHI hier endet? Ich nicht. Bei den Grimms kann ich das, da gibt es nur zwei Möglichkeiten: die Hexe wandert in den Ofen oder vor den Traualtar. Für Mondra jedoch möchte ich da jetzt noch keine Prognose abgeben.
Bild :unschuldig:
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Slartibartfast » 12. März 2013, 13:09

Kemoauc hat geschrieben:
Slartibartfast hat geschrieben:
Atlantis hat geschrieben:Grimms Märchen sind spannender zu lesen als zur Zeit PR :(
Nein.
Ja, doch. Da ist schon was dran.
Nö, weder tendenziell noch ansatzweise. :nein:

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von jogo » 12. März 2013, 13:20

Slartibartfast hat geschrieben:
Kemoauc hat geschrieben:
Slartibartfast hat geschrieben:
Atlantis hat geschrieben:Grimms Märchen sind spannender zu lesen als zur Zeit PR :(
Nein.
Ja, doch. Da ist schon was dran.
Nö, weder tendenziell noch ansatzweise. :nein:
Kommt drauf an: Schließlich ist ein Märchen wie Hänsel und Gretel im weiteren Sinne Vorlage für TV Serien wie Criminal Mind. Eine psychopathische Massenmörderin und Kinderschänderin sowie Kannibalin lockt ein Geschwisterpaar in einen unheimlichen, dunklen Wald. Sie sperrt die Kinder ein und mästet diese mit dem Ziel Menschenfleisch zu verspeisen.
Ok, ich lese dann doch lieber Perry Rhodan... :D
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Slartibartfast » 12. März 2013, 14:09

Das wird jetzt zwar arg offtopic, dennoch kurz ein Hinweis auf das aktuelle Hänsel und Gretel-Filmsequel im Kino. :o( Handlung naja, aber gute Action und Waffen. Wikipedia meint: American-German action-horror dark fantasy film with black comedy elements, directed by a Norwegian. :D http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4nse ... j%C3%A4ger

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von wepe » 12. März 2013, 15:21

Laurin hat geschrieben: ...
Was soll dieser schwülstige Theater-Quatsch in Perry Rhodan? Und dann noch dermassen ausgebreitet ... :sn: ...
Wenn sich ein Autor eines solchen, manchen Lesern ungewohnten, Stilmittels bedient (und das wurde ja sehr stringent seit vielen Romanen durchgezogen), dann muss er immer damit rechnen, dass es nicht nicht als adäquat angesehen oder sogar nicht verstanden wird.
Ich hatte bei den entsprechenden Romanen von Marc eigentlich immer die Empfindung, dass es ihm viel Spaß machte, über das Mahnende Schauspiel zu schreiben.
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Cäsar » 12. März 2013, 17:37

Gerhard Schaeffer hat geschrieben:Ich merke gerade, daß ich immer weniger zum Mainstream hier im Forum gehöre.
Ich fand nämlich beide Romane, und zwar jeder für sich, gut. Gestört hat mich an Marc's Roman nur die beiden Einschübe, ansonsten klasse!
Wegen den Einschüben nur eine 2; der Schreibstil 1 weil nicht langweilig; und keine Zyklusbewertung, wie immer bei mir für den Rest des Zyklus.
Na ja, wenn man die Noten anschaut, gehörst du schon zum Mainstream :)

Ich fand die beiden Romane auch nicht so schlecht, wie sie andere empfunden haben.
:aa:, Cäsar

Der zusammengefasste Fanroman des NGF

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Ziska » 12. März 2013, 17:44

wepe hat geschrieben:Wenn sich ein Autor eines solchen, manchen Lesern ungewohnten, Stilmittels bedient (und das wurde ja sehr stringent seit vielen Romanen durchgezogen), dann muss er immer damit rechnen, dass es nicht nicht als adäquat angesehen oder sogar nicht verstanden wird.
Ich hatte bei den entsprechenden Romanen von Marc eigentlich immer die Empfindung, dass es ihm viel Spaß machte, über das Mahnende Schauspiel zu schreiben.
Tja, ich wünschte, mir hätte es beim Lesen auch Spaß gemacht, aber mich hat's schon beim ersten Mal genervt. :(
Meine Perry Rhodan-Fanfiction

