Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

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Sonnentransmitter
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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Sonnentransmitter » 13. April 2013, 01:50

Kemoauc hat geschrieben:Wie auch immer. Es war im Rahmen der Gesamtstory erneut wieder nur ein Füllroman.

Nein. Definitiv nein. Es wird nur nicht erklärt (und vor allem auch im Folgeroman nicht), warum Shamsur Routh plötzlich eine so wichtige Rolle zukommt.

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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Kemoauc » 13. April 2013, 13:21

Sonnentransmitter hat geschrieben:
Kemoauc hat geschrieben:Wie auch immer. Es war im Rahmen der Gesamtstory erneut wieder nur ein Füllroman.

Nein. Definitiv nein. Es wird nur nicht erklärt (und vor allem auch im Folgeroman nicht), warum Shamsur Routh plötzlich eine so wichtige Rolle zukommt.

Doch. Definitiv ja. Denn für die Tatsache, dass Routh in das Totenhirn eingegliedert wird, hätte es nicht einen ganzen Roman gebraucht. Das zeigt die gestreckte Erzählweise ganz deutlich. Das hätte man auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten eines anderen Romans bequem mit reinnehmen können.
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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Vishna » 13. April 2013, 13:39

Kemoauc hat geschrieben:Doch. Definitiv ja. Denn für die Tatsache, dass Routh in das Totenhirn eingegliedert wird, hätte es nicht einen ganzen Roman gebraucht. Das zeigt die gestreckte Erzählweise ganz deutlich. Das hätte man auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten eines anderen Romans bequem mit reinnehmen können.


Geht nicht, dann wärs ja ein 3er-Block geworden. Basphemie!!! :unschuldig:

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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Rainer1803 » 13. April 2013, 14:09

Vishna hat geschrieben:
Kemoauc hat geschrieben:Doch. Definitiv ja. Denn für die Tatsache, dass Routh in das Totenhirn eingegliedert wird, hätte es nicht einen ganzen Roman gebraucht. Das zeigt die gestreckte Erzählweise ganz deutlich. Das hätte man auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten eines anderen Romans bequem mit reinnehmen können.


Geht nicht, dann wärs ja ein 3er-Block geworden. Basphemie!!! :unschuldig:

Man hätte ja auch die Geschichte von Callis Varro auf dem Neptunmond Triton noch zu Ende schreiben können. :rolleyes:

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Vincent Garron
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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Vincent Garron » 14. April 2013, 15:06

Kemoauc hat geschrieben:Denn für die Tatsache, dass Routh in das Totenhirn eingegliedert wird, hätte es nicht einen ganzen Roman gebraucht. Das zeigt die gestreckte Erzählweise ganz deutlich. Das hätte man auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten eines anderen Romans bequem mit reinnehmen können.

Gegenfrage:
Welchen Roman dieses Zyklus (oder irgendeines Zyklus vorher) hätte man nicht auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten eines anderen Romans mit reinnehmen können ??
Ich könnte ganze Zyklen in weniger als zehn Seiten beschreiben :D
Zyklus 1, "Die Dritte Macht": Rhodan fliegt zum Mond, findet Arkoniden, einigt die Menschheit, fliegt zur Wega, findet ES, wird relativ unsterblich, tötet den Overhead, kloppt sich mit den Springern und dem Robotregenten von Arkon rum und verschleiert die galaktische Position der Erde.
(Alles wesentliche erwähnt :lol: )

Natürlich hätte man Rouths Einlagerung ins Totenhirn in 3, 4 Nebensätzen abhandeln können. Ich will doch aber auch mal was über die inneren Vorgänge erfahren, was hat Shamsur Routh dabei gedacht oder erlebt ?
Die immer wiederkehrenden Lebensgeschichten von EInzelpersonen exotischer Völker, im vorliegenden Zyklus nur mal als Beispiel der Dosanthi Tokun Gavang, sind für den Handlungsfortschritt in aller Regel völlig irrelevant. Was interessiert es Perry Rhodan, ob Tokun Gavang vor, während oder nach der Absenkung der Hyperimpedanz geboren wurde ? Trotzdem will ich sowas aber lesen !

