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AARN MUNRO
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nanograinger hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:MS: Evtl. "verschluckt" sie sogar Raumzeit.



...oder produziert NO-ON-Quanten...die Quellen dann ON-Quanten...

Macht das Sinn? NO-ON-Quanten sind bekanntlich als "Intelligenz-fördernd" eingeführt, ON-Quanten als förderlich für Leben an sich. Wieso sollte eine MS gerade für die Intelligenzverbreitung "verantwortlich" sein?



so gesehen hast du recht...ich hatte immer an eine andere Definition gedacht: NO-ON-Quanten würden Leben vernichten...und ON-Quanten erzeugen...analog zur QFTH...aber hier wurde anscheinend der Sinn dieser Begriffe in der Serie verändert...also hast Du recht...und ich unrecht... :D
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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Tifflor2012
Siganese
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Hallo

KOSH als SI! Originel !!




Grüße
Von meinem Terra Mobile gesendet.
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lichtman
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AARN MUNRO hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:MS: Evtl. "verschluckt" sie sogar Raumzeit.



...oder produziert NO-ON-Quanten...die Quellen dann ON-Quanten...

Macht das Sinn? NO-ON-Quanten sind bekanntlich als "Intelligenz-fördernd" eingeführt, ON-Quanten als förderlich für Leben an sich. Wieso sollte eine MS gerade für die Intelligenzverbreitung "verantwortlich" sein?



so gesehen hast du recht...ich hatte immer an eine andere Definition gedacht: NO-ON-Quanten würden Leben vernichten...und ON-Quanten erzeugen...analog zur QFTH...aber hier wurde anscheinend der Sinn dieser Begriffe in der Serie verändert...also hast Du recht...und ich unrecht... :D


Die Begriffe kamen aus dem Altgriechischen nicht aus dem neuzeitlichen Englisch :)

  • On das Sein wie in Ontologie
  • Noon von nous Geist/Verstand wie in Noosphäre
Vielleicht hatte WiVo auch eine Analogie zwischen Zoon und Noon im Sinn.

manfred

Nicht zu verwechseln mit den Nekrophoren - ebenfalls altgriechisch.
100 % tödlich sind sie aber auch nicht wie die Legion von Dommrath beweist.
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lichtman
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:In 2831 wurde ja auch geschildert, zumindest meine ich mich so daran zu erinnern, dass MQ und MS (Turm und Schacht) sich in den gleichen Raum vortasten. Die Bewohner von Schacht und Turm haben ihr Interesse auf das Hinterland gerichtet. Da frage ich mich doch, was eine MQ überhaupt noch von einer MS unterscheidet. Und beiden gemein ist das Fundament.

Zunächst mal den Vektor der 7. Dimension. Bei den MQ ist der Betrag des Vektors positiv, bei den MS ist er negativ. Diese Vektoren stehen wie ein Lot auf der 6D-Ebene des (aus der Sicht des 7D-Raums) flachen Universums. Die Türme und Schächte, die aus der 6D-Ebene wachsen, haben einen 7D-Rauminhalt. Ein solcher Rauminhalt setzt sich aus einer gewissen Zahl an 6D-Ebenen zusammen, die aber bei Weitem nicht die lateralen Abmessungen des zugrundeliegenden Universums haben können (sonst wären es keine Türme oder Schächte auf einer Ebene). Das Fundament ist die 6D-Ebene, das Universum. Diese 6D-Scheibe befindet sich in einem Raum, der sowohl oberhalb als auch unterhalb der Ebene gleich ist.


Hat der Pensor wirklich etwas von 7.Dimension gesagt?

Ich habe nur die Erwähnung der 8. Dimension im Kopf.

Irgendwie wird mir die 7.Dimension zu inflationär verwendet - aus keloskischer Sicht das Absolute Nichts.

Aber vielleicht war das die (ultradünne) Trennschicht zwischen Arresum, Parresum und dahinter eröffnet sich die Weite der Halbräume hinter den Materiequellen bzw. Materiesenken.

Wobei wenn man das Bild des Pensors wörtlich nimmt, unterscheiden sich die beiden Halbräume allerdings massiv :)

Die Materiequellen bzw. Türme wachsen ins Luftreich, eine einigermaßen homogenen Zone.

Wenn auch meteorologische Phänomene - Wolken, Regen, Hagel, Schnee, Blitze - Variationen mit einer gewissen zeitlichen Dynamik liefern.

Die Materiesenken bzw. Schächte wachsen ins Erdreich.

Das Erdreich kann stärker von Ort zu Ort variieren: Humus, Lehm, Sand, Granit, Salz, Basalt, Eis, Wasser

manfred
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walter59
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Die Materiequellen bzw. Türme wachsen ins Luftreich, eine einigermaßen homogenen Zone.
...
Die Materiesenken bzw. Schächte wachsen ins Erdreich.


ich kann mich nicht erinnern, dass über das Medium um die Schächte/Türme etwas gesagt wurde ... es blieb m.W. offen.

ich nahm an, dass da Nichts, d.h. Vakuum drum herum wäre. Kann aber natürlich auch anders sein.
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nanograinger
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lichtman hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:In 2831 wurde ja auch geschildert, zumindest meine ich mich so daran zu erinnern, dass MQ und MS (Turm und Schacht) sich in den gleichen Raum vortasten. Die Bewohner von Schacht und Turm haben ihr Interesse auf das Hinterland gerichtet. Da frage ich mich doch, was eine MQ überhaupt noch von einer MS unterscheidet. Und beiden gemein ist das Fundament.

