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kingfisher
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hz3cdv hat geschrieben:Bei PR-eBooks böte es sich an, auf die Pakete zu warten, die günstiger sind.

:st:

...bzw. habe ich "gut duftende" alte, gebrauchte (Print-)Ausgaben des Cantaro-Zyklus günstig geholt.
Damit überbrücke ich die Erstauflage ein Weilchen.

Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitragvon jogo » 9. Dezember 2015, 11:35

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jogo
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@kingfisher: Klar kann man das machen. Aber für Konzerne wie amazon und Apple ist alles was du tust nicht relevant. Genauso gut könntest du auf den Everest steigen und die beiden böse anhauchen.
Ist auch absolut nicht böse dir gegenüber oder den anderen hier gemeint. Letztlich sind die Deppen der Verlag und wir Konsumenten.

Glücklicherweise bin ich heutzutage finanziell so aufgestellt, dass mir 2 Euro mehr oder weniger im Monat nicht auffallen. Das war aber auch schon anders. Diese Zeit werde ich nicht vergessen und weiß deshlab sehr genau, was Preiserhöhungen für den einen oder den anderen bedeuten.

Auszusteigen um ein Zeichen zu setzen, also aus Prinzip, halte ich persönlich nur für hilfreich um das eigene Gewissen zu beruhigen. Das ist per se nicht das Schlechteste. Aber um solche Auswüchse tatsächlich anzugehen, reichen solche Mittel nicht aus. Letztendlich schadet es den Großkonzernen nicht, sondern nur dem einzelnen Konsumenten und die Leute, die im betroffenen Verlag beschäftigt sind. Apple und amazon wird es reichlich egal sein woher das Geld strömt. Hauptsache die Marge stimmt.

Aber bitte verstehe das nicht als Kritik an dir. Das ist so absolut nicht gemeint. Im Übrigen hatte ich das Gesamtbild des Threads mit negativer Grundstimmung gemeint. Keinen einzelnen Beitrag oder Foristen.
Und natürlich habe ich als unmittelbare Folge auch meine eigenen Konsequenzen gezogen: Ich bestelle keine Bücher mehr bei amazon. Die ebooks bestelle ich bei meiner Buchhandlung vor Ort. Und ja... die Vertriebsnetze sind mir nicht unbekannt, aber es fühlt sich trotzdem gut an, auch wenn es amazon nicht wirklich tangiert, was ich tue.
Denken ist wie googeln - nur krasser.
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kingfisher
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@jogo:
Es mag Dich wundern: ich stimme Dir aber mehr oder weniger zu - leider.

Wir sitzen alle am Ende der "Nahrungskette", können aber mit unserem Käuferverhalten nicht
so viel verändern, wie man es uns immer wieder weismachen will.

Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitragvon hz3cdv » 9. Dezember 2015, 12:14

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hz3cdv
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Also, bei Benzinpreisen geht das schon. Hier im Ruhrgebiet ist die Tankstellendichte vergleichsweise hoch und man beobachtet schon, das, wenn Jet oder eine freie Tankstelle die Preise senken, die nahegelegenen Wettbewerber im Abstand von wenigen Minuten folgen. An die Kartellmacht der Mineralölkonzerne kommt man da allerdings nicht ran, es sei denn man reagiert darauf durch den Kauf eines sparsamen Autos oder nutzt vermehrt öffentliche Verkehrsmittel.

Bei Büchern etc. ist die geringe Kostenhöhe und die mangelnde ideologische Relevanz etwas, was die Konzerne vor effektiven Kundenreaktionen schützt. Da müsste Amazon seine Server schon mit Energie aus Braunkohlekraftwerken betreiben und Hunde zum Paketdienst trainieren (Ausbeutung von Menschen ist ja ideologisch auch von eher geringem Interesse).
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Wintermute
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hz3cdv hat geschrieben:Was ich auch nicht verstehe ist, warum man glaubt, als eBook-Leser habe man ein Anrecht auf einen deutlich günstigeren Preis als als Printleser. Von denen, die das so sehen, hat bisher keiner mit Zahlen klar belegt, ob eBooks überhaupt günstiger in der Herstellung sind und wenn ja, wie viel.


