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Re: TERRA SF

Beitragvon Schnurzel » 26. März 2015, 18:55

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Schnurzel
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Ich habe den Film zum ersten Mal im TV gesehen, ARD oder ZDF, irgendwann in den 70ern, ich war noch Teenager, er wurde ziemlich spät in der Nacht gesendet. Meine Mutter hat mir Taschengeldentzug angedroht, wenn ich so spät noch schaue und sie wecke, deshalb bin ich eine Etage tiefer zu Oma :P Die hat mitgeguckt, besser gesagt, sie hat in ihrem Sessel wie immer leise geschnarcht.
Damals war ich wesentlich begeisterungsfähiger als heute, aber sonderlich gefallen hat er mir trotzdem nicht. Heute würde ich wahrscheinlich den Fernseher aus dem Fenster schmeißen, wenn ich mir die Nacht um die Ohren schlagen müsste. Legende hin, Legende her, dadurch wird der Film auch nicht besser. Der einzige Lichtblick war, wie Haywood und andere schon schrieben, Thora.
Kam nicht umsonst vor 1, 2 Jahren bei Tele 5 in der Reihe "Schlechteste Filme aller Zeiten". Aus nostalgischen Gründen habe ich den Film aufgezeichnet und eine DVD gebrannt, die ich aber wahrscheinlich nie mehr angucken werde.

Re: TERRA SF

Beitragvon Heiko Langhans » 27. März 2015, 09:50

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Heiko Langhans
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
a3kHH hat geschrieben:Auch heute nur kurz : In meinem Blog sind wir in der Zeit des PR-Films angekommen. Ab gestern sind dort die Originalberichte von KHS überr die Dreharbeiten online. Sehr ... marketingmäßig. Aber trotzdem viel Spaß beim Lesen.



Was ja meine These stützt, dass der Film »damals« sehr gut angekommen ist. Die Scheerschen Aussagen, wie schlimm er das alles fand, stammen ja alle aus den 80er-Jahren ...


Das stimmt so natürlich nicht, lieber Klaus. B-)

Darf ich Dich auf die Seiten 124 ff. der KHS-Biographie hinweisen, in der Scheer sich sehr wohl kritisch über die Filmproduktion auslässt? Kein Wunder, dass der im September 1966 verfasste, 17-seitige Bericht "Silentium - motore - actione" die LK-Seiten nicht erreicht hat.

Re: TERRA SF

Beitragvon dandelion » 27. März 2015, 20:51

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dandelion
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Im dritten Teil seiner Filmberichterstattung auf der TERRA-LKS lobte K.H. Scheer das bei den Dreharbeiten für die GOOD Hope verwendete Modell über den grünen Klee. Zitat: "Es sah wesentlich utopischer aus, als die nüchternen Schiffskonstruktionen in den Perry-Rhodan-Romanen." Da musste er wohl kräftig über seinen Schatten springen um diese webekräftige Aussage tätigen zu können.

Irgendwo habe ich mal einen anderen Ausspruch von ihm gelesen: "Geschlagen wankte ich von dannen.."

Re: TERRA SF

Beitragvon a3kHH » 27. März 2015, 23:21

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a3kHH
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Das soll er aber laut KNF erst viel später gesagt haben.
Ich warte mal auf die Reaktionen zur Premiere.

Re: TERRA SF

Beitragvon Retrogame-Fan1 » 28. März 2015, 11:47

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Retrogame-Fan1
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Sag mal, die Scans in deinem Blog, der Text ist für mich unlesbar klein, es ist alles so verpixelt. Gibts da ne Möglichkeit fürs vergrößern die ich verpennt habe, oder ist der Scan schon so klein? Ich hab 1 1/2 Seiten gelesen, dann wurde mir das zu anstrengend.

@Schnurzel:
Die DVDs geben in ein paar Jahren sowieso die Daten auf, die drauf sind, also keine Sorge: Den musst du nimmer anschauen :D
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Re: TERRA SF

Beitragvon Haywood Floyd » 28. März 2015, 17:30

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Haywood Floyd
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Wenn man diesen geradezu schwärmerisch-verzückten Bericht Scheers in den alten TERRA-Heften liest (und ich tue dies heute zum ersten Mal!) und mit dem sehr viel später vom selben Scheer verfassten (mir schon lange bekannten), absolut ätzend-vernichtenden Bericht über genau den selben Besuch in Rom und die selbe Besichtigung des Studios vergleicht, muss man sich schon fragen, wo er nun eigentlich die Wahrheit geschrieben hat und wo nicht...