NUR nackte Tatsachen zu lesen wäre mir definitiv zu wenig...
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von overhead » 14. April 2013, 15:17

@ Vincent Garron

Das unterschreibe ich voll und ganz!!!!!!!! :st: :st: :st:

Denn die Erzählkunst ist es, um die es geht............ :devil:

Wollte ich einen kurz gefassten Militärbericht. bei dem am
Schluß lapidar steht, sounsoviel Tote und soundsoviel
Verwundete - Strategisches Ziel erreicht, dann eignet sich
PREA und natürlich auch die "Ableger" nicht dafür................ :fg:

Gruß overhead

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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Monostos » 14. April 2013, 15:19

Vincent Garron hat geschrieben:...
Gegenfrage:
Welchen Roman dieses Zyklus (oder irgendeines Zyklus vorher) hätte man nicht auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten eines anderen Romans mit reinnehmen können ??
Ich könnte ganze Zyklen in weniger als zehn Seiten beschreiben :D
...
(Alles wesentliche erwähnt :lol: )
...


Danke an Vincent aus Siegen, genau diese Gedanken gingen mir auch durch den Kopf :st:
Ähnlich verhälte es sich auch mit dem "das hatten wir doch schon mal".
Ihr braucht nur weit genug zu abstrahieren um eine bereits im Perryversum erzählte Pattern zu finden. Sowas lernt man ja sogar im Deutschunterricht.
Das geht also immer wenn's einem langweilig ist :P

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Raktajino
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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Raktajino » 14. April 2013, 15:22

Vincent Garron hat geschrieben:
Kemoauc hat geschrieben:Denn für die Tatsache, dass Routh in das Totenhirn eingegliedert wird, hätte es nicht einen ganzen Roman gebraucht. Das zeigt die gestreckte Erzählweise ganz deutlich. Das hätte man auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten eines anderen Romans bequem mit reinnehmen können.

Gegenfrage:
Welchen Roman dieses Zyklus (oder irgendeines Zyklus vorher) hätte man nicht auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten eines anderen Romans mit reinnehmen können ??
Ich könnte ganze Zyklen in weniger als zehn Seiten beschreiben :D
Zyklus 1, "Die Dritte Macht": Rhodan fliegt zum Mond, findet Arkoniden, einigt die Menschheit, fliegt zur Wega, findet ES, wird relativ unsterblich, tötet den Overhead, kloppt sich mit den Springern und dem Robotregenten von Arkon rum und verschleiert die galaktische Position der Erde.
(Alles wesentliche erwähnt :lol: )

Natürlich hätte man Rouths Einlagerung ins Totenhirn in 3, 4 Nebensätzen abhandeln können. Ich will doch aber auch mal was über die inneren Vorgänge erfahren, was hat Shamsur Routh dabei gedacht oder erlebt ?
Die immer wiederkehrenden Lebensgeschichten von EInzelpersonen exotischer Völker, im vorliegenden Zyklus nur mal als Beispiel der Dosanthi Tokun Gavang, sind für den Handlungsfortschritt in aller Regel völlig irrelevant. Was interessiert es Perry Rhodan, ob Tokun Gavang vor, während oder nach der Absenkung der Hyperimpedanz geboren wurde ? Trotzdem will ich sowas aber lesen !

NUR nackte Tatsachen zu lesen wäre mir definitiv zu wenig...



Du bist doch im wahren Leben kein Versicherungsagent??? Deine Quote müsste atemberaubend sein! Oder wie es so schön heißt: wo er recht hot, hotta recht!

Aber, natürlich, muss man wirklich bis auf den Mikrokosmos der einzelnen Seite herunter immer und immer wieder das Muster wiederkauen, dass sich 2694 aus 2695 erklärt - und rechtfertigt??? Sorry, wir sind auch lineare Wesen und wollen nicht immer, aber gelegentlich auch mal linear mitgenommen werden! Kann nicht mal der abenteuerliche Plan als Ziel offenbart werden, dass man dem Routh zugedacht hat? Wird es dadurch etwa unethisch??

Ich hoffe tatsächlich, dass die Redaktion auch mal 5e grad sein lässt, und von dem Konzept abrückt, dass 5 lesend sich aus 6 erklärt.

Oder noch plastischer: es gibt Filme von Hitchcock, wo man von Anfang weiß, dass das nicht der Mörder ist. Und trotzdem gelingt es, Suspense und Aufmerksamkeit zu erzeugen. So radikal muss es nicht zugehen. Und bei einem 94er muss man nicht darauf setzen, dass einem ein 95er den Sinn verständlich macht.

