Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

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Kapaun
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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Kapaun » 8. September 2015, 22:40

Das ist alles schön und gut - meines Erachtens ist die Erhöhung in diesem Ausmaß aber einfach das falsche Signal zur falschen Zeit. Im Moment geht es einfach (noch) nicht darum, eBooks weiterzuentwickeln. Mit persönlich ist die Erhöhung egal. Die meisten Pakete, die ich haben wollte, habe ich mir noch schnell vorher gekauft, und für die restlichen zwei oder drei zahle ich halt mehr. Kein Thema. Und zweifellos ist es auch das gute Recht des Verlages, für seine Produkte zu nehmen, was er kriegen kann. Nur muss eben das gute Recht nicht immer klug sein.
Aber wie gesagt - nicht mein Problem.

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von RoxoQuatron » 19. September 2015, 15:16

Offenbar gibt es beim Verhältnis der Druckprodukte zu den elektrischen Büchern auch an anderer Stelle eine, meiner Meinung nach, nicht gerechtfertigte Diskrepanz: Erfreulicherweise werden jetzt die Taschenbuchreihen um Atlan als elektrisches Buch umgesetzt. Soweit so gut, aber kann mir jemand erklären wodurch der Preisunterschied von 17,97 EUR (3 x 5,99 für die Lepso-Trilogie auf Amazon Kindle, erschienen 2015) gegenüber 9,95 EUR (gedruckter Sammelband, auch bei Amazon, erschienen 2014) gerechtfertigt sein soll?
Ich will hier jetzt nicht die altbekannten Argumente für einen niedrigeren, aber zumindest nicht höheren, Preis der elektrischen Bücher wiederholen. Allerdings habe ich beim Verhältnis 17,97 zu 9,95 erst einmal tief Luft holen müssen. Auf diese Weise macht man mit mir jedenfalls kein Geschäft.

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kingfisher
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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von kingfisher » 12. November 2015, 13:53

Klaus N. Frick hat geschrieben:Für einen Einzelroman der PERRY RHODAN-Erstauflage steigt der Preis von bisher 1,49 Euro auf 1,99 Euro. ...(...)...Wir geben die Preiserhöhung rechtzeitig bekannt. So kann jeder Leser sich überlegen, ob er oder sie noch zu den alten Preisen einkaufen mag ...
Ich habs nicht mehr zu alten Preisen geschafft. Vorschlag: könnt Ihr für Spätzünder wie mich nochmal ne
Kauf-zu-alten-Preisen-Woche einlegen? Oder eine Chicken-McRhodan-Woche?

Im Ernst: gibt es die Möglichkeit im ebook-business, dass eine Aktions-Woche eingelegt werden kann
(hinterher wieder die alten abtörnenden Preise)? Gerade bei eBooks wäre das doch leicht steuerbar
und Ihr könntet Kunden, die sich mit PR-Abtrünigkeit beschäftigen, halten.

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Klaus N. Frick
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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Klaus N. Frick » 12. November 2015, 13:57

kingfisher hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:Für einen Einzelroman der PERRY RHODAN-Erstauflage steigt der Preis von bisher 1,49 Euro auf 1,99 Euro. ...(...)...Wir geben die Preiserhöhung rechtzeitig bekannt. So kann jeder Leser sich überlegen, ob er oder sie noch zu den alten Preisen einkaufen mag ...
Ich habs nicht mehr zu alten Preisen geschafft. Vorschlag: könnt Ihr für Spätzünder wie mich nochmal ne
Kauf-zu-alten-Preisen-Woche einlegen? Oder eine Chicken-McRhodan-Woche?

Im Ernst: gibt es die Möglichkeit im ebook-business, dass eine Aktions-Woche eingelegt werden kann
(hinterher wieder die alten abtörnenden Preise)? Gerade bei eBooks wäre das doch leicht steuerbar
und Ihr könntet Kunden, die sich mit PR-Abtrünigkeit beschäftigen, halten.
Im Ernst (zwinker): Wir machen immer wieder Preisaktionen für eine gewisse Zeit und für bestimmte Titel. Die kündigen wir auch immer auf diesen Seiten hier an ...

