Wie gefällt

die Story des Romans? - Note 1
14
9%
Note 2
21
13%
Note 3
9
6%
Note 4
3
2%
Note 5
0
Keine Stimmen
Note 6
3
2%
Keine Bewertung
3
2%
der Schreibstil des Autors? - Note 1
20
13%
Note 2
21
13%
Note 3
4
3%
Note 4
4
3%
Note 5
0
Keine Stimmen
Note 6
0
Keine Stimmen
Keine Bewertung
3
2%
die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
13
8%
Note 2
18
12%
Note 3
10
6%
Note 4
4
3%
Note 5
0
Keine Stimmen
Note 6
3
2%
Keine Bewertung
3
2%
 
Abstimmungen insgesamt : 156
Benutzeravatar
Offline
Robert Corvus
Oxtorner
Beiträge: 603
Registriert: 19. September 2013, 14:38
Wohnort: Köln
perry-fan hat geschrieben:Auch ich finde den Roman klasse, ...

Das freut mich. :)

perry-fan hat geschrieben:... es war mein erster Corvus-Roman,

Das muss ja nicht so bleiben - bereits nächste Woche folgt ein weiterer. ;)

perry-fan hat geschrieben:Das Kapitel 9 war für mich nach zweimaligem Lesen ein echtes Highlight. Ich mag solche experimentellen (oder wie man es auch immer nennen will) Passagen.

Das bestärkt mich in meinem Vorhaben, dieses Kapitel - neben einigen anderen - bei der Lesung im Café Duddel vorzutragen.
Benutzeravatar
Offline
dandelion
Kosmokrat
Beiträge: 7084
Registriert: 15. August 2013, 22:23
Das bonbonfarbige Titelbild wirkt eher abschreckend. Aber dafür kann der Roman ja nichts und nachdem ich hier soviel Positives gelesen habe, werde ich jetzt doch zugreifen.
Benutzeravatar
Offline
Skörld
Terraner
Beiträge: 1264
Registriert: 29. Juni 2012, 22:44
Wohnort: Mal hier, mal da.... ;)
Ich muss sagen, ich bin mit einem gewissen "negativen Bias" an das Heft gegangen, weil ich mit der Posbiparanoiaebene bisher nicht viel anfangen kann; ich finde sie an den Haaren herbei gezogen.
Wozu der Stunt mit den Posbis? Jemand, der mit irgendwelchen Prionen so spezifische Verhaltensänderungen provozieren kann, der kann das nicht nur bei Posbis sondern auch bei natürlich gewachsenen Gehirnen. Wahrscheinlich geht das da sogar einfacher, weil die Eigendiagnose nicht so gut ausgeprägt ist.
Einfach mal ein bisschen Staub auf der aktuell angesagten Ferienmeile ablassen und ein paar Monate später findet die halbe Galaxie den VM toll und tritt mit wehenden Fahnen dem Tamanium bei.

Naja, abgesehen davon ist es ein durchaus guter Roman.
Ich mag die unterschiedlichen Charaktere und ihre Interaktion, auch wenn gerade Bughassidow gegen viele "Nebenfiguren" nicht anstinken kann und im Vergleich hölzern und passiv daherkommt.

Gerade im Hinblick auf diese "Nebenfiguren" sollten die Eleyshion nächstes Heft besser ein gutes Gegenmittel herausrücken.
Offline
marietta292
Siganese
Beiträge: 96
Registriert: 5. September 2015, 08:13
Wohnort: Dietzenbach
Sehr guter Roman, gut geschrieben, gute Story. Mir haben die Charaktere auf der Krusenstern schon im letzten Zyklus mit am besten gefallen. :st:
Benutzeravatar
Offline
Robert Corvus
Oxtorner
Beiträge: 603
Registriert: 19. September 2013, 14:38
Wohnort: Köln
Skörld hat geschrieben:Jemand, der mit irgendwelchen Prionen so spezifische Verhaltensänderungen provozieren kann, der kann das nicht nur bei Posbis sondern auch bei natürlich gewachsenen Gehirnen.

