Kann man noch frei schreiben?

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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Elena » 19. April 2017, 23:33

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Elena
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Cardif hat geschrieben:*korinthenkackermodusausderklapsean*

Vollkommene Zustimmung. Natürlich.

Mit Einschränkungen, zumindest in direkten Begegnungen, was ja, wie oft erwähnt, nicht auf Forenkommunikation übertragbar scheint.

Ich-Aussagen in Bezug auf eigene Empfindungen in Verbindung mit scheinbar abwertenden Anmerkungen sind nicht per se in Frage zu stellen.

Beispiel an Hand Deines Beispiels:

'Deine Aussage lässt mich fühlen, dass Du vielleicht nicht alle Latten am Zaun hast.'

*kkm off*

PS: nein, ich habe das OP nicht gelesen und will es auch nicht.


Also, wenn OP Originalpost heißt, dann kannst Du es ohnehin nicht mehr, denn der soll ja von den Mods gelöscht worden sein. ;)
Mit Adleraugen sehen wir die Fehler anderer, mit Maulwurfsaugen unsere eigenen.
- Franz von Sales -

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 20. April 2017, 08:28

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Clark Flipper
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Cybermancer hat geschrieben:... als auch OP.


Sicher?
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Rainer Nagel » 20. April 2017, 15:23

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Rainer Nagel
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Cybermancer hat geschrieben:Das habe ich getan, sowohl Mod-Kommentar, als auch OP.


Du hast Moderatorenleserechte ...?
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Vivian-von-Avalon
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Hallo, Rainer!

Zur Präzisierung erlaube ich mir, hier den gesamten Kommentarverlauf im entsprechenden Zusammenhang noch einmal zu zitieren. Daraus sollte ganz klar werden, dass Cybermancer niemals "Moderatorenleserechte" meinte.


Alexandra hat geschrieben:
Cybermancer hat geschrieben:Ist es jetzt Politik im Forum, jeden der nur ein bisschen kontrovers ist, mittels Modsperre sofort wegzunuken?

Boah ey, echt , ich fasse es nicht.

Lies doch die Begründung ordentlich.


Cybermancer hat geschrieben:Das habe ich getan, sowohl Mod-Kommentar, als auch OP.

Vollkommene Überreaktion!


@Rainer: Du hast allerdings nur den letzten Teil als Zitat gepostet und mit Deinem eigenen Kommentar versehen:

Rainer Nagel hat geschrieben:
Cybermancer hat geschrieben:Das habe ich getan, sowohl Mod-Kommentar, als auch OP.


Du hast Moderatorenleserechte ...?


Darf ich mir einen freundlichen Hinweis erlauben:
Durch solche, aus dem Zusammenhang gerissene, Zitate entstehen vielfach Missverständnisse überhaupt erst.
Also lieber den gesamten Postverlauf zitieren.
Denn wenn ein uninformierter Leser nur den letzten Teil des o.a. Posts liest, kommt er fast zwangsläufig zu der gleichen Einschätzung wie Du - und dadurch ist der Grundstein eines Missverständnisses gelegt, das sich mit Pech weiter ausweitet.
Gerade, wenn man an Texte psychologisch-analytisch herangeht, fällt dieser Unterschied sofort auf.
Sorry, ist nur ein nett gemeinter Hinweis und keinesfalls irgendeine Art von Kritik.
Wenn sachlich fundierte Argumente nicht mehr wahrgenommen werden ...
oder man sie gar nicht erst wahrnehmen will ...
diskutiere ich nicht mehr, sondern ziehe mich zurück!

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Elena-Gucky » 20. April 2017, 17:15

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Elena-Gucky
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Vivian, der Originalpost war im Forum niemals sichtbar gewesen, da Herbert Seufert auf Vorschau stand und durch uns freigegeben werden musste.

Somit ist Rainers Frage nach den Moderatorenrechten durchaus "berechtigt", wenn auch sicher mit Humor gemeint. Nur Mods und Admins konnten hier den Beitrag lesen. Deswegen hat auch seien Antwort nichts damit zu tun, dass er nur einen Teil von Cybers Beitrag zitiert hat (genau den, auf den seine Antwort sich bezog - Sinn einer Zitierfunktion).