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von kingfisher » 12. November 2015, 14:17

Klaus N. Frick hat geschrieben:Im Ernst (zwinker): Wir machen immer wieder Preisaktionen für eine gewisse Zeit und für bestimmte Titel...
Gilt das auch für eBook-Abos (eBeam)?

(Fand ich auch fair, dass Du das zeitig hier im Forum gepostet hast. Nur bin ich nicht sooo der
Forumshengst und verfolge nicht alles mit)

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Richard
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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Richard » 14. November 2015, 02:46

Nachdem Beam der einzige Anbieter ist, der ein Abo anbietet (andere Anbieter bieten teilweise einen Paketpreis fuer die aktuelle EA an, das ist interessanterweise durchaus ein Unterschied) vermute ich jetzt, dass es fuer Aboangebote eher keine Aktionen gibt.

Es gab beispielsweise den einen oder anderen EA Jubiband schon eine gewisse als Gratisdownload (zb Band 2700).

Mehr Angebote gabs meiner Erinnerung nach bei NEO.

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von kingfisher » 14. November 2015, 10:45

Richard hat geschrieben:... vermute ich jetzt, dass es fuer Aboangebote eher keine Aktionen gibt.
Wäre schade, weil ich dann "raus" bin, sobald mein eBook-Abo endet.
Ausschlaggebend für meinen Wechsel von PR-HEFT auf das zeitgemäßere eBook war der aus meiner
Sicht realistischere Preis. Es wurden ja bereits viele Gründe genannt - wohl nicht nur hervorgezaubert - weshalb
ein eBook so teuer sein MUSS. Sicherlich bemängelt selbst die PR-Redaktion/Crew diese Situation. Klaus hatte
die mitunter schrägen Gründe dargelegt und es gibt wohl Sachzwänge - dennoch bleibt:
Für mich alles ein Zeichen, dass da im System etwas nicht stimmt. Für ein eBook ein nur unwesentlich
geringeren Preis als für eine Printausgabe zu zahlen ist nicht in Ordnung! Schade.

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von hz3cdv » 14. November 2015, 11:22

kingfisher hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:... vermute ich jetzt, dass es fuer Aboangebote eher keine Aktionen gibt.
Wäre schade, weil ich dann "raus" bin, sobald mein eBook-Abo endet.
Ausschlaggebend für meinen Wechsel von PR-HEFT auf das zeitgemäßere eBook war der aus meiner
Sicht realistischere Preis. Es wurden ja bereits viele Gründe genannt - wohl nicht nur hervorgezaubert - weshalb
ein eBook so teuer sein MUSS. Sicherlich bemängelt selbst die PR-Redaktion/Crew diese Situation. Klaus hatte
die mitunter schrägen Gründe dargelegt und es gibt wohl Sachzwänge - dennoch bleibt:
Für mich alles ein Zeichen, dass da im System etwas nicht stimmt. Für ein eBook ein nur unwesentlich
geringeren Preis als für eine Printausgabe zu zahlen ist nicht in Ordnung! Schade.
Seh ich ehrlich gesagt nicht so. Die einzigen Kosten, die Du bei einem eBook nicht hast, sind die von Druck und Transport der Papierversion. Der Rest, Händlergewinn, Honorare, Overhead (Lektorat, Korrektorat, Redaktion usw.) hast Du beim eBook wie beim Heft. Dazu kommen beim eBook spezielle Kostenpunkte wie
- Hochladen und Betreuen des Texte
- Marktmacht der großen Händler (z.B. Amazon, Apple)
- Womöglich andere Honorarmodelle (Bücher müssen gemäß Gesetzeslage anders behandelt werden als Hefte, Beteiligung der Autoren am Umsatz)
- Schwund durch Raubkopien, die nun mal von den ehrlichen Lesern mitgezahlt werden müssen

Dazu kommt noch, dass der Vertriebsweg eBook einen konkreten "Schaden" anrichtet: er sorgt dafür, dass weniger Hefte in der Auslage liegen. Hefte in der Auslage sind allerdings kostenlose Werbung.

