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Clark Flipper
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Also Clark! :devil:
Nein, Blödsinn! :rofl:

Ten! Im großen und ganzen sind wir uns da einig, dazu später mehr,
aber ich habe ja beim lesen selber fast einen Herzkasper auf Grund
deiner Worte bekommen. Und du weißt doch so viele Wort muss ich langsam verarbeiten... :rolleyes:
Tennessee hat geschrieben:Ich weiß wohl, dass für Trekkies die Orientierung an Idealen, der humanistische Ansatz und das Gute im Menschen und in der Föderation das ist, was für die Inder die Kühe oder für die Rhodanisten der Voltz ist. (*grinst wie eine satt Katze*) Mir gefällt aber gerade das Düstere, Zwiespältige und eben auch Nicht-Ideale in den Protagonisten: ... also, ich stelle mir tolle Geschichten mit dieser Crew vor.

Kein Zweifel Star Trek steht für diese Werte, aber es war nie so das es nicht auch den Zweifel und auch das Böse gab. Gerade bei Archer war dies schon zu erkennen aber meinen Meinungsansatz dazu kennst du ja.
Tennessee hat geschrieben:"Wie lange seid ihr schon verheiratet?"

Genau! Wie viele Paar bei der Arbeit. Ich habe bei der Marine genau so eine Paar an kennengelernt.
Wenn die im Dienst waren ...
Tennessee hat geschrieben:Discovery erzählt tatsächlich anders als die traditionellen ST Serien, meine ich. Und ich finde, dass sich viel von der Art der neuen ST-Filme in ST-D (ich wage es!!) wiederfindet. Ich finde das gut. Aber ich glaube, dass eben genau dieses "Reiben" an klassischen und moderneren Erzählweisen und Geschichten das ist, was die ST-Community gerade so spaltet. Erinnert mich auch an eine andere SF-Serie. *grinst wie eine satte Katze*

Nö, finde ich nicht, zu mindest nicht so Allgemein. :D
Ähnlich PR repräsentiert jede ST-Serie seine Zeit in der Art wie erzählt wird. Mehr nicht.
Also auch das spalten der ST-Community gehört zu jeder neuen ST-Serie. ^_^
Und da sind wir uns wieder einig, es erinnert mich auch an eine andere SF-Serie. :lol:

Also bitte das nächste mal an Clark denke und so weiter machen.
PS: Das was du schreibst hat übrigens viel Ähnlichkeit mit dem was auch meine 17 Jährige
Tochter in ihrer Begeisterung heraussprudelt. B-)
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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Tennessee » 21. Oktober 2017, 08:49

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Tennessee
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Clark Flipper hat geschrieben:[...]
Kein Zweifel Star Trek steht für diese Werte, aber es war nie so das es nicht auch den Zweifel und auch das Böse gab. Gerade bei Archer war dies schon zu erkennen aber meinen Meinungsansatz dazu kennst du ja.


Salut Clark,

ich stimme dir (mal wieder) zu. Natürlich gab es auch früher "das Böse" oder militärische Elemente. Gerade wenn man sich z.B. die ST-Filme anschaut, waren diese ja immer mit "Military-Action" versehen, außer vielleicht Star Trek: der Aufstand. Ich glaube aber auch, dass "das große Gute", für das man Böses und Military in Kauf nimmt, deutlicher zu Tage trat. Ein gutes Beispiel dafür ist eine meiner ST-Lieblingsfolgen "In the pale moonlight" aus DS9, in der Cisko quasi über Leichen geht, um die Romulaner auf die Seite der Förderation zu ziehen. Jede Intrige, jeder Tote, jede Ungesetzlichkeit geschieht letztendlich zu einem guten Zweck. Und an die Borg muss ich, glaube ich, nicht mehr erinnern. Alles Beispiele, die für deine/unsere Sichtweise sprechen.
Bei ST:D, das muss ich den Kritikern schon zugestehen, wird der letztendlich übergeordnete, gute Zweck aber nicht sehr deutlich. Ja, man quält ein intelligentes Lebewesen - um den Captain zu finden. Ja, man tötet seine Besatzung - um sie vor der Folter zu bewahren. Ja, man schlägt vor, zuerst auf die Klingonen zu schießen - um den nötigen Respekt und Abstand zu erhalten ... Große Ideale finde ich da nicht. Und stört mich das? - Nein! Da m.E. ST:D weniger von großen Idealen erzählt, sondern von "kleinen" Charakteren, sind eben auch die Geschichten und die Ideale "kleiner".

