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Papageorgiu
Superintelligenz
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Höllengeier hat geschrieben:Das Problem mit den Rückbezügen bei Handlungsebenenwechsel haben wir mittlerweile auch verstanden. Für den nächsten Zyklus arbeiten wir daran.

Rainer

Danke! :)
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jogo
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Kritikaster hat geschrieben:...
Aber Taktik und Strategie dieser Raumschlacht haben mir die Zehnägel aufgerollt...

Du, das haben die schlauesten Positroniken zigmal durchgerechnet! Wie kannst du das nur infrage stellen... :lol:
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.
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Raktajino
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Andersherum. Bull (hätte) hat erfahren, dass die Akteure im Botnetzsystem Unterstützung aus dem Solsystem brauchen und zwar dergestalt, dass ihnen zeitlich Raum geschaffen wird für Aktionen. Bull tritt vor die Mikros, und sagt, ich will euch nicht befehligen an der Aktion teilzunehmen und ich kann euch nicht garantieren, dass alle zurückkommen, aber an dieser Stelle und jetzt gilt es zu handeln, freiwillige vor. Alle Raumschiffe machen dann einen Schritt nach vorne und Bull ist gerührt über alle Maßen! (ich bin auch nach vorne getreten; beim Sterben ist jeder schließlich der erste oder so). Und dann kaspert Bull das mit seinen Verbündeten aus. Er steht auf und gibt den Befehl: Energie. Wir wären alle mit durch den Tunnel geflogen.

Wie er es erfahren hätte. Delorian bringt Bull diese "Redhorse" Botschaft als Siegel sozusagen mit.

Bei KHS wäre das so gelaufen! Ein Kommando mit Zweck und Intension.
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rolf2011
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Endlich einmal wieder ein SF-Roman und kein Arztroman! MMT hat es geschafft den Leser in die Gedankenwelt der Handelnden sehen zu lassen und trotzdem, ohne dass es zu sehr im Vordergrund steht- Alltagstechnik des 56. Jahrtausend einfließen zu lassen (z. B. virtuelle Holos, die auf Befehl folgen und zur Verfügung stehen). Das gefällt mir schon wesentlich besser, als was in den letzten beiden Romanen geliefert wurde. Sowie zum Positiven. Über den Unsinn der Raumschlacht lasse ich mich nicht mehr aus, ist ja bereits thematisiert worden. Was mich daneben vor allem gestört hat, ist das Verhalten von Oberst Ankersen und dass man ihm überhaupt ein Kommando überträgt über ein Raumschiff mit Verantwortung über wer weiß wie vielen hundert Menschen. So wie er beschrieben wurde, würde er doch das ganze Raumschiff hopps gehen lassen, wenn er dadurch seinem Mündel helfen kann. Und da gibt ihm die erste Terranerin Befehle, die er erst ausführt, nachdem er sich bei seinem Mündel vergewissert hat. Und die Rettung des Totenhirns war wohl vor allem einer gewissen Dramatik geschuldet. Da wird den Verantwortlichen an Bord der RATBER TOSTAN schon sehr früh mitgeteilt, dass ein Raumschiffspulk zur Bergung des Totenhirns bereit stehen soll und als es dann notwendig war einzugreifen, war nichts vorbereitet und abgestimmt und der Oberbefehlshaber beschwert sich zu Recht, dass ein Untergebener einfach so mehrere Raumschiffe abkommandiert. Im Übrigen ist es nicht nachzuvollziehen, dass der Oberkommandiere nicht über die Anwesenheit der Ersten Terranerin informiert wurde. Geht's noch unlogischer? Soviel zu Trivialliteratur! Trotzdem werte ich noch mit 2/2/5.
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Axo
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Über den taktischen Unsinn der Raumschlacht ist ja schon einiges gesagt worden, dann kann ich mir das sparen. :D
Über die Nichtbegründung der Notwendigkeit nach Faland zu fliegen ist ja schon einiges gesagt worden, dann kann ich mir das auch sparen. :lol:
Was soll ich zu dem Roman sagen? Wieder ein Rückgriff auf vorherige Ereignisse (um das Totenhirn, um ALLDAR, um Faland), die einfach zu lange zurückliegen. Die Dramaturgie zum Zyklusende ist reichlich vergurkt.
Der Roman ist ordentlich geschrieben (wenn auch die Motivation einiger Personen eher vom Mantel des Schweigens bedeckt werden sollte). Viel mehr Positives fällt mir jetzt nicht ein. Ich hatte gehofft, man hätte aus dem Stardust-Zyklus Lehren gezogen, aber offenbar sind die Verantwortlichen beratungsresistent. Ich habe den Zyklus für mich persönlich abgehakt, ob da nun ein oder zwei Kaninchen auftreten werden (siehe Titelbild 2698) interessiert mich eigentlich nicht mehr sonderlich. Schade.
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
Erasmus von Rotterdam
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Kemoauc
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Stilistisch fand ich den Roman gelungen. MMT hat die Charaktere alles in allem schön gezeichnet. Gut, die Ebene um die Dosanthi hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht. Das liegt aber eher daran, dass ich mit den Dosanthi und den inneren Angelegenheiten dieser Rasse von Anfang an nicht viel anfangen konnte. So richtig begründen kann ich es nicht, aber dieses Volk ist für mich relativ uninteressant und reisst mich nicht mit. Immerhin wurde auf dieser Ebene der innere Konflikt der Dosanthi thematisiert, gegen ehemalige Verbündete aus dem eigenen Volk kämpfen zu müssen.

