Forumsregeln
Link

Ballern wie es früher einmal war

Beitragvon Nicnacman » 26. Juli 2016, 21:24

Offline
Nicnacman
Siganese
Beiträge: 49
Registriert: 15. Dezember 2012, 23:10
Wohnort: Frankfurt am Main
Nun habe ich endlich die 4 Plophos-Blaubände von Bertelsmann gelesen. Normalerweise lese ich die Silberbände, aber da der Plophos-Zyklus darin ja leider entfallen musste...
Ich hatte ja fast vergessen, wie gut Perry Rhodan damals war. Das waren noch richtige Abenteuer, da wurde noch geballert und die Terraner waren noch richtig in Gefahr. Es hat einen riesigen Spass gemacht, den Plophos Zyklus zu lesen. :devil:
Unglaublich, das diese Perlen damals in den Silberbänden entfallen sind. Angeblich, um die Handlung zu straffen und schneller zum Meister der Insel-Zyklus zu kommen. Da habe ich so meine Zweifel. Die Silberbände wurden ja schon immer ziemlich entschärft und um brutale Handlungselemente erleichtert. Ich denke dem damaligen Bearbeiter der Silberbände, William Voltz, war klar, das man im Plophos-Zyklus so viel hätte entschärfen können, da hätte wohl die Handlung keinen Sinn mehr gemacht.

Wenn ich mir die aktuelle Handlung in den Silberbänden so ansehe. was für ein Unterschied. Mittlerweile denke ich, man hat es irgendwann doch mit dem Humanismus und der Friedfertigkeit in der Serie etwas übertrieben. Was war das Geballer im Plophos-Zyklus erfrischend und spassig, eine tolle Abwechslung zu den aktuellen Silberbänden. Die Serie wurde in der Voltz-Ära wirklich übertrieben human, die Teranner zu milde und die Konflikte in der Serienhandlung zu friedfertig lösbar. Das wurde mir jetzt erst wieder so richtig durch die Plophos Bände gewahr.

Im Moment geht es in den Silberbänden nach folgendem Motto: Ich darf das 20 Meter grosse Monster, welches meine ganze Familie gefressen hat und nun mich auch fressen will, allerhöchsten vorsichtig paralysieren, da ja jedes Leben so unglaublich wertvoll ist.
Ich glaube mich zu erinnern, aus der Zeit als ich noch die PR-Erstauflage gelesen habe, das es ab dem Cantaro-Zyklus wieder etwas mehr in der Serie krachte und der Weltraum wieder etwas intensiver durch Geschützfeuer erhellt wird. :D
Muss ich mich also noch eine Weile mit den Silberbänden durch die damalige Friede, Freude, Eierkuchen Zeit lesen. :(

Re: Ballern wie es früher einmal war

Beitragvon Faktor10 » 30. Juli 2016, 17:02

Benutzeravatar
Offline
Faktor10
Kosmokrat
Beiträge: 4576
Registriert: 25. Juni 2012, 21:30
Wohnort: Mönchengladbach
:D
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

Re: Ballern wie es früher einmal war

Beitragvon Elena » 30. Juli 2016, 21:58

Benutzeravatar
Offline
Elena
Forums-KI
Beiträge: 15024
Registriert: 21. September 2013, 20:46
Wohnort: Ein kuscheliges Körbchen
Das erinnert mich daran, wie Perry reagiert hat, als Mory und Suzan ermordet wurden. Viel zu ruhig, keine Wutgefühle, keine Hassgefühle gegen die Mörder seiner Frau und seiner Tochter, völlig unnormal.

Da konnte ich selbst einen Tekener besser verstehen, der den Nakken, der seine Frau getötet hatte, umbrachte.

Bevor hier wieder das große Geschrei los geht, nein, richtig ist sowas nicht, aber verständlich ist das eben - zumindest für mich.