Und an sich ist zu diesem Thema alles gesagt...
"Kinder und Mausbiber dürfen teleportieren"

"Wenn Sie nicht wissen, wie sie Gucky danken wollen, dann schicken Sie ihm einfach bei Gelegenheit eine große Mohrrübe. Das freut ihn mehr als alles andere."

EA = 2862, Aufholjagd = 976

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Retrogame-Fan1 » 20. April 2017, 18:38

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Retrogame-Fan1
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Unser Cybermancer ist wohl am trollen... mal wieder... :sn:
Aufgrund aktueller Vorkommnisse im Forum möchte ich darauf hinweisen:
Meine Beiträge stellen lediglich meine eigene/persönliche Meinung dar (solange nicht anders beschrieben) und sind nicht zu verallgemeinern.

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 21. April 2017, 13:08

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Retrogame-Fan1 hat geschrieben:Unser Cybermancer ist wohl am trollen... mal wieder... :sn:

Das mag dir dir nicht gefallen, aber was er macht ist durchaus OK.
Nur wer fragt kann Antworten erhalten. ;)
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Clark Flipper hat geschrieben:...
Das mag dir dir nicht gefallen, aber was er macht ist durchaus OK.
Nur wer fragt kann Antworten erhalten. ;)


Das sehe ich genauso. Und dazu gehören - jetzt völlig unabhängig von einem konkerten Anlass - auch unbequeme Fragen.

Es gibt ein altes Sprichwort, das sich immer wieder bewahrheitet: Wer nicht fragt, hat schon verloren, bevor er/sie überhaupt angefangen hat.
Anders ausgedrückt: Wer nicht fragt, kann nicht gewinnen.

In diesem Sinne ...
Wenn sachlich fundierte Argumente nicht mehr wahrgenommen werden ...
oder man sie gar nicht erst wahrnehmen will ...
diskutiere ich nicht mehr, sondern ziehe mich zurück!

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Alexandra » 21. April 2017, 13:50

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Alexandra
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Clark Flipper hat geschrieben:
Retrogame-Fan1 hat geschrieben:Unser Cybermancer ist wohl am trollen... mal wieder... :sn:

Das mag dir dir nicht gefallen, aber was er macht ist durchaus OK.
Nur wer fragt kann Antworten erhalten. ;)

Sagte Klaus Frick ja auch:
Klaus N. Frick hat geschrieben:
Cybermancer hat geschrieben:Ist es jetzt Politik im Forum, jeden der nur ein bisschen kontrovers ist, mittels Modsperre sofort wegzunuken?

Boah ey, echt , ich fasse es nicht.


Ernsthaft, mein Gudsder: Es ist ein Unterschied, ob jemand – etwa Du – kritisch und kontrovers die Romane unter die Lupe nimmt oder ob jemand einen anderen Foristen oder eine andere Foristin persönlich angreift.

Ich erklär's mal so: Wenn Du schreibst, der und jener Roman sei aus dem und jenem Grund völlig doof, ist das eine halbwegs nachvollziehbare und statthafte Meinungsäußerung. Wenn Du aber schreibst, der Autor – oder Person X – hat nicht mehr alle Latten am Zaun, ist das ein persönlicher Angriff.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Papageorgiu » 21. April 2017, 14:22

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Mit den persönlichen Angriffes ist es so eine Sache... :unsure: Wenn man z. B. das Werk eines anderen in einer Weise niedermacht, die die Fähigkeiten des "Schaffers" in Frage stellt, so ist das für mich auch ein persönlicher Angriff.

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Alexandra » 21. April 2017, 14:24

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Papageorgiu hat geschrieben:Mit den persönlichen Angriffes ist es so eine Sache... :unsure: Wenn man z. B. das Werk eines anderen in einer Weise niedermacht, die die Fähigkeiten des "Schaffers" in Frage stellt, so ist das für mich auch ein persönlicher Angriff.

Das ist wohl die exaktere Formulierung.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 21. April 2017, 15:06

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Na dann ist in letzter Instanz alles ein persönlicher Angriff.