Um so interessanter fand ich jedoch die Wandlung, welche der Charakter des Oberst der RATBER TOSTAN durchmachen musste. Und das hat MMT so hinbekommen, dass es auch nachvollziehbar war. Dafür ein Kompliment. Die Idee um das Totenhirn selbst ist mir zwar zu abstrakt, aber es scheint ja noch eine wichtige Rolle zu spielen.

Die Ebene um Reginald Bull hat mir wiederum am besten gefallen. Das kann aber auch daran liegen, dass Bull immer noch mein Lieblingscharakter im Perryversum ist. Und im Gegensatz zu Alaska Saedelaere scheinen die Autoren auch nach wie vor Reginald Bull beschreiben zu können.

Nun sind es nur noch vier Romane bis zum Schluss des Zyklus. Und mir drängt sich wieder einmal das Gefühl auf, dass das große Finale möglicherweise zu dicht gedrängt in einem einzigen Doppelband über die Bühne gehen soll. Wenigstens ist dieser Doppelband vom Noch-Chefautoren Uwe persönlich geschrieben worden.
"Es ist dunkler, wenn ein Stern erlischt, als wenn er nie geleuchtet hätte." - Alaska Saedelaere
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"Erst dann, wenn wir selber ein Gesicht haben, werden uns die Götter Auge in Auge gegenüberstehen." - C.S. Lewis
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Vincent Garron
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von mir gibts 'ne 2 - 2 - 1

Schöner, kurzweiliger Roman. Wäre sicher schon am Donnerstag fertig gewesen, wenn ich die Zeit zum lesen gehabt hätte (Memo an mich selber: Die nächsten 4 Wochen Mittwochs abends auf jeden Fall Zeit nehmen !!).
Die innere Logik der Raumschlacht ist so der einzige Kritikpunkt. Jemand hat es schon geschrieben und ich dachte mir das auch beim Lesen "Das wäre unter KHS aber ganz anders ausgegangen" :D
Wenn ich aber jetzt darüber reflektiere, muss man (auch) sagen: Die Ägide von KHS liegt zwischen 40 und 50 Jahre zurück (oder in Handlungszeit: 2.000 - 3.000 Jahre). Sollte man den Terranern attestieren können, dass sie in dieser Zeit dazugelernt haben ? Ja. Sollte man. Ebenso die Schilderung von Oberst Ankersen. Kann es solche Typen an Bord eines Kampfschiffes der LFT des 56. Jh. geben ? Ja. Kann es.
ABER: Tat es Not die Kombination aus beidem zu verwenden ? Das find ich eher nicht. Ich hab nichts dagegen, wenn ein Autor in einem Roman ein Extrem verwendet. Bei Zweien hingegen finde ich es bedenklich. Deshalb gabs auch nur 'ne 2 statt 'ner 1.