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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Kemoauc » 14. April 2013, 16:50

Vincent Garron hat geschrieben:
Kemoauc hat geschrieben:Denn für die Tatsache, dass Routh in das Totenhirn eingegliedert wird, hätte es nicht einen ganzen Roman gebraucht. Das zeigt die gestreckte Erzählweise ganz deutlich. Das hätte man auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten eines anderen Romans bequem mit reinnehmen können.

Gegenfrage:
Welchen Roman dieses Zyklus (oder irgendeines Zyklus vorher) hätte man nicht auf den ersten zehn bis zwanzig Seiten eines anderen Romans mit reinnehmen können ??
Ich könnte ganze Zyklen in weniger als zehn Seiten beschreiben :D
Zyklus 1, "Die Dritte Macht": Rhodan fliegt zum Mond, findet Arkoniden, einigt die Menschheit, fliegt zur Wega, findet ES, wird relativ unsterblich, tötet den Overhead, kloppt sich mit den Springern und dem Robotregenten von Arkon rum und verschleiert die galaktische Position der Erde.
(Alles wesentliche erwähnt :lol: )

Natürlich hätte man Rouths Einlagerung ins Totenhirn in 3, 4 Nebensätzen abhandeln können. Ich will doch aber auch mal was über die inneren Vorgänge erfahren, was hat Shamsur Routh dabei gedacht oder erlebt ?
Die immer wiederkehrenden Lebensgeschichten von EInzelpersonen exotischer Völker, im vorliegenden Zyklus nur mal als Beispiel der Dosanthi Tokun Gavang, sind für den Handlungsfortschritt in aller Regel völlig irrelevant. Was interessiert es Perry Rhodan, ob Tokun Gavang vor, während oder nach der Absenkung der Hyperimpedanz geboren wurde ? Trotzdem will ich sowas aber lesen !

NUR nackte Tatsachen zu lesen wäre mir definitiv zu wenig...

Woran liegt es dann, dass solche und viele andere Romane zuletzt dermaßen gestreckt wirken? Haben die PR-Autoren das Schreiben verlernt? Liegt es an den Vierer-Blöcken, weil dadurch Handlungsthemen künstlich gestreckt werden?

Nein, tut mir Leid. Aber da hast du leider etwas am Thema vorbei argumentiert. Auch für mich sind inhaltlich geschlossene, sogenannte Lückenfüller oft das Salz in der Suppe. Geschichten, die einen Spannungsbogen aufbauen, statt abbauen. Das war in diesem und in vielen anderen Heften nicht mehr der Fall. Da wurde eher munter vor sich hin erzählt. Und das wirkte oft ziemlich lustlos. Woran es liegt, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Vincent Garron » 14. April 2013, 17:11

Kemoauc hat geschrieben:Nein, tut mir Leid. Aber da hast du leider etwas am Thema vorbei argumentiert. Auch für mich sind inhaltlich geschlossene, sogenannte Lückenfüller oft das Salz in der Suppe. Geschichten, die einen Spannungsbogen aufbauen, statt abbauen. Das war in diesem und in vielen anderen Heften nicht mehr der Fall. Da wurde eher munter vor sich hin erzählt. Und das wirkte oft ziemlich lustlos. Woran es liegt, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Ich beziehe mich jetzt auf das unterstrichene: Ja ! Genau !! Es wurde munter vor sich hin erzählt. Gut so. Mehr davon !
Ok, wir tauchen jetzt mit Sicherheit in einen Bereich ein, wo es auch auf den persönlichen Geschmack ankommt. Aber ich fühle mich gut unterhalten, wenn ich eine "Geschichte" lese, die "munter vor sich hin" erzählt wird. Dann schlaf ich beim Lesen nicht ein :D
Gerade im vorliegenden Band habe ich das so empfunden, dass es in der ersten Hälfte um 2 Handlungsebenen ging, die beide am selben Ort (im Krankenhaus) spielten: Zum einen das Innere von Shamsur Routh, sprich: sein Denken, seine Empfindungen, wie sein Gehirn mehr und mehr "verdampft" und was die Folgen davon sind.
Zum anderen der Arzt und die Pfleger, die nicht um die Bedeutung ihres Patienten wissen und denen es auch schnurzpiepegal wäre wenn sie es wüssten. Saram Ialtek interessiert es nicht was an der Perforation der Anomalie vor sich geht. Es interessiert ihn nicht, dass da eine parasitär-negative SI lauert, äh sorry, ich vergaß: eine besonders krasse Form einer parasitär-negativen SI, und es interessiert ihn vor allem schon mal grad gar nicht, dass in einem dubiosen Paralleluniversum Leser sitzen, die sich einen Fortschritt in der Handlung erhoffen, weil es ja auf das Ende des Zyklus zugeht.