Beispiel: Für jeden Entwickler ist sein Programm sein Kind und
jede Kundenaussage, welche Ihm zu verstehen gibt das der Kunde mit diesem oder jenen
nicht zufrieden ist, kann da durchaus als persönlicher Angriff gesehen werden.

Fakt ist aber auch, das jeder Entwickler für den Kunden entwickelt, den Entwicklungen am Kunden
vorbei können letztendlich zum Tod des Produkts führen, was auch nicht im Interesse des Entwicklers ist.

Oft hat der Kunde auch nicht die Möglichkeiten die eigentliche Ursache zu erkennen,
weshalb er diesen dann Falsch benennt. Auch da wird dann schnell als etwas Persönlich genommen.

Bitte dieses nicht als Aussage zum aktuellen Fall missverstehen.
Es geht hier nur um eine allgemeine Aussage zu einer allgemeinen Aussage ;)
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Papageorgiu » 21. April 2017, 15:13

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Papageorgiu
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Ja, es ist schwierig, hier die Grenze zu ziehen. Im Endeffekt kommt es immer sehr darauf an, wie eine Kritik geäußert wird. Da ist die Wortwahl mitunter sehr entscheidend.

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 21. April 2017, 15:17

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Papageorgiu hat geschrieben:Ja, es ist schwierig, hier die Grenze zu ziehen. Im Endeffekt kommt es immer sehr darauf an, wie eine Kritik geäußert wird. Da ist die Wortwahl mitunter sehr entscheidend.

:st: ;)
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Clark Flipper hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:Ja, es ist schwierig, hier die Grenze zu ziehen. Im Endeffekt kommt es immer sehr darauf an, wie eine Kritik geäußert wird. Da ist die Wortwahl mitunter sehr entscheidend.

:st: ;)


Und - besonders hier im Forum, wo geschrieben wird und nicht geredet.
Dazu gehört es auch, Texte im gesamten Zusammenhang zu posten und nicht als Ausschnitt.

Weil: Bei einer persönlichen Diskussion "von Auge zu Auge" kann man sofort einhaken und fragen: "Wie meinst Du das?" oder "Ich verstehe da etwas nicht ..."

Bis man das im Forum geschrieben hat, ist es viel mehr Aufwand. Besonders wenn man nicht vernünftig diskutieren kann, weil man "unter Vorschauzwang" steht.
Gerade dadurch entstehen Missverständnisse, die es nicht zu geben bräuchte.
Wenn sachlich fundierte Argumente nicht mehr wahrgenommen werden ...
oder man sie gar nicht erst wahrnehmen will ...
diskutiere ich nicht mehr, sondern ziehe mich zurück!

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon wepe » 21. April 2017, 23:08

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Clark Flipper hat geschrieben:...
Fakt ist aber auch, das jeder Entwickler für den Kunden entwickelt, den Entwicklungen am Kunden
vorbei können letztendlich zum Tod des Produkts führen, was auch nicht im Interesse des Entwicklers ist.

Oft hat der Kunde auch nicht die Möglichkeiten die eigentliche Ursache zu erkennen,
weshalb er diesen dann Falsch benennt. Auch da wird dann schnell als etwas Persönlich genommen.
...

CF, ich verstehe den Sinn deiner beiden Absätze hier nicht so ganz.

Es geht ja wohl darum, wann eine Kritik in einen persönlichen Angriff umschlägt. Das hat ja KNF auch in einem Beispiel nachvollziehbar dargestellt.
Bei einer Entwickler/Kunden-Beziehung wäre es doch so, wenn der Kunde etwa dem Entwickler vorwerfen würde, er könne ein Produkt nicht zufriedenstellend fertigen, weil er zu dumm ist für aus'm Bus zu gucken. :D Das bezieht sich so gut wie nicht auf das Produkt, sondern setzt den Entwickler und seine Fähigkeiten herab.
Solch eine Situation ist doch nicht zu schwer zu erkennen, denke ich.

Fehlentwicklung wie Falschbenennung (dein Beispiel) wären meiner Ansicht nach eher bereits (zu) späte Schritte, wo es weit vorher an klarer Kommunikation gefehlt hat.

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 21. April 2017, 23:28

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wepe hat geschrieben:CF, ich verstehe den Sinn deiner beiden Absätze hier nicht so ganz.