Zum Totenhirn hab ich mir folgendes überlegt:
Es ist also nun erwacht. Das freut mich für das Totenhirn. Ich glaub ich wär auch froh, wenn ich länger tot war und dann aufwache. Aber warum ist das Totenhirn so wichtig für das Neuroversum ? Wegen der Steuerung, wurde oft gesagt. Klingt logisch, kann aber nicht alles sein. Meine Vermutung geht eher in die Richtung, dass das Totenhirn als eine Art "Moralischer Code-Ersatz" herhalten soll. Im Standarduniversum regelt der MC die Einhaltung der Naturkonstanten und "plant" evolutionäre Entwicklungen oder verhindert diese. Der MC ist gewissermaßen der Jäger im Wald des Universums.
Wenn das Neuroversum wirklich ein in sich abgeschottetes Refugium sein soll/werden soll, dann müsste aber jede Verbindung zum MC von vornherein gekappt werden, logisch. Denn sonst könnte der MC des (Standard-)Universums Einfluss auf das Neuroversum nehmen. Wie aber regeln sich dann die Naturkonstanten und -gesetze im Neuroversum ? Irgendwer oder irgendwas muss sich darum kümmern, schliesslich war schon seit der Versetzung des Solsystems in die Anomalie die Rede von einem entarteten Raum. Bei einer dauerhaften Abtrennung vom MC würde das sicher eher schlimmer statt besser werden.
Das Totenhirn wird als 19,7 Kilometer durchmessende und 1283 Meter dicke Gesteinsscheibe beschrieben, in dessen Inneren sich das kontinuierliche Sediment befindet. Ich will jetzt gar nicht ausrechnen, wieviele Gehirne in diese Gesteinsscheibe passen, noch will ich ausrechnen wieviele Synapsen diese Gehirne haben. Aber es werden etliche sein. Möglicherweise (oder aus Sicht des jeweiligen Schöpfers: wünschenswerterweise) genug, um als dezentrales Kontrollorgan das Neuroversum in solcher Dichte zu durchdrigen, dass sich die Steuerfunktion nicht nur auf den Kurs im Multiversum bezieht, sondern darüber hinaus auch und vor allem in der praktischen Handhabung der inneren Stabilität des Neuroversums. Eine ~143 LJ durchmessende Blase ist zwar ein riesiger Raum, aber dennoch irgendwo "überschaubar". Ich tippe, dass ein paar Trillionen Synapsen (die das Totenhirn aufbringen können sollte) eine wirkungsvolle Vernetzung bewerkstelligen könnten, zumal das Totenhirn ja "superintelligente" Unterstützung hat. ALLDAR sollte als Superintelligenz in der Lage sein, einen solchen Diffusions-Prozess zu steuern.
Wenn das so wäre würde ich sagen: Ja.. klingt nach einem Plan ;)
Und wenn das so wäre, würde es auch das Interesse der Hohen Mächte erklären, diesen Versuch einer extrauniversellen Enklave im Keim zu verhindern, sprich: solange sie (die Enklave) überhaupt noch zugänglich ist. Irgendwann könnte es sonst zu spät sein. Dann kommt nur noch rein und raus wer das BOTNETZ, das Multiversum-Okular und den Anzug der Universen in Händen hält. Oder Tentakeln, oder Greifzangen oder was auch immer für Griffel :P
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
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Laurin
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Kritikaster hat geschrieben: ... Aber Taktik und Strategie dieser Raumschlacht haben mir die Zehnägel aufgerollt. Vernichtung der gegnerischen Vorhut und Gegenangriff. Soweit nachvollziehbar. Dann eigene Einheiten auch in den Rücken des Feindes schicken. Kann man machen. Besonders wenn man selbst über vierzigtausend Raumschiffe verfügt gegenüber nur fünfzehntausend Einheiten des Gegners. Aber dann geht der Käse los. Bully erklärt seine zahlenmäßige Überlegenheit beim Überraschungsangriff für nebensächlich, da die Schlacht doch ohnehin von nur wenigen Raumern entschieden werde. Hä? Dann bekommt der Gegner Verstärkung über eine Transmitterstrecke für die offensichtlich die Kristallkugeln verantwortlich sind. Also: Konzentrierte Attacke auf zumindest eine der Kristallkugeln, um zu sehen, ob man die Verstärkungen verhindern kann. Nee, nix da. Naheliegende Ideensind nicht gefragt, es ist ja ein Roman. Also Rückzug zum Durchgang und ihn verteidigen. Nee, wieder nix, Bully erklärt "das können wir nicht aber die andere Seite des Durchgangs können wir verteidigen". Warum? Ist die schmaler? Vor dem Durchgang hätten die Gegner vielleicht Hemmungen beim Beschuss gehabt, aus Sorge den Durchgang zu gefährden. Aber sich solche Vorteile zu verschaffen, wäre ja unfair. Und die eigene Unterlegenheit zu begründen kommen dann Sprüche wie "den eigenen Dosanthi fehlten nur wenige Prozent aber das reichte". Bei 40 zu 15?
Wieviel wenige Prozent Leistungsfähigkeit müssen denn da fehlen, um unterlegen zu sein? Nein, das effektive Führen einer Raumschlacht würde in meinen Augen anders aussehen.
...