Wir machen es auch im Wachen wie im Traume: wir erfinden und erdichten erst den Menschen, mit dem wir verkehren - und vergessen es sofort. (Nietzsche)

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Laurin » 12. März 2013, 20:00

wepe hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben: ... Was soll dieser schwülstige Theater-Quatsch in Perry Rhodan? Und dann noch dermassen ausgebreitet ... :sn: ...
... Ich hatte bei den entsprechenden Romanen von Marc eigentlich immer die Empfindung, dass es ihm viel Spaß machte, über das Mahnende Schauspiel zu schreiben.
Den Eindruck hatte ich auch. Leider übertrug sich das bei mir aber nicht aufs Lesen.

Wenn ich Drama lesen will greife ich zu anderer Lektüre.

Ich denke der Anspruch einer Heftchenserie wie PR sollte sein, spannende Stories zu erzählen, die stringent aufeinander aufbauen und bei denen man mit den Protagonisten mitfiebern kann.

In diesem Zyklus werden aber eher epische Gemälde gemalt - für den Storyfortschritt eher unintressante Lebensgeschichten lustvoll über viele Hefte ausgebreitet und ein vielschichtiges Szenario, was aufgrund der zu vielen Ebenen (und Viererblöcke) kaum nachvollziehbar ist, aus möglichst vielen Blickwinkeln - bis hin ins surreale - geschildert.

Statt klassischer Science Fiction (oder wenigstens Space Opera, was man von PR ja auch erwarten könnte) wird in die volle Phantastikkiste grgriffen, angefangen von der ominösen BASIS-Verwandlung, über die abstruse Ramoz Verwandlung, immer wieder "Nano-machts-möglich" bis hin zu Gigantomanien wie SI-Inflation, Sonnenlöschung, Systemversetzung, Anomalien usw ... die eher farblos geschilderten Protagonisten reisen in Wundertüten oder tragen seltsame Gadgets wie Perrys Strampelanzug mit sich herum. Terranische Technik - weitgehend Fehlanzeige.

Mir kommt das vor wie wenn ein Koch alle möglichen und unmöglichen Zutaten in einen grossen Topf geschmisssen hat, frei nach dem Motto "irgendwas wird schon den Geschmacksnerv treffen". Hier ein bisschen BASIS für die Altfreaks, da eine Prise Gadgets für die Jüngeren, einen kräftigen Schwuckes SI damit auch richtig "SoW" drinne ist, und möglichst viel phantastischen Kram dazu - es könnte ja sonst langweilig werden ... usw. Schrecklich. Eine stringente und nachvollziehbare Storyentwicklung ist darin aber kaum zu erkennen. Weder im Gesamtzyklus noch in den meisten Einzelheften. Die Protagonisten wirken eher wie Getriebene und der Leser bleibt ratlos und hofft verzweifelt auf Besserung.

Und da helfen dann auch solche selbstverliebten künstlichen Überhöhungen wie das "Mahnende Schauspiel" als Stilmittel nix - das macht es für mich als Leser eher noch schlimmer.

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Cardif » 13. März 2013, 04:40

Slartibartfast hat geschrieben:
Kemoauc hat geschrieben:
Slartibartfast hat geschrieben:
Atlantis hat geschrieben:Grimms Märchen sind spannender zu lesen als zur Zeit PR :(
Nein.
Ja, doch. Da ist schon was dran.
Nö, weder tendenziell noch ansatzweise. :nein:

Mit dieser Aussage wäre ich vorsichtig. Die Gebrüder Grimm haben zweifellos Weltliteratur abgeliefert, die sich durchaus auch heute noch spannend liest - nicht nur für Kinder.

