Kann man noch frei schreiben?

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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 27. April 2017, 10:12

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Clark Flipper
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Salut Ten,

ich denke ich erspare uns mal eine Kreisdiskussion, meine Meinung steht ja schon im Thread. ;)

Aber ich wüsste ganz gerne wie du dir hier eine Diskussion auf Augenhöhe vorstellst?

OK, du und ich da ist das kein Problem, aber das Moderat, wie soll das gehen?

Das Moderat muss viele Aufgaben bewältigen und auch auf die Opfer Rücksicht nehmen.
Denn deren Rechte wurden ja schon beschädigt, es sollte also kein weiteres Mal geschehen oder?

Dies ist, so bedauerlich das manchmal auch zu sein scheint, ein Verlagsforum.
Daher liegt sein Augenmerk auf dem Verlag.
Dessen Rechte und Pflichten stehen hier im Vordergrund.
Und das muss auch so sein, sonst würde Klaus seinen Job nicht richtig machen.

Aber man muss doch auch sehen, das der Verlag versucht durch die Moderation einen
Kompromiss zu finden und ich denke das funktioniert gar nicht so schlecht.

Klar ist das Mist für z.B. Herbert, aber niemand hat in gezwungen so etwas zu schreiben
und er musste sich seiner Situation bewusst gewesen sein. Wie wir alle das immer müssen.

Wir beiden hab hier viel zusammen erlebt, auch in den Vorgängern dieses Forums.
Wir beide waren keine Fans der Einführung des Moderats.
Aber die Frage ist doch, haben sich unsere Befürchtungen wirklich erfüllt?

Ich denke nicht. Und das liegt auch daran das Klaus die Moderatoren aus unserer Mitte
gewählt hat und somit eine Verbindung auf ein wenig Augenhöhe erzeugt hat.

Und eines noch, den Job möchte ich nicht geschenkt haben.

Egal was man macht, man ist im Forum immer Moderator.
Manchmal vergessen das die Foristen, aber immer wenn die Foristenseele kocht dann ist es sehr präsent.

Und da geht dann die Augenhöhe einfach verloren,
weil man dann auch nicht mehr auf Augenhöhe sein kann.

Dann ist es das Moderat, welches hier Entscheidungen zu vertreten hat.
Vielleicht ja auch nicht immer zu eigene Zufriedenheit, aber eben den Forumsregeln entsprechend.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Tennessee » 27. April 2017, 18:57

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Tennessee
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Clark Flipper hat geschrieben:Salut Ten, [...] den Forumsregeln entsprechend.


Salut Arno,

du bewegst dich argumentativ auf einem Weg, den ich gar nicht eingeschlagen habe, noch einschlagen wollte. Mir selber war und ist es kein Anliegen, ein generelles „Diskutieren auf Augenhöhe“ mit den Moderatoren einzufordern, weil ich - ebenso wie du - genau weiß, dass dies hier de facto nicht möglich sein kann und ich - bei aller Freundlichkeit, die mir den Moderatoren gegenüber inne wohnt - dies auch gar nicht wünsche!

Glücklicherweise lebe ich in einer Gesellschaft und in einer Wertewelt, die sich zum einen auch hier im Forum widerspiegelt und die mir zum anderen erlaubt, Autoritäten anzuzweifeln, Machtpositionen zu hinterfragen und Regelungen zu kritisieren. Dies kann m.E. in einer Konstellation, die wir hier im Forum haben, nur situativ geschehen und nicht generell und, und das ist die Crux, auch erst dann, wenn die Ereignisse bereits geschehen sind, wie hier im Fall Seufert. Denn zum Glück gebe ich mit der Anmeldung in diesem Forum ja nicht bestimmte Handlungsmöglichkeiten oder Haltungen auf, auch wenn das PR-Forum privat betrieben wird und sich einer spezifischen Nettiquette verpflichtet fühlt. Oder hältst du das Forum für einen Ort, dass von seinen Foristen erwartet, sich bestimmten Personen(gruppen) (z.B. Moderation, Verlag etc.) kritik- oder gedankenlos unterzuordnen? Ich nicht.