Mit echten Zahlen kann ich nur anhand von Baen, einem US-Verlag handeln, die haben ursprünglich alle E-Books für 6 $ verkauft. Erst als sie bei Amazon mit verkauft wurden stieg der Preis für Hardcover von 6$ auf 9,99 und für Bücher, die schon als Taschenbuch erhältlich sind auf 6,99$

Beispiele:

Das Hardcover von "Gentleman Jole and the Red Queen" (das neueste von Lois McMaster Bujold) ist gelistet mit 27$, wird gerade (durch die nicht existierende Buchpreisbindung in den USA bei Amazon für 18,98$ verkauft. Das EBook gibts beim Verlag für 9,99$.

Sobald die Taschenbücher verfügbar werden, sinkt der Preis für den toten Baum auf 7,99 und fürs EBook auf 6,99

Die haben auf der Startseite von [url="http://www.baenebooks.com/default.aspx"]Baen EBooks[/url] auch noch folgende Aussage stehen:
As of December 16th, 2012, Baen ebooks are now available for sale at other vendors as well as at this site. At the same time, prices for our individual ebooks were raised to meet the rest of the market. Titles available in print as hardcovers only will be $9.99, trade paperbacks $8.99, and mass market paperbacks $6.99. As part of the adjustment, we have also raised ebook royalties to authors by 25%.


Ich gehe mal stark davon aus, das die auch mit 6$ pro EBook keine Verluste gemacht haben.

Man muss natürlich dazusagen, das man durch die nicht vorhandene Buchpreisbindung mittlerweile die Taschenbücher teilweise billiger bekommt als die EBooks.
De Chelonian Mobile

Ceterum censeo SOL esse redeundum

Geburtsroman PR 388

Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitragvon hz3cdv » 9. Dezember 2015, 13:16

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hz3cdv
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Die Frage ist auch, in wieweit Fixkosten des Verlags (Lektorat, Betreuung des Autors bei Lesungen etc.) auf die eBooks umgelegt werden oder ob sie nur auf die Printprodukte umgelegt werden. Als eBooks noch neu und eine Nische waren, da war das vermutlich kein Thema. Jetzt ist es das aber. Ansonsten ist es, glaube ich ein Irrtum, das Bücher zwangsweise Gewinn erwirtschaften. Ich denke mal, der Großteil tut es nicht, bringt eher Verlust - und die wenigen Harry Potters und Feuchtgebiete drehen die Bilanz dann ins Positive. Nur weiß man halt vorher nicht, was eine Perle und was Ladenblei wird. Daher könnte ich mir durchaus vorstellen, das man eBooks günstig verkauft, weil die Fixkosten schon beim Printprodukt als Verlust verbucht sind und das eBook nun den Verlust reduziert, egal zu welchem Preis man es raushaut.

Bei PR kommt sicher noch anderes dazu: effizientes Druckverfahren, Pauschalhonorar für die Hefte (vermute ich mal) versus Anteil am Verkauf bei den eBooks, Mehrwertsteuererhöhung bei den eBooks, die den Kostenvorteil, den eBooks haben sollten, teilweise auffressen.

Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitragvon Alraska » 9. Dezember 2015, 13:27

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Alraska
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Hier
https://www.voland-quist.de/verlagsblog/buchkalkulation-was-verdienen-autor-und-verlag-an-buchern/
deckt mal ein Verlag die Karten auf, wie sich die Kosten eines gedruckten Buches verteilen.
Nun kann ja jeder selbst mal urteilen, was ein "angemessener Preis" für ein Ebook ist.

Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitragvon hz3cdv » 9. Dezember 2015, 14:07

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hz3cdv
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Das sind interessante Zahlen. Zufällig sind sie auch noch das Zehnfache dessen, was ein PR eBook früher kostete.

Der Verlag hätte dann an einem eBook 0,16 Euro Gewinn gemacht. Dazu käme die nicht gezahlte Umsatzsteuer: 0,1 Euro. Dazu käme der bei eBooks geringere Buhhändler und Logistikanteil. Ich nehme jetzt mal 25 % statt 60 % an und komme dann auf ca. 0,52 Euro zusätzlich. Dazu dann noch die Druckkosten: 0,2 Euro.

Dann hätte der Verlag, bei Übernahme dieser generischen Zahlen pro eBook also etwa weniger als 1,0 Euro verdient. Naja, die Welt ist das nicht.