Ob hingegen dieser Roman in ein paar Jahrzehnten noch in einer Diskussion steht oder womöglich zur (wiederholten) Verfilmung ansteht?

Btw: Theaterliteratur kann ebenfalls gut lesbar und spannend sein. Aber auch davon waren m. M. n. diese Sequenzen weit entfernt. Es las sich teilweise einfach nur .. blöd.

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Kemoauc » 13. März 2013, 07:45

Ziska hat geschrieben:
wepe hat geschrieben:Wenn sich ein Autor eines solchen, manchen Lesern ungewohnten, Stilmittels bedient (und das wurde ja sehr stringent seit vielen Romanen durchgezogen), dann muss er immer damit rechnen, dass es nicht nicht als adäquat angesehen oder sogar nicht verstanden wird.
Ich hatte bei den entsprechenden Romanen von Marc eigentlich immer die Empfindung, dass es ihm viel Spaß machte, über das Mahnende Schauspiel zu schreiben.
Tja, ich wünschte, mir hätte es beim Lesen auch Spaß gemacht, aber mich hat's schon beim ersten Mal genervt. :(
Dito.
Cardif hat geschrieben:
Slartibartfast hat geschrieben:
Kemoauc hat geschrieben:
Slartibartfast hat geschrieben:
Atlantis hat geschrieben:Grimms Märchen sind spannender zu lesen als zur Zeit PR :(
Nein.
Ja, doch. Da ist schon was dran.
Nö, weder tendenziell noch ansatzweise. :nein:

Mit dieser Aussage wäre ich vorsichtig. Die Gebrüder Grimm haben zweifellos Weltliteratur abgeliefert, die sich durchaus auch heute noch spannend liest - nicht nur für Kinder.

Ob hingegen dieser Roman in ein paar Jahrzehnten noch in einer Diskussion steht oder womöglich zur (wiederholten) Verfilmung ansteht?

Btw: Theaterliteratur kann ebenfalls gut lesbar und spannend sein. Aber auch davon waren m. M. n. diese Sequenzen weit entfernt. Es las sich teilweise einfach nur .. blöd.
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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von dee » 13. März 2013, 09:52

Laurin hat geschrieben: Mir kommt das vor wie wenn ein Koch alle möglichen und unmöglichen Zutaten in einen grossen Topf geschmisssen hat, frei nach dem Motto "irgendwas wird schon den Geschmacksnerv treffen". Hier ein bisschen BASIS für die Altfreaks, da eine Prise Gadgets für die Jüngeren, einen kräftigen Schwuckes SI damit auch richtig "SoW" drinne ist, und möglichst viel phantastischen Kram dazu - es könnte ja sonst langweilig werden ... usw.

eigentlich trifft deine Beschreibung die Problematik genau, mit der sich Redaktion und Autoren auseinandersetzen müssen. Um möglichst vielen Lesern was zu bieten, das sie gut finden, muss eine Mischung geboten werden. Da entsteht leicht der Eindruck von Streueffekt. Ich finde es auch immer wieder interessant wenn ich Beiträge zu ein und demselben Band lese, die im Tenor "tolles Heft" und "einfach nur grottig" nebeneinanderstellen. Das gibts oft.