Und in solchen Situationen stellt sich für mich die Frage, ob ich z.B. solchen (von mir jetzt beispielhaft ausgedachten) Bitten entsprechen oder nicht doch lieber hinterfragen möchte: „Lieber Tennessee, es gibt Fakten, von denen du nichts weißt und die du nicht wissen kannst, weil sie dir nicht zugänglich sind. Du musst uns also glauben, dass wir richtig gehandelt haben, aber einen Beweis können/werden wir dir nicht liefern.“

Ebenso wie du glaube ich, dass eine Kreisdiskussion nicht notwendig ist - auch meine Überlegungen zu den Dingen sind ja schon aufgeschrieben worden. Mein Vorschlag zur alternativen Handhabung hätte das Ziel in sich tragen können, dass entweder ein von Heribert Seufert überarbeiteter, der Nettiquette entsprechender Post gestanden hätte, oder bei der Weigerung der Überarbeitung dann eben gar kein Posting von ihm. So hat das PR-Forum eine Sperrungsnachricht der Moderatoren, die besagt, dass ein User gesperrt wurde wegen einer offentlichkeitsschädigenden Verhaltensweise, die niemals öffentlich stattgefunden hat. Ich persönlich finde dies für das Forum dubioser, aber - wie auch schon mal gesagt - sind das Dinge, auf die ich vielleicht mehr reagiere als andere und die mich unruhiger machen als andere. Und ich bestehe nicht darauf, das meine Unruhe richtiger ist als die Ruhe anderer.

lg
Ten
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 27. April 2017, 20:11

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Clark Flipper
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Kein Problem Ten,

ich versuch mal Ordnung in die Dinge zu bringen die mir dazu durch den Kopf gehen. :D

Zum ersten hatte ich nicht das Gefühl das du da etwas einforderst, sondern wollte wissen wie
das Vorgehen der Moderatoren in deiner Vorstellung besser gewesen wäre.

Daher meine Frage nach deiner Vorstellung von Augenhöhe.
Vielleicht habe ich es dann mit meinen Gedanken dazu übertrieben. :rolleyes:

Tennessee hat geschrieben:Oder hältst du das Forum für einen Ort, dass von seinen Foristen erwartet, sich bestimmten Personen(gruppen) (z.B. Moderation, Verlag etc.) kritik- oder gedankenlos unterzuordnen? Ich nicht.

Ich auch nicht, aber ich halte das Forum auch nicht für einen Ort an dem Strafen gegen unbequeme
Foristen ohne wirklichen Grund ausgesprochen werden. Ich bin im Gegenteil davon überzeugt das die
Moderatoren sich viel Zeit dafür nehmen um verantwortungsvoll zu handeln.
Ohne damit sagen das dieses bei dir anders ist, den ich weiß es nicht.

Tennessee hat geschrieben:Und in solchen Situationen stellt sich für mich die Frage, ob ich z.B. solchen (von mir jetzt beispielhaft ausgedachten) Bitten entsprechen oder nicht doch lieber hinterfragen möchte ...

Gute Frage, das kenne ich auch und Handhabe es ähnlich. Einfach so zu glauben was man mir so Beschrieben
darstellt ist auch nicht mein Ding. Vielleicht ein Problem mit Obrigkeiten aus Erfahrungen heraus.

Aber, auch wenn ich mich hier dann doch wiederhole, nicht nur der "Täter" hat Rechte.
Auch die Opfer brauchen Schutz und wenn man dann so gehandelt hätte wie in deinen möglichen
Vorschlag, dann wäre doch die Frage gewesen wo denn da der Schutz des Opfer geblieben wäre.

Was hätte Herbert, der ja schon vorher auffällig und deshalb verwarnt wurde, signalisieren sollen
das er seine Handeln überdenken muss? War nicht schon die Verwarnung eine letztes Stoppzeichen?
Traf Herbert dieses Entscheidung wirklich unvorbereitet? Wir wissen es nicht und das ist das Problem.
Aber aus diesen Dilemma führt hier im Moment kaum ein Weg heraus. Am Ende benötigt es dann
den Glaube an eine von beiden Seiten und das vertrauen das diese Seite sich korrekt verhält.
Für welche Seite man sich dann auch immer persönlich Entscheidet.

