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Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Richard » 26. Juni 2015, 19:51

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Richard
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ganerc hat geschrieben:Das kannst du bei Amazon auch tun. Mal so nebenbei. :)

(es geht um das Runterladen von bei Amazon gekauften eBooks auf PC und dann via kabel auf das Endgerät).

Wäre ja noch schöner wenn nciht mal das möglich wäre. Mich würde es allerdings jetzt nicht wundern, wenn die Mehrheit der Kindlebenuter ihre Bücher "direkt" via WiFi runterladen.

Ansonsten bin ich auf Amazon in Sachen eBooks gerade eher sauer (obwohl ich bei denen gar keine eBooks kaufe): dank KNF wissen wir, dass die Preispolitik von Amazon an der kommenden Preissteigerung hinsichtlich des Umfangs (die 50 Cent Sprünge) schuld ist.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Long » 3. Juli 2015, 18:40

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Long
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ganerc hat geschrieben:Ich bin aber überzeugt, dass in einigen Jahren Leseflatrates üblich sind. Wozu soll ich mir Bücher kaufen, wenn ich sie immer und überall zur Verfügung habe und sie so oft ich will lesen kann? Und das für einen Preis zwischen 5 und 10 Euro pro Monat. Der Besitz von Büchern wird mehr und mehr in den Hintergrund treten.


Könnte so kommen! Insbesondere für Amazon mit Kindle Unlimited eine noch bessere Form der Kundenbindung als Kindle-DRM bisher.
Für Autoren und Verlage wird es schwer. Kürzlich geisterte sogar ein "Bezahlung nur per tatsächlich gelesener Seite" Artikel durchs Netz...

http://www.telegraph.co.uk/technology/a ... -read.html

http://www.theguardian.com/technology/2 ... ead-kindle

Ob das Modell dann tatsächlich noch klappt? Hier wird mit harten Bandagen und massiver Marktmacht im Rücken verhandelt.
Sorry, hab leider keine dt. Quellen.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Klaus N. Frick » 10. Juli 2015, 13:43

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Klaus N. Frick
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Gestern hatten wir eine interne E-Book-Besprechung; im Redaktionsblog plauderte ich ein wenig darüber ...

http://perry-rhodan.blogspot.de/2015/07 ... bjahr.html

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon halut » 11. Juli 2015, 23:57

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halut
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Klaus N. Frick hat geschrieben:Gestern hatten wir eine interne E-Book-Besprechung; im Redaktionsblog plauderte ich ein wenig darüber ...

http://perry-rhodan.blogspot.de/2015/07 ... bjahr.html

„An dieser Stelle kann ich dazu noch nicht viel verraten.“

Mir scheint, du hast zu genug Zeit für inhaltsleere Aussagen.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Kapaun » 12. Juli 2015, 01:06

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Kapaun
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halut hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:Gestern hatten wir eine interne E-Book-Besprechung; im Redaktionsblog plauderte ich ein wenig darüber ...

http://perry-rhodan.blogspot.de/2015/07 ... bjahr.html

„An dieser Stelle kann ich dazu noch nicht viel verraten.“

Mir scheint, du hast zu genug Zeit für inhaltsleere Aussagen.

Wusstest du noch nicht, dass KNF der Großadministrator der leeren Floskeln ist? B-)

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Klaus N. Frick » 12. Juli 2015, 14:59

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Klaus N. Frick
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halut hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:Gestern hatten wir eine interne E-Book-Besprechung; im Redaktionsblog plauderte ich ein wenig darüber ...

http://perry-rhodan.blogspot.de/2015/07 ... bjahr.html

„An dieser Stelle kann ich dazu noch nicht viel verraten.“

Mir scheint, du hast zu genug Zeit für inhaltsleere Aussagen.


Grins.

Irgendwann werde ich es schaffen, so über Besprechungen zu berichten, dass ich nichts verrate – weil man über »ungelegte Eier« nicht spricht –, und dennoch Einblicke in die Arbeit der Redaktion gebe. Vielleicht schaffe ich das noch vor der Rente ... so lange, fürchte ich, müsst ihr mit meinen inhaltsleeren Aussagen leben.