Zunächst mal den Vektor der 7. Dimension. Bei den MQ ist der Betrag des Vektors positiv, bei den MS ist er negativ. Diese Vektoren stehen wie ein Lot auf der 6D-Ebene des (aus der Sicht des 7D-Raums) flachen Universums. Die Türme und Schächte, die aus der 6D-Ebene wachsen, haben einen 7D-Rauminhalt. Ein solcher Rauminhalt setzt sich aus einer gewissen Zahl an 6D-Ebenen zusammen, die aber bei Weitem nicht die lateralen Abmessungen des zugrundeliegenden Universums haben können (sonst wären es keine Türme oder Schächte auf einer Ebene). Das Fundament ist die 6D-Ebene, das Universum. Diese 6D-Scheibe befindet sich in einem Raum, der sowohl oberhalb als auch unterhalb der Ebene gleich ist.


Hat der Pensor wirklich etwas von 7.Dimension gesagt?

Ich habe nur die Erwähnung der 8. Dimension im Kopf.

Schauen wir doch mal, wie die Perrypedia diesen Teil von PR 2831 zusammenfasst:

"Dem Pensor zufolge ist das Universum ein achtdimensionales Gefäß, dessen achte Dimension es ihm ermöglicht, sich selbst zu enthalten. Vereinfacht ausgedrückt sind die Materiequellen und -senken für jemanden wie Atlan dasselbe, was ein Turm und ein Schacht für die Bewohner einer zweidimensionalen Welt wären. Die 2D-Wesen könnten zwar den Umfang des Turmes ermitteln, aber sie wären nicht in der Lage, seine Höhe zu erkennen. Die Ausdehnung eines Objekts im dreidimensionalen Raum, der immer da ist, den sie aber nicht wahrnehmen können, ist für sie rein hypothetisch. Die Superintelligenzen wären die Fundamente solcher Türme und die Kosmokraten/Chaotarchen sowohl ihre Eingeborenen als auch ihre Hausmeister. Sie sind die Türme, haben sich aber von ihnen gelöst und können durch den für die 2D-Wesen unbegreiflichen 3D-Raum reisen. Das heißt: Die Kosmokraten stellen eine Weiterentwicklung der Materiequellen dar und sind daran interessiert, sie zu erhalten oder gar zu vergrößern. Die Kosmokraten/Chaotarchen sind bei weitem nicht der Endpunkt derartiger Entwicklungen. Thez hat sich schon weiterentwickelt – er ist dem Horizont des GESETZES ein gutes Stück näher. "
Die Ebene und die Bilder der Türme und Schächte sind also Vereinfachungen, die man nicht wörtlich nehmen darf, sonst jagt man sich selbst ins Bockshorn (Beispiel dafür: Man identifiziert den Turm dieses Bildes mit dem Turm der Finalen Stadt).

Der Pensor sagt letztlich nur, dass MQ/MS beides "Strukturen" sind, die aus dem "normalen" Universum hinausragen, in eine Dimension, die man vielleicht mit dem "Transkosmischen Territorium" identifizieren kann. Mit "Luft" oder "Erdreich" hat das nichts zu tun, denn letztlich ragen beide Strukturen in denselben Raum, das sehe ich genauso wie Arthur Dent. Der Vektor spielt auch keine Rolle (man kann das Universum ja beliebig drehen in diesem achtdimensionalen Raum), allerdings gibt es vom Standpunkt der Ebene ein unterschiedliches Vorzeichen der Krümmung für MQ/MS ("Türme/Schächte"), und diesen Unterschied gibt es unabhängig davon, ob ich oben oder unten auf der Ebene stehe.

Ich interpretiere dies als ein Hinweis auf die grundsätzliche Verschiedenheit von MQ/MS wie sie auch etwas kryptisch in den Notizen von Payne Hamiller im nächsten Roman erwähnt werden. Oder wie es in PR2850 (glaube ich) für die CT/KK hieß: CT und KK stehen Rücken an Rücken, wie zwei Seiten einer Medaille. Aber letztlich wollen sie beide dasselbe, nämlich näher an die "lodernden Throne des GESETZES" kommen.
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lichtman
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walter59 hat geschrieben:
Die Materiequellen bzw. Türme wachsen ins Luftreich, eine einigermaßen homogenen Zone.
...
Die Materiesenken bzw. Schächte wachsen ins Erdreich.


ich kann mich nicht erinnern, dass über das Medium um die Schächte/Türme etwas gesagt wurde ... es blieb m.W. offen.

ich nahm an, dass da Nichts, d.h. Vakuum drum herum wäre. Kann aber natürlich auch anders sein.