Versteh mich nicht Falsch, ich will hier nicht deine Meinung ändern, warum auch sie unterstreicht
deine Humanistische Denkweise. Ich teile dir hier nur meine Gedanken dazu mit und den Grund
warum ich glaube wieso die Moderatoren so gehandelt haben. ;)

Und übrigens, ich glaube auch das niemand unfehlbar ist und daher ist es immer wieder wichtig
nach solchen Entscheidungen diese zu Hinterfragen. :st:
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Tennessee » 27. April 2017, 20:54

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Tennessee
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Clark Flipper hat geschrieben:[...]
Aber, auch wenn ich mich hier dann doch wiederhole, [...]t und daher ist es immer wieder wichtig
nach solchen Entscheidungen diese zu Hinterfragen. :st:


Salut Arno,

ich denke, dass wir beide das Dilemma erkennen. Es gibt Situationen, in denen mehr Information oder Transparenz nötig wäre, aber nicht gegeben werden kann, oder mehr Information oder Transparenz wären nötig, aber wollen nicht gegeben werden oder mehr Information oder Transparenz wäre nicht nötig, werden aber trotzdem gegeben ... - man kann sich hier ein paar Kombinationen denken.

Dies führt genau zu dem, was du oben in der Situation HeribertSeufert beschrieben hast: Spekulationen. Und zuweilen bleibt z.B. den Moderatoren keine Wahl als eben zu der von mir genannten Humpty-Dumpty-Argumentation zu greifen. Und genau hier muss dann von jedem einzelnen situativ entschieden werden: Stehe ich dieser Situation mit Treu und Glaube gegenüber oder tue ich das nicht und wünsche mir Beweise?
Und auch die Moderatoren müssen sich ja diesem Dilemma stellen, denn für sie heißt es ja auch, dass es Foristen gibt/geben könnte, die ihnen und ihrer Arbeit hier im Forum bei weitem nicht mit so viel Offenheit und Grundvertrauen gegenüber stehen. Ist sicher auch nicht immer schön. Aber ich finde es auch richtig, dass z.B. die Moderatorenarbeit hinterfragt werden kann - schließlich ist auch das ein Teil unserer Demokratie. Zum Glück!

Was den Opferschutz anbelangt stehe ich grundsätzlich auf deiner Seite. Was dies in dieser konkreten Situation bedeutet ... ? Nou, da sind wir halt auf Spekulationen angewiesen und in der o.g. Dilemmasituation.

Und keine Sorge, ich fühle mich von dir nicht manipuliert oder in eine Meinungsrichtung gedrängt. Alles lekker!

lg
Ten.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 28. April 2017, 11:20

Vivian-von-Avalon
Nun melde ich mich hier auch noch einmal zu Wort, nachdem ich Eure Diskussion äußerst interessiert verfolgt habe.
Vielleicht mit einer Meinung, die manchen nicht gefallen wird, aber ich bin es gewöhnt, meine Meinung offen zu sagen. Dagegen ist m.E. auch nichts einzuwenden, solange man wertschätzend anderen gegenüber bleibt.

Es sollten allen klar sein, dass gerade dieses Thema ein recht "heißes Eisen" ist. Und dass sowohl die Foristen als auch die Moderatoren es von ihrem jeweiligen Standpunkt aus sehen müssen. Weil: Jeder hat seine persönlichen Rechte und Pflichten in einem Forum, egal welches es ist.

Dass die Moderatoren gewisse Instrumente an der Hand haben müssen, um ihren Pflichten nachkommen zu können, nämlich für Ordnung zu sorgen, sollte auch nachvollziehbar sein.

Die höchste Pflicht von Moderatoren ist es, Konflikte zu lösen - und das in einer moderaten Art und Weise.
Dazu gehört auch eine gewisse Transparenz anderen gegenüber. Natürlich müssen bestimmte Dinge vertraulich bleiben, denn Moderation heißt auch das Innehaben einer Vertrauensstellung.
Moderatoren sollten durch ihr Verhalten signalisieren, dass sie für jeden Foristen in unklaren bis fragwürdigen Situationen ansprechbar sind und sich entsprechend einer Diskussion stellen. In vielen Dingen nicht öffentlich (das würde wiederum gegen dieses Vertrauen verstoßen), aber eben doch in diesem bestimmten, kleinen Kreis.

Was nun die Instrumente betrifft, die Moderatoren zur Verfügung stehen.