Ich bin gespannt, ob Du Deine Einschätzung nach der Lektüre des Anschlussbands (also 2825 Unter dem Sternenbaldachin) änderst. Dort wird eine Begründung angeboten, wieso unter allen Spezies ausgerechnet die Posbis für diese Art Angriff prädestiniert sind. Eine - allerdings sehr dünne - Spur zu dieser Begründung wird auch im vorliegenden Band bereits gelegt.

Skörld hat geschrieben:Naja, abgesehen davon ist es ein durchaus guter Roman.

Das freut mich. :)
Benutzeravatar
Offline
Mark Fleck
Plophoser
Beiträge: 375
Registriert: 7. August 2014, 12:30
Wohnort: Kreis Bad Kreuznach
Ich machs mal kurz :D Der Roman hat mir gefallen und ich bin gepsannt wie es weiter geht :st:

2/2/2
Offline
hz3cdv
Kosmokrat
Beiträge: 8551
Registriert: 29. Juni 2012, 14:19
Tja. Hm. Nun ja. Ich denke mal, ich warte mit meiner Einschätzung mal, bis der nächste Roman gelesen ist. Schlecht war der Roman nicht, aber vom Hocker gerissen hat er mich auch nicht.

Positiv: die Figur Amayas, es kamen keine Tiuphoren vor.

Negativ: die Zeitstreckungen im Roman (Triebwerksausfall usw.), um an die aktuelle Handlungszeit anzuschließen, wirkten auf mich etwas gezwungen.

Nach der Atlanc-Handlungsebene fiel das jetzt etwas ab. Aber schauen wir mal, was der nächste Band bringt. Vielleicht werden da ja einige Rätsel geklärt. Vor allem bin ich neugierig auf die Anoree. Die dürfte in der Tat hier gestrandet sein.

PS: ich persönlich hätte die Sexszene zwischen Bughasdidow und Ara gerne ausführlicher gehabt (sabber) und nicht nur das Vorspiel des Vorspiels, wundere mich aber, dass noch kein Aufschrei durchs Forum ging. Sind wir etwa toleranter und gelassener geworden? :unschuldig:
Benutzeravatar
Offline
Robert Corvus
Oxtorner
Beiträge: 603
Registriert: 19. September 2013, 14:38
Wohnort: Köln
hz3cdv hat geschrieben:Positiv: die Figur Amayas, es kamen keine Tiuphoren vor.

Es könnte sein, dass Exposéteam und Redaktion mir mit Bedacht keinen Tiuphoren-Stoff zugeteilt haben. Man kennt dort das, was ich sonst so schreibe, und unter zwölf Toten fange ich in der Regel gar nicht erst an. Wenn die Leserschaft also "schon jetzt" betrübt über den hohen Gewaltanteil in den Tiuphoren-Romanen ist, könnten ihr bei einer Behandlung des Themas durch meine Wenigkeit die Sinne schwinden ... :devil:
... oder das Lektorat hätte viel Arbeit damit gehabt, die Schilderungen zu glätten. :o)

hz3cdv hat geschrieben:Negativ: die Zeitstreckungen im Roman (Triebwerksausfall usw.), um an die aktuelle Handlungszeit anzuschließen, wirkten auf mich etwas gezwungen.