Hier zum Beispiel gefiel und gefällt mir dieses Schauspiel. Es hat von Anfang an Neugier bei mir aufgebaut, was damit inhaltlich zur aktuellen Handlung zutreffen könnte. Stilistisch finde ich es gelungen, das könnte ich mir tatsächlich so gesprochen auf einer Bühne vorstellen. Und ich mag es, wenn ich in einem Band unterschiedliche Sprachstile lese. Ich wollte das nicht dauernd, aber hier finde ich die Idee und Ausführung gelungen. Mal was Anderes.
Bei mir hat das Schauspiel funktioniert. Bei anderen nicht. War es nun gut oder schlecht?
Schrecklich. Eine stringente und nachvollziehbare Storyentwicklung ist darin aber kaum zu erkennen. Weder im Gesamtzyklus noch in den meisten Einzelheften. Die Protagonisten wirken eher wie Getriebene und der Leser bleibt ratlos und hofft verzweifelt auf Besserung.
da stimme ich dir teilweise zu. Ist für mich aber eher ein Problem der vielschichtigen und weitverzweigten Zyklusgeschichte und der langen zeitlichen Abstände zwischen den Handlungsorten. Es wurde soviel vom Stöckchen aufs Ästchen und Zweigchen gegangen dass ich den Stamm nicht mehr finde.
Und da helfen dann auch solche selbstverliebten künstlichen Überhöhungen wie das "Mahnende Schauspiel" als Stilmittel nix - das macht es für mich als Leser eher noch schlimmer.
mir hat es dagegen geholfen, mich besser zu erinnern an die Alaska-Ebene. Gerade weil es anders dargeboten wurde als der normale Handlungsstrang.
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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Mr Frost » 13. März 2013, 12:44

Laurin hat geschrieben:
wepe hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben: ... Was soll dieser schwülstige Theater-Quatsch in Perry Rhodan? Und dann noch dermassen ausgebreitet ... :sn: ...
... Ich hatte bei den entsprechenden Romanen von Marc eigentlich immer die Empfindung, dass es ihm viel Spaß machte, über das Mahnende Schauspiel zu schreiben.
Den Eindruck hatte ich auch. Leider übertrug sich das bei mir aber nicht aufs Lesen.

Wenn ich Drama lesen will greife ich zu anderer Lektüre.

Ich denke der Anspruch einer Heftchenserie wie PR sollte sein, spannende Stories zu erzählen, die stringent aufeinander aufbauen und bei denen man mit den Protagonisten mitfiebern kann.

In diesem Zyklus werden aber eher epische Gemälde gemalt - für den Storyfortschritt eher unintressante Lebensgeschichten lustvoll über viele Hefte ausgebreitet und ein vielschichtiges Szenario, was aufgrund der zu vielen Ebenen (und Viererblöcke) kaum nachvollziehbar ist, aus möglichst vielen Blickwinkeln - bis hin ins surreale - geschildert.

Statt klassischer Science Fiction (oder wenigstens Space Opera, was man von PR ja auch erwarten könnte) wird in die volle Phantastikkiste grgriffen, angefangen von der ominösen BASIS-Verwandlung, über die abstruse Ramoz Verwandlung, immer wieder "Nano-machts-möglich" bis hin zu Gigantomanien wie SI-Inflation, Sonnenlöschung, Systemversetzung, Anomalien usw ... die eher farblos geschilderten Protagonisten reisen in Wundertüten oder tragen seltsame Gadgets wie Perrys Strampelanzug mit sich herum. Terranische Technik - weitgehend Fehlanzeige.

Mir kommt das vor wie wenn ein Koch alle möglichen und unmöglichen Zutaten in einen grossen Topf geschmisssen hat, frei nach dem Motto "irgendwas wird schon den Geschmacksnerv treffen". Hier ein bisschen BASIS für die Altfreaks, da eine Prise Gadgets für die Jüngeren, einen kräftigen Schwuckes SI damit auch richtig "SoW" drinne ist, und möglichst viel phantastischen Kram dazu - es könnte ja sonst langweilig werden ... usw. Schrecklich. Eine stringente und nachvollziehbare Storyentwicklung ist darin aber kaum zu erkennen. Weder im Gesamtzyklus noch in den meisten Einzelheften. Die Protagonisten wirken eher wie Getriebene und der Leser bleibt ratlos und hofft verzweifelt auf Besserung.

Und da helfen dann auch solche selbstverliebten künstlichen Überhöhungen wie das "Mahnende Schauspiel" als Stilmittel nix - das macht es für mich als Leser eher noch schlimmer.
:st: :st: :st:

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Atlan » 13. März 2013, 12:47

Ziska hat geschrieben:
wepe hat geschrieben:Wenn sich ein Autor eines solchen, manchen Lesern ungewohnten, Stilmittels bedient (und das wurde ja sehr stringent seit vielen Romanen durchgezogen), dann muss er immer damit rechnen, dass es nicht nicht als adäquat angesehen oder sogar nicht verstanden wird.
Ich hatte bei den entsprechenden Romanen von Marc eigentlich immer die Empfindung, dass es ihm viel Spaß machte, über das Mahnende Schauspiel zu schreiben.
Tja, ich wünschte, mir hätte es beim Lesen auch Spaß gemacht, aber mich hat's schon beim ersten Mal genervt. :(
Bin ganz deiner Meinung, Ziska.
Arkonide aus Überzeugung ... :D

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Mr Frost » 13. März 2013, 12:57

MAH gelingt es, eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorgänger(band) zu erzielen. Obwohl mich das Thema nicht mehr im geringsten interessiert, so sind doch Strecken des vorliegenden Romans "gut" gelungen.

Die Kriegsszenen mit den Xylten ließen ein wenig "Anti-Kriegsstimmung" aufkommen. DAS fand ich z.B. ordentlich gemacht. Auch das insgesamt ermüdende "Schauspiel" (-da schon in Teilen zu oft dargestelllt-) konnte MAH mit Witz und ein paar Sprachspielereien farbig gestalten.

Negativ aufgefallen sind mir die Szenen im Rombina-Raumer. Hier gab es mir zu viel Schmalz und Pathos.

Zur eigentlichen Handlung: SI 1 plus SI 2 plus SI3 plus SI4 vs. QUIETSCHI im Avatar-Getümmel kann ich nur erneut schreiben: Ich mag´s nimmer lesen.
Erstaunlich, wie man die Geschichte so extrem dehnen und ziehen kann.
Nächste Woche gehts´weiter, seufz...

Meine Gesamtwertung: 4/2/5.

P.S.: Wieso ist im kosmischen Schauspiel gerade Quini Shi als Statthalter/ Bote der Hohen Mächte metaphorisch dargestellt? Er sollte doch eher Gegner der Hohen Mächte sein? Oder täusche ich mich hier? Habe ich etwas übersehen?

P.P.S.: Spannender und "phantastischer" als der gesamte bisherige Zyklus war für mich diesmal das Perry Rhodan Journal!! Danke, Herr Vaas.

P.P.S.: Schön, daß auf der LKS erneut ein Leser zu Wort kommen darf, der von SI-Lebensgeschichten genug hat. Vielleicht kommt das irgendwann mal bei den Verantwortlichen an...

jogo
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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von jogo » 13. März 2013, 13:07

Mr Frost hat geschrieben: P.S.: Wieso ist im kosmischen Schauspiel gerade Quini Shi als Statthalter/ Bote der Hohen Mächte metaphorisch dargestellt? Er sollte doch eher Gegner der Hohen Mächte sein? Oder täusche ich mich hier? Habe ich etwas übersehen?
Entweder war es ein Stilmittel die ganze Unwirklichkeit zu unterstreichen oder wir erleben jetzt noch eine außerordentlich andere Situation als erwartet.
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Lt. Ross Sanders » 13. März 2013, 13:54

Bei weitem nicht so Abstrakt wie der Vorgänger und wesentlich leichter zu verstehen. Sogar für einen Einsteiger wie mich. :D
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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Oomph Amber » 13. März 2013, 13:57

jogo hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben: P.S.: Wieso ist im kosmischen Schauspiel gerade Quini Shi als Statthalter/ Bote der Hohen Mächte metaphorisch dargestellt? Er sollte doch eher Gegner der Hohen Mächte sein? Oder täusche ich mich hier? Habe ich etwas übersehen?
Entweder war es ein Stilmittel die ganze Unwirklichkeit zu unterstreichen oder wir erleben jetzt noch eine außerordentlich andere Situation als erwartet.
Die "Hohen Mächte" sind doch sowohl Kosmokraten als auch Chaotarchen ..... Könnte da ein Schuh draus werden ????

