Die neue PERRY RHODAN-Mini-Serie Mission SOL

Alles rund um die Miniserie PERRY RHODAN - SOL
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Ce Rhioton
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Von welcher Erzähltechnik ist denn hier die Rede? :gruebel:
Kürzere Zyklen = Spannendere Abenteuer
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Klaus N. Frick
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Heute im Redaktionsblog: Der Redakteur informiert ein wenig – sehr oberflächlich und subjektiv – über den aktuellen Stand der Arbeit an der neuen Miniserie. Die kommt zwar erst im Juni, aber ...

Hier:
https://perry-rhodan.blogspot.com/2019/ ... ssion.html
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Kai Hirdt
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Ce Rhioton hat geschrieben:Von welcher Erzähltechnik ist denn hier die Rede? :gruebel:


Dass der Erzähler die Gedanken seiner Figuren kennt: Schöner Mist, dachte Rhodan. Normalste Sache der Welt – aber einige Leute glauben aus unerfindlichen Gründen, daran wäre irgendetwas falsch und man dürfe nur schildern, was ein Außenstehender mit seinen Sinnesorganen wahrnehmen kann. Also draufschauen statt Innensicht – ein bisschen wie Kino, nur ohne Bild und Ton … Womit sich die Literatur eben ihrer großen Stärke berauben würde, in die Innenwelt ihrer Figuren hineinschauen zu können.

Es gibt diese Erzähltechnik, aber sie ist unüblich, weil der Autor sich damit völlig ohne Not viele Darstellungsmöglichkeiten nimmt. Man benutzt das eigentlich nur, wenn man es für einen ganz bestimmten Effekt – meistens große Distanz zum Dargestellten – einsetzen will. So wurden einige Hardboiled-Detektiv-Romane geschrieben und einige Texte von Hemingway, aber das war es im Großen und Ganzen. Aber als Rhodan-Autor will ich keine Distanz. Ich will, dass meine Leser möglichst mitfiebern und so nah wie möglich an meinen Hauptfiguren dran sind.

Für Science Fiction ist dieses Verfahren meiner Ansicht nach noch aus einem anderem Grund ziemlich untauglich. Es lässt sich nur dann sinnvoll einsetzen, wenn der Leser die geschilderte Welt in ihrer Alltäglichkeit gut kennt, sodass er äußere Handlungen – die gewöhnlichen und die ungewöhnlichen – von selbst richtig deutet. Das ist aber in Extremsituationen auf Alienwelten dreieinhalbtausend Jahre in der Zukunft nicht gegeben. Das mag man mal in einer Scifi-Kurzgeschichte durchziehen können, die genau auf diese Erzähltechnik hin konstruiert wurde. Es geht aber nicht auf Romanlänge, insbesondere wenn der Roman auch noch andere Ansprüche erfüllen muss, wie den sinnvollen Transport der Exposévorgaben.
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Ce Rhioton
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Danke für die Erläuterung.
Spoiler:
Hemingway empfand ich bisweilen als ... mühsam. ^_^
Kai Hirdt hat geschrieben:Aber als Rhodan-Autor will ich keine Distanz. Ich will, dass meine Leser möglichst mitfiebern und so nah wie möglich an meinen Hauptfiguren dran sind.


:st:
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Papageorgiu
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Nun, das scheint mir etwas einseitig dargestellt... :unsure: Auf der anderen Seite könnte man dann genauso von "Seelenstriptease" oder "Entzauberung" ehemals geheimnisvoller Personen (oder Ereignisse) reden, wie es leider nur allzu oft in der PR-Serie der Fall war. Selbst Steven King hat damit so seine Probleme. Das endet dann oft in einer argen Ernüchterung. (Ich wünschte, er hätte z. B. das wahre Wesen von ES nie verraten...) Allerdings kommt es natürlich auch dabei sehr auf die schriftstellerischen Qualitäten des Autors an... Steven King verzeihe ich gerne so manches enttäuschende Ende. :)
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Kai Hirdt
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Völlig andere Baustelle. Wenn das schriftstellerisch nicht richtig ist, muss man ja nicht reingehen und die Figur enträtseln – siehe im letzten Zyklus, wo wir bspw. nie in der Innenperspektive von Adam waren, obwohl das das Schreiben oft einfacher gemacht hätte. Man *kann* das Mittel ja nutzen, wo es passt. Nur es zwingend vorzuschreiben, obwohl etwas anderes besser funktionieren würde: das dann eher nicht. Man sagt ja auch niemandem "Bitte kochen Sie uns ein hervorragendes Menü mit zwölf Gängen. Sie dürfen an Küchengeräten die Dessertlöffel, den Wetzstahl, einen mittleren Trichter und die Saftpresse benutzen. Den Rest bitte nicht."

