Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

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lichtman
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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von lichtman » 21. April 2013, 16:00

Sonnentransmitter hat geschrieben: ...
Speku meinerseits: es war die Bergung des PARALOX-Arsenals, was damals gemeint war. Dieses Arsenal war für eine simple Trennung von ES in zwei Teile einfach viel zu überdimensioniert. Zu gigantisch! ESTARTU etc haben sich ja auch von ES getrennt, ohne dass dafür unbedingt ein so riesiges Arsenal erforderlich gewesen wäre. Ich habe schon mal geschrieben, dass das PARALOX-Arsenal die MB ES mit einer besonderen Energie aufgeladen hat, die in #2699 zum Tragen kommen könnte (nichts Genaues weiss man aber nicht).
Auffällig war ja, dass das PARLOX-Arsenal etwa die Grösse eines Sporenschiffes, bzw. des aus Psimaterie bestehende Kristallmond Vadalon in der Obsidian-Kluft des Backup-System des 546 Millionen Jahre v. Chr. in der Milchstraße zerstörten Urschwarms Litrakduurn, hat.

Ist das PARALOX-Arsenal das zweckentfremdete Backupsystem des in Anthuresta gestrandeten Urschwarms?

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Rainer Nagel
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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Rainer Nagel » 21. April 2013, 16:04

Sonnentransmitter hat geschrieben:
Höllengeier hat geschrieben:Der Zyklus war von Anfang an in der Tat sehr sauber durchgeplant. Erst ganz am Ende (in Bänden, die ihr noch nicht kennt) wurden Änderungen in Absprache mit den neuen neuen Exposé-Autoren vorgenommen, damit die von denen gewünschte Ausgangssituation hergestellt werden konnte.
Ja, aber es wurde auch gesagt, dass die Lösungen von Uwe so kommen werden wie vorgeplant. Die Änderungen sollten Details sein und nicht Änderungen am Großen und Ganzen, die den neuen Expo-Autoren die Planung des neuen Zyklus erleichtern sollten.
Sag ich doch.

Rainer
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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von lichtman » 21. April 2013, 16:16

Kemoauc hat geschrieben:...
Inhaltlich hat mich eine bestimmte Aussage stutzig gemacht. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann würde das Neuroversum, so es denn ensteht, nach und nach auch das bekannte Universum verändern!
bzw. das Multiversum bzw. eines der Multiversen :)

Das Neuroversum soll ja ein eigenständiges unabhängi Universum werden.

Eigentlich ist das Neuroversum eine Exklave wie die Thorgons ausserhalb des Zugriffs des Moralischen Kodes und der Hohen Mächte.

Das frei fliegende Neuroversum vermeidet wohl den Schwachpunkt der Thoregons, die Anbindung an die Strukturen Schlund/Kessel/Vaias Auge usw des Universums von dem sie sich abgeschnürt haben.
Wenn das wirklich so gemeint war, dann wäre das für mich das Ende der Perry Rhodan-Serie. Dass sich manche Protagonisten dem Zugriff der HM entziehen wollen, kann ich nachvollziehen.
Wir haben ja gehört, dass es versiegelte Regionen, die vermutlich mehrere Galaxien umfassen, wie Ayr und seine Nachbarn, in denen es keine SIs gibt.
Aber das dafür das Universum verändert werden muss, das kann ich nicht nachvollziehen.
Laut Cairol haben die Hohen Mächte die Hyperimpedanz des Standarduniversums erhöht, um das "Leben an sich" einzudämmen.

Die Vatrox wollten mit dem PARALOX-Arsenal z.B. in einem Sektor unbekannter Grösse, die Hyperimpedanzerhöhung fixieren.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von lichtman » 21. April 2013, 16:28

Vincent Garron hat geschrieben: ...
An Ennerhahls Stelle wär ich jetzt doch ziemlich angepisst, zumal es so scheint als wenn Delorian zumindest technologisch noch einige Pfeile im Köcher hätte.
Ennerhahl ist mir ein Rätsel:

ES hatte schon vor Langem in den Fernen Stätten ein Programm initiiert, an dem vier Völker aus der Milchstraße beteiligt waren. Ein Humanoider war als vielseitig einsetzbarer Agent ausgebildet worden. Sein Name: Ennerhahl. Sein Auftrag: das BOTNETZ bergen und zu ES bringen.

Was hat Ennerhahl mit der Tryonische Allianz zu tun?

und warum hat Delarian nicht manipulierend eingegriffen?

Wie kann er als Agent von ES zielgerichtet wirken wenn er seinen Auftraggeber nicht kennt.

Erst von Raphael wurde er als Beauftragter von ES identifiziert. Das hätte natürlich auch eine gefälschte Berechtigung sein können.(*)

Hat das einen Erinnerungsschub bei Ennerhahl ausgelöst? Neue Anweisungen?