Jetzt kommt aber 19 % Umsatzsteuer drauf, das wären 25 Eurocent, die von dem Gewinn abgeführt werden müssen. Der wäre dann nur noch 0,7 Euro. Wenn der Preis jetzt auf 1,99 Euro erhöht wird, dann kommen nicht einfach 0,5 Euro Gewinn dazu, sondern auch die Abgaben (Steuer, Händleranteil) steigen. Am Ende ist der Gewinn nur etwas höher.

Ob die absoluten Zahlen jetzt stimmen oder nicht, dürfte dabei gar nicht so entscheidend sein.
Zuletzt geändert von hz3cdv am 9. Dezember 2015, 14:31, insgesamt 3-mal geändert.
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kingfisher
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Dieser Satz war noch interessant: (weiter unten in den Posts)
Die eBook-Diskussion hat eine eigene Darstellung verdient ;) Wir haben die eBook-Preise meist zwischen 50-70% vom pBook-Preis angesetzt. Ob sich das für Autor und Verlag auch lohnt, wird die Zukunft zeigen.

D. h. unter Umständen kostet das eBook sogar nur die Hälfte der Printversion. Ansonsten etwa ein Drittel weniger als Print.
Geht doch!

Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitragvon hz3cdv » 9. Dezember 2015, 14:37

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hz3cdv
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Nö, es kostet nicht weniger. Es werden nur nicht alle Kosten umgelegt. Nischenprodukt, Zubrot, da rechnet man nicht so genau und weiß deshalb auch nicht, ob sich das lohnt. Dazu war das vor der Mehrwertsteuererhöhung.
Zuletzt geändert von hz3cdv am 9. Dezember 2015, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitragvon hz3cdv » 9. Dezember 2015, 14:42

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hz3cdv
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Nochmal nachgerechnet und etwas geändert. Konnte leider nicht mehr editieren.

hz3cdv hat geschrieben:Das sind interessante Zahlen. Zufällig sind sie auch noch das Zehnfache dessen, was ein PR eBook früher kostete.

Der Verlag hätte dann an einem eBook 0,16 Euro Gewinn gemacht. Dazu käme die nicht gezahlte Umsatzsteuer: 0,1 Euro. Dazu käme der bei eBooks geringere Buhhändler und Logistikanteil. Ich nehme jetzt mal 25 % statt 60 % an und komme dann auf ca. 0,52 Euro zusätzlich. Dazu dann noch die Druckkosten: 0,2 Euro.

Dann hätte der Verlag, bei Übernahme dieser generischen Zahlen pro eBook also etwa weniger als 0,5 Euro verdient. Naja, die Welt ist das nicht.

Jetzt kommt aber 19 % Umsatzsteuer drauf, das wären 25 Eurocent, die von dem Gewinn abgeführt werden müssen. Der wäre dann nur noch 0,25 Euro. Wenn der Preis jetzt auf 1,99 Euro erhöht wird, dann kommen nicht einfach 0,5 Euro Gewinn dazu, sondern auch die Abgaben (Steuer, Händleranteil) steigen. Am Ende ist der Gewinn etwas höher (rund 90 Cent). Der Verlag hätte also die Wahl, seinen Gewinn zu halbieren oder zu steigern, da die fehlenden Zwischenstufen bei Apple etc. ein Gleichhalten nicht erlaubten.

Ob die absoluten Zahlen jetzt stimmen oder nicht, dürfte dabei gar nicht so entscheidend sein. Die stimmen vermutlich nicht, da ich die Kosten für Werbung und Satz aus dem Beispiel übernommen und nicht skaliert habe.


Nachtrag: je nachdem, wie hoch man Lektorat usw. ansetzt, kann man auch zu folgendem Ergebnis kommen.
Alter Preis 1,49 Euro gab ca. 0,25 Euro Gewinn.
Nach Einführung der Mehrwertsteuer wäre daraus eine 0 oder sogar ein Verlust geworden.
Neuer Preis 1,99 gibt ca. 0,35 Euro Gewinn.
Die Wahrheit dürfte in der Mitte liegen.