Als sehr problematisch sehe ich das Instrument "unter Vorschauzwang gestellt".
Meiner Meinung nach ist dieses Instrument eine Art Zensur. Denn - aus welchen Gründen auch immer - ein Moderator entscheidet, ob der Beitrag ihm/ihr so "genehm" ist, dass er veröffentlicht werden darf.
Das hebelt m.E. eine freie Meinungsäußerung vollkommen aus. Wenn ich jetzt mal vom Extremfall ausgehe, könnten Moderatoren so die Beitragskultur in einem Forum komplett beeinflussen.
Natürlich müssen die Mods ihrer Pflicht (in diesem Falle Aufrechterhaltung) der Ordnung nachkommen, aber dafür gibt es andere Möglichkeiten.
Z.B. die, Beiträge nicht in bestimmten Fällen unter Vorschauzwang zu stellen, sondern erst einmal jeden Beitrag zuzulassen und - NACHDEM er veröffentlicht ist! - ihn bei Verstoß gegen die Hausordnung zu löschen.

Fazit: Für mich ist Vorschauzwang Zensur, nachträgliche Lösung Ausübung des Hausrechtes und Aufrechterhaltung der Ordnung.

Wie gesagt, meine persönliche Meinung dazu ...

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Mod-Team » 29. April 2017, 01:28

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Mod-Team
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Hallo,
da die Themen hier angesprochen wurden möchten wir ein paar Worte dazu sagen.

Der Vorschauzwang ist das „zweitletzte“ Mittel, das wir Moderatoren verhängen. Und das erst, wenn mehrfache vorhergehende Ermahnungen bei betroffenen Foristen nichts oder immer nur kurzfristig beachtet wurden. Das mag ein Betroffener als Zensur ansehen, die die freie Meinungsäußerung im Forum einschränkt.
Allgemeine Zensur würde jedoch bedeuten, dass alle Foristen unter Vorschauzwang gesetzt werden, und nicht nur einzelne aus einem genau definierten Grund.
Wie verhalten wir uns also als Mod-Team, wenn wir feststellen, dass jemand immer wieder ein störendes Verhalten gegen die Forenregeln an den Tag legt? Wenn wir diese Person mehrmals aufgefordert haben, ein bestimmtes Verhalten zu lassen? Wenn wir dies letztmalig unter Ankündigung der Vorschau getan haben und die Person trotzdem kurz darauf in gleicher Weise weitermacht? Wenn die Einsicht fehlt oder die Beherrschung?
Dann stellen wir diese Person unter Vorschau. Nicht gern - das macht uns schließlich zusätzliche Arbeit, aber wir machen unsere Ankündigung wahr.
Was passiert, wenn dann ein Beitrag unter Vorschau geschrieben wird?
Gibt es kein Problem damit, weil das beanstandete Verhalten nicht vorliegt, wird der Beitrag vom nächsten Moderator freigegeben, der ihn sieht.
Ist es fragwürdig, ob der Beitrag gegen den Sinn der getroffenen Sanktion verstösst, wird er von dem Moderator, der ihn sieht, ins interne Arbeitsforum gestellt. Dort berät sich das Team und trifft gemeinschaftlich eine Entscheidung. Danach wird der Beitrag entweder freigegeben oder eben nicht.
Das klingt kompliziert - ist es auch: zumindest ist es der Arbeitsaufwand für uns Moderatoren.
Die Alternative wäre eine Sperrung, denn wir lassen nicht zu, dass solche Beiträge erst öffentlich den Schaden verursachen, den wir mit unserer Sanktion verhindern wollen. Das dient zum einen dem Opferschutz, zum anderen dem Forenklima und dem Einhalten der Forenregeln. Es ist auch nicht zu leisten, mit einem erwachsenen Foristen eine Diskussion darüber zu führen, in welcher Nuance er das abschwächen sollte, was wir beanstanden. Soviel Feingefühl und Einsicht erwarten wir von unseren Foristen.
Wir setzen das Mittel übrigens sehr sparsam ein. Meist genügte bisher der Hinweis, dass diese Sanktion verhängt wird, wenn dieses Verhalten weiterhin gepflegt werden sollte. Im Moment ist es z.B. eine Person, die davon betroffen ist.
Fazit: Würden wir den Vorschauzwang abschaffen, würden betroffene Foristen gleich gesperrt werden und könnten somit gar nicht mehr im Forum mitdiskutieren!

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 29. April 2017, 09:59

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Clark Flipper
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:gruebel: Der Vorschauzwang ...

Also ich habe das immer so gesehen:

Jeder neue Forist unterliegt nach seiner Anmeldung dem Zwang das seine Beiträge geprüft werden.
Das ist der Tatsache geschuldet das es Leute gibt, die sich in Foren anmelden und dann dort
trollen.

Wenn nun jemand durch sein Verhalten Reaktionen des Moderats erzwingt,
dann muss irgend wann eine Sanktion erfolgen.

Der Forist wird nun wieder wie ein neuer Forist behandelt.
Das halte ich für eine gute Lösung.

Zum einen ist es eine Chance für einen Neuanfang, für beide Seiten,
und zum anderen ermöglicht es dem Foristen weiter ernsthafter Teil
des Forums zu bleiben.

Und ich finde es entspricht guten Rechtsprinzipien, dem Verwarnten die Chance
zugeben weiter vernünftig in der Gruppe zu agieren.

Die Alternativen fände ich nicht gut, aber auch das ist eine gängiges Verfahren.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Tennessee » 29. April 2017, 10:48

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Tennessee
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Mod-Team hat geschrieben:Hallo,
da die Themen hier angesprochen wurden möchten wir ein paar Worte dazu sagen.
[...]]


Salut,

da ich hier mitdiskutiert habe, möchte ich -hoffentlich- abschließend auch noch kurz etwas zu dem Geschehen sagen.
Mir persönlich ist eure o.g. Vorgehensweise sehr ersichtlich und für mich auch unproblematisch. Mittlerweile habe ich ja auch einige punktuelle Hintergründe zu den Geschehnisse erfahren - ohne inhaltliche Details, die mich m.E. auch nichts angehen - und denke, dass das Vorgehen der Moderatoren grundsätzlich korrekt gewesen ist.

Warum ist es dennoch so, dass mich das Geschehen zur Kritik reizt?

Ich glaube, dass an dieser Stelle die Kommunikation der Moderatoren über ihre Entscheidung in einigen Punkten arg missglückt ist. Ausgangspunkt ist natürlich die Aussage der Moderatoren über die Sperre: „Grund: aggressiver und bewusst verletzender Tonfall ad hominem. Wir haben den Beitrag gelöscht. Ein derartiges Auftreten gegenüber einem anderen Foristen können wir nicht dulden.“
Erfahrungsgemäß wissen die Foristen, dass „gelöschte Beiträge“ auf entsprechend (ehemals) öffentlich sichtbare Beiträge verweisen. Und somit gibt (und gab) es Reaktionen, die darauf rekurrierten und den vermeintlichen Beitrag als harmlos klassifizierten.
Die sphinxenhaften Reaktionen von jogo und RainerNagel sind dann natürlich auch keine Hilfe, um die Situation zu entwirren, sie produzieren fast eher schon kontraproduktiv neue Reibungspunkte: Ohne Moderatorenrechte sei dieser Beitrag eh nicht zu sehen gewesen.
Wieso wird denn ein Beitrag als gelöscht bezeichnet, entsprechend der üblichen Vorgehensweise, wenn dieser Beitrag niemals die Augen der Öffentlichkeit erreicht oder ggf. niemals dafür gedacht war, wenn es sich vielleicht um eine Beschwerdesituation aus privaten oder PN-Kontakt gehandelt hatte. Hier wurde m.E. sicher mit guter Absicht, aber mit ungeschickter Wortwahl und Reaktion einzelner Moderatoren, eine missverständliche Situation kreiert. Auch die m.E. sehr „wissenschaftliche“ Wortwahl des „ad hominem-Tonfalls“ (und das Wort taucht mittlerweile so häufig auf, dass ich fast schon vermute, dass es sich hier um eine heimliche „Begriffs-Liebesaffäre“ handelt...) leitet in den Gedankengang, dass hier veröffentlichte Tonfälle gemeint sind.

