Spoiler Mission SOL 1: Das Raumschiffgrab, von Kai Hirdt

Alles rund um die Miniserie PERRY RHODAN - SOL
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Macca
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Die Hauptpersonen des Romans

Perry Rhodan – Der Terraner zettelt eine Revolution an.
Mahlia Meyun – Die Heilerin kämpft für ihre Patienten.
Pravo Ylapp – Der Bescheidene Diener erweitert seinen Horizont.
Der Kuum – Der geheimnisvolle Mönch kennt kein Erbarmen.

So hätte es Perry seinem Tagebuch anvertraut, sonst hat er ja keinen:
Spoiler:
In der Milchstraße bin ich durch den Spiegel gegangen und habe mich schließlich auf einer fremden Welt wiedergefunden. Und auf dieser fremden Welt liegen die beiden Kugeln der SOL. Die Bewohner nutzen sie als Tempel. Sie sind wahrscheinlich Nachfahren der alten Besatzung, haben aber so gut wie alles Wissen verloren. Zum Glück ist es mir gelungen, die SOL-Zelle 2 zu erobern und zu starten. Auf geht es in ein neues Abenteuer.


Und hier der Spoiler nach bekannter Macca-Art:
Spoiler:
Vor langer Zeit, wir erinnern uns: Am 10. Juli 3540 alter Zeitrechnung (1975 Realzeit) startet im Medaillon-System das neue Fernraumschiff der Menschheit: die SOL. Der Rest ist Geschichte.

Jetzt in Band 1 der Mission SOL:
Ein gewisser Tassat ist mit seinem Kind Temm auf der Flucht. Sie haben ihr Zuhause verloren und wahrscheinlich seine Frau, die Mutter von Temm. Und schuld daran ist ein gewisser Perry Rhodan. Dann geschieht die Katastrophe: Der Boden reißt auf, der Verbotene Tempel wird zerstört von einer Urgewalt, die eine gewaltige Kugel freigibt. Drei Buchstaben weisen die Kugel als SOL aus.

Eine knappe Woche vorher: Mahlia Meyun lebt ihr Leben als Heilerin. Da gibt es den Sternentempel, einen weiteren Tempel und die Bescheidenen Diener Senns (die Erz in Energie und Werkzeuge verwandeln können), die Mönche und das Tal der Gestrandeten. Das Tempelinnere ist eine Welt aus Metall und Kunststoff, mit sechs Altären in einem Schrein. Die Beschwörungsformel "Medoscan aktivieren!" lässt den Raum zum Leben erwachen. Mahlia weiß nicht, wieso und warum. Das wissen nur die Bescheidenen Diener Senns. Immerhin kann sie hier ihre Mitmenschen heilen, wenn die beispielsweise einen Unfall hatten.

Als Mahlia etwas Ruhe und Entspannung sucht, stößt auf einen bewusstlosen Fremden. Wer mag das sein? Na, wer wohl? Perry Rhodan, wer sonst. Der war im August 1552 NGZ im Zuge der Bekämpfung des Weltenbrands durch den Spiegel gegangen. Und erlebte Unbeschreibliches. Und landete irgendwo auf einer Welt, wohl viele Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt.

Mahlia schafft den Bewusstlosen zu sich nach hause. Schließlich ist sie Heilerin. Aber sie muss ihrer Umwelt den Fund verheimlichen. Endlich kommt der Fremde zu sich und sagt seinen Namen, der Mahlia selbstverständlich nichts sagt.

Perry wundert sich. Wo bin ich denn hier gelandet? Immerhin können sie sich verständigen, sprechen seine Gastgeber doch ein altes Interkosmo. Und so erfährt Perry einiges über seine Gastgeber, wie sie so leben, welche Sorgen sie drücken. Und erfährt vom Verbotenen Tempel, vom "metallenen Körper". Das will ich mir mal anschauen, nimmt Perry das Heft in die Hand.

Er mutmaßt, dass es sich bei dem Sternentempel um ein Raumschiff handelt, mit die Vorfahren dieser Menschen (und das sind sie wohl) hier gestrandet sind. Es gelingt, Mahlia und ihre Familie zu überzeugen. Also, los geht´s. Dort angekommen, springen Perry drei Buchstaben ins Gesicht: S O L! Nach der ersten Überraschung gehen Perry 1000 Gedanken durch den Kopf. Die SOL! Seine SOL! Genauer gesagt ist es die SZ 1.

Und er denkt an die Menschen, die er einst auf eine Mission nach Tare-Scharm geschickt hat: Fee Kellind, Tess Qumisha und natürlich an seinen Sohn Michael Rhodan. Mehr als 180 Jahre sind seitdem vergangen. Und dann fällt es Perry auf: Mahlia ist mit Sicherheit eine Nachfahrin von Annek Mayonnlyn, damals Medikerin. Dann die nächsten Schuppen, die fallen: Diener Senns, der Gottheit. Senn, SENECA. Also, wenn SENECA/Senn der Gott dieser Menschen ist, bin ich der Prophet, denkt Perry ganz unbescheiden.

Doch ganz so schnell schießen die Preußen auch anno 1552 NGZ nicht. Ylapp, einer der Bescheidenen Diener, macht Stress. In Mahlia findet Perry eine Verbündete. Auch Ylapp kann er bald von sich überzeugen. Aber sie werden dingfest gemacht und eingebuchtet. Im Knast erfährt Perry einiges, dass Mahlia und Konsorten anscheinend alles vergessen haben, was die letzten 180 Jahre betrifft. Sie wissen noch nicht einmal, was ein Planet ist.

Dann werden sie von acht, mit Kombistrahlern bewaffneten Mönchen abgeführt. Der Kuum übernimmt. Perry soll mal wieder angeklagt werden. Auf dem Weg durch die SZ 1 erkennt Perry, dass sich vieles nicht geändert hat. Man hat sich, mit relativ bescheidenen Mitteln, in dem Super-Raumschiff häuslich eingerichtet. Die Anklägerin gibt sich theatralisch, faselt was vom Großen Senn. Als Perry "Das wüsste ich aber!" sagt, erzeugt er eine Reaktion. Perry hakt nach, erreicht aber nicht viel.

Mit Schimpf und Schande werden sie aus der SZ 1 geworfen. Perry will weiter Vertrauen von Mahlias Familie und ihrer Freunde gewinnen. Und als Heilerin hat sie viele Freunde. Perry kann sich zu ihrem neuen Anführer aufschwingen. Gemeinsam gelingt es, in die SZ 1 einzudringen. Als erstes will Perry sich und seine neuen Freunde ausrüsten. Ein alter Servorroboter erkannt Perry Rhodan an. Er führt sie zu einem Depot, doch das ist leer. Doch dann werden sie endlich fündig. Die Eroberung der SZ 1 kann beginnen. Ab zur Zentrale!

Als nächstes will Perry den Daellian-Meiler anwerfen. Doch es gelingt den Bescheidenen Dienern Senns, Mahlia und weitere Mitstreiter gefangen zu nehmen. Perry ergibt sich. Und wieder: ab in die Zelle. Die Zukunft sieht düster aus: rein in einen Konverterschacht. Doch dann die Wende: Freiheit für alle, wenn Perry auch ein Diener wird. Dummerweise wäre das mit völliger Gedächtnisauslöschung verbunden.

Dann die erneute Wende: Es gelingt Ylapp, der sich auf Perry Seite geschlagen hat, unsere Freunde zu befreien. Entsetzen dagegen bei Mahlia: Ihre beiden Kinder sind den Mönchen in die Hände gefallen. Jetzt muss alles schnell gehen. Perry kann einen Transmitter aktivieren. Mit ihm gelangen sie in die Zentrale - der SZ 2! Zwei Tempel, zwei Raumschiffe. Das hat Perry schnell kombiniert.

Bald kann Mahlias Tochter Annri befreit und gerettet werden, nicht aber Temm. Perry lässt dennoch die SZ 2 starten. Er beruhigt Mahlia: Temm werden wir bald finden. Und ich muss auch den Mittelteil der SOL und Michael finden, ergänzt er in Gedanken.
To be continued.
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Yman
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Das mit dem Spiegel ist dann wohl so etwas wie Perry im Wunderland. Was mir an der Geschichte generell nicht gefallen hat, war, dass Perry Rhodan sich oft so verhält, als ob er es wirklich wüsste, dass ihm nichts geschieht. (Diese im Lauf der letzten Jahre immer wieder gezeigte ständige Bereitschaft, sich bei jeder Gelegenheit sofort zu ergeben, geht mir gewaltig auf den Senkel.) Davon abgesehen war der Roman okay.

Zwischendurch sind mir noch ein paar Fehler aufgefallen, z.B. fehlende Wörter: "Aber [was] war geschehen" (S. 30), oder Verwechselung von Namen: "tauchte das Bild von Ylapps [statt Elpins] Brustkorb wieder auf" (S. 32). Und die SZ auf dem Titelbild sieht wirklich seltsam eiförmig aus. (Die Ausstattung des Heftes (kein Glossar, nichts) ist ziemlich mau.)

Von mir jeweils: Keine Bewertung.
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Laurin
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Ich habe es heute gelesen und war sehr begeistert.
:st:
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Trans-Pluto
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Toller Spoiler, der neugierig auf den Roman macht.

Heute Abend fange ich mit dem Lesen an. Auf jeden Fall bin ich gespannt. Dafür werde ich den aktuellen 3017 ein Stück nach hinten stellen. ;)

Ich hoffe ja, daß Michael Rhodan in der SErie nicht nur erwähnt wird, sondern daß er wirklich dabei ist. Nach dem kleinen Hinweis in Band 3898, in dem Perry Rhodan sagt, er wäre bei Michael auf der SOL gewesen, habe ich die Hoffnung!

Perry Rhodan, Atlan, Gucky und Michael Rhodan sind schon immer meine Lieblingsfiguren gewesen.
Nun hoffe ich, daß Mike oder meinetwegen auch Roi nicht nur diese Mini-Serie überlebt, sondern auch wieder in der Haupthandlung auftaucht.

Alle Romane und Taschenbücher, die es über ihn gibt, habe ich gelesen. Besonders gefiel mir der Band "Quinto-Center" von Suzan Schwartz, wei sie einen "erwachsenen" Michael Rhodan vorführt.

Vielleicht etwas OffToppic, Entschuldigung!, aber wisst Ihr, wo es noch mehr über ihn zu lesen gibt?
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old man
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Hallo Kai,
ich bin erst zur Hälfte durch, aber soviel kann ich sagen:
Das war ein genialer Start. Die SOL und ihr Mythos werden mit Respekt behandelt, SOW ist da ab der ersten Seite, ich habe mich lange nicht mehr so erfreut an einem PR-Roman.
Dafür vielen Dank!
Zu den Sternen !
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Troll Incorporation
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Hmm, warum hat Rhodann
... eigentlich nicht auch die anderen Robots mit seinem Uberrangcode übernommen, wie den einen Robot?
... sich nicht die andere "Halbkugel" angesehen, nachdem er erkannt hat, dass er es mit der SOL zu tun hat? Hätte ja zumindest prüfen können, ob man in den "verboten" Tempel leichter reinkommt. :unschuldig:

Oder hab ich was überlesen? :gruebel:
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Die 2. Storysammlung: sefer chajim - und andere böse Geschichten (als Buch & eBook) von Dieter Bohn
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Kai Hirdt
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Troll Incorporation hat geschrieben:Hmm, warum hat Rhodann
... eigentlich nicht auch die anderen Robots mit seinem Uberrangcode übernommen, wie den einen Robot?


Dass er das kann, war nach dem ersten Mal bekannt. Es ist also davon auszugehen, dass sein menschlicher Gegner ebenfalls bewaffnet ist und das notfalls unterbindet, bevor Rhodan sein Sprüchlein aufgesagt hat.

Troll Incorporation hat geschrieben:... sich nicht die andere "Halbkugel" angesehen, nachdem er erkannt hat, dass er es mit der SOL zu tun hat? Hätte ja zumindest prüfen können, ob man in den "verboten" Tempel leichter reinkommt. :unschuldig:


Geh mal davon aus, dass das in den Gesprächen mit Mahlia plus Familie erörtert wurde. Die zweite Zelle liegt komplett unter Stein, und ohne Desintegratoren wird das nix. (Habe tatsächlich überlegt, das in den Roman reinzuschreiben, aber das hat sich nach "zieht die Sache nur unnötig in die Länge" angefühlt. Bringt die Handlung nicht nach vorne, sondern versucht nur Fragen aus dem Forum vorzubeugen – das rechtfertigt keine zusätzliche halbe Seite Gespräch oder drei Seiten scheiternde Expedition.)
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Trans-Pluto
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Kai Hirdt hat geschrieben:...
Geh mal davon aus, dass das in den Gesprächen mit Mahlia plus Familie erörtert wurde. Die zweite Zelle liegt komplett unter Stein, und ohne Desintegratoren wird das nix. (Habe tatsächlich überlegt, das in den Roman reinzuschreiben, aber das hat sich nach "zieht die Sache nur unnötig in die Länge" angefühlt. Bringt die Handlung nicht nach vorne, sondern versucht nur Fragen aus dem Forum vorzubeugen – das rechtfertigt keine zusätzliche halbe Seite Gespräch oder drei Seiten scheiternde Expedition.)


So sehe ich das auch. Ein Autor soll und muß von dem überzeugt sein, was er tut. Sonst wird das nichts, heißt, der Text wird dadurch nicht das, was er sein soll.
Und schon mal im Roman Fragen oder Kritik aus einem Forum vorzubeugen, paßt einfach nicht.
Zuletzt geändert von Trans-Pluto am 14. Juni 2019, 21:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Yman
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Ist Perrys Überrangkode SOLKOM 1-3-4-0-R eigens für den Roman neu erfunden, oder stammt der (recherchiert) aus der PR-Serie?
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Soulprayer
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Yman hat geschrieben:Ist Perrys Überrangkode SOLKOM 1-3-4-0-R eigens für den Roman neu erfunden, oder stammt der (recherchiert) aus der PR-Serie?

Möglicherweise:
SOL: Name des Schiffes
KOM: Kombinations-Träger-Schlachtschiffs oder Kommandant
1: erster Kommandant
3: dritter Code von ...
4: Anzahl der Besitzer eines Überrangcodes (vermute mal noch Atlan=1, Julian=2, Bully=4)
0: Override! (nicht für O sondern 0=Reset)
R: Rhodan
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 649/2874 (<22 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen;
derzeit am Lesen: ATLAN-Heftserie 36/850
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George
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Yman hat geschrieben:Ist Perrys Überrangkode SOLKOM 1-3-4-0-R eigens für den Roman neu erfunden, oder stammt der (recherchiert) aus der PR-Serie?

Das klingt eher nach Star Trek. Bei PR gibt es so etwas wie Individualtaster. Na gut, bei OLD MAN gab es mal diesen Song ... :pfeif:
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Trans-Pluto
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Rhodan fordert den Roboter doch selbst zu einem Stimmenabgleich auf.

Letzte Nacht fertig gelesen.
Mir gefällt der Band. Ein sehr guter Auftaktroman.
Figuren stimmig, Plot stimmig.
Und die Neugierde ist geweckt. Wieso können schon die Nachkommen der 1. oder 2. Generation so viel Wissen verloren haben?
Interessante Frage, die sich sicherlich durch die gesamte Serie ziehen wird.

Mit der Heilerin ist Kai eine besonders gut angelegte Figur gelungen. Die Schilderung ihrer Innenperspektive ist wirklich gut.
Aber ich hätte mir gewünscht, daß Kai vielleicht auch diese gleiche Nähe bei Perry Rhodan gebracht hätte. Die Autoren scheinen bei PR himself immer vor dem letzten Stück zurückzuschrecken.
Soll der Held vielleicht nicht zu viel von seinem Innersten vor den Lesern bloßlegen?
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George
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Kai Hirdt hat einen spannenden Auftaktroman geschrieben. Die Beschreibungen waren linear, bildlich und gut nachvollziehbar. So weit, so gut.

Allerdings gibt es ein paar Dinge, die mich stören:

PR erscheint wie hingezaubert. Eine konventionelle Such- und Rettungsmission wäre besser gewesen.

Die Reaktivierung der Technik wurde für meinen Geschmack zu simpel dargestellt.

Da gibt es ein Hangartor, das mit Notbatterie und Zauberspruch (Kommandocode) aktiviert wird. Roboter werden per Zauberspruch (Überrangcode) unter Kontrolle gebracht. Dieser Löschroboter sollte mal seine Asimovschen Gesetzte checken lassen, wenn er Fackelträgern gleich die Lebenslichter auszublasen droht.

Und dann wird mal so nebenbei das Schiff aus einem Berg gestartet – ganz allein von Perry, der alles kann und kennt; nur mit der Erfahrung in Menschenführung hapert es.
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Trans-Pluto
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George hat geschrieben:...
Und dann wird mal so nebenbei das Schiff aus einem Berg gestartet – ganz allein von Perry, der alles kann und kennt; nur mit der Erfahrung in Menschenführung hapert es.


Der Start des Schiffs ist meiner Meinung nach so sehr gut gelungen. Denn gerade diese Art, wie Kai es schildert, macht den Unterschied zwischen dem Wissensstand der Dorfbewohner und dem Perry Rhodans bzw. dem der eigentlichen Besatzung sehr deutlich.
Ich nehme an, dass gerade das (s. meinen Post oben) noch eine wichtige Bedeutung im Lauf der Serie haben wird.

Mit Perry Rhodans Innenperspektive kommt es mir vor wie:
Erster Schritt gemacht - Pause - zweiter Schritt ... nein, doch lieber nicht.
Also bleibt es bei dieser angedeuteten Ebene.

Mir wirkt er einfach zu "kalt", als er die Möglichkeit, seinen von ihm schon totgeglaubten Sohn doch noch lebend zu finden, erkennt.
Auch wenn er als Vater gewisse Defizite hat, wie immer mal wieder diskutiert wurde, so kalt ist für mich unrealistisch. Denn er hat mit seinem Sohn keinen Konflikt, jedenfalls hatte er den nicht, als die SOL abflog. Im Gegenteil flog sie in seinem Auftrag und mit seinem Sohn als offiziellem Leiter der Expedition ab.
Oder bin ich hier hier falsch informiert bzw. habe irgendwo etwas überlesen?
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Laurin
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Trans-Pluto hat geschrieben:...
Mit der Heilerin ist Kai eine besonders gut angelegte Figur gelungen. Die Schilderung ihrer Innenperspektive ist wirklich gut.
Aber ich hätte mir gewünscht, daß Kai vielleicht auch diese gleiche Nähe bei Perry Rhodan gebracht hätte. Die Autoren scheinen bei PR himself immer vor dem letzten Stück zurückzuschrecken. ...

Bloß nicht ... meistens geht das schief, wenn 'sterbliche' Autoren versuchen sich in die die Innenperspektive eines Menschen mit Jahrtausende langer Erfahrung einzufühlen. Da muss man m.E. auch nicht alles offenlegen ...


George hat geschrieben: Kai Hirdt hat einen spannenden Auftaktroman geschrieben. Die Beschreibungen waren linear, bildlich und gut nachvollziehbar. So weit, so gut.

Allerdings gibt es ein paar Dinge, die mich stören:

PR erscheint wie hingezaubert. Eine konventionelle Such- und Rettungsmission wäre besser gewesen.

In der Tat - das ist schon arg 'dahingezaubert', und eine konventionelle Rettungsmission hätte mir auch besser gefallen - aber mit der RAS TSCHUBAI hätte das nicht mit dem Hauptzyklus zusammen gepasst ... also wäre ein zweites Schiff mit diesem Antrieb notwendig gewesen. Durch die mitgeführte Besatzung wäre das dann aber eine ganz andere Geschichte geworden.

Besser wäre vielleicht gewesen, gang auf die Figur des Perry Rhodan zu verzichten, der wird mir sowieso viel zu oft als 'Frontheld' gebracht. Warum nicht mal z.B. Dao-Lin-H'ay ... oder meinetwegen der rematerialisierte Geist von Ronald Tekener hrhr ... Bild

Aber nun ist es wie es ist - und ich hoffe, dass die Ursache der Versetzung noch nachvollziehbar erklärt wird.


George hat geschrieben:Die Reaktivierung der Technik wurde für meinen Geschmack zu simpel dargestellt. ...

Jup - das fand ich allerdings auch; ich kann mich nicht erinnern, dass die Bedienung einer Solzelle jemals als so einfach geschildert wurde. Nach all der Zeit fast ohne Energie dürfte es ja auch Wartungsprobleme gegeben haben, unwahrscheinlich dass dann alles so auf Knopfdruck anspringt und funktioniert.

Ich denke aber, das war an dieser Stelle auch dem begrenzten Format von 12 Heften geschuldet - wenn man viel erzählen will, muss so manches vermutlich gestrafft werden ...
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Kai Hirdt
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Laurin hat geschrieben:
George hat geschrieben:PR erscheint wie hingezaubert. Eine konventionelle Such- und Rettungsmission wäre besser gewesen.

In der Tat - das ist schon arg 'dahingezaubert', und eine konventionelle Rettungsmission hätte mir auch besser gefallen - aber mit der RAS TSCHUBAI hätte das nicht mit dem Hauptzyklus zusammen gepasst ... also wäre ein zweites Schiff mit diesem Antrieb notwendig gewesen. Durch die mitgeführte Besatzung wäre das dann aber eine ganz andere Geschichte geworden.

Das ist gar nicht das Problem. Nur wann soll eine solche Aktion stattgefunden haben? Vor 1552 NGZ hätten wir davon irgendwann in der EA gelesen. Während des chaotemporalen Gezeitenfeldes geht nicht. Und danach hat Perry auch erst mal anderes zu tun. Funktioniert also rein chronologisch nicht.

Laurin hat geschrieben:Besser wäre vielleicht gewesen, gang auf die Figur des Perry Rhodan zu verzichten, der wird mir sowieso viel zu oft als 'Frontheld' gebracht. Warum nicht mal z.B. Dao-Lin-H'ay ... oder meinetwegen der rematerialisierte Geist von Ronald Tekener hrhr ...

In eine PERRY RHODAN-Serie, die sich auch an Neueinsteiger richtet, gehört m. E. die Figur Perry Rhodan. Zudem hat Suzan die Nachricht übermittelt, dass Perry Roi helfen muss.

Laurin hat geschrieben:Aber nun ist es wie es ist - und ich hoffe, dass die Ursache der Versetzung noch nachvollziehbar erklärt wird.

Sie wird zumindest erklärt. Den Rest mögt ihr beurteilen. :D
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Trans-Pluto
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Laurin hat geschrieben:
Trans-Pluto hat geschrieben:...
Mit der Heilerin ist Kai eine besonders gut angelegte Figur gelungen. Die Schilderung ihrer Innenperspektive ist wirklich gut.
Aber ich hätte mir gewünscht, daß Kai vielleicht auch diese gleiche Nähe bei Perry Rhodan gebracht hätte. Die Autoren scheinen bei PR himself immer vor dem letzten Stück zurückzuschrecken. ...

Bloß nicht ... meistens geht das schief, wenn 'sterbliche' Autoren versuchen sich in die die Innenperspektive eines Menschen mit Jahrtausende langer Erfahrung einzufühlen. Da muss man m.E. auch nicht alles offenlegen ...
...


Doch. Genau das macht einen Roman wirklich interessant.
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idaho
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Ich hab' den Roman gern gelesen. Rhodan ist im Unterschied zur EA erfreulich energisch und zielstrebig. Mann könnte argumentieren, dass er etwas arg leichtfertig mit den Talbewohnern in die SOL stürmt. Er verlässt sich darauf, dass die Verhältnisse in der Solzelle noch alle so sind, wie er sie vor über hundert Jahren mal gekannt hat. Kann man machen, muss man aber nicht :P

Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass es Kai Spass gemacht hat, sich ausnahmsweise mal keine Gedanken machen zu müssen, warum Plan A nicht funktionieren könnte und stattdessen Perry problemlos mit seinem Überrangcode zum Erfolg kommen lässt. Vom (offensichtlichen) Einmannstart mit so einer Riesenkugel mal ganz abgesehen.

Das Rätsel um die Abstammung des Ober-Ordensmanns war jetzt nicht das raffinierteste aller Zeiten. Das mit dem Einheitsgesicht für die einfachen Ordensleute fand ich ziemlich creepy. Die Gedächtnislöschung für Rekruten ebenso. Das ist schon ziemlich menschenverachtend. Wird noch interessant sein, zu hören, wie und warum sich das so entwickelt hat. Ebenso, warum die beiden Solzellen auf diese Weise "versteckt" wurden. Wobei eine geologisch derart auffällige Formation mit einer sehr hohen Metallkonzentration einen technisch halbwegs beschlagenen Verfolger kaum täuschen dürfte.
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Plondfair
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Gut und flüssig zu lesender Einstiegsroman :st:

Naja, irgendwie muss Perry als "Titelheld" ja am besten alleine direkt zur SOL kommen,
aufs Geradewohl die SOL mit der RT zu suchen, was das allein nur kostet, das genehmigt Homer Adams nie :unschuldig:

Tja, mal wieder mal die Szene mit den "un-oder halbwissenden" "Raum"-schiffbrüchigen.

Ein Problem der zukünftigen Realzeit-Generationen. Alle Aufzeichnungen und Übertragungen digital,
immer verfügbar ("Dr.Google weis alles :rolleyes: )

und dann ist der "Saft" / Strom weg, und nach einer Generation weis mangels schriftlicher Betriebsanleitung, und historischen Aufzeichnungen keiner mehr wer er ist, woher er kommt und wie das alles funktioniert oder wie man es repariert.

Wahrscheinlich auch der Schrecken jeden Autors, er ist plötzlich offline, perrypedia zum Nachsehen ist weg :( und er bekommt sein Script nicht rechtzeitig zum Verlag gesendet :devil:

Dahin fand ich die Szene mit der Heilerin, die am "Diagnosegerät" hoffnungsvoll irgendwelches Tasten/ Leuchtsymbole drückt,
richtig lebensnah, so was erleb ich öfters :lol:

Weiter so..

aktuelle Ergänzung der Realwelt
https://www.nzz.ch/panorama/suedamerika ... ld.1489334

aktueller kontinentaler Stromausfall, wir sind jetzt bald schon die ahnungslosen "Solaner" der Zukunft :devil:
Zuletzt geändert von Plondfair am 16. Juni 2019, 14:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Trans-Pluto
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idaho hat geschrieben:...
Ebenso, warum die beiden Solzellen auf diese Weise "versteckt" wurden. Wobei eine geologisch derart auffällige Formation mit einer sehr hohen Metallkonzentration einen technisch halbwegs beschlagenen Verfolger kaum täuschen dürfte.


Nun, da Michael Rhodan der Expeditionsleiter war, ist das sicher auf seine Veranlassung hin so gemacht worden.

Und da er schon immer für "etwas ungewöhnliche" Lösungen bekannt war, dürfen wir auf die Auflösung des Rätsels gespannt sein.
Aber sicher hat auch er nicht gewollt, daß die Nachkommen, wenn er überhaupt mit ihnen gerechnet hat und nicht schon viel früher zurückkehren wollte, so schnell ihre Kenntnisse verlieren.
Da muß was ganz gewaltig schief gelaufen sein.
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old man
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Ich scheine mich mehr als andere hier über diesen Roman zu freuen. :D
Ich habe 1-1-1 gegeben, das kommt praktisch nie vor bei mir. Als Eröffnung einer Miniserie über die SOL geradezu perfekt, würde ich sagen. (Auch wenn ich das lieber in der Hauptserie gelesen hätte, als SOL-Abenteuer, so wie früher.)
Ich weiss ja nicht, wie es da anderen geht, aber ich kenne mich auf der SOL ziemlich gut aus, ich mag dieses Schiff und in den alten Romanen, die ich grad wiederlese, spielt sie auch mit. Ich konnte mir also gut vorstellen, wo sie grad rumrennen. Die Heilerin war aus der Innensicht exzellent beschrieben, besser gehts nicht auf dem geringen Platz, den ein Heft hat, und PR war okay, da erwarte ich nicht mehr, alle Autoren schrecken davor zurück, tiefer in die Figur reinzusteigen, das verstehe ich. Ich fand ihn vielleicht einen Tick zu leichtfertig und zu tatkräftig und dieses "Ihr seid Terraner, ihr seid allem gewachsen" nervt, davon hatten wir genug, aber das geht bestimmt nur mir so.
Schlange, Kreis, Winkel, was hätte man mit dieser Idee noch anstellen können, stellt Euch vor, das wäre in der Hauptserie erschienen, und man weiss nicht, dass Perry auf der SOL gelandet ist, da hätte ich locker ein Rätsel über 10 Bände hinweg gemacht, so gut ist diese Idee, und nur die wirklich Cleveren unter uns wären da draufgekommen.
Ich bin jedenfalls begeistert.
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nanograinger
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Mit hat der Einstieg in die Mini-Serie auch ganz gut gefallen, wenn ich auch ein bischen enttäuscht war, dass es erstmal um eine "Sekte" und deren Ausgebeuteten im "Tal der Ahnungslosen" ging. B-) Aber schon im nächsten Roman sind Yakonto angesagt, da kann ich diesen Einstieg akzeptieren.
idaho hat geschrieben:...Rhodan ist im Unterschied zur EA erfreulich energisch und zielstrebig. Mann könnte argumentieren, dass er etwas arg leichtfertig mit den Talbewohnern in die SOL stürmt. Er verlässt sich darauf, dass die Verhältnisse in der Solzelle noch alle so sind, wie er sie vor über hundert Jahren mal gekannt hat. Kann man machen, muss man aber nicht :P

Das würde ich doch etwas negativer bewerten. Perry ist sehr leichtfertig vorgegangen. Dass die Technik der SOL funktioniert und er nur den Daellian-Meiler anwerfen muss, ist eine reine Vermutung seinerseits. Es hätte außerdem sein können, dass die Sektenführer ganz bewusst die Meiler ausgeschaltet und blockiert haben, weil sie die jetzige Gesellschaftsform genießen und keine Lust darauf haben, dass sie keiner mehr braucht. Pervers genug dazu sind sie ja definitiv.
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TC2012
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nanograinger hat geschrieben:Mit hat der Einstieg in die Mini-Serie auch ganz gut gefallen, wenn ich auch ein bischen enttäuscht war, dass es erstmal um eine "Sekte" und deren Ausgebeuteten im "Tal der Ahnungslosen" ging. B-) Aber schon im nächsten Roman sind Yakonto angesagt, da kann ich diesen Einstieg akzeptieren.
idaho hat geschrieben:...Rhodan ist im Unterschied zur EA erfreulich energisch und zielstrebig. Mann könnte argumentieren, dass er etwas arg leichtfertig mit den Talbewohnern in die SOL stürmt. Er verlässt sich darauf, dass die Verhältnisse in der Solzelle noch alle so sind, wie er sie vor über hundert Jahren mal gekannt hat. Kann man machen, muss man aber nicht :P