Was gibt er sich mit Delorian ab? Um ihn für vergangene Missetaten zu bestrafen?

Seine Aufgabe ist es das BOTNETZ zu bergen. Sein Gegner ist also QIN SHI und Delorian möglicherwiese ein Verbündeter.

manfred

(*) Raphael ist der Chef des Multiversum-Okulars, das Delorian beauftragt hat. Erkennt er Delorian als weisungsbefugt an?

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost » 21. April 2013, 16:35

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Casaloki hat geschrieben:Naja, also das ist ja schon mehrere Jahrzehnte in der Mache, ums mal krass zu sagen und schrie geradezu nach Auflösung. Ich denke, damit ist das Thema auch durch, denn wir befinden uns ja schon außerhalb der Zeitschleife, was Delorians Problem zu sein scheint. Mich wundert nur, dass so eine wichtige LG in nur einem Band abgehandelt wurde und nicht einen Doppler ergab. :unschuldig:
Also ich habe den Schrei nicht gehört. Eher den satten Aufprall der Erde, als man diese Kiste tief, tief drinnen im Boden versenkte und Erdreich draufschaufelte. Delorian war der Chronist, und niemand hat sich ihn wieder hergewünscht.
So ist es...

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost » 21. April 2013, 16:39

Rainer1803 hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:
Vincent Garron hat geschrieben:
Neoone hat geschrieben:ES würde ihn doch niemals zu irgend etwas zwingen.
Hmmmm... mich würde Lotho Keraetes Meinung dazu interessieren..... ^^
Geht nicht. Das Spielzeug hat ES putt gemacht.
Eigentlich sollte man nach diesem Roman wirklich mal über ES nachdenken. Was ist das eigentlich für eine SI ? Die lässt sich über 18 Mio Jahre von einem Chronisten aufbauen, trifft ja eigentlich keine eigenen Entscheidungen, läuft sozusagen am Gängelband. Wie dumm ist diese SI denn ? Überhaupt ist diese ganze Zeitschleife eine einzige dumme Idee. ES schafft also die Info was sie zu tun hat, durch einen Imprint in die Vergangenheit oder versteh ich da was falsch ? Dann lässt sie diese Infos durch Delorian portionieren und in ihr Bewusstsein führen, damit sie keine Fehler macht ? Das hier Delorian vielleicht Fehler macht, hält sie für ausgeschlossen, da vertraut sie voll drauf ? Dann gelingt es Delorian sich bei ES aus dem Bewusstsein zu entfernen ? Hä ??????? Das klappt, ES kennt Delorian nicht mehr. Gleichzeitig setzt ES aber mit Ennerhahl einen Agenten auf die Spur von Delorian !!! Hä ??????? Irgenwie total logisch und durchdacht , ich kapiers nur nicht. :( Delorian hat wesentlich mehr Infos als ES, okay. Interessant die Aussage, er will nicht in ES eingesperrt werden ( S. 27 ). Ist das also das Schicksal, wenn man Teil einer SI ist ? Und beide, ES und Delorian , haben ja eine Riesenangst, nicht mehr zu wissen, was die Zukunft bringt, wenn die 18 Mio Jahre rum sind. Tja - was machen den all die anderen SI die nicht in einer Zeitschleife hängen = Die werden trotzdem groß und stark !!! Eigentlich zerstört dieser Roman den Mythos und Flair, den ES einst hatte, total. Und das finde ich sehr schade, denn nun wissen wir under Erbe hängt am Gängelband einer ziemlich fertigen SI. Ich halte die Aussage und den Inhalt des Romans für eine Katastrophe für das Perryversum :(
Ich bin ganz bei Dir.
Euphorie bezüglich der Story und Gemeckere an Kritik (innerhalb des Forums) kann ich immer weniger nachvollziehen... :(

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von lichtman » 21. April 2013, 16:40

Vincent Garron hat geschrieben:3 - 1 - 1
...
Dass Mondra sich auf Delorians Seite stellt ist doch logisch. Sie ist seine Mutter ! Und solange er keinen mit bloßen Händen abmurkst wird sie als Mutter IMMER hinter ihm stehen.
Und es ist ja auch nicht so als ob Delorian völlig im Unrecht wäre. Zitat S. 62, linke Spalte, 3. Absatz, Delorian spricht zu Perry: "Gib es doch zu, du läufst auch dem Dritten Weg hinterher, der Unabhängigkeit von den Hohen Mächten. Aber es soll nichts kosten"
...
Dass Eltern zu irhen Kindern halten, auch wenn sie noch so viel anstellen, ist durchaus nachvollziehbar.

Das kann man aber auch rüberbringen ohne eine hysterische Mondra zu schildern.

Was auffällt, dass Perry ein aphiler Rabenvater ist, ohne grossen emotionellen Zwiespalt/Tiefgang.

Sein Riesenbaby ES hat wohl mehr auf dem Kerbholz als Delorian.