Ich habe jetzt ehrlich gesagt kein besonderes Mitgefühl mit den eBook Lesern, die plötzlich nicht mehr preislich priviligiert sind. Für diejenigen, die wirklich etwas knapp bei Kasse sind (ich weiß auch, dass es diese Leser gibt), gibt es immer noch die Möglichkeit, mit einem oder zwei Jahren Versatz zu lesen und die (günstigeren) eBook-Pakete zu kaufen (oder auf Rabattaktionen zu warten) bzw., wie früher, den "Gebrauchtheftemarkt" abzugrasen.

Es ist manchmal schon seltsam. Wenn es nicht ständig Rabattaktionen gibt, kriegt die Redaktion einen auf den Deckel. Wenn es dann mal Rabattaktionen gibt (wie neulich bei den aktuellen Hörspielen) gibt es auch Kritik, weil sich Hörer, die ein Abo haben, darüber aufregen, dass sie jetzt in der Summe ein paar Euro mehr bezahlt haben als diejenigen, die auf die Rabattaktionen gewartet haben.

Im Endeffekt leben wir in einer Markwirtschaft. Für den Verlag wird die Preiserhöhung entweder positive (mehr Gewinn wegen höherem Preis), negative (weniger Gewinn wegen abspringender Kunden) oder keine Auswirkungen haben. Oder mit anderen Worten: wenn alle es so sehen wie Du, hat der Verlag ein Problem; wenn kaum einer es so sieht wie Du, dann ist und bleibt es dein Problem. Du musst dann entscheiden, weiterkaufen oder nicht. Da bist Du ja frei in deiner Entscheidung. Und im Gegensatz zu Dingen wie Brot- und Benzinpreis, hast Du Alternativen, da dieser Markt funktioniert. *)

*) Allerdings gibt es da den Effekt, das die Produkte aus der PR-Redaktion preislich ziemlich gut liegen. Ich habe vor kurzem ein Mythor-Paket für 50 Euro gekauft. Das sind 50 Hefte, also rund 100 h Lesezeit für mich. Damit bin ich bei 50 Cent / Stunde Lesekosten. Die meisten Alternativen, seine Freizeit "rumzukriegen", von anderen Büchern über Rotwein bis Frauen ( B-) ), sind deutlich teurer.

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Richard
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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Richard » 14. November 2015, 13:45

Nun, es fehlen bei der eBook Ausgabe immer noch die Stellaris Geschichten - zumindest die hätte man nach der letzten Preiserhoehung mit reinnehmen können.
Da die Stellaris Geschichten in einer eigenen eBook Ausgabe erscheinen sind wohl auch die Veroeffentlichungsfragen fuer eBooks in der Hinsicht geklaert. Wenigstens das haette man als kleines Goodie seitens des Verlags machen koennen.

@hzxxx Was Papier- / Vertriebsweg.- usw. Kosten betrifft: das ist halt Deine Sicht der Dinge. Konkrete Zahlen kannst Du auch nicht nennen, die könnte KNF nennen. Und ohne diese Zahlen kann man da nur spekulieren, nicht vernuenftig argumentieren.

Was man jedenfalls als eBook Konsument machen kann ist, dass man die eBooks nicht bei den angesprochenen Unternehmen mit grosser Marktmacht kauft.

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von hz3cdv » 14. November 2015, 14:06

Geh mal davon aus, dass Papier und Transportkosten geringer sind, als man gemeinhin glaubt. Beides ist Teil eines Massengeschäfts.

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von kingfisher » 14. November 2015, 16:57

hz3cdv hat geschrieben:...Die einzigen Kosten, die Du bei einem eBook nicht hast, ...(...)...Der Rest, Händlergewinn, Honorare, Overhead (Lektorat, Korrektorat, Redaktion usw.) hast Du beim eBook wie beim Heft. Dazu kommen beim eBook spezielle Kostenpunkte wie
- Hochladen und Betreuen des Texte
- Marktmacht der großen Händler (z.B. Amazon, Apple)
- Womöglich andere Honorarmodelle (Bücher müssen gemäß Gesetzeslage anders behandelt werden als Hefte, Beteiligung der Autoren am Umsatz)
- Schwund durch Raubkopien, die nun mal von den ehrlichen Lesern mitgezahlt werden müssen usw.
Das meinte ich eben mit "schrägen", aber eben dennoch TATSÄCHLICHEN Gründen/Argumenten.
Die Gründe sind mir aber letztendlich total egal, weil ich nicht für Systemfehler verantwortlich bin;
diese aber letztendlich doch zu einer AKTION beim Leser führen.

Dein Tipp - den Gebrauchtmarkt abzugrasen - ist tatsächlich genau das, was ich nun mache.
Nur hat PR nichts davon, bzw. verdient nicht mehr daran.
Wenn es dann mal Rabattaktionen gibt (wie neulich bei den aktuellen Hörspielen) gibt es auch Kritik, ...
Eigentlich will ich KEINE Rabattaktionen, wenn der Preis stimmt. Wie gesagt: mit den dBeam-Abo-Preisen
war ich zufrieden.
Oder mit anderen Worten: wenn alle es so sehen wie Du, hat der Verlag ein Problem;
Keine Sorge, ich bin z. Zt. auf einer Boykottwelle. Das machen nur wenige Fans mit... B-)

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Kapaun » 14. November 2015, 17:47

hz3cdv hat geschrieben:Geh mal davon aus, dass Papier und Transportkosten geringer sind, als man gemeinhin glaubt. Beides ist Teil eines Massengeschäfts.
Nö, Druck kostet schon eine ganze Menge. Gut, es ist nur der Umschlag farbig, aber trotzdem dürfte PR da schon im sechsstelligen Bereich pro Ausgabe liegen.

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von hz3cdv » 14. November 2015, 18:09

Kapaun hat geschrieben:
hz3cdv hat geschrieben:Geh mal davon aus, dass Papier und Transportkosten geringer sind, als man gemeinhin glaubt. Beides ist Teil eines Massengeschäfts.
Nö, Druck kostet schon eine ganze Menge. Gut, es ist nur der Umschlag farbig, aber trotzdem dürfte PR da schon im sechsstelligen Bereich pro Ausgabe liegen.
Das ist falsch, wie man sich ganz einfach verdeutlichen kann.

Ein PR-Heft kostet am Kiosk ungefähr 2 Euro. Bei 60 000 verkauften Hefte macht das dann pro Heft einen Umsatz von 120 000 Euro, was im niedrigen sechsstelligen Bereich liegt. Mit anderen Worten: lägen die Druckkosten auch im sechsstelligen Bereich, dann wäre die Herstellung teurer als der zu erlösende Endpreis. Mit anderen Worten: es gäbe PR nicht. qed.

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Alraska » 14. November 2015, 19:37

Richard hat geschrieben:Nun, es fehlen bei der eBook Ausgabe immer noch die Stellaris Geschichten - zumindest die hätte man nach der letzten Preiserhoehung mit reinnehmen können.
Da die Stellaris Geschichten in einer eigenen eBook Ausgabe erscheinen sind wohl auch die Veroeffentlichungsfragen fuer eBooks in der Hinsicht geklaert. Wenigstens das haette man als kleines Goodie seitens des Verlags machen koennen.
Sehe ich ganz genauso, aber KNF drückt sich ja schon seit Monaten um eine Antwort rum: viewtopic.php?f=39&t=7811

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Garko der Starke » 14. November 2015, 19:38

Kapaun hat geschrieben:
hz3cdv hat geschrieben:Geh mal davon aus, dass Papier und Transportkosten geringer sind, als man gemeinhin glaubt. Beides ist Teil eines Massengeschäfts.
Nö, Druck kostet schon eine ganze Menge. Gut, es ist nur der Umschlag farbig, aber trotzdem dürfte PR da schon im sechsstelligen Bereich pro Ausgabe liegen.
Dann frage ich mich wie die ganzen, durchgehend farbigen, Comics sich finanzieren wenn die Druckkosten so hoch sind wie du vermutest.
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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Richard » 14. November 2015, 20:55

Ist wohl auch eine Frage der Auflage; k.a. ob diverse Comics Auflagen im 6 oder 7 stelligen Bereich haben (mal den deutschsprachigen Markt als ganzes betrachtet).

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Pfeil » 14. November 2015, 23:16

Ebookpreis gleich Printpreis, weil übereinstimmende Inhalte, Kosten usw., ist und bleibt für mich Unfug. Das Ebook ist rechtlich, wie auch sonst, ein minderwertigeres Produkt, was einen angemessenen Preisabschlag gegen das Print erzwingt. Ob der Verlag damit gleich, besser oder weniger verdient, ist sein Problem, nicht das Meinige. Ebooks im Abseits von Minipreisausstattung sind für mich, uninteressant und inakzeptabel.

Mit einem Print kann ich immerhin jemanden erschlagen, mit dem Ebook klappts nichmal mit einer Supernova an Book.

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Garko der Starke » 14. November 2015, 23:34

Pfeil hat geschrieben:Das Ebook ist rechtlich, wie auch sonst, ein minderwertigeres Produkt
Minderwertige Produkte würde ich nie kaufen. Bild
Pfeil hat geschrieben:Mit einem Print kann ich immerhin jemanden erschlagen
Vielleicht mit einem Silberband, aber nicht mit einem Heftroman. Ich würde daher etwas anderes empfehlen: Bild
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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Kapaun » 15. November 2015, 02:29

hz3cdv hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:
hz3cdv hat geschrieben:Geh mal davon aus, dass Papier und Transportkosten geringer sind, als man gemeinhin glaubt. Beides ist Teil eines Massengeschäfts.
Nö, Druck kostet schon eine ganze Menge. Gut, es ist nur der Umschlag farbig, aber trotzdem dürfte PR da schon im sechsstelligen Bereich pro Ausgabe liegen.
Das ist falsch, wie man sich ganz einfach verdeutlichen kann.

Ein PR-Heft kostet am Kiosk ungefähr 2 Euro. Bei 60 000 verkauften Hefte macht das dann pro Heft einen Umsatz von 120 000 Euro, was im niedrigen sechsstelligen Bereich liegt. Mit anderen Worten: lägen die Druckkosten auch im sechsstelligen Bereich, dann wäre die Herstellung teurer als der zu erlösende Endpreis. Mit anderen Worten: es gäbe PR nicht. qed.
Da hast du auch wieder recht. Dann ist schwarzweiß offenbar doch wesentlich günstiger als Farbe ...

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von Kapaun » 15. November 2015, 02:36

Garko der Starke hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:
hz3cdv hat geschrieben:Geh mal davon aus, dass Papier und Transportkosten geringer sind, als man gemeinhin glaubt. Beides ist Teil eines Massengeschäfts.
Nö, Druck kostet schon eine ganze Menge. Gut, es ist nur der Umschlag farbig, aber trotzdem dürfte PR da schon im sechsstelligen Bereich pro Ausgabe liegen.
Dann frage ich mich wie die ganzen, durchgehend farbigen, Comics sich finanzieren wenn die Druckkosten so hoch sind wie du vermutest.
Offenkundig über den Preis. Selbst die LTBs mit Pulp-Papier kosten ja schon 5 oder 6 Euro.