Richtig darüber wurde nichts ausgesagt - eine haltlose Spekulation auf der Basis des Bildes das der Pensor wählt.

Die Hohen Mächte haben die Hyperimpedanz im Standarduniversum hochgesetzt.

Die Chaotarchen haben eine Gravitationskonstante in Tarkan erhöht.
Sie ändern die Naturgesetze lokal in Negaspären.

Von daher ist es eine wilde Spekulation aber nicht unplausibel,

dass die KK den Raum Hinter den Materiequellen und die Chaotarchen den Raum Hinter den Materiequellen modifiziert haben.

manfred
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lichtman
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nanograinger hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:In 2831 wurde ja auch geschildert, zumindest meine ich mich so daran zu erinnern, dass MQ und MS (Turm und Schacht) sich in den gleichen Raum vortasten. Die Bewohner von Schacht und Turm haben ihr Interesse auf das Hinterland gerichtet. Da frage ich mich doch, was eine MQ überhaupt noch von einer MS unterscheidet. Und beiden gemein ist das Fundament.

Zunächst mal den Vektor der 7. Dimension. Bei den MQ ist der Betrag des Vektors positiv, bei den MS ist er negativ. Diese Vektoren stehen wie ein Lot auf der 6D-Ebene des (aus der Sicht des 7D-Raums) flachen Universums. Die Türme und Schächte, die aus der 6D-Ebene wachsen, haben einen 7D-Rauminhalt. Ein solcher Rauminhalt setzt sich aus einer gewissen Zahl an 6D-Ebenen zusammen, die aber bei Weitem nicht die lateralen Abmessungen des zugrundeliegenden Universums haben können (sonst wären es keine Türme oder Schächte auf einer Ebene). Das Fundament ist die 6D-Ebene, das Universum. Diese 6D-Scheibe befindet sich in einem Raum, der sowohl oberhalb als auch unterhalb der Ebene gleich ist.


Hat der Pensor wirklich etwas von 7.Dimension gesagt?

Ich habe nur die Erwähnung der 8. Dimension im Kopf.

...
Die Ebene und die Bilder der Türme und Schächte sind also Vereinfachungen, die man nicht wörtlich nehmen darf, sonst jagt man sich selbst ins Bockshorn (Beispiel dafür: Man identifiziert den Turm dieses Bildes mit dem Turm der Finalen Stadt).

ein Bild,eineMetapher ist besonders gut gewählt wenn es viele korrekte Analgien liefert.
Der Pensor sagt letztlich nur, dass MQ/MS beides "Strukturen" sind, die aus dem "normalen" Universum hinausragen, in eine Dimension, die man vielleicht mit dem "Transkosmischen Territorium" identifizieren kann.

ich denke es ist kein Zufall, dass Türme und Schächte innen hohl sind und dadurch einen Zugang nach oben bzw unten bilden
Mit "Luft" oder "Erdreich" hat das nichts zu tun, denn letztlich ragen beide Strukturen in denselben Raum, das sehe ich genauso wie Arthur Dent.

Kosmokraten und Chaotarchen manipulieren die Universen, den Grund.

Nicht unplausible dass sie ihre Räume hinter den MQ/MS gestalten.
Der Vektor spielt auch keine Rolle (man kann das Universum ja beliebig drehen in diesem achtdimensionalen Raum),

Die Dimensionen des Perryversums sind nicht einfach austauschbar.

Es gibt die Einsteindimensionen und die Hyperraumdimensionen mit Überlichtphänomenen und die 7. Dimension ist das absolute Nichts.
allerdings gibt es vom Standpunkt der Ebene ein unterschiedliches Vorzeichen der Krümmung für MQ/MS ("Türme/Schächte"), und diesen Unterschied gibt es unabhängig davon, ob ich oben oder unten auf der Ebene stehe.

aber das Universum ist vermutlich flach

manfred
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Raktajino
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lichtman hat geschrieben:aber das Universum ist vermutlich flach

manfred
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nanograinger
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lichtman hat geschrieben:
Der Vektor spielt auch keine Rolle (man kann das Universum ja beliebig drehen in diesem achtdimensionalen Raum),

Die Dimensionen des Perryversums sind nicht einfach austauschbar.

Es gibt die Einsteindimensionen und die Hyperraumdimensionen mit Überlichtphänomenen und die 7. Dimension ist das absolute Nichts.