Na dann Versuch ich mal das zu erläutern. :D

wepe hat geschrieben:Das bezieht sich so gut wie nicht auf das Produkt, sondern setzt den Entwickler und seine Fähigkeiten herab.
Solch eine Situation ist doch nicht zu schwer zu erkennen, denke ich.


Richtig, hier ist die Situation eindeutig. Aber ich habe ja auch geschrieben:

Bitte dieses nicht als Aussage zum aktuellen Fall missverstehen.
Es geht hier nur um eine allgemeine Aussage zu einer allgemeinen Aussage ;)


Gemeint waren eher Aussagen wie, ist der Entwickler nicht in der Lage den Ablauf in dieser oder jener
Reihenfolge um zusetzten?

wepe hat geschrieben:Fehlentwicklung wie Falschbenennung (dein Beispiel) wären meiner Ansicht nach eher bereits (zu) späte Schritte, wo es weit vorher an klarer Kommunikation gefehlt hat.


Hier widerspreche ich. Der Kunde kann nur das Endprodukt beurteilen.
Er kann häufig nicht erkennen warum dieses oder jenes so Umgesetzt wurde.
Da hat schon so mancher Produktmanager seine Probleme... ;)

Was aber nicht bedeuten soll, das er deshalb nicht recht hat.

Gemeint war einfach, das Kreative Prozesse eine gewisse Art von "Liebe" bei der Erstellung benötigen.
Allerdings ist es genau diese "Liebe" die häufig bei einen guten Problemfindungsprozess im Wege steht.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon wepe » 22. April 2017, 01:23

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wepe
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Yep, jetzt verstehe ich, was du meinst.

Wobei ich allerdings wirklich glaube, der Kunde sollte sich nicht erst beim Endprodukt Gedanken machen. Er müsste dem Entwickler schon, bevor der mit der Arbeit beginnt, möglichst exakt seine Vorstellungen von dem Produkt, seine Interessen, seine Wünsche, ... mitteilen. alla Lastheft.
Dann allerdings soll er den Mann / die Frau in Ruhe erstmal arbeiten lassen und nicht ständig reingrätschen.
Jetzt sind wir aber überaus generell geworden ... :D

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 22. April 2017, 02:17

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wepe hat geschrieben:Yep, jetzt verstehe ich, was du meinst.
...
Jetzt sind wir aber überaus generell geworden ... :D


:st: Fast schon Philosophisch!

Aber Stichwort Lastenheft, natürlich ist so etwas von Vorteil. Leider ist aber auch das keine Garantie.

Gerade die großen Könner neigen dazu in der technischen Lösung vor Begeisterung an den Möglichkeiten der Technik zu ergehen.

Das kann dann auch Mal dazu führen das die Lösung eine Meisterleistung der Entwicklung ist, aber vom Kunden nicht korrekt bedient werden kann.

Und genau dann stehen wir in dem von mir beschriebenen Szenario.

Ich danke heute noch meinen Professor dafür das er diese Szenen immerwieder mit uns besprochen und sogar geübt hat.

Allein den Satz: OK, das habe ich verstanden, ich werde es prüfen und schauen​ welche Möglichkeiten wir haben.

Diesen Satz in dieser Situation auch nur zu sagen ist selbst im Rollenspiel schwer. Und da redet man nur von einem fiktiven Entwicklungskind ... :rolleyes:

Die Erfahrung zeigt, das auch wenn der Satz in dem Moment nicht mit ganzem Herzen gesagt wurde, das am Ende später oft die Erkenntnis wächst das da was dran war. ;)
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Haywood Floyd » 26. April 2017, 18:22

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Haywood Floyd
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Papageorgiu hat geschrieben:Ja, es ist schwierig, hier die Grenze zu ziehen. Im Endeffekt kommt es immer sehr darauf an, wie eine Kritik geäußert wird. Da ist die Wortwahl mitunter sehr entscheidend.

In diesem Forum (in dem ich ganz überwiegend nur noch - immer häufiger kopfschüttelnd... - passiv lese und nur in einigen ganz speziellen, abgelegenen Threads aktiv poste) habe ich persönlich im Laufe der Jahre den Eindruck gewonnen, dass es vor allem auch darauf anzukommen, wer eine Kritik äußert!