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von TC2012 » 15. November 2015, 08:48

Rein logisch müssten eBooks mindestens die Hälfte vom dem Kosten, was sie jetzt kosten. Aber Verlage können den Preis halt selbst bestimmen. Wenn die Leute das bezahlen, dann ist der Preis halt gut. So macht man Gewinn. Wenn die Leute das nicht kaufen, dann muß es zwangsläufig billiger werden. :-)

Je mehr gedruckt wird, um so günstiger der Druck, sprich die Auflage. Wenn 500.000 Perry gedruckt würden und sich alle verkaufen würden in einer Woche, dann wäre der Gewinn sehr hoch, wenn aber von den gedruckten nur 100.000 verkauft werden, dann gibt es halt Verlust. Bei eBooks entfallen die Druckkosten. Das Ding könnte auch direkt vom Schriftsteller verkauft werden. Wenn der 500.000 ebooks zu einem Preis von 99 Cent verkaufen würde, dann ist der Urlaub gesichert :-). Das hat z. B. Andy Weir geschafft. Er hat gar keinen Verlag gebraucht, die sind später zum ihm gekrochen :-D. Nur funktioniert das halt nicht immer. Ist wie ein Lottogewinn.

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von hz3cdv » 15. November 2015, 10:18

TC2012 hat geschrieben:Rein logisch müssten eBooks mindestens die Hälfte vom dem Kosten,

...
Wie jeder weiß, ist das nicht so. :P

"Wie jeder weiß" ist eine genauso blöde Formulierung wie "Rein logisch betrachtet müsste". Mit beidem leitet man nämlich eine Meinungsäußerung ein, die man nicht mit Fakten belegen kann, an deren Richtigkeit man aber glaubt.

Bei den Kosten von Massenprodukten gibt es übrigen so etwas wie einen Sättigungseffekt. Stückpreis pro Heft über Heftzahl aufgetragen ergibt eine asymptothische Kurve. Wenn man ein Heft druckt, kostet das x Euro. Wenn man 10 Hefte drückt x/2 Euro pro Heft. Wenn man dann 10 000 Hefte drückt, dann ist man vielleicht bei x/100 Euro pro Heft. 100 000 Hefte kosten aber dann auch x/100 Euro pro Heft. Die Zahlen und Verhältnisse stimmen natürlich nicht, sie sind nur erfunden, um den Sättigungseffekt zu erläutern. Da man die Auflage inzwischen gut prognostizieren können dürfte, ist nicht zu erwarten, dass es signifikante Ausreißer bei der Zahl der unverkauften Hefte gibt.

Bei eBooks ist das noch extremer. Da entfallen alle "Herstellungskosten" wohl nahezu komplett auf das erste verkaufte Exemplar. Aber Du vergleichst hier gerade Hobbyautoren mit professioneller Arbeit. Und da stellt sich die Frage: will ich weiter professionelle Arbeit, wo die Verlage sich um die Entwicklung der Autoren kümmern, um ihr Management, um das Bewerben der Werke, redigieren, lektorieren usw. Oder bin ich damit zufrieden, in Zukunft nur was von Hobbyautoren zu lesen, wo von 100 Büchern auf dem Markt vielleicht 99 auf einem Niveau sind, dass ich auch selbst produzieren könnte und ich mühselig das eine, das lesbar ist, herausfiltern muss. Ich will professionelle Arbeit konsumieren, genauso wie ich sicher sein will, dass das Auto, das ich kaufe, von Leuten entwickelt und gebaut wurde, die etwas davon verstehen und nicht irgendwo in einem Hinterhof zusammengeschraubt wurde.

TC2012
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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von TC2012 » 15. November 2015, 10:42

hz3cdv hat geschrieben:
TC2012 hat geschrieben:Rein logisch müssten eBooks mindestens die Hälfte vom dem Kosten,

...
Ich will professionelle Arbeit konsumieren, genauso wie ich sicher sein will, dass das Auto, das ich kaufe, von Leuten entwickelt und gebaut wurde, die etwas davon verstehen und nicht irgendwo in einem Hinterhof zusammengeschraubt wurde.

Bei Buchstaben und Zahlen ist das mit dem Profi aber noch schwer zu erklären. Hier zählt der Geschmack. Ein sogenannter "Profi-Schreiber" könnte auch absoluten Müll schreiben. Zwar alles ohne Rechtschreibfehler und super layoutet, aber trotzdem Müll. :-D

Profi ist für mich jemand, der mit seiner Schreibe Geld verdient und zwar für alle Bereiche des Lebens. Wenn ein Amateur-Physiker eine Antigravitationsmaschine entwickeln würde und damit alle "Profi-Physiker" zu Idioten abstempeln würde, dann bevorzuge ich den Amateur. Hier in Deutschland zählt aber leider der Schein/Diplom über die Zukunft eines Menschen, deswegen können sich so viele "Profis" über Wasser halten.

Zum Auto fällt mir auch noch was ein: VW. Absolute Profis!

:-D

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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von hz3cdv » 15. November 2015, 11:10

TC2012 hat geschrieben:
hz3cdv hat geschrieben:
TC2012 hat geschrieben:Rein logisch müssten eBooks mindestens die Hälfte vom dem Kosten,

...
Ich will professionelle Arbeit konsumieren, genauso wie ich sicher sein will, dass das Auto, das ich kaufe, von Leuten entwickelt und gebaut wurde, die etwas davon verstehen und nicht irgendwo in einem Hinterhof zusammengeschraubt wurde.

Bei Buchstaben und Zahlen ist das mit dem Profi aber noch schwer zu erklären. Hier zählt der Geschmack. Ein sogenannter "Profi-Schreiber" könnte auch absoluten Müll schreiben. Zwar alles ohne Rechtschreibfehler und super layoutet, aber trotzdem Müll. :-D

Profi ist für mich jemand, der mit seiner Schreibe Geld verdient und zwar für alle Bereiche des Lebens. Wenn ein Amateur-Physiker eine Antigravitationsmaschine entwickeln würde und damit alle "Profi-Physiker" zu Idioten abstempeln würde, dann bevorzuge ich den Amateur. Hier in Deutschland zählt aber leider der Schein/Diplom über die Zukunft eines Menschen, deswegen können sich so viele "Profis" über Wasser halten.

Zum Auto fällt mir auch noch was ein: VW. Absolute Profis!

:-D
VW war professioneller Betrug. Und bei Betrügen, Einbrechern, Rechtsradikalen und Islamisten usw. kann ich ganz gut mit Amateuren leben. Der Dieb, der versehentlich in das Krokodilgehege im Zoo einbricht, statt in das Kassenhaus, ist immer für eine Unterhsltung gut.

Du verwechselst gerade persönlichen Geschmack mit professioneller Standards. Stell dir einfach vor, der ganze Müll an Hobbschreiben *) würde irgendwo im Internet gleichwertig mit professionellen Arbeiten herumliegen - und Du müsstest dir selbst raussuchen, was gut ist. Ohje.

Stell dir vielleicht ersatzweise vor, es gäbe keine Qualitätsstandarts für Stühle und schlechte und gute Stühle würden gleichwertig verkauft. Du müsstest 10 Stühle kaufen, um den einen zu finden, auf dem man vernünftig sitzen kann. Dafür kostet dieser zehnte Stuhl halb so viel wie ein Stuhl heute. Das gilt allerdings auch für die neun Schrottstühle, die Du vorher gekauft und inzwischen weggeschmissen hast. Finanziell war das ein Minusgeschäft für dich. Ja, ich weiß, es gibt Leseproben und schlechte Stühle kann man zurückschicken. Dann verlierst Du eben kein Geld, sondern nur Zeit und Nerven. Beides ist einem irgendwann wichtiger als Geld.