Verschiedener kann das ja nicht ausfallen: hier fast schon kindliche, kritiklose Begeisterung, dort vernichtende und ätzende Ablehnung.

Und dazwischen liegen vielleicht 15 (?) Jahre... - das ist schon absolut krass!!! :o

Ich bekomme da nachträglich und posthum schon so meine Zweifel, was man Scheer nun eigentlich überhaupt glauben darf und was nicht...
Do not go gentle into that good night,
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Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.
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Re: TERRA SF

Beitragvon Klaus N. Frick » 28. März 2015, 17:32

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Klaus N. Frick
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Haywood Floyd hat geschrieben:Wenn man diesen geradezu schwärmerisch-verzückten Bericht Scheers in den alten TERRA-Heften liest (und ich tue dies heute zum ersten Mal!) und mit dem sehr viel später vom selben Scheer verfassten (mir schon lange bekannten), absolut ätzend-vernichtenden Bericht über genau den selben Besuch in Rom und die selbe Besichtigung des Studios vergleicht, muss man sich schon fragen, wo er nun eigentlich die Wahrheit geschrieben hat und wo nicht...

Verschiedener kann das ja nicht ausfallen: hier fast schon kindliche, kritiklose Begeisterung, dort vernichtende und ätzende Ablehnung.

Und dazwischen liegen vielleicht 15 (?) Jahre... - das ist schon absolut krass!!! :o

Ich bekomme da nachträglich und posthum schon so meine Zweifel, was man Scheer nun eigentlich überhaupt glauben darf und was nicht...


Ich werfe vorsichtig das Stichwort »soziale Erwartung« in den Raum; das beeinflusst ja immer das eigene Urteil ..

Re: TERRA SF

Beitragvon a3kHH » 28. März 2015, 20:42

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a3kHH
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@Retro : Nutze die Zoom-Funktion Deines Browsers. Bei mir sieht das ganz ordentlich und lesbar aus.
Scans sind 96dpx, müsste doch reichen ?

Re: TERRA SF

Beitragvon Retrogame-Fan1 » 29. März 2015, 00:01

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Bei mir sieht das sehr verpixelt aus und bringt leider wenig. 96 sind schon sehr wenig, wenn ich Scan dann mit 300 dpi. Ich denk aber 200 oder 150 reichen bereits. Und soviel größer wird die Datei dann auch nicht unbedingt, wenn man dann noch S/W-Scant.
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Re: TERRA SF

Beitragvon a3kHH » 29. März 2015, 11:01

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96 dpx reicht eigentlich für den Bildschirm vollkommen aus.
Haben andere Foristen hier denn ähnliche Wünsche ?

Re: TERRA SF

Beitragvon Mi.Go » 29. März 2015, 11:35

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Mi.Go
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Es sieht verpixelt aus, ist aber lesbar. :D
Die Verpixelung bringt erst das richtige Nostalgiegefühl (wie bei uralten Heften) ;)
Todeskandidat: "Ich glaube nicht an die abschreckende Wirkung der Todesstrafe"
Henker: "Ich hab hier noch keinen zweimal gesehen"

Re: TERRA SF

Beitragvon Haywood Floyd » 29. März 2015, 14:47

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a3kHH hat geschrieben:96 dpx reicht eigentlich für den Bildschirm vollkommen aus.
Haben andere Foristen hier denn ähnliche Wünsche ?

Geht schon gerade noch so - nicht mühelos lesbar, aber gerade noch so ohne größere Mühe lesbar. B-)

Und es erzeugt das richtige Nostalgie-Feeling´- man riecht förmlich das alte, trockene Papier (ich LIEBE diesen Geruch!!!) :)

Und überhaupt haben wir Dir für Deine Mühe zu danken und wollen einem geschenkten Gaul nicht allzutief ins Maul schauen... :st:
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Re: TERRA SF

Beitragvon Slartibartfast » 29. März 2015, 19:30

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Slartibartfast
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a3kHH hat geschrieben:96 dpx reicht eigentlich für den Bildschirm vollkommen aus.
Haben andere Foristen hier denn ähnliche Wünsche ?

