Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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zephydia
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von zephydia » 8. Dezember 2016, 12:49

Robert Corvus hat geschrieben: Richtig.
Es bedeutet lediglich, dass es jeden (außer Perry) treffen kann, nicht, dass es jeden treffen wird. Das eine Extrem wäre genauso vorhersehbar wie das andere, für Spannung braucht man aber Unvorhersehbarkeit. ;)
Da aber viele Leser weiterhin darauf vertrauen werden das zumindest das Quartett Gucky, Bully, Atlan und Tolot nicht dauerhaft sterben lassen wird, werden die Expokraten sich meiner Meinung nach verpflichtet fühlen genau das zu tun. Eben um ihre "Entschlossenheit zu konsequenten Erzählen" zu beweisen.

Die Alternative wäre natürlich eine neue Gruppe von Nebenfiguren aufzubauen die längerfristig in der Handlung verbleiben können und deren Schicksal den Lesern nahe geht. Aber genau das will man eben auch nicht, warum auch immer.
Und daher stammt auch die Sicherheit das Pey-Ceyan nichts passieren KANN. Wem außer ihr und Leccore sollte Rhodan sonst in diesem Zyklus seine Pläne erklären (er ist zwar der One-and-only-hero der alle Probleme im Alleingang löst - aber ihn immer nur Monologe halten zu lassen wäre dann doch etwas langweilig zu schreiben)?

So, ich lasse das Thema jetzt aber auf sich beruhen. Letztlich ist es ja doch nur eine Romanserie um die es hier geht... Es gibt in der realen Welt genug Dinge über die man wütend und traurig sein kann...
Zuletzt geändert von zephydia am 8. Dezember 2016, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Robert Corvus
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Robert Corvus » 8. Dezember 2016, 12:57

zephydia hat geschrieben:Und daher stammt auch die Sicherheit das Pey-Ceyan nichts passieren KANN. Wem außer ihr und Leccore sollte Rhodan sonst in diesem Zyklus seine Pläne erklären (er ist zwar der One-and-only-hero der alle Probleme im Alleingang löst - aber ihn immer nur Monologe halten zu lassen wäre dann doch etwas langweilig zu schreiben)?
Na ja, Jurukao wäre ja eine Option gewesen ...
Und mit dem Eintreffen der RAS TSCHUBAI tun sich weitere Möglichkeiten auf ...
In meinen beiden Stardust-Beiträgen hat Perry neue Dialogpartner an die Seite bekommen, nämlich Posimon und Kerat Tinga. Die waren in der Miniserie etabliert, aber eben keine tradierten Figuren aus dem Hauptstrang.
Auch den Schluss, dass Rhodan alle Probleme im Alleingang lösen würde, sehe ich nicht bestätigt. In meinem Doppelband arbeitet er zum Beispiel im Team mit Leccore, der auch wesentliche Beiträge leistet. Im zweiten Band auch Pey-Ceyan. In beiden Bänden die Wuutuloxo, die das nötige Equipment liefern.
Er ist sicher kein Einzelgänger - aber er hat eine herausgehobene Rolle im Team, denn er ist der Anführer, und eine herausgehobene Rolle in der Serie, denn er ist die Titelfigur.
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Wanderer777 » 8. Dezember 2016, 14:01


Wiedermal postuliere ich - als Meinungsäußerung - folgendes:

Zentraler Bestandteil der Perry Rhodan Geschichten ist neben Perry Rhodan natürlich die Zellaktivatorriege - und deren übergeordnete Bedeutung!

Selbst wenn das bei den Überlegungen der derzeitigen Macher keine aufregende Rolle spielen mag.

Und von dieser Riege sind sicherlich folgende ZAC-Träger unantastbar:

Bully
Atlan
Gucky
Icho


Punktum!

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Elena » 8. Dezember 2016, 21:40

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von AARN MUNRO » 9. Dezember 2016, 09:23

Wanderer777 hat geschrieben:
Wiedermal postuliere ich - als Meinungsäußerung - folgendes:

Zentraler Bestandteil der Perry Rhodan Geschichten ist neben Perry Rhodan natürlich die Zellaktivatorriege - und deren übergeordnete Bedeutung!

