Spoiler Mission SOL 1: Das Raumschiffgrab, von Kai Hirdt

Alles rund um die Miniserie PERRY RHODAN - SOL
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Macca
Oxtorner
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Die Hauptpersonen des Romans

Perry Rhodan – Der Terraner zettelt eine Revolution an.
Mahlia Meyun – Die Heilerin kämpft für ihre Patienten.
Pravo Ylapp – Der Bescheidene Diener erweitert seinen Horizont.
Der Kuum – Der geheimnisvolle Mönch kennt kein Erbarmen.

So hätte es Perry seinem Tagebuch anvertraut, sonst hat er ja keinen:
Spoiler:
In der Milchstraße bin ich durch den Spiegel gegangen und habe mich schließlich auf einer fremden Welt wiedergefunden. Und auf dieser fremden Welt liegen die beiden Kugeln der SOL. Die Bewohner nutzen sie als Tempel. Sie sind wahrscheinlich Nachfahren der alten Besatzung, haben aber so gut wie alles Wissen verloren. Zum Glück ist es mir gelungen, die SOL-Zelle 2 zu erobern und zu starten. Auf geht es in ein neues Abenteuer.


Und hier der Spoiler nach bekannter Macca-Art:
Spoiler:
Vor langer Zeit, wir erinnern uns: Am 10. Juli 3540 alter Zeitrechnung (1975 Realzeit) startet im Medaillon-System das neue Fernraumschiff der Menschheit: die SOL. Der Rest ist Geschichte.

Jetzt in Band 1 der Mission SOL:
Ein gewisser Tassat ist mit seinem Kind Temm auf der Flucht. Sie haben ihr Zuhause verloren und wahrscheinlich seine Frau, die Mutter von Temm. Und schuld daran ist ein gewisser Perry Rhodan. Dann geschieht die Katastrophe: Der Boden reißt auf, der Verbotene Tempel wird zerstört von einer Urgewalt, die eine gewaltige Kugel freigibt. Drei Buchstaben weisen die Kugel als SOL aus.

Eine knappe Woche vorher: Mahlia Meyun lebt ihr Leben als Heilerin. Da gibt es den Sternentempel, einen weiteren Tempel und die Bescheidenen Diener Senns (die Erz in Energie und Werkzeuge verwandeln können), die Mönche und das Tal der Gestrandeten. Das Tempelinnere ist eine Welt aus Metall und Kunststoff, mit sechs Altären in einem Schrein. Die Beschwörungsformel "Medoscan aktivieren!" lässt den Raum zum Leben erwachen. Mahlia weiß nicht, wieso und warum. Das wissen nur die Bescheidenen Diener Senns. Immerhin kann sie hier ihre Mitmenschen heilen, wenn die beispielsweise einen Unfall hatten.

Als Mahlia etwas Ruhe und Entspannung sucht, stößt auf einen bewusstlosen Fremden. Wer mag das sein? Na, wer wohl? Perry Rhodan, wer sonst. Der war im August 1552 NGZ im Zuge der Bekämpfung des Weltenbrands durch den Spiegel gegangen. Und erlebte Unbeschreibliches. Und landete irgendwo auf einer Welt, wohl viele Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt.

Mahlia schafft den Bewusstlosen zu sich nach hause. Schließlich ist sie Heilerin. Aber sie muss ihrer Umwelt den Fund verheimlichen. Endlich kommt der Fremde zu sich und sagt seinen Namen, der Mahlia selbstverständlich nichts sagt.

Perry wundert sich. Wo bin ich denn hier gelandet? Immerhin können sie sich verständigen, sprechen seine Gastgeber doch ein altes Interkosmo. Und so erfährt Perry einiges über seine Gastgeber, wie sie so leben, welche Sorgen sie drücken. Und erfährt vom Verbotenen Tempel, vom "metallenen Körper". Das will ich mir mal anschauen, nimmt Perry das Heft in die Hand.

Er mutmaßt, dass es sich bei dem Sternentempel um ein Raumschiff handelt, mit die Vorfahren dieser Menschen (und das sind sie wohl) hier gestrandet sind. Es gelingt, Mahlia und ihre Familie zu überzeugen. Also, los geht´s. Dort angekommen, springen Perry drei Buchstaben ins Gesicht: S O L! Nach der ersten Überraschung gehen Perry 1000 Gedanken durch den Kopf. Die SOL! Seine SOL! Genauer gesagt ist es die SZ 1.