'tschuldigung.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon hz3cdv » 12. Juli 2015, 18:03

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hz3cdv
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Es sind halt die klassischen zwei Fragen:

1. Frage: Was sage ich?
Antwort: Nichts.

2. Frage: Wie formuliere ich das?

B-)

Aber uns als Lesern kann man es natürlich nie recht machen. Entweder sind es inhaltsleere Andeutungen oder wir werden gespoilert. :unschuldig:

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon halut » 12. Juli 2015, 18:28

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halut
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Klaus N. Frick hat geschrieben:und dennoch Einblicke in die Arbeit der Redaktion gebe.

Die regelmäßigen Erscheinungen erscheinen weiter und weitere Ebücher werden erscheinen. Davon gehe ich aus: status quo. Jede Abweichung davon wäre eine Aussage mit Inhalt.

müsst ihr mit meinen inhaltsleeren Aussagen leben.

Wenn du nichts anderes zu tun hast. Vielleicht hättest du die zehn Minuten zum Abbau deiner Überstunden verwenden sollen.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Klaus N. Frick » 13. Juli 2015, 11:57

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Klaus N. Frick
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halut hat geschrieben:Wenn du nichts anderes zu tun hast. Vielleicht hättest du die zehn Minuten zum Abbau deiner Überstunden verwenden sollen.


Cleverer wäre sicher, beispielsweise das Forum zu ignorieren ...
:rolleyes:

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon TCai » 13. Juli 2015, 13:05

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TCai
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
halut hat geschrieben:Wenn du nichts anderes zu tun hast. Vielleicht hättest du die zehn Minuten zum Abbau deiner Überstunden verwenden sollen.


Cleverer wäre sicher, beispielsweise das Forum zu ignorieren ...
:rolleyes:


@Klaus: Vielleicht solltest du das wirklich mal tun.

Das anstandslose Verhalten einiger Foristen macht mich schier sprachlos. An deiner Stelle hätte ich schon längst die Segel gestrichen. Die verdienen es nicht anders. Sorry, ist aber so!
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

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Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Long » 13. Juli 2015, 13:32

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TCai hat geschrieben:Das anstandslose Verhalten einiger Foristen macht mich schier sprachlos. An deiner Stelle hätte ich schon längst die Segel gestrichen. Die verdienen es nicht anders. Sorry, ist aber so!


Dem kann ich nur zustimmen. Ist es mangelnde Artikulationsfähigkeit oder schiere Respektlosigkeit? Ich weiß es nicht.
Zuviele sind am aufeinander rumhacken anstelle von miteinander diskutieren interessiert. :(

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon idaho » 29. September 2015, 19:01

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idaho
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Ich weiß nicht recht, wo ein sinnvoller Ort ist, das zu posten, deshalb schmeiß ich es mal hier rein:

Im Zusammenhang mit den neuen Perry Rhodan Comics gibt es eine Presseinfo des Cross Cult Verlags. Und in dieser sind Jahresverkaufszahlen genannt. Für Perry Rhodan eBooks werden knapp über 1 Million verkaufte eBooks pro Jahr angegeben. Das bezieht sich offenbar auf alle eBook-Produkte, insgesamt über 4000 verfügbare Titel. Das gibt ja schon mal einen groben Einblick, wie die Digitalprodukte im Vergleich zum Print darstehen. Obwohl sich von Außen natürlich nicht einschätzen lässt, wie sich diese Million auf Neuerscheinungen und Klassik-Pakete aufteilt. (Die verkaufte Printauflage von Neo lässt sich übrigens auch den Infos entnehmen, liegt bei gut über 15.000)

https://www.cross-cult.de/presse.html runterscrollen zu Perry Rhodan Comic 1
Ich lese gerade: Edmond Hamilton: Captain Future 7: Der Marsmagier
Ich höre derzeit: Atlan Blauband 10 Balladen des Todes, gesprochen von Renier Baaken

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Kapaun » 29. September 2015, 19:32

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Das wäre dann auf die Woche runtergebrochen etwa 20.000 eBooks pro Woche. Nicht übel für ein Produkt, das praktisch keine Kosten verursacht. Vor allem, wenn und falls darin auch die Pakete als ein Verkauf gezählt werden. Huiii, da ist mir dann schon klar, warum KNF jubiliert. Unklar ist mir allerdings dann umso mehr, warum er bei den Planetenromanen so mauert ...