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Kemoauc » 13. März 2013, 14:16

Oomph Amber hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben: P.S.: Wieso ist im kosmischen Schauspiel gerade Quini Shi als Statthalter/ Bote der Hohen Mächte metaphorisch dargestellt? Er sollte doch eher Gegner der Hohen Mächte sein? Oder täusche ich mich hier? Habe ich etwas übersehen?
Entweder war es ein Stilmittel die ganze Unwirklichkeit zu unterstreichen oder wir erleben jetzt noch eine außerordentlich andere Situation als erwartet.
Die "Hohen Mächte" sind doch sowohl Kosmokraten als auch Chaotarchen ..... Könnte da ein Schuh draus werden ????
Vielleicht ist das auch nur deswegen so verdreht worden, um uns noch weiter zu verwirren. Als wenn das bei diesem Zyklus noch notwendig gewesen wäre. Oder das Autorenteam hat es nun geschafft, sich gegenseitig zu verwirren. :fg:
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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Tanuki » 13. März 2013, 14:21

Ach, von unten aus kann auch jede normale SI als Vertreter der HM angesehen werden. Unterschiede sind nur zwischne SI, Kosmokraten und Chaotarchen interessant. Fuer Fleischtraeger sind die Unterschiede unverstaendlich und irrelevant.

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Laurin » 13. März 2013, 16:37

dee hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben: Mir kommt das vor wie wenn ein Koch alle möglichen und unmöglichen Zutaten in einen grossen Topf geschmisssen hat, frei nach dem Motto "irgendwas wird schon den Geschmacksnerv treffen". Hier ein bisschen BASIS für die Altfreaks, da eine Prise Gadgets für die Jüngeren, einen kräftigen Schwuckes SI damit auch richtig "SoW" drinne ist, und möglichst viel phantastischen Kram dazu - es könnte ja sonst langweilig werden ... usw.

eigentlich trifft deine Beschreibung die Problematik genau, mit der sich Redaktion und Autoren auseinandersetzen müssen. Um möglichst vielen Lesern was zu bieten, das sie gut finden, muss eine Mischung geboten werden. Da entsteht leicht der Eindruck von Streueffekt. Ich finde es auch immer wieder interessant wenn ich Beiträge zu ein und demselben Band lese, die im Tenor "tolles Heft" und "einfach nur grottig" nebeneinanderstellen. Das gibts oft.
...
Danke für Deinen intressanten Diskussionsbeitrag.

Dass man eine gewisse Mischung anbieten will, verstehe ich ja.

Ich würde mir aber wünschen, daß gerade Rückgriffe auf die Serienvergangenheit - wie z.B. auf die Altmutanten im vorherigen Zyklus oder die BASIS im aktuellen Zyklus - mehr sind als ein reines "Name-Dropping". Die BASIS wäre es sicher wert gewesen, mehr als nur Objekt einer Versetzung, Entführung und Verwandlung zu sein. Auch das Schicksal der geflüchteten Besatzung wurde irgendwann einfach nicht mehr weiter verfolgt. Die neue entstandene BASIS wurde praktisch garnicht mehr genauer betrachtet.

Wenn man sowas schon einführt, sollte man es auch ordentlich ausarbeiten sodaß es für den Leser erfahrbar und nachvollziehbar wird. Dafür könnte ich gerne auf ein paar Lebensgeschichten verzichten.

Mein Eindruck ist: Man wollte in diesem Zyklus zu viel und hat zu viele Schauplätze eröffnet. Weniger wäre mehr gewesen.