Also nochmal: Sicher ist vieles Geschmackssache, gar keine Frage. Aber ich zumindest habe sowohl einen Fortschritt in der Haupthandlung gesehen, wie ich auch eine schöne Geschichte über die Nöte eines todkranken Patienten sowie dessen Ärzte und Pfleger gelesen habe. Gerade die Passagen aus der Ich-Perspektive Shamsurs waren für mich nachvollziehbar und haben mich in einem Satz bestätigt, den ich vor Jahren mal gehört habe: "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Höchstens ein bisschen vor dem Sterben." (Quelle: unbekannt)

D.h. ich sehe die Hauptaufgabe der Autorin für den vorliegenden Roman als gelöst an, wenngleich man sicher an der ein oder anderen Stelle etwas weniger auf die Tränendrüse hätte drücken können. Aber das sind winzigkleine Details, die jeder Einzelne sicher anders sehen wird.
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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Kemoauc » 14. April 2013, 17:21

Vincent Garron hat geschrieben:
Kemoauc hat geschrieben:Nein, tut mir Leid. Aber da hast du leider etwas am Thema vorbei argumentiert. Auch für mich sind inhaltlich geschlossene, sogenannte Lückenfüller oft das Salz in der Suppe. Geschichten, die einen Spannungsbogen aufbauen, statt abbauen. Das war in diesem und in vielen anderen Heften nicht mehr der Fall. Da wurde eher munter vor sich hin erzählt. Und das wirkte oft ziemlich lustlos. Woran es liegt, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Ich beziehe mich jetzt auf das unterstrichene: Ja ! Genau !! Es wurde munter vor sich hin erzählt. Gut so. Mehr davon !
Ok, wir tauchen jetzt mit Sicherheit in einen Bereich ein, wo es auch auf den persönlichen Geschmack ankommt. Aber ich fühle mich gut unterhalten, wenn ich eine "Geschichte" lese, die "munter vor sich hin" erzählt wird. Dann schlaf ich beim Lesen nicht ein :D
Gerade im vorliegenden Band habe ich das so empfunden, dass es in der ersten Hälfte um 2 Handlungsebenen ging, die beide am selben Ort (im Krankenhaus) spielten: Zum einen das Innere von Shamsur Routh, sprich: sein Denken, seine Empfindungen, wie sein Gehirn mehr und mehr "verdampft" und was die Folgen davon sind.
Zum anderen der Arzt und die Pfleger, die nicht um die Bedeutung ihres Patienten wissen und denen es auch schnurzpiepegal wäre wenn sie es wüssten. Saram Ialtek interessiert es nicht was an der Perforation der Anomalie vor sich geht. Es interessiert ihn nicht, dass da eine parasitär-negative SI lauert, äh sorry, ich vergaß: eine besonders krasse Form einer parasitär-negativen SI, und es interessiert ihn vor allem schon mal grad gar nicht, dass in einem dubiosen Paralleluniversum Leser sitzen, die sich einen Fortschritt in der Handlung erhoffen, weil es ja auf das Ende des Zyklus zugeht.

Also nochmal: Sicher ist vieles Geschmackssache, gar keine Frage. Aber ich zumindest habe sowohl einen Fortschritt in der Haupthandlung gesehen, wie ich auch eine schöne Geschichte über die Nöte eines todkranken Patienten sowie dessen Ärzte und Pfleger gelesen habe. Gerade die Passagen aus der Ich-Perspektive Shamsurs waren für mich nachvollziehbar und haben mich in einem Satz bestätigt, den ich vor Jahren mal gehört habe: "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Höchstens ein bisschen vor dem Sterben." (Quelle: unbekannt)

D.h. ich sehe die Hauptaufgabe der Autorin für den vorliegenden Roman als gelöst an, wenngleich man sicher an der ein oder anderen Stelle etwas weniger auf die Tränendrüse hätte drücken können. Aber das sind winzigkleine Details, die jeder Einzelne sicher anders sehen wird.