Delorian hat QIN SHI das Solsystem vielleicht schmackhaft gemacht - hat er jemals mit der SI geredet?

Aber QIN SHI hat wohl selbst festgestellt, dass das Solsystem in Peregrins - seines alten Widersachers - Mächtigkeitsballung eine der benötigten SI-Leichen beherbergt. Das steht vermutlich schon im Galaktischen Brockhaus bzw. im Galaktischen Wikipedia.

Delorian war ja entsetzt über die Entführung des Solsystems und schien auch mit der Extraktion von ARCHETIM nicht einverstanden gewesen zu sein. Er hatte wohl seine eigenen Pläne. Dazu gehörte vermutlich auch die Rettung(!) des Solsystems in das von den Hohen Mächten unabhängige Neuroversum.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Sonnentransmitter » 21. April 2013, 16:45

lichtman hat geschrieben:Delorian war ja entsetzt über die Entführung des Solsystems und schien auch mit der Extraktion von ARCHETIM nicht einverstanden gewesen zu sein. Er hatte wohl seine eigenen Pläne. Dazu gehörte vermutlich auch die Rettung(!) des Solsystems in das von den Hohen Mächten unabhängige Neuroversum.
Ja genau, das kam explizit rüber. Sol wurde einfach zu früh, viel zu früh von QIN SHI geklaut und Delorian hat jetzt das Problem, das er das Sol-System vor QIN SHI retten muss...

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von lichtman » 21. April 2013, 17:08

ganerc hat geschrieben:... Schon allein, dass ES selbst das BOTNETZ wollte, oder noch immer will, lässt einen doch vermuten, dass ES dieses ebenfalls für Aktionen verwenden will, die den dritten Weg als Ziel oder Hintergrund haben. Allerdings kann, bzw. können ES und TALIN ja nicht ihre ganzen Mächtigkeitsballungen in das Neuroversum verfrachten. Zumindest erscheint dieses mir dafür nicht groß genug. Da wären sicher noch bedeutend mehr SI-Leichen notwendig gewesen.
Das Neuroversum kann ja noch wachsen :)

Eine kosmische Inflation nach der Stabilisierung.

In der Grösse reicht es jetzt schon fast an das Erste Thoregon heran. THOREGON hielt sich dort 18 Mio Jahre aus. Gut vielleicht wurde die SI deshalb verrückt, aber vielleicht lag es auch an dem dauerbeschuß durch GOURDEL.

Ein paar hundertausend Sterne haben da jedenfalls Platz. Wenn um jeden Stern 20.000 Scheibenwelten kreisen, könnte man eine MB dorthin evakuieren. :)

ES&TALIN könnten ja ein paar ehemalige Freunde wie Nisaaru, Stern von Baikolt, Wechselbalg, Zero und den Zweigkanal des Äolentors aus der Koalition Thoregon einladen. Wer weiss vielleicht wagt es ESTATRTU doch noch und VAIA ist villeicht immer noch eine Freundin der Unabhängigkeit.

Das so wichtige BOTNETZ blieb den ganzen Zyklus irgendwie gestaltlos.

Erst diente es dazu TRYCLAU-3 zu manipulieren, dann durch TRYCLAU-3 in eine anderes Universum vorzustossen und TRAITOR zu entführen.
Jetzt wird es gebraucht um sich vom Moralischen Kode abzuschirmen.

Sholoubwa grosse Verbesserungen - Kleber und einem Beißer - scheinen mit den Hauptfunktionen jedenfalls nichts zu tun zu haben und dienen nur um Terror und Horror auf der GEMMA FRISUS auszuüben.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost » 21. April 2013, 17:15

Ich will es möglichst differenziert betrachten und den offensichtlich tief entwickelten Willen UAs und RCs, eine überaus komplexe Geschichte zu erzählen, die alles mit allem verbinden möchte, so gut es geht, würdigen.
Hier steckt sicherlich viel Herzblut und Tüftelei "drinne".

Leider "bewegt" mich die Geschichte nicht.
Im Gegenteil.

Seit nunmehr hunderten Bänden erleben wir nun die Implikationen und Hintergründe (?) der "Zeitschleife" und deren Folgen, sowie des Gesamtkomplexes um ES und müssen (??!!) immer und immer wieder Geschichten begegnen, die wieder und wieder mit der Historie von ES in Verbindung stehen.
Sorry.
Mich interessiert das alles nicht mehr.
Ich kann nur mit Tannhäuser ausrufen: "Zu viel!! Zu viel!".

"Es geschah, weil es geschehen musste".
"Aber nicht mehr NACH der ZeitSCHLEIFE..."
:o :mellow:
Klar, oder??

