Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

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Verkutzon
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Verkutzon » 5. September 2018, 13:47

Die Post oder mein Abolieferant haben das aktuelle Heft irgendwohin geschickt...nur nicht zu mir. In „meinem“ Kiosk war auch keines mehr erhältlich.
Aus diesem Grund habe ich ausnahmsweise den Spoiler gelesen (tu ich sonst nie; nicht, weil ich die Arbeit der Spoileranten nicht zu schätzen weiss, sondern weil ich nicht gespoilert werden will...). Darum hier ein Dank an Soulprayer! Gut geschrieben und in der Länge genau richtig. Scheint eine interessante Geschichte zu sein...
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120

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Klapauzius
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Klapauzius » 5. September 2018, 20:32

Merkosh hat geschrieben:Für mich schlechtester und langweiligster Roman des Zyklus, toppt sogar noch die Pilzgeschichten.
Schau an, so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Ich fand die Charakterisierungen für die Kürze des zur Verfügung stehenden Raumes einfühlsam und gelungen, ich konnte mich mit den Personen auch als Fußball-Vermeider identifizieren. Die Kultur war so schön nachvollziehbar beschrieben, für ein-zwei Stunden war ich auf einer anderen Welt... kurz: habe mich gut unterhalten gefühlt. Deshalb lese ich PR, daher... :st:

Kritikaster
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Kritikaster » 5. September 2018, 20:44

Klapauzius hat geschrieben: ich konnte mich mit den Personen auch als Fußball-Vermeider identifizieren.
Dass ich sehr interessierter Fußballfan bin, mag einer der Gründe sein, weshalb mir das eben nicht so ging. Aber das Problem hatte ich schon weiland mit Falo Gause. 8-)

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Atlantis » 5. September 2018, 21:06

Habe den Roman gelesen , gut geschrieben , aber die Aussage könnte man auf 3 Seiten bringen. :nein:

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Goedda » 5. September 2018, 21:23

Atlantis hat geschrieben:Habe den Roman gelesen , gut geschrieben , aber die Aussage könnte man auf 3 Seiten bringen. :nein:
Man kann es sogar auf eine halbe bringen, siehe Spoiler...
Aber ernsthaft, diese Aussage könnte man zu allen (grossen) Werken der Literatur ebenfalls machen. Ein 3-seitiger Faust wäre aber mMn dann kein grosses Werk mehr, wenn du verstehst, was ich meine ;)

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Kardec » 5. September 2018, 22:53

Ja, Verkürzung geht immer.

Siehe Friedrich Schiller - Das Lied von der Glocke

"Loch in Erde, Bronze rin
Glocke fertich - bimm, bimm, bimm
"
:P

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Elena » 5. September 2018, 23:03

Kenn ich auch und ist der beste Beweis dafür, dass man auch große Werke klein kriegen kann. :devil:
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Merkosh » 5. September 2018, 23:11

Kardec hat geschrieben:"Loch in Erde, Bronze rin
Glocke fertich - bimm, bimm, bimm
"
:P
Ist das die Exposee Vorlage, die Schiller von seinem Verleger bekam, mit der handschriftlichen Notiz "Mach was draus" drunter?

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von halut » 6. September 2018, 08:34

Goedda hat geschrieben:Aber ernsthaft, diese Aussage könnte man zu allen (grossen) Werken der Literatur ebenfalls machen. Ein 3-seitiger Faust wäre aber mMn dann kein grosses Werk mehr, wenn du verstehst, was ich meine ;)
Du meinst, große Literatur beweist sich durch inhaltslose Worte?

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Goedda » 6. September 2018, 10:08

Aber sicher. Ich schicke dir gerne eine Kopie meines mMn grössten Werkes: Das 23'000-seitige Kompendium über das triviale Dasein eines punktförmigen Nexialisten im Vakuum im Vergleich mit einem optmistischen Anneliden.

