Re: Titel 2694

Beitragvon Vishna » 7. März 2013, 01:28

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Vishna
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Uschi Zietsch hat geschrieben: Wobei ich aus 2693 gut und gern einen Doppelband hätte machen können ... da war der Platz viiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu kurz.


Ich sags ja, ... wir brauchen 5er-Blöcke. B-)

Nicht daß ich Uschi-Fan wäre. Mit Stickern, Autogrammkarten und Quasiorgasmen auf Foren und so. Eigentlich mach ich unter den Autoren keine großen Unterschiede.

Aber andererseits ist Sie oft anders und manchmal auch überraschend anders. Am Ende dieses Trauerspiels von Zyklus, kann das nur willkommen sein. :st:

Re: Titel 2694

Beitragvon Vishna » 7. März 2013, 01:33

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Vishna
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gejotha hat geschrieben::) Ne Doppelsusan? Hach, dann werd ich ja doch vor 2698 nochmal wg. PR zum Kiosk gehen.... *jubel* :st:


Hajo, KNF muss alle Register ziehen. Hätt er sich mal früher gekümmert ....

Re: Titel 2694

Beitragvon erzkoenig » 7. März 2013, 01:55

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erzkoenig
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Uschi Zietsch hat geschrieben:Oh, der Teaser schaut toll aus! Ich seh da zwar keine halbtransparenten Schemen, aber wenn da welche sind, dann ist das super. Und ja, der Typ IST fertig. Fix und ...


Tifflor nach seiner letzten Wanderung auf den Spuren ARCHETIMS.. und jetzt ist der schon wieder weg... }-D
Es sollte uns nachdenklich stimmen, dass "jemanden anführen" im Deutschen auch heißen kann jemanden zu betrügen
Lichtenberg

Re: Titel 2694

Beitragvon jogo » 7. März 2013, 07:56

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jogo
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Uschi Zietsch hat geschrieben:Oh, der Teaser schaut toll aus! Ich seh da zwar keine halbtransparenten Schemen, aber wenn da welche sind, dann ist das super. Und ja, der Typ IST fertig. Fix und ...


Hast du beim Romanschreiben BAP gehört? Do kanns zaubere? :)

E wieß Blatt Papier, ne Bleisteff, Jedanke bei dir setz ich
Ahm Finster un hühr, wat sich avvspillt vür der Dür, bess ich
Avvrötsch en die Zick, en der et dich für mich nit joov
un mir ming Levve vürm Daach X op einmohl vüürkütt wie en Stroof.

Do kanns zaubre, wie din Mamm, die Kate läät,
- Irjendsujet muss et sinn -
Jede Andre hätt jesaat: 'Et ess zo spät,
dä Typ ess fäädisch, nä dä typ,
Dä krisste wirklich nit mieh hin.'


Mem Rögge zur Wand, spaßend un jede Nacht voll woor ich,
Ming bessje Verstand hassend, total vun der Roll wor ich.
T'schlemmste woor, als mir, wie do mich endlich registriert,
Entsetzlich klarwood, dat et jetz oder nie met uns zwei passiert.

Mensch woor ich nervös, als ich dir alles jesaat - hektisch
Un trotzdämm erlös, weil do mich nit treck ussjelach un dich
Für mich intressiert häss, für all dä Stuss, dä uss mir kohm
Für all dä Laber, dä'sch jebraat hann, weil die Chance zo
plötzlich kohm.

Do kanns zaubre ...

E wieß Blatt Papier, ne Bleisteff, Jedanke bei die setz ich
Ahm Finster un hühr en mich, krich kaum jet notiert, weil ich
Immer noch nit raffe, dat mir uns tatsächlich hann,
Un mir deshalb halt wießmache,
Dat do wirklich zaubre kanns ...
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

Re: Titel 2694

Beitragvon Uschi Zietsch » 7. März 2013, 09:24

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Uschi Zietsch
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Nein, diese Sprache verstehe ich nicht. :devil: Genau gesagt, habe ich gar keine Musik gehört.

Re: Titel 2694

Beitragvon Oomph Amber » 7. März 2013, 13:11

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Oomph Amber
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Uschi Zietsch hat geschrieben:
Oomph Amber hat geschrieben:Mal eine ganz andere Frage : Hören wir mal wieder was von den Aarus (eines meiner Lieblingsvölker) ?

Nicht in diesen beiden Bänden. Ich weiß nicht, ob die neue Expo-Factory in der Richtung etwas planen wird - gehe aber eher nicht davon aus. Nach vorn, ist die Devise! ;)

Schade, Schade, die hattest Du sooooo gut beschrieben, Deine Bände über die Aarus haben zu denen gehört, die ich in den letzten Jahren wirklich genossen habe.
Zuletzt geändert von jogo am 7. März 2013, 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Quotes repariert

Re: Titel 2694

Beitragvon Klaus N. Frick » 7. März 2013, 15:25

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Klaus N. Frick
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Vishna hat geschrieben:
Hajo, KNF muss alle Register ziehen. Hätt er sich mal früher gekümmert ....


Na komm: 2012 haben Uschi und ich fleißig an der »Schattenlord«-Serie zusammengearbeitet ...

Re: Titel 2694

Beitragvon Uschi Zietsch » 8. März 2013, 00:21

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... nicht zu vergessen der 2652! :P

Re: Titel 2694

Beitragvon wepe » 8. März 2013, 00:27

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wepe
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Uschi Zietsch hat geschrieben:Nein, diese Sprache verstehe ich nicht. :devil: ...

Uschi, das da oben ist auch keine Sprache, sondern Ethno-Nostalgie für Touris, wird als Kölsch bezeichnet und bevorzugt gesungen.
Übrigens den gleichen Begriff verwenden sie auch für ein dünnes Kaltgetränk in unanständig schmalen kleinen Gläsern, was die dortigen Ureinwohner für Bier halten - aber auch keines ist ... :devil: :saus:
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de

Re: Titel 2694

Beitragvon Heiko Langhans » 8. März 2013, 17:30

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Wo ist der Like-Button, wenn man ihn braucht?

Halb fünf, Feierabend. Gut dass Du mich dran erinnerst, Werner - Humpen nässen und ab dafür. :st:

Re: Titel 2694

Beitragvon Kemoauc » 13. März 2013, 16:34

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Ein Terraner vor der letzten Entscheidung - sein Tod könnte ein Schlüssel werden

Wir schreiben das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Auf bislang ungeklärte Weise verschwand das Solsystem mit seinen Planeten sowie allen Bewohnern aus dem bekannten Universum.

Die Heimat der Menschheit wurde in ein eigenes kleines Universum transferiert, wo die Terraner auf seltsame Nachbarn treffen, die sich alles andere als freundlich verhalten. Nach zahlreichen Verwicklungen kann jedoch Reginald Bull einen Waffenstillstand erreichen.
Nun müssen die Menschen mit einem Eindringen QIN SHIS rechnen, jener negativen Superintelligenz, die sich dieses Taschenuniversum geschaffen hat.

Allerdings konnte der Feind nicht damit rechnen, dass sich seine ehemaligen Verbündeten neu orientiert haben und an der Seite Terras stehen.
Einer jener Menschen, die am meisten unter den Ereignissen litten, ist Shamsur Routh - er wagte alles, um seine Tochter von den Sayporanern zurückzuholen. Und obwohl ohne ihn der Frieden kaum möglich gewesen wäre, verliert er persönlich dabei alles: seine Familie, seinen Verstand und sein Leben. Seine letzte Reise endet im TODESLABYRINTH ...
"Es ist dunkler, wenn ein Stern erlischt, als wenn er nie geleuchtet hätte." - Alaska Saedelaere
Bild
"Erst dann, wenn wir selber ein Gesicht haben, werden uns die Götter Auge in Auge gegenüberstehen." - C.S. Lewis

Re: Titel 2694

Beitragvon Schnurzel » 13. März 2013, 16:41

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Kemoauc hat geschrieben:Von Amazon:

Ein Terraner vor der letzten Entscheidung - sein Tod könnte ein Schlüssel werden

Wir schreiben das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Auf bislang ungeklärte Weise verschwand das Solsystem mit seinen Planeten sowie allen Bewohnern aus dem bekannten Universum.

Die Heimat der Menschheit wurde in ein eigenes kleines Universum transferiert, wo die Terraner auf seltsame Nachbarn treffen, die sich alles andere als freundlich verhalten. Nach zahlreichen Verwicklungen kann jedoch Reginald Bull einen Waffenstillstand erreichen.
Nun müssen die Menschen mit einem Eindringen QIN SHIS rechnen, jener negativen Superintelligenz, die sich dieses Taschenuniversum geschaffen hat.

Allerdings konnte der Feind nicht damit rechnen, dass sich seine ehemaligen Verbündeten neu orientiert haben und an der Seite Terras stehen.
Einer jener Menschen, die am meisten unter den Ereignissen litten, ist Shamsur Routh - er wagte alles, um seine Tochter von den Sayporanern zurückzuholen. Und obwohl ohne ihn der Frieden kaum möglich gewesen wäre, verliert er persönlich dabei alles: seine Familie, seinen Verstand und sein Leben. Seine letzte Reise endet im TODESLABYRINTH ...

Shamsur Routh - ich habe nicht geglaubt, von ihm wieder zu lesen

Re: Titel 2694

Beitragvon Oomph Amber » 13. März 2013, 16:42

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Hmmm und im nächsten Band geht es dann um das Totenhirn. Ob es da wohl einen Zusammenhang gibt ????

Re: Titel 2694

Beitragvon Sonnentransmitter » 13. März 2013, 17:09

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Kemoauc hat geschrieben:Von Amazon:

Nun müssen die Menschen mit einem Eindringen QIN SHIS rechnen, jener negativen Superintelligenz, die sich dieses Taschenuniversum geschaffen hat.

Und logischerweise können die Menschen in der Anomalie nichts von den Ergebnissen des Kampfes in Escalian wissen (genausowenig wie der Leser). Sehr gut, dass diese Vorschauen nicht die Ergebnisse der davor liegenden Romane spoilern. Begrüße das!

Re: Titel 2694

Beitragvon Sonnentransmitter » 13. März 2013, 17:10

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Sonnentransmitter hat geschrieben:Bärtig ist die Figur auf diesem TiBi-teaser für #2694 in der Tat nicht. ;) Dafür sieht er ganz schön - nun ja - fertig aus. :devil:
Bild

Tja, sieht nach der Vorschau so aus, als wäre Shamsour Routh abgebildet....

Re: Titel 2694

Beitragvon Schnurzel » 14. März 2013, 11:00

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Oomph Amber hat geschrieben:Hmmm und im nächsten Band geht es dann um das Totenhirn. Ob es da wohl einen Zusammenhang gibt ????

Wäre zu vermuten

Re: Titel 2694

Beitragvon Negasphäre » 22. März 2013, 09:36

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Negasphäre
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Hauptpersonen:
Shamsur Routh – Der Journalist zerbricht und vergeht.
Saram Ialtek – Ein Mediker nimmt seine Verantwortung ernst.
Palko – Der Pfleger schließt Freundschaft mit einem Sterbenden.
Anicee Ybarri – Shamsurs Tochter besucht ihn ein letztes Mal.
Chourtaird – Der neue Herrscher der Sayporaner trifft seinen terranischen Ziehsohn.

Re: Titel 2694

Beitragvon Rainer1803 » 23. März 2013, 14:14

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Rainer1803
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die wöchentliche Leseprobe
Spoiler:
Ein Terraner vor der letzten Entscheidung –
sein Tod könnte ein Schlüssel werden
Wir schreiben das Jahr 1469 Neuer Galaktischer
Zeitrechnung (NGZ) – das entspricht dem Jahr
5056 christlicher Zeitrechnung. Auf bislang ungeklärte
Weise verschwand das Solsystem mit
seinen Planeten sowie allen Bewohnern aus dem
bekannten Universum.
Die Heimat der Menschheit wurde in ein eigenes
kleines Universum transferiert, wo die Terraner
auf seltsame Nachbarn treffen, die sich alles
andere als freundlich verhalten. Nach zahlreichen
Verwicklungen kann jedoch Reginald Bull
einen Waffenstillstand erreichen.
Nun müssen die Menschen mit einem Eindringen
QIN SHIS rechnen, jener negativen Superintelligenz,
die sich dieses Taschenuniversum geschaffen
hat.
Allerdings konnte der Feind nicht damit rechnen,
dass sich seine ehemaligen Verbündeten
neu orientiert haben und an der Seite Terras
stehen.
Einer jener Menschen, die am meisten unter den
Ereignissen litten, ist Shamsur Routh – er wagte
alles, um seine Tochter von den Sayporanern
zurückzuholen. Und obwohl ohne ihn der Frieden
kaum möglich gewesen wäre, verliert er persönlich
dabei alles: seine Familie, seinen Verstand
und sein Leben. Seine letzte Reise endet im
TODESLABYRINTH ...
5 Susan Schwartz
Die Hauptpersonen des Romans:
Shamsur Routh – Der Journalist zerbricht und vergeht.
Saram Ialtek – Ein Mediker nimmt seine Verantwortung
ernst.
Palko – Der Pfleger schließt Freundschaft mit einem
Sterbenden.
Anicee Ybarri – Shamsurs Tochter besucht ihn ein
letztes Mal.
Chourtaird – Der neue Herrscher der Sayporaner trifft
seinen terranischen Ziehsohn.
1.
12. Januar 1470 NGZ:
Terrania, Ralph-Artur-Klinik
Mein Name ist Shamsur Routh, und
ich werde bald sterben.
Interessiert das jemanden?
Nein.
Ich werde einsam und verlassen sterben.
Niemand denkt mehr an mich.
Niemand erinnert
sich mehr an mich.
Niemand weiß mehr,
was ich getan habe.
Ich werde genauso
elend verrecken wie
ein Wurm, den nicht
einmal mehr der Vogel
anrührt.
Das ist so verdammt
ungerecht!
*
»Saram! Saram! Er hat es schon wieder
getan!«
Stationsleiter Saram Ialtek schreckte
hoch. Er war eingenickt, nur für einen
kurzen Moment, wie der rasche
Blick auf die Uhrprojektion an der
Wand zeigte. Er berührte das Sensorfeld
seines Arbeitstisches. »Palko?«
»Ja, Chef.« Der Imarter klang zerknirscht.
»Tut mir leid, dich zu wecken,
ich weiß, du wolltest für fünfzehn Minuten
Ruhe. Aber er ist abgehauen.«
Müde rieb sich Ialtek das Gesicht.
»Wie hat er es diesmal geschafft?«
»Essenausgabe.«
»Warum war die Tür nicht verschlossen?
«
»Er ist kein Gefangener, mit Verlaub.
Außerdem schien er heute Morgen sehr
klar.«
»Bis zum nächsten Anfall. Stell das
übliche Suchteam zusammen! Dann
sucht ihn! Er kann nicht weit kommen.
Bringt ihn anschließend zu mir.«
»Geht klar, Chef.«
Ialtek war beunruhigt. Er sollte die
Familie herholen, vielleicht brachte
dies Besserung. Andererseits ... es könnte
den Patienten zu sehr aufregen und
alles nur verschlimmern. Shamsur
Routh musste zuerst zur Ruhe kommen,
bevor er in der Lage
war, Besuch zu empfangen.
Er musste
stabiler werden.
Was für ein Witz.
Stabiler? Wie sollte
das funktionieren?
Jede Stunde, die er
überlebte, war bereits
ein Geschenk,
mit dem man nicht
rechnen durfte.
Die Familie sollte
deshalb Abschied
nehmen können.
Eben! Es sollte ein Abschied, kein
Schock sein, ihn in diesem Zustand zu
erleben.
Es war fraglich, ob sie überhaupt
kommen konnten.
Der Mediker starrte aus dem Fenster.
Die Sonne schien dort draußen. Ja. Die
Sonne. Die echte Sonne, Sol, kein
künstliches Licht aus einem Atomsonnenpulk
mehr. Der Fimbul-Winter war
beendet worden, ein überwältigender
Moment planetenweit ... nein, im ganzen
System. Wildfremde Menschen hatten
sich auf den Straßen in den Armen
gelegen, geweint und gelacht, gefeiert
und getanzt ...
Die vergangenen Tage waren reich an
Umwälzungen gewesen. Die Sonne
kehrte zwar zurück, aber die »Sayter-
6 Susan Schwartz
raner« und dazu viele weitere Menschen
– insgesamt 35 Millionen Menschen
– waren freiwillig ins Weltenkranz-
System ausgewandert, wo sie
sicher sein sollten vor allen Unbilden,
die über das Solsystem hereinbrechen
sollten. Der Umbrische Rat hielt sich
noch auf Terra auf, seine Mitglieder
würden als Letzte ihren ehemaligen
Mutterplaneten verlassen.
Gleichzeitig aber gab es neue alarmierende
Nachrichten ... Saram wusste
nicht genau, welche, denn es war strikte
Geheimhaltung angeordnet worden.
Er hatte lediglich über diverse Kanäle
ein paar Gerüchte mitbekommen, die
irgendetwas von einer »Veränderung
der Anomalie« besagten.
Was immer das bedeuten mochte,
ging ihn allerdings nicht direkt an. Er
war Mediker und hatte seine Aufgabe
zu erledigen: Leben zu retten. Und vor
allem das Leben dieses einen Mannes,
der aufgrund seiner familiären Beziehungen
sehr prominent war. Sogar Reginald
Bull hatte sich nach ihm erkundigt
und gewünscht, auf dem Laufenden
gehalten zu werden. Wobei das
nicht ganz ernst gemeint sein konnte,
weil der Resident derzeit wichtige Dinge
zu erledigen hatte. Ialtek schickte
trotzdem jeden Abend einen Bericht an
das Residenz-Büro. Er erwartete keine
Antwort, und damit behielt er recht.
Vor allem aber schien Sarams Patient
für den Konsul der Sayporaner sehr bedeutend
zu sein, da dieser im Gegensatz
zu Bull ständig anrief.
Ein Blinken signalisierte eine Nachricht,
und der Absender war schnell
identifiziert. Ah, wie aufs Stichwort:
der nächste Anruf.
»Ich kann nichts weiter dazu sagen«,
wiederholte Ialtek wie jedes Mal nach
den üblichen einleitenden Floskeln. »Es
tut mir leid, Chourtaird, aber Shamsur
Routh ist nicht in der Lage, Besuch zu
empfangen.«
»Ich bin kein Besuch, ich bin ... nun,
wie eine Art Ziehvater für ihn«, erwiderte
der Sayporaner. »Ich könnte sicherlich
etwas für ihn tun.«
Ja, irgendwelche Organe entnehmen
und für dich selbst verwenden. Saram
wusste Bescheid über dieses Volk, zum
Teil von Shamsur selbst, wenn er in klaren
Momenten von seiner Odyssee
durch das Weltenkranz-System erzählte.
Auch wenn Terraner und Sayporaner
mittlerweile zumindest zum Teil »Verbündete
« waren, musste er keine
Freundschaft für diese Leute empfinden.
Und Chourtaird gegenüber hegte
er sogar eine strikte Abneigung.
»Ich bin sicher, Shamsur würde sich
freuen, mich zu sehen«, wandte Chourtaird
ein. »Er muss sich sehr einsam
fühlen.«
Ja, vielleicht. Vielleicht auch nicht.
»Ich kann es nicht verantworten,
nicht derzeit«, lehnte der Mediker dennoch
ab. »Ich bin für ihn verantwortlich,
es ist meine unumstößliche Entscheidung.
Versuch also gar nicht erst,
mich über die Einschaltung höhergeordneter
Stellen beeindrucken zu wollen.
«
Der Sayporaner schien nachzudenken.
»Es wäre sehr wichtig, dass ich dabei
bin, wenn er ... Nun, du weißt, was
ich meine.«
»Er stirbt. Ja.« So zartfühlend? Saram
vermutete dahinter einen psychologischen
Trick, sich »menschlich« zu
geben. Er dachte ebenfalls nach. »Willst
du Abschied nehmen?«
»Das möchte ich. Und vielleicht kann
ich noch etwas für ihn tun. Wir beide ...
Nun, etwas verbindet uns. Als sein sayporanischer
Ziehvater möchte ich ihm
Todeslabyrinth 7
das letzte Geleit geben. Er muss den
richtigen Weg finden.«
Der Mediker gab sich einen Ruck.
»Also schön, ich gebe dir Bescheid.«
»Vielen Dank! Ich halte mich bereit.«
Verdammt, dachte Saram, als die Verbindung
beendet war. Wenn es nur jemanden
gäbe, der etwas tun könnte ...
*
Zu fünft suchten sie nach dem Verschwundenen.
Shamsur Rouths Geist
mochte zerrüttet sein, aber seine journalistischen
Instinkte als Reporter waren
noch nicht erloschen. Er wusste
genau, wo er sich verstecken musste,
um nicht bemerkt zu werden.
»Vielleicht hat er die Etage schon verlassen?
«, überlegte die Ara-Praktikantin
Korafin.
»Unwahrscheinlich.« Palko benutzte
die biometrische Ortung, aber das war
in diesem riesigen Klinikkomplex nicht
einfach. Die Frequenzen überlagerten
sich gegenseitig, und ständig musste er
neu kalibrieren, um die Störsignale herauszufiltern.
Ganz abgesehen davon,
dass die Labors, Untersuchungs- und
OP-Räume abgeschirmt waren. »Ich
habe alle Aufzüge gesperrt, also kann
er nicht weg.«
»Aber er hatte doch einen Vorsprung.«
»Korafin, das Problem ist ... Ich glaube
nicht, dass er so schnell einen Lift
findet. Er mag beim Verlassen des Zimmers
vielleicht einen Plan gehabt haben,
aber der ist unterwegs verloren
gegangen. Sein Kurzzeitgedächtnis ist
bereits nahezu zerstört.«
»Möglicherweise will der arme Kerl
längst wieder zurück, findet aber den
Weg nicht mehr«, stimmte ein anderer
Pfleger zu.
»Wir werden ihn finden.« Palko gab
sich zuversichtlicher, als er war. Schon
bei der ersten Suche hatten sie über
drei Stunden gebraucht, bis sie den
ehemaligen Journalisten gefunden hatten.
So lange waren auch die Aufzüge gesperrt
gewesen – es hatte beinahe einen
Aufstand gegeben und Beschwerden
gehagelt. Das kam erneut auf ihn zu.
Im Geiste sah er sie alle schon vor sich.
Wegen eines Mannes wurde der gesamte
Betrieb lahmgelegt? Wann wurde
derjenige, der für diese Inkompetenz
verantwortlich war, endlich gefeuert?
Sollte das von nun an jeden Tag passieren?
Ja, vielleicht sogar öfter. Das Schlimme
war, sie konnten nicht berechnen,
wo Routh hinging, da jede Flucht stets
die Folge einer Desorientierung und
eines unkontrollierbaren Angstzustands
war. Von daher gab es keine gezielte
Bewegungsrichtung, sondern
alles wirkte wie ein von Panik beherrschter
Zickzacklauf, dessen Richtung
sich jedes Mal änderte, sobald
Routh Gefahr lief, entdeckt zu werden,
und auswich.
Und der Komplex war groß, mit über
zweitausend Krankenzimmern, medizinischen
und technischen Einrichtungen,
Kammern und Archiven; so war
das auf jeder Etage. Dieses Gebäude in
der Innenstadt, am südwestlichen Ende
des Goshun-Sees gelegen, war das Modernste,
was die Medizin derzeit zu bieten
hatte, einschließlich wohnlich eingerichteter
Zimmer, dazu Aufenthaltsräume,
Fitnesseinrichtungen und
verglaste Gärten für Spaziergänge.
Und natürlich mit Restaurant und Café.
Wie ein Hotel präsentierte es sich
trotzdem nicht, die Gänge waren zwar
in freundlichem Pastellorange gehalten
8 Susan Schwartz
Gespannt darauf, wie es weitergeht?
Diese Leseprobe findet ihre Fortsetzung im PERRY RHODAN-Roman 2694 mit dem Titel
»Todeslabyrinth«. Ab 5. April 2013 gibt es diesen Roman im Zeitschriftenhandel zu kaufen.
Zum Download steht der PERRY RHODAN-Roman dann auch bei diversen Download-Anbietern als
E-Book und als Hörbuch zur Verfügung.
Kontakt: Heidrun.Imo@perry-rhodan.net
und mit warmem Licht ausgeleuchtet,
aber es war und blieb eine Klinik, in der
sich kein Patient freiwillig aufhielt und
nur so lange wie nötig.
Trotz der funktionalen Aufbauweise
gab es Dutzende Möglichkeiten, sich zu
verstecken. Sie konnten schließlich
kaum laut rufend durch die Gänge
trampeln und alle anderen Patienten
verstören.
Immerhin, eines konnten sie eingrenzen
– Routh schaffte es vermutlich nicht
bis in den Freizeitbereich. Er war sicher
noch irgendwo in einem Klinikgang.
Trotzdem blieben immer noch viele
Räume zu durchsuchen ...
Ialtek schickte stets Palko vorweg,
weil Shamsur nicht nur so etwas wie
Vertrauen zu dem Imarter aufgebaut
hatte – er konnte sich wahrscheinlich
auch an ihn erinnern. Wie alle seines
Volkes war er groß, mit tonnenförmiger
Brust, birkenblattgrüner Haut, violetten
Haaren und vor allem einer voluminösen
Stimme. Eine Erscheinung, die
man nicht so schnell vergaß. Bisher hatte
es funktioniert, Ialtek und Palko gemeinsam
hofften auf ein weiteres Mal.

Re: Titel 2694

Beitragvon Rainer1803 » 3. April 2013, 08:01

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mmmh, letzte Woche in Neo das Thema Seele, diese Woche in der EA das Leben nach dem Tod. Werden die Serien jetzt thematisch zusammengeführt, oder gehen wir auf Mystery zu ?
Info/ Minispoiler, nur lesen wenn man das Wichtigste aus dem Roman wissen will
Spoiler:
Delorian hat ALLDAR geklaut und mit dem Totenhirn gekoppelt

Re: Titel 2694

Beitragvon Schnurzel » 3. April 2013, 08:04

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Rainer1803 hat geschrieben:mmmh, letzte Woche in Neo das Thema Seele, diese Woche in der EA das Leben nach dem Tod. Werden die Serien jetzt thematisch zusammengeführt, oder gehen wir auf Mystery zu ?
Info/ Minispoiler, nur lesen wenn man das Wichtigste aus dem Roman wissen will
Spoiler:
Delorian hat ALLDAR geklaut und mit dem Totenhirn gekoppelt

Spoiler:
Überrascht mich das? Nein!

Re: Titel 2694

Beitragvon Atlan » 4. April 2013, 08:55

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Hab den Roman heute Nacht in einem Rutsch durchgelesen.
Wow!
Uschi versteht es wieder mehr hervorragend, Personen "lebensecht" zu charakterisieren. Dieser Roman hat mich wirklich gefesselt - auch wenn es im ganzen Roman, knapp zusammengefasst, lediglich um das Sterben und den Tod eines einzelnen Mannes geht. Diese Geschichte hat mich echt bewegt. Vielen Dank dafür, liebe Uschi... :st:

Ich will hier natürlich dem Spoiler nix vorweg nehmen, aber Shamsur Routh geht auf eine Reise, die sehr interessant ist. Und eine brennende Frage zu einem bestimmten Thema wird auf den letzten Romanseiten auch gelöst.
Arkonide aus Überzeugung ... :D

Re: Titel 2694

Beitragvon Casaloki » 4. April 2013, 09:16

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Bin dran und drin. Spoiler gibts heute mittag. :st:
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner

Re: Titel 2694

Beitragvon ganerc » 4. April 2013, 09:17

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ganerc
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Atlan hat geschrieben:Hab den Roman heute Nacht in einem Rutsch durchgelesen.
Wow!
Uschi versteht es wieder mehr hervorragend, Personen "lebensecht" zu charakterisieren. Dieser Roman hat mich wirklich gefesselt - auch wenn es im ganzen Roman, knapp zusammengefasst, lediglich um das Sterben und den Tod eines einzelnen Mannes geht. Diese Geschichte hat mich echt bewegt. Vielen Dank dafür, liebe Uschi... :st:

Ich will hier natürlich dem Spoiler nix vorweg nehmen, aber Shamsur Routh geht auf eine Reise, die sehr interessant ist. Und eine brennende Frage zu einem bestimmten Thema wird auf den letzten Romanseiten auch gelöst.

Ich bin momentan kurz vor Schluß und "Wow"e mit. Sehr bewegend auch für mich.

Und sie hat auch noch eine kleine Hommage an eine leider auch schon verstorbene Frau ins Heft gepackt, die einigen von uns in jungen Jahren vergnügliche Stunden bescherte. Und das sicher ab und zu auch heute noch tut. :D :pfeif:
Bild

Re: Titel 2694

Beitragvon Atlan » 4. April 2013, 09:18

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Atlan
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Casaloki hat geschrieben:Bin dran und drin.

DU bist Boris Becker? :P :D
Spoiler gibts heute mittag. :st:

Fein... ;)
Arkonide aus Überzeugung ... :D

Re: Titel 2694

Beitragvon ganerc » 4. April 2013, 09:21

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ganerc
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Atlan hat geschrieben:
Casaloki hat geschrieben:Bin dran und drin.

DU bist Boris Becker? :P :D
er schreibt in der Besenkammer, ich bin platt! :o
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