Und er denkt an die Menschen, die er einst auf eine Mission nach Tare-Scharm geschickt hat: Fee Kellind, Tess Qumisha und natürlich an seinen Sohn Michael Rhodan. Mehr als 180 Jahre sind seitdem vergangen. Und dann fällt es Perry auf: Mahlia ist mit Sicherheit eine Nachfahrin von Annek Mayonnlyn, damals Medikerin. Dann die nächsten Schuppen, die fallen: Diener Senns, der Gottheit. Senn, SENECA. Also, wenn SENECA/Senn der Gott dieser Menschen ist, bin ich der Prophet, denkt Perry ganz unbescheiden.

Doch ganz so schnell schießen die Preußen auch anno 1552 NGZ nicht. Ylapp, einer der Bescheidenen Diener, macht Stress. In Mahlia findet Perry eine Verbündete. Auch Ylapp kann er bald von sich überzeugen. Aber sie werden dingfest gemacht und eingebuchtet. Im Knast erfährt Perry einiges, dass Mahlia und Konsorten anscheinend alles vergessen haben, was die letzten 180 Jahre betrifft. Sie wissen noch nicht einmal, was ein Planet ist.

Dann werden sie von acht, mit Kombistrahlern bewaffneten Mönchen abgeführt. Der Kuum übernimmt. Perry soll mal wieder angeklagt werden. Auf dem Weg durch die SZ 1 erkennt Perry, dass sich vieles nicht geändert hat. Man hat sich, mit relativ bescheidenen Mitteln, in dem Super-Raumschiff häuslich eingerichtet. Die Anklägerin gibt sich theatralisch, faselt was vom Großen Senn. Als Perry "Das wüsste ich aber!" sagt, erzeugt er eine Reaktion. Perry hakt nach, erreicht aber nicht viel.

Mit Schimpf und Schande werden sie aus der SZ 1 geworfen. Perry will weiter Vertrauen von Mahlias Familie und ihrer Freunde gewinnen. Und als Heilerin hat sie viele Freunde. Perry kann sich zu ihrem neuen Anführer aufschwingen. Gemeinsam gelingt es, in die SZ 1 einzudringen. Als erstes will Perry sich und seine neuen Freunde ausrüsten. Ein alter Servorroboter erkannt Perry Rhodan an. Er führt sie zu einem Depot, doch das ist leer. Doch dann werden sie endlich fündig. Die Eroberung der SZ 1 kann beginnen. Ab zur Zentrale!

Als nächstes will Perry den Daellian-Meiler anwerfen. Doch es gelingt den Bescheidenen Dienern Senns, Mahlia und weitere Mitstreiter gefangen zu nehmen. Perry ergibt sich. Und wieder: ab in die Zelle. Die Zukunft sieht düster aus: rein in einen Konverterschacht. Doch dann die Wende: Freiheit für alle, wenn Perry auch ein Diener wird. Dummerweise wäre das mit völliger Gedächtnisauslöschung verbunden.

Dann die erneute Wende: Es gelingt Ylapp, der sich auf Perry Seite geschlagen hat, unsere Freunde zu befreien. Entsetzen dagegen bei Mahlia: Ihre beiden Kinder sind den Mönchen in die Hände gefallen. Jetzt muss alles schnell gehen. Perry kann einen Transmitter aktivieren. Mit ihm gelangen sie in die Zentrale - der SZ 2! Zwei Tempel, zwei Raumschiffe. Das hat Perry schnell kombiniert.

Bald kann Mahlias Tochter Annri befreit und gerettet werden, nicht aber Temm. Perry lässt dennoch die SZ 2 starten. Er beruhigt Mahlia: Temm werden wir bald finden. Und ich muss auch den Mittelteil der SOL und Michael finden, ergänzt er in Gedanken.
To be continued.
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Yman
Terraner
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Das mit dem Spiegel ist dann wohl so etwas wie Perry im Wunderland. Was mir an der Geschichte generell nicht gefallen hat, war, dass Perry Rhodan sich oft so verhält, als ob er es wirklich wüsste, dass ihm nichts geschieht. (Diese im Lauf der letzten Jahre immer wieder gezeigte ständige Bereitschaft, sich bei jeder Gelegenheit sofort zu ergeben, geht mir gewaltig auf den Senkel.) Davon abgesehen war der Roman okay.