Vor einigen Zeiten - und hier leite ich mal in den konstruktiven Teil des Postings über - gab es die Sperrung eines Foristenmitglieds, welches eine wohl sehr dumme Sache gemacht hatte. Diese Sperre wurde ohne inhaltliche Details aber mit einer klaren Aussage begründet, von der jeder wusste, was diese beinhaltete. Es gab m.W. keine Proteste. Warum wurde also hier die missverständliche Begründung und Reaktion gewählt, statt eine klaren Aussage?
Ich konstruiere jetzt einmal ein Beispiel, welches vielleicht als Allegorie dienen kann: „Der User FCKW wird aufgrund wiederholten Pupsens in das Gesicht anderer User gesperrt. Das Pupsen fand unter dem Modus der Vorschau statt und wurde trotz unserer wiederholten Bitte dieses Verhalten zu unterlassen oder zu ändern, unverändert durchgeführt. Wir haben uns daher für eine Sperre von xyz Zeiteinheiten entschieden.“
Ich glaube, dass diese Kommunikationsweise viel weniger Missverständnisse, Widerspruch und Diskussion produziert. Auch wenn man an dieser Stelle sein Lieblingswort nicht benutzen kann *grinst wie eine satte Katze* . Die Foristen kennen die grundsätzlichen Umstände, die Bedingungen und Konsequenzen und können, so würde ich das denken, viel klarer die Handlungsweisen der Moderatoren nachvollziehen.

Natürlich können die Moderatoren aus ganz bestimmten Gründen ein anderes Vorgehen wählen, aber ich denke, dass man es als Moderatorenteam dann auch aushalten muss, dass Fragen, Widersprüche oder Protest auftauchen.

lg
Ten.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Rainer Nagel » 29. April 2017, 14:26

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Rainer Nagel
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Tennessee hat geschrieben:Wieso wird denn ein Beitrag als gelöscht bezeichnet, entsprechend der üblichen Vorgehensweise, wenn dieser Beitrag niemals die Augen der Öffentlichkeit erreicht oder ggf. niemals dafür gedacht war, wenn es sich vielleicht um eine Beschwerdesituation aus privaten oder PN-Kontakt gehandelt hatte.


Der Sphinx sagt: Der Beiträger war auf Vorschau, es handelte sich also um einen zur Veröffentlichung gedachten Beitrag. Wir haben ihn nach interner Diskussion nicht freigegeben, also vor der Veröffentlichung gelöscht. Deshalb konnte er die Augen der Öffentlichkeit nicht erreichen.

Ich hoffe, das macht den Vorgang klarer.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Tennessee » 29. April 2017, 14:56

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Tennessee
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Rainer Nagel hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:Wieso wird denn ein Beitrag als gelöscht bezeichnet, entsprechend der üblichen Vorgehensweise, wenn dieser Beitrag niemals die Augen der Öffentlichkeit erreicht oder ggf. niemals dafür gedacht war, wenn es sich vielleicht um eine Beschwerdesituation aus privaten oder PN-Kontakt gehandelt hatte.


Der Sphinx sagt: Der Beiträger war auf Vorschau, es handelte sich also um einen zur Veröffentlichung gedachten Beitrag. Wir haben ihn nach interner Diskussion nicht freigegeben, also vor der Veröffentlichung gelöscht. Deshalb konnte er die Augen der Öffentlichkeit nicht erreichen.

Ich hoffe, das macht den Vorgang klarer.


Salut RainerNagel,

ich hatte den Vorgang auch schon vorher verstanden gehabt. Danke dir aber für deine erneute Klarstellung.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 29. April 2017, 15:40

Vivian-von-Avalon
Wo wir doch gerade bei dem Thema sind ...

Erstmal danke für Eure deutliche Erklärung.

Dazu stellt sich mir eine Frage:
Ihr entscheidet in bestimmten Fällen gemeinsam. Das finde ich sehr gut und teamkonform.
Nun ist es aber so, egal ob in einem Forum oder im Real Life: ein Team muss einen Leiter/eine Leiterin haben.
Der/die nämlich z.B. bei einer Abstimmung mit Stimmengleichheit entscheidet.

Auch wenn ihr eine solche Situation vielleicht - zum Glück - noch nicht erlebt habt: Aber es wird früher oder später dazu kommen.
Wer hat dann bei Euch das Sagen oder - umgangssprachlich ausgedrückt - "die Mütze auf"?

Interessiert mich nur mal so ...
Ich weiß immer gerne, wer welche Entscheidungen trifft bzw. autorisiert ist, sie zu treffen.

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon gejotha » 29. April 2017, 19:31

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Ist die moderatorische Vorbeschauung eigentlich in irgendeiner Weise befristet? Zeitlich? Oder nach Anzahl der vorgeschauten und der Freigabe für würdig befundenen Beiträge? :unsure:
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 29. April 2017, 19:47

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Also ein neues Mitglied unterliegt 30 Vorschau-Postings.