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Kaowen » 5. Oktober 2015, 12:38

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idaho hat geschrieben:Ich weiß nicht recht, wo ein sinnvoller Ort ist, das zu posten, deshalb schmeiß ich es mal hier rein:

Im Zusammenhang mit den neuen Perry Rhodan Comics gibt es eine Presseinfo des Cross Cult Verlags. Und in dieser sind Jahresverkaufszahlen genannt. Für Perry Rhodan eBooks werden knapp über 1 Million verkaufte eBooks pro Jahr angegeben. Das bezieht sich offenbar auf alle eBook-Produkte, insgesamt über 4000 verfügbare Titel. Das gibt ja schon mal einen groben Einblick, wie die Digitalprodukte im Vergleich zum Print darstehen. Obwohl sich von Außen natürlich nicht einschätzen lässt, wie sich diese Million auf Neuerscheinungen und Klassik-Pakete aufteilt. (Die verkaufte Printauflage von Neo lässt sich übrigens auch den Infos entnehmen, liegt bei gut über 15.000)

https://www.cross-cult.de/presse.html runterscrollen zu Perry Rhodan Comic 1


Bei der Printausgabe von PR-Erstauflage komme ich auf eine durchschnittliche Verkaufsauflage von über 61.000 Hefte pro Woche. Die Printausgabe von NEO hat dagegen echt zu kämpfen. Ohne E-Books hätte es NEO bestimmt nicht auf bisher über 100 Ausgaben gebracht.

Grundsätzlich interessant ist es aber, dass solche Zahlen überhaupt veröffentlicht werden. Bisher wurde darüber immer das Mäntelchen der Verschwiegenheit ausgebreitet. Persönlich gehe ich davon aus, dass die Zahlen in der Pressemappe von Cross Cult stimmen.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Pfeil » 8. Oktober 2015, 19:01

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Die Printausgabe von NEO hat dagegen echt zu kämpfen. Ohne E-Books hätte es NEO bestimmt nicht auf bisher über 100 Ausgaben gebracht.

Ja das bringt Licht ins Dunkel.
Es meint, der Absatz liegt nicht in NEO begründet, er liegt primär im Hinzugewinn durch (über digital) ansprechbare Amazon Kunden. So löst sich auch das Geheimnis um die Platin-Ausgabe. Deren Existenzberechtigung liegt ebenfalls in der, nun über ein Print, ansprechbaren Amazon Kundenbreite. Kunden die von PR-Digital nichts wissen wollen, können nun ebenfalls bei Amazon angesprochen werden. In der Summe, einmal Amazon immer Amazon.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Early Bird » 8. Oktober 2015, 21:37

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Early Bird
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Long hat geschrieben:
TCai hat geschrieben:Das anstandslose Verhalten einiger Foristen macht mich schier sprachlos. An deiner Stelle hätte ich schon längst die Segel gestrichen. Die verdienen es nicht anders. Sorry, ist aber so!

Dem kann ich nur zustimmen. Ist es mangelnde Artikulationsfähigkeit oder schiere Respektlosigkeit? Ich weiß es nicht.
Zuviele sind am aufeinander rumhacken anstelle von miteinander diskutieren interessiert. :(

Doch, "die" verdienen es sehr wohl, dass Klaus N. Frick das Forum nicht ignoriert.
Denn "die" rekrutieren sich aus verhältnismäßig wenigen mit dicker Lippe und eine Mehrheit mit umgesetzten Respekt vor der Person und seiner Leistung. Das Klaus N. Frick die Kraft aufbringt, den verhältnismäßig wenigen Schmähungen geduldig und humorvoll zu begegnen, dafür bin zumindest ich Dankbar.
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

Lebe, als würde die Welt morgen untergehen. Lerne, als wenn du ewig lebst.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Klaus N. Frick » 5. Februar 2016, 16:32

