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Haywood Floyd
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Matthias Rose hat geschrieben:Ich fand die Folge richtig Klasse und von wegen "Landser im Weltraum".... najaaa.. da hat ein handelsüblicher Perry mehr davon. Brutal war die Folge, also zumindest Brutaler als die vorausgegangenen Folgen. Für mich die bisher beste Star Trek-Serie. Endlich weg von diesem Friede-Freude-Eierkuchen :lol: :unschuldig:

Wenn ich DAS will, schau ich mir 'The Expanse' oder lese gewisse PR's von Montillion... :devil:

Aber bei Star Trek will ich sowas nicht - passt net zum Franchise. :help:

Letztlich ist das eine knallharte Military-Action-SF im Stil von Starship Troopers, die den guten Namen und Ruf von Star Trek für sich mißbraucht - weil sie sonst mutmaßlich drastisch weniger Zuschauer hätte. :unsure:

Aber solchen Franchise-Abuse sind wir ja gewohnt: Tatort, Star Wars et al. - überall wird das Buzzword der bekannten Serie ver(sch)wendet, um Geschichten, Handlungen und Dinge unterzubringen, die mit der ursprünglichen Intention wenig bis nix zu tun haben. :(
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Matthias Rose
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Ich verstehe wie gesagt manche parallelen wirklich nicht. Also von einem Starship Troopers ist das doch noch Meilenweit entfernt. Für mich geht das ganze eher Richtung Babylon5 als zu irgendwelchem Geballer.
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Clark Flipper
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Nun könnte es auch sein, das die Kritik andere Gründe hat. :rolleyes:

Mir persönlichen geht es immer noch so, das diese Serie anders ist als ihre Vorgänger.

Aber ich bin immer noch der Meinung das die Verhaltensmuster und die Handlungen in diesen Zeitfenster begründbar Logisch sind. Was ich damit genau meine kann man meinen Beiträgen in diesen Thread entnehmen.

Aktuell muss ich für mich sagen, das ich lieber in Blöcken schaue und mir das schauen Spass macht.

Aber das warten ... :rolleyes: :D
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Haywood Floyd
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Matthias Rose hat geschrieben:Ich verstehe wie gesagt manche parallelen wirklich nicht. Also von einem Starship Troopers ist das doch noch Meilenweit entfernt. Für mich geht das ganze eher Richtung Babylon5 als zu irgendwelchem Geballer.


Find ich jetzt net. Die 'Bösen' im B5 (Schatten und ihre Helfershelfer) wurden nie als derart widerlich und abstoßend geschildert. wie die Klingonen in ST-Dis! Letztere werden als guttural knurrende, unberechenbare und mordüsterne und rassistische Irre geschildert, was für mich schon nahezu pathologische Züge von Fremdenhass (seitens der Sowrunner) befürchten lässt und so war das auch in Starship Troopers.

Beidemale muss ich unwillkürlich Paralllen zur Schilderung von Juden, 'Zigeunern' und anderen 'Nicht-Ariern' in diesen üblen NS-Propaganafilmen ziehen... :übel:

Im B5 waren die Bösewichte zwar aggressiv, aber sie wurden nicht als 'Tiere mit Overkillwaffen' dargestellt und ihre Gründe (ewiger Kampf Chaoos vs. Ordnung - an was erinnert mich das bloß...) waren irgenwie nachvollziebar. Und sie delektierten sich nicht am Ausweiden ihrer Gegner.

Außerdem wurden auch die 'Guten', nämlich die Vorlonen, als letztlich gar net wirklich gut geschildert - sie hatten anscheinen nur die besseren PR-Leute und sahen - in ihrer 'wahren' Gestalt ("flapp, flapp...") - irgedwie cooler aus. :wub:

ST-Dis und Starschip Troopers zeichnen extrem schwarz-weiß und natürlich ist die Allianz GUT und die Klingonen, sowie das Terranische Imperium BÖSE - niemand mit 'gesundem Menschenverstand' (auch so ein dubioser Begriff...) vermag das anders wahrzunehmen. B5 zeichnete hingegen schon in den 90ern auch ambivalente Grautöne und überlies es demn Zuschauer seine eigenen moralischen Schlüsse zu ziehen.
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Arthur Dent
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Haywood Floyd hat geschrieben:...

ST-Dis und Starschip Troopers zeichnen extrem schwarz-weiß und natürlich ist die Allianz GUT und die Klingonen, sowie das Terranische Imperium BÖSE - niemand mit 'gesundem Menschenverstand' (auch so ein dubioser Begriff...) vermag das anders wahrzunehmen. B5 zeichnete hingegen schon in den 90ern auch ambivalente Grautöne und überlies es demn Zuschauer seine eigenen moralischen Schlüsse zu ziehen.


Verhoevens Adaption ist Satire. Das Überzeichnen des Militarismus, das herauskehren einer gesellschaftlichen Stellung, die nur durch den "Dienst" erworben werden kann, die Einblendungen von völlig überzogen lächelnden Soldaten mit Kindern, die "Werbung" im Film, die Unterwerfung aller vor dem System etc etc zeigt dies mehr als deutlich.
Die Satire mag Dir nicht gefallen, aber in dem Fall war es ihre Aufgabe, exakt dieses "schwarz-weiß" darzustellen. Es war Intention!
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Haywood Floyd
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DAS würde ich hernach auch behaupten!

"Nöööö - hab ich doch net ernst gemeint - alles überhöhte Satire." :unschuldig:

Wahrscheinlich sind Herrn Gaulands und Mr. Trumps Äußerungen :übel: auch nur bewusst überzeichnete Satire; genauso wie Kim Wasauchimmers ständige Atomkriesgdrohungen und die Art, wie er sein Volk unterdrückt.

Nö, nö, nö: Starship Troopers ist übelster Fascho-Militarismus und steht den Werbefilmen des sog. IS inhatlich in nichts nach - keinerlei Distanzierung von der üblen Message erkennbar.

Und zumindest die letzte Star Trek Dis Folge war kaum besser... :sn:
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Arthur Dent
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Es lohnt sich hin und wieder nicht alleine auf Basis nur eines Filmes oder nur eines Werkes die Meinungsbildung zu betreiben. Ich bin der Meinung, dass es sich lohnt Paul Verhoeven differenzierter zu betrachten.

Hier ist ne kleine Doku.
https://www.arte.tv/de/videos/064449-00 ... ovokation/
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Clark Flipper
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Interessant ist nur das es eben nicht hinterher behauptet wurde.

Und schon allein RoboCop hat seine Hang zur Überzeichnung belegt.

Von seinen Europäischen Werken mal ganz abgesehen.

Allerdings wem erzähle ich das, in Wahrheit war es doch genau der Grund weshalb er von einigen geschaut wurde. Das solche die Überzeichnungen nicht erkennen darf nicht verwundern.
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Matthias Rose
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Wir schweifen ab... :unschuldig: Ich selbst finde es gut, dass ST, so wie viele andere Netflix-Serien auch, etwas düsterer daher kommt. Dies hat auch dem totgesagten Punisher wieder Leben eingehaucht. Mich hatte ST als "Fan" nach DS9 und Voyager verloren gehabt, beides Serien die mich nicht von Hocker rissen, man schaute es eben, weil die Alternativen fast nicht greifbar waren.

Jetzt hat man einen Krieg, an dessen Ende, wir als Fans wissen das, die Föderation hervor geht. Die Klingonen waren und sind ein kriegerisches Volk, welches an die "barbarischen" Mongolen erinnern sollte. Bei allen vorangegangen Serien (die Filme mal ausgenommen), kam das so nie richtig rüber. Ich bin gespannt wie und wann man die Romulaner, Ferengi, etc. einführen wird. So ganz blicke ich nämlich nicht mehr durch in der Timeline :D :unschuldig: ^_^
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Haywood Floyd
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Verhoeven mag sich als Künstler sehen und seine Machwerke als Kunst - aber das haben Leni Riefenstahl :übel: und Veit Harlan :übel: auch getan... - so what? Und wieviele Zuschauer - vor allem auf dem heimischen US-Markt - die heimlich Fremdenhaß und Nazi-Affinitäten hegen, werden dieses 'Terrean Empire' mit Hitlergruß und Gestapo-Folter Gefangener offen oder versteckt bewundern...? :bet:

Star Trek ist wirklich ganz schön verkommen und Roddenberry müsste wahrscheinlich kotzen, wenn er das noch erleben müsste... :frier:
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Matthias Rose
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Also man muss jetzt mal die Kirche im Dorf lassen und nicht nur maximal empört sein, wie Böhmermann es so schön ausdrückte. Es ging 3-4 Folgen um ein Spiegeluniversum, also das Gegenteil von dem für das die Föderation stand. Wenn wir es also politisch nehmen, dann steht die Föderation ganz Links und das "Terranian Empire" ganz rechts. Das ganze hat aber absolut NICHTS mit einem "ST wird rechts" zu tun. Es war einfach nur ein Teil der Geschichte! Sowie die "Kolonne", die Tiuphoren oder die Mundänen bei PR.
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Christian Montillon
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Uiuiui, ich wäre sehr vorsichtig, Star Trek mit Nazi-Propaganda in Verbindung zu bringen. Das halte ich, sorry Haywood, für nicht nur einen Schritt zu weit, sondern sehr viele Schritte zu weit. Ja, das ist eigentlich eine Beleidigung und Verunglimpfung und sehr dicke Unterstellung, meiner bescheidenen Auffassung nach (die man nicht teilen muss, die ich aber hier äußere).

Zumal "Discovery" das glatte Gegenteil davon aussagt, meiner bescheidenen Meinung nach; und hier finde ich, wenn ich drüber nachdenke, gar nicht, dass das nur meine Meinung ist. Das ist ganz klar, wenn man sich die Folgen anschaut.

Bei solchen Gelegenheiten erinnere ich mich gerne an den jüdischen Autor Aaron Appelfeld, der einen Roman über Antisemitismus geschrieben hat und dann von "Kritikern" niedergemacht wurde, weil er ein Judenhasser wäre. Dass der Roman das Thema eben ... äh, thematisierte und das glatte Gegenteil davon aussagte, war aber völlig unzweifelhaft.
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Clark Flipper
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Nun könnte man ja annehmen das sei nur ein Zufall, aber diese Art der Diffamierung hat bei diesen User Systeme.

Aber das ist natürlichen nur die Meinung vom "privatem Moraldetektiv des PR Forums"... :rolleyes:
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Haywood Floyd
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Christian Montillon hat geschrieben:Uiuiui, ich wäre sehr vorsichtig, Star Trek mit Nazi-Propaganda in Verbindung zu bringen. Das halte ich, sorry Haywood, für nicht nur einen Schritt zu weit, sondern sehr viele Schritte zu weit. Ja, das ist eigentlich eine Beleidigung und Verunglimpfung und sehr dicke Unterstellung, meiner bescheidenen Auffassung nach (die man nicht teilen muss, die ich aber hier äußere).

Jep: 'türlich darfst du deine bescheidene Auffassung hier äußern, dafür ist ein Forum schließlich da! :st:

Und nope: teilen muss ich sie nicht. :sn:

Genausowenig wie irgendjemand meine Auffassung(en) teilen muss, die ich hier oder anderswo geäußert habe oder äußere oder noch äußern werde. :D

Äußern darf ich sie dennoch... :P

Und meine Auffassung zu diesem Thema lautet: ich mag die Gewaltorgien in ST-Dis nun eben mal nicht. Und wenn ich Soldaten sehe, die mit dem Hitlergruß und "All hail the Empire" brüllend salutieren, will ich eben einfach nur kotzen!

Und ich dreh da zwischen dem Terrean Empire und den Klingonen, so wie sie in ST-Dis geschildert werden, ehrlich gesagt nicht die Hand um: Rassisten eben allesamt! B-(

Was mir ein Rätsel ist: wie wollen die die Kurve zu dem nur eine handvoll Jahre später spielenden TOS ("Raumschiff Enterprise") bekommen? Falls sie das überhaupt wollen und nicht eine weitere Parallewelt erschaffen, wie in den Filmen. :übel:
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Christian Montillon
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Haywood Floyd hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:Uiuiui, ich wäre sehr vorsichtig, Star Trek mit Nazi-Propaganda in Verbindung zu bringen. Das halte ich, sorry Haywood, für nicht nur einen Schritt zu weit, sondern sehr viele Schritte zu weit. Ja, das ist eigentlich eine Beleidigung und Verunglimpfung und sehr dicke Unterstellung, meiner bescheidenen Auffassung nach (die man nicht teilen muss, die ich aber hier äußere).

Jep: 'türlich darfst du deine bescheidene Auffassung hier äußern, dafür ist ein Forum schließlich da! :st:

Und nope: teilen muss ich sie nicht. :sn:

Genausowenig wie irgendjemand meine Auffassung(en) teilen muss, die ich hier oder anderswo geäußert habe oder äußere oder noch äußern werde. :D

Äußern darf ich sie dennoch... :P

Und meine Auffassung zu diesem Thema lautet: ich mag die Gewaltorgien in ST-Dis nun eben mal nicht. Und wenn ich Soldaten sehe, die mit dem Hitlergruß und "All hail the Empire" brüllend salutieren, will ich eben einfach nur kotzen!

Und ich dreh da zwischen dem Terrean Empire und den Klingonen, so wie sie in ST-Dis geschildert werden, ehrlich gesagt nicht die Hand um: Rassisten eben allesamt! B-(

Was mir ein Rätsel ist: wie wollen die die Kurve zu dem nur eine handvoll Jahre später spielenden TOS ("Raumschiff Enterprise") bekommen? Falls sie das überhaupt wollen und nicht eine weitere Parallewelt erschaffen, wie in den Filmen. :übel:



Ich versuch zu erklären, was ich meine: Dass die Discovery nicht gefällt, ist absolut allein deine Sache - deine Meinung. Völlig klar; das ist Geschmackssache. Muss dir auch nicht gefallen, das ist ganz "egal".
Nicht egal ist aber, zu behaupten, Discovery wäre gleichzusetzen mit Nazi-Propaganda oder mit Rechts-Verherrlichung. Das stimmt ganz einfach nicht. Discovery behandelt in den aktuellen Folgen das Thema "Gewaltstaat/Nazistaat/Rechtsstaat" (oder wie man das ausdrücken will, das ist ja egal), propagiert aber keinen Gewaltstaat ... sondern stellt ihn als falsch und verderblich hin. Damit tut die Serie genau das Gegenteil von dem, was du ihr vorwirfst.
Deswegen muss einem das nicht gefallen, man kann es bescheuert finden, zu gewaltvoll finden (was ich sogar verstehe, ich finde es für eine Star Trek-Serie auch erstaunlich gewaltvoll). Aber es ist nicht "Nazi" oder "rechts".
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Clark Flipper
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Das hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.
Das ist genau das Gegenteil.

Deine "Meinung" ist einfach nur Mittel zum Zweck und der Zweck besteht darin deinen eigenen Frust durch Diffamierung andere raus zulassen.

Wie immer...
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Christian Montillon
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Clark Flipper hat geschrieben:Das hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.
Das ist genau das Gegenteil.

Deine "Meinung" ist einfach nur Mittel zum Zweck und der Zweck besteht darin deinen eigenen Frust durch Diffamierung andere raus zulassen.

Wie immer...


Infofrage: Beziehst du das auf meine Äußerung?
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Clark Flipper
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Nein! Natürlich nicht!

Ich bezog mich auf die Person welche schon die ganze Zeit hier Lügen erzählt, unter anderen PR-Zeichnern unterstellt unbegabt zu sein und nur Tibi gezeichnet zu haben weil dieser Beziehungen gehabt hat.

Erstaunlich finde ich nur, das er sonst eher rechte Gesinnung vertritt als sie, wie bei Verhoeven und STD, zu verurteilen.
Aber das liegt sicher daran, das sie auch einfach nicht vorhanden sind.

By the Way, da er ein bekennender Fan von The Expanse ist, bin ich von seiner zarten Seite eher verwundert. :rolleyes:
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Matthias Rose
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Wir sollten bitte wieder zurück zum Thema kommen und uns nicht gegenseitig angiften. Für einen Ausflug in ein ST-Spiegeluniversum fand ich das Setting passend, für eine ganze Serie bzw. für eine Serienweiterentwicklung wäre es auch mir zu viel gewesen. Ich bin auf jedenfall gespannt wie es heute Abend weitergeht.

Bei Expanse kann ich derzeit keinen Rassismus erkennen, oder kommt das eher in den Büchern? Bin dort erst mit Band1 fertig!?
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Clark Flipper
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Das ist ein von mir verursachtes Missverständnis.

Ich bezog mich darauf, das ich meine das The Expanse und STD, bezüglich der "Gewalt", sich in meinen Augen kaum unterscheiden.

Ich finde es in beiden Fällen der Story angemessen.
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Arthur Dent
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Matthias Rose hat geschrieben:...
Jetzt hat man einen Krieg, an dessen Ende, wir als Fans wissen das, die Föderation hervor geht. Die Klingonen waren und sind ein kriegerisches Volk, welches an die "barbarischen" Mongolen erinnern sollte. Bei allen vorangegangen Serien (die Filme mal ausgenommen), kam das so nie richtig rüber. ...

Ja, es scheint so. Folge 13 führt noch dichter an dieses Szenario heran. Mal sehen, ob Michael Burnham das Gelernte von den Rebellen des Spiegeluniversums anwenden kann.
Und man hat Philippa Georgiou wieder in die Handlung gebracht. Als Ersatz für die alte Georgiou? Als Ersatz für Gabriel Lorca? Gibt es eigentlich einen anderen Lorca in diesem Universum? Oder habe ich da was verpasst?
Während ich bislang davon ausging, dass die das Netzwerk einschließlich des Antriebs irgendwann elegant entsorgen, scheint es nun doch anders zu laufen. Die Bedeutung des Netzwerkes auf das gesamte Multiversum und alles Leben darin, könnte glatt aus PR sein.
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Haywood Floyd
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Matthias Rose hat geschrieben:Bei Expanse kann ich derzeit keinen Rassismus erkennen, oder kommt das eher in den Büchern? Bin dort erst mit Band1 fertig!?

Expanse ist - sowohl in der Serie, als auch in den Büchern - in seiner Aussage alles andere als rassistisch, greift aber das Thema Rassismus wesentlich subtuler und auf höherem Nveau auf, als ST-Dys dies versuchte, indem es die Behandlung der Belter durch die Earther und deren entsprechende Reaktionen behandelt und dazu, durch seine Protagonisten, Stellung nimmt: IMHO eine subtile Schulderung alltäglichen Rassismus' und seiner Konsequenzen.

Die tumb-rassistischen Terreans und die grunzend-tierartig dargestellten Klingonen in ST-Dis 'Spiegeluniversum' sind dagegen platt und abgedroschen.

Vom Niveau her kann ST-Dis Expanse nicht das Wasser reichen!

Gewalt kommt hier wie dort explizit vor, aber dieGewalt in Expanse iat der in unserer realen Welt nachgebildet und hat dieselben Ursachen, während sie mir in ST-Dis als Mittel zum Zweck ("Showtime!") erscheint.

Allerdings trat das ST-Franchise mal als friedfertige Variante des SF-Themas an und hat IMHO seine Wurzeln schon lange verraten!

A propos: Im Gegensatz zu einem gewissen anderen Foristen (ich meine natürlich nicht dich) greife ich hier keine Mit-Foristen persönlich an oder beleidige und diffamiere sie sogar... :übel: Die Meinungen anderer mögen mir nicht immer gefallen, aber ich bin - anders als anscheinend der eine oder andere unter den Mitforisten - durchaus in der Lage, geäußerte Meinungen losgelöst von der Person zu sehen und kann mich deshalb beherrschen, auf die Person einzudrechen, wenn ihre Meinung net in mein Weltbild passt.

Täten andere das auch, gäbe es viel weniger Streit im Forum und die Mods müssten nun nicht schon wieder eingreifen... :rolleyes:
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Arthur Dent
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Die Gewaltdarstellung in Expanse (der Serie, die ich bis Anfang zweiter Staffel bisher gesehen habe) unterscheidet sich von Star Trek Discovery. Das sehe ich auch. In Expanse wird die Gewalt aus der Geschichte heraus als Höhepunkt oder Endpunkt einer Handlung gezeigt, in der dieser Ausbruch mit verschiedenene Einflussfaktoren nachvollziehbar begründet wird. In ST-Dis wirkt die Gewalt aufgesetzter und ja, trotz des Szenarios Krieg mit den Klingonen oder Spiegeluniversum, gehen die Darstellungen auch mit Showeffekten einher.
Ich sehe allerdings noch nicht, dass ST-Dis seine Wurzeln verraten hat. Ich sehe jenseits der Schwächen in mancher Darstellung auch weiterhin Inhalte, die ST großgemacht haben. Die Homosexualität, die Allianz, die vorzeigt, wie es auch mit den grunzenden Klingonen zu Bündnissen kommen kann, etc. Auch wenn mich persönlich das gutturale Sprechen auch stört, ist dennoch erstmals die Fremdartigkeit der Klingonen gut dargestellt. Worf und Co, die mit irgendeinen amerikanischen Slang, dennoch wohlfein akzentuiert auftraten, waren ein wenig zu fein geraten.

In die Zukunft gedacht, sollte der Konflikt mit den Klingons nicht zu lange dauern. Mit dem Zeitsprung am Ende von Ep. 13 könnte sich vielleicht was ergeben. Nichtsdestotrotz würde ich mir nach einer möglichen Beilegung des Konflikts auch weiterhin etwas düstere Geschichten wünschen.
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Haywood Floyd
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So! Die aktuelle Folge auch gesehen und zurück aus dem Spiegeluniversum. Neben einem zweiten Lorca (hat der Original-Lorca die Explosion der Original-Buran vielleicht nie überlebt? Gibt es jetzt hier vielleicht zwei Burnhams, da die Spiegel-Burnham dem Spiegel-Lorca vielleicht in unser Universum gefolgt seien könnte? So viel hätte, hätte, Fahrradkette.

Nicht gefallen hat mir
Spoiler:
das man Giorgou wieder eingeführt hat. Was soll die Spiegel-Giorgou hier? Den Krieg gegen die Klingonen gewinnen?
, aber man wird sehen wie es nächste Woche weitergeht.

Die Unterdrückung der Belter bei Expanse, sehe ich nicht als Rassismus, eher als eine Art Unterdrückung, ähnlich wie sie beim British Empire mit den Iren vorkam. Das waren nicht wirklich Menschen Zweiter-Klasse, denn dazu hatte man im Empire ja seine Kolonien, aber nicht ganz so viel Wert wie ein Brite.

Rassismus bei ST-Dis gab es meines Erachtens nur im Spiegeluniversum mit dem überzeichneten "Terranian Empire".

Das mit dem Sporenantrieb MUSS demnächst ein Ende haben, sonst gibt es für die nächsten Staffeln ein "Deus-Ex-Machina" welches, wie anno dazumal der Fiktivtransmitter bei PR, immer alles gut machen kann. Da man mit dem Sporenantrieb wohl nicht nur durchs Multiversum, NEIN! nun muss man damit ja auch noch durch die Zeit reisen können... overpowerwhelming...
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