Eine "Zurückstellung" durch das Moderat ist zeitlich Befristet.
Die Dauer wird dem Betroffenen zusammen mit der "Zurückstellung" mitgeteilt.

Genaues kannst du den Forumsregeln entnehmen. Steht auch oben. ;)
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon gejotha » 29. April 2017, 20:13

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Besten Dank. Ich meine mich noch zu erinnern, dass ich nach meiner Registrierung seinerzeit sogar noch 50 mal auf Beitragsfreigabe warten durfte. Auch dass mir der PN-Schlüssel erst nach Bewährung gewährt wurde. Aber in meinem Alter bringt man schonmal was durcheinander :rolleyes:

Meine Frage oben bezog sich mehr auf die hmm Bewährungsstraferziehungsmaßnahme, dass Beiträge vor Erscheinen erst freigegeben werden müssen.
Hab auf die Schnelle hierzu in den Regeln (außer zum Thema Sperren/vorläufige Sperren) nichts entdecken können. Tät mich aber dennoch interessieren, wie der BußBewährungskatalog aussieht. :unschuldig: :unsure:
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 29. April 2017, 20:18

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3. Temporäre Sperrung:
Die Schreibberechtigung des Betroffenen wird vorübergehend entzogen (je nach Verstoß für einen Zeitraum 1 Woche bis zu mehreren Monaten) Eine temporäre Sperrung wird ebenfalls in einem internen Forum dokumentiert. Die Sperrung gilt der Person, nicht dem Account. Eine Neuanmeldung innerhalb der temporären Sperre kann zu einer unbefristeten Sperre führen.
Beispiel: Trotz mehrfacher Aufforderung weiterhin in On-Topic-Foren "Schinden/Spammen" oder wiederholtes Flamen
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Elena » 29. April 2017, 20:23

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Mir geht es wie gejotha. In den Regeln finde ich nichts über eine zeitliche Befristung von Beitragsvorschauen oder -begrenzungen pro Tag in bestimmten Threads oder was auch immer.

@gejotha: Das mit den 50 Posts erinnerst Du schon richtig. Das war früher in früheren Ausgaben dieses Forums der Fall. In diesem sind es nur noch 30 Posts.

@Clark: Da geht es um eine zeitliche Sperre, was das Schreiben anbelangt, nicht aber, was z. B. eine Beitragsvorschau betrifft.
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 29. April 2017, 20:28

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Clark Flipper hat geschrieben:3. Temporäre Sperrung:
Die Schreibberechtigung des Betroffenen wird vorübergehend entzogen (je nach Verstoß für einen Zeitraum 1 Woche bis zu mehreren Monaten)


Also ich finde das ist doch eindeutig.
Fallbeispiele wären wohl etwas viel verlangt​.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon gejotha » 29. April 2017, 20:36

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gejotha
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gejotha hat geschrieben:
gejotha hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:3 Temporäre Sperrung:
Die Schreibberechtigung des Betroffenen wird vorübergehend entzogen (je nach Verstoß für einen Zeitraum 1 Woche bis zu mehreren Monaten)


Also ich finde das ist doch eindeutig.
..t.


Nö. Entzug der Schreibberechtigung ist einfach ne Sperrung für ne gewisse bzw. unbefristete Zeit.
Freigabe nach Vorschau impliziert aber doch eine Schreibberechtigung.
Unter dem Entzug einer Schreibberechtigung verstehe ich, dass mir die Möglickeit, Beiträge, egal ob direkt oder indirekt zur Vorschau zu versenden, verwehrt, also entzogen wurde.
ooooder?
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon gejotha » 29. April 2017, 20:39

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gejotha
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Mist, eigene Beiträge kann man wohl nicht löschen.
Wollte meinen "Zitatfehler" weiter oben bloß korrigieren.
Vielleicht kann ein Mod das ja entsorgen.
Danke :st:
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Elena-Gucky » 29. April 2017, 20:41

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gejotha hat geschrieben:Besten Dank. Ich meine mich noch zu erinnern, dass ich nach meiner Registrierung seinerzeit sogar noch 50 mal auf Beitragsfreigabe warten durfte. Auch dass mir der PN-Schlüssel erst nach Bewährung gewährt wurde. Aber in meinem Alter bringt man schonmal was durcheinander :rolleyes:



Du bringst nichts durcheinander :)

Ganz am Anfang waren es 50 Beiträge (ergab sich geschichtlich aus dem vorherigen Forum, wo es 200 waren bevor man eine Ausweiskopie einschicken sollte... lange ist das her).