Ohne jetzt irgend jemanden persönlich zu benennen zu wollen (da denken wahrscheinlich sowieso viele das selbe... :unschuldig: ) gibt es hier mindestens einen Foristen, der anscheinend nach Belieben jeden, in stets jovial-herablassender und ab und an auch nur wenig verdeckt agressiver Weise, korrigieren, belehren und als ahnungslos hinstellen darf - und ab und an schon auchmal die geistige Gesundheit von 'Abweichlern' (AKA Foristen, die nicht beim Lesen eines Heftes umgehend in orgastische Zuckungen der Wollust verfallen... ^_^ ) in Frage stellen darf, OHNE dass sich beim Mod-Team jemand bemüßigt gefühlt hätte oder fühlt, mal einzugreifen.

Mein ganz persönlicher Eindruck - der mich seit längerem zum weitestgehenden Rückzug aus diesem Forum bewogen hat - ist der, dass man modseitig anscheinend eher dazu neigt, insoweit zuzuwarten, bis besagter Forist wieder mal jemanden - meist verbunden mit drei bis fünf eingeschobenen Zitaten - in pedantischer Weise 'in den Senkel stellt' (wie man bei und landmannshaftlich zu sagen pflegt) - und dieser sich dann - vielleicht auch gereizt überreagierend... - zur Wehr setzt, um dann anschließend den so Gemaßregelten zu ermahnen, wenn nicht sogar zu sperren. :help:

Dieses Setting erinnert mich ehrlich gesagt an meine Grundschulzeit, wo die zweifelhaften Aktivitäten eines bestimmten klassschen 'Bully' (Pausenhofschlägers) stets von den Pausenaufsichten und der Schulleitung durch Wegsehen / Wegerklären geduldet wurde (sein Vater war, wie man Jahre später erfuhr, Justitiar der Schulaufsichtsbehörde und Logenbruder des Rektors und in den 60ern hatten Elternvertreter noch nicht das Standing ggü. der Schule, dass sie heute haben - Adenauers Obrigkeitsstaat eben...), aber wenn sich mal eines der Opfer gegen die Schurigeleien und Piesackereien wehrte und zurückschlug - oha: dann drohte schnell Unterrichtsausschluss wenn nicht gar Schulverweis - aber net für den Bully, sondern für dessen Opfer... :o

Mehr oder weniger passende Vergleiche und Metaphern aus Politik undaktuellem Zeitgeschehen verkneife ich mir jetzt... :ciao:

Mein persönliches Fazit: in diesem Forum sind, was das freie Schreiben betrifft, sicherlich alle gleich - nur einige wenige sind anscheinend noch gleicher... - halt wie im richtigen Leben! :devil:
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.

Dylan Thomas

Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.

Samuel Langhorne Clemens AKA Mark Twain

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!

Volksmund

Was aber, wenn c keine Konstante, sondern eine Funktion der Vakuumenergiedichte wäre?
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Trevor Casalle 839
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Haywood Floyd hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:Ja, es ist schwierig, hier die Grenze zu ziehen. Im Endeffekt kommt es immer sehr darauf an, wie eine Kritik geäußert wird. Da ist die Wortwahl mitunter sehr entscheidend.

In diesem Forum (in dem ich ganz überwiegend nur noch - immer häufiger kopfschüttelnd... - passiv lese und nur in einigen ganz speziellen, abgelegenen Threads aktiv poste) habe ich persönlich im Laufe der Jahre den Eindruck gewonnen, dass es vor allem auch darauf anzukommen, wer eine Kritik äußert!

Da ist sicher was dran, manche spielen ganz bewusst mit Worten und doppelten Bedeutungen und man kann dann wenig machen, solange eine Beleidigung nicht offensichtlich ist.