Diese Ruhe und alles Verzeihen nach dem Motto: "Na gut, dann sind sie eben tot, trauern wir ein bisschen und dann wird alles wieder gut" - nein, das ist nicht mein Ding, wobei ich hinzufügen möchte, dass ich jetzt ganz bewusst überzogen habe.
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


Ich bin wie ich bin - Wise Guys

Immer für Dich da - Wise Guys

Re: Ballern wie es früher einmal war

Beitragvon Richard » 31. Juli 2016, 10:11

Benutzeravatar
Offline
Richard
Kosmokrat
Beiträge: 6105
Registriert: 3. Mai 2013, 15:21
Wohnort: .at & TDSOTM
Nun, zwischen dem Tod von Jennifer Thyron und der Toetung des Nakks auf Wanderer sind einige Jahrzehnte vergangen - dass er nach all der Zeit noch so emotiona reagierte erschien mir eines Unsterblichen nicht angemessen.
Das waere so aehnlich wie wenn zb. die Frau eines Soldaten, der im 2. Weltkrieg gefallen ist, den Soldaten ein den 1990igern toetet, der ihren Mann getoetet hat.

Davon abgesehen: der Nakk hat den ZA geklaut und nicht Jennifer als Person direkt getoetet. Klar: das kam einem Todesurteil gleich aber es ist ein feiner Unterschied.

Was den Tod von Mory bzw. Suzan betrifft: das wurde auch in der EA nur als Rückblick, in Erzaehlform geschilder und nicht wie der "Amoklauf der Mutanten" als ein "richtiger" Erzaehlstrang in Erzaehlform. Das macht meiner Ansicht nach schon einen grossen Unterschied aus.
Benutzeravatar
Offline
Klaus N. Frick
Kosmokrat
Beiträge: 8464
Registriert: 25. Juni 2012, 22:49
Nicnacman hat geschrieben:Nun habe ich endlich die 4 Plophos-Blaubände von Bertelsmann gelesen. Normalerweise lese ich die Silberbände, aber da der Plophos-Zyklus darin ja leider entfallen musste...
Ich hatte ja fast vergessen, wie gut Perry Rhodan damals war. Das waren noch richtige Abenteuer, da wurde noch geballert und die Terraner waren noch richtig in Gefahr. Es hat einen riesigen Spass gemacht, den Plophos Zyklus zu lesen. :devil:
Unglaublich, das diese Perlen damals in den Silberbänden entfallen sind. Angeblich, um die Handlung zu straffen und schneller zum Meister der Insel-Zyklus zu kommen. Da habe ich so meine Zweifel. Die Silberbände wurden ja schon immer ziemlich entschärft und um brutale Handlungselemente erleichtert. Ich denke dem damaligen Bearbeiter der Silberbände, William Voltz, war klar, das man im Plophos-Zyklus so viel hätte entschärfen können, da hätte wohl die Handlung keinen Sinn mehr gemacht.

Wenn ich mir die aktuelle Handlung in den Silberbänden so ansehe. was für ein Unterschied. Mittlerweile denke ich, man hat es irgendwann doch mit dem Humanismus und der Friedfertigkeit in der Serie etwas übertrieben. Was war das Geballer im Plophos-Zyklus erfrischend und spassig, eine tolle Abwechslung zu den aktuellen Silberbänden. Die Serie wurde in der Voltz-Ära wirklich übertrieben human, die Teranner zu milde und die Konflikte in der Serienhandlung zu friedfertig lösbar. Das wurde mir jetzt erst wieder so richtig durch die Plophos Bände gewahr.

Im Moment geht es in den Silberbänden nach folgendem Motto: Ich darf das 20 Meter grosse Monster, welches meine ganze Familie gefressen hat und nun mich auch fressen will, allerhöchsten vorsichtig paralysieren, da ja jedes Leben so unglaublich wertvoll ist.
Ich glaube mich zu erinnern, aus der Zeit als ich noch die PR-Erstauflage gelesen habe, das es ab dem Cantaro-Zyklus wieder etwas mehr in der Serie krachte und der Weltraum wieder etwas intensiver durch Geschützfeuer erhellt wird. :D
Muss ich mich also noch eine Weile mit den Silberbänden durch die damalige Friede, Freude, Eierkuchen Zeit lesen. :(


Freut mich, dass Dir die PLOPHOS-Bände so gut gefallen. Ich bin immer noch froh, dass wir die damals nachträglich noch produziert haben.