Nun müssen wir auch noch die Lebens(?)geschichte von Delorian "erleben". Ein Chronist von ES, der irgendwie mit ES verbunden ist und irgendwie auch nicht. Der ES "vorgaukelt" (S.58/ WIE?? WIE??), dass es ihn nach (??) der Zeitschleife nicht mehr "gibt". WIE dies funktionieren soll, WIE Delorian mit ES kommuniziert, WIE er gleichzeitig als jung und alt exixisteren kann ("als Korrektiv"), und WIE er auch irgendwie ES selbst ist, WIE eine ZeitSCHLEIFE(!!!) überhaupt verlassen werden kann, wie Delorian alles weiss (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft), aber das Wissen dennoch erst erlangen muss, usw. usf.
DAS alles erschließt sich mir nicht.
Möglicherweise ist es UA und RC und den Autoren "sonnenklar".
Mir nicht.
Mir ist dies zu (!) esoterisch und metaphysisch.

Paradoxa sind ja "ganz nett" und sicherlich auch in der SciFi das "Salz in der Suppe"...
Bei PR ist das Paradoxon aber inzwischen zur Hauptthese geworden.
Vielleicht wollte man so Faszination oder "Kosmische" Gefühle wecken.
Hat bei mir leider erneut nicht funktioniert.

Nun will also Delorian vorgeblich "einen dritten Weg gehen", das Gute tun und erreicht das Böse (wie viele Menschen sind nun schon durch QHIN SHI bzw. die Anomalieeffekte gestorben??).
Also im Prinzip "THOREGON" nur mit anderer/ besserer Technik (Neuroversum).

Die Gesamtstory ist für mich nun seit geschätzt 400 Bänden (ES, ES, ES, Vatrox, QHIN SHI, 4er-SI, "SI x 100", PSI) oftmals nur noch Murks und kann bei weitem nicht mehr auch nur annähernd Faszination auf mich ausüben.
Es wird immer schlimmer, man braut das Ganze immer und immer wieder auf (daher auch die Datenblatt-ähnliche Strukur des Romans), und "klatscht" immer mehr Elemente dran (Ferne Stätten, Polportnetz) ohne das alles wirklich stimmig und befriedigend würde.

Ich bin (leider) im Negativen "erschüttert".
Und das alles soll nun noch irgendwie befriedigend abgeschlossen werden?
Ich kann es kaum noch glauben.

DAS alles hat mit der PR-Serie, die mich von den Bänden 750-1400 (und 200-400) so faszinieren konnte, immer weniger zu tun. :-=

Meine letzte Bitte für die Zukunft von PR: ES möglichst lange komplett rauslassen, Delorian und Zeitschleife möglichst nicht mehr thematisieren, weniger SIs, weniger "Wundertüten"-Technik, keine Vater-Sohn-Geschichten (sofern Perry beteiligt sein sollte)...

Gesamtfazit zum Roman:
Da sich HuHae alle Mühe gibt, einen komplexen, kosmischen Roman zu schreiben, möchte ich ihm dennoch eine "2" zugestehen.
Die Story und den Gesamtplot kann ich nur mit Aufbringung aller Restsympathie mit (gerade noch) "ausreichend" werten.

Gesamtnoten: 4/2/4.
Zuletzt geändert von Mr Frost am 21. April 2013, 17:34, insgesamt 11-mal geändert.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von lichtman » 21. April 2013, 17:15

wepe hat geschrieben: ...
Die große Zeitschleife wurde 1291 NGZ definitiv geschlossen (und gleichzeitig begonnen :unschuldig: ), seither hat ES eben nicht mehr den Vorteil des "Vorhersehens".
Die diversen Zeitschleifen des Peryversums bilden leider eher ein Netz von Zeitmaschen. :(

Man denke nur an die kleine Eltanen-Zeitschleife, oder die grosse Kontextsprung-, oder die PARALOX-Zeitschleife.

Über Lotho Kereates unglücklichen Zeitsprung ins Jahr 297.388 vor Christus, gab es theoretisch Zugriff auf Lothos Wissen über die 4. Hyperdepression, TRAITOR und die Vatrox und eventuell auf ES&TALIN usw.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost » 21. April 2013, 17:25

lichtman hat geschrieben:
wepe hat geschrieben: ...
Die große Zeitschleife wurde 1291 NGZ definitiv geschlossen (und gleichzeitig begonnen :unschuldig: ), seither hat ES eben nicht mehr den Vorteil des "Vorhersehens".
Die diversen Zeitschleifen des Peryversums bilden leider eher ein Netz von Zeitmaschen. :(

Man denke nur an die kleine Eltanen-Zeitschleife, oder die grosse Kontextsprung-, oder die PARALOX-Zeitschleife.

Über Lotho Kereates unglücklichen Zeitsprung ins Jahr 297.388 vor Christus, gab es theoretisch Zugriff auf Lothos Wissen über die 4. Hyperdepression, TRAITOR und die Vatrox und eventuell auf ES&TALIN usw.

manfred
Und diese "Zeit-Schleifen" scheinen mir eine fixe Idee der ("alten") Expokraten zu sein.
Auch hier hätte gegolten: "Weniger ist mehr".
Was hat man gemacht?
Alles bis ins nunmehr Paradoxe, Absurde, Metaphysische gesteigert...