Ich würde dir einen Tipp geben - nutze das "killfile" (im "Persönlichen Bereich" des Forums). Da kannst du gewisse Beiträge ausschliessen, von dir gelesen zu werden und zwar, indem du auf folgenden link klickst: http://forum.perry-rhodan.net/ucp.php?i=zebra&mode=foes. Da gibst du dann im Eingabefeld den Namen ein, der dir vorschwebt, z.B. den user »microfertilizer« und klickst auf "Absenden". Und schon ist das Problem für dich erledigt. Solange du dich dann nicht aktiv an Diskussionen beteiligst, wirst du dann von user »microfertilizer« nie wieder was lesen und brauchst dich dann auch nicht darüber aufzuregen.
Mein Avatar: »Sombra« von Wen-JR

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 26. April 2017, 19:33

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Clark Flipper
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Also um bei Haywood Floyds Vergleich zu bleiben, Scheuklappen auf und so tun als würde nichts passieren. :rolleyes:

@Haywood Floyd

Ich persönlich habe mit deiner Aussage zwei Probleme.

Zum einen finde ich es persönlich besser bei so was Ross und Reiter zu benennen,
ist einfach eine Sache der Fairness.

Und zweitens klingt das irgendwie so als wurdest du
meinen das die Moderatoren zweierlei Maß anlegen.

Nun kann auch ich durchaus sagen das ich nicht immer verstehe warum manches wie gehandhabt wird,
aber ich denke nicht das die Moderatoren hier in ihren "Urteilen" ferngelenkt werden.

Auch ich habe schon kräftige Zwist mit der Meinung des Moderats gehabt und auch meine Meinung zur
Serie ist eher Kritisch in mancher Augen nörglerisch, aber bisher kann ich nicht behaupten persönlich
ungerecht behandelt worden zu sein. Selbst dann nicht, wenn ich über das Ziel hinausgegangen bin.

Daher meine Bitte, sag was/wer das Problem ist, dann können alle beteiligten sich vernünftig dazu äußern.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Tennessee » 27. April 2017, 09:03

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Tennessee
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Haywood Floyd hat geschrieben: [...]


Salut Haywood,

wir haben bisher glaube ich wenig Kontakt gehabt, dennoch würde ich gerne an dein Posting anschließen und mich hier - von einigen sicher sehr ungewünscht - auch noch einmal kurz melden.

Unabhängig von deiner Meinung zu einzelnen Foristen, die ich hier gar nicht kommentieren möchte, gibt es m.E. eine ganz andere Situation, die an dieser Stelle für Unbehagen sorgt - jedenfalls bei mir, andere mögen sich damit wohler fühlen oder es berührt sie nicht.

Die Situation ist wohl diese gewesen, dass Herbert Seufert „auf Vorschau stand“ und ein Posting geschrieben hatte, welches den gewünschten Standards im Forum widersprach. Dass die Moderatoren dann reagieren, ist m.E. durchaus richtig, allerdings erscheint mir das Geschehene ein wenig dubios.
Es wird von Seiten der Moderation nun eine Sperre ausgesprochen, welche als Begründung persönliche Angriffe bzw. das Stören des Forumfriedens (ich paraphrasiere hier einmal) anführt - ohne dass die Öffentlichkeit bzw. der oder die Betroffene(n) das Posting hätten lesen können, um zu sagen: Jawohl, ich fühle mich hier gestört, beleidigt oder angegangen und die Moderatoren mögen das bitte regeln.
Kurzum: die Begründung für die Sperre hat niemals stattgefunden! Wie die Moderatoren ja auch belegt haben, indem sie bestätigten, dass das OP niemals aus dem Status „Vorschau“ entlassen wurde und niemand, außer denen mit Moderatorenrechten, dieses Posting hatten lesen können.
Es hat also niemals eine „Kläger- oder Klagesituation“ entstehen können - Moderatoren waren Kläger und Richter zugleich. (Wer denkt gerade an „Minority Report“?)