Fazit: man weiß es immer noch nicht, aber die Geldgier sehe ich jetzt nich in Rastatt regieren. Mir kommt die Preiserhöhung nachvollziehbar vor.
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kingfisher
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Weiß nicht, ob das schon auf den letzten 14 Seiten in diesem Thread angesprochen wurde bzw. Frage an PR:

Bei den heutigen technischen Möglichkeiten wäre es doch u. U. für PR lohnend ebooks selbst
DIREKT zu vertreiben und somit selbst Herr der Preise zu sein? Das könnte man doch über
ein gängiges Shopping-Portal/automatisiertes Auftragsabwicklungssystem machen?
Klar, wäre Aufwand, aber der zusätzliche Umsatz dürfte doch für beide Seiten lukrativ sein?

Oder stelle ich mir das zu einfach vor?

Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitragvon hz3cdv » 9. Dezember 2015, 15:07

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hz3cdv
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Ich fürchte schon. Ich lese eBooks auf meinem iPad. Da kauf ich sie dann auch bei Apple, alles andere wäre mir zu kompliziert. Mache ich nicht für ein paar Cent Ersparnis. Für Kindle- und Tolino-Leser dürfte das Gleiche gelten.

Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitragvon hz3cdv » 9. Dezember 2015, 16:01

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hz3cdv
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So, dann habe ich doch noch mal mit Excel rumgerechnet. Dabei habe ich verschiedene Anahmen für Lektoratskosten, Werbekosten usw. angesetzt.

Je nachdem, wie man diese Annahmen trifft, kommt man auf folgendes.
Früher hat der Verlag pro eBook zwischen 20 Cent und 1 Euro Gewinn gemacht.
Durch die Mehrwertsteuererhöhung wäre der Gewinn auf 0 bis 85 Cent gesunken.
Durch die Preiserhöhung macht der Verlag jetzt zwischen 35 Cent und 1,1 Euro Gewinn.

Nun denn, das sagt uns zum Einen, dass wir viel zu wenig wissen, um herauszufinden, wieviel Geld der Verlag erlöst. Siehe die große Spreizung in meiner Schätzung. Und dann: über den Tisch zieht uns der Verlag nicht, das scheint mir alles noch recht human zu sein.

PS: wozu langweilige Telefonkonferenzen doch gut sind. ;)
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Klaus N. Frick
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hz3cdv hat geschrieben:Ich fürchte schon. Ich lese eBooks auf meinem iPad. Da kauf ich sie dann auch bei Apple, alles andere wäre mir zu kompliziert. Mache ich nicht für ein paar Cent Ersparnis. Für Kindle- und Tolino-Leser dürfte das Gleiche gelten.


Exakt. Die Kunden bleiben bei den Plattformen, die sie kennen und mögen. Zumindest die Mehrheit macht das so.

Re: Neue Preise bei den PERRY RHODAN-E-Books

Beitragvon Richard » 9. Dezember 2015, 20:20

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Richard
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Stimmt - ausser man würde Anreize bieten die es bei sonstigen eBook Plattformen nicht gibt.

Beispielsweise: solange die Stellaris Stories noch nicht in der eBook Ausgabe enthalten sind könnte man Leute, die beim verlagseigenen Portal ein Abo haben diese Stories jeweils als Draufgabe zur Verfügung stellen, für Kunden ohne Abo aber zum gleichen Preis wie bei anderen eBook Plattformen anbieten.
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VolkerG
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Vielleicht für den einen oder anderen interessant, der sein ebook Konto bei Amazon.com unterhält:

Die Perry Rhodan eBooks gibt es inzwischen auch bei Amazon.com, wobei der Dollarpreis gleich dem Europreis ist. Bei den aktuellen Umrechnungskursen kommt da ein leicht günstigerer Preis bei raus als wenn man bei Amazon.de kauft.

z.B.:
http://www.amazon.com/Perry-Rhodan-2838 ... hodan+2838
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ganerc
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Dazu sollte man aber eine Adresse im .com Bereich nachweisen. Sonst könnte es evtl. gar nicht gehen. Wer also Verwandtschaft überm Teich hat, der kann deren Adresse ins eigene Adressbuch eingeben. Dann kann man immer wieder mal hin und her switchen.

