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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon jogo » 30. Januar 2018, 22:47

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jogo
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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Mod-Team » 7. Februar 2018, 00:02

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Mod-Team
Marsianer
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Christian Montillon hat geschrieben:
Haywood Floyd hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:Uiuiui, ich wäre sehr vorsichtig, Star Trek mit Nazi-Propaganda in Verbindung zu bringen. Das halte ich, sorry Haywood, für nicht nur einen Schritt zu weit, sondern sehr viele Schritte zu weit. Ja, das ist eigentlich eine Beleidigung und Verunglimpfung und sehr dicke Unterstellung, meiner bescheidenen Auffassung nach (die man nicht teilen muss, die ich aber hier äußere).

Jep: 'türlich darfst du deine bescheidene Auffassung hier äußern, dafür ist ein Forum schließlich da! :st:
Und nope: teilen muss ich sie nicht. :sn:
Genausowenig wie irgendjemand meine Auffassung(en) teilen muss, die ich hier oder anderswo geäußert habe oder äußere oder noch äußern werde. :D
Äußern darf ich sie dennoch... :P
Und meine Auffassung zu diesem Thema lautet: ich mag die Gewaltorgien in ST-Dis nun eben mal nicht. Und wenn ich Soldaten sehe, die mit dem Hitlergruß und "All hail the Empire" brüllend salutieren, will ich eben einfach nur kotzen!
Und ich dreh da zwischen dem Terrean Empire und den Klingonen, so wie sie in ST-Dis geschildert werden, ehrlich gesagt nicht die Hand um: Rassisten eben allesamt! B-(
Was mir ein Rätsel ist: wie wollen die die Kurve zu dem nur eine handvoll Jahre später spielenden TOS ("Raumschiff Enterprise") bekommen? Falls sie das überhaupt wollen und nicht eine weitere Parallewelt erschaffen, wie in den Filmen. :übel:


Ich versuch zu erklären, was ich meine: Dass die Discovery nicht gefällt, ist absolut allein deine Sache - deine Meinung. Völlig klar; das ist Geschmackssache. Muss dir auch nicht gefallen, das ist ganz "egal".
Nicht egal ist aber, zu behaupten, Discovery wäre gleichzusetzen mit Nazi-Propaganda oder mit Rechts-Verherrlichung. Das stimmt ganz einfach nicht. Discovery behandelt in den aktuellen Folgen das Thema "Gewaltstaat/Nazistaat/Rechtsstaat" (oder wie man das ausdrücken will, das ist ja egal), propagiert aber keinen Gewaltstaat ... sondern stellt ihn als falsch und verderblich hin. Damit tut die Serie genau das Gegenteil von dem, was du ihr vorwirfst.
Deswegen muss einem das nicht gefallen, man kann es bescheuert finden, zu gewaltvoll finden (was ich sogar verstehe, ich finde es für eine Star Trek-Serie auch erstaunlich gewaltvoll). Aber es ist nicht "Nazi" oder "rechts".

diesem Statement haben wir nichts hinzuzufügen.
@ Haywood:
ja, du kannst hier im Forum deine Auffassung äußern. Was du jedoch hier geschrieben hast, war schlichtweg eine Unterstellung.
Haywood Floyd hat geschrieben:Verhoeven mag sich als Künstler sehen und seine Machwerke als Kunst - aber das haben Leni Riefenstahl :übel: und Veit Harlan :übel: auch getan... - so what? Und wieviele Zuschauer - vor allem auf dem heimischen US-Markt - die heimlich Fremdenhaß und Nazi-Affinitäten hegen, werden dieses 'Terrean Empire' mit Hitlergruß und Gestapo-Folter Gefangener offen oder versteckt bewundern...? :bet:
Star Trek ist wirklich ganz schön verkommen und Roddenberry müsste wahrscheinlich kotzen, wenn er das noch erleben müsste... :frier:

Damit unterstellst du in der Tat einen Ruck der Serie nach rechts und die Verherrlichung von Nazi-Gedankengut.
Wir fordern dich auf, künftig in deinen Formulierungen darauf zu achten, deine persönlichen Aversionen nicht als Unterstellung und Tatsache darzustellen.
Warum wir dir das hier so deutlich sagen? Weil diese Weise, persönliche Ansichten zu Fakten zu machen, leider grassiert, besonders bei diesem Thema.

