Neues PR-Extra, MMT: Die Phantome von Epsal

Aktuelle Erstauflage, zu Hintergründen und möglichen Entwicklungen.
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Clark Flipper
Terraner
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Eine einfache Definition:

Wer eine Geschichte schreibt, welche als SF verkauft wird, ist ein SF-Autor.

Wie sollte es auch anders sein? SF ist eine Genre, nicht mehr. Aber ein Genre ist nicht eindeutig.
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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Raktajino
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Arthur Dent hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Hier ist übrigens meine (persönliche) Definition eines SF-Autors: Wer nach eigenen Ideen SF-Bücher schreibt, ist ein SF-Autor. Frank Borsch vom Perry-NEO z.B. mit seiner Alien-Earth-Serie.


Und der Bäcker ist auch kein Bäcker, der Koch kein Koch, wenn sie nach Rezepten anderer backen oder kochen. Ja ne ist klar. lol
Interessante Frage. Ist derjenige ein Koch, der die Mikrowelle bedienen kann? Ist diejenige eine Bäckerin, die bei Aldi die Schrippen in den Ofen schiebt!
to be continued
:D
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Christian Montillon
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Raktajino hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Hier ist übrigens meine (persönliche) Definition eines SF-Autors: Wer nach eigenen Ideen SF-Bücher schreibt, ist ein SF-Autor. Frank Borsch vom Perry-NEO z.B. mit seiner Alien-Earth-Serie.


Und der Bäcker ist auch kein Bäcker, der Koch kein Koch, wenn sie nach Rezepten anderer backen oder kochen. Ja ne ist klar. lol
Interessante Frage. Ist derjenige ein Koch, der die Mikrowelle bedienen kann? Ist diejenige eine Bäckerin, die bei Aldi die Schrippen in den Ofen schiebt!
to be continued
:D



Und damit sind wir genau beim Thema, um