Zunächst einmal danke für Dein Engagement in Sachen "Vintage-Scifi" und das Online-Stellen! :st:


Ich muss gestehen, dass auch ich mit meinen Endvierziger-Augen Probleme beim Entziffern der kleinen Schrift habe.

Mit welchem Kompressionsfaktor speicherst Du die Scans im JPG-Dateiformat ab?

Je höher die Kompression gewählt ist, deso mehr JPG-Artefakte entstehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Kompressionsartefakt

Ein Beispiel aus Deinem Blog, wie ich es mit meinem alten Browser abrufen kann: https://farm8.staticflickr.com/7330/162 ... 8db2_o.jpg
(ich weiß nicht ob es noch eine größere Version gibt, bei Flickr will mein Firefox manchmal nicht richtig mitspielen :o()

daraus ein Ausschnitt in Originalgröße wie ich es an meinem Monitor sehe:
Bild

dreifach vergrößert (bilinear), mit den Artefakten rund um die Buchstaben deutlicher
Bild

(die zwei Ausschnitte habe ich in verlustfreiem PNG-Format abgespeichert, damit sich nichts verändert. Für Scans ganzer Heftromanseiten aus Recycling-Papier ist PNG jedoch "zu gut", quasi wie ein Ferrarimotor in einer Isetta. Außerdem würde PNG unnötig mächtig große Dateien produzieren. JPG passt bei den Scans.)

Ich würde vorschlagen, dass Du beim Abspeichern der Bilder für das Blog versuchsweise den Kompressionsfaktor nicht höher als "10" setzt und schaust ob es optisch besser wirkt.

Und keinesfalls darf man JPG von einem JPG von einem JPG von einem JPG usw. speichern! Denn jedesmal wird die Qualität schlechter und die Artefakte nehmen zu.
Das ist, als würde man eine Cassetten-Aufnahme von einer Musikcassette ziehen, die von einer Cassette gezogen wurde, die von einer Cassette gezogen wurde.

Für die Arbeit am Rechner den Originalscan immer in der bestmöglichen Qualität speichern, also im Photoshop-eigenen PS-Format mit allen Schikanen, oder in PSP für Paint Shop Pro.

Erst zum Schluss als allerletzten Schritt einmalig eine Kopie des Bildes in JPG für die Web-Präsentation erstellen.


zum Vergleich etwas aus meiner Hand, Fotos mit der Digitalkamera vom aktuellen Heftdruck
viewtopic.php?p=368139#p368139
viewtopic.php?p=367136#p367136
viewtopic.php?p=348426#p348426

Ein bisschen im Histogramm am Weißpunkt gedreht, in s/w umgewandelt, manchmal Papierflächen mit dem Zauberstab-Werkzeug freigestellt und ganz weiß eingefärbt, Auflösung 72 dpi. An meinem alten CRT-Röhrenmonitor komme ich ganz gut damit klar.

Ausschnitte, Originalgröße und 300 % bilinear
Bild

Bild


Wenn Du den Sepia-Ton des gealterten Papiers bewusst erhalten möchtest, darf man die Grafiken natürlich nicht in ein Graustufenbild wandeln und mit dem Füllwerkzeug arbeiten.


- edit -
Es könnte natürlich sein, dass die Vintage-Scans auf den modernen riesigen 23 und 27-Zoll Flachbildschirmen mit Full-HD oder 2500 Pixel Auflösung viel besser rüberkommen als auf meinem ollen CRT. :o(
Zuletzt geändert von Slartibartfast am 29. März 2015, 19:50, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: ergänzt

Re: TERRA SF

Beitragvon a3kHH » 29. März 2015, 20:50

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a3kHH
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Danke für die Tips.
Ich hab' zwar auch Augenprobleme, kann meine Scans aber mühelos lesen. Aber beim nächsten Schub (etwa ab #527) nehme ich mal 'ne höhere Auflösung.

Re: TERRA SF

Beitragvon Slartibartfast » 29. März 2015, 22:45

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Slartibartfast
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Jep, und es ist ja insgesamt keine dramatische Sache.


Vielleicht noch kurz zum Vergleich,

Bild

misst bei mir am Monitor genau 76 x 51 mm, ich habe gerade das Lineal ans Glas gehalten.

Wenn die Grafik auf den modernen üppigen Schirmen z.B. 20 x 15 cm groß erscheint, hat sich das Problem sowieso von selbst erledigt!

(ich bin bekanntlich der letzte User in der Galaxis, der noch einen CRT-Monitor hat :D)

Re: TERRA SF

Beitragvon Retrogame-Fan1 » 30. März 2015, 10:06

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Die Grafik misst bei mir 47 x 28 mm.
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Re: TERRA SF

Beitragvon Moonbiker » 30. März 2015, 11:33

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Günther

Re: TERRA SF

Beitragvon Haywood Floyd » 30. März 2015, 16:37

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dito wie bei Günther auf meinem 17-Zoll-Laptopbildschirm bei IE 11 auf (meiner) Standardeinstellung 125% - und schon noch recht gut lesbar...
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Re: TERRA SF

Beitragvon George » 7. April 2015, 17:34

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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Haywood Floyd hat geschrieben:Ich bekomme da nachträglich und posthum schon so meine Zweifel, was man Scheer nun eigentlich überhaupt glauben darf und was nicht...


Ich werfe vorsichtig das Stichwort »soziale Erwartung« in den Raum; das beeinflusst ja immer das eigene Urteil ..

Du meinst, du siehst die aktuelle Perry-Rhodan-Serie durch die rosarote Brille? Könnte sein ... :devil:

Re: TERRA SF

Beitragvon dandelion » 19. Mai 2015, 20:36

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Auf der Seite "Phantastische Bilder zwischen Traum und Wirklichkeit" des Schweizers Christoph Roos (http://rooschristoph.blogspot.de/) finden sich heute Betrachtungen zu TERRA und UTOPIA mit schönen Titelbildern. Auch sonst sind dort immer wieder interessante Themen zu finden.

Re: TERRA SF

Beitragvon dandelion » 6. Juni 2015, 10:45

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Auch heute (wie jeden Tag) lohnt sich ein Blick auf die Seite von SF-Dinosaurier (http://a3khh.blogspot.de/). Auf der LKS von TERRA 538 berichtete Walter Ernsting über den Perry Rhodan Con 1967 und den SFCD- Con des gleichen Jahres. Die Perry Rhodan-Fans kommen dabei besser weg, wen wundert es?

Re: TERRA SF

Beitragvon dandelion » 10. Juni 2015, 14:22

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In seinem blog (http://a3khh.blogspot.de/) beginnt a3khh nun mit der Besprechung der TERRA-Sonderbände. Eine Reihe, die mich besonders interessiert und deren Endphase vor der Umstellung auf das Taschenbuchformat ich als SF-Leser noch miterlebt habe. In meiner Sammlung befinden sich aber nur wenige Exemplare.

Ich bin gespannt, ob die einzelnen Romane dem Sonderbandcharakter gerecht werden, also qualitätsmäßig über das normale TERRA-Niveau hinausreichen. Ich verlasse mich da ganz auf das Urteil des Rezensenten. ;)

Re: TERRA SF

Beitragvon GruftiHH » 12. September 2015, 12:25

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Hii. Den Thread muss ich jetzt auch lesen, denn ich habe gestern vor dem Stammtisch noch in "Andere Welten" gestöbert und mir dort einen Schwung Terra und Terra Nova Hefte gekauft.

Gerade lese ich Heft 69: Antares II von Alexej Turbojew, den wir auch als Perry Rhodan Autor kennen. ;)

Es ist schon schön, in den alten Sachen zu schmöckern. Auch die Grundidee einer Russischen Terra Gesellschaft und der Besiedelung von Antares II, einer Welt mit 5 g, dem Ranzüchten von entsprechend belastbaren Soldaten und Wissenschaftlern vom Babyalter an... sehr spannend.

Ach ja und die haben da die 14 Stunden Woche...... träumen darf man ja mal :)
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: TERRA SF

Beitragvon dandelion » 14. September 2015, 14:48

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Ja, der nicht gerade unbekannte Rhodan-Autor hat sich bei "Antares II" den Spaß erlaubt, Arbeitnehmerrealitäten ins Gegenteil zu verkehren.

Statt des uns vertrauten Murrens über zu lange Arbeitszeiten, werden die Arbeitsplätze in seiner Zukunftsstadt "unwillig" verlassen. Die Arbeitszeit ist nämlich schon wieder um 15 Minuten auf die besagten 14 Stunden gekürzt worden. Aber als bescheidener Ausgleich für diese Unbill wurden zumindest die Löhne erhöht. :D

Ich habe den Roman in der Terra Extra-Ausgabe. Da wird schon K.H. Scheer als Autor genannt. Mit diesem Namen wurde bei der Neuveröffentlichung wohl doch mehr Interesse geweckt, als mit dem Pseudonym.

Re: TERRA SF

Beitragvon GruftiHH » 22. September 2015, 14:14

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Terra 69 - Antares II von Alexej Turbojew

Inhalt:

Spoiler:
Die russische Weltregierung plant den Planeten Antares II zu besiedeln. Nach sechs verschollenen Expeditionen soll eine siebte endlich Klarheit bringen. Dafür wurden schon im Babyalter Menschen ausgesucht und durch Training, Operationen und Preparaten aufgebaut. Sie sind groß, kräftig und können die 5 g des Planeten ohne Probleme überstehen - ebenso die sauerstoffarme Luft.

Die Besatzung des Raumschiffes "Kromitow VII" ist genau 50 Mann stark. Einer von ihnen bereitet dem Team aber Sorgen. Apal Mgomar hat nicht alle gesundheitlichen Voraussetzungen. Aber die Admiralität hat keine andere Wahl. 27 Jahre braucht eine neue "Züchtung".

Als das Raumschiff auf Antares II landet, gibt es sofort Probleme, die Triebwerke streiken, Roboter laufen Amok. Doch sie gelangen durch das elektronsiche Sturmgebiet. Nach der Landung ist um Apal Mgomar, dem verantwortlichen Offizier der Feuerleitzentrale und Abwehr, rege Betriebsamkeit. Das Gebiet wird mit einem Energieschirm und 6 Panzern gesichert. Doch schnell wird klar, dass die Raumfahrer beeinflusst werden. Auf ihren Expeditonen haben einige das Gefühl Selbstmord begehen zu müssen. So bleibt schon mal ein Panzer ohne Schutzschirm stehen, oder ein Raumfahrer endleibt sich selbst.

Dazu kommt, dass alle Panzer, die das Kraftfeld aufbauen und das Raumschiff schützen sollen, verlassen sind. Dazu kommt noch, dass ein kugelförmiges Raumschiff angreift. Nur mit knapper Not und dem Einsatz Apals können sie den Feind besiegen und sich aus dessen Hypnostrahlung befreien. Apal findet dabei den Tod.

Durch eine Untersuchung findes das Team heraus, warum Apal imun war. Ein Nerv im Gehirn war beschädigt. Um die Hypnosctrahlung zu entgehen wird dem Kommandanten Pjotr Kastrow dieser Nerv ebenfalls durchgeschnitten. Doch als dieser erwacht ist es zu spät. Die gesamte Besatzung ist von der Hypnostrahlung außer Gefecht gesetzt und zu willenlosen Sklaven geworden. Der Kommandant verstellt sich und gesellt sich zu der Gruppe, die unter Hypnose stehen. Da erblickt er endlich den Anführer der "Menschen". Es ist der ehemalige zweite Ingenieur der "Kromitow V", der mit den Talthosern gemeinsame Sache macht.

Die Sklaven werdenzu den Minen gebracht, wo sie das Hyperium fördern sollen: Pjotr erkennt, dass das fremde Raumschiff ebenfalls aus diesem Material besteht. Als Kastrow zu einem Verhör gebracht wird kann er sich befreien und Mini Atombomben zuünden, die die Talthoser vernichten. Die Überlebenden benachrichtigen die Raumflotte.


Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Besonders die Anspielung, dass die Russische Föderation die Erde beherrst ist schon mal was besonderes. In diesem Roman begegnen wir schon einiges, was wir später auch in Perry Rhodan Heften wiederfinden: Kugelraumschiffe, Planetenangepasste, Überschwere usw. Etwas irritierend sind die Waffen. Es gibt keine Patronen mehr, nein, mini Atombomben müssen es schon sein. :rolleyes:
Aber das war halt so. Die Zeit des kalten krieges Ende der 1950er.

Ich weiß nicht, wie sich der Heftroman vom späteren Utopia Taschenbuch unterscheidet. Aber lohnen tut sich die Zeitreise schon.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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