Nochmal aus dem PP-Artikel zu PR2831:
"Dem Pensor zufolge ist das Universum ein achtdimensionales Gefäß, dessen achte Dimension es ihm ermöglicht, sich selbst zu enthalten...."
Das entspricht einer Kugeloberfläche oder einer Torusoberfläche (zwei-dimensional) im drei-dimensionalen Raum (oder einer Kleinschen Flasche, wenn man den "Möbius-Aspekt" noch dazu nimmt).
Kugel und Torus haben geometrische Eigenschaften wie Krümmung, aber der sie umgehende Raum ist isotrop. Solange keine anderen Aussagen zum umgebenden acht-dimensionalen Raum existieren, würde ich im Perryversum auch von Isotropie ausgehen.
Oder welche Eigenschaft rechnest du dem "absoluten Nichts" denn zu?
lichtman hat geschrieben:
allerdings gibt es vom Standpunkt der Ebene ein unterschiedliches Vorzeichen der Krümmung für MQ/MS ("Türme/Schächte"), und diesen Unterschied gibt es unabhängig davon, ob ich oben oder unten auf der Ebene stehe.

aber das Universum ist vermutlich flach

manfred

Was ich mit "Krümmung" meine ist Folgendes: Nimm ein gespanntes Tischtuch (eine Ebene). Du schaust von oben drauf. Nun drückst du von oben mit dem Finger drauf und krümmst somit lokal die Ebene. Die Krümmung der Abweichung von der Ebene hat ein bestimmtes Vorzeichen (je nach Definition). Die so erzeugte Einbeulung ist der Vorläufer zu einem "Schacht", der entsteht, wenn du ein Loch erzeugst und die Lochränder nach unten drückst. Jetzt nimmst du die andere Hand und drückst von unten gegen das Tischtuch. Die Einbeulung geht nun nach oben, die Krümmung hat ein anderes Vorzeichen und durch ein Loch erzeugst du einen "Turm". Der Vorzeichen-Unterschied der Krümmung zwischen Schacht und Turm ist unabhängig davon, ob du von oben auf die Ebene schaust, oder von unten. Wenn du von oben schaust definiert die eine Krümmung "Turm", die andere "Schacht", wenn du von unten schaust ist es genau gleich, nur siehst du jetzt den "Turm" als "Schacht" an.
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AARN MUNRO
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Mehathor
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PR 2884 ist mein erstes Heft nach 7 Jahren Pause. Ich fand es absolut OK, was Robert durchaus als Kompliment verstehen kann. Ich meine, ich hatte überhaupt keine Probleme, in die laufende Handlung hinein zu kommen. Natürlich ist es etwas schwer, den Roman zu beurteilen, da ich momentan noch keine Ahnung habe, auf welchem Niveau das PR-Team schreibt. Heute geht es mit PR 2885 weiter - man darf gespannt sein!
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Mehathor
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War mein erster Roman nach 7 Jahren PR-Pause. Ich fand den Wiedereinstieg sehr leicht, was Robert durchaus als Kompliment ansehen kann. Wenn einer 370 Hefte lang nicht dabei war, und sich ohne große Probleme in der aktuellen Handlung wiederfindet, so sagt das schon etwas aus. Natürlich kann ich momentan nur ganz allgemein sagen, dass PR 2884 mein Interesse geweckt hat - wenn Perry weitab der Milchstraße und/oder ohne der Macht der LFT (ich hoffe, die Liga gibt es noch?) agieren muss, ist das immer zu seinem Vorteil.
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Mehathor hat geschrieben:War mein erster Roman nach 7 Jahren PR-Pause. Ich fand den Wiedereinstieg sehr leicht, was Robert durchaus als Kompliment ansehen kann. Wenn einer 370 Hefte lang nicht dabei war, und sich ohne große Probleme in der aktuellen Handlung wiederfindet, so sagt das schon etwas aus. Natürlich kann ich momentan nur ganz allgemein sagen, dass PR 2884 mein Interesse geweckt hat - wenn Perry weitab der Milchstraße und/oder ohne der Macht der LFT (ich hoffe, die Liga gibt es noch?) agieren muss, ist das immer zu seinem Vorteil.


Wilkommen zurück.. wegen der LFT.. schau mal hier
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.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..
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AARN MUNRO
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Mehathor hat geschrieben:PR 2884 ist mein erstes Heft nach 7 Jahren Pause. Ich fand es absolut OK, was Robert durchaus als Kompliment verstehen kann. Ich meine, ich hatte überhaupt keine Probleme, in die laufende Handlung hinein zu kommen. Natürlich ist es etwas schwer, den Roman zu beurteilen, da ich momentan noch keine Ahnung habe, auf welchem Niveau das PR-Team schreibt. Heute geht es mit PR 2885 weiter - man darf gespannt sein!




...nach7 Jahren Pause? also rund 350 Hefte? Dann warst Du zuletzt am Lesen, als Robert Feldhoff noch Expokrateur war? Seit dem hat sich die Handlung bzw. schreibe mitunter stark von au0enorientierung in den "inner space"-Bereich bewegt...("er dachte...") und die Forschheit des Vorwärtsstürmens, die es noch im Traitorzyklus gab, wurde zugunsten von Larmoyanz und "Rettungskapseln" ersetzt...das ist zumindest mein ganz persönlicher Eindruck.
Als ich mit Heft 2500 wieder einstieg, war ich richtig geschockt über die aktuelle Art zu schreiben...die adjektive, jene schreibart zu beschreiben, spare ich mir jetzt... :D (hatte auch viele Diskussionen seitdem darüber, u.a. mit MAH. Marc war der einzige der Autoren, der sich freundlicherweise mit mir darüber auseinandergesetzt hat. Danke nochmal für anregende, kritische Beiträge zu "meinem" Thema, MAH.). :st:
Ach nein, Kommando zurück! Ich sehe (und rechne gerade) dass 7 Jahre ja schon ca. Band 3530 bedeutet, da war Uwe Anton ja schon Expokrat...der Frequenzmonarchenzyklus...also nicht Robert...
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Mehathor
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AARN MUNRO hat geschrieben:Ach nein, Kommando zurück! Ich sehe (und rechne gerade) dass 7 Jahre ja schon ca. Band 3530 bedeutet, da war Uwe Anton ja schon Expokrat...der Frequenzmonarchenzyklus...also nicht Robert...