Das sehe ich selbst zwar nicht genauso, aber doch ähnlich. Aus meiner Perspektive und wenn es nur um die KRUSENSTERN-Geschichte gegangen wäre, hätte ich aus dem Stranden im Leerraum auch eine Geschichte in üblicher Paperbacklänge (= 3 - 4 PERRY-RHODAN-Heftromane) komponieren können. Dabei hätte man dann mehr Fokus auf die zwischenmenschlichen Spannungen gelegt, die eine so lange Isolation mit sich bringt, das Ringen der Posbis mit ihren infizierten Biokomponenten hätte mehr Platz bekommen und auch die schiere Größe der KRUSENSTERN hätte man gründlicher ausgekostet. Sicher hätte es auch mehr Versuche gegeben, Hilfe zu rufen oder mit einem Beiboot welche zu holen.
Aber: Der Preis dafür hätte darin bestanden, dass die Serienhandlung einen Monat länger auf der Stelle getreten hätte. Keine der Handlungen um die Tiuphoren, um die ATLANC oder in der Vergangenheit wären vorangekommen. Stattdessen hätte man drei oder vier Wochen nur gelesen, was sich im vergangenen Jahr so auf der KRUSENSTERN getan hat. Im Serienkontext hätte ich deswegen an Stelle der Expokratur vermutlich ähnlich entschieden und festgelegt, dass dieser Nebenhandlungsstrang innerhalb eines Heftromans auf Ballhöhe zu bringen sei.

hz3cdv hat geschrieben:PS: ich persönlich hätte die Sexszene zwischen Bughasdidow und Ara gerne ausführlicher gehabt (sabber) und nicht nur das Vorspiel des Vorspiels, wundere mich aber, dass noch kein Aufschrei durchs Forum ging. Sind wir etwa toleranter und gelassener geworden? :unschuldig:

Je nach "Zoomfaktor" und "Motviwahl" kann man in dieser Richtung zwischen Romantik, Erotik und Sex unterscheiden. Ich glaube, was hier geschildert wird, ist noch im Bereich der Romantik. Würde es verfilmt, wäre die Szene mit Bughassidow und Jatin wohl kein Hindernis für die Freigabe ab 6. :)

Mark Fleck hat geschrieben:Der Roman hat mir gefallen und ich bin gepsannt wie es weiter geht

Vielen Dank, das freut mich. :)
Offline
Vlisson
Siganese
Beiträge: 40
Registriert: 7. September 2015, 11:09
Dumme Frage eines Laien:

Der Band 2824 musste diesen Inhalt haben oder hätte man ihn mit 2025 Mischen können? Also die Reise kürzer Abhandeln dafür mehr Focus auf Die Verhandlungen oder auf Konflikt XY?

Aber schon interessant wie die Meinungen hier auseinandergehen =)

Dem Großteil gefällt der Roman und setzt ihn auf die gleichen Stufe wie z.b. 2823. Respekt und gute Arbeit

Persönlich (hab ich ja schon gepostet) war er nicht meines. Mehr Fokus auf die neue Posbi KI oder den Konflikt Posbi/Mensch verbunden mit bisserl Action hätte mir viel besser gefallen. So plätscherte alles so unspannend vor sich hin, wie wenn man ein Geschichtsbuch lesen würde.

Und man hätte ja (in meinen Augen) sich einen Konflikt oder das Wachsen der KI (Amaya) rauspicken können, das hatte mich interessiert. So fand ich keinen Zugang zur Story :(

Aber du kannst mit 2825 alles retten :devil:
Offline
RolfK
Plophoser
Beiträge: 398
Registriert: 30. März 2014, 19:01
Das Heft war gut geschrieben; der Autor hat sich bewährt, bzw. gut in die EA eingeführt.
Weniger gut finde ich die Expokratenvorgabe: KRUSENSTERN fliegt indie Nähe von Eyyo, keiner wird vorgelassen. Da wird die Handlung so weit zerstückelt, dass für dieses Heft so gut wie nichts übrig bleibt.
Und wieso kann man RC nicht mehr fragen? Was habe ich übersehen/überlesen?
Benutzeravatar
Offline
Robert Corvus
Oxtorner
Beiträge: 603
Registriert: 19. September 2013, 14:38
Wohnort: Köln
RolfK hat geschrieben:Das Heft war gut geschrieben; der Autor hat sich bewährt, bzw. gut in die EA eingeführt.

Vielen Dank, das freut mich. :)

RolfK hat geschrieben:Und wieso kann man RC nicht mehr fragen? Was habe ich übersehen/überlesen?

