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Re: The Orville

Beitragvon GruftiHH » 7. März 2018, 22:38

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GruftiHH
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Ich werde mir die Serie nicht weiter anschauen. Die Folge gestern hat mir überhaupt nicht gefallen. Genderstudy im Weltraum. Und das Tribunal... omg.

Sorry. Ich bin da komplett raus.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: The Orville

Beitragvon Raktajino » 8. März 2018, 10:00

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Really? Awful! :o

Was mich am meisten bei den ersten Folgen gestört hat, waren die fortwährenden Werbeunterbrechungen bei der Ausstrahlung. Die haben regelrecht ein Reinkommen verhindert und den Spaß zerstückelt. Das Anschauen als Stream auf Probsieben ist wirklich entspannend und unterhaltsam.

Ist auf Tele5 schon nervig :o) Aber da weiß man, was gesprochen wird, was kommen wird und man kann immer kurz mal andersweitig sich beschäftigen.
:P

Re: The Orville

Beitragvon GruftiHH » 8. März 2018, 11:59

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Schaut mal - The Orville verliert Zuschauer:

https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/6589 ... zuschauer/

Zur dritten Folge:

Spoiler:
Das ausgebrütete Ei des 2. Offiziers Bortus und seines Lebensgefährten Klyden ist ein Mädchen. Doch weil die Gesellschaft der Moclaner nur aus Männern besteht, ist es bei ihnen üblich, alle neugeborenen Mädchen zu Jungen umzuoperieren.


Was mich stört: Jeder mischt sich ein. Jeder will, dass das Mädchen nicht operiert wird. Es geht also nicht um die "Kultur" der Moglaner sondern nur um den Willen der anderen. Und das Tribunal... OMG. Da werden dann die starken Frauen gezeigt und die dummen Männer vorgeführt, nur um zu beweisen, dass Frauen Gleichberechtigt sein sollen.

Wenn es eine Parodie sein soll, dann ist mir die Komik aber entgangen.

Achso. Wenn man eine tolle Geschichte über Aliens mit nur einem Geschlecht lesen will dann kommt man an dem Roman "Winterplanet / Die Linke Hand der Dunkelheit" von Ursula Kroeber Le Guin nicht vorbei. 100000-mal besser als diese Folge.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: The Orville

Beitragvon Truktan » 8. März 2018, 12:41

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Ja, Folge 3 hat mich auch grösstenteils enttäuscht :-(

Eigentlich ein interessantes Grundthema - der Zusammenprall verschiedener ethischer Ansichten zweier verschiedener Rassen; da hätte man mehr draus machen können. Aber die Verhandlungsführung der "Orvillianer" vor dem Tribunal war nun wirklich dümmlich (und hat den Vorsitzenden auch sichtlich unbeeindruckt gelassen). Dann wurde noch schnell eine "Vorzeigefrau" hervorgezaubert, die zwar etwas Eindruck hinterliess aber letztlich die Ansichten des Tribunals doch nicht umkehren konnte .....

Na, mal seh'n, was Folge 4 so bringt - kann ja eigentlich nur besser werden :-)

Re: The Orville

Beitragvon Haywood Floyd » 8. März 2018, 15:28

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Haywood Floyd
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Habe wider besseres Wissen noch weiter geschaut (englischsprachges Original), aber jetzt, nach 3 Folgen, die zunehmend schlechter wurden, bin ich endgültig raus - das wird nix mehr

Der Quote nach scheint's ja net nur mir so zu gehen...
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Re: The Orville

Beitragvon Matthias Rose » 8. März 2018, 18:35

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Matthias Rose
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Ich sehe es sogar ganz anders, was mich doch jetzt überrascht. Für mich war Folge 3 "Planet der Männer" die TNG-Folge schlechthin. Es hat mir der Klamauk und die Komik gefehlt, dafür umso mehr TNG als Inhalt gehabt. Für mich die Trekkigste-Folge bisher, fühlte mich sofort an das Q-Tribunal erinnert aus TNG Folge1 "Q- Der Mächtige".

Natürlich war die Auflösung hervorsehbar, auch wenn ich wirklich dachte... [url]dass das Baby nicht umoperiert wird und die weibliche Moclanerin,
auf die USS Orville überwechselt, sozusagen als Vormund oder Nanny der Kleinen.[/url]

Ich werde mir noch ein paar Folgen anschauen, bin aber dennoch positiv überrascht.
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Re: The Orville

Beitragvon Raktajino » 8. März 2018, 20:26

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Da gehe mit dir ziemlich konform. Kann man den "Kampf um das klingonische Reich" noch toppen und noch enterprisiger machen?! Es hätte nicht viel gefehlt und es wäre passiert.
Ansonsten sehr schön. Keine Peinlichkeit der moclanischen Gesellschaft wurde ausgelassen. Allerdings ohne Gehässigkeit gegen diese.
:D

Re: The Orville

Beitragvon Arthur Dent » 8. März 2018, 20:43

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Arthur Dent
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Ich schwanke noch. Eine Parodie darf, nein muss auch ein ernsthaftes Thema durch den Kakao ziehen dürfen. Doch leider haben sie sich erneut nicht richtig getraut. Alles viel zu harmlos. Ich vermisse Schärfe in der Parodie. Sie tut nicht weh.
Und erneut gibt es einzelne Szenen, die fast vollständig auf Spott verzichten und dadurch deplatziert wirken. Beispielsweise das erste Gespräch zwischen Ed Mercer und Bortus, als dieser den Wunsch der glücklichen Eltern vorträgt. Aber vielleicht ist es auch nur umgekehrt und die parodistischen Einlagen wirken fehl am Platz? Ich weiß nicht.
Die Tanzeinlage im Holodeck fand ich witzig. Da wird Star Trek richtig durch den Kakao gezogen. Oder der Typ mit dem "Have a slimy day"-Shirt. Und auch den Mattenwilly fand ich gut. Das ist Family-Guy-mäßig.

Re: The Orville

Beitragvon Raktajino » 8. März 2018, 21:57

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Also: Ist das Enterprise-Universum ausverzählt und nur noch erträglich mit Parodie?! Oder
Gibt es keine kleinen Geschichten mehr?
Die kein Star Trek sind?
Solange die Folgen noch unterhalten, muss man keine Fragen stellen und beantworten.
Mein Gott, ich hab Ewigkeiten gebraucht, bis ich aufs Holodeck kam. Hätte nachträglich auch ne Zeitanomalie sein können. Da darf man gespannt sein, wann und wie die kommt.
:devil:

Re: The Orville

Beitragvon Lord Valium » 13. März 2018, 22:32

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Die heutige Folge scheint nicht schlecht zu sein....
Ich bin nicht wie die Anderen...
Ich bin schlimmer...!!!

Re: The Orville

Beitragvon Raktajino » 13. März 2018, 23:13

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Boa. Ich bin noch ganz weg. Die war ein Hammer. :st:
Mit dem Schiebedach ganz elegant das Problem gelöst. Und das noch nicht einmal ironisch, sondern die Bewohnern mit den Fakten konfrontiert und aus dem Wahn geholt.
So macht Orville Spaß und so täte auch das Enterprise-Universum Spaß machen.
Klasse. :st:

Re: The Orville

Beitragvon Raktajino » 14. März 2018, 13:23

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Und das Eindringen in den Palast der Theokraten. Da kannste nur mit der Zunge schnalzen. Das war Kirk pur, auch wenn es 1 Bild, ein Flur, eine Nische hätte mehr sein dürfen. :st:

Re: The Orville

Beitragvon Raktajino » 14. März 2018, 13:27

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Mal ne ganz andere Frage. Bislang habe ich den Zusatz - Created by Gene Roddenberry - noch nicht gesehen. Hab ichs übersehen? Wäre das die Erklärung, warum bislang aufs Beamen verzichtet wurde; verzichtet werden musste? Von der Zeitlinie her spielt es nach TNG, Voyager in 24xx.
Weiß jemand was dazu?