Zwischendurch sind mir noch ein paar Fehler aufgefallen, z.B. fehlende Wörter: "Aber [was] war geschehen" (S. 30), oder Verwechselung von Namen: "tauchte das Bild von Ylapps [statt Elpins] Brustkorb wieder auf" (S. 32). Und die SZ auf dem Titelbild sieht wirklich seltsam eiförmig aus. (Die Ausstattung des Heftes (kein Glossar, nichts) ist ziemlich mau.)

Von mir jeweils: Keine Bewertung.
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Laurin
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Ich habe es heute gelesen und war sehr begeistert.
:st:
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Trans-Pluto
Siganese
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Toller Spoiler, der neugierig auf den Roman macht.

Heute Abend fange ich mit dem Lesen an. Auf jeden Fall bin ich gespannt. Dafür werde ich den aktuellen 3017 ein Stück nach hinten stellen. ;)

Ich hoffe ja, daß Michael Rhodan in der SErie nicht nur erwähnt wird, sondern daß er wirklich dabei ist. Nach dem kleinen Hinweis in Band 3898, in dem Perry Rhodan sagt, er wäre bei Michael auf der SOL gewesen, habe ich die Hoffnung!

Perry Rhodan, Atlan, Gucky und Michael Rhodan sind schon immer meine Lieblingsfiguren gewesen.
Nun hoffe ich, daß Mike oder meinetwegen auch Roi nicht nur diese Mini-Serie überlebt, sondern auch wieder in der Haupthandlung auftaucht.

Alle Romane und Taschenbücher, die es über ihn gibt, habe ich gelesen. Besonders gefiel mir der Band "Quinto-Center" von Suzan Schwartz, wei sie einen "erwachsenen" Michael Rhodan vorführt.

Vielleicht etwas OffToppic, Entschuldigung!, aber wisst Ihr, wo es noch mehr über ihn zu lesen gibt?
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old man
Zellaktivatorträger
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Hallo Kai,
ich bin erst zur Hälfte durch, aber soviel kann ich sagen:
Das war ein genialer Start. Die SOL und ihr Mythos werden mit Respekt behandelt, SOW ist da ab der ersten Seite, ich habe mich lange nicht mehr so erfreut an einem PR-Roman.
Dafür vielen Dank!
Zu den Sternen !
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Troll Incorporation
Ertruser
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Hmm, warum hat Rhodann
... eigentlich nicht auch die anderen Robots mit seinem Uberrangcode übernommen, wie den einen Robot?
... sich nicht die andere "Halbkugel" angesehen, nachdem er erkannt hat, dass er es mit der SOL zu tun hat? Hätte ja zumindest prüfen können, ob man in den "verboten" Tempel leichter reinkommt. :unschuldig:

Oder hab ich was überlesen? :gruebel:
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Die 2. Storysammlung: sefer chajim - und andere böse Geschichten (als Buch & eBook) von Dieter Bohn
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Kai Hirdt
Plophoser
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Troll Incorporation hat geschrieben:Hmm, warum hat Rhodann
... eigentlich nicht auch die anderen Robots mit seinem Uberrangcode übernommen, wie den einen Robot?


Dass er das kann, war nach dem ersten Mal bekannt. Es ist also davon auszugehen, dass sein menschlicher Gegner ebenfalls bewaffnet ist und das notfalls unterbindet, bevor Rhodan sein Sprüchlein aufgesagt hat.

Troll Incorporation hat geschrieben:... sich nicht die andere "Halbkugel" angesehen, nachdem er erkannt hat, dass er es mit der SOL zu tun hat? Hätte ja zumindest prüfen können, ob man in den "verboten" Tempel leichter reinkommt. :unschuldig:


Geh mal davon aus, dass das in den Gesprächen mit Mahlia plus Familie erörtert wurde. Die zweite Zelle liegt komplett unter Stein, und ohne Desintegratoren wird das nix. (Habe tatsächlich überlegt, das in den Roman reinzuschreiben, aber das hat sich nach "zieht die Sache nur unnötig in die Länge" angefühlt. Bringt die Handlung nicht nach vorne, sondern versucht nur Fragen aus dem Forum vorzubeugen – das rechtfertigt keine zusätzliche halbe Seite Gespräch oder drei Seiten scheiternde Expedition.)
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Trans-Pluto
Siganese
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Kai Hirdt hat geschrieben:...
Geh mal davon aus, dass das in den Gesprächen mit Mahlia plus Familie erörtert wurde. Die zweite Zelle liegt komplett unter Stein, und ohne Desintegratoren wird das nix. (Habe tatsächlich überlegt, das in den Roman reinzuschreiben, aber das hat sich nach "zieht die Sache nur unnötig in die Länge" angefühlt. Bringt die Handlung nicht nach vorne, sondern versucht nur Fragen aus dem Forum vorzubeugen – das rechtfertigt keine zusätzliche halbe Seite Gespräch oder drei Seiten scheiternde Expedition.)


So sehe ich das auch. Ein Autor soll und muß von dem überzeugt sein, was er tut. Sonst wird das nichts, heißt, der Text wird dadurch nicht das, was er sein soll.
Und schon mal im Roman Fragen oder Kritik aus einem Forum vorzubeugen, paßt einfach nicht.
Zuletzt geändert von Trans-Pluto am 14. Juni 2019, 21:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Yman
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Ist Perrys Überrangkode SOLKOM 1-3-4-0-R eigens für den Roman neu erfunden, oder stammt der (recherchiert) aus der PR-Serie?
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Soulprayer
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Yman hat geschrieben:Ist Perrys Überrangkode SOLKOM 1-3-4-0-R eigens für den Roman neu erfunden, oder stammt der (recherchiert) aus der PR-Serie?

Möglicherweise:
SOL: Name des Schiffes
KOM: Kombinations-Träger-Schlachtschiffs oder Kommandant
1: erster Kommandant
3: dritter Code von ...
4: Anzahl der Besitzer eines Überrangcodes (vermute mal noch Atlan=1, Julian=2, Bully=4)
0: Override! (nicht für O sondern 0=Reset)
R: Rhodan
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 649/2874 (<22 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen;
derzeit am Lesen: ATLAN-Heftserie 10/850
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George
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Yman hat geschrieben:Ist Perrys Überrangkode SOLKOM 1-3-4-0-R eigens für den Roman neu erfunden, oder stammt der (recherchiert) aus der PR-Serie?

Das klingt eher nach Star Trek. Bei PR gibt es so etwas wie Individualtaster. Na gut, bei OLD MAN gab es mal diesen Song ... :pfeif:
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Trans-Pluto
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Rhodan fordert den Roboter doch selbst zu einem Stimmenabgleich auf.

Letzte Nacht fertig gelesen.
Mir gefällt der Band. Ein sehr guter Auftaktroman.
Figuren stimmig, Plot stimmig.
Und die Neugierde ist geweckt. Wieso können schon die Nachkommen der 1. oder 2. Generation so viel Wissen verloren haben?
Interessante Frage, die sich sicherlich durch die gesamte Serie ziehen wird.

Mit der Heilerin ist Kai eine besonders gut angelegte Figur gelungen. Die Schilderung ihrer Innenperspektive ist wirklich gut.
Aber ich hätte mir gewünscht, daß Kai vielleicht auch diese gleiche Nähe bei Perry Rhodan gebracht hätte. Die Autoren scheinen bei PR himself immer vor dem letzten Stück zurückzuschrecken.
Soll der Held vielleicht nicht zu viel von seinem Innersten vor den Lesern bloßlegen?
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George
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Kai Hirdt hat einen spannenden Auftaktroman geschrieben. Die Beschreibungen waren linear, bildlich und gut nachvollziehbar. So weit, so gut.

Allerdings gibt es ein paar Dinge, die mich stören:

PR erscheint wie hingezaubert. Eine konventionelle Such- und Rettungsmission wäre besser gewesen.

Die Reaktivierung der Technik wurde für meinen Geschmack zu simpel dargestellt.

Da gibt es ein Hangartor, das mit Notbatterie und Zauberspruch (Kommandocode) aktiviert wird. Roboter werden per Zauberspruch (Überrangcode) unter Kontrolle gebracht. Dieser Löschroboter sollte mal seine Asimovschen Gesetzte checken lassen, wenn er Fackelträgern gleich die Lebenslichter auszublasen droht.

Und dann wird mal so nebenbei das Schiff aus einem Berg gestartet – ganz allein von Perry, der alles kann und kennt; nur mit der Erfahrung in Menschenführung hapert es.
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Trans-Pluto
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George hat geschrieben:...
Und dann wird mal so nebenbei das Schiff aus einem Berg gestartet – ganz allein von Perry, der alles kann und kennt; nur mit der Erfahrung in Menschenführung hapert es.


Der Start des Schiffs ist meiner Meinung nach so sehr gut gelungen. Denn gerade diese Art, wie Kai es schildert, macht den Unterschied zwischen dem Wissensstand der Dorfbewohner und dem Perry Rhodans bzw. dem der eigentlichen Besatzung sehr deutlich.
Ich nehme an, dass gerade das (s. meinen Post oben) noch eine wichtige Bedeutung im Lauf der Serie haben wird.

Mit Perry Rhodans Innenperspektive kommt es mir vor wie:
Erster Schritt gemacht - Pause - zweiter Schritt ... nein, doch lieber nicht.
Also bleibt es bei dieser angedeuteten Ebene.

Mir wirkt er einfach zu "kalt", als er die Möglichkeit, seinen von ihm schon totgeglaubten Sohn doch noch lebend zu finden, erkennt.
Auch wenn er als Vater gewisse Defizite hat, wie immer mal wieder diskutiert wurde, so kalt ist für mich unrealistisch. Denn er hat mit seinem Sohn keinen Konflikt, jedenfalls hatte er den nicht, als die SOL abflog. Im Gegenteil flog sie in seinem Auftrag und mit seinem Sohn als offiziellem Leiter der Expedition ab.
Oder bin ich hier hier falsch informiert bzw. habe irgendwo etwas überlesen?
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Laurin
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Trans-Pluto hat geschrieben:...
Mit der Heilerin ist Kai eine besonders gut angelegte Figur gelungen. Die Schilderung ihrer Innenperspektive ist wirklich gut.
Aber ich hätte mir gewünscht, daß Kai vielleicht auch diese gleiche Nähe bei Perry Rhodan gebracht hätte. Die Autoren scheinen bei PR himself immer vor dem letzten Stück zurückzuschrecken. ...

Bloß nicht ... meistens geht das schief, wenn 'sterbliche' Autoren versuchen sich in die die Innenperspektive eines Menschen mit Jahrtausende langer Erfahrung einzufühlen. Da muss man m.E. auch nicht alles offenlegen ...


George hat geschrieben: Kai Hirdt hat einen spannenden Auftaktroman geschrieben. Die Beschreibungen waren linear, bildlich und gut nachvollziehbar. So weit, so gut.

Allerdings gibt es ein paar Dinge, die mich stören:

PR erscheint wie hingezaubert. Eine konventionelle Such- und Rettungsmission wäre besser gewesen.

In der Tat - das ist schon arg 'dahingezaubert', und eine konventionelle Rettungsmission hätte mir auch besser gefallen - aber mit der RAS TSCHUBAI hätte das nicht mit dem Hauptzyklus zusammen gepasst ... also wäre ein zweites Schiff mit diesem Antrieb notwendig gewesen. Durch die mitgeführte Besatzung wäre das dann aber eine ganz andere Geschichte geworden.

Besser wäre vielleicht gewesen, gang auf die Figur des Perry Rhodan zu verzichten, der wird mir sowieso viel zu oft als 'Frontheld' gebracht. Warum nicht mal z.B. Dao-Lin-H'ay ... oder meinetwegen der rematerialisierte Geist von Ronald Tekener hrhr ... Bild

Aber nun ist es wie es ist - und ich hoffe, dass die Ursache der Versetzung noch nachvollziehbar erklärt wird.


George hat geschrieben:Die Reaktivierung der Technik wurde für meinen Geschmack zu simpel dargestellt. ...

Jup - das fand ich allerdings auch; ich kann mich nicht erinnern, dass die Bedienung einer Solzelle jemals als so einfach geschildert wurde. Nach all der Zeit fast ohne Energie dürfte es ja auch Wartungsprobleme gegeben haben, unwahrscheinlich dass dann alles so auf Knopfdruck anspringt und funktioniert.

Ich denke aber, das war an dieser Stelle auch dem begrenzten Format von 12 Heften geschuldet - wenn man viel erzählen will, muss so manches vermutlich gestrafft werden ...

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