Das würde ich doch etwas negativer bewerten. Perry ist sehr leichtfertig vorgegangen. Dass die Technik der SOL funktioniert und er nur den Daellian-Meiler anwerfen muss, ist eine reine Vermutung seinerseits. Es hätte außerdem sein können, dass die Sektenführer ganz bewusst die Meiler ausgeschaltet und blockiert haben, weil sie die jetzige Gesellschaftsform genießen und keine Lust darauf haben, dass sie keiner mehr braucht. Pervers genug dazu sind sie ja definitiv.


Wo ich SOL gelesen habe, musste ich mir den Roman kaufen :D

Note 2+. Man könnte ab hier die 1. Auflage weiterführen. Mein Vorschlag. :devil:
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ZEUT-42
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TC2012 hat geschrieben:Note 2+. Man könnte ab hier die 1. Auflage weiterführen. Mein Vorschlag. :devil:

Bloß nicht! Die Sol war immer dann besonders gut, wenn sie ein Generationenschiff außerhalb der Serienhaupthandlung war. Das macht den speziellen Reiz des Schiffs aus. Zusammen mit Perry Rhodan in der Milchstraße agierend wäre die Wirkung dieses Schiffes völlig verschenkt. Oder anders ausgedrückt: die Sol hat in der Milchstraße nichts zu suchen denn die Sol hat in etwa dieselbe Funktion, wie sie bei Star Trek das Raumschiff "Enterprise" hatte. "Where No Man Has Gone Before".

Zum Start der Miniserie ist die Sol seit etwa 200 Jahren unterwegs. Nach dem Ende der Miniserie wird sie weitere 400 Jahre unterwegs sein, bevor sie wieder in der Erstauflage auftauchen wird, das ist absehbar. Wie sie dann wieder in der Erstauflage auftauchen wird, ist völlig unklar. Aber dass sie irgendwie "aus den Tiefen des Raums kommend" auftauchen wird, das ist schon noch irgendwie klar. Wie sie dann in der erstauflage ihre speziellen Stärken wird ausspielen können, dass ist mir allerdings schon viel weniger klar.
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Klapauzius
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Nach der Leseprobe schwante mir erst schreckliches: religiöse Themen sind in PR oft quälend zäh und langweilig. Aber die Lektüre des Heftes hat all diese Bedenken weggewischt: die Handlung reißt mit, die handelnden Personen werden (im Rahmen der Möglichkeiten eines Heftromanes) sehr gut charakterisiert.
idaho hat geschrieben:Ebenso, warum die beiden Solzellen auf diese Weise "versteckt" wurden. Wobei eine geologisch derart auffällige Formation mit einer sehr hohen Metallkonzentration einen technisch halbwegs beschlagenen Verfolger kaum täuschen dürfte.
Sind die beiden Solzellen denn absichtsvoll versteckt worden? Genau aus den von Dir genannten Gründen glaube ich das nicht. Hört sich für mich eher nach fast missglückten Notlandungen an.
old man hat geschrieben:Ich scheine mich mehr als andere hier über diesen Roman zu freuen. :D
Ich habe 1-1-1 gegeben, das kommt praktisch nie vor bei mir.
Da warst Du nicht der Einzige. :D
old man hat geschrieben:Schlange, Kreis, Winkel, was hätte man mit dieser Idee noch anstellen können, stellt Euch vor, das wäre in der Hauptserie erschienen, und man weiss nicht, dass Perry auf der SOL gelandet ist, da hätte ich locker ein Rätsel über 10 Bände hinweg gemacht, so gut ist diese Idee, und nur die wirklich Cleveren unter uns wären da draufgekommen.

Ja, die verfrühte Auflösung empfand ich als einen der wenigen Schwachpunkte. Hätte man noch ein wenig in der Schwebe halten können. Ein Anderer war, dass so etwas komplexes wie ein Start einer Solzelle von nur einer einzelnen Person bewerkstelligt werden kann; wofür braucht es dann eine Raumschiffbesatzung? Und der für mich überraschend gute Erhaltungszustand der Sol-Zellen, nach Jahrhunderten ohne sachkundige Wartung. Aber vielleicht wird da noch eine Erklärung nachgeliefert.
Aber dass sind Peanuts, habe mich erstklassig unterhalten gefühlt.
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