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Elena » 6. September 2018, 12:55

Größtes Werk bezieht sich da wohl auf die Anzahl der Seiten. :lol:
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von AARN MUNRO » 6. September 2018, 13:11

Harzzach hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben: Perryeigene Politik war ja öfter drin ... und konnte recht spannend sein, bereits im MDI-Zyklus oder mit Bount Terhera usw..
So wirklich spannend war das aber noch nicht. Das waren eher sehr unbeholfene Versuche mal einen Blick auf die Inner Workings des Solaren Imperiums zu werfen, die dann aber doch wieder nur auf das übliche "Wer gegen Rhodan ist, ist entweder von bösen Mächten verführt oder selber böse!" hinauslief.

Auch jetzt habe ich den Eindruck, dass die Technomahdisten leider Opfer der Geiselnahme durch AvA werden, sie momentan die "Bösen" sind und wie der Homo Superior spurlos aus der Handlung verschwinden werden, anstatt eine konkrete und vor allem friedliche Vision einer Menschheit ohne die Unsterblichen und den damit verbundenen kosmischen Überbau etablieren zu können, wo man seine Evolution gezielt selbst steuert und all die Fallstricke vermeidet, die mittlerweile bekannt sind.

Schau mer mal ... vielleicht wird daraus doch mehr als nur eine kurze Episode :)

Mit "spannend" meinte ich eher, dass es überhaupt drin war, thematisiert wurde. Habe mich wohl mal wieder zu ungenau ausgedrückt. :D
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von AARN MUNRO » 6. September 2018, 13:13

Atlantis hat geschrieben:Habe den Roman gelesen , gut geschrieben , aber die Aussage könnte man auf 3 Seiten bringen. :nein:

Gut geschrieben, nicht guter Roman ... aber MMT hat mich hier wahrhaft isnpiriert, auf eine Idee gebracht. Dafür bin ich ihm dankbar; für den Roman, äh: eher weniger. Tut mir leid. :( :unsure:
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Dunkle Geburt » 6. September 2018, 13:17

Immerhin werden hier schon Vergleiche mit Goethe und Schiller angestellt. Der Thread hat Potential.

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von what » 6. September 2018, 15:34

Ich fand den Roman sehr gelungen :st:
Einfühlsam und lebendig geschilderte Figuren, eine SciFi-Sportart, die tatsächlich etwas exotisch anmutet, eine Prise Gesellschaftskritik, eine positive Botschaft, fand ich alles sehr schön :)

Ok, die gesellschaftliche Wandlung, die sich andeutet, ist ziemlich, mmh, verdichtet (oder auch plakativ :D ) beschrieben, so daß man sich fragt, warum der gute Wille zur Veränderung nicht schon vorher aufgebracht wurde, aber ein Heftroman hat halt nur soundso viele Anschläge.
Das Lesen hat mir große Freude bereitet ^_^

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Troh.Klaus » 6. September 2018, 17:17

Mich hat der Roman eher gelangweilt.
Aber die Geschmäcker sind ja (gottseidank) verschieden.

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halut
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von halut » 7. September 2018, 08:19

Insgesamt fand ich ihn recht, wenn auch etwas kitschig.

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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von AARN MUNRO » 7. September 2018, 08:27

what hat geschrieben:Ich fand den Roman sehr gelungen :st:
Einfühlsam und lebendig geschilderte Figuren, eine SciFi-Sportart, die tatsächlich etwas exotisch anmutet, eine Prise Gesellschaftskritik, eine positive Botschaft, fand ich alles sehr schön :)

Ok, die gesellschaftliche Wandlung, die sich andeutet, ist ziemlich, mmh, verdichtet (oder auch plakativ :D ) beschrieben, so daß man sich fragt, warum der gute Wille zur Veränderung nicht schon vorher aufgebracht wurde, aber ein Heftroman hat halt nur soundso viele Anschläge.
Das Lesen hat mir große Freude bereitet ^_^

Eine Prise Gesellschaftskritik? Das fand ich ja nun nicht. Ich fand es stark überzogen.Ein richtiger Rundumschlag mit dem großen Hammer.LL hätte eine Prise gebracht, als Spitze.(Also ironisiert). Aber es war gut erzählte SF in einem interessanten, wenn auch altbekannten Gesellschaftsmodell (Zweipolige Gesellschaft in Wells: Zeitmaschine oder in Metropolis). Nur eben im Perryversum völlig unlogisch, klar inkonsistent mit der Politik der LFG.Also eigentlich auch eine alternative Welt ... aus dem Thezversum herübergerutscht ... die wahre Realität überlagernd ... hätte mir auch eine größere Beschreibung der planetaren Ökologie/Biologie gewünscht.
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Christian Montillon » 7. September 2018, 08:35

AARN MUNRO hat geschrieben:Aber es war gut erzählte SF in einem interessanten, wenn auch altbekannten Gesellschaftsmodell (Zweipolige Gesellschaft in Wells: Zeitmaschine oder in Metropolis). Nur eben im Perryversum völlig unlogisch, klar inkonsistent mit der Politik der LFG.Also eigentlich auch eine alternative Welt ... aus dem Thezversum herübergerutscht ... die wahre Realität überlagernd ...
Deine Meinung in allen Ehren - das hier verstehe ich nicht mal ansatzweise. Also, wie du darauf kommst. Ich sehe die Welt, die in diesem Roman geschildert wird, weder als "im Perryversum unlogisch", noch als "inkonsistent mit der Politik der LFG" und schon gar nicht gibt es irgendeinen Bezug zu einer alternativen Welt oder dem Thezversum (was immer das sein soll).
Sorry, aber da verstehe ich wirklich überhaupt nicht, wie du darauf kommst.

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halut
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von halut » 7. September 2018, 09:16

Christian Montillon hat geschrieben:Deine Meinung in allen Ehren - das hier verstehe ich nicht mal ansatzweise. Also, wie du darauf kommst. Ich sehe die Welt, die in diesem Roman geschildert wird, weder als "im Perryversum unlogisch", noch als "inkonsistent mit der Politik der LFG" und schon gar nicht gibt es irgendeinen Bezug zu einer alternativen Welt oder dem Thezversum (was immer das sein soll).
Sorry, aber da verstehe ich wirklich überhaupt nicht, wie du darauf kommst.
Im SI lebten die Bürger gut, oder hatten die Chance auf ein gutes Leben, und WiVo führte sogar die verbrechensfreie Menschheit ein; Geld war ein Randthema, Armut praktisch nicht vorhanden. Soziale Missstände gab es bei korrupten Beamten auf einsamen Planeten oder Diktatoren. Soziale Dystopien gab es in „guten“ Teil der Galaxis nicht.

Das ändert sich jetzt mit diesem Planeten und zuvor mit Olymp.

PR ist Fluchtliteratur, ich brauche PR zum Abschalten von dieser Welt. Wenn ich soziale Dystopien sehen will, schalte ich die Nachrichten oder einen beliebigen Krimi ein. Wenn PR mir das Gleiche bringt, kann ich nicht abschalten: PR verärgert mich. Als Leser lehne ich das innerlich ab.

Als Leser stört mich die zunehmend dystopische Ausrichtung massiv. Sehr euch die genetische Anpassung von Epsal und vergleicht das mit den Oxtornern oder goldenen Menschen. Und so geht es mit allen Teilen in PR.

Nicht korrupte, fähige und durchsetzungsstarke Politiker des SI werden alle 200 Hefte weiter herabgestuft zu Cowboys mit viel guten Willen, aber zunehmend weniger Durchsetzungsmacht. Siehe Perry und Bully, die nur noch bitten, anstatt zu befehlen.

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Christian Montillon » 7. September 2018, 09:28

halut hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:Deine Meinung in allen Ehren - das hier verstehe ich nicht mal ansatzweise. Also, wie du darauf kommst. Ich sehe die Welt, die in diesem Roman geschildert wird, weder als "im Perryversum unlogisch", noch als "inkonsistent mit der Politik der LFG" und schon gar nicht gibt es irgendeinen Bezug zu einer alternativen Welt oder dem Thezversum (was immer das sein soll).
Sorry, aber da verstehe ich wirklich überhaupt nicht, wie du darauf kommst.
Im SI lebten die Bürger gut, oder hatten die Chance auf ein gutes Leben, und WiVo führte sogar die verbrechensfreie Menschheit ein; Geld war ein Randthema, Armut praktisch nicht vorhanden. Soziale Missstände gab es bei korrupten Beamten auf einsamen Planeten oder Diktatoren. Soziale Dystopien gab es in „guten“ Teil der Galaxis nicht.

Das ändert sich jetzt mit diesem Planeten und zuvor mit Olymp.

PR ist Fluchtliteratur, ich brauche PR zum Abschalten von dieser Welt. Wenn ich soziale Dystopien sehen will, schalte ich die Nachrichten oder einen beliebigen Krimi ein. Wenn PR mir das Gleiche bringt, kann ich nicht abschalten: PR verärgert mich. Als Leser lehne ich das innerlich ab.

Als Leser stört mich die zunehmend dystopische Ausrichtung massiv. Sehr euch die genetische Anpassung von Epsal und vergleicht das mit den Oxtornern oder goldenen Menschen. Und so geht es mit allen Teilen in PR.

Nicht korrupte, fähige und durchsetzungsstarke Politiker des SI werden alle 200 Hefte weiter herabgestuft zu Cowboys mit viel guten Willen, aber zunehmend weniger Durchsetzungsmacht. Siehe Perry und Bully, die nur noch bitten, anstatt zu befehlen.
Deine Erklärung hier kann ich nachvollziehen (wenngleich ich sie nicht teile und so auch nicht völlig richtig finde, aber das spielt keine Rolle*) - logisch. Auf dich wirkt es so, dir gefällt es so-und-so und eben nicht so wie in diesem Roman. Alles klar - schade, aber absolut nachvollziehbar.

Was ich zitierte, war eine Behauptung, die keine Grundlage hat in meinen Augen, weil sie als Tatsache hingestellt wurde ("Das ist unlogisch im Perryversum" - nein, ist es nicht. Ob es einem gefällt, ist ja etwas ganz anderes.)


* Missstände gibt es schon weitaus länger und der "letzte Verbrecher" des William Voltz ist etwas, das schon kurz danach einfach nicht mehr durchgezogen wurde, weil das schlicht nicht gehtBitte nicht falsch verstehen - ich finde william Voltz großartig und seine Ideen und Visionen super. Aber hier ist etwas, wo er glaub ich zu weit gegangen ist - was er selbst auch gemerkt hat, davon bin ich überzeugt ... zumindest ist die "letzte Verbrecher"-Ideologie nicht durchgezogen worden, nicht mal mehr in der Voltz-Zeit. Aber das nur am Rande, das muss hier nicht diskutiert werden ... das ist meine Auffassung der Dinge, die ich als Leser hatte.

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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Clark Flipper » 7. September 2018, 10:54

halut hat geschrieben:PR ist Fluchtliteratur, ich brauche PR zum Abschalten von dieser Welt. Wenn ich soziale Dystopien sehen will, schalte ich die Nachrichten oder einen beliebigen Krimi ein. Wenn PR mir das Gleiche bringt, kann ich nicht abschalten: PR verärgert mich. Als Leser lehne ich das innerlich ab.
Das ist ein Punkt den ich nachvollziehen kann. Das war auch der Grund warum NEO nie mein Fall wurde.

Aber ich weiß auch, das gerade das ein Aspekt für neuere Leser ist, welche da anders heran gehen.

Diese Tendenz ist nicht neu, schon zu Feldhoff Zeiten wurde darüber gesprochen.

Am Ende bleibt die Entscheidung, wie man sich damit arrangieren kann, oder nicht.

Das gilt aber auch für beide Seiten. ;-)
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von AARN MUNRO » 7. September 2018, 12:59

Christian Montillon hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Aber es war gut erzählte SF in einem interessanten, wenn auch altbekannten Gesellschaftsmodell (Zweipolige Gesellschaft in Wells: Zeitmaschine oder in Metropolis). Nur eben im Perryversum völlig unlogisch, klar inkonsistent mit der Politik der LFG.Also eigentlich auch eine alternative Welt ... aus dem Thezversum herübergerutscht ... die wahre Realität überlagernd ...
Deine Meinung in allen Ehren - das hier verstehe ich nicht mal ansatzweise. Also, wie du darauf kommst. Ich sehe die Welt, die in diesem Roman geschildert wird, weder als "im Perryversum unlogisch", noch als "inkonsistent mit der Politik der LFG" und schon gar nicht gibt es irgendeinen Bezug zu einer alternativen Welt oder dem Thezversum (was immer das sein soll).
Sorry, aber da verstehe ich wirklich überhaupt nicht, wie du darauf kommst.

Das mit dem Thezversum war nicht echt gemeint, sondern spaßhaft.Das hast Du also völlig falsch verstanden, aber das verstehe wiederum ich. :D Aber was ich mit der Politik der LFG sagen wollte, war, dass ich glaube, dass eine solche sozial unterentwickelte Welt nicht bestehen kann, weil es (wie schon damals im Solaren Imperium bei Homer G. Adams GCC) doch sehr wahrscheinlich in der LFG Entwicklungsprogramme gibt, die solche Welten auf ein höheres Wohlstandslevel heben. Wie es auch in der EU solche Programme gibt für nicht so stark entwickelte Gebiete.Sie sind so entworfen, dass sie sich später selbst refinanzieren. Noch dazu, wenn die Terraner bereits seit meheren tausend Jahren dort siedeln.Insofern halte ich diese Beschreibung einfach nicht für konsistent mit dem allgemeinen Kanon hierzu im Perryversum.
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von AARN MUNRO » 7. September 2018, 13:04

Clark Flipper hat geschrieben:
halut hat geschrieben:PR ist Fluchtliteratur, ich brauche PR zum Abschalten von dieser Welt. Wenn ich soziale Dystopien sehen will, schalte ich die Nachrichten oder einen beliebigen Krimi ein. Wenn PR mir das Gleiche bringt, kann ich nicht abschalten: PR verärgert mich. Als Leser lehne ich das innerlich ab.
Das ist ein Punkt den ich nachvollziehen kann. Das war auch der Grund warum NEO nie mein Fall wurde.

Aber ich weiß auch, das gerade das ein Aspekt für neuere Leser ist, welche da anders heran gehen.

Diese Tendenz ist nicht neu, schon zu Feldhoff Zeiten wurde darüber gesprochen.

Am Ende bleibt die Entscheidung, wie man sich damit arrangieren kann, oder nicht.

Das gilt aber auch für beide Seiten. ;-)

Eben. Es gibt ja auch die dystopische Variante der SF (außerhalb des Perry, meine ich jetzt): und diese hat auch ihre Fans und Anhänger. Da sie als besonders "kritisch" gilt, ist das auch für manche Leute die einzig "wahre" SF, da sie politische Gesellschaftsmodelle entwirft ...und deren Meinung nach ist die SF ausschließlich dazu da. Ich selbst teile diese Meinung nicht. Eine gute Dystopie lese ich auch mal gern, möchte aber ansonsten weitgehend unterhalten werden.
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Re: Spoiler 2976: Hyperlicht, von M.M. Thurner

Beitrag von Goedda » 7. September 2018, 13:44

Christian Montillon hat geschrieben:...

* Missstände gibt es schon weitaus länger und der "letzte Verbrecher" des William Voltz ist etwas, das schon kurz danach einfach nicht mehr durchgezogen wurde, weil das schlicht nicht gehtBitte nicht falsch verstehen - ich finde william Voltz großartig und seine Ideen und Visionen super. Aber hier ist etwas, wo er glaub ich zu weit gegangen ist - was er selbst auch gemerkt hat, davon bin ich überzeugt ... zumindest ist die "letzte Verbrecher"-Ideologie nicht durchgezogen worden, nicht mal mehr in der Voltz-Zeit. Aber das nur am Rande, das muss hier nicht diskutiert werden ... das ist meine Auffassung der Dinge, die ich als Leser hatte.
Ich fände es schon interessant, diese positive Utopie vs Dystopie oder wie du es nennst, die letzte Verbrecher-Ideologie zu diskutieren. Vielleicht nicht gerade in diesem Thread, in dem dein Werk diskutiert werden sollte. Aber ein eigener Thread vielleicht? Oder du schreibst mal einen Blog (separat zu deinem Blog über diesen Roman) darüber, fände ich auch sehr interessant.

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