Unsere Einschätzung der Ursachen für die Entwicklung, die zum vorübergehenden Schließen dieses Threads führten, haben wir damit kundgetan. Wir werden hier nicht extra auf die gegenseitigen Meldungen eingehen, die wir um diesen Thread herum erhalten haben. Wir öffnen den Thread wieder. Sollten hier aber zukünftige Beiträge wieder in allgemeindiffamierender Weise erstellt werden, behalten wir uns vor, diese kommentarlos zu entfernen.
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Arthur Dent
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Arthur Dent hat geschrieben:
Matthias Rose hat geschrieben:...
Jetzt hat man einen Krieg, an dessen Ende, wir als Fans wissen das, die Föderation hervor geht. Die Klingonen waren und sind ein kriegerisches Volk, welches an die "barbarischen" Mongolen erinnern sollte. Bei allen vorangegangen Serien (die Filme mal ausgenommen), kam das so nie richtig rüber. ...

Ja, es scheint so. Folge 13 führt noch dichter an dieses Szenario heran. Mal sehen, ob Michael Burnham das Gelernte von den Rebellen des Spiegeluniversums anwenden kann.
Und man hat Philippa Georgiou wieder in die Handlung gebracht. Als Ersatz für die alte Georgiou? Als Ersatz für Gabriel Lorca? Gibt es eigentlich einen anderen Lorca in diesem Universum? Oder habe ich da was verpasst?
Während ich bislang davon ausging, dass die das Netzwerk einschließlich des Antriebs irgendwann elegant entsorgen, scheint es nun doch anders zu laufen. Die Bedeutung des Netzwerkes auf das gesamte Multiversum und alles Leben darin, könnte glatt aus PR sein.

In Folge 14 wurden meine Fragen zum Teil beantwortet. Der "gute" Lorca ist tot. Und die "böse" Georgiou wird Captain. Ziemlich bescheuert, dieser Einfall der Admiralin/Drehbuchautors. Nun gehts nach Kronos. 100 Jahre nach Archer. Die reaktivierten Sporen machen es möglich.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die erste Staffel den Krieg mit den Klingonen beendet. Sicherlich gibt's einen dramatischen Cliffhanger.
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Haywood Floyd
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Die Handlung der neuesten Folge war überaus absehbar und bestätigt mich in meiner Meinung über das IMHO seichte Niveau der Serie. :(
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Matthias Rose
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Das Mitbringsel alias "Impatrix Giorgiou" wird wohl den Krieg für die Föderation gewinnen müssen. Burnham gewinnt etwas Profil und Lorca scheint nun tatsächlich Geschichte zu sein. Die Staffel nähert sich dem Ende und dann ab S2E1 wird es wohl mit dem Erforschen und "dort wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen war" weitergehen.

Das Ende wird wohl einen Hard-Cut bringen. Sporenantrieb weg. Giorgiou weg. Lorca jetzt schon weg. Klingonen besiegt aka Feind weg. Und auch der eine oder andere Character wird wohl weichen müssen (Paul Stamets, Ash Tyler).


Danke das der Thread wieder eröffnet wurde, mehr möchte ich dazu nicht mehr sagen. Danke an die Mods und alle Mitschreiberlinge! Live long and prosper!
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Haywood Floyd
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15. und letzte Folge: Zum Teil wirklich mit der Schaufel aufgetragenes Pathos, die Handlung really plotdriven und zeitweise grenzwertig zum Kitsch. Aber die Schlußszene
Spoiler:
als die Discovery face to face die USS Enterprise trifft - ja, die good old NCC-1701! :wub:
ist schon wirklich schön und gut gelungen und setzt einen versöhnlichen Akzent unter eine überwiegend an den Haaren herbeigezogene Handlung.

Vieles bleibt offen: was wird aus dem Spore-Drive? Was wird aus der Imperatorin? :(

Nun, es soll ja dem Vernehmen nach eine zweite Staffel geben... :mellow:
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Haywood Floyd
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Ist mir heute beim Umzug :o) eingefallen: ST-Dis fehlt die Seele und das Narrativ (früher hätte man 'Leitmotiv' gesagt...)!

Disclaimer: Alles was nun folgt ist ausschließlich meine ganz persönliche Auffassung und Wertung!

TOS, TNG und auch Voyager hatten eine Seele: bei TOS die verschworene Gemeinschaft um (und manchmal auch gegen) Kirk; bei TNG Jean-Luc Picards starker Charakter, seine moralisch untadelige Haltung und seine Interaktionen mit der Crew; bei Voyager 'Body&Soul', nämlich 7of9 und Janeway in ihrer absoluten Gegensätzlichkeit.