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Zuletzt geändert von Laurin am 13. März 2013, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Schnurzel » 13. März 2013, 16:50

Laurin hat geschrieben: Die BASIS wäre es sicher wert gewesen, mehr als nur Objekt einer Versetzung, Entführung und Verwandlung zu sein. Auch das Schicksal der geflüchteten Besatzung wurde irgendwann einfach nicht mehr weiter verfolgt. Die neue entstandene BASIS wurde praktisch garnicht mehr betrachtet.
Lies doch erstmal den Band 2693 "Meuterei auf der BASIS". Im Untertitel heißt es: "Terraner in einer fernen Galaxis - sie wollen zurück in die Milchstraße"

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von ianmcduck » 13. März 2013, 16:51

Schnurzel hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben: Die BASIS wäre es sicher wert gewesen, mehr als nur Objekt einer Versetzung, Entführung und Verwandlung zu sein. Auch das Schicksal der geflüchteten Besatzung wurde irgendwann einfach nicht mehr weiter verfolgt. Die neue entstandene BASIS wurde praktisch garnicht mehr betrachtet.
Lies doch erstmal den Band 2693 "Meuterei auf der BASIS". Im Untertitel heißt es: "Terraner in einer fernen Galaxis - sie wollen zurück in die Milchstraße"
Das wird aber auch mal Zeit. Aber vielleicht müssen sie noch den Umweg über die Anomalie gehen.
Wo bleibt mein Kuchen?
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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Laurin » 13. März 2013, 16:55

Schnurzel hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben: Die BASIS wäre es sicher wert gewesen, mehr als nur Objekt einer Versetzung, Entführung und Verwandlung zu sein. Auch das Schicksal der geflüchteten Besatzung wurde irgendwann einfach nicht mehr weiter verfolgt. Die neue entstandene BASIS wurde praktisch garnicht mehr betrachtet.
Lies doch erstmal den Band 2693 "Meuterei auf der BASIS". Im Untertitel heißt es: "Terraner in einer fernen Galaxis - sie wollen zurück in die Milchstraße"
Okay - stimmt, da kommt noch was. Lassen wir uns also überraschen.
;)

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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von jogo » 13. März 2013, 17:37

Laurin hat geschrieben:
Schnurzel hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben: Die BASIS wäre es sicher wert gewesen, mehr als nur Objekt einer Versetzung, Entführung und Verwandlung zu sein. Auch das Schicksal der geflüchteten Besatzung wurde irgendwann einfach nicht mehr weiter verfolgt. Die neue entstandene BASIS wurde praktisch garnicht mehr betrachtet.
Lies doch erstmal den Band 2693 "Meuterei auf der BASIS". Im Untertitel heißt es: "Terraner in einer fernen Galaxis - sie wollen zurück in die Milchstraße"
Okay - stimmt, da kommt noch was. Lassen wir uns also überraschen.
;)
Ja.. Und dann kommt irgendwann der Roman Totenhirn... :devil:
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Re: Spoiler 2690: Der fünfte Akt von Marc Herren

Beitrag von Mr Frost » 13. März 2013, 20:04

Kemoauc hat geschrieben:
Oomph Amber hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben: P.S.: Wieso ist im kosmischen Schauspiel gerade Quini Shi als Statthalter/ Bote der Hohen Mächte metaphorisch dargestellt? Er sollte doch eher Gegner der Hohen Mächte sein? Oder täusche ich mich hier? Habe ich etwas übersehen?
Entweder war es ein Stilmittel die ganze Unwirklichkeit zu unterstreichen oder wir erleben jetzt noch eine außerordentlich andere Situation als erwartet.
Die "Hohen Mächte" sind doch sowohl Kosmokraten als auch Chaotarchen ..... Könnte da ein Schuh draus werden ????
Vielleicht ist das auch nur deswegen so verdreht worden, um uns noch weiter zu verwirren. Als wenn das bei diesem Zyklus noch notwendig gewesen wäre. Oder das Autorenteam hat es nun geschafft, sich gegenseitig zu verwirren. :fg:
Böse... :devil:

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