Dennoch ist es natürlich Aufgabe der Moderatoren dafür zu sorgen, dass die Forumsregeln, auch - und vielleicht sogar vor allem - bei einem „Vorschaustatus“ eingehalten werden. Die Moderatoren haben in dieser Situation auch eine Wächterfunktion. Und das ist m.E. auch völlig richtig.
Die Frage ist allerdings, welches Ziel mit dieser „Wächteraufgabe“ verbunden ist? Und es kann doch nicht das Ziel sein (Ich hoffe man sieht mir nach, dass ich noch zu denen gehöre, die ihre Meinung mit Idealen begründen...), jene, die durch ein schwieriges Postingverhalten auffallen, zum Schweigen und zum Nichtsprechen zu bringen - weiter oben fiel der Begriff „mundtot machen“. Vielmehr sollte es doch das Ziel sein, sie ihre Beiträge verbessern zu lassen. Als konkretes - und hoffentlich konstruktives - Beispiel hätte es hier die Vorgehensweise der „Überarbeitungspflicht“ auch getan, zu schreiben: Lieber HerbertSeufert, dieses Posting wird aus folgenden Gründen nicht veröffentlicht: [...] Wenn du an den Gesprächen im Forum teilnehmen möchtest, dann hast du bitte dein Posting entsprechend den Forenregeln zu überarbeiten. Dein Postingstatus bleibt weiterhin auf Vorschau, unangemessene Postings werden weiterhin nur freigeschaltet, wenn sie der Nettiquette entsprechen bzw. dementsprechend überarbeitet werden. Etwaige Sperrzeiten oder Postingzahlen verlängern sich um einen entsprechenden Faktor x.

Eine Sperre aus nicht stattgefundenen Ursachen auszusprechen beinhaltet m.E. ein Kläger-Richter-Geschmäckle und ist, so denke ich, kein Ruhmesblatt für eine Moderation. Ich persönlich fühle mich bei solchen Vorgehensweisen sehr unwohl und deine Anmerkung, Haywood, dass ein solches Vorgehen an aktuelle politische Ereignisse erinnert, teile ich. Ebenso erfüllt es mich mit Unbehagen, dass von Seiten der Moderatoren in dieser Situation radikaleren statt konstruktiven Vorgehensweisen den Vorzug gegeben wurde. Das Profil und die Wahrnehmung der Moderatoren wird auch durch Solches definiert.

Natürlich bleibt beim Blick auf diese Situation letztendlich dennoch das bestehen, was ich oben bereits angeführt hatte, nämlich das mein Unbehagen ein individuelles ist, während andere sich an diesen Dingen gar nicht stören.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 27. April 2017, 09:14

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Ich glaube nicht das es so gewesen ist.

Vielleicht hättest du diese Frage eher an das Moderat per PN senden sollen.

Bei aller Verständnis, aber auch mit Verdächtigungen dieser Art sollte man
auf Grund der Vergangenheit vorsichtiger sein.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Tennessee » 27. April 2017, 09:27

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Tennessee
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Clark Flipper hat geschrieben:Ich glaube nicht das es so gewesen ist.

Vielleicht hättest du diese Frage eher an das Moderat per PN senden sollen.

Bei aller Verständnis, aber auch mit Verdächtigungen dieser Art sollte man
auf Grund der Vergangenheit vorsichtiger sein.


Salut Arno,

ich verdächtige hier gar nichts, das möchte ich schon gerne klarstellen. Ich stelle hier meine Gedanken dar. Und eine "Verdächtigung" ist m.E. in meinem Posting nicht enthalten. Wie bereits verdeutlicht, halte ich eine Reaktion der Moderatoren für richtig. Ich frage mich bloß, ob dieses Vorgehen auch geeignet gewesen ist.

Was "hinter den Kulissen" stattfindet, kann ich nicht wissen; ich kann bloß auf das eigehen, was ich entsprechend den Veröffentlichungen wahrnehme. Und ich halte eine Argumentation, die beispielsweise darauf beruht, dass man sagt, dass man bestimmte Dinge aufgrund fehlender bzw. vorenthaltender Informationen nicht wissen könne, für ungeschickt. In der Rhetorik nennt man dies eine "Humpty-Dumpty-Argumentation", welche (entsprechend meiner Signatur) in ihrer Argumentation darauf beruht, dass aufgrund bestimmter Macht- oder Informationsvorsprünge, der Diskussionpartner zum "Pappkameraden" zu werden hat, der die anderen Argumente abzunicken hat. De facto gibt es solche Situationen, aber sie sind m.E. nicht geeigenet, um eine Diskussion auf Augenhöhe zu führen.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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