Die Narrative bei TOS und TNG waren natürlich 'to boldly go' - die friedfertige Erforschung des Alls; bei der Voyager war es der lange Weg nach Hause durch die halbe Galaxis - jeweils überzeugend erzählt und meistens konsequent durchgehalten.

Um ein serienfremdes Beispiel zu nennen: bei 'The Expanse'i ist das Narrativ die fortdauernde Spaltung der Menschheit in Belter, Earther und Duster vor dem gewaltigen Hintergrund einer numinosen Bedrohung aller durch das extraterrestrische Protomolekü und dessen unbekannte Schöpfer. Die Seele sind die liebevoll und mit großem Zeitaufwand behutsam aufgebauten Charaktere: die Crew der 'Rosinante' und andere, wie 'The Butcher of Anderson-Station' Johnson und die stellvertretenden UN-Unterstaatssekretärin Chrisjen Avasarala: alles glaubhafte, echte Menschen mit Stärken und Schwächen, hellen und dunklen Seiten, die überzeugend und nachvollziehbar erzählt werden und mit sich selbst und ihrem persönlichen Schicksal - und dem der Menschheit in toto - ringen.

Und bei ST-Dis: IMHO Fehlanzeige! Kein für mich erkennbares Narrativ: mal bedrohen die tierartig-guttural grunzend dargestellten Klingonen den Frieden, mal das nazihaft dargestellte Terran Empire; dann gibt's noch den Spore-Drive und interuniverselle Doppelgänger usw.: ein Overkill an Detailproblemen, aber kein erkennbares Leitmotiv. Außer dem allmächtigen Staarfleet-Kommando wird keinerlei zivile Regierung und kein Parlament der Menschheit als Souverän geschildert - zumindest trifft die Entscheidungen dieser Starfleet-Generalstab, der in seiner Machtfülle und Unverantwortlichkeit ggü. gewählten Volksvertretungen (unseligen Gedenkens...) an die 'Oberste Heeresleitung' des Deutschen Reichs im 1. Weltkrieg erinnert...

Und die Seele? Naja, mow schablonenhaft agierende, holzschnittartige Personae Dramatis, die versuchen, das ganze Spektrum der Klientel zu bedienen, jedoch keine nachvollziehbare, mit liebevollem Detail ausgearbeitete und erzählte psychologische Interaktionen - nur Beziehungs- und Aktionsmuster aus 'Psychologie und Gruppendynamik für Dummies'.*

Derhalb ist IMHO ST-Dis eine triviale, auf vordergründige Actioneffekte und Krawall gebürstete Military-Soap mit vereinzelten Pathos-Anfällen, die sich das zweifellos erfolgreiche ST-Franchise zu nUtzen macht, jedoch eigentlich keine ST-Geschichte erzählt, und allenfalls ab und zu - das sei konzediert - sogar großartige Momente generiert. Aber 4 oder 5 Minuten solcher Momente in 15 x 45+ = fast 700 MInuten sind halt weniger als 1% - zu wenig, um das Niveau zu retten...

So habe ich ST-Dis gesehen!

-----------------------

* Bloß nchts gegen '...für Dummies' Bücher: sie sind tlw. großartig geschrieben, um eine valide erste Annährung an - und tlw. sogar eine gewisse Vertiefung in - ein Thema zu ermöglichen!
Zuletzt geändert von Haywood Floyd am 12. Februar 2018, 20:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Haywood Floyd
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Doppelpost: sorry... :o(
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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Faktor10 » 12. Februar 2018, 21:29

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Faktor10
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Ich habe bisher von der ersten Staffel 7Teile gesehen.Ich bin kein Megafan von Star Trek. aber die Filme gefallen mir einfach eine nette Unterhaltung,mehr nicht
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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Clark Flipper
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Haywood Floyd hat geschrieben:Ist mir heute beim Umzug :o) eingefallen: ST-Dis fehlt die Seele und das Narrativ (früher hätte man 'Leitmotiv' gesagt...)!


Und wenn du es noch 100 Mal aufschreibst, es wird da durch nicht richtiger.

Dein Meinung darf du gerne behalten, aber STD spielt in einer Zeit, wo die Dinge die du in den alten Serie überzeichnest, sich erst durch die jetzt gezeigten Erfahrungen entwickeln.

Und wie gesagt, das mag dir Gefallen oder nicht, aber du wirst akzeptieren müssen, das es anderen Leuten gefällt.
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Matthias Rose
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Ich bin jetzt auch durch und mir hat die 1. Staffel sehr gut gefallen. Auch Toll fand ich das Treffen mit der Enterprise NCC-1701 und den Verweis auf Captain Pike, welcher ja später durch Kirk ersetzt wird. So schließt sich der Kreis.

In Staffel 2 wird uns wahrscheinlich das SoW erwarten, was einige Mitforisten ja bisher bemängelt hatten. Der Krieg gegen die Klingonen und das Rückbesinnen auf die Werte der Föderation sind alles anzeichen für eine friedliche Zukunft und die Rückkehr zur Erforschung unendlicher Weiten. Auch werden wir wohl auf einen jungen Spock dann bestimmt Treffen... zumindest Hoffe ich das.

Sehr schön fand ich die Abspannmusik, welche sehr an die 70er-Jahre Serie unter Shattner/Nimoy erinnerte. :wub: Alles in allem ein versöhnlicher Abschluss. Auch wenn am Ende ein wenig zuviel Pathos im Spiel war, aber wie gesagt, der Boden für die "friedliche Föderation" musste wieder bereitet werden.

Edith sagt: Ach ja.. auch meine Frau.. eigentlich absoluter ST-Verweigerer uns SF-Skeptiker hat die 1. Staffel und die Charakterentwicklung sehr gefallen. Die zweite Staffel wird sie wohl tatsächlich ganz mit ansehen. :wub: :lol:
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Elena-Gucky
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Ist sie infiziert worden? :lol:

Ich habe in den letzten Jahren ein paar solcher schlimmen Taten vollbracht und ST-Fans akquiriert :unschuldig:
"Kinder und Mausbiber dürfen teleportieren"

"Wenn Sie nicht wissen, wie sie Gucky danken wollen, dann schicken Sie ihm einfach bei Gelegenheit eine große Mohrrübe. Das freut ihn mehr als alles andere."

EA = 2899, Aufholjagd = 999
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Clark Flipper
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Matthias Rose
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Elena-Gucky hat geschrieben:Ist sie infiziert worden? :lol:


Ja! Durch ST-Dis auf jedenfall!
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Matthias Rose
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Ein schöner Beitrag dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist.
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Haywood Floyd
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Arthur Dent
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Haywood Floyd hat geschrieben:Doch! Dieses vielleicht: https://www.heise.de/tp/features/Die-Gl ... 52242.html

Ich teile nicht unbedingt alles, was in diesem Vergleich steht. In den ersten 8-9 Folgen hat mir Star Trek Discovery gut gefallen. Mit Eintritt in das Spiegeluniversum, einem Plot, dem ich nicht so viel abgewinnen kann, hat die Serie Potential verschenkt. Insofern stimmt es nur zum Teil, wenn der Autor Star Trek im Vergleich zu Expanse das Fehlen eines kritischen Potenzials attestiert.

Immerhin habe ich aus dem Artikel gelernt, dass der Duden die Schreibweise Potenzial empfiehlt. Ich schreibe immer Potential. Egal, es ist verschenkt. :D
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Clark Flipper
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Haywood Floyd hat geschrieben:Doch! Dieses vielleicht: https://www.heise.de/tp/features/Die-Gl ... 52242.html
Und wieder jemand der eine komplette Staffel mit einer damals noch nicht mal halben Vergleicht.

Aber ich sage es mal so, welche Krimiserie die beste ist, bleibt eine persönliche Entscheidung. Warum soll es bei einer SF-Serie anders sein?

Man sieht daran nur, das selbst bei Heise die Geschmäcker verschiedenen sind.
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Frank Chmorl Pamo
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Matthias Rose hat geschrieben:


Ein schöner Beitrag dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist.


Doch, nämlich dass es auch andere Rezensionen gibt:
https://www.golem.de/news/star-trek-dis ... 32742.html
https://www.engadget.com/2018/02/13/sta ... editorial/
Ich will Metagrav, Gravitraf und Syntroniken zurück - weg mit der Hyperimpedanz!
Korravir? In der Serie wurde schon soviel umgeworfen, da kriegt man auch das in den Griff.
Vermeintliche Probleme des Storytellings liegen an der Story, wie man sie anlegt, und nicht an der Technologie.
Früher reisten ja auch keine terranischen Dimetrans- und Sextadimflotten durchs Perryversum - auch nicht zum Nachtisch nach Andromeda.
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Haywood Floyd
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Arthur Dent hat geschrieben:
Immerhin habe ich aus dem Artikel gelernt, dass der Duden die Schreibweise Potenzial empfiehlt. Ich schreibe immer Potential.