Dabei ganz besonders interessant zur Weihnachtszeit: Man kann dann auf die .com Adresse ein Amazon-prime Probeabo abschließen. Das geht, bis jetzt jedenfalls, immer einen Monat. Und so kann man seinen Verwandten in den Staaten manches Geschenk ohne Versandkosten und mit schnellerer Beförderung (in den USA wichtig) schicken. Natürlich dann nur aus dem Amazon.com - Angebot.
BildBildBildBildBildBild


Das Tippspiel für die WM 2018 ist online und ihr könnt mittippen wenn ihr diesem Link folgt: https://www.kicktipp.de/perryforum-wm2018/
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Dr. Ames
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Also , ich habe die Diskussion hier länger nicht verfolgt. Aber ist doch amüsant festzustellen, wie treffsicher weiterhin das Argument nachwirkt, dass die "bösen" amerikanischen Firmen die nicht unbeträchtliche Preiserhöhung zu verantworten haben.

Ob das für die einzelne Hefte Gültigkeit besitzt, kann ich nicht beurteilen (mag ja auch etwas dran sein) - aber für die 50er Pakete, deren Preis ebenfalls deftig erhöht wurden, kann es nicht stimmen. Daher empfinde ich die Diskussion hier weiterhin als etwas realitätsfremd. Jetzt sind also schon Leser und Verlag unschuldiges Opfer der großen Konzerne?
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hz3cdv
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Wenn man annimmt, dass die 50er Pakete sich verteuern, weil jetzt Mehrwertsteuer gezahlt wird bzw. werden muss, wenn mal also annimmt, dass sich diese von 0 auf 20 % erhöht, wenn man dann weiter annimmt, das das Paket früher ca. 50 Euro gekostet hätte, dann wäre der neue Preis bei 50 Euro plus 20 % von 50 Euro, also bei 60 Euro.

Wie war doch noch mal gleich die Preiserhöhung der Pakete? Ups, passt ja. Zumindest so ungefähr.

Und nein, ich rechne jetzt nicht genauer nach (mit 19 % und 49,99 Euro) um raus zu finden, wie viele Cent pro Paket mehr der gierige Verlag Gewinn macht. Dazu müsste ich von der Couch aufstehen und meinen Taschenrechner suchen.
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Garko der Starke
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hz3cdv hat geschrieben:Wie war doch noch mal gleich die Preiserhöhung der Pakete? Ups, passt ja. Zumindest so ungefähr.

Bitte, wer interessiert sich schon für Fakten wenn es den eigenen Geldbeutel betrifft? :devil: :rolleyes:
„Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.“


Friedrich Dürrenmatt


Eingetragenes Mitglied vom Forumspack, der Off-Topic-Bande, den Mörderischen Jungs Des Siebten Gebets und den Jubelpersern
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hz3cdv
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Garko der Starke hat geschrieben:
hz3cdv hat geschrieben:Wie war doch noch mal gleich die Preiserhöhung der Pakete? Ups, passt ja. Zumindest so ungefähr.

Bitte, wer interessiert sich schon für Fakten wenn es den eigenen Geldbeutel betrifft? :devil: :rolleyes:


Genau. Fakten sind ja sowas von öde. Wichtig ist die Stimmung und das Gefühl. :D
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Papageorgiu
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Hab mir heute mal für meinen Kindle die Leseprobe der ersten Hälfte des MdI-Zyklus runtergeladen und war erstaunt, dass sie gleich zweieinhalb Hefte umfasst... :) So kann ich intensiv testen, ob sich die fast 60 Euro auch wirklich für mich lohnen.
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VolkerG
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Hmm, bei Amazon.com kosten die Hefte inzwischen 2,99 USD und liegen damit über dem Preis der Printausgabe. Woran liegt das denn nun wieder?

Mein im September 2017 vorbestelltes Heft 2942 kostete noch 1,99 USD und das heute bestellte Heft 2943 und alle folgenden soll jetzt 2,99 USD kosten?

Was soll denn bitte dieser Preissprung von 50%?
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Klaus N. Frick
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VolkerG hat geschrieben:Hmm, bei Amazon.com kosten die Hefte inzwischen 2,99 USD und liegen damit über dem Preis der Printausgabe. Woran liegt das denn nun wieder?

Mein im September 2017 vorbestelltes Heft 2942 kostete noch 1,99 USD und das heute bestellte Heft 2943 und alle folgenden soll jetzt 2,99 USD kosten?

Was soll denn bitte dieser Preissprung von 50%?


Philine ist schon dabei, den Hintergrund zu recherchieren. Wir erfuhren's heute auch erst aus den Sozialen Netzen.
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