Aber ich sollte mich "abregen"...
Was habe ich auch erwartet?
Dass es besser wird?
Ja.
Genau das!!
Vielleicht (?????????????????) mit Band 2700....
Vielleicht...

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Rainer Nagel
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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Rainer Nagel » 21. April 2013, 17:38

Delorian ist Teil der Zeitschleife (die übrigens nicht von Uwe stammt). Gleichzeitig ist er ein ungelöstes Problem, seit sich ES nicht mehr an ihn erinnert. Wer sich mit Delorian beschäftigt, kommt an der Zeitschleife nicht vorbei. Das mag man sehen, wie man will, aber das ist so.

Der Dritte Weg ist weder "gut" noch "böse". Das sind Begriffe, die generell auf die Strukturen der HM nicht passen. Als die HM eingeführt wurden, galt die Weltsicht "Ordnung = gut, Chaos = böse". Dem ist natürlich nicht so, kann nicht so sein, ist nie so gewesen. Der Dritte Weg ist ein Weg frei von Fremdbestimmung der einen oder anderen Art, den man auf verschiedene Arten erreichen kann; eine moralische Wertung ist damit nicht verbunden. Delorian will also nicht "das Gute und erreicht das Böse", sondern er verfolgt seinen Plan. Fertig. Das "Gute" interessiert ihn nicht. Das "Böse" auch nicht. Da steht er drüber. Die Ewigen Krieger hat das Konzept von "Gut" und "Böse" auch nicht wirklich beeindruckt. Si Kitu hätte sicherlich auch herzhaft gelacht. Das SCHEMA würde fragen, was das denn für ein Unfug wäre.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von lichtman » 21. April 2013, 17:42

wepe hat geschrieben: ...
Wobei mich allerdings verblüfft, dass viele Mitdiskutanten diese Rückschau auf Geschehnisse, die immerhin Hunderte Bände und viele Jahre zurückliegen, so vehement ablehnen!
...
also ich fand es toll :)

wobei vieles scheinbar unwichtiges erwähnt wurde

es geht sogar 2680 Bände zurück:

Lediglich die Wunder der Riesenwelt Gol im heutigen Wega-System waren schon vorhanden.

Der Gigaplanet ist also schon 18 Mio Jahre alt. Ich hoffe ja immer noch, dass dieses Galaktische Rätsel nochmal aufgegriffen wird.

Damals, nach der Epoche ARCHETIMS, gehörte noch jene Welt zu den Planeten des Systems, die zu einem Großteil aus PEW-Metall bestand.

bestätigt was die Fernortung von 10 Planeten nach dem Kontextsprung angedeutet hat

Neben dem Siegel noch eine frühe Besonderheit des Solsystems.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Kapaun » 21. April 2013, 17:42

Höllengeier hat geschrieben:Delorian ist Teil der Zeitschleife. Gleichzeitig ist er ein ungelöstes Problem, seit sich ES nicht mehr an ihn erinnert. Wer sich mit Delorian beschäftigt, kommt an der Zeitschleife nicht vorbei. Das mag man sehen, wie man will, aber das ist so.

Der Dritte Weg ist weder "gut" noch "böse". Das sind Begriffe, die generell auf die Strukturen der HM nicht passen. Als die HM eingeführt wurden, galt die Weltsicht "Ordnung = gut, Chaos = böse". Dem ist natürlich nicht so, kann nicht so sein, ist nie so gewesen. Der Dritte Weg ist ein Weg frei von Fremdbestimmung der einen oder anderen Art, den man auf verschiedene Arten erreichen kann; eine moralische Wertung ist damit nicht verbunden. Delorian will also nicht "das Gute und erreicht das Böse", sondern er verfolgt seinen Plan. Fertig. Das "Gute" interessiert ihn nicht. Das "Böse" auch nicht. Da steht er drüber. Die Ewigen Krieger hat das Konzept von "Gut" und "Böse" auch nicht wirklich beeindruckt. Si Kitu hätte sicherlich auch herzhaft gelacht. Das SCHEMA würde fragen, was das denn für ein Unfug wäre.

Rainer
Tja, aber andererseits kommt man um die Feststellung nicht herum, dass die Chaosmächte alles in allem ziemlich böse zu den Terranern waren. Oder sind die Terraner womöglich gar nicht die Guten ?!

streichholzentitaet
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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von streichholzentitaet » 21. April 2013, 17:47

müsste QS aber nicht wissen wem das Solsystem gehört? Will er sich nochmal mit ES anlegen? :rolleyes:

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost » 21. April 2013, 17:48

Höllengeier hat geschrieben:Delorian ist Teil der Zeitschleife. Gleichzeitig ist er ein ungelöstes Problem, seit sich ES nicht mehr an ihn erinnert. Wer sich mit Delorian beschäftigt, kommt an der Zeitschleife nicht vorbei. Das mag man sehen, wie man will, aber das ist so.