Potenzial: einer der fragwürdigen Triumphe der sog. bundesdeutschen Rechtschreib'reform' - genau wie die Kids, die 'Schreiben nach Hören' lernen müssen, um dann später wahrscheinlich ihr Leben als Legastheniker verbringen zu dürfen... :devil:

["Kävin isch libe disch - daine Schantall" - "Isch läse Päry Rodahn aper di schraibe ales soh kohmisch"] :lol:

[i]HERR lass Hirn vom Himmel fallen...
:unschuldig:

Der erste Schritt zum klingonischen Grunzen? :help:
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Clark Flipper
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Und das ist im ST-Universum anders?
Oder was ist das Thema?

Deine Meinung zur Rechtschreibreform steht hier nicht zur Diskussion.

Egal wie die aussieht.
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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Tennessee » 14. Februar 2018, 20:18

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Tennessee
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Wohnort: vlakbij
Salut,

mir hat Discovery gut gefallen. Es war moderner erzählt und inszeniert als die ST-Serien zuvor, tolle Charaktere mit Ecken, Kanten und Tiefen und eine schauspielerische Leistung, gut, Patrick Steward bleibt in seiner Differenziertheit und Fragilität unübertroffen, die mir (sowohl im OT als auch in der Synchro) ziemlich gut gefallen hat.

Mir bleibt aber doch der Eindruck, dass Discovery letztendlich sehr geteilt erzählt ist, und Infos über die kommenden und gehenden Showrunner und Schreiber, die auf wiki erzählt werden bestätigen mich in diesem Eindruck. Zu Beginn der Staffel wurden Probleme, Verwicklungen oder Beziehungen aufgebaut, die gerade nach der Winterpause wie mit hektischen Schweißtropfen weggeschrieben wirkten. Wo zuvor Tiefe herrschte wurde Verwirrung geschaffen, wo zuvor der Wertediskurs thematisiert wurde, ergab sich eine eindimensionale Leitkultur. Tatsächlich befürchte ich eine Angst vor der eigenen Courage, Star Trek auch mal anders anzupacken, den konservativen Serienbereich zu verlassen. Discovery hatte - das war der schöne Aspekt für mich - viele spannende Wendungen und Überraschungen, aber - und das war der miese Aspekt für mich - ergaben sie kein stimmiges Gesamtbild.
Kurzum: Gut gemacht, aber besser geht anders.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Clark Flipper
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Tennessee hat geschrieben:Salut, ...
... Kurzum: Gut gemacht, aber besser geht anders.

lg
Ten.


Salut Ten.

das die erste Staffel einer ST Serie so
beschrieben wird, hat ja Tradition. :D
Von daher ist alles gut, zumal Luft nach oben bleibt.

Am Ende habe ich Lust verspürt mich darauf einzulassen denn es war Star Trek. ;-)

Ich bin da ein schlichtes Gemüt, mir reicht das für den Anfang. Und ich kann meine Liebe zu TV Serien teilen, da bin ich eine AND-Verknüpfung. :D
Zuletzt geändert von Clark Flipper am 14. Februar 2018, 20:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Arthur Dent
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Tennessee hat geschrieben:...
Mir bleibt aber doch der Eindruck, dass Discovery letztendlich sehr geteilt erzählt ist, und Infos über die kommenden und gehenden Showrunner und Schreiber, die auf wiki erzählt werden bestätigen mich in diesem Eindruck. Zu Beginn der Staffel wurden Probleme, Verwicklungen oder Beziehungen aufgebaut, die gerade nach der Winterpause wie mit hektischen Schweißtropfen weggeschrieben wirkten. Wo zuvor Tiefe herrschte wurde Verwirrung geschaffen, wo zuvor der Wertediskurs thematisiert wurde, ergab sich eine eindimensionale Leitkultur. Tatsächlich befürchte ich eine Angst vor der eigenen Courage, Star Trek auch mal anders anzupacken, den konservativen Serienbereich zu verlassen. Discovery hatte - das war der schöne Aspekt für mich - viele spannende Wendungen und Überraschungen, aber - und das war der miese Aspekt für mich - ergaben sie kein stimmiges Gesamtbild.
Kurzum: Gut gemacht, aber besser geht anders...

Eine gute Analyse, die ich teile. :st:
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Haywood Floyd
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