Selbst wenn das bei den Überlegungen der derzeitigen Macher keine aufregende Rolle spielen mag.

Und von dieser Riege sind sicherlich folgende ZAC-Träger unantastbar:

Bully
Atlan
Gucky
Icho


Punktum!

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Es geht ein bißchen auch um die Wirtschaftlichkeit...Atlan ist eine Figur, die über Miniserien und Blaubände geld eingespielt hattte. den zu kappen, wäre Unsinn, er ist die zweite Identfigur neben Perry. Sicher, es gibt keine Miniserien über Tolot oder Bull, die ziehen wahrscheinlich nicht so sehr (die Leser an)...aber sind. meiner Meinung nach ebenso essentiell wie Gucky...wobei Tolot noch am ehesten eine Verzichtfigur wäre...aber ich hoffe nicht...
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Laurin » 10. Dezember 2016, 14:08

Es ist eine Ahnung aufgetaucht: Mir hat der Roman nicht gefallen. :mellow:

Zuviel BadaBumm und Wumm - und zumindest für mich abstoßend, dass vom Serienhelden die Leben Anderer einfach mal so für einen 'guten Zweck' eingesetzt und letztendlich geopfert werden. Sorry, solche Art Actionromane sind nicht meins.

Zum Glück war bislang nicht der ganze Zyklus so.

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von 2008 » 10. Dezember 2016, 19:41

Gut.
223

Und wieder mal brennt der Sauerstoff
Noch 1550 Heftln um die EA Lücken zu schließen.

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von BOX8323 » 11. Dezember 2016, 01:00

Ich fand die zwei romane echt gut.und der bordrechner mit seiner ahnung gefällt mir :)

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Richard
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Richard » 11. Dezember 2016, 11:41

Naja, das mit der "Ahnung" ist halt mal wieder eine Art "Spleen" den man einem Bordrechner "verleiht" - aehnlich wie man das mit Seneca, Hamiller oder auch Anansi gemacht hat.

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Robert Corvus
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Robert Corvus » 11. Dezember 2016, 12:40

Wanderer777 hat geschrieben:Und von dieser Riege sind sicherlich folgende ZAC-Träger unantastbar:

Bully
Atlan
Gucky
Icho
Ob Du recht hast oder nicht ... verraten Dir die zukünftigen PERRY-Romane. ;)
Laurin hat geschrieben:Es ist eine Ahnung aufgetaucht: Mir hat der Roman nicht gefallen.
Schade.
2008 hat geschrieben:Gut.
Das freut mich ...
2008 hat geschrieben:Und wieder mal brennt der Sauerstoff
... und das ärgert mich - weil ich es eigentlich besser weiß! :wacko:
BOX8323 hat geschrieben:Ich fand die zwei romane echt gut.
Sehr schön.
Offenbar polarisiert Der Leidbringer in der Lesergunst mehr als sein Vorgänger ...
Richard hat geschrieben:Naja, das mit der "Ahnung" ist halt mal wieder eine Art "Spleen" den man einem Bordrechner "verleiht" - aehnlich wie man das mit Seneca, Hamiller oder auch Anansi gemacht hat.
Ja, das sehe ich auch so. Ein bewährtes Konzept.
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Müllmann » 11. Dezember 2016, 13:01

@Robert Corvus:
Ob Bully Atlan, Gucky und / oder Tolot unantastbar sind, können wir in den Heften nur in der Negation der Annahme erfahren: Wenn einer von ihnen geteckenert wird, wissen wir, dass er nicht unantastbar war. Wird keiner von ihnen geteckenert, bedeutet das nur, dass er noch nicht geteckenert wurde. Es beinhaltet jedoch keine Aussage, ob das in Zukunft nicht doch noch geschehen wird.

Wenn du sagst, dass uns deren Unantastbarkeit die nächsten PR Hefte verraten werden, triffst du damit eine eindeutige Aussage. Sie lautet: Mindestens einer der Vier ist NICHT unantastbar.

Was den brennenden Sauerstoff angeht: Atomarer Sauerstoff O kann sehr wohl brennen. Reaktionsprodukt ist O2 oder auch O3.

Was den Roman angeht: Ich habe ihn zwar nicht gelesen, wegen kloakenwanderungsbedingtem Ausstieg, aber was ich in der Spoilerdiskussion gelesen habe hätte mir gefallen können. Das klong alles recht gut.

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Robert Corvus » 11. Dezember 2016, 13:27

Müllmann hat geschrieben:@Robert Corvus:
Ob Bully Atlan, Gucky und / oder Tolot unantastbar sind, können wir in den Heften nur in der Negation der Annahme erfahren: Wenn einer von ihnen geteckenert wird, wissen wir, dass er nicht unantastbar war. Wird keiner von ihnen geteckenert, bedeutet das nur, dass er noch nicht geteckenert wurde. Es beinhaltet jedoch keine Aussage, ob das in Zukunft nicht doch noch geschehen wird.

Wenn du sagst, dass uns deren Unantastbarkeit die nächsten PR Hefte verraten werden, triffst du damit eine eindeutige Aussage. Sie lautet: Mindestens einer der Vier ist NICHT unantastbar.
Das wäre richtig, wenn ich die nächsten geschrieben hätte. Da ich jedoch die zukünftigen schrieb, beinhaltet das alle Hefte bis zum (hoffentlich in ferner Zukunft liegenden) Ende der Serie. ;)
Müllmann hat geschrieben:Was den brennenden Sauerstoff angeht: Atomarer Sauerstoff O kann sehr wohl brennen. Reaktionsprodukt ist O2 oder auch O3.
Danke für das Schlupfloch. :lol:
Das gibt aber keine Flamme, oder?
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von nanograinger » 11. Dezember 2016, 13:41

Müllmann hat geschrieben:@Robert Corvus:
Ob Bully Atlan, Gucky und / oder Tolot unantastbar sind, können wir in den Heften nur in der Negation der Annahme erfahren: Wenn einer von ihnen geteckenert wird, wissen wir, dass er nicht unantastbar war. Wird keiner von ihnen geteckenert, bedeutet das nur, dass er noch nicht geteckenert wurde. Es beinhaltet jedoch keine Aussage, ob das in Zukunft nicht doch noch geschehen wird.

Wenn du sagst, dass uns deren Unantastbarkeit die nächsten PR Hefte verraten werden, triffst du damit eine eindeutige Aussage. Sie lautet: Mindestens einer der Vier ist NICHT unantastbar.
Das ist ziemlicher Unsinn. Das Nicht-Eintreten eines Ereignisses (Tod der vier "Archetypen"-Figuren) beinhaltet eben auch keine Aussage darüber, dass das Ereignis in Zukunft eintreten wird. Es kann genausogut niemals eintreten.

Und Robert Corvus hat einerseits nicht von den "nächsten" Romanen geschrieben, sondern allgemein von "zukünftigen" Romanen, und andererseits hat er sicher nicht den Einblick in die Serie, was längerfristige Planungen angeht.

Aktuell kommt nur Gucky von den vier genannten Figuren vor. Wollen wir wetten, dass Gucky in diesem Zyklus nicht umkommt?

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Müllmann » 11. Dezember 2016, 13:50

@Robert Corvus:
Der Syllogismus gilt in diesem Fall tatsächlich nur für eine unendlich Folge. Unter der Annahme, die PR Serie wäre zeitlich begrenzt - was für eine Blasphemie! - stimmt deine Aussage natürlich. Nur bezweifle ich, dass “wir” das dann noch erfahren werden. Angenommen, Gucky würde in Heft 10318699 geteckenert, werden das wohl nicht so besonders viele von uns mitbekommen.

Wie viele PR Hefte wird es wohl noch geben? Die Menschheit dürfte momentan in etwa die Hälfte ihrer Lebenserwartung erreicht haben. Das waren bisher rund 150.000 bis 200.000 Jahre. Schätzen wir mal ganz optimistisch, dass die Spezies noch weitere 200.000 Jahre vor sich hat, dann sind das etwa 10,4 Millionen PR Hefte. Immer unter der Annahme, dass keine Nachfolgerspezies die Serie weiter schreibt. Was ich für gar nicht so unwahrscheinlich halte.