Okay, ich glaube, ich habe verstanden, was du meinst. Und ich beneide dich sogar ein wenig dafür, dass du dich dabei gut unterhalten gefühlt hast. Für mich war es überwiegend langweilig. Ich habe keinen Spannungsbogen gefühlt und den Eindruck gehabt, dass viele Szenen viel zu lang gestreckt wurden. Somit hat für meinen Geschmack die Autorin ihre Aufgabe nicht erfüllt, sondern in erster Linie nur Seiten gefüllt. Aber du hast sicher Recht, dass das dann wohl eher in die Rubrik Geschmacksache fällt.
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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Raktajino » 14. April 2013, 17:22

Vincent Garron hat geschrieben:Ich beziehe mich jetzt auf das unterstrichene: Ja ! Genau !! Es wurde munter vor sich hin erzählt. Gut so. Mehr davon !
Ok, wir tauchen jetzt mit Sicherheit in einen Bereich ein, wo es auch auf den persönlichen Geschmack ankommt. Aber ich fühle mich gut unterhalten, wenn ich eine "Geschichte" lese, die "munter vor sich hin" erzählt wird. Dann schlaf ich beim Lesen nicht ein :D


Widerspruch! Widerspruch! Wirds nur mir beim Lesen so schwer und wohlig warm im Bett, wenn Laser und Phaser und Transformkanonen sich treffen und der Paratronschirm hält!

Ich gestehe, bei Totenhirnen und Neuroversa klappts damit nicht so gut. :devil:

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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Tostan » 11. März 2014, 10:04

rolf2011 hat geschrieben:Leider ist wieder einmal ein Beitrag von mir nicht übernommen worden (merkwürdig!). Deshalb versuche ich es ein zweites Mal.
Um es zu konkretisieren. PR tritt als SF.Serie an. wenn ich eine Story über eine Alzheimer-Erkrankung oder eine zu Recht thematisierte Überlastung der heutigen Krankenhausärzte lesen will, greife ich nicht zu einem PR-Roman. Auch die eingefleischten Susan-Schwartz-Fans sollte sich einmal objektiv fragen, wieviel SF hat Susan Schwartz in ihre letzten beiden Romane gebracht. Aber bleiben wir einmal bei Band 2694. Ich kann mich nur an dan nichtausgereifte Nanogentenmedikament und den Stammhirnstimulator erinnern. Zwischenzeitlich habe ich auch die Stellaris-Kurzgeschichte von Roman Schleifer gelesen. Allein auf der ersten Seite bringt er mehr Alltags-SF (Antigrav-Röhrenfeld, unsichtbare Membran zum chutz des Raumschiffsinneren, Langzeit-Nasenfluid, Gravopuk-Finalspiel, Schönheitsoperationen, implantierbare ID-Chips, Antigrav-Schwebekoffer, Antigravkran) als Frau Schwartz in ihrem gesamten Roman, vielleicht sogar mehr als in ihren beiden Romanen zusammen. Während bei Susan-Schwartz die Korridortüren im Krankenhaus mit einem Taster betätigt werden müssen (da sind die meisten heutigen Krankenhäuser technisch bereist fortgeschrittener) öffnen sich die die Schotte bei Roman Schleifer automatisch. Das ist SF und muss nach meiner in einen PR-Roman. Gwollt oder zufällig spielen sowohl der Roman als auch die Stellaris-Geschichte beide im Medizinbereich, sodass jeder Leser den direkten und unmittelbaren Vergleich hat. Wenn ein Autor diese SF-Fantasie nicht aufbringt oder so etwas nicht schreiben will, sollte er nach meiner Meinung auch keinen PR-Roman abliefern.

Edit Jogo: überprüfe am besten deine Einstellungen etc, wie schon mehrfach kommuniziert.


Hi!

Falls du noch mehr über Technik lesen willst: In der nächsten SOL findest du die Erstversion der STELLARIS 41, in der die Technik im Mittelpunkt steht.

:aa:

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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Zukunft1 » 11. März 2014, 19:08

Wer interessiert sich eigentlich für diesen schwachen Zyklus???? :devil:

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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Heiko Langhans » 11. März 2014, 19:15

Du offenbar. Sowas nennt man Hochspülen. :devil:

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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Langschläfer » 11. März 2014, 19:26

Heiko Langhans hat geschrieben:Du offenbar. Sowas nennt man Hochspülen. :devil:

Oder "Thread-Nekromantie". :devil: ;)
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.
"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin
Polls sind doof. ;)

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Re: Spoiler 2694: Todeslabyrinth, von Susan Schwartz

Beitrag von Alexandra » 11. März 2014, 23:29

So lange ist der Roman echt nicht her. Und so schlecht war der Zyklus auch nicht.
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197

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