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Klaus N. Frick
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Auf der Internet-Seite des »Börsenblatts« findet sich ein interessanter Artikel über den gestrigen »Publishers Day« unseres E-Book-Partners Bookwire:

http://www.boersenblatt.net/artikel-boo ... 95796.html

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Kapaun » 6. Februar 2016, 14:12

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Wie man hört, sind im eBook-Bereich die Zeiten des exorbitanten Wachstums ja inzwischen auch vorbei - insofern ergibt es vermutlich tatsächlich einen Sinn, wenn die Branche mit Abo-Modellen bzw. Flatrates liebäugelt. Wobei derlei ja durch die unselige Buchpreisbindung, die dieser Tage auch für eBooks festgeschrieben wurde, wahrscheinlich enorm behindert wird. Auch so kann man der Zukunftsfähigkeit einer Branche schaden. Modifizierte Ausleihmodelle, wie sie z.B. bei Amazon installiert wurden (unter dem irreführenden Namen "Unlimited") umgehen hier womöglich die juristischen Klippen, sind aber aus demselben Grund auch nur begrenzt attraktiv. Für Leute, die ihre Bücher auch dauerhaft besitzen wollen (und nicht nur einmal lesen), ist dergleichen uninteressant.

Soweit es mich angeht, habe ich, da 95% der Bücher/eBooks, die ich lese, sowieso aus dem englischsprachigen Raum stammen, den Ausweg gewählt, sie gleich im englischen Original zu beschaffen. Umgeht die Buchpreisbindung ebenfalls und kostet daher viel weniger als die deutschen Versionen, soweit vorhanden. Natürlich ist das nicht der einzige Grund. Auch die zunehmend schlechter werdende Übersetzungsqualität hat bei dieser Entscheidung eine Rolle gespielt. Bin gespannt, wann Amazon für Englisches eine echte Flatrate entwickelt. Jeden Monat zehn Euro zahlen (oder meinetwegen auch 20) und dafür ein Buchpaket der eigenen Wahl zusammenstellen und herunterladen können, das wäre schon interessant. Natürlich müsste der Gegenwert dieses Pakets großzügig bemessen sein, sonst wär's ja wieder unattraktiv.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon hz3cdv » 6. Februar 2016, 16:04

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EBooks sind immer nur geliehen bzw. die Nutzungsrechte sind erworben. Sie sind nie selbst ins eigene Eigentum übergegangen. Du darfst sie weder vererben noch verkaufen.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Kapaun » 6. Februar 2016, 16:51

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Ich will sie nicht verkaufen - ich will sie ja im Gegenteil haben. Und vererben will ich sie auch nicht. Ich stelle halt sicher, dass meine Frau im Zweifelsfall an meine Accounts herankommt, dann kann sie entscheiden, was sie damit machen will. Aus die Maus.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Loxagon » 6. Februar 2016, 17:00

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hz3cdv hat geschrieben:EBooks sind immer nur geliehen bzw. die Nutzungsrechte sind erworben. Sie sind nie selbst ins eigene Eigentum übergegangen. Du darfst sie weder vererben noch verkaufen.


Ich kann vererben, was ich will - was will der Verlag schon dagegen machen?
Mich verklagen? Kann mir ja egal sein. Sobald ich was vererbe, bin ich ja tot :devil:
Teuflisch gute Fansubs gesucht?
Dann kommt auf unsere Seite!

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon hz3cdv » 6. Februar 2016, 17:34

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Kapaun hat geschrieben:Ich will sie nicht verkaufen - ich will sie ja im Gegenteil haben. Und vererben will ich sie auch nicht. Ich stelle halt sicher, dass meine Frau im Zweifelsfall an meine Accounts herankommt, dann kann sie entscheiden, was sie damit machen will. Aus die Maus.


Juristisch gesehen hast Du sie eben gerade nicht, Du hast nur Nutzungsrechte, kein Eigentum. Das mag dir irrelevant erscheinen, doch es kann durchaus relevant werden, sollte es den Verkäufer nicht mehr geben. Das mag dir bei Verkäufern wie Amazon und Apple unrealistisch erscheinen - aber es hätte vor ein paar Jahren auch niemand geglaubt, dass GM mal pleite gehen könnte.