Was die Flamme bei der Verbrennung von atomaren Sauerstoff angeht: Im Prinzip ja, aber -
- es hängt davon ab, wie viele Sauerstoffatome man einlagern kann, bevor sie zünden.

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Richard » 11. Dezember 2016, 14:27

Robert Corvus hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Naja, das mit der "Ahnung" ist halt mal wieder eine Art "Spleen" den man einem Bordrechner "verleiht" - aehnlich wie man das mit Seneca, Hamiller oder auch Anansi gemacht hat.
Ja, das sehe ich auch so. Ein bewährtes Konzept.
Jein: man kann es in jedem Fall mit so einer Marotte übertreiben.

Dieses Gefuehl hatte ich, als die SOL sozusagen wieder "in Dienst" gestellt wurde - als THOREGON VI . Da hatte ich das Gefühl, das man Seneca fast zwangshaft oft immer wieder "Das wuesste ich aber!" in den (virtuellen) Mund legte.
Und das staendige "Wie geht es Dir?" von Anansi ging mir halt dann irgendwann auch auf den Geist bzw. dachte ich mir, dass Anansi diese Floskel doch wohl mal gezielter einsetzen sollte.

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Skörld » 11. Dezember 2016, 15:45

Richard hat geschrieben:
Robert Corvus hat geschrieben:Ein bewährtes Konzept.
Jein: man kann es in jedem Fall mit so einer Marotte übertreiben.
Vielleicht bin ich zu alt, vielleicht arbeite ich zu viel mit Computern; alles was bei einem Rechner als "Persönlichkeit" oder "Eigenart" durchgehen könnte nervt mich als Benutzer im Alltag einfach nur.
Wohldosiert und in einem Roman mag es ja noch einen gewissen Unterhaltungswert haben, aber stellt euch das doch bitte mal im RL vor: ein störrisches Gerät, dem man erst gut zureden muss bevor es den Browser anzeigt oder das einem erst ewig mit Belanglosigkeiten zutextet bevor endlich Excel aufgeht.

Da gefallen mir die Schiffscomputer in Startrek besser. Die geben im Anforderungsfall eine knappe Antwort und halten ansonsten die Klappe.

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von jogo » 11. Dezember 2016, 15:54

Richard hat geschrieben:...
Und das staendige "Wie geht es Dir?" von Anansi ging mir halt dann irgendwann auch auf den Geist bzw. dachte ich mir, dass Anansi diese Floskel doch wohl mal gezielter einsetzen sollte.
Ich warte darauf, dass AnanSiri die Antwort erhält: "Ich bin so glücklich wie der Finder. Obwohl... niemand ist so glücklich wie der Finder."
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Robert Corvus » 11. Dezember 2016, 17:27

Skörld hat geschrieben:Wohldosiert und in einem Roman mag es ja noch einen gewissen Unterhaltungswert haben, aber stellt euch das doch bitte mal im RL vor: ein störrisches Gerät, dem man erst gut zureden muss bevor es den Browser anzeigt oder das einem erst ewig mit Belanglosigkeiten zutextet bevor endlich Excel aufgeht.
Das denke ich mir auch oft.
Grundsätzlich kann eine Künstliche Intelligenz mit Persönlichkeit nützlich sein. Sie könnte so etwas wie Neugier entwickeln, was dazu führen könnte, dass sie ihren Datenbestand selbsttätig erweitert oder neue Lösungen für ihre Aufgaben entwickelt.
Trotzdem ist sie immer noch eine zweckgebundene Maschine, deren Konstrukteur ein bestimmtes Ziel verfolgt - etwa, ein Raumschiff betriebsbereit zu halten. Diese Intention sollte sich in der Programmierung wiederfinden. Wenn die KI ihren Benutzern die Handhabung erschwert, kann man das als fehlerhafte Programmierung erklären - aber ein bewusst erzeugter Effekt, der in Serie auftritt, sollte das nicht sein.
Im Fall des Bordrechners der ODYSSEUS sehe ich das Problem aber nicht: "Es ist eine Ahnung aufgetaucht" ist hier ja nur ein codifizierter Ausdruck dafür, dass eine Prognose erstellt wurde.
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Richard » 11. Dezember 2016, 17:55