Und Kings öfters mal verkorkste Enden liegen nicht an der Innenperspektive, die er ganz meisterhaft zu nutzen versteht; sondern in seinem festen Glauben, dass der Autor ohne Plan voranschreiten und sich selbst beim Schreiben überraschen sollte. Wenn er dabei auf gute Einfälle für das große Finale kommt, entstehen so grandiose Bücher wie Misery. Wenn er aber ein Buch 90 Prozent fertig hat und dann merkt, dass er nicht sinnvoll aus der Sache rauskommt, wird's dann halt manchmal nur mittelmäßig, wie bei Es, oder vollkommener Mist wie bei Under the Dome.
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Papageorgiu
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Sehe ich auch so.
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AARN MUNRO
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Papageorgiu hat geschrieben:
Kai Hirdt hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Psychologie nur von außen.


… und bei Deinem einsamen Kampf gegen eine seit zweihundert Jahren weltweit übliche Erzähltechnik werden wir sicherlich nicht mitmachen. :nein:

Ganz so einsam ist er dabei nicht... :unsure: Und bei PR ist diese Erzähltechnik übrigens noch gar nicht so alt. Ich persönlich bin der Meinung, dass manchmal weniger davon mehr wäre. Der Leser kann sich ja dann durchaus noch seine eigenen Gedanken darüber machen, wenn er mag.



Zu einem "... er dachte..." finde ich eben immer noch keinen logischen Brückenschlag, wie ich in seinen Kopf komme.Aber lassen wir diese Diskussion jetzt. B-)
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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AARN MUNRO
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Ce Rhioton hat geschrieben:Von welcher Erzähltechnik ist denn hier die Rede? :gruebel:



Personaler Erzähler ... aber in dritter Person.Mit Emotionen, Selbstzweifeln, viel Omm und Nabelschau, also "inner space"-Darstellung, anstatt behaviouristischer Außendarstellung und Beobachtung ebenfalls von außen. Die "Kamera" kann ja auch über dem Kopf des Erzählers schweben, sie muss nicht da drin sein.
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Roland ZBV
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Spoiler:
Quelle PR-Info-Transmitter der PR-Redaktion
PERRY RHODAN-Mission SOL - mittlerweile liegen die ersten Romane in der Redaktion vor; Grund genug, kurz auf sie hinzuweisen.
Der Exposéautor selbst liefert den Einstieg in die zwölf Bände umfassende Miniserie.

Titel Band 1: Das Raumschiffgrab von Kai Hirdt. Start 14. Juni 2019.
Es werden darin die wichtigsten neuen Hauptfiguren und wesentliche Schauplätze präsentiert.
Perry Rhodan wird auf einer fernen Welt mit einer Reihe von Überraschungen konfrontiert. Als Tatmensch weiß er sich aber auch schnell zu helfen …

Titel Band 2: Die Althanos-Verschwörung von Bernd Perplies. 28. Juni 2019
Es wird verraten in welcher kosmische Region sich Perry Rhodan aufhält.
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LaLe
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Warum ist eigentlich Ihr-wisst-schon-wer wieder mit an Bord? Sollte es nicht um die gescheiterte Expedition gehen? Mir wäre jetzt gänzlich neu, dass Ihr-wisst-schon-wer mit dabei war. Oder wird das nur die Vorgeschichte zur gescheiterten Expedition?
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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Ce Rhioton
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LaLe hat geschrieben:Warum ist eigentlich Ihr-wisst-schon-wer wieder mit an Bord? Sollte es nicht um die gescheiterte Expedition gehen?

Sollte es das? Wird tatsächlich die Geschichte der gescheiterten Mission erzählt?
Oder bezieht sich der Titel nicht vielmehr auf die Mission, die SOL zu finden?
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Kai Hirdt
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LaLe hat geschrieben:Warum ist eigentlich Ihr-wisst-schon-wer wieder mit an Bord? Sollte es nicht um die gescheiterte Expedition gehen? Mir wäre jetzt gänzlich neu, dass Ihr-wisst-schon-wer mit dabei war. Oder wird das nur die Vorgeschichte zur gescheiterten Expedition?


Stimmt doch gar nicht. Voldemort kommt gar nicht vor.
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Faktor10
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Und das bedeutet dann? :D
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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Ich21
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Rhodan ist doch durch die kopierte Aura in die SOL versetzt worden, dachte ich
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AushilfsMutant
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Kai Hirdt hat geschrieben:
LaLe hat geschrieben:Warum ist eigentlich Ihr-wisst-schon-wer wieder mit an Bord? Sollte es nicht um die gescheiterte Expedition gehen? Mir wäre jetzt gänzlich neu, dass Ihr-wisst-schon-wer mit dabei war. Oder wird das nur die Vorgeschichte zur gescheiterten Expedition?


Stimmt doch gar nicht. Voldemort kommt gar nicht vor.

Aber Harry Potter ist schon mit an Bord oder? :P
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Oder Roi ?
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Florence
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In Band 2998 meinte Perry nach dem gescheirteten Versuch die Ritteraura auf ihn zu übertragen. Er wäre Wochenlang auf der Sol gewesen und mit seinem Sohn Roi/Micheal nterwegs gewesen.

Als dann die Ankündigung zu Mission Sol kam hatte ich anfangs die Theorie gehabt es könnte mit diesem Punkt aus band 2998 zusammenhängen. Allerdings wäre da dann noch zu klären wie das mit der Zeit ist.Da fragt man sich doch ob dieser sprung in den Shod Spiegel mehr gemacht hat als wir derzeit erahnen können.
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LaLe
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Florence hat geschrieben:In Band 2998 meinte Perry nach dem gescheirteten Versuch die Ritteraura auf ihn zu übertragen. Er wäre Wochenlang auf der Sol gewesen und mit seinem Sohn Roi/Micheal nterwegs gewesen.

Okay, mit Wiedereinstieg bei Band 3000 fehlt mir das natürlich. Bei dieser Versetzung müsste es dann aber in der Tat in der Zeit zurückgegangen sein. Denn dass die Mission der SOL scheiterte, wissen wir ja schon etwas länger. :gruebel:
Mehr als dass Perry mit Roi unterwegs war wurde seinerzeit nicht ausgesagt?
Die Katze grinste.
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Richard
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Ich zitiere aus Band 2998:

»Aber das kann nicht sein«, sagte Rhodan. »Ich war ...« Er kniff die Augen zusammen, wie
um einen Kopfschmerz zu verscheuchen. »Ich war Wochen unterwegs! Ich war auf der SOL,
bei Michael! Ich habe ...«
»...wahrscheinlich Halluzinationen«, unterbrach Atlan trocken. »Du warst nicht einmal eine
Sekunde weg. Zumindest körperlich.
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LaLe
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"Ich habe..." und dann nichts mehr?
Die Katze grinste.
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"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
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Richard
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LaLe hat geschrieben:"Ich habe..." und dann nichts mehr?


Das ist aus meinem eBook rauskopiert - sprich: danach kam keine Info mehr betreffend SOL.
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Ce Rhioton
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Wobei sehr unwahrscheinlich ist, dass Perry seitdem mit niemandem über sein Erlebnis gesprochen haben soll.
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Florence
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Das kommt drauf an. Die frage ist halt wann er denn die Zeit zu gehabt hätte. Denn in einem Momen befindet er sich auf Wanderer siegt über Adam von Aures. Und kann den Weltenbrand stoppen. Im anderen Moment befindet er sich plötzlich mitten in der Cairanischen Epoche. Seine Frau Atlan und Gucky sind mit der Ras unterwegs und er selbst verucht Reginald Bull zu treffen. Deswegen könnte man da sagen das es erstmal keine Zeit hab darüber zu sprechen. Immerhi9n gab es ja wichtigeres.
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LaLe
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Genau, denn Leerlauf gab es auch im aktuellen Zyklus latürnich keinen. :rolleyes:
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