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“

Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon zephydia » 21. Oktober 2017, 12:16

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zephydia
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Das Argument das STD so sein muss wie es ist weil eine andere Art von Story nicht in die heutige Zeit passt verstehe ich nicht. Folgt man dieser Logik hätte es in 60ern niemals einen Russen auf der Brücke der Enterprise geben können, oder eine dunkelhäutige Frau...
Star Trek war meiner Meinung nach eben deshalb ein Erfolg weil es aussagte das die Menschheit sich ändern kann.
Wohingegen es STDs Message ist, das genau das niemals passieren wird.
Und noch eines ist amüsant. Während in den Dystopien die in den letzten Jahren den Markt überschwemmten (z.B.
Hunger Games) die Hauptcharaktere GEGEN die Dystopie kämpften, sind die Protagonisten von STD selbst Vertreter der Dystopie.
Aber okay das muss wohl heutzutage so sein.

Eine Ähnlichkeit (ausser vielleicht optisch) zwischen STD und den neuen Kinofilmen kann ich auch nicht erkennen.
Eigentlich vertrat Kirks Gegner, Admiral Marcus in “Star Trek into Darkness“ genau die Philosophie die in STD uns als die einzig erfolgversprechende verkauft wird.

Abgesehen davon finde ich das extrem auf bedeutungsschwer getrimmte und überdramatische von STD mehr unfreiwillig komisch als triefgründig.

Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Tennessee » 21. Oktober 2017, 13:57

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Tennessee
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zephydia hat geschrieben:Das Argument das STD so sein muss wie es ist weil eine andere Art von Story nicht in die heutige Zeit passt verstehe ich nicht. Folgt man dieser Logik hätte es in 60ern niemals einen Russen auf der Brücke der Enterprise geben können, oder eine dunkelhäutige Frau...
Star Trek war meiner Meinung nach eben deshalb ein Erfolg weil es aussagte das die Menschheit sich ändern kann.
Wohingegen es STDs Message ist, das genau das niemals passieren wird.
Und noch eines ist amüsant. Während in den Dystopien die in den letzten Jahren den Markt überschwemmten (z.B.
Hunger Games) die Hauptcharaktere GEGEN die Dystopie kämpften, sind die Protagonisten von STD selbst Vertreter der Dystopie.
Aber okay das muss wohl heutzutage so sein.

Eine Ähnlichkeit (ausser vielleicht optisch) zwischen STD und den neuen Kinofilmen kann ich auch nicht erkennen.
Eigentlich vertrat Kirks Gegner, Admiral Marcus in “Star Trek into Darkness“ genau die Philosophie die in STD uns als die einzig erfolgversprechende verkauft wird.

Abgesehen davon finde ich das extrem auf bedeutungsschwer getrimmte und überdramatische von STD mehr unfreiwillig komisch als triefgründig.


Salut zephydia,

ich habe - und hoffentlich habe ich mich da nicht zu ungenau oder widersprüchlich ausgedrückt - nicht davon gesprochen, dass die Story nicht in die heutige Zeit passt, also nicht das was? angesprochen, sondern die Art und Weise des Erzählens, also das wie? gemeint. Und an dieser Stelle glaube ich, dass die übliche Erzählweise von ST, die Abenteuer in 45 min Episoden zu erzählen, und vor allem auch zu Ende zu erzählen, nicht mehr zeitgemäß ist. Meines Erachtens, ich bin aber kein Experte für TV-Serienästhetik, ist es auffällig, dass mittlerweile viele SF/F-Serien in einem langen, episodenübergreifenden Handlungsbogen erzählen, etwas, das PR übrigens seit seinem Bestehen tut. Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass von Seiten der TV-Produzenten früher stets die Furcht bestand, dass der Zuschauer bei langen, aufeinander aufbauenden Handlungsbögen nicht regelmäßig schauen bzw. sein Interesse durch verpasste Folgen erlöschen würde. In Zeiten von Bezahlfernsehen, Streamingdiensten etc., die es ja ermöglichen, dass man vergangene oder verpasste Folgen (erneut) sehen kann, ist dieses Argument ja obsolet.
Was die Story selbst anbelangt: Klar, kann man andere Geschichten erzählen. Werfe ich der PR-Fatory ja auch regelmäßig vor. *grins*

Die von dir angesprochene optische Ähnlichkeit zwischen den neuen Kinofilmen und ST:D teile ich. Was das Inhaltliche anbelangt: In dem Gespräch zwischen Clark und mir ging es ja genau darum, dass auch schon früher Action, Military und das Böse vorhanden waren. Auch in den neuen Kinofilmen: General Marcus, Khan, die bösen Romulaner, etc. pp. Der Unterschied zwischen ST:D und dem ST:Rest - dafür zitiere ich mich mal gerne selbst:
Bei ST:D, das muss ich den Kritikern schon zugestehen, wird der letztendlich übergeordnete, gute Zweck aber nicht sehr deutlich.

Während dem Zuschauer z.B. bei ST:TNG oder auch DS9 schon ab der ersten Folge eingehämmert wurde, dass Starfleet quasi übergut ist und jeder/jede will unbedingt zu Starfleet und Starfleet ist aufgrund seiner Ideale und Ideologie selbstredend unhinterfragbar (etwas, das DS9 später mit "Sektion 31" beispielsweise aufbrach; und seien wir ehrlich: vom Konzept her (nicht vom Inhalt!!) ist die Starfleet-Überhöhung eine ziemlich triviale schwarz-weiß-Malerei), hält Discovery, auch durch seine Erzählweise, mit dem großen Ideal noch hinterm Berg. Ich weiß auch nicht, ob es jemals kommen wird, warten wir's ab. Es ist ungefähr so, als würde man bei Band 2 eines PR-Zyklus' entnervt fragen, warum der Zyklustitel noch nicht deutlich geworden ist oder bei Band 25 verwirrt darauf verweisen, dass die Lösung des Zyklus' noch nicht präsentiert wurde. Kurze Antwort dazu: Die Erzählweise verhindert dies.

Dass man Teil der Dystopie ist, finde ich als Anfangspunkt für eine Geschichte gar nicht mal schlecht. Man kann sich ja auch weiterentwickeln. Auch Monkey war zu Anfang mal ein ausgebildeter Mörder und Assassine.
Ich glaube, dass Star Trek ideologisch sehr stark aufgeladen ist und somit von Seiten der Zuschauer einen sehr hohen Anspruch an ideologischer Vergegenwärtigung hat. Die ist derzeit in ST:D nicht da. Da gebe ich dir Recht. Stört mich das? Ich wiederhole mich gerne: Nö! - Aus o.g. Gründen.

lg
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Clark Flipper
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Mein Star Trek Discovery Klappentext:

Es gab am Anfang der Föderation viele Motive für diesen Zusammenschluss und so
wurden diese in den Direktiven der Föderation zusammen getragen.

Nun besteht zum ersten Mal nach hundert Jahren die Möglichkeit alles zu verlieren.
Dies wird der erste große Test für alle Direktiven der Föderation und seine Raumfahrer.

Es wird sich zeigen, wie es am Ende so weit kommen konnte das die Geschichten
um Kirk, Picard, Sisko und Janeway egal in welcher Zeitlinie, so werden wie sie sind.

;)
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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon zephydia » 21. Oktober 2017, 22:07

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Tennessee hat geschrieben:
Salut zephydia,

ich habe - und hoffentlich habe ich mich da nicht zu ungenau oder widersprüchlich ausgedrückt - nicht davon gesprochen, dass die Story nicht in die heutige Zeit passt, also nicht das was? angesprochen, sondern die Art und Weise des Erzählens, also das wie? gemeint. Und an dieser Stelle glaube ich, dass die übliche Erzählweise von ST, die Abenteuer in 45 min Episoden zu erzählen, und vor allem auch zu Ende zu erzählen, nicht mehr zeitgemäß ist. Meines Erachtens, ich bin aber kein Experte für TV-Serienästhetik, ist es auffällig, dass mittlerweile viele SF/F-Serien in einem langen, episodenübergreifenden Handlungsbogen erzählen, etwas, das PR übrigens seit seinem Bestehen tut. Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass von Seiten der TV-Produzenten früher stets die Furcht bestand, dass der Zuschauer bei langen, aufeinander aufbauenden Handlungsbögen nicht regelmäßig schauen bzw. sein Interesse durch verpasste Folgen erlöschen würde. In Zeiten von Bezahlfernsehen, Streamingdiensten etc., die es ja ermöglichen, dass man vergangene oder verpasste Folgen (erneut) sehen kann, ist dieses Argument ja obsolet.
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Die von dir angesprochene optische Ähnlichkeit zwischen den neuen Kinofilmen und ST:D teile ich. Was das Inhaltliche anbelangt: In dem Gespräch zwischen Clark und mir ging es ja genau darum, dass auch schon früher Action, Military und das Böse vorhanden waren. Auch in den neuen Kinofilmen: General Marcus, Khan, die bösen Romulaner, etc. pp. Der Unterschied zwischen ST:D und dem ST:Rest - dafür zitiere ich mich mal gerne selbst:
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Während dem Zuschauer z.B. bei ST:TNG oder auch DS9 schon ab der ersten Folge eingehämmert wurde, dass Starfleet quasi übergut ist und jeder/jede will unbedingt zu Starfleet und Starfleet ist aufgrund seiner Ideale und Ideologie selbstredend unhinterfragbar (etwas, das DS9 später mit "Sektion 31" beispielsweise aufbrach; und seien wir ehrlich: vom Konzept her (nicht vom Inhalt!!) ist die Starfleet-Überhöhung eine ziemlich triviale schwarz-weiß-Malerei), hält Discovery, auch durch seine Erzählweise, mit dem großen Ideal noch hinterm Berg. Ich weiß auch nicht, ob es jemals kommen wird, warten wir's ab. Es ist ungefähr so, als würde man bei Band 2 eines PR-Zyklus' entnervt fragen, warum der Zyklustitel noch nicht deutlich geworden ist oder bei Band 25 verwirrt darauf verweisen, dass die Lösung des Zyklus' noch nicht präsentiert wurde. Kurze Antwort dazu: Die Erzählweise verhindert dies.

Dass man Teil der Dystopie ist, finde ich als Anfangspunkt für eine Geschichte gar nicht mal schlecht. Man kann sich ja auch weiterentwickeln. Auch Monkey war zu Anfang mal ein ausgebildeter Mörder und Assassine.
Ich glaube, dass Star Trek ideologisch sehr stark aufgeladen ist und somit von Seiten der Zuschauer einen sehr hohen Anspruch an ideologischer Vergegenwärtigung hat. Die ist derzeit in ST:D nicht da. Da gebe ich dir Recht. Stört mich das? Ich wiederhole mich gerne: Nö! - Aus o.g. Gründen.

lg
Ten.


Nun dass bei Star Trek (besonders in der TNG Ära) die Ferderation zu idealistisch dargestellt wurde mag stimmen. Aber wie Du selbst schreibst ging man bereits in DS9 davon weg. Das Problem für mich ist das die STD nun für meinen Geschmack zu sehr ins Gegenteil umschlägt. Statt fluffiger Utopie nun eine Dystopie die aber nicht als Kritik an entsprechenden Entwicklungen in unserer Welt zu dienen scheint (wie z.B. in Hunger Games oder 1984) sondern man versucht uns eher das ganze als den einzigst gangbaren Weg zu verkaufen. Du schreibst das STD nicht den Anspruch mancher Zuschauer nach starker ideologischer Vergegenwärtigung erfüllt. Das sehe ich eigentlich nicht so. STD ist mindestens genauso sehr darum bemüht eine Ideologie zu vermitteln wie jede andere Star Trek Serie, nur das Weltbild der Macher ist ein ganz anderes.
Die professionellen Kritiker lieben die Serie natürlich, aber ich kann damit nicht wirklich was anfangen.

Was die Machart betrifft, sind Serien die einen Handlungsbogen über viele Episoden wenn nicht gar Staffeln erzählen zur Zeit total angesagt. Ich muss aber zugeben das ich inzwischen manchmal Serien vermisse die abgeschlossene Episoden haben. Interessant ist übrigens das STD ursprünglich als Anthologie-Serie geplant war die verschiedene nicht zusammenhängende Stories erzählen sollte. Die Handlung um die Discovery sollte wohl nur einen kleinen Teil der geplanten Serie ausmachen. Ob die Story und die Charaktere eine Serie wirklich über mehrere Seasons tragen können?
Ich bin bei STD jedenfalls erstmal draussen. Vielleicht kommt die Serie beim Bingewatching wenn man eine ganze Staffel im Stück guckt und einen Eindruck bekommt wie die Serie und die Charaktere sich entwickeln, besser rüber, aber im Moment ist mein Interesse an der neusten Trek-Inkarnation nicht besonders gross.

Tschuldigung für den Doppelpost. Wollte eigentlich nur die Zitatfunktion korrigieren. :o(
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zephydia hat geschrieben:Tschuldigung für den Doppelpost. Wollte eigentlich nur die Zitatfunktion korrigieren. :o(


Macht nichts, hab ich korrigiert :)
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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon zephydia » 22. Oktober 2017, 13:46

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Danke. :)

Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 23. Oktober 2017, 09:54

Frank Chmorl Pamo
zephydia hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:
Salut zephydia,

ich habe - und hoffentlich habe ich mich da nicht zu ungenau oder widersprüchlich ausgedrückt - nicht davon gesprochen, dass die Story nicht in die heutige Zeit passt, also nicht das was? angesprochen, sondern die Art und Weise des Erzählens, also das wie? gemeint. Und an dieser Stelle glaube ich, dass die übliche Erzählweise von ST, die Abenteuer in 45 min Episoden zu erzählen, und vor allem auch zu Ende zu erzählen, nicht mehr zeitgemäß ist. Meines Erachtens, ich bin aber kein Experte für TV-Serienästhetik, ist es auffällig, dass mittlerweile viele SF/F-Serien in einem langen, episodenübergreifenden Handlungsbogen erzählen, etwas, das PR übrigens seit seinem Bestehen tut. Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass von Seiten der TV-Produzenten früher stets die Furcht bestand, dass der Zuschauer bei langen, aufeinander aufbauenden Handlungsbögen nicht regelmäßig schauen bzw. sein Interesse durch verpasste Folgen erlöschen würde. In Zeiten von Bezahlfernsehen, Streamingdiensten etc., die es ja ermöglichen, dass man vergangene oder verpasste Folgen (erneut) sehen kann, ist dieses Argument ja obsolet.
Was die Story selbst anbelangt: Klar, kann man andere Geschichten erzählen. Werfe ich der PR-Fatory ja auch regelmäßig vor. *grins*

Die von dir angesprochene optische Ähnlichkeit zwischen den neuen Kinofilmen und ST:D teile ich. Was das Inhaltliche anbelangt: In dem Gespräch zwischen Clark und mir ging es ja genau darum, dass auch schon früher Action, Military und das Böse vorhanden waren. Auch in den neuen Kinofilmen: General Marcus, Khan, die bösen Romulaner, etc. pp. Der Unterschied zwischen ST:D und dem ST:Rest - dafür zitiere ich mich mal gerne selbst:
Bei ST:D, das muss ich den Kritikern schon zugestehen, wird der letztendlich übergeordnete, gute Zweck aber nicht sehr deutlich.

Während dem Zuschauer z.B. bei ST:TNG oder auch DS9 schon ab der ersten Folge eingehämmert wurde, dass Starfleet quasi übergut ist und jeder/jede will unbedingt zu Starfleet und Starfleet ist aufgrund seiner Ideale und Ideologie selbstredend unhinterfragbar (etwas, das DS9 später mit "Sektion 31" beispielsweise aufbrach; und seien wir ehrlich: vom Konzept her (nicht vom Inhalt!!) ist die Starfleet-Überhöhung eine ziemlich triviale schwarz-weiß-Malerei), hält Discovery, auch durch seine Erzählweise, mit dem großen Ideal noch hinterm Berg. Ich weiß auch nicht, ob es jemals kommen wird, warten wir's ab. Es ist ungefähr so, als würde man bei Band 2 eines PR-Zyklus' entnervt fragen, warum der Zyklustitel noch nicht deutlich geworden ist oder bei Band 25 verwirrt darauf verweisen, dass die Lösung des Zyklus' noch nicht präsentiert wurde. Kurze Antwort dazu: Die Erzählweise verhindert dies.

Dass man Teil der Dystopie ist, finde ich als Anfangspunkt für eine Geschichte gar nicht mal schlecht. Man kann sich ja auch weiterentwickeln. Auch Monkey war zu Anfang mal ein ausgebildeter Mörder und Assassine.
Ich glaube, dass Star Trek ideologisch sehr stark aufgeladen ist und somit von Seiten der Zuschauer einen sehr hohen Anspruch an ideologischer Vergegenwärtigung hat. Die ist derzeit in ST:D nicht da. Da gebe ich dir Recht. Stört mich das? Ich wiederhole mich gerne: Nö! - Aus o.g. Gründen.

lg
Ten.


Nun dass bei Star Trek (besonders in der TNG Ära) die Ferderation zu idealistisch dargestellt wurde mag stimmen. Aber wie Du selbst schreibst ging man bereits in DS9 davon weg. Das Problem für mich ist das die STD nun für meinen Geschmack zu sehr ins Gegenteil umschlägt. Statt fluffiger Utopie nun eine Dystopie die aber nicht als Kritik an entsprechenden Entwicklungen in unserer Welt zu dienen scheint (wie z.B. in Hunger Games oder 1984) sondern man versucht uns eher das ganze als den einzigst gangbaren Weg zu verkaufen. Du schreibst das STD nicht den Anspruch mancher Zuschauer nach starker ideologischer Vergegenwärtigung erfüllt. Das sehe ich eigentlich nicht so. STD ist mindestens genauso sehr darum bemüht eine Ideologie zu vermitteln wie jede andere Star Trek Serie, nur das Weltbild der Macher ist ein ganz anderes.
Die professionellen Kritiker lieben die Serie natürlich, aber ich kann damit nicht wirklich was anfangen.

Was die Machart betrifft, sind Serien die einen Handlungsbogen über viele Episoden wenn nicht gar Staffeln erzählen zur Zeit total angesagt. Ich muss aber zugeben das ich inzwischen manchmal Serien vermisse die abgeschlossene Episoden haben. Interessant ist übrigens das STD ursprünglich als Anthologie-Serie geplant war die verschiedene nicht zusammenhängende Stories erzählen sollte. Die Handlung um die Discovery sollte wohl nur einen kleinen Teil der geplanten Serie ausmachen. Ob die Story und die Charaktere eine Serie wirklich über mehrere Seasons tragen können?
Ich bin bei STD jedenfalls erstmal draussen. Vielleicht kommt die Serie beim Bingewatching wenn man eine ganze Staffel im Stück guckt und einen Eindruck bekommt wie die Serie und die Charaktere sich entwickeln, besser rüber, aber im Moment ist mein Interesse an der neusten Trek-Inkarnation nicht besonders gross.

Tschuldigung für den Doppelpost. Wollte eigentlich nur die Zitatfunktion korrigieren. :o(


Bei Enterprise griff Archer im Kampf gegen die Sindi (?) auch zu einigen rabiaten Methoden, wie z.B. die Vernichtung einer Station auf einem Mond, um das Verschicken von Funksprüchen und damit Verrat der Position der Enterprise zu verhindern. Das Problem hätte man auch so lösen können, dass man ein Enterkommando hinunterbeamt, die Besatzung paralysiert, und dann die Funkeinrichtung irreparabel zu zerstören. Man hätte die auch in eine Überlebenskapsel stecken können, mit Kurs auf den nächsten Planeten. Archer handelte hier mehr wie ein Militär als ein Forscher. Ob sich die Serie anders entwickelt hätte, wären die Quoten der Staffel 1 und 2 besser gewesen?
Trotzdem macht Enterprise nicht diesen kaltblütigen, über Leichen gehenden, mengele-haften Eindruck wie Discovery.
Die Folge mit dem "Riesenbärchentier" war die letzte für mich. Ich hab' keine Lust, sowas zukünftig noch öfter zu sehen.
Dass die Handlung in anderen Serien Episodenübergreifend ist, kommt bei Expanse und GoT von der Buchvorlage her. Serien wie Defiant und Dark Matter sind eher episodenorientiert, wenn auch mit darüberliegendem, staffelweitem Handlungsbogen. Babylon 5 kann man auf beiden Ebenen - abgeschlossene Einzelfolgen UND großer Überbau - genießen.

Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 23. Oktober 2017, 10:12

Frank Chmorl Pamo
zephydia hat geschrieben:Und noch eines ist amüsant. Während in den Dystopien die in den letzten Jahren den Markt überschwemmten (z.B.
Hunger Games) die Hauptcharaktere GEGEN die Dystopie kämpften, sind die Protagonisten von STD selbst Vertreter der Dystopie.


Sehr gute Analyse. Archer sagte in einer Folge zum Abschied, eigentlich sind sie Forscher, handeln aber wie Militärs. Er wollte von der Crew, dass sie nach allem, wenn die Gefahr beseitigt ist, wieder wie Forscher handeln. Lorca? Dem traue ich so etwas nicht zu.
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Und auch die Vulkanier haben Probleme mit ihren rechts-reaktionären Rassisten: Trumps, Gaulands, LePens, Rajoys & Konsorten in Raum und Zeit... :unschuldig:

A propos: In irgendeinem von mir mal gelesenen SF-Roman der 80er (?) wurde - mehr am Rande - thematisiert, dass 'Star Trek' als ins militärische/militaristische verzerrte Variante der ursprünglichen SF-Serie im 21. (?) Jahrhundert immer noch (?) läuft. Und zwar in einer im Roman als Dystopie geschilderten Welt:

Sind wir die Dystopie der 80er...? :fieber: :help:
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Haywood Floyd hat geschrieben:6. Folge: Aha: Michael ist die ältere Adoptiv-Stiefschwester von Spock! :o



Aber das war doch schon klar :) Sarek als Adoptiv"vater" wurde ja schon gezeigt.
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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Moonbiker » 23. Oktober 2017, 21:30

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"Star Trek: Discovery" Zweite Staffel ist bereits bestellt
http://www.spiegel.de/kultur/tv/star-tr ... 74301.html

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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Tomislav » 26. Oktober 2017, 00:49

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Sehr gute Analyse. Archer sagte in einer Folge zum Abschied, eigentlich sind sie Forscher, handeln aber wie Militärs. Er wollte von der Crew, dass sie nach allem, wenn die Gefahr beseitigt ist, wieder wie Forscher handeln. Lorca? Dem traue ich so etwas nicht zu.


Naja, der Gute hat ja auch ein massives PTSD Problem.
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Tomislav hat geschrieben:Naja, der Gute hat ja auch ein massives PTSD Problem.


???
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Tomislav hat geschrieben:
Lorca? Dem traue ich so etwas nicht zu.


Naja, der Gute hat ja auch ein massives PTSD Problem.


Allerdings! :mellow:
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Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon zephydia » 30. Oktober 2017, 22:21

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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:


Bei Enterprise griff Archer im Kampf gegen die Sindi (?) auch zu einigen rabiaten Methoden, wie z.B. die Vernichtung einer Station auf einem Mond, um das Verschicken von Funksprüchen und damit Verrat der Position der Enterprise zu verhindern. Das Problem hätte man auch so lösen können, dass man ein Enterkommando hinunterbeamt, die Besatzung paralysiert, und dann die Funkeinrichtung irreparabel zu zerstören. Man hätte die auch in eine Überlebenskapsel stecken können, mit Kurs auf den nächsten Planeten. Archer handelte hier mehr wie ein Militär als ein Forscher. Ob sich die Serie anders entwickelt hätte, wären die Quoten der Staffel 1 und 2 besser gewesen?
Trotzdem macht Enterprise nicht diesen kaltblütigen, über Leichen gehenden, mengele-haften Eindruck wie Discovery.
Die Folge mit dem "Riesenbärchentier" war die letzte für mich. Ich hab' keine Lust, sowas zukünftig noch öfter zu sehen.
Dass die Handlung in anderen Serien Episodenübergreifend ist, kommt bei Expanse und GoT von der Buchvorlage her. Serien wie Defiant und Dark Matter sind eher episodenorientiert, wenn auch mit darüberliegendem, staffelweitem Handlungsbogen. Babylon 5 kann man auf beiden Ebenen - abgeschlossene Einzelfolgen UND großer Überbau - genießen.


Zu der Episode mit den Sinti kann ich leider nicht viel sagen da ich nur einige "Enterprise" Episoden kenne (war vor STD die Star Trek Serie mit der ich am wenigsten anfangen konnte) nachdem was ich gehört habe soll die Entwicklung von Enterprise in den späteren Seasons auch eine Reaktion auf den 11. September gewesen sein. Keine Ahnung ob da was dran ist. Kann natürlich auch sein das der Geschmack des Mainstream-Publikums sich einfach gewandelt hat und die Quoten runter gingen. Ich denke aber dass Du Recht hast : Enterprise war militärischer als die früheren Serien, man nahm auch schneller den Tod Unschuldiger in Kauf aber die Serie kam mir trotzdem nicht so zynisch vor wie die bisherigen Discovery Episoden.

Danke übrigens für den Tip mit Dark Matter. Die Serie ist bisher völlig an mir vorbeigegangen. Ich wusste nicht einmal dass es sie gibt. Ist zwar nicht unbedingt herausragend aber unterhaltsam (auch wenn man das schmale Budget das den Machern offensichtlich nur zur Verfügung stand jederzeit sieht - das macht aber nichts) und die Charaktere wirken auf mich (obwohl es ja anscheinend Killer sind!) sympathischer auf mich als die Discovery Crew. :D

Und Babylon5 ist neben TNG, DS9 und Stargate SG1 und Stargate Atlantis immer noch eine meiner Lieblings-SF-Serien. J. Michael Straczynski als Produzent einer PR Serie fände ich toll.

Re: STAR TREK - Rücksturz ins Fernsehen!

Beitragvon Tomislav » 31. Oktober 2017, 02:25

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Clark Flipper hat geschrieben:
Tomislav hat geschrieben:Naja, der Gute hat ja auch ein massives PTSD Problem.


???


Post-traumatic stress disorder
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Matthias Rose
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Also doch! ...
Spoiler:
Eine Zeitreise.. oder gleich mehrere und der "liebe" Doktor spielt die Hauptrolle. Nexus ich hör dir trapsen
Alles in allem hat mir diese Folge nicht so gut gefallen. Was wohl aber an der ganzen Thematik lag, sowie dem Charaktere "Harry Mudd" welchen ich nicht ganz ab kann. Hoffentlich geht es nun wieder etwas stärker weiter, denn die Auflösung, bzw. das Ende um "Mudd" war .. naja.. zu kitschig.
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Haywood Floyd
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...und täglich grüßt der Murmel-Mudd! Die Folge war ein reiner Lückenfüller und hat die Handlung keinen Schritt weiter gebracht. Mudd als Pantoffelheld mit Allmachtsambitionen ist eine absolut unglaubwürdige und lächerliche Figur und kommt hoffentlich NIE WIEDER in der Serie vor!
Do not go gentle into that good night,
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Retrogame-Fan1
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Mir gefällt die Serie wider Erwarten wirklich bisher sehr gut - 3 oder 4 Folgen hab ich schon geschaut (Wenn man mal vom wirklich langweiligen Intro absieht. So eins wie Star Trek: Enterprise wirds wohl nie wieder geben). Ich werde mir auf jedenfall den Rest der Serie auch noch ansehen. :st:
Nachdem ich die ersten beiden neuen Filme gesehen habe und den dritten nicht mal mit der Zange angefasst habe, war ich wirklich positiv überrascht.
Aufgrund aktueller Vorkommnisse im Forum möchte ich darauf hinweisen:
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Haywood Floyd
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Folge 8 war schon besser: ein bissle TOS-feeling ("...where no man has gone before") bei der Erforschung des Planeten und seiner geheimnisvollen Bewohner und zumindest EIN Klingone gewinnt Profil. Ansonsten gehen mir diese gruselig geschilderten, guttural knurrenden und krächzenden, raubtierhaften Barbaren aber gehörig auf den Sender: so wie die dargestellt werden, hätten die doch niemals eine FTL-raumfahrttreibende Zivilisation werden können, sondern sich schon vorher gegenseitig nuklear ausgelöscht! :devil:

Und die visuelle Umsetzung der Effekte des Sporenantriebs ist - mit Verlaub - stümperhaft und unglaubwürdig... :o
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Clark Flipper
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Aber da du es weiter anschaust, ist für die Serie alles gut.
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Matthias Rose
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Gerade die aktuelle Folge auf dem Planeten, hat altes ST-Feeling aufkommen lassen. Wobei ich bei der "Antenne" sofort als erstes an den alten Warpkern aus TNG denken musste.

Die Folge war gut, auch wenn Saru etwas blöd rüberkam. Wie soll jemand der nie Frieden erlebt hat, den Frieden dann vermissen? Ansonsten aber eine gute Folge!
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