Der Dritte Weg ist weder "gut" noch "böse". Das sind Begriffe, die generell auf die Strukturen der HM nicht passen. Als die HM eingeführt wurden, galt die Weltsicht "Ordnung = gut, Chaos = böse". Dem ist natürlich nicht so, kann nicht so sein, ist nie so gewesen. Der Dritte Weg ist ein Weg frei von Fremdbestimmung der einen oder anderen Art, den man auf verschiedene Arten erreichen kann; eine moralische Wertung ist damit nicht verbunden. Delorian will also nicht "das Gute und erreicht das Böse", sondern er verfolgt seinen Plan. Fertig. Das "Gute" interessiert ihn nicht. Das "Böse" auch nicht. Da steht er drüber. Die Ewigen Krieger hat das Konzept von "Gut" und "Böse" auch nicht wirklich beeindruckt. Si Kitu hätte sicherlich auch herzhaft gelacht. Das SCHEMA würde fragen, was das denn für ein Unfug wäre.

Rainer
Unsere jeweiligen Sichtweisen sind immer Intepretationen.

Du schreibst:
"Dem ist natürlich nicht so, kann nicht so sein, ist nie so gewesen."

Ich gehe mit bei "kann nicht (..EDIT: immer) so sein".
Richtig.
Es gibt selten weder "Gut noch Böse".
Aber es gibt z.B. sicherlich häufig mehr "Gut" als Böse" bzw. umgekehrt.
Und bei WiVo war vieles genau so.

Ich gehe daher nicht mit bei "(...)natürlich nicht so" und "ist nie so gewesen".
;)

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Rainer Nagel » 21. April 2013, 17:54

Kapaun hat geschrieben: Tja, aber andererseits kommt man um die Feststellung nicht herum, dass die Chaosmächte alles in allem ziemlich böse zu den Terranern waren. Oder sind die Terraner womöglich gar nicht die Guten ?!
So fürchterlich nett waren die Kosmokraten aber auch nicht: Shabazza, Ramihyn ... Die frühen Angriffe der Chaotarchen ergeben sich daher, dass diese die Terraner als Hilfsvolk der Kosmokraten sehen - nicht, weil sie "gut" oder "böse" sind. Das ist, wenn du so willst, ein Stellvertreterkrieg. Die Terraner sollen, sagen wir, im Dienste der KK den Frostrubin zurück an seinen Platz führen, die Chaotarchen sind dagegen (sonst hätten sie den Frostrubin ja gar nicht erst zu lösen brauchen). Pech für die Terraner. Die Kosmokraten werden später böse, als sich die Terraner von ihnen abwenden bzw. so aktiv den Dritten Weg propagieren (Thoregon), dass es ernsthaft stört. Auch TRAITOR ist nichts Persönliches: Da ist diese entstehende Negasphäre, die gilt es zu schützen. Pech für die terranischen Ameisen.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Rainer Nagel » 21. April 2013, 17:57

Mr Frost hat geschrieben:Und bei WiVo war vieles genau so.
Bei Willi wurde auch Menschen vor der Geburt des "Verbrechergen" weggezüchtet, und das war "gut". Und ebenso war für Willi Ordnung gut und Chaos schlecht.

Es geht im Übrigen weder darum, ob es "Gut" und "Böse" gibt und, wenn ja, wie diese verteilt sind. Es geht darum, dass Ordnung nicht automatisch "gut" und Chaos nicht automatisch "böse" ist. Und das war die Voltz'sche Sicht der Dinge.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost » 21. April 2013, 18:06

Höllengeier hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben: Tja, aber andererseits kommt man um die Feststellung nicht herum, dass die Chaosmächte alles in allem ziemlich böse zu den Terranern waren. Oder sind die Terraner womöglich gar nicht die Guten ?!
So fürchterlich nett waren die Kosmokraten aber auch nicht: Shabazza, Ramihyn ... Die frühen Angriffe der Chaotarchen ergeben sich daher, dass diese die Terraner als Hilfsvolk der Kosmokraten sehen - nicht, weil sie "gut" oder "böse" sind. Das ist, wenn du so willst, ein Stellvertreterkrieg. Die Terraner sollen, sagen wir, im Dienste der KK den Frostrubin zurück an seinen Platz führen, die Chaotarchen sind dagegen (sonst hätten sie den Frostrubin ja gar nicht erst zu lösen brauchen). Pech für die Terraner. Die Kosmokraten werden später böse, als sich die Terraner von ihnen abwenden bzw. so aktiv den Dritten Weg propagieren (Thoregon), dass es ernsthaft stört. Auch TRAITOR ist nichts Persönliches: Da ist diese entstehende Negasphäre, die gilt es zu schützen. Pech für die terranischen Ameisen.