Dann hatten wir nach interner Diskussion mal auf 10 Beiträge reduziert gehabt (wenn mich jetzt mein Mausbiberhirn nicht täuscht). Das führte aber schnell zu Schwierigkeiten, da es doch wirklich Spam-Accounts gab, die sich 10 Beiträge aus den Fingern drückten, die ohne Beanstandung freigegeben wurden. Und dann wurden blaue Pillen angeboten :rolleyes:

Danach kam der Kompromiss mit 30 Beiträgen.
"Kinder und Mausbiber dürfen teleportieren"

"Wenn Sie nicht wissen, wie sie Gucky danken wollen, dann schicken Sie ihm einfach bei Gelegenheit eine große Mohrrübe. Das freut ihn mehr als alles andere."

EA = 2862, Aufholjagd = 976

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Clark Flipper » 29. April 2017, 20:44

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Und was unterscheidet das eine vom anderen? Unter Vorschau hast du auch kein Schreibrecht, das liegt bei den Mods.

Alles andere ist gleich.
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Elena-Gucky » 29. April 2017, 20:45

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Elena-Gucky
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gejotha hat geschrieben:Mist, eigene Beiträge kann man wohl nicht löschen.
Wollte meinen "Zitatfehler" weiter oben bloß korrigieren.
Vielleicht kann ein Mod das ja entsorgen.
Danke :st:


Bitte :)
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon dee » 29. April 2017, 21:09

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dee
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Vivian-von-Avalon hat geschrieben:Wo wir doch gerade bei dem Thema sind ...

Erstmal danke für Eure deutliche Erklärung.

Dazu stellt sich mir eine Frage:
Ihr entscheidet in bestimmten Fällen gemeinsam. Das finde ich sehr gut und teamkonform.
Nun ist es aber so, egal ob in einem Forum oder im Real Life: ein Team muss einen Leiter/eine Leiterin haben.
Der/die nämlich z.B. bei einer Abstimmung mit Stimmengleichheit entscheidet.

Auch wenn ihr eine solche Situation vielleicht - zum Glück - noch nicht erlebt habt: Aber es wird früher oder später dazu kommen.
Wer hat dann bei Euch das Sagen oder - umgangssprachlich ausgedrückt - "die Mütze auf"?

Interessiert mich nur mal so ...
Ich weiß immer gerne, wer welche Entscheidungen trifft bzw. autorisiert ist, sie zu treffen.

das wird dich jetzt vielleicht überraschen - in den cirka 12 Jahren der Moderation des Forums hatten wir nicht einen Fall, in dem nicht durch gute Argumente eine Mehrheit erzielt wurde. In unseren Diskussionen geht es nicht darum, wer sich "durchsetzt". Es geht darum, was die vermeintlich beste Lösung nach Wissen und Gewissen ist. Bei komplexen Fällen erarbeiten wir oft etwas durch die Kombination verschiedener Vorschläge. Dafür gibt es tatsächlich dann immer die besseren Argumente, auch wenn es mal länger dauert. Wir brauchen tatsächlich keinen "Entscheider" oder "Leiter"
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Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon wepe » 30. April 2017, 00:46

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wepe
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Ich könnte mich nichtmal erinnern, dass wir eine sehr knappe Entscheidung hatten - in schwierigen Fällen wird einfach weiter diskutiert, bis alle müde sind! :devil: Und so ein System verträgt keinen "Letztentscheider", es braucht Wertung und Abwägung von Argumenten.

Im Internen sind also knappe Ergebnisse seltener als beim Elfmeterschießen :o)

Re: Kann man noch frei schreiben?

Beitragvon Klaus N. Frick » 30. April 2017, 18:06

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Klaus N. Frick
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wepe hat geschrieben:Ich könnte mich nichtmal erinnern, dass wir eine sehr knappe Entscheidung hatten


Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass die Redaktion – und damit ich als presserechtlich Verantwortlicher – den Moderatoren nicht in ihre Arbeit hineinredet und in all den Jahren stets sehr zufrieden mit den getroffenen Entscheidungen war.

Das ist mancher Person vielleicht nicht bewusst: Ohne die Moderatoren gäbe es dieses Forum schlichtweg nicht.
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