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Klaus N. Frick
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Der PERRY RHODAN NEO-Autor Oliver Plaschka schreibt ja auch und vor allem Fantasy. Bei Klett Cotta erschien sein großer Fantasy-Roman »Das Licht hinter den Wolken«.

Weitere Informationen zum Buch:
http://www.perry-rhodan.net/newsreader/ ... roman.html

Re: Oliver Plaschka und seine Fantasy

Beitragvon Klaus N. Frick » 20. Oktober 2015, 15:21

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Klaus N. Frick
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Von unserem PERRY RHODAN NEO-Autor Oliver Plaschka gibt es einen Band mit phantastischen Kurzgeschichten ...

http://www.perry-rhodan.net/newsreader/ ... -band.html
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Klaus N. Frick
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Lesenswertes Interview mit Oliver Plaschka: Der Autor, der unter anderem für PERRY RHODAN NEO schreibt, wird hier zwar als »Fantasyautor« bezeichnet, sagt aber unter der Überschrift »Schwer bewaffnete Inseln mit Untiefen dazwischen« viele kluge Dinge über den Literaturmarkt und die Phantastik.

http://diekolumnisten.de/2017/01/08/sch ... azwischen/

Re: Oliver Plaschka und seine Fantasy

Beitragvon idaho » 2. Oktober 2017, 12:01

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idaho
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Wenn er nicht selber schreibt, übersetzt Oliver Plaschka auch. In diesem Fall Ray Bradbury: S is for Space - Meisterhafte Geschichten. Das ist eine vom Autor selbst zusammengestellte Storysammlung, die ursprünglich 1966 erschien und Geschichten von 1945 bis 1955 sowie eine aus dem Jahr 1962 enthält. Viele der 16 Texte sind seitdem ins Deutsche übersetzt worden, aber nicht alle und auch nicht in dieser Zusammenstellung. Im Klappentext wird niemand geringerer als Barack Obama zitiert, der zu Protokoll gibt: "Ray Bradburys Begabung fürs Geschichtenerzählen hat unsere Welt erweitert."

Man mag von Klappentexten halten, was man will, aber es ist wohl unbestritten, dass Ray Bradbury zu den einflussreichsten und besten Erzählern der Science Fiction bzw. der Literatur an sich zählt. Um so schöner, dass Knaur eine Neuübersetzung seiner Geschichten in Auftrag gegeben hat. Dabei zeigt sich, dass die Themen, über die Bradbury schrieb, nach wie vor aktuell sind und die Geschichten nicht veraltet daherkommen, was ja weiß Gott nicht für jeden SF-Text gilt, der 50 oder 60 Jahre auf dem Buckel hat. Nein, die Geschichten lassen sich nach wie vor mit Vergnügen lesen, was ja auch für die Qualität der Übersetzung von Oliver Plaschka spricht. Und auch das eher minimalistische Titelbild, dass den Leser zum Glück mit dem üblichen Standardraumschiff und -planeten verschont (und auch den Begriff Science Fiction vermeidet :unschuldig: ) , passt zu dieser schicken Neuausgabe.
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Klaus N. Frick
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idaho hat geschrieben:Wenn er nicht selber schreibt, übersetzt Oliver Plaschka auch. In diesem Fall Ray Bradbury: S is for Space - Meisterhafte Geschichten.


Danke für diesen Hinweis – dann muss ich ihn nicht bringen. Ernsthaft: Auf die Lektüre dieses Buches freue ich mich schon!
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Klaus N. Frick
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Bekanntlich ist Oliver Plaschka nicht nur Übersetzer, sondern auch Schriftsteller. Sein preisgekrönter phantastischer Roman »Fairwater« kam nun im Taschenbuch neu heraus. Dazu gab's schon mal eine Meldung auf unserer Internet-Seite. Lesen und rezensieren will ich das Werk dann auch noch.

Zur Meldung:
https://perry-rhodan.net/aktuelles/news ... cher-roman

Re: Oliver Plaschka und seine Fantasy

Beitragvon idaho » 9. Juli 2018, 20:05

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idaho
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Und wieder Oliver Plaschka als Übersetzer. Im Februar erschien Peter S. Beagle: In Kalabrien beim Hobbit und HdR-Hausverlag Klett-Cotta. Wem der Name des Autors nichts sagt, dem gibt das Titelbild einen Hinweis: Peter S. Beagle schrieb den Weltbestseller "Das letzte Einhorn", wobei manche wahrscheinlich gar nicht wissen, dass der Zeichentrickfilm mit seinem eindringlichen Titelsong auf einer Buchvorlage basiert.

In Kalabrien ist ein schmales Büchlein etwa von der Länge, wie sie früher die Planetenromane hatten. Beagle erzählt die Geschichte eines knurrigen alten Kerls, der allein, nur mit einer kleinen Menagerie, einen kleinen Hof auf einem Berg in Kalabrien bewohnt. Einzig der Postbote kommt alle paar Tage mal vorbei, egal ob er Briefe hat oder nicht und klönt ein wenig mit ihm. Eines Tages taucht ein magisches Geschöpf in seinem Garten auf und sein Leben wird auf den Kopf gestellt ...

Beagle ist hier eine zauberhafte Geschichte gelungen, die sich für mich ein wenig nach "Der kleine Prinz" anfühlt. Es ist eine sehr ruhige Geschichte für alle, die sich die Fähigkeit zu Träumen bewahrt haben. Lohnt sich.

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Klaus N. Frick
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idaho hat geschrieben:Beagle ist hier eine zauberhafte Geschichte gelungen, die sich für mich ein wenig nach "Der kleine Prinz" anfühlt. Es ist eine sehr ruhige Geschichte für alle, die sich die Fähigkeit zu Träumen bewahrt haben. Lohnt sich.


Ich habe das Buch mittlerweile auch gekauft und gelesen; das werde ich auch noch rezensieren. Deiner Einschätzung stimme ich zu!

Re: Oliver Plaschka und seine Fantasy

Beitragvon TCai » 10. August 2018, 10:39

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Oliver Plaschka schreibt nicht nur Fantasy.

Ich habe seinen ersten historischen Roman »Marco Polo – Bis ans Ende der Welt« gelesen und bin sehr beeindruckt, wie akribisch der Autor recherchiert und wie spannend er Wahrheit und Fiktion in seinem Roman zusammengefügt hat.
Das Buch ist für Freunde des historischen Romans unbedingt zu empfehlen.

Ich besprach den Roman ausführlich in meinem Blog:
https://www.christina-hacker.de/2018/08/im-reiche-des-kublai/
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

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