Rainer
Und diese Entwicklung (Weg vom Schwarz-Weiß-Denken, Abkehr vom Gut-Böse-Schema hin zum Grau-in-Grauen und Ambivalenten) mag man "gut" oder "weniger gut" finden.
Ich persönlich meine immer, dass die Terraner (zumindest in den Bänden 750-1200) gut beraten waren, sich eher auf die Seite der Kosmokraten zu stellen, da diese (in und aus der WiVo)-Ära eindeutig "humanistischer" geschildert wurden als die Chaotarchen.

Man hat dies später ändern wollen und hat es geändert und die Kosmokraten a-moralischer geschildert.

Ich war damit nicht so glücklich.

Denn ich meine in einer "Unterhaltungsliteratur", zu der sich die Autoren und Entwickler beständig bekennen, hätte es nicht geschadet, wenn es auch durch und durch positive Dinge/ Entitäten gäbe, für die es sich zu streiten lohnte.
SO aber geht es eigentlich nur noch um´s Überleben und es gibt keine Dinge, an die die Menschen "glauben" können (ES? Macht was er will. Delorian? Macht, was er will. Kosmokraten und Chaotarchen? Machen was sie wollen ohne Rücksichten auf niemanden zu nehmen).

Ach ja. Kann man machen. Muss man aber nicht.

Wenn alle hohen Entitäten nur noch a-moralisch sind und Terraner "Ameisen" (s.o.) ist dies für mich eher eine Dystopie. Dystopie ist ab und an SEHR gut (Simusense/ Cantaro), aber nicht "serientragend".

Hiermit plädiere ich auch mal für durch und durch positive Leitbilder...(z.B. "Hüter des Lichts"/ ES in den Frühtagen etc.- Lange ist es her)...
Zuletzt geändert von Mr Frost am 21. April 2013, 18:12, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Rainer1803 » 21. April 2013, 18:06

Höllengeier hat geschrieben:Delorian ist Teil der Zeitschleife (die übrigens nicht von Uwe stammt). Gleichzeitig ist er ein ungelöstes Problem, seit sich ES nicht mehr an ihn erinnert. Wer sich mit Delorian beschäftigt, kommt an der Zeitschleife nicht vorbei. Das mag man sehen, wie man will, aber das ist so.

Der Dritte Weg ist weder "gut" noch "böse". Das sind Begriffe, die generell auf die Strukturen der HM nicht passen. Als die HM eingeführt wurden, galt die Weltsicht "Ordnung = gut, Chaos = böse". Dem ist natürlich nicht so, kann nicht so sein, ist nie so gewesen. Der Dritte Weg ist ein Weg frei von Fremdbestimmung der einen oder anderen Art, den man auf verschiedene Arten erreichen kann; eine moralische Wertung ist damit nicht verbunden. Delorian will also nicht "das Gute und erreicht das Böse", sondern er verfolgt seinen Plan. Fertig. Das "Gute" interessiert ihn nicht. Das "Böse" auch nicht. Da steht er drüber. Die Ewigen Krieger hat das Konzept von "Gut" und "Böse" auch nicht wirklich beeindruckt. Si Kitu hätte sicherlich auch herzhaft gelacht. Das SCHEMA würde fragen, was das denn für ein Unfug wäre.

Rainer
Also mal ganz langsam. Das wurde doch bewusst aufgebaut mit dem Satz:Wer ist Delorian. Das stammt von Uwe und war geplant. Niemand hat ihn gezwungen, diese Zeitschleife und Delorian wieder aufzugreifen. Das kam in den 2000erBänden schon schlecht an und wird jetzt in großem Umfang wieder aufgewärmt. Der Weg des Vergessens ( von Seiten der Expokratie ) wäre in meinen Augen hier wesentlich besser gewesen. Klar, meine Meinung ist nicht wesentlich, ich sag ja auch nur für mich, das es mir nicht gefällt. Als Schriftsteller/Expokrat kann man an vielem "vorbeikommen", denn ihr seid doch die Lenker. Deshalb kann man das auch ganz anders sehen -_-

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Mr Frost » 21. April 2013, 18:09

Rainer1803 hat geschrieben:
Höllengeier hat geschrieben:Delorian ist Teil der Zeitschleife (die übrigens nicht von Uwe stammt). Gleichzeitig ist er ein ungelöstes Problem, seit sich ES nicht mehr an ihn erinnert. Wer sich mit Delorian beschäftigt, kommt an der Zeitschleife nicht vorbei. Das mag man sehen, wie man will, aber das ist so.

Der Dritte Weg ist weder "gut" noch "böse". Das sind Begriffe, die generell auf die Strukturen der HM nicht passen. Als die HM eingeführt wurden, galt die Weltsicht "Ordnung = gut, Chaos = böse". Dem ist natürlich nicht so, kann nicht so sein, ist nie so gewesen. Der Dritte Weg ist ein Weg frei von Fremdbestimmung der einen oder anderen Art, den man auf verschiedene Arten erreichen kann; eine moralische Wertung ist damit nicht verbunden. Delorian will also nicht "das Gute und erreicht das Böse", sondern er verfolgt seinen Plan. Fertig. Das "Gute" interessiert ihn nicht. Das "Böse" auch nicht. Da steht er drüber. Die Ewigen Krieger hat das Konzept von "Gut" und "Böse" auch nicht wirklich beeindruckt. Si Kitu hätte sicherlich auch herzhaft gelacht. Das SCHEMA würde fragen, was das denn für ein Unfug wäre.

Rainer
Also mal ganz langsam. Das wurde doch bewusst aufgebaut mit dem Satz:Wer ist Delorian. Das stammt von Uwe und war geplant. Niemand hat ihn gezwungen, diese Zeitschleife und Delorian wieder aufzugreifen. Das kam in den 2000erBänden schon schlecht an und wird jetzt in großem Umfang wieder aufgewärmt. Der Weg des Vergessens ( von Seiten der Expokratie ) wäre in meinen Augen hier wesentlich besser gewesen. Klar, meine Meinung ist nicht wesentlich, ich sag ja auch nur für mich, das es mir nicht gefällt. Als Schriftsteller/Expokrat kann man an vielem "vorbeikommen", denn ihr seid doch die Lenker. Deshalb kann man das auch ganz anders sehen -_-
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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Neoone » 21. April 2013, 18:19

Mir fällt gerade ebend noch ne andere Frage ein, dann hab ich auch genug gemäckert.

Nur weil Delorian sich aus dem Gedächniss von ES gelöscht hat, heißt das doch nicht, dass ES nicht von anderen über Delorians Existens und Funktion informiert werden werden kann. Mit Perry wäre es doch fast so weit gekommen.

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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von Rainer Nagel » 21. April 2013, 18:23

Rainer1803 hat geschrieben: Also mal ganz langsam. Das wurde doch bewusst aufgebaut mit dem Satz:Wer ist Delorian. Das stammt von Uwe und war geplant.
Ja, natürlich. Bestreitet ja auch niemand. Wir wurden nicht eines Morgens wach und dachten uns: "Oh, da hat sich ein Delorian in die Handlung eingeschlichen. Wo kommt der denn bloß her?"

Uwe hielt es halt für ein spannendes offenes Thema, nicht zuletzt auch mit hohem Konfliktpotenzial. Das war seine Entscheidung und letztlich die der Redaktion, die das Thema abgesegnet hat. (Falls das nicht noch auf die Zyklusplanung von Robert zurückgeht, das weiß ich nicht - ES' Frage findet sich ja schon in 2522. Ist aber auch egal - irgendjemand hat es entschieden. Bewusst. Wie jeden Zyklushintergrund.) Ich sag ja nur: Wenn man über Delorian schreibt, kommt man an der Zeitschleife nicht vorbei.

Vielleicht wollte Uwe auch einfach nur vermeiden, im Strang "Offene Themen" erwähnt zu werden ...

Rainer
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Re: Spoiler 2696: Delorian, von Hubert Haensel

Beitrag von mirona » 21. April 2013, 18:41

Bei einem solchen Thema ist es natürlich schwierig die Dramaturgie richtig hinzubekommen.

Ich finde es daher schade dass HH nicht den Weg gewählt hat einfach zu Beginn ein paar Links zu Perrypedia zu plazieren, denn dann hätte er die restlichen 60 Seiten mit Kochrezepten und allgemeinen Tips zur Welpenzucht füllen können und das Ganze wäre vielleicht sogar lesbar geworden.

Aber gut, für mich persönlich war dieser "Roman" doch ein Augenöffner, denn das Ausbreiten all dieser kosmischen Wunder in Perryversum - die grossen Zeitschleife, der Chronist, die extrem interessante Binnenstruktur von ES usw usf - hat für mich doch deutlich werden lassen dass mich dieser ganze Blödsinn jetzt einfach nicht mehr interessiert.

Leider leide ich (wie vermutlich viele andere auch) unter dieser Analfixierung einen angefangenen Zyklus auch zu Ende lesen zu müssen, aber ab Pfingsten werde ich dann ca. 52 Stunden zusätzliche Ladung in meinem Vitalenergiespeicher haben.

Das Finale wird natürlich extrem spannend, es wird wohl ein ZA-Träger de-aktiviert, jemand wird wohl mit einer Nekrophore herumfuchteln und vermutlich wird Ennerhal ein falsches Spiel mit ES gespielt haben, aber ich bin nur noch froh wenn's endlich vorbei ist.

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