Stimmt. Weiters nehme ich an, dass die ODYSSEUS spätestens mit dem Ende dieses Zyklusses aus der Handlung verschwindet. Wie ich zu der Annahme komme? - Naja, ein wirklich grosses Schiff ist die ODYSSEUS ja nicht und kommt somit mal nicht als Traegerraumschiff in Frage. Letztlich ist sie ein aufgemotztes Beiboot - aber ob es sich lohnt, dieses Schiff "fuer Spezialfaelle" zb an Bord der RAS zu stationieren? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Da die ODYSSEUS mit LFT Mitteln nicht so einfach zu warten sein wird vermute ich - wie schon erwaehnt - , dass sie einfach mal mit dem naechsten Jubiband nicht mehr erwaehnt wird (falls sie bis dahin in der Handlung bleibt).

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Skörld » 11. Dezember 2016, 18:27

Robert Corvus hat geschrieben:Im Fall des Bordrechners der ODYSSEUS sehe ich das Problem aber nicht: "Es ist eine Ahnung aufgetaucht" ist hier ja nur ein codifizierter Ausdruck dafür, dass eine Prognose erstellt wurde.
Das würde ich ebenfalls nicht als echten Spleen ansehen. Eher als kauzige Übersetzung der wuutuloxolianischen Version von "Die Auswertung hat ergeben". Damit kann man als Schiffsbesatzung durchaus leben, bis sich jemand findet der sich traut die "Übersetzungstabelle" anzupassen.
Richard hat geschrieben:Stimmt. Weiters nehme ich an, dass die ODYSSEUS spätestens mit dem Ende dieses Zyklusses aus der Handlung verschwindet. Wie ich zu der Annahme komme? - Naja, ein wirklich grosses Schiff ist die ODYSSEUS ja nicht und kommt somit mal nicht als Traegerraumschiff in Frage. Letztlich ist sie ein aufgemotztes Beiboot - aber ob es sich lohnt, dieses Schiff "fuer Spezialfaelle" zb an Bord der RAS zu stationieren?
Die Odysseus hat durchaus ein paar Goodies, die es bisher in der Form nicht gab; z.B. die Fähigkeit in den Kern(!) einer Sonnen einzufliegen oder die Luzidithülle, die passiv unsichtbar macht. Das würde die Odysseus für verdeckte Missionen qualifizieren - wären da nicht schon die Schiffe der LAURIN-Staffel.

Ich vermute auch, das uns das Schiffchen - auch wegen der gewöhnungsbedürftigen tiuphorischen Innenausstattung - nicht lange erhalten bleibt.

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von AARN MUNRO » 12. Dezember 2016, 08:51

2008 hat geschrieben:Gut.
223

Und wieder mal brennt der Sauerstoff
...echt? Tut er das? Zu lustig...KM oder RC wäre das jedenfalls nicht passiert...UA auch nicht...das ist eben Hyperphysik...äh Chemie. :D
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Leif Cira » 12. Dezember 2016, 17:44

Klaus N. Frick hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben: Aber vielleicht hat Klaus ja einen Weg gefunden, einen Roman 2x zu lesen: erst wie ein normaler Leser und als Fan (der er auch ist) eintauchen in eine bunte Welt - und anschließend ein weiteres Mal - kritisch - als Redakteur...

Leider nein. Ich lese das Manuskript immer mit den kritischen Augen des Redakteurs. Vielleicht kann ich den Roman dann zwanzig Jahre später genießen ... ich könnte ja jetzt mal in die Bände ab 1640 reinschauen. Aber ich fürchte, dass ich die auch nicht »normal« lesen kann.

Sorry. Das war jetzt weg vom Thema.
Und wie wirkt sich das bei serienfremden Romanen aus? Stört da auch das Redakteursauge?