Das Insolvenzrecht ist schon sehr trickreich bei realen Produkten *) , ich bin daher durchaus skeptisch, was inmaterielle Produkte angeht.

*) Ein Nachbar von mir war mal so naiv, ein Auto einem Markenhändler zu verkaufen und sich das Geld überweisen zu lassen. Zwischen Abstellen des Autos und Tätigung der Überweisung (weniger als 1 Tag) ging der Händler aber pleite. Geld kam nicht und Auto war Teil der Insolvenzmasse. Was blieb war der Anspruch auf den Kaufpreis. Der steckte aber im Insolvenzverfahren, wurde natürlich nur zu einem Bruchteil befriedigt und mit ziemlicher Verspätung.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Richard » 6. Februar 2016, 20:32

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SSKM; nicht umsonst wollen Autohaendler auch immer das entweder bar oder beispielsweise vor dem Abholtag ueberwiesen haben.
Daher: umgekehrt ebenso handhaben.
--

Nun: ich lade mir alle eBooks, die ich bezahle, auf meinen PC bzw. Laptop und in den eBookreader. Insofern bin ich dann vom Speicherplatz beim jeweiligen Haenlder unabhaengig selbst wenn der mal seinen eBookShop auflaesst.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Kapaun » 7. Februar 2016, 21:02

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hz3cdv hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:Ich will sie nicht verkaufen - ich will sie ja im Gegenteil haben. Und vererben will ich sie auch nicht. Ich stelle halt sicher, dass meine Frau im Zweifelsfall an meine Accounts herankommt, dann kann sie entscheiden, was sie damit machen will. Aus die Maus.


Juristisch gesehen hast Du sie eben gerade nicht, Du hast nur Nutzungsrechte, kein Eigentum. Das mag dir irrelevant erscheinen, doch es kann durchaus relevant werden, sollte es den Verkäufer nicht mehr geben. Das mag dir bei Verkäufern wie Amazon und Apple unrealistisch erscheinen - aber es hätte vor ein paar Jahren auch niemand geglaubt, dass GM mal pleite gehen könnte.

Das Insolvenzrecht ist schon sehr trickreich bei realen Produkten *) , ich bin daher durchaus skeptisch, was inmaterielle Produkte angeht.

*) Ein Nachbar von mir war mal so naiv, ein Auto einem Markenhändler zu verkaufen und sich das Geld überweisen zu lassen. Zwischen Abstellen des Autos und Tätigung der Überweisung (weniger als 1 Tag) ging der Händler aber pleite. Geld kam nicht und Auto war Teil der Insolvenzmasse. Was blieb war der Anspruch auf den Kaufpreis. Der steckte aber im Insolvenzverfahren, wurde natürlich nur zu einem Bruchteil befriedigt und mit ziemlicher Verspätung.

Wie Richard schon sagte: Auch bei Amazon kann ich alle eBooks auf den PC laden. Eine Pleite von Amazon berührt mich also selbst dann nicht. Und wenn das Lesegerät dann irgendwann kaputtgeht, kann ich sie immer noch "bearbeiten". Viel wahrscheinlicher als eine komplette Pleite von Amazon (GM ist ja schließlich ebenfalls nicht pleite - im Gegenteil) ist aber ohnehin, dass etwa jemand das Buchgeschäft übernimmt oder dergleichen. Und noch viel wahrscheinlicher als das ist, dass es Amazon auch in 20 oder 30 Jahren prächtig geht.

Re: Zukunft des eBooks

Beitragvon Richard » 7. Februar 2016, 23:29

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Kapaun hat geschrieben:
Soweit es mich angeht, habe ich, da 95% der Bücher/eBooks, die ich lese, sowieso aus dem englischsprachigen Raum stammen, den Ausweg gewählt, sie gleich im englischen Original zu beschaffen.

Gibts da inzwischen Anbieter, die DRM freie eBooks anbieten?

Achja:
Aus verschiedenen Gruenden ist fuer mich beispielsweises Amazon keine Alternative zum Erwerb von englischsprachigen eBooks.
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