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Haywood Floyd
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Folge 4 gefiel mir schon etwas besser, als die Folgen 1 bis 3. So langsam kommt die Sache doch in Schwung und die ersten erkennbaren Interaktionen zwischen den Protagonisten und deren individuellen Charakteren beginnen sich zu entwickeln. Was - zumindest mich - wirklich nervt sind die (auch im U.S.-Original) untertitelten Klingonen-Szenen. Vielleicht hätte man dieses krude Geknurre und Gegrunze doch besser synchronsieren sollen - so viele Hobby-Linguisten dürfte es doch wohl auch in den U.S. unter den Trekkies nicht geben - oder? :o

Auch der Titel der Folge war originell und vielversprechend.
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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Michel Van » 12. Oktober 2017, 23:20

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Michel Van
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Haywood Floyd hat geschrieben:Folge 4 gefiel mir schon etwas besser, als die Folgen 1 bis 3. So langsam kommt die Sache doch in Schwung und die ersten erkennbaren Interaktionen zwischen den Protagonisten und deren individuellen Charakteren beginnen sich zu entwickeln. Was - zumindest mich - wirklich nervt sind die (auch im U.S.-Original) untertitelten Klingonen-Szenen. Vielleicht hätte man dieses krude Geknurre und Gegrunze doch besser synchronsieren sollen - so viele Hobby-Linguisten dürfte es doch wohl auch in den U.S. unter den Trekkies nicht geben - oder? :o

Auch der Titel der Folge war originell und vielversprechend.


zu Klingonen-Linguisten in USA
die beschwerten sich über schlechte ausspräche der Schauspieler in episode 1&2
die mit Falschen Zahnen Dialoge sprachen und Waffel, Brabble, Gaffle von sich gaben
das war in englische Original ziemlich peinlich Szene
warum erst bei Episode vier erst eine ADR Synchronisierung erfolgte ist mir unklar
aber man konnte endlich die Klingonen klar verstehen und nicht dieses Gebabbel.
obwohl für nicht Klingonen-Linguisten ist ein anstrengen krude Geknurre und Gegrunze...

Zu ST:D
nach Fiasko der Episode 1&2 begann langsam mit episode 2&4 langsam fahrt in Serie zu kommen
Obwohl in episode 3 jede menge Anspielungen zu "Sektion 31" kann wird die restliche Episode zeigen was da vorgeht.
Episode 4 hatte das "Sense of Wonders" der Alten ST Serien
und den Tardigrade eine interessantes Wesen des ST Kosmos seit lange.

Ich bin neugierig wie sich die nächsten 11 Episoden entwicklen werden.
Obwohl "The Orville" sich als schwere Konkurrent erwies in USA
die Seth Macfarlane homage /Persiflage von ST: Next Generation ist originell
und viele bekannte Gaststars wie Liam Neeson, Patrick Steward, Jonathan Frakes (er dreht auch einige Episoden ), Michael Dorn

bei Rotten Tomatoes ST:D hat nur 60% Zuschauer, Beliebtheit wahren "The Orville" bei satten 91% liegt.

Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Faktor10 » 13. Oktober 2017, 19:15

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Faktor10
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Ich kenne mich im Star Trek Universum nur wenig aus. Habe viele der ganz alten Folgen mit Spock gesehen dann so ca. 20 Folgen mit Picard. Und ein paar mit Seven of Nine. Und ein paar alte Spielfilme. Bin also kein richtiger Kenner dieses Universums.
Was ich bei den vier Folgen feststelle, ist das der Faktor Gewalt/ Aktion mehr betont wird als früher. Trotzdem gefällt es mir bisher. Auch muss man bedenken das es Neueinsteiger gibt die gefesselt werden müssen. Nur auf die alte Klientel achten macht den Kohl nicht fett.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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Clark Flipper
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Zumal die Oberste Derektive zu diesen recht frühen Zeitpunkt der Sternenflotte durchaus etwas weniger konservative angewendet werden darf. In meinen Augen macht man jetzt die Fehler welche später der festen Umgang damit erklären. :gruebel: Oder?
Die Ultimativen Antworten des SF:
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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Tennessee » 13. Oktober 2017, 21:03

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Tennessee
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Clark Flipper hat geschrieben:Zumal die Oberste Derektive zu diesen recht frühen Zeitpunkt der Sternenflotte durchaus etwas weniger konservative angewendet werden darf. In meinen Augen macht man jetzt die Fehler welche später der festen Umgang damit erklären. :gruebel: Oder?


Salut Clark,

ein interessanter Gedanke. Habe ich so noch gar nicht betrachtet. Gefällt mir als Überlegung gut.

Da ich ja DS9 für die beste ST-Serie halte und diese ja ohnehin düsterer und konfliktgeladener war (und dem Himmel - oder wem auch immer - sei gedankt für die Sektion 31 oder Charakteren wie Kai Wynn), stört mich die aktionreichere Geschichte bei ST-D eigentlich gar nicht. Allerdings finde ich sowohl das Äußere als auch die Sprechweise der Klingonen arg gewöhnungsbedürftig. Ich glaube, hier hat man zuviel gewollt und die Fremdheit der Klingonen und ihre Kodexgläubigkeit etwas überbetont.
[Edit: Auf der anderen Seite: Wenn wir uns als Zuschauer an der befremdlichen Darstellung der Klingonen reiben, hat sie doch ihren Zweck erfüllt - die Fremdheit wird uns verdeutlicht.]
Begeistert bin ich aber von der Hauptfigur "Nummer Eins", die ich sowohl von ihrer Geschichte als auch von ihrer schauspielerischen Gestaltung außergewöhnlich gut finde. Dass die technische Gestaltung/Ausstattung, die ja eigentlich ein paar Jahrzehnte vor Kirk spielt, eher nach ein paar Jahrhunderten nach der nächsten Generation aussieht, kann ich gut verschmerzen. Ich glaube, da muss man als Zuschauer einfach das visuelle Zugeständnis einer späteren Produktionszeit eingehen. Wir würden ja heute "Raumschiff Orion - die frühen Jahre" auch nicht mit einem Waschzuber und einem Faustkeil präparieren, damit die Technik älter aussieht. Obwohl... wäre doch mal was für die Kreativen in der Filmbranche... ;-)

Erzählerisch ist Discovery auf jeden Fall um einiges moderner als die anderen Star Trek Serien (DS9 und ENT sind hier mal in Phasen ausgenommen), die ja ihre Abenteuer fast ausschließlich im 45 Minutentakt lösten. Hier zeigt sich das gegenwärtige, breitere Erzählen, das Babylon 5 einmal vorgemacht hat und mittlerweile Standard in den SF-Serien geworden zu sein scheint. Die Geschichte scheint es darauf anzulegen, etwas langsamer erzählt werden zu wollen und die parallel laufenden "Heldengeschichten" von Michael Burnham und dem Albinoklingonen Voq entwickeln sich langsam und nehmen auch erst langsam Konturen an. Ich muss selbst manchmal die Star Trek-Gewohnte 45-Min-Ungeduld wegreden und mir sagen: Wir erzählen nicht mehr wie ST der 80er und 90er Jahre.
Ich glaube, dass diese ST-Serie stärker eine Serie ist, die ihre Charaktere erzählt bzw. die Geschichte durch die Charaktere und nicht die Charaktere zu den Reißzwecken einer Geschichte macht. Das mag ich schon gerne. Vor allem ist es auffällig, dass die Hauptfiguren noch gar nicht alle da sind, sondern erst dann auftauchen, wenn sie dann als Figuren notwendig sind. Wir erinnern uns z.B. dass TNG-Beauty Deanna Troi in manchen Folgen bloß auf ihrem Sitz saß oder mal ein Sätzlein sprach - und eigentlich völlig überflüssig für die Folge war.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie es mit ST-D weiter geht.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“

Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Tomislav » 15. Oktober 2017, 16:00

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Tomislav
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Bitte die Serie nicht mit ST-D abkürzen, dass gibt so unangenehme Assoziationen. :D

Die Debatte um die Darstellung der Klingonen erreicht ja im Netz momentan seinen Höhepunkt. Viele beschweren sich darüber, dass diese mal überhaupt nicht dem bisherigen Kanon folgen und das Worf diese als ehrlos im Kampf bezeichnen würde. Dabei galt schon immer, dass ehrbares Verhalten nur unter Klingonen sittsam ist, und auf andere Völker und deren "faire" Behandlung im Kampf gepfiffen wurde. Ich fonde die Darstellunf der Klingonen in Discovery erfrischend, der Fokus liegt auf ihrer spirituellen Wahrnehmungsweise von Krieg und Frieden, und wie sie auf fremde kulturelle Einflüsse mit Hass, Furcht und Gewalt reagieren. Da haben, meiner Meinung nach, die Autoren den momentanen Zeitgeist, der in vielen Schichten in den USA und auch in Europa vorherrscht, clever in die Geschichte eingebaut.
Was meint ihr?
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