Da hast Du eine sehr traurige Nachricht nicht mitbekommen. :(
Ich hatte das Glück, noch mit Rainer zusammenarbeiten zu dürfen.
Offline
marafritsch2705
Terraner
Beiträge: 1571
Registriert: 6. Januar 2015, 00:31
Rainer castor ist tod
Benutzeravatar
Offline
Richard
Kosmokrat
Beiträge: 6269
Registriert: 3. Mai 2013, 15:21
Wohnort: .at & TDSOTM
Robert Corvus hat geschrieben:Je nach "Zoomfaktor" und "Motviwahl" kann man in dieser Richtung zwischen Romantik, Erotik und Sex unterscheiden. Ich glaube, was hier geschildert wird, ist noch im Bereich der Romantik. Würde es verfilmt, wäre die Szene mit Bughassidow und Jatin wohl kein Hindernis für die Freigabe ab 6. :)


Jedenfalls scheint damit das Geruecht, dass Jatin & Viccor ein Paar sind, neue Nahrung bekommen haben ;).
Benutzeravatar
Offline
Haywood Floyd
Postingquelle
Beiträge: 4031
Registriert: 24. Dezember 2013, 14:13
Wohnort: Ja
Ich beantrage, an Robert Corvus einen Sonderpreis für vorbildliche Kommunikation mit dem (Forums-)Leser zu verleihen! Ich habe noch nicht erlebt. dass sich einer der Autoren so interaktiv einbringt. Bravo! :st:

Selbst MAH, dessen 'Connectivity' ebenfalls sagenhaft ist, wird hier noch übertroffen!

Das sind eben die Autoren, die den Leser wirklich ernst nehmen und sich die Zeit nehmen, mit ihm auf Augenhöhe kommunizieren! :wub:

Manche tun das gar nicht und andere eben ein bissle mehr auktorial von oben herab (CM).

Ich denke, dem Stil, den MAH und Robert Corvus (ich kann schlecht 'RC' schreiben...) pflegen, wird die Zukunft gehören!

Nicht nur was die Schreibe im Roman betrifft, sondern eben auch was die Kommunikationsfähigkeit und den Kommunikationswillen betrifft. :st:
"We starve-look at one another short of breath, walking proudly in our winter coats
wearing smells from laboratories, facing a dying nation of moving paper fantasy.
Listening for the new told lies with supreme visions of lonely tunes."


'The Flesh Failiures' aka 'Let the Sunshine in' - G. MacDermot, G. Ragni, J. Rado (1967)
Offline
Kritikaster
Superintelligenz
Beiträge: 2337
Registriert: 26. Juni 2012, 08:34
hz3cdv hat geschrieben: das Vorspiel des Vorspiels, wundere mich aber, dass noch kein Aufschrei durchs Forum ging. Sind wir etwa toleranter und gelassener geworden? :unschuldig:

Worum geht's? Ein Prä-Preludium? Muss ich überlesen haben. Oder ist das was aus meiner im grauen Dämmer verschwundenen Vergangenheit. 8-)
Benutzeravatar
Offline
Atlan
Postingquelle
Beiträge: 3612
Registriert: 25. Juni 2012, 21:15
Wohnort: Westfalen
Hab den Roman soeben zu Ende gelesen.
Dieser Roman hat mich sowohl sehr erfreut als auch tief betrübt.

Sehr erfreut wegen des EA-Erstlings von Robert, dessen Romane ich in NEO schon kennen- und schätzengelernt habe.
Das Setting dieses Romans gefiel mir sehr und Robert hat das schriftstellerisch mit einer tollen Erzählweise gelungen umgesetzt. Hat Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen, und ich freue mich schon auf die nächstwöchige Fortsetzung.
Ein dickes :st: für Robert.

Tief betrübt wegen des Blicks auf die Kommentar-Seite. Klar hat der Heftdruck einen zeitlichen Vorlauf, aber Rainers Kommentar im Wissen seines plötzlichen Todes zu lesen, hat mir doch erneut hart getroffen.
Arkonide aus Überzeugung ... :D
Benutzeravatar
Offline
Alexandra
Kosmokrat
Beiträge: 7062
Registriert: 5. Januar 2013, 18:56
Wohnort: Donnersbergkreis
Haywood Floyd hat geschrieben:Robert Corvus

RoC?
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
Benutzeravatar
Offline
Richard
Kosmokrat
Beiträge: 6269
Registriert: 3. Mai 2013, 15:21
Wohnort: .at & TDSOTM
Das wirklich tragische dabei ist, dass RaiCa hier einen Kommentar anlaesslich des Todes vor 20 Jahren von Johnny Bruck schrieb und nun wohl demnaechst jemand einen Rückblick auf RaiCa aufgrund dessen Todes schreiben muss. :(
Benutzeravatar
Offline
Richard
Kosmokrat
Beiträge: 6269
Registriert: 3. Mai 2013, 15:21
Wohnort: .at & TDSOTM
Alexandra hat geschrieben:
Haywood Floyd hat geschrieben:Robert Corvus

RoC?


RoCo wuerde ich besser finden - steht in der Tradition, dass meist 2 oder 4 stellige Abkuerzungen verwendet werden .
Offline
hz3cdv
Kosmokrat
Beiträge: 8551
Registriert: 29. Juni 2012, 14:19
Robert Corvus hat geschrieben:
....


hz3cdv hat geschrieben:PS: ich persönlich hätte die Sexszene zwischen Bughasdidow und Ara gerne ausführlicher gehabt (sabber) und nicht nur das Vorspiel des Vorspiels, wundere mich aber, dass noch kein Aufschrei durchs Forum ging. Sind wir etwa toleranter und gelassener geworden? :unschuldig:

Je nach "Zoomfaktor" und "Motviwahl" kann man in dieser Richtung zwischen Romantik, Erotik und Sex unterscheiden. Ich glaube, was hier geschildert wird, ist noch im Bereich der Romantik. Würde es verfilmt, wäre die Szene mit Bughassidow und Jatin wohl kein Hindernis für die Freigabe ab 6. :)

....




Die Freigabe ab 6 stimmt schon. Wobei, wenn es nach mir ginge, dann könnte der Zoomfaktor ruhig um einiges größer sein. Aber laut Spiegel Online erscheint ja demnächst ein neuer Roman von Charlotte Roche. ;)

Falls man noch irgendwo Wünsche für Gastautoren/Autorinnen äußern kann. :saus:


Vlission hat weiter oben geschrieben, der Roman erinnert ihn ein wenig an ein Geschichtsbuch. Ich glaube da hat er recht. Durch die beiden romaninternen Zeitsprünge von einmal sechs Monaten und einmal drei Monaten wurde für mein Empfinden beide Male die Dynamik aus der Handlung genommen. Ich überlege gerade, ob es nicht besser gewesen wäre, den Roman (oder das Exposé) anders aufzusetzen:
1. "Vorspiel" mit Anfliegen der Dunkelwolke und mehrmonatiger (zur Überbrückung der Zeitdifferenz) vergeblicher Suche nach dem Planeten.
2. Haupthandlung mit Posbi-Paranoia, Erwachen der neuen Posbi, womöglich Flucht von Bughassidow und "Gespielin" vom Schiff und Kontaktaufnahme mit Cheborpanern, Chaos an Bord durch durchdrehende Posbis, Handlung auf dem Mond.
Es hätte wahrscheinlich Gegrummel gegeben, dass es wohl sehr plotdriven sei, dass gerade zu der Zeit, wo der Kontakt hergestellt wurde, die Posbi-Paranoia ausbrach, aber was solls. So ein Setting hätte es vielleicht erlaubt, die Handlung noch dynamischer und ohne Unterbrechungen zu gestalten.

Ach ja: gut fand ich auch, dass die Posbis als Lebewesen geschildert wurden, deren Leben auch einen Wert hat und die den Menschen gleichwertige Besatzungsmitglieder der Krusenstern sind und nicht, wie früher in der Serie oft, einfach nur Inventar und Kanonenfutter.

Re: Spoiler 2824: Ein Stern in der Dunkelheit von Robert Cor

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 3. Oktober 2015, 19:27

Trevor Casalle 839
Skörld hat geschrieben:Jemand, der mit irgendwelchen Prionen so spezifische Verhaltensänderungen provozieren kann, der kann das nicht nur bei Posbis sondern auch bei natürlich gewachsenen Gehirnen. Wahrscheinlich geht das da sogar einfacher, weil die Eigendiagnose nicht so gut ausgeprägt ist. Einfach mal ein bisschen Staub auf der aktuell angesagten Ferienmeile ablassen und ein paar Monate später findet die halbe Galaxie den VM toll und tritt mit wehenden Fahnen dem Tamanium bei.

Das nennt sich dann "Psionischer Imprint" und ist die Grundlage des Hamamesch-Zyklus.
Benutzeravatar
Offline
nanograinger
Kosmokrat
Beiträge: 4872
Registriert: 18. Mai 2013, 16:07
Skörld hat geschrieben:Ich muss sagen, ich bin mit einem gewissen "negativen Bias" an das Heft gegangen, weil ich mit der Posbiparanoiaebene bisher nicht viel anfangen kann; ich finde sie an den Haaren herbei gezogen.
Wozu der Stunt mit den Posbis? Jemand, der mit irgendwelchen Prionen so spezifische Verhaltensänderungen provozieren kann, der kann das nicht nur bei Posbis sondern auch bei natürlich gewachsenen Gehirnen. Wahrscheinlich geht das da sogar einfacher, weil die Eigendiagnose nicht so gut ausgeprägt ist.

Ich denke, dass die Posbis für so einen Angriff besonders anfällig sind. Es ist quasi ein man-in-the-middle Angriff, ich hatte das schon zu PR2782 ausgeführt.
Und natürlich werden die Posbis angegriffen, weil sie der größte militärische Machtfaktor in der Milchstraße sind.

Dass dies nicht "irgendwelche Prionen" sind, hat der vorliegende Roman (auch im Kommentar) nicht einmal klargemacht. Manche Leser lassen haben sich durch den im Forum eingeführten Begriff "Zauberprionen" selbst auf eine falsche Fährte geleitet.

Ob die Eyleshioni das auch mit Gehirnen der Lemurerabkömmlinge könnten, ist eine Extrapolation, die du bisher nicht begründest hast (meines Erachtens). Es ist also eine Meinung, die ich aber nicht teile (siehe oben).

hz3cdv hat geschrieben:Ach ja: gut fand ich auch, dass die Posbis als Lebewesen geschildert wurden, deren Leben auch einen Wert hat und die den Menschen gleichwertige Besatzungsmitglieder der Krusenstern sind und nicht, wie früher in der Serie oft, einfach nur Inventar und Kanonenfutter.

Das ist richtig, allerdings ist RoCo hier nicht der Pionier, das wurde von LL und MMT (und anderen) ähnlich gehandhabt, allerdings nur auf der Krusenstern. Die Posbis in der RT werden gar nicht erwähnt. Auf der ATLANC sind scheinbar keine mehr, nachdem Jawna Tagoya "ausgestiegen" ist.

