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Klaus N. Frick
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Gestern erschien ja schon der zweite Kurzroman der »Verlorenen Jahrhunderte« – darauf muss ich an dieser Stelle auch mal dringend hinweisen. Der Kollege Thomas Rabenstein schrieb als Gastautor »Der Goldene Frieden«; es geht zu den Gäonen.

Weitere Infos:
https://perry-rhodan.net/aktuelles/news ... erte%C2%AB
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Kapaun
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Hab den zweiten Band durch. Über die Akkuratesse der Schilderung des Zweiten Solaren Imperiums und dessen Verhältnis zum Gondunat kann ich nichts sagen. Die Geschichte als solche ist nicht uninteressant, für Perry Rhodan jedoch thematisch ungewöhnlich. Aber sie ist geschlossen und konsistent erzählt, wenn auch zeitweilig arg plakativ. Alles in allem gefällt mir Rabenstein vom Erzählerischen her besser als CM.
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halut
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Kapaun hat geschrieben:Alles in allem gefällt mir Rabenstein vom Erzählerischen her besser als CM.

CM liefert eine stark schwankende Qualität bei seinen Romanen von „exzellent“ bis „Schade um das Papier“. Ihn als Vergleichsmaßstab zu nehmen, ist daher etwas schwierig.

ThoRa liefert eine saubere Beschreibung der Gäonen. Sauber und langweilig, quasi ein nettes Jugendbuch. Was dem Exposee und was dem Autor geschuldet ist, kann ich allerdings nur vermuten.
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Kapaun
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Naja, es ist halt wie gesagt auch ein ungewöhnliches Thema: Spielsucht/virtuelle Realität und deren Manipulation durch finstere Mächte. Daraus Spannung zu entwickeln, ist nicht einfach, zumal wenn man nur den Umfang eines halben Groschenhefts zur Verfügung hat. Aber dennoch: Im Gegensatz zu CM, der ziemlich wild durch seine Geschichte gesprungen ist, erzählt ThoRa (lol!) die seine nachvollziehbar und folgerichtig. Gebt ihm bei der nächsten Gelegenheit mehr Platz sowie ein ordentliches Thema - dann wird das schon ...
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KielFM
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Langweilig. Schlicht und ergreifend. Während ich bei "Florence" ausgesprochenes Lesevergnügen hatte, war das hier für mich schlicht Qual. Bitte nicht wieder.
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2008
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Sagmamal so: War jetzt nicht sooo unvorhersehbar das Ganze, aber streckenweise dennoch einnehmend.
Würd von Thomas gern mehr lesen, ein typischer Gastroman sollte sich doch mal machen lassen.
Das eine oder andere Vokabel deutet noch auf den Quereinsteiger hin.
Noch 1550 Heftln um die EA Lücken zu schließen.
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Klaus N. Frick
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2008 hat geschrieben:Sagmamal so: War jetzt nicht sooo unvorhersehbar das Ganze, aber streckenweise dennoch einnehmend.
Würd von Thomas gern mehr lesen, ein typischer Gastroman sollte sich doch mal machen lassen.
Das eine oder andere Vokabel deutet noch auf den Quereinsteiger hin.


Wir kennen Thomas Rabenstein noch aus seinen Zeiten beim PERRY RHODAN-Online-Club ...
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Lumpazie
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
2008 hat geschrieben:Sagmamal so: War jetzt nicht sooo unvorhersehbar das Ganze, aber streckenweise dennoch einnehmend.
Würd von Thomas gern mehr lesen, ein typischer Gastroman sollte sich doch mal machen lassen.
Das eine oder andere Vokabel deutet noch auf den Quereinsteiger hin.


Wir kennen Thomas Rabenstein noch aus seinen Zeiten beim PERRY RHODAN-Online-Club ...


Unvergessen auch die Satire von Thomas Rabenstein:

Treffen der Serien (Perry Rhodan meets Star Trek) :st:

http://doczz.net/doc/6090787/treffen-de ... nline-club

Einfach köstlich :D
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
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HOT
Oxtorner
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KielFM hat geschrieben:Langweilig. Schlicht und ergreifend. Während ich bei "Florence" ausgesprochenes Lesevergnügen hatte, war das hier für mich schlicht Qual. Bitte nicht wieder.


Genau das Gegenteil bei mir: Während "Florence" zwar ganz nett war, hat mich "Der Goldene Frieden" nachdenklich gemacht und in Spannung gehalten bis zum Schluss. Nicht nur die Story, auch die Schreibe hat mir sehr gut gefallen. Bitte immer wieder.
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GruftiHH
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Mir haben beide Geschichten gut gefallen.

Hier meine Rezis dazu auf meiner Seite.

https://www.cwoehli.de/perry_rhodan___d ... derte.html

Ach ja. Und bei Twitter in meiner TL wird gerade angedacht von Thomas Rabenstein dessen NEBULAR-E-Books anzufangen (als Lesegruppe).
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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lichtman
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Viel haben wir nicht erfahren über Sevcooris anno 1750 NGZ.

Das ZSI ist im Orionland ziemlich isoliert.

Was wurde aus den unterdrückten raumfahrenden Glossner, Khuluntur und Vha?

Kontakte mit den Thoogondu sind eher lose: »Ich beziehe mich auf den jährlichen Besuch des Botschafters aus Sevcooris«

Der Botschafter ist die Tochter des Gondu.

Die Gonda Puorengir ist also nicht mehr.

Vermutlich ist der Vitalenergie-Akkumulator im Konflikt mit Puoshoor verlorengegangen.

Der Plot erinnert an die Gedächtnismanipulationen der Thoogondu mit anderen Mitteln.

Nach 200 Jahren Frieden sind einige Gäönen so gelangweilt, dass sie sich nach Kriegsspielen sehnen.

Nicht unplausibel.

Es gibt die Theorie, dass Kriege begonnen werden, wenn die letzte Kriegsgeneration, die noch weiss was Krieg ist, abdankt.

manfred
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Klaus N. Frick
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Im »Heftehaufen«-Blog schrieb Markus Regler – quasi als Gastautor – über den zweiten Band der »Verlorenen Jahrhunderte«. Den Kurzroman verfasste ja Thomas Rabenstein, und ich fand die Zusammenarbeit sehr angenehm und professionell.

Und jetzt alle: Kauf das Buch!

https://heftehaufen.de/der-goldene-frieden/
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halut
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Klaus N. Frick hat geschrieben:Und jetzt alle: Kauf das Buch!

Das haben wir wohl gemacht, bevor wir es gelesen haben :gruebel: dachte ich.
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Klaus N. Frick
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Auf unserer Internet-Seite haben wir ein Interview mit dem SF-Autor Thomas Rabenstein veröffentlicht, der zuletzt auch den Kurzroman »Der Goldene Frieden« im Rahmen unserer Miniserie »Die Verlorenen Jahrhunderte« veröffentlicht hat. Lesenswert!

Hier:

https://perry-rhodan.net/aktuelles/news ... 0%A6%C2%AB
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Ich21
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Das Thema der Geschichte hat mir auch gut gefallen und ich finde es auch ziemlich aktuell, wenn man so an fortnite usw denkt.
Die Handlung war aber etwas vorhersehbar.

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