Also mit der strategischen Komponente der Raumschlacht hatte ich auch so meine Probleme - man hat bei solchen Szenarien immer wieder den Eindruck, dass es im Team anscheinend an strategischem know how fehlt.

Der ganze Angriff auf der Escalian-Seite war im Grunde Humbug, die Jungs von QS hätten nur den Zugang schließen müssen, und sich dann dem genüsslichen Abmetzeln der gegnerischen Flotten widmen können - zumindest ab dem Moment wo sich ihre Überlegenheit herauskristallisierte. Diese Gefahr bestand eigentlich permanent, schon von Anfang an, dass den Flotten Bulls der Rückweg abgeschnitten wird.

Die Unterlegenheit bei zahlenmäßiger Überlegenheit hat mich auch gestört - aber kann man sich vielleicht noch damit erklären, dass der Feind wesentlich mehr große Einheiten als Bulls Flotte dabei hatte. Aber: Wieso wurde Bulls Flotte nicht rechtzeitig verstärkt - m.W. gondelten im Neuroversum außer der Flotte im Solsystem noch zwei große terranische Flotten mit mehreren tausend Schiffen herum - völlig unverständlich wieso man die nicht sicherheitshalber mit heranführte. Auch die verbliebenen Flotten im Solsystem haben dank des Systemschirms keine große Funktion und hätten zumindest z.T. unterstützen können - mit Praetoria zum Beispiel.

Ich hätte meine Truppen anstelle von Bull sowieso ganz anders eingesetzt: Nämlich am Ausgang des Durchgangs als gestaffelte Kugelschale, und dann einfach abwarten - das hätte ein 'lustiges' Tontaubenschiessen werden können - da man die jeweils eindringenden Einheiten mit ungeheurer Übermacht einfach hätte wegputzen können.
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hilde
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Laurin hat geschrieben:.....
Ich hätte meine Truppen anstelle von Bull sowieso ganz anders eingesetzt: Nämlich am Ausgang des Durchgangs als gestaffelte Kugelschale, und dann einfach abwarten - das hätte ein 'lustiges' Tontaubenschiessen werden können - da man die jeweils eindringenden Einheiten mit ungeheurer Übermacht einfach hätte wegputzen können.