Re: Ballern wie es früher einmal war

Beitragvon Papageorgiu » 24. August 2016, 13:51

Benutzeravatar
Offline
Papageorgiu
Superintelligenz
Beiträge: 2797
Registriert: 25. Juni 2012, 21:44
Klaus N. Frick hat geschrieben:Freut mich, dass Dir die PLOPHOS-Bände so gut gefallen. Ich bin immer noch froh, dass wir die damals nachträglich noch produziert haben.

Ich hätte sie gerne als Hörbuch! Biiiiiiiiiiitte! Und die Kolonisten-Abenteuer auch! :wub:
Benutzeravatar
Offline
Klaus N. Frick
Kosmokrat
Beiträge: 8464
Registriert: 25. Juni 2012, 22:49
Papageorgiu hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:Freut mich, dass Dir die PLOPHOS-Bände so gut gefallen. Ich bin immer noch froh, dass wir die damals nachträglich noch produziert haben.

Ich hätte sie gerne als Hörbuch! Biiiiiiiiiiitte! Und die Kolonisten-Abenteuer auch! :wub:



PLOPHOS als Hörbuch – das wollte ich auch mal. Ich muss da noch mal bei Eins A Medien nachhaken. Das ging wohl unter, ich hatte das auch nicht mehr aufm Schirm. Danke für den Hinweis.

Re: Ballern wie es früher einmal war

Beitragvon Stalker » 25. August 2016, 18:55

Benutzeravatar
Offline
Stalker
Marsianer
Beiträge: 295
Registriert: 4. März 2016, 07:10
Klaus N. Frick hat geschrieben:
Papageorgiu hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:Freut mich, dass Dir die PLOPHOS-Bände so gut gefallen. Ich bin immer noch froh, dass wir die damals nachträglich noch produziert haben.

Ich hätte sie gerne als Hörbuch! Biiiiiiiiiiitte! Und die Kolonisten-Abenteuer auch! :wub:



PLOPHOS als Hörbuch – das wollte ich auch mal. Ich muss da noch mal bei Eins A Medien nachhaken. Das ging wohl unter, ich hatte das auch nicht mehr aufm Schirm. Danke für den Hinweis.


Da wäre ich auf jeden Fall dabei. :st:
Endlich wieder bei der EA aufgeholt

Re: Ballern wie es früher einmal war

Beitragvon Faktor10 » 25. August 2016, 19:26

Benutzeravatar
Offline
Faktor10
Kosmokrat
Beiträge: 4576
Registriert: 25. Juni 2012, 21:30
Wohnort: Mönchengladbach
Ich auch :st:
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

Re: Ballern wie es früher einmal war

Beitragvon Ce Rhioton » 27. Januar 2019, 19:41

Benutzeravatar
Offline
Ce Rhioton
Superintelligenz
Beiträge: 2729
Registriert: 12. Februar 2017, 17:29
Nicnacman hat geschrieben:Die Serie wurde in der Voltz-Ära wirklich übertrieben human, die Terraner zu milde und die Konflikte in der Serienhandlung zu friedfertig lösbar. [...]
Im Moment geht es in den Silberbänden nach folgendem Motto: Ich darf das 20 Meter grosse Monster, welches meine ganze Familie gefressen hat und nun mich auch fressen will, allerhöchsten vorsichtig paralysieren, da ja jedes Leben so unglaublich wertvoll ist.
Muss ich mich also noch eine Weile mit den Silberbänden durch die damalige Friede, Freude, Eierkuchen Zeit lesen. :(


Ja, die gute, alte Zeit.
Früher war mehr Eierkuchen. :unschuldig:

Zurück zu Silberbände, Taschenbücher, Taschenhefte, PR-Extra

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast