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Robert Corvus
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nanograinger hat geschrieben:Im vorliegenden Roman wird zwar meine Spekulation widerlegt, dass die Thoogondu selbst den Nuklearraketenangriff inszenierten, ...

Es gibt einige Figuren, die Aussagen dazu treffen. Aber verfügen diese Personen über zuverlässiges Wissen? Und sind sie selbst zuverlässig, sodass man davon ausgehen kann, dass sie ihr Wissen unverfälscht weitergeben?
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AARN MUNRO
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Bin jetzt auch mit dem Heft endlich fertig. Habe also nicht alle Posts oben gelesen. Bitte also auf eventuelle Doppelposts einstellen. B-)

So. Das Heft ist mittelmäßig gut. Die Handlung schreitet recht schnell voran auf beiden Schauplätzen, die Personen wirken überzeugend aber irgendwie komme ich mit manchen Satzformulierungen nicht so klar. Aber dennoch: gutes Handwerk, gute Perspektivwechsel. Etwas mehr Rhodansicht hätte ich mir gewünscht, ihn weniger passiv dargestellt, mehr aktiv eingreifend, entscheidend, nicht so ganz weichgespült. Dafür ist das Mädchen gut erzählt ...
Ein Fehler fiel auf: Auf S.6 wurde ein Veränderlicher mit einem Pulsar verwechselt. Ein Pulsar ist nämlich keineswegs ein pulsierender Stern, bei dem sich die Photosphäre oder Korona periodisch ausdehnt und wieder zusammenzieht.. Vielmehr "pulsiert" bei einem Pulsar ein elektromagnetischer Jet, den der Stern rotierend mitführt. Darum können wir ja auch nur solche Pulsare erkennen, deren Radiojet die Erde streift. Der Pulsar ist ein Neutronenstern von solcher Stabilität durch die magnetischen und die gravitativen Anziehungskräfte, dass die Oberfläche aufgrund des überstarken Magnetfeldes eben nicht "pulsiert".
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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AARN MUNRO
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Michel Van hat geschrieben:
Macca hat geschrieben:
marafritsch2705 hat geschrieben:

Dummerweise hat er kein fotografisches Gedächtnis wie... äh, wie heißt der weißhaarige Typ noch mal? Egal!


Homer g adams?


Nee, ein anderer! Menschenskind, will mir nicht einfallen...
Dann ist er auch nicht wichtig!


Der hatte irgendwas mit ne Augenkrankheit, Rote äugen.
ich komme nicht auf den Namen
Der war irgendwann in Urzeit der Serie dabei, verdammt lange her...




... aal Männer, aalglatt ...
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Robert Corvus
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AARN MUNRO hat geschrieben:Ein Pulsar ist nämlich keineswegs ein pulsierender Stern, bei dem sich die Photosphäre oder Korona periodisch ausdehnt und wieder zusammenzieht.. Vielmehr "pulsiert" bei einem Pulsar ein elektromagnetischer Jet, den der Stern rotierend mitführt. Darum können wir ja auch nur solche Pulsare erkennen, deren Radiojet die Erde streift. Der Pulsar ist ein Neutronenstern von solcher Stabilität durch die magnetischen und die gravitativen Anziehungskräfte, dass die Oberfläche aufgrund des überstarken Magnetfeldes eben nicht "pulsiert".

Völlig richtig - so war es auch gemeint. Es geht ja um ein Wärmebild, das An- und Abschwellen bezieht sich auf die Temperatur, nicht auf die Ausdehnung. Mit diesem Aufheizen und Abkühlen soll das Bestreichen der Umgebung durch den Jet ausgedrückt werden - wobei das natürlich eine "Zeitlupendarstellung" ist, sonst würde Shuuli nur ein Flimmern wahrnehmen.
Mehr Pulsar-Philosophie gibt es dann in Band 2912. ;)
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AARN MUNRO
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Robert Corvus hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Ein Pulsar ist nämlich keineswegs ein pulsierender Stern, bei dem sich die Photosphäre oder Korona periodisch ausdehnt und wieder zusammenzieht.. Vielmehr "pulsiert" bei einem Pulsar ein elektromagnetischer Jet, den der Stern rotierend mitführt. Darum können wir ja auch nur solche Pulsare erkennen, deren Radiojet die Erde streift. Der Pulsar ist ein Neutronenstern von solcher Stabilität durch die magnetischen und die gravitativen Anziehungskräfte, dass die Oberfläche aufgrund des überstarken Magnetfeldes eben nicht "pulsiert".

Völlig richtig - so war es auch gemeint. Es geht ja um ein Wärmebild, das An- und Abschwellen bezieht sich auf die Temperatur, nicht auf die Ausdehnung. Mit diesem Aufheizen und Abkühlen soll das Bestreichen der Umgebung durch den Jet ausgedrückt werden - wobei das natürlich eine "Zeitlupendarstellung" ist, sonst würde Shuuli nur ein Flimmern wahrnehmen.
Mehr Pulsar-Philosophie gibt es dann in Band 2912. ;)



Dann ist ja alles klar. :st: Danke für die gemeinte Erklärung.
Zuerst wirkte der Text nur etwas, hm" befremdlich" an dieser Stelle auf mich, weil das Kopfkino sich, an der Textstelle orientierend, sofort einen Veränderlichen vorstellte ... nicht einen Pulsar. Aber jetzt weiß ich ja, wie es gemeint war. Danke. :D
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nanograinger
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Robert Corvus hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Im vorliegenden Roman wird zwar meine Spekulation widerlegt, dass die Thoogondu selbst den Nuklearraketenangriff inszenierten, ...

Es gibt einige Figuren, die Aussagen dazu treffen. Aber verfügen diese Personen über zuverlässiges Wissen? Und sind sie selbst zuverlässig, sodass man davon ausgehen kann, dass sie ihr Wissen unverfälscht weitergeben?

Das ist mir und anderen Foristen im Allgemeinen schon klar. Aber ich meinte konkret den Nuklearraketenangriff aus PR 2910, der hier nochmals aus der Sicht des Ghuogondu und Gefolge geschildert wird. Dazu lässt du den Soprassiden-Rebellen Loloccun voller Stolz sagen:
"Das waren wir." Und offenbar hat der Vanteneuer Ea-Eaveud ihnen zugeraten.

Willst du andeuten, dass Loloccun nicht weiß, was er und seine Rebellen gemacht haben, dass die Soprassiden-Rebellen um Loloccun diesen Terrorangriff nicht durchführten?? Allenfalls kann ich mir noch vorstellen, dass die Thoogondu von dem geplanten Nuklearraketenangriff wussten und ihn zuließen.
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ParaMag
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Guter Roman, guter Spoiler. :st:

So wie sich die Geschichte im Perry Teil momentan ausbreitet kann eigentlich alles sein.
Der Teil der Geschichte mit der Techno-Kaverne kann Teil des Lügen Netzes sein.
Perry samt Team bilden den Lockvogel für die letzten Gegner des Gondunats. Wobei ich mich frage mit welchen Machtmitteln das Gondunat ausgestattet sein muss um ein Volk das mit Para-Kräften ausgestattet ist und Para-Technik nutzt in die Knie und ins Vergessen zu zwingen.
Auf den Folgeroman mit der Geschichte des wandelnden Kartoffelsacks freue ich mich schon, vllt. gibt es auch mal wieder etwas Techno gebabbel. :unschuldig:
Perry ist quasi durch "Zufall" auf den Planeten "gelenkt" worden.
Es können noch einige Drehungen und Wendungen hinzu kommen. Wobei für mich die Möglichkeit des Lockvogels die wahrscheinlichste ist.
Es ist schon ein großer Fortschritt, den Willen zum Fortschritt zu haben.
Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr.
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nanograinger
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Andere Sache: Nach Lutoo im vorigen Zyklus haben wir nun mit Gi Barr, dem Gäonen eine weitere Soldatenfigur von Robert Corvus, der sicher im nächsten Roman noch mehr zur Geltung kommen wird. RoCo scheint ein Faible für solche Figuren zu haben.

Dagegen bringt er mit Shuuli hier eine weibliche "Golddigger" Figur ein, deren Lebensziel es zu sein scheint, sich bei Hofe nach oben zu schlafen. :rolleyes:
Als Physiker nehme ich übrigens persönlich Anstoß an der Beschreibung, dass sie als beste Thermodynamikerin ihres Jahrgangs (seltsame Bezeichnung) nicht in der Forschung bleiben möchte. B-)
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Robert Corvus
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nanograinger hat geschrieben:Willst du andeuten, dass Loloccun nicht weiß, was er und seine Rebellen gemacht haben, dass die Soprassiden-Rebellen um Loloccun diesen Terrorangriff nicht durchführten??

Aus dramaturgischen Gründen möchte ich nicht allzu deutlich werden, zumal es ja noch einen Anschlussband gibt - und dort wird diese Frage nochmals aufgegriffen. B-)
Aber die beiden Überlegungen, die ich vorher vorgeschlagen habe, lassen sich hier anwenden:
Was weiß Loloccun? War er bei dieser Aktion selbst dabei? Hat man ihm davon berichtet? Vermutet er nur? Hat er etwas missverstanden?
Und hat er ein Motiv, zu lügen? Möchte er vielleicht mit dieser Aufsehen erregenden Aktion vor Rhodan prahlen?

ParaMag hat geschrieben:Guter Roman, guter Spoiler. :st:

Vielen Dank! :)

ParaMag hat geschrieben:Auf den Folgeroman mit der Geschichte des wandelnden Kartoffelsacks freue ich mich schon, ...

:lol: :lol: :lol:
Schade, dass mir das Bild "wandelnder Kartoffelsack" beim Schreiben nicht eingefallen ist!

nanograinger hat geschrieben:Andere Sache: Nach Lutoo im vorigen Zyklus haben wir nun mit Gi Barr, dem Gäonen eine weitere Soldatenfigur von Robert Corvus, der sicher im nächsten Roman noch mehr zur Geltung kommen wird. RoCo scheint ein Faible für solche Figuren zu haben.

Ja, das stimmt. Unter Bernard Craw habe ich ja auch bei BattleTech veröffentlicht.
Lutoo wurde mir von den Exposéautoren auf den Leib geschrieben, damals haben wir dazu gemailt und telefoniert, was für Figuren mir liegen.
Vor dem aktuellen Doppelband gab es keine solche Absprache - aber vielleicht hatte man das noch im Gedächtnis. :) Jedenfalls wird Gi Barr im nächsten Band noch eine erhebliche Rolle spielen - er wird sogar zu einer Perspektivfigur.

nanograinger hat geschrieben:Dagegen bringt er mit Shuuli hier eine weibliche "Golddigger" Figur ein, deren Lebensziel es zu sein scheint, sich bei Hofe nach oben zu schlafen. :rolleyes:
Als Physiker nehme ich übrigens persönlich Anstoß an der Beschreibung, dass sie als beste Thermodynamikerin ihres Jahrgangs (seltsame Bezeichnung) nicht in der Forschung bleiben möchte. B-)

:lol:
Shuuli stand nicht im Exposé, sie ist eine Eigenkreation. Allerdings habe ich mitbekommen, dass sie wohl nochmals auftauchen wird - wenn auch nicht in 2912. Da können wir also verfolgen, ob die Thermodynamikerin vielleicht doch noch ihr Herz für die Forschung entdeckt. :wub:
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Alexandra
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Shuuli ist cool.

Aber eine Frage habe ich zum Ausdruck "befruchten" für - etwas, das wir im prüden Forum jetzt nicht näher erläutern wollen.
Die Formulierung war mir schon in Leo Lukas' 2904 aufgefallen, aber zufälligerweise las ich zugleich den "Radetzkymarsch" des ebenfalls österreichischen Erzählers Joseph Roth, der die entsprechende Aktivität im naturbelassenen Bauernmilieu (dem vergangenen Ideal des Romans) ebenso benannte, und dann dachte ich, dass sei eben so eine Eierschale der österreichischen Erzähltradition, wie ich sie bei Leo Lukas sowieso immer bisschen beobachte.
Du bist aber aus Köln. Deshalb wüsste ich gern, ob der Ausdruck im Exposé stand, als Abwechslung zum beispielweise bei Mondras Ramez-Katze und anderen Fremdvölkern gern verwendeten "kopulieren".
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
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Robert Corvus
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Alexandra hat geschrieben:Aber eine Frage habe ich zum Ausdruck "befruchten" für - etwas, das wir im prüden Forum jetzt nicht näher erläutern wollen.
Die Formulierung war mir schon in Leo Lukas' 2904 aufgefallen, ...

Und ich habe ihn von Leo Lukas übernommen, dessen Roman ich zur Vorbereitung gelesen habe. Von daher hat Leo mich vielleicht mit einem österreichischen Erzähl-Mem infiziert. :)
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Wanderer777
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Perry begegnet den Soprassiden Loloccun, dem Anführer von Rebellen:

... "Ich bin Perry Rhodan."
" Du bist derjenige, den das Wort steuert: `Die Verheißung des Lebens wartet zwischen den Sternen!´ . " ...
[PR 2911 . Robert Corvus . Riss im Lügennetz . Juni 2017]

Loloccun hat wohl von der "lila" Penelope eine Beschreibung Perrys erfahren, aus dem er darauf schließen konnte *. Er, und die anderen Soprassiden sind natürlich darauf geeicht das jeweilige Lebensmotto anderer zu erkennen, um entsprechend aufeinander einzugehen.

Eine gute Eigenschaft im kulturellen Leben einer Gemeinschaft, die Zielsetzung und Veranlagung der Mitmenschen ** zu achten und zu beachten.

Aber der Blick aufs Wesentliche verhindert auch hier nicht den chaotischen Ablauf der Dinge, die eben bei aus Individuen bestehenden Völkern, wohl nicht zu vermeiden ist. Daher ist Loloccun´s Lebensmotto
"Erkenntnis ebnet den Weg zur Entscheidung" geradezu ein Voraussetzung um gegen ... zu rebellieren!
:wub:


* oder: gibt es andere Quellen, oder spielt gar auch Intution eine Rolle? [Meiner Meinung sicherlich ...]
** hier natürlich Mit-Soprassiden ;) ;)
30 Jahre Projekt RHODANITIS! [1988 - 2018]
Bin seit einiger Zeit im Ruhestand ...
Seit 4. Juli 2019 bin ich einer Auszeit mit dem Projekt RHODANITIS!
Bis dahin kann man via PN (Private Nachrichten) jederzeit mit mir in Kontakt treten!

Er ist ein echter Nirgendsmann,
sitzt in seinem Nirgendsland,
macht so manchen Nirgendsplan für niemanden.
Hat keinen Standpunkt,
weiß auch nicht , wohin er geht.
Ist er nicht ein wenig wie du und ich ? - John Lennon 1965
[Nowhere Man >> Rubber Soul]
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nanograinger
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Robert Corvus hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Willst du andeuten, dass Loloccun nicht weiß, was er und seine Rebellen gemacht haben, dass die Soprassiden-Rebellen um Loloccun diesen Terrorangriff nicht durchführten??

Aus dramaturgischen Gründen möchte ich nicht allzu deutlich werden, zumal es ja noch einen Anschlussband gibt - und dort wird diese Frage nochmals aufgegriffen. B-)
Aber die beiden Überlegungen, die ich vorher vorgeschlagen habe, lassen sich hier anwenden:
Was weiß Loloccun? War er bei dieser Aktion selbst dabei? Hat man ihm davon berichtet? Vermutet er nur? Hat er etwas missverstanden?
Und hat er ein Motiv, zu lügen? Möchte er vielleicht mit dieser Aufsehen erregenden Aktion vor Rhodan prahlen?
...

Prahlen tut er, ja, das wird aus dem Roman klar. Aber du hast Loloccun als den Chef der Rebellen vorgestellt, sieht man mal vom Vanteneuer ab, der sicher großen Einfluss hat. Und zumindest die Soprassiden scheinen ihm zu folgen. Wenn er sich also als reiner Prahlhans entpuppen sollte, der den Versuch eines Massenmords als seine große Tat verkaufen möchte, dann hättest du das im Roman vielleicht etwas mehr andeuten können, seitliche Trippelschritte hin oder her.....

Aber ich warte mal einfach den nächsten Roman ab.
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Verkutzon
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Perry Rhodan und Team in einer Achterbahn, die ohne Zweifel für Soprassiden konstruiert wurde die nicht grösser als 1.40 werden... :D
Müsste ein Bild für die Götter sein! Im Europapark Rust wäre Rhodan freundlich abgewiesen worden :rolleyes:
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter
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Bombe 20
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Vor allem erstaunlich dass die scheints uralten und morschen, auf Sopranisten ausgelegten Konstuktionen, doch recht mühelos mit dem massigen Oxtorner klarkommen. Ich hätte jetzt eigentlich erwartet dass der eine oder andere Dübel nachgibt, lol :P

Ansonsten wird unsere und der Protagonisten Vermutung, es ginge im güldenen Reich alles andere als mit rechten Dingen zu, mit diesem Roman und den in Area 51 Ort 433 vorgefundenen Artefakten praktisch zur Gewissheit. Nur, ob die Version der Geschichte so stimmt, wie von Lollolcun und dem Vanteneuer vorgetragen, oder ob es nur eine weitere Schale dieser Zwiebel der Lügen ist, die sich Goldenes Reich nennt, das bleibt weiterhin unklar. Besonders vertrauenserweckend ist die Gruppe um den Vanteneuer jedenfalls auch nicht, wer Atombomben so ohne jeden Skrupel gegen die eigene Bevölkerung einsetzt, mit zudem äusserst fraglicher Begründung, ist kein Stück besser als die von ihnen verhassten Thoogondel. Robert Corvus hat hier im Thread allerdings schon Zweifel gesät ob die Rebellen wirklich für den Atomschlag verantwortlich sind oder das, aus welchen Gründen auch immer, nur behaupten. So bleibt uns Lesern doch nur wieder vollständige Verwirrung, wir haben nichts woran wir uns festhalten können, alles kann entweder Wahrheit sein oder Lüge, vielleicht irgendwas dazwischen, wir wissen es nicht. Das kann ja eine Zeit lang für Spannung sorgen, allerdings nutzt sich der Effekt schnell ab und schlägt in Frustration beim Lesen um, jedenfalls bei mir. Ich hoffe daher dass der Folgeband etwas mehr an Fundament hergibt und der Galakt Transferer am Ende vom Gäonen nicht zerstört wird, bevor dessen Datenspeicher von unseren Helden gesichtet werden konnten und wir somit am Ende nicht wieder nur auf Start stehen :unsure:

Falls es jedenfalls stimmt dass die Sopranisten vor dem Goldenen Reich ein Volk mit einer nennenswerten Anzahl von Psionikern waren, so viele, dass man sogar technische Anwendungen dafür oder daraus entwickelte, dann würde das erklären weshalb die Thoogondu, oder die Macht, die hinter ihnen steht, so am Genmaterial der Sopranisten interessiert sind. Und ich möchte nur noch einmal daran erinnern, die Gemen in der Milchstrasse verfügen ebenfalls über doppelte Kniegelenke und zwei Doppelaugen, ähnlich den Sopranisten. Und ihre Arme sind knochenlose Tentakel, ähnlich den Thoogondel. Ausserdem verfügt der Spross über eine technische PSI-Quelle, die aufgeladen werden kann, ähnlich den Speicherbänken des Para-Transmitter der Sopranisten. Das kann natürlich alles Zufall sein, sicher, aber vielleicht steckt auch dieselbe Macht sowohl hinter dem Goldenen Reich als auch den Gemen, die hier munter mit dem Genbaukasten spielt :unschuldig:

Mit der Figur der Shuuli hatte ich so meine Schwierigkeiten, erst als naives Groupie dargestellt, das sich seinem Schwarm an den Hals schmeisst, mutiert dann mit Feuereifer zur Hobby-Soldatin, naja. Ich nehms jetzt mal mit Humor und vermute der Autor wollte uns anhand dieses Beispieles die Dekadenz des thoogondischen Hofstaates vorführen und dessen intriganten Spiele um Gunst und Macht.

Ich denke richtig beurteilen kann man den Roman sowieso erst wenn man den nächsten Band auch gelesen hat, da beide wohl zusammengehören.
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Bombe 20
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heppen shemir hat geschrieben:immer ist der schräge ghuogondu dabei.


Sag ich ja, am Ende ist er der Anführer der Rebellen gegen das Reich, bzw. gegen die dahinter stehende Macht :P
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Michel Van
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Nach lesen des Romas habe ich ein Ungutes Gefühl über die Thoogondu

Was wir bis jetzt wissen sind die Thoogondu ein Rücksichtsloses Kontrolle süchtiges Volk
Rhodan neue Erkenntnisse auf Porass zeigen wie rücksichtslos

Die Thoogondu radieren ganze Sternenreichen aus, verpassen den überlebenden eine Gehirnwäsche
lassen Sie in glauben, die Thoogondu hatten Sie gerettet vor ihrer Selbstzerstörung und konditionieren sie somit zu gehorsam.

Dass konnte erklären warum ES die Thoogondu aus der Milchstrasse verbannte wurde
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Robert Corvus
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Verkutzon hat geschrieben:Perry Rhodan und Team in einer Achterbahn, die ohne Zweifel für Soprassiden konstruiert wurde die nicht grösser als 1.40 werden... :D
Müsste ein Bild für die Götter sein! Im Europapark Rust wäre Rhodan freundlich abgewiesen worden :rolleyes:

Da habe ich auch beim Schreiben geschmunzelt. :) Die Inspiration kam übrigens davon, dass ein Achterbahn-Fan mir auf einer Party von diesen Attraktionen vorgeschwärmt hat.
Bei der Größe wollen wir gnädig sein: Die Soprassiden setzen sich nicht wie Menschen hin, sodass die Kabinen in der Achterbahn nicht mit so viel Größen"verlust" rechnen dürfen. ;)

Bombe 20 hat geschrieben:... die scheints uralten und morschen, auf Sopranisten ausgelegten Konstuktionen, ...

"Uralt" würde ich so nicht behaupten. Das Transportsystem basiert auf einfachen Technologien, aber es ist ja aktuell in Benutzung, vielleicht sogar recht frisch gebaut, jedenfalls aber ordentlich gewartet.

Bombe 20 hat geschrieben:Robert Corvus hat hier im Thread allerdings schon Zweifel gesät

Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. B-)

Bombe 20 hat geschrieben:So bleibt uns Lesern doch nur wieder vollständige Verwirrung, wir haben nichts woran wir uns festhalten können, alles kann entweder Wahrheit sein oder Lüge, vielleicht irgendwas dazwischen, wir wissen es nicht.

Die Figuren bieten unterschiedliche Interpretationen an, aber es gibt auch harte Fakten.
Die riesige Halde aus Technoschrott existiert. Wenn eine angebotene "Geschichtsversion" das nicht erklärt, ist sie zumindest unvollständig. Der auf Parakräften basierende Transmitter existiert ebenfalls.
Es gibt also schon mal einige Fixpunkte für das Bild. Noch können sie auf unterschiedliche Art miteinander verbunden werden, aber je mehr Perry und sein Team entdecken, desto weiter beschränkt das den Lösungsraum. ;)

Michel Van hat geschrieben:Was wir bis jetzt wissen sind die Thoogondu ein Rücksichtsloses Kontrolle süchtiges Volk

Ja ... vielleicht. ;)
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R.B.
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Ein gut lesbarer Roman, der weitere Fragen und Zweifel an den Thoogondu aufwirft. Irgendwas passt bei diesen Figuren doch nicht. Sie meinen, PR samt seiner Menschheit gut zu kennen, kommen aber nicht auf die Idee, dass uns Perry bei einem solchen Kurzurlaub wie in diesem Band geschildert, wie immer von ganz alleine auf diverse Geheimnisse stößt.

Bombe 20 hat geschrieben:Ansonsten wird unsere und der Protagonisten Vermutung, es ginge im güldenen Reich alles andere als mit rechten Dingen zu, mit diesem Roman und den in Area 51 Ort 433 vorgefundenen Artefakten praktisch zur Gewissheit. Nur, ob die Version der Geschichte so stimmt, wie von Lollolcun und dem Vanteneuer vorgetragen, oder ob es nur eine weitere Schale dieser Zwiebel der Lügen ist, die sich Goldenes Reich nennt, das bleibt weiterhin unklar.


Jau. Genauso so isses. Naja, das ungute Gefühl bezüglich dieser goldenen Gestalten hatte ich eigentlich schon, als sie in Erscheinung traten und wegen ihres Leuchtfeuers mal eben ein ganz System auslöschten. Diese Figuren, zumindest der offizielle Teil, taugen nichts. Gar nichts.

In dem Roman waren schöne Details verarbeitet: Ich konnte Penelopes Probleme mit der Achterbahn im Detail nachvollziehen, mir wäre es mit Sicherheit genauso gegangen.
:übel:
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Oceanlover
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R.B. hat geschrieben:In dem Roman waren schöne Details verarbeitet

Ja.

So z. B. im Kapitel 9
Der Soprasside.... Drei Hände reichten ihm für einen sicheren Griff, die vierte benutzte er, um seinen Hut festzuhalten.
:D

Dann im Kapitel 28
Loloccun stakste den Schrotthügel herauf. Er hatte seinen Hut verloren. Auf der linken Seite seines Gesichtes, die üblicherweise davon bedeckt war, fehlte sein Doppelauge.


Denn dazwischen war einiges los. Klasse geschrieben. Bin schon gespannt wie es weitergeht und Doppelromane bewerte ich stets zusammen. Aber dieser hier hat schonmal gut vorgelegt. :)
Nette Grüße
Oceanlover
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Robert Corvus
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Oceanlover hat geschrieben:Klasse geschrieben. Bin schon gespannt wie es weitergeht und Doppelromane bewerte ich stets zusammen. Aber dieser hier hat schonmal gut vorgelegt. :)

Schön, das freut mich. :)
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Monostos
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Der Roman war mMn gut geschrieben. Danke an Robert :)
Das Kopfkino hat funktioniert, die Ballsaalszene, die Einzelgespräche der Agierenden, die Szenenwechsel zwischen Verfolgern und Verfolgten. Auch die Achterbahnfahrt im Höhlensystem (Indi Jones lässt grüssen) erschien vor meinem inneren Auge. Zuletzt der Showdown mit Cliffhanger. Prima gemacht.
Die beiden Frauen (Penelope und Shuuli) fand ich gut geschildert. Die Lila Lady fand ich richtig cool, Shuuli hingegen hatte zwar einige interessante Gedanken, aber leider war sie zum großen Teil als hilflose Berufstochter unterwegs, die durch die Handlung trieb, getrieben durch die Handlungen anderer.
Das darf aber eigentlich nur Perry Rhodan (lt. Forum Rhodanum :lol: :D ).
Hier hätte ich mir gewünscht, dass sie am Ende Eier kriegt und was reisst. Ja, das Bild hinkt, aber Ihr wisst schon, was ich meine. ;)
Was ich aber als phantiasielos betrachte, ist dass alle Militärs aller Welten gleichartig argumentieren und Collateral Damage als "Egal" wegdiszipliniert wird. Hauptsache der Autor/Regisseur hat einen Grund, etwas in die Luft zu sprengen und ein paar Tote auf den Seiten/der Leinwand zu verstreuen. Das nervt mich, da man da sicherlich interessantere Varianten schildern kann, die ebenso zu Spannung führen.
Ich finde, dass beispielsweise die im Zyklus geschilderten Geistesmanipulationen und Lügengebilde hier eine gute Vorlage gewesen wären.
Schade B-(
Aber insgesamt habe ich die Lektüre genossen. :st:
4/2/-
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Bombe 20
Marsianer
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Monostos hat geschrieben:Aber insgesamt habe ich die Lektüre genossen. :st:


Dem schliesse ich mich an. :st:

Den "Schrottplatz" fand ich sowieso ein faszinierendes Setting, was es da noch alles zu entdecken gäbe, hätte man nur ein wenig länger verweilen und suchen dürfen. Schade, jetzt kümmern sich wohl die Thoodings um all die wundersamen Schätze, bzw. um deren fach- und umweltgerechten Entsorgung :(

Und ob wir wohl noch erfahren werden wer das "Heroldische Gewölle" da installiert hat? Scheint ja zu guten Teilen auch PSI-Technik zu sein, die "Altvorderen", also die Vorfahren der Sopranisten? Oder doch die "Nachtherolde" was dann noch ein weiteres Volk mit ganz viel PSI wäre? :gruebel:
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Robert Corvus
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Wanderer777 hat geschrieben:
Perry begegnet den Soprassiden Loloccun, dem Anführer von Rebellen:

... "Ich bin Perry Rhodan."
" Du bist derjenige, den das Wort steuert: `Die Verheißung des Lebens wartet zwischen den Sternen!´ . " ...
[PR 2911 . Robert Corvus . Riss im Lügennetz . Juni 2017]

[color=#0000FF][i]Loloccun hat wohl von der "lila" Penelope eine Beschreibung Perrys erfahren, aus dem er darauf schließen konnte *.

Genau, Penelope hat Rhodan dieses Steuerwort angedichtet. ;) Da habe ich beim Schreiben ein wenig um die Ecke gedacht: Es geht ja nicht darum, wie ich Rhodans Charakter in einem Satz ausdrücken würde, sondern wie Penelope Assid das täte ...

Monostos hat geschrieben:Was ich aber als phantiasielos betrachte, ist dass alle Militärs aller Welten gleichartig argumentieren und Collateral Damage als "Egal" wegdiszipliniert wird.

Ich glaube, das Militär generell steht in einem natürlichen Konflikt mit einem Übermaß an Skrupeln. Sehr gut im Gedächtnis ist mir ein Interview mit einem britischen Offizier in Ex-Jugoslawien, der nach dem dortigen Bürgerkrieg bei der Verteilung von Hilfsgütern eingesetzt war. Der Reporter fragte, ob er sich solche Missionen generell als Zukunft des Militärs, als dessen Schwerpunktaufgabe, vorstellen könne. Er antwortete, das gehöre zwar dazu, aber "im Kern hat das Militär die originäre Aufgabe, den Willen seiner Regierung mit Gewalt gegen Widerstand durchzusetzen". Diese einfache Formel bringt er für mich auf den Punkt.
Was nicht heißt, dass Militärs automatisch eindimensional denken - im vorliegenden Roman sind ja auch Danhuser und Tunbridge Militärs, und wenn man sich seine Vita anschaut, gilt das mit Abstrichen (weil er auch vieles anderes ist) auch für Rhodan.

Bombe 20 hat geschrieben:
Monostos hat geschrieben:Aber insgesamt habe ich die Lektüre genossen. :st:

Dem schliesse ich mich an. :st:

Vielen Dank. :)
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Monostos
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Robert Corvus hat geschrieben:... aber "im Kern hat das Militär die originäre Aufgabe, den Willen seiner Regierung mit Gewalt gegen Widerstand durchzusetzen". Diese einfache Formel bringt er für mich auf den Punkt. ...


Aber genau das ist für mich zu einfach geschildert. Wenn das wirklich wahr wäre, dann würde man in Vietnam jetzt Englisch reden. Natürlich könnte man bezüglich des Romans jetzt sagen, dass es sich um eine elitäre Delta Force handelt, deren Soldaten ausser "Sir, yes Sir!" keine anderen Vokabeln kennen. Aber dass beim ersten grösseren Hindernis eine Nuklearwaffe angewendet wird mit der Begründung, die anderen haben ja auch welche benutzt, naja. Das ist wirklich mit Kanonen auf Spatzen geschossen und man hätte durchaus andere Ressourcen nutzen können.
Dass sich dieses Militär wie unseres im 20./21 Jahrhundert auf der Erde verhält, das hat mich einfach ein bisschen aus dem ansonsten gelungenen und stimmigen SciFi-Setting gerissen, und aus den Soprassiden und Thoogundu wurden G.I.'s und Rote Khmer.
Aber egal, das war ein kleiner Teil des Romans, da kann ich drüber wegschauen.
Ist ja auch meine persönliche Meinung, wahrscheinlich hat's sonst eh keinen gestört. :)
Danke für die Diskussion Robert!
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