Und Erkenntnisse von Amateurphysikern - au weia. Die Antigravitationsmaschine wurde mir da noch nie vorgestellt. Dafür aber mal ein Perpetuum Mobile und mein damaliger Professor an der Uni hat sich ein Vergnügen daraus gemacht, uns herausfinden zu lassen, warum es nicht funktionieren kann.

*) und geh mal davon aus, dass das, was Du selbst vielleicht irgendwann "verbrochen" hast, noch lange nicht das Schlimmste denkbare ist.
Zuletzt geändert von hz3cdv am 15. November 2015, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.

TC2012
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Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitrag von TC2012 » 15. November 2015, 11:13

hz3cdv hat geschrieben:
TC2012 hat geschrieben:
hz3cdv hat geschrieben:
TC2012 hat geschrieben:Rein logisch müssten eBooks mindestens die Hälfte vom dem Kosten,

...
Ich will professionelle Arbeit konsumieren, genauso wie ich sicher sein will, dass das Auto, das ich kaufe, von Leuten entwickelt und gebaut wurde, die etwas davon verstehen und nicht irgendwo in einem Hinterhof zusammengeschraubt wurde.

Bei Buchstaben und Zahlen ist das mit dem Profi aber noch schwer zu erklären. Hier zählt der Geschmack. Ein sogenannter "Profi-Schreiber" könnte auch absoluten Müll schreiben. Zwar alles ohne Rechtschreibfehler und super layoutet, aber trotzdem Müll. :-D

Profi ist für mich jemand, der mit seiner Schreibe Geld verdient und zwar für alle Bereiche des Lebens. Wenn ein Amateur-Physiker eine Antigravitationsmaschine entwickeln würde und damit alle "Profi-Physiker" zu Idioten abstempeln würde, dann bevorzuge ich den Amateur. Hier in Deutschland zählt aber leider der Schein/Diplom über die Zukunft eines Menschen, deswegen können sich so viele "Profis" über Wasser halten.

Zum Auto fällt mir auch noch was ein: VW. Absolute Profis!

:-D
VW war professioneller Betrug. Und bei Betrügen, Einbrechern, Rechtsradikalen und Islamisten usw. kann ich ganz gut mit Amateuren leben. Du verwechselst gerade persönlichen Geschmack mit professioneller Standaeds. Stell dir einfach vor, der ganze Müll an Hobbyarbeit würde irgendwo im Internet gleichwertig mit professionellen Arbeiten herumliegen - und Du müsstest dir selbst raussuchen, was gut ist. Ohje.

Stell dir vielleicht ersatzweise vor, es gäbe keine Qualitätsstandarts für Stühle und schlechte und gute Stühle würden gleichwertig verkauft. Du müsstest 10 Stühle kaufen, um den einen zu finden, auf dem man vernünftig sitzen kann. Dafür kostet dieser zehnte Stuhl halb so viel wie ein Stuhl heute. Das gilt allerdings auch für die neun Schrottstühle, die Du vorher gekauft und inzwischen weggeschmissen hast. Finanziell war das ein Minusgeschäft für dich. Ja, ich weiß, es gibt Leseproben und schlechte Stühle kann man zurückschicken. Dann verlierst Du eben kein Geld, sondern nur Zeit und Nerven. Beides ist einem irgendwann wichtiger als Geld.

Und Erkenntnisse von Amateurphysikern - au weia. Die Antigravitationsmaschine wurde mir da noch nie vorgestellt. Dafür aber mal ein Perpetuum Mobile und mein damaliger Professor an der Uni hat sich ein Vergnügen daraus gemacht, uns herausfinden zu lassen, warum es nicht funktionieren kann.

Das Thema kann man endlos ziehen :-D. Einigen wir uns auf die Freiheit überhaupt was zu veröffentlichen, ohne von irgend jemanden zensiert, oder als Volldepp abgestempelt zu werden, wie es in der Realität leider so ist.

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