Wäre dramaturgischer schlechter Erzählstil … :devil: :o) .
Im Ernst: Und weil ich es in meinem ersten Statement vergessen habe. Trotz zig³ Toter und umgerechnet hektoliterweise Blut, verfällt der Autor nicht in seine Erzählmanie über diese Details. Dass machte den Roman für mich außergewöhnlich. :st:
Zweitens – und wie die berechtigte Kritik dazu beweist: Die Schlacht war erzähltechnisch – und im Kopf – nachvollziehbar, und man glaubt es kaum, FAST 3 Dimensional (=> Evolution unter den Autoren, muss positiv berücksichtigt werden! :st: )
Wie zum Schluss die Aktion vom Totenhirn zeigt, falls QS da gewesen wäre, alles Humbug.
Lustig ist auch der Verwurf der Verminung des Tunnels (Es wird kurz daran gedacht, aber nicht durchgeführt - ja Weil ?? – Ah ja: Eingangszitat: Wäre dramaturgischer schlechter Erzählstil :devil: ).
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Oomph Amber
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Insgesamt fand ich den Roman sehr gut, eine 1 für MMT .... Aber brauchen wir wirklich einen neuen "Nukleus" um das Solsystem zu schützen. Hier fände ich mal ein paar neue Ideen angebracht. Erst bekommt das Solsystem einen neuen Kristallschirm (ach nee war ja irgendwas Sechsdimensionales aus dem Fundus von ES/Delorian) und dann kommt wahrscheinlich noch das Totenhirn und spielt Nukleus wenn Quitschie angreift. Naja, es ist ja ganz nett wenn man auf "bewährtes" zurück greifen kann, aber ein paar neue Ideen fände ich ganz gut.
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Laurin
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hilde hat geschrieben:
Laurin hat geschrieben:...

Wäre dramaturgischer schlechter Erzählstil … :devil: :o) ...

Du meinst also, Bull hat gewusst dass es jetzt noch nicht zum Finale kommen kann, und er uns noch ein wenig Show bieten muss ...?
:D
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galorne
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Bin schon durch, was definitiv für den Roman spricht.
War kurzweilig und mitunter sogar spannend - wenn auch immer wieder von der leidigen Dosanthi-Handlung durchogen. Die hat mir nicht sonderlich gefallen. Ist aber Geschmackssache.

Dazu kommt, dass ich mich schon wieder frage: Was macht Perry??? Beim QS-Planeten ist Perry noch mit Alaska angekommen. DIe Meuterer hat Alaska ohne Perry abgeholt. Jetzt schickt er kryptische Zeichen, die ich zumindest nicht verstanden habe - und das trotz der Erklärung im Roman (Danke für die Aufklärung hier im Fred :st: ). Sonst hört man nix. Soll das ein Stilmittel sein, um die Spannung zu erhöhen? Ich finde, wenigstens ein Hinweis, dass er das Weltenschiff erlässt hätte kommen können. :(
"Gute Science Fiction gründet auf guter Science, also guter Wissenschaft" (so oder so ähnlich aus "Illuminati" von Dan Brown)
"Die Begeisterung der anderen war enden wollend." (Leo Lukas in PR2657)
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Langschläfer
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galorne hat geschrieben:DIe Meuterer hat Alaska ohne Perry abgeholt. Jetzt schickt er kryptische Zeichen, die ich zumindest nicht verstanden habe - und das trotz der Erklärung im Roman (Danke für die Aufklärung hier im Fred :st: ).

Die Nachricht besagt einfach nur "ich bin hier", man könnte auch weiter schließen: "ich bin hier und ebenfalls an dieser Sache dran".

Was schließt man als Bull und "Schütze Arsch an Bord" daraus, und aus der Tatsache, dass Perry nicht eingreift?

Er kann im Moment aus irgend einem Grund nicht in die Schlacht eingreifen - aber er ist da, weiß Bescheid was läuft und was auf dem Spiel steht, und wird gegen den Gegner vorgehen, sobald sich eine Möglichkeit bietet (letzteres ist ein "Nimbus-Bonus für Unbesiegbare Helden +19" ;) ).



Immer schön zu wissen, dass man den Gegner sozusagen umzingelt hat - auf der einen Seite Bull und Co, auf der anderen Perry und werauchimmer, und die Pösen Pupen in der Mitte... ;)
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)
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Rainer1803
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galorne hat geschrieben:Ich finde, wenigstens ein Hinweis, dass er das Weltenschiff erlässt hätte kommen können. :(


Nicht so ungeduldig, auch Hubert Haensel möchte diese Woche noch etwas zu schreiben haben. ^_^
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Vishna
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Ich bezweifle, daß ein Kommandeur sich kurz vor oder während einer Schlacht solche tiefschürfenden Gedanken macht. Er hat Wichtigeres zu tun. Ein PR-Autor muss das wohl so darstellen, um die pazifistische Fraktion der Leser ruhigzustellen. Obwohl Bulls Einstellung doch sattsam bekannt sein sollte und nicht in jedem Roman zwanghaft wiederholt werden muss. :rolleyes:

Ansonsten fand ich den Roman gut. Der Kommandant der RATBER hat mir gut gefallen. Solche Typen dürften gerne öfter auftreten. Der Zyklus ist unrettbar verloren. Zwar wird jetzt in den letzten Heften Alles aufgelöst, aber genau das macht einen großen Teil von Uwes Fehlkonstruktion aus.

2-2-5
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Vincent Garron
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Vishna hat geschrieben:Zwar wird jetzt in den letzten Heften Alles aufgelöst, aber genau das macht einen großen Teil von Uwes Fehlkonstruktion aus.

Äh.. wie ? Es ist für dich eine Fehlkonstruktion, wenn in den letzten Heften alles aufgelöst wird ?¿? Öhm.. joo... hmm... okay ^^
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
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Vishna
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Vincent Garron hat geschrieben:
Vishna hat geschrieben:Zwar wird jetzt in den letzten Heften Alles aufgelöst, aber genau das macht einen großen Teil von Uwes Fehlkonstruktion aus.

Äh.. wie ? Es ist für dich eine Fehlkonstruktion, wenn in den letzten Heften alles aufgelöst wird ?¿? Öhm.. joo... hmm... okay ^^


Was verstehst du daran nicht?

Es wurde hier schon mehrfach die Kritik geäussert, das Uwe zu sehr auf das Ende fixiert ist. Er überteibt definitiv mit seinem großen Puzzle und Rätselraten. Wie man Zyklen alternativ aufbauen kann, indem man Zwischenergebnisse und -erkenntnisse erzielt und nicht vollkommen plan- und ziellos in der Gegend rumstolpert, kann man in der PR-Serie nachlesen. Bis jetzt (2695) haben die Terraner immer noch keinen Durchblick und keinen Plan, wie man der Gefahr begegnen soll. Sie vertrauen auf irgendwelche zwielichtige, orakelhafte Gestalten und wissen nicht was sie tun.
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jogo
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Es ist immer eine Frage des Geschmacks. Ich gehöre zum Beispiel auch zu jener Gruppe, denen der aktuelle Zyklus gefällt.
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.
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Rainer1803
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Vishna hat geschrieben:
Vincent Garron hat geschrieben:
Vishna hat geschrieben:Zwar wird jetzt in den letzten Heften Alles aufgelöst, aber genau das macht einen großen Teil von Uwes Fehlkonstruktion aus.

Äh.. wie ? Es ist für dich eine Fehlkonstruktion, wenn in den letzten Heften alles aufgelöst wird ?¿? Öhm.. joo... hmm... okay ^^


Was verstehst du daran nicht?

Es wurde hier schon mehrfach die Kritik geäussert, das Uwe zu sehr auf das Ende fixiert ist. Er überteibt definitiv mit seinem großen Puzzle und Rätselraten. Wie man Zyklen alternativ aufbauen kann, indem man Zwischenergebnisse und -erkenntnisse erzielt und nicht vollkommen plan- und ziellos in der Gegend rumstolpert, kann man in der PR-Serie nachlesen. Bis jetzt (2695) haben die Terraner immer noch keinen Durchblick und keinen Plan, wie man der Gefahr begegnen soll. Sie vertrauen auf irgendwelche zwielichtige, orakelhafte Gestalten und wissen nicht was sie tun.


Nun zumindest so (halb-) offiziell hat Höllengeier ja bestätigt, das man den Fehler erkannt hat und für den nächsten Zyklus anders plant. Freuen wir uns drauf. :mellow:
@Vincent : ja es kann ein Fehler sein alle Lösungen auf das Ende zu legen und vorher viel heisse Luft zu produzieren.
Zuletzt geändert von Rainer1803 am 15. April 2013, 22:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Vincent Garron
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Vishna hat geschrieben:Was verstehst du daran nicht?
Alles.

Vishna hat geschrieben:Es wurde hier schon mehrfach die Kritik geäussert, das Uwe zu sehr auf das Ende fixiert ist.
Und bei wievielen und welchen Zyklen war das nicht der Fall ?
Vishna hat geschrieben:Er überteibt definitiv mit seinem großen Puzzle und Rätselraten.
s.o.
Vishna hat geschrieben: Wie man Zyklen alternativ aufbauen kann, indem man Zwischenergebnisse und -erkenntnisse erzielt und nicht vollkommen plan- und ziellos in der Gegend rumstolpert, kann man in der PR-Serie nachlesen.
Haben die Terraner (ich meine insbesondere die in der Anomalie) denn keine Zwischenergebnisse und -erkenntnisse zu verbuchen ? Bully hat die Solare Residenz zurückerobert und somit letztendlich die (damals zumindest vorläufige) Kontrolle über Terra, man hat sich mit den Sayporanern geeinigt, die Sonne scheint wieder, Bully ist aktiv an der Perforation zum Standarduniversum tätig und man weiß was QIN SHI vorhat. Sind das alles keine Zwischenergebnisse oder -erkenntnisse ?
Vishna hat geschrieben: Bis jetzt (2695) haben die Terraner immer noch keinen Durchblick und keinen Plan, wie man der Gefahr begegnen soll. Sie vertrauen auf irgendwelche zwielichtige, orakelhafte Gestalten und wissen nicht was sie tun.
Ok. Blenden wir mal für den Moment Delorian, Chourtaird, Toufec und alles andere was sich noch so an zwielichtigen und orakelhaften Gestalten im Solsystem oder der Anomalie befindet, aus. So als wenn die gar nicht da wären und nie da gewesen wären. Wie sähe jetzt DEIN Plan gegen eine parasitär-negative SI aus, die, wenn sie im (nun ungeschützten (da Delorian mit seinem Sextadim-Schirm ja nie aufgetaucht ist)) Solsystem auftaucht, mit einem Haps die gesamte Bevölkerung "einsaugen" würde ?
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Vincent Garron
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Rainer1803 hat geschrieben:@Vincent : ja es kann ein Fehler sein alle Lösungen auf das Ende zu legen und vorher viel heisse Luft zu produzieren.

KANN... ja. Muss es aber nicht. Ich erinnere an dieser Stelle mit Grausen an den Tarkan-Zyklus, wo etwa ab Mitte der '80er Bände völlig klar war wie der Zyklus endet.
Und im Umkehrschluss: Überleg Dir doch mal selber, was hier im Forum los wäre, wenn sich bei etwa Band 2785 allen das Ende des atopischen Zyklus so offen wie ein Scheunentor darstellen würde. Sorry, dann lieber so wie jetzt, wo noch vieles offen ist:
- Welche von den inzwischen 8 beteiligten Parteien rund ums Neuroversum wird am Ende gewinnen ?
- Wird das Neuroversum überhaupt entstehen oder doch nicht ?
- Wird das Solsystem in die Milchstraße zurückgeführt oder nicht ?
Und das sind nur die Kernfragen, mir würden locker noch 1 - 2 Dutzend weitere, aber eher unwichtige einfallen.

DAS ist doch das Salz in der Suppe, wenn man eben grad NICHT frühzeitig weiß wie es ausgeht.

(Mann bin ich froh, dass ich kein Geld für G.I.Joe II ausgegeben hab: 2 Parteien (die "Guten" und die "Bösen") und - da es ein amerikanischer Film ist - es ist klar wer gewinnt: Die "Guten". BOAH, wie spannend.....)
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Sonnentransmitter
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Vincent Garron hat geschrieben:DAS ist doch das Salz in der Suppe, wenn man eben grad NICHT frühzeitig weiß wie es ausgeht.

(Mann bin ich froh, dass ich kein Geld für G.I.Joe II ausgegeben hab: 2 Parteien (die "Guten" und die "Bösen") und - da es ein amerikanischer Film ist - es ist klar wer gewinnt: Die "Guten". BOAH, wie spannend.....)

Um es etwas deutlicher zu sagen: man weiss nicht nur nicht, wie es ausgeht, man weiß auch nicht, wer denn am Ende der Gute sein wird. Das gilt sogar für Perry Rhodan, wenn ich seine Reaktionen aus #2696 (die ich aus der Leseprobe zu #2697 grob zu kennen gleube) nehme. Ist PR im Recht? Ist er auf der richtigen Seite?

Schön, dass es so ist!
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Vincent Garron
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Sonnentransmitter hat geschrieben:Um es etwas deutlicher zu sagen: man weiss nicht nur nicht, wie es ausgeht, man weiß auch nicht, wer denn am Ende der Gute sein wird.

Jau !
Am meisten rätsele ich da bei Delorian und der Frau Samburi Yura.
Delorian wurde immer so gütig und nett und unaufdringlich dargestellt... aber ist der wirklich so nett ?
Und die Frau Samburi Yura wurde uns ja nun drastisch als ziemliche Drecksau ziemlich böse Frau dargestellt... aber ist die das wirklich ?

Der einzige bei dem ich mir sicher bin, dass er den "Mr. Nice Guy-Preis" definitiv nicht gewinnt ist QIN SHI. Der kriegt die Kurve nicht mehr. Der nicht ! :lol:
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mirona
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Sonnentransmitter hat geschrieben:
Vincent Garron hat geschrieben:: man weiss nicht nur nicht, wie es ausgeht, man weiß auch nicht, wer denn am Ende der Gute sein wird


Ich denke man kann gute Zyklen sowohl als Etappen konstruieren (wie MdI) oder als Puzzlespiel mit Auflösung am Ende (wie jetzt).

Die Frage ist halt ob es am Ende noch jemanden interessiert wer der Gute und wer der Böse ist.

Mich interessiert es aktuell offengestanden nicht mehr, deswegen bin ich froh wenn dieser Zyklus endlich zuende ist.
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mirona
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galorne hat geschrieben: wenn auch immer wieder von der leidigen Dosanthi-Handlung durchogen. Die hat mir nicht sonderlich gefallen. Ist aber Geschmackssache.(


Ist es das? Gibt es tatsächlich Leser die gerne diesen Dosanthi-Quark lesen?

Für mich sind die Dosanthis das schwachsinnigste Volk seit den Vatrox (vielleicht mit Ausnahme der Todringer).

Wem fällt sowas bloss ein? Wie kann es sein dass in einem Autorenkollektiv deren Mitglieder (fast) alle offenbar recht clever sind sowas durchkommt?

Ich versteh's nicht....
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