Re: The Orville

Beitragvon Clark Flipper » 14. März 2018, 13:36

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Weil es nix mit Roddenberry zu tun hat.
Die Idee ist von Seth MacFarlane der auch dem Kapitän spielt.
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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Re: The Orville

Beitragvon Clark Flipper » 14. März 2018, 13:42

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Grundsätzlich finde ich The Orville nett, kann man sich ansehen.

Allerdings würde ich mir wünschen das Seth sich mal entscheidet ob man die Serie jetzt "ernst" nehmen soll oder ob es sich dabei um einen Family Guy in Space handeln soll.

Ich finde es würde das drauf einlassen vereinfachen.
Die Ultimativen Antworten des SF:
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Re: The Orville

Beitragvon Haywood Floyd » 14. März 2018, 17:12

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Ich schau's ja seit der 3. Folge nicht mehr an, weil ich den Eindruck gweonen habe, dass die Showrunner sich nicht entscheiden können, ob sie nun eine Comedy, eine Satire, eine Soap Opera oder eine SF-Serie machen wollen. Das mäanderte 3 Folgen lang ständig so heftig zwischen diesen 4 Polen hin und her, dass es mir den Spaß vermiest hat...
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Re: The Orville

Beitragvon Raktajino » 14. März 2018, 20:31

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Nicht nachmachen, Kinder. Haywood liest schließlich auch kein Perry Rhodan mehr. :o)

Re: The Orville

Beitragvon GruftiHH » 15. März 2018, 17:32

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Raktajino hat geschrieben:Nicht nachmachen, Kinder. Haywood liest schließlich auch kein Perry Rhodan mehr. :o)


Ich schaue die Serie aus den gleichen Gründen nicht mehr..... lese aber noch Perry.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: The Orville

Beitragvon Arthur Dent » 15. März 2018, 20:33

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Die letzte Folge war eine gute Star Trek-Folge. Besser hätten es Kirk (inkl. Nachfolger) und Co auch nicht hinbekommen. Nur heißt die Serie The Orville. Und dazu war es zu wenig Parodie. Eigentlich war die Folge nahezu durchgehend zu ernsthaft. Die Aufzugsszene, der Gallartartige in der Krankenstation (übrigens klasse Synchronstimme) und die Folterszene, als Eds Ex alle nass macht, sind ein bisschen zu wenig.

Re: The Orville

Beitragvon Matthias Rose » 17. März 2018, 16:06

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Ich finde es ganz gut, dass es kein Family Guy im Weltraum geworden ist, wobei ich die "BlueMoon" SW-Verarsche damals ganz amüsant fand. :D
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Re: The Orville

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 19. März 2018, 16:08

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Die Synchronsprecher passen garnicht: Intonation, Färbung der Stimme. Vieles kommt mir da wie vom Blatt heruntergelesen vor.
Deswegen liebe ich die Originalfassungen, nichtnur bei Orville.

Re: The Orville

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 20. März 2018, 10:56

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Heute ist wieder Orville-Abend B)
Folge 5 mit einem Weltstar-Gastauftritt. :juhu: :wub:
Das ist die erste Folge, die ich nochnicht im Voraus gesehen habe.

Re: The Orville

Beitragvon TCai » 20. März 2018, 20:52

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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Folge 5 mit einem Weltstar-Gastauftritt.

Ist Liam Neeson aus Folge 4 kein Weltstar? ;)
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
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Re: The Orville

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 20. März 2018, 23:58

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TCai hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Folge 5 mit einem Weltstar-Gastauftritt.

Ist Liam Neeson aus Folge 4 kein Weltstar? ;)


Ja, klar, schon. Aber in #5 ... nunja ... wie soll ichs sagen ... für Neeson hätte ich nie :wub: ;)

Re: The Orville

Beitragvon TCai » 21. März 2018, 08:55

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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Ja, klar, schon. Aber in #5 ... nunja ... wie soll ichs sagen ... für Neeson hätte ich nie :wub: ;)

Verstehe! :D
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