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Mr Frost » 13. Dezember 2016, 12:30

Roberts Schreibstil hat mir wieder mal sehr gefallen. An ihn geht auch zudem höchstes Lob, da man hier und weiter oben gut erkennen kann, in welch schöner Weise ein Autor hier im Forum mit seinen Lesern in Kontakt tritt (und zwar auf Augenhöhe und von gegenseitigem Respekt geprägt). Am Autor gibts´also erneut nix zu meckern.
(Nur Perry habe ich in seiner Gefühlskälte in manchen Passagen nicht so ganz wiedererkannt...).

Zur Story: Ok, wir kapieren langsam: die Tiuphoren erleiden Leid, Leid, Leid. Und sie leben im Müll, Müll, Müll. Die Gyanli sind böse, böse, böse.
Immerhin: Wer und was Klavtaud ist, ist eine Frage, die halbwegs spannend ist.
Ansonsten: Action, Action, Action (dabei diverse Kollateralschäden: Zerschnittene Wesen, ein auf Beinstümpfen kriechendes Wesen). Ach, Leute, ich finde das alles ein bißchen zu grell und die Gesamtstory eher blass.
Aber sie wird seine Befürworter finden.

Meine Wertung: 4/2/4, mit guter Wertung für den Autor selbst.

lichtman
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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von lichtman » 13. Dezember 2016, 14:04

Wanderer777 hat geschrieben:
Wiedermal postuliere ich - als Meinungsäußerung - folgendes:

Zentraler Bestandteil der Perry Rhodan Geschichten ist neben Perry Rhodan natürlich die Zellaktivatorriege - und deren übergeordnete Bedeutung!

Selbst wenn das bei den Überlegungen der derzeitigen Macher keine aufregende Rolle spielen mag.

Und von dieser Riege sind sicherlich folgende ZAC-Träger unantastbar:

Bully
Atlan
Gucky
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Hm in der sogenannten Falschen Welt - in der THEZ-Zeitlinie - waren Bully, Gucky, Icho und Perry tot,
und im Jenzeits hat Atlan erfahren, dass er auch nicht ewig gelebt hat.

aber das ist ja die falsche Welt

manfred

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Re: Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Beitrag von Robert Corvus » 13. Dezember 2016, 14:16

Mr Frost hat geschrieben:Roberts Schreibstil hat mir wieder mal sehr gefallen.
---
Meine Wertung: 4/2/4, mit guter Wertung für den Autor selbst.
Vielen Dank für die gute Wertung zu meinem Schreibstil. :)
Vielleicht ein paar Überlegungen zu den Wertungskategorien:
Der Schreibstil liegt praktisch komplett in der Hand des Autors, wenn man von einigen wenigen Spezifika absieht, für die das Lektorat sorgt, damit die Reihe einen wiedererkennbaren Sound hat. Zum Beispiel wird bei PERRY RHODAN "desaktiviert", nicht "deaktiviert", und die Absätze sollen überschaubar bleiben, damit beim zweispaltigen Druck kein zu eintöniges Erscheinungsbild entsteht.
Auf die aktuelle Entwicklung des Zyklus hat der Autor zunächst einmal keinen Einfluss. Auch hier gibt es eine kleine Einschränkung, denn durch die Gespräche mit dem Exposéteam könnte natürlich schon ein, wenn auch begrenzter, Einfluss auf die Entscheidungsfindung dort genommen werden.
Was nun die "Story des Romans" angeht, ist das eine Mischnote. Das Exposé ist zwar vorgegeben, aber die Art, wie eine Geschichte erzählt wird, macht sehr viel aus. Ich hätte zum Beispiel durchaus die Freiheit gehabt, die Eröffnungssequenz mit der ODYSSEUS komplett wegzulassen und stattdessen direkt auf Tiu zu starten. Ob und wie viele (namenlose) Tote es gibt, ist keine verbindliche Vorgabe. Der komplette Lutoo-Strang war in diesem Roman optional (in Unter allem Grund dagegen nicht - da war explizit gefordert, eine Gyanli aus der Innenperspektive vorzustellen).
Worauf ich hinaus möchte: Wenn die Handlung eines Romans nicht überzeugen kann, ist es nach meiner Erfahrung nicht richtig, das allein der Exposévorgabe anzulasten. Der Handlungsverlauf in der Form, wie er sich der Leserschaft präsentiert, ist in wesentlichem Maße vom Autor beeinflusst.
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