Du meinst wohl 2530, nicht wahr? ;) Ja, ich stieg damals mit 2514 im Stardust-Zyklus aus. Und das bedeutet, dass ich leider kaum ein Aussage zum aktuellen Schreibstil der Serie machen kann. Das Duo 2884-85 finde ich eigentlich aktionreich genug, was freilich an der Schreibe von Robert liegen kann. Nun folgen zwei Romane von Autoren, die ich schon kenne - und zumindest 2886 wird nicht nur "inner space" sein. Man darf gespannt sein. Mehr dazu nach der Lektüre im entsprechenden Thema. ;)
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lichtman
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nanograinger hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:
Der Vektor spielt auch keine Rolle (man kann das Universum ja beliebig drehen in diesem achtdimensionalen Raum),

Die Dimensionen des Perryversums sind nicht einfach austauschbar.

Es gibt die Einsteindimensionen und die Hyperraumdimensionen mit Überlichtphänomenen und die 7. Dimension ist das absolute Nichts.

Nochmal aus dem PP-Artikel zu PR2831:
"Dem Pensor zufolge ist das Universum ein achtdimensionales Gefäß, dessen achte Dimension es ihm ermöglicht, sich selbst zu enthalten...."
Das entspricht einer Kugeloberfläche oder einer Torusoberfläche (zwei-dimensional) im drei-dimensionalen Raum
Ich befürchte es geht um ein 8-dimensionales Universum das ein 8-dimensionales Universum, sich selbst enthält.

(oder einer Kleinschen Flasche, wenn man den "Möbius-Aspekt" noch dazu nimmt).

Der Möbius-Aspekt störte mich mich schon bei Arresum und Parresum, den zwei Seiten eines Möbiusbandes :(
Kugel und Torus haben geometrische Eigenschaften wie Krümmung, aber der sie umgehende Raum ist isotrop. Solange keine anderen Aussagen zum umgebenden acht-dimensionalen Raum existieren, würde ich im Perryversum auch von Isotropie ausgehen.

Eine Ebene ist auch isotrop :)

Ob das Reich der Chaotarchen und das Reich der Kosmokraten wirklich gleich sind?
Oder welche Eigenschaft rechnest du dem "absoluten Nichts" denn zu?

Heiße ich Dobrak?
Vielleicht eine kompaktifizierte Dimension wie in der Kaluza-Klein-Theorie, die versuchte den Elektromagnetismus analog zur Allgemeinen Relativitätstheorie der Gravitation durch eine zusätzliche kompaktifizierte Dimension zu beschreiben.
lichtman hat geschrieben:
allerdings gibt es vom Standpunkt der Ebene ein unterschiedliches Vorzeichen der Krümmung für MQ/MS ("Türme/Schächte"), und diesen Unterschied gibt es unabhängig davon, ob ich oben oder unten auf der Ebene stehe.

aber das Universum ist vermutlich flach

manfred

Was ich mit "Krümmung" meine ist Folgendes: Nimm ein gespanntes Tischtuch (eine Ebene). Du schaust von oben drauf. Nun drückst du von oben mit dem Finger drauf und krümmst somit lokal die Ebene. Die Krümmung der Abweichung von der Ebene hat ein bestimmtes Vorzeichen (je nach Definition). Die so erzeugte Einbeulung ist der Vorläufer zu einem "Schacht", der entsteht, wenn du ein Loch erzeugst und die Lochränder nach unten drückst. Jetzt nimmst du die andere Hand und drückst von unten gegen das Tischtuch. Die Einbeulung geht nun nach oben, die Krümmung hat ein anderes Vorzeichen und durch ein Loch erzeugst du einen "Turm". Der Vorzeichen-Unterschied der Krümmung zwischen Schacht und Turm ist unabhängig davon, ob du von oben auf die Ebene schaust, oder von unten. Wenn du von oben schaust definiert die eine Krümmung "Turm", die andere "Schacht", wenn du von unten schaust ist es genau gleich, nur siehst du jetzt den "Turm" als "Schacht" an.


Natürlich werden aus Türmen Schächte und aus Schächten Türme, wenn man von unten statt von oben auf die Grundebene blickt – vorausgesetzt oben (=Chaos) und unten (=Kosmos) unterscheiden sich nicht anderweitig.

Aber eine Krümmung, sei sie lokal oder global, ist hierfür nicht relevant.

manfred
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Baptist Ziergiebel
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Tach allerseits, von mir diesmal 2/2+/2-.

Verdammte Schinderei, bin doch den ganzen Monat über kaum zum Lesen gekommen. Aber Weihnachten sei Dank gibt´s jetzt ja ein paar ruhige Tage und somit Zeit, einiges aufzuholen.

Hatte ich nach dem Thesz-Zyklus eher den Eindruck, dass die Autorenschaft mit dem alten Zwiebelschalenmodell und seinen Implikationen wie Materiequellen und- senken aufräumen, gar abschließen wollte, kommt nun überraschenderweise das Thema Senke mit Macht zurück in´s Spiel. Ein gewagter Zug, meiner Meinung nach, da dies ein schwierig handhabbarer Vorgang ist, den in der Serie anzugehen man wohl nicht ohne Grund über Jahrzehnte vermieden hat. Nach JARMITHARA in den 900ern gab es meines Wissens mit 1569 - Finale für Taurec nochmal einen kleinen Einblick bzw. Draufblick auf eine entstehende MS, ansonsten ist mir seitdem nichts mehr bekannt. Mir gefällt diese neue Wendung auf jeden Fall, nicht nur, weil sie dem Zyklus Salz und Pfeffer gibt, sondern gerade auch deswegen, weil mal ein heißes Eisen angefaßt wird.

Interessanterweise ähnelt das Bild, welches sich Rhodan und Leccore bietet, sehr dem, welches Taurec damals darstellte, zumindest was die dramatisch hohe Anzahl von Schwarzen Löchern angeht. Ob und inwiefern noch andere Galaxien oder nur Orpleyd betroffen sind, wird sich zeigen. Aber man könnte glatt vermuten, dass Orpleyd damals schon als Anschauungsmaterial herhalten mußte, zeitlich passen würde es zumindest.

Rhodan macht sich Gedanken, ob diese 131 Mill. Lj. entfernten Vorgänge für die Milchtrasse eine Relevanz haben, gerade mit der entstehenden Eiris-Kehre. Allerdings ist deren Einflußbereich, wenn man von Terra ausgehend einen 50 Mill. LJ-Radius annimmt, noch 80 Mill. LJ entfernt. Von daher glaube ich eher nicht, dass hier das jemanden groß kümmern sollte. Allerdings, wenn man nun schon mal da ist....

Robert Corvus legt einen abwechslungsreichen, durchaus spannenden Roman vor. Die Gegner sind mal von der cleveren Sorte, Rhodan beweist sich als abgebrühter, "cooler" Akteur, die bahnbrechenden Erkenntnisse sind ansprechend verpackt. Dass Vieles wieder mal erst durch Leccores endlose Wandlungsfähigkeiten ermöglicht wird, ist zwar anfangs bedauerlich, aber immerhin stößt er diesmal mit Klavtaud endlich an seine Grenzen. Ein Lichtblick.

Gruß.
Das ist ... TERRA!
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marafritsch2705
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Registriert: 6. Januar 2015, 00:31
n. Wenn du von oben schaust definiert die eine Krümmung "Turm", die andere "Schacht", wenn du von unten schaust ist es genau gleich, nur siehst du jetzt den "Turm" als "Schacht" an.


Natürlich werden aus Türmen Schächte und aus Schächten Türme, wenn man von unten statt von oben auf die Grundebene blickt – vorausgesetzt oben (=Chaos) und unten (=Kosmos) unterscheiden sich nicht anderweitig.



naja..nicht wirklich...ein tutm wie ja in die höhe gebaut.... ein schacht wird in den boden gegraben.

nehmen wir dein beinspiel vom tischtuch..machen einmal einen turm (den stoff an spezieller stelle mit einem faden hochziehen...und einen schacht (wir legen eine murmel aufs tuch und kleben die entstandene mulde fest...danach drehen wir das tischtuch um...was sehen wir?

der turm weist nun nach unten.....es ist keine murmel drin- aus dem schacht ist nun ein hügelchen/gebilde geworden..aber die murmel fällt runter und nach und nach verschwindet der sogenannte turm..da er nicht als turm gebaut wurde...sondern eine senke war.


also..sass MS MQ einfachmal nach betrachtungswinkel umgeändert werden können halte ich für weniger wahrscheinlich
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Robert Corvus
Oxtorner
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Registriert: 19. September 2013, 14:38
Wohnort: Köln
Baptist Ziergiebel hat geschrieben:Robert Corvus legt einen abwechslungsreichen, durchaus spannenden Roman vor.

Vielen Dank, es freut mich, dass Dir der Roman gefällt. :)

Baptist Ziergiebel hat geschrieben:Die Gegner sind mal von der cleveren Sorte,

Darauf lege ich wert - ohne starke Gegner kommt auch ein potenziell starker Held nicht zur Geltung. Letztlich wird seine Qualität im Vergleich sichtbar.
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Alexandra
Kosmokrat
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So - beim Lesen bin ich fast up to date, aber die Blogeinträge hinken nach.
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Robert Corvus – Unter allem Grund (PR 2884)

Ein Schiff wird zerstört: Die CELAXTA, der Stolz der tiuphorischen Flotte geht in Flammen auf: »Die Generatorblöcke zerflossen in der Hitze des Kernbrands. Wo Sauerstoff frei wurde, etwa weil eine weitere Sicherungswand schmolz oder sich die Energien eines feindlichen Geschützes Bahn brachen, loderten turmhohe Stichflammen«. Der verzweifelte Mixandrac entscheidet sich zwischen seiner Vernunft und dem Befehl, die Maschinen nicht runter-, sondern hochzufahren.

Doch die Explosion bleibt aus, weil die Sieger, die Gyanli, die Brände beiläufig löschen. Mit der gleichen Überlegenheit, mit der sie die anderen 150 lahm geschossenen Hantelraumer der Tiuphoren verbacken, versiegeln und ihrer Antigravanlagen berauben, um sie mit zerstörtem Antrieb auf einen Kollisionskurs mit ihrem Heimatplaneten bringen, wo sie nach Wochen und Monaten aufschlagen werden. Der Propagandafunk der Angreifer sendet unverschlüsselt: Die Besatzungen sollen ihre Unterlegenheit voll auskosten und ihre Erwartung des sicheren Todes per Funk mitteilen können. Dabei erfährt man, dass Kriegs-Operator Yeemburc, einer der drei Lenker der Kohäsion - der galaxisweiten Regierung der Gyanli - mit seinem Flaggschiff SHAADRUS vor Ort ist.

In genau dieser Situation trifft die ODYSSEUS ein. Perry Rhodan, Pey Cexan, Attilar Leccore und die fünf überlebenden Wuutuluxo erreichen nach achttägigem Flug das Doppelsonnensystem Lichfahne mit dem Planeten Tiu, der Urheimat der Tiuphoren befindet. Fast das gesamte unter hohen Verlusten erbeutete Fluid, jene geheimnisvolle Flüssigkeit, in der die Gyanli ruhen, haben die Wuutuluxo auf dem Flug bei Experimenten verbraucht. Sie brauchen Nachschub.

Perry Rhodan will den Kohäsions-Führer Yeemburc entführen. Und die Wuutuloxo helfen: Sie modifizieren die Dakkar-Spanne, jenes einer unverständlichen Technik entstammende Transportgerät, so dass Rhodan und Attilar Leccore direkt in einem Transmitterraum des gyanen Schiffe rematerialisieren. Und zwar als Gyanli: Gestaltwandler Attilar hat seinen Körper umgestaltet und Rhodan ist mittels einer Ethofolie wuurtulox'scher Fertigung, die ihm sogar Informationen über Kultur und Sprache gibt, als einer der blauhäutigen, amphibischen Humanoiden maskiert. Sie sind trotzdem sofort in einen Kampf verwickelt. Dabei befreien sie Mixandrac, den ein Trupp Soldaten als Gefangenen mitführt.

Der Tiuphore ist hochgradig irritiert, als er in der Gesellschaft hilfsbereiter Gyanli aufwacht, und befürchtet die ärgsten Hinterhalte. Sobald er dann doch ins Reden kommt, erfahren die beiden, dass auf Tiu ein sogenannter Konvent der Katalogiker einberufen wurde. Über dessen Natur schweigt sich der Tiuphore aus. Später wird er gesprächiger: Mixandrac hofft, dass mit der Vernichtung der Flotte und ihrem Herabregnen auf den Planeten das Maximum des Leids erreicht sei, worauf dann endlich die Erlösung folgen müsse. Danach sehnt er sich.

Leccore entnimmt den Erinnerungen der besiegten Gyanli Informationen über einen besonderen Raum für einen besonders hochrangigen Gast. Dieses Quartier wollen Rhodan und Leccore sich ansehen, quasi zur Übung, bevor sie sich Yeemburc holen. Es gehört Klavtaud aus dem geheimnisvollen Clan Vtaud, der in den höchsten Kreisen der Kohäsion verkehrt. Dieser undurchschaubare Gyanli, der keinen Eigengeruch besitzt, interessiert sich sehr für den Konvent der Katalogiker. Sein Rang, seine genauen Aufgaben und vieles andere ist zumindest der zu seinem Schutz abgestellten Sicherheitsoffizierin Lutoo unbekannt, und die beobachtet scharf.

Lutoo hat überhaupt die tragende Charakterrolle: eine alte Soldatin, deren Pflichtbewusstsein über jeden Tadel erhaben ist. Ihre Anhänglichkeit an Klavtaud, dessen Andersartigkeit sie bemerkt, aber vor sich selbst verleugnet, macht sie fehlerblind. Obwohl sie eindeutig zum Feind gehört, wünscht man ihr Erfolg und freut sich an ihrer Schläue, weil sie es verdient hat, erfolgreich zu sein. Rhodan hingegen erkennt sie schnell als Fremdwesen. Sie verhört ihn und droht mit der Entfernung des Zellaktivators. Sie präpariert auch das von Rhodans Gruppe zu erbeutende Nanokrill, was eine Verfolgung der Fliehenden ermöglicht.

Ihr Gegenpart, Leccore, lebt in diesem Roman die Wandlungsfähigkeit seines Körpers voll aus, heilt sich beispielsweise selbst von einer Verletzung, indem er eine angenommene Gestalt in die eines anderen verändert. Andererseits geht er viel zu sehr in seinen angenommenen Identitäten auf, hat tiuphorische Werte, giert nach tiuphorischen Essen, wird aber auch anmaßend wie ein Gyanli. Im Kampf mit Klavtaud kommt er an die Grenzen seiner Identität und darüber hinaus.

Im letzten Drittel des Romans beginnen bemerkenswerte Begegnungen. Während seines Bads im Fluid bemerkt Rhodan einer Wesenheit aus vielen Bewusstseinen, eine Gemeinschaftsintelligenz, eine jener Superintelligenzen, welche die PERRY RHODAN Kosmologie prägen. Und zwar eine lebensfeindliche Superintelligenz, die Orpleyd zu einer Materiesenke machen will, einem unbelebten Gebiet. Das könnte dann auch die heimische Milchstraße gefährden.

Auf der Flucht sehen Rhodan, Leccore und Mixandrac in Klavtauds Quartier ein Hologramm Orpleyds, in dem die unzähligen künstlich erzeugten Schwarzen Löcher der Galaxis ein regelmäßiges spiralförmiges Muster bilden. Zahlreiche mit Tiucui-Kristallen beschichtete Silberscheibchen auf dem Boden bilden dasselbe Muster.

Leccore fühlt etwas namenloses Fremdes - Klavtaud betritt den Raum. Er hat die Dakkar-Spanne bei sich, ihr Transportgerät. Als Leccore versucht, sein Templat anzufertigen, bricht er schreiend zusammen. Aber auch Klavtaud gerät in Verwirrrung. Er bezeichnet Rhodan und Leccore als Tellavely und Nunadai und als Maschinisten des Pavvat und fragt, ob er Pushaitis ist. Rhodan blufft: Er behauptet, »ihr Herr« sei unzufrieden.  Klavtaud wendet ein, »KOSH das Lot« schlafe seit Jahrzehntausenden und das Operandum nähere sich der Vollendung. Anscheinend haben die Gegenwarts-Tiuphoren von außerhalb Orpleyds in ihren blutigen Vernichtungsfeldzügen über Jahrmillionen hinweg Geistkomponenten gesammelt, Die soll das Pavvat bekommen, dann könne KOSH für immer eine Materiesenke werden. Und Klavtaud erwähnt Cadabb, der oder das wie die Leere sei und warte.

Unerwartet rasen alle der Sinsilii genannten Silberscheiben auf Klavtaud zu und bedecken ihn. Er verschwindet, nur die Dakkar-Spanne bleibt zurück. Rhodan und Leccore können jetzt fliehen. Sie stellen eine Funkverbindung zur ODYSSEUS her, springen in die Yacht und nehmen Mixandrac mit.
Leccore ist sich sicher, dass in oder hinter Klavtauds Gyanlikörper eine völlig fremdartige Wesenheit steckt. Eine, die eventuell nicht einmal lebt, aber auch kein Roboter ist. Steht sie in direkter Verbindung mit der kosmischen Kraft, die in Orpleyd am Werk ist?

Robert Corvus' Schilderung ist voll von Personifikationen und Farben. Der übersichtliche Aufbau kleinere Abschnitte erfolgt zum Teil durch Zahlengruppen, zum Teil durch einen anekdotenähnlchen Aufbau oder überschaubare, von bildlichen Eindrücken geprägte Minihandlungen. Kleinigkeiten wie Leccores Verhalten an der Raumschiff Enterprise-ähnlichen, zu allem fähigen Essensausgabe, in die man seine Hand hält, damit das Gerät entsprechende Speisen herstellt. Attilar Leccore hadert mit seinem Menschenkörper, wird von Pey Ceyn darauf angesprochen, wehrt dies ab und verwandelt dann heimlich die Hand – nur die Hand! - in eine Tiuphorenhand: »Die Hand zerfloss, ordnete sich neu, wurde feingliedriger, die Finger länger, die Haut heller. Nur die Hand, mehr nicht, nahm er sich vor. Der Unterarm pochte. Die Nerven- und Gefäßverbindungen passten nur unvollkommen zusammen. Überhaupt war menschliches Blut ungeeignet, um eine tiuphorische Hand zu versorgen. Aber er brauchte sie ja nur kurz.« Nur, damit das Gerät ihm die tiuphorische Leckerei liefert, nach der er giert.

Die komplexe Charakterzeichnung und die anschauliche Beschreibung tragen den Roman jederzeit, obwohl ständige Verwandlungen und überraschende Fähigkeiten von Personal und Technik den logischen Aufbau ziemlich weit strapazieren.
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