Re: Spoiler 2824: Ein Stern in der Dunkelheit von Robert Cor

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 3. Oktober 2015, 22:24

Trevor Casalle 839
ganerc hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:... hat die Hyperpenetranz nicht auch die Sternenstraßen blockiert...? Ist die Anoree gestrandet..
Davon ist nichts bekannt. Zumindest in der PP steht nichts darüber. Und RC können wir, leider leider, nicht mehr fragen. :(

Niemand weiß, was mit den Schwarzen Sternenstraßen geschehen ist. Das wurde nie thematisiert. Das Perseus-Black-Hole wurde aber meines Wissens nach nie geschlossen. Und die Anoree blieben die Verwalter der Schwarzen Sternenstraßen. Keine Ahnung, was mit der Hyperimpedanzerhöhung dann geschah. Es sollten aber zwei Dinge klar sein: die Schwarzen Sternenstraßen haben auch Zeiten wiederholt geänderter Hyperimpedanz überlebt (damit aber auch die Kontrollstationen) - und die Anoree haben sehr darauf geachtet, dass die Sternenstraßen nur für "nicht-profane" Dinge genutzt werden durften.

Da steckt ein Riesen-Potenzial in der Geschichte. Denn es gibt je Galaxis nur sehr wenige (maximal fünf) Endpunkte der Schwarzen Sternenstraßen. Amagorta ist geschlossen, Paura aber nicht, Siragusa auch nicht und Perseus auch nicht. Ob es noch 1-2 weitere Stationen der Schwarzen Sternenstraßen in der Milchstraße gibt, weiß niemand. Und das Perseus-Black-Hole hatte zusätzlich auch noch eine Zeittransmitter-Funktion. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte auflöst.
Offline
welle
Oxtorner
Beiträge: 622
Registriert: 29. Juni 2012, 23:59
Sorry, erst mal OT:
Ich habe auch erst hier im Spoiler davon erfahren, dass Rainer Castor gestorben ist.
ME. so ziemlich das Schlimmste, was der Serie passieren konnte.

Nun zum Roman:
Robert Corvus kenne ich von NEO, für mich ein absoluter Spitzenautor.
Im vorliegenden Roman kam er mir aber irgendwie...gebremst vor.
Vielleicht täusche ich mich auch.
Jedenfalls gab es seit dem letzten A. Eschenbach im Unterzyklus keinen einzigen Roman mehr, den ich in einem Rutsch durchlesen konnte.
Das ist entweder eine Aussage zu meiner aktuellen psychischen Verfassung oder zu den Romanen..
B-)
Benutzeravatar
Offline
Robert Corvus
Oxtorner
Beiträge: 603
Registriert: 19. September 2013, 14:38
Wohnort: Köln
Vlisson hat geschrieben:Der Band 2824 musste diesen Inhalt haben oder hätte man ihn mit 2025 Mischen können? Also die Reise kürzer Abhandeln dafür mehr Focus auf Die Verhandlungen oder auf Konflikt XY?

Im Exposé stand explizit, dass der Autor (also in diesem Fall ich) den "Schnittpunkt" zwischen den beiden Romanen hätte verschieben dürfen. Ich fand ihn an dieser Stelle dramaturgisch und auch von der "Erzählmasse" her passend. Der Schritt von Fälveym nach Eyyo bietet sich als Übergang an, das Ausschleusen des Beiboots auf der anderen Erzählebene war für mich ein guter Cliffhanger, an den man sich auch eine Woche später, wenn die Fortsetzung erscheint, noch erinnert.
Für die Priorisierung einzelner Handlungselemente gilt das ebenso. Im Exposé war der Konflikt mit den Posbis, bis sie im Beiboot isoliert werden, recht knapp skizziert; ich habe hier aber erzählerisches Potenzial gesehen, darum nimmt er mehr Raum ein. Dafür habe ich eine Szene mit Amaya zurückgegeben, weil ich sie in meinem Szenengerüst nicht adäquat hätte umsetzen können - nun kann sich ein anderer Autor dieses Motivs mit angemessener Priorisierung annehmen.
Figuren wie Park Astrur und Madame Ratgeber standen, wenn ich mich richtig erinnere, nicht im Exposé, aber bei meiner Recherche erschienen sie mir sehr brauchbar, weswegen sie nun recht prominente Rollen haben.

Atlan hat geschrieben:Hat Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen, und ich freue mich schon auf die nächstwöchige Fortsetzung.

Das freut mich. :)

hz3cdv hat geschrieben:Ich überlege gerade, ob es nicht besser gewesen wäre, den Roman (oder das Exposé) anders aufzusetzen:
1. "Vorspiel" mit Anfliegen der Dunkelwolke und mehrmonatiger (zur Überbrückung der Zeitdifferenz) vergeblicher Suche nach dem Planeten.
2. Haupthandlung mit Posbi-Paranoia, Erwachen der neuen Posbi, womöglich Flucht von Bughassidow und "Gespielin" vom Schiff und Kontaktaufnahme mit Cheborpanern, Chaos an Bord durch durchdrehende Posbis, Handlung auf dem Mond.

Möglich wäre das sicherlich gewesen. Ich vermute allerdings, dass bei diesem Ansatz ein wenig Dynamik verloren gegangen wäre, was die Posbi-Paranoia und die Infektion insbesondere von ADAM angeht. Die Motivation, Amaya fertigzustellen, nicht nur, um endlich mal einen Posbi zu bauen, sondern vor allem, um einen nicht-infizierten Posbi zu haben, wäre schwächer ausgefallen. Madame Ratgeber in ihrer Rolle als Vermittlerin wäre blasser erschienen. Die Spannung Gava von Chort - Marian Yonder - eingeschlossene Posbis - Amaya/Honory hätte weniger Konflikt gehabt. Ein bisschen - sicherliche lösbare - Konzeptionsarbeit hätte man in die Kausalkette Posbis infiziert - Bughassidow muss unbedingt nach Eyyo stecken müssen, denn bei einem plötzlichen, akuten Ausbruch wären Bughassidow und Jatin sicher nicht von Bord gegangen.
Also: möglich bestimmt. Besser? Es gibt Argumente für und gegen diese Variante, denke ich.

nanograinger hat geschrieben:Dass dies nicht "irgendwelche Prionen" sind, hat der vorliegende Roman (auch im Kommentar) nicht einmal klargemacht.

Ich denke, das wird auch im kommenden Roman 2825 besonders deutlich - hoffe ich jedenfalls ... ;)

nanograinger hat geschrieben:
hz3cdv hat geschrieben:Ach ja: gut fand ich auch, dass die Posbis als Lebewesen geschildert wurden, deren Leben auch einen Wert hat und die den Menschen gleichwertige Besatzungsmitglieder der Krusenstern sind und nicht, wie früher in der Serie oft, einfach nur Inventar und Kanonenfutter.

Das ist richtig, allerdings ist RoCo hier nicht der Pionier, das wurde von LL und MMT (und anderen) ähnlich gehandhabt, allerdings nur auf der Krusenstern. Die Posbis in der RT werden gar nicht erwähnt. Auf der ATLANC sind scheinbar keine mehr, nachdem Jawna Tagoya "ausgestiegen" ist.

Das hat mir auch in den früheren KRUSENSTERN-Romanen gut gefallen. Ich habe die erste Begegnung mit Onkelchen in PR 2711 Falle für den Jäger von Leo Lukas noch gut im Gedächtnis, weswegen ich ihn auch gern auf die Besetzungsliste genommen habe.

Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte [um die Anoree] auflöst.

Wieso eine Anoree auf Fälveym auftaucht und in welchem kulturellen Kontext sie steht - diese Fragen wird der nächste Roman klären können, denke ich. Was die größere Historie ihres Volks und die Gegenwart der Schwarzen Sternenstraßen angeht ... da verspreche ich nichts. :)

welle hat geschrieben:Robert Corvus kenne ich von NEO, für mich ein absoluter Spitzenautor.
Im vorliegenden Roman kam er mir aber irgendwie...gebremst vor.

Hm, gibt es konkrete Punkte, an denen Du diesen Eindruck festmachen kannst?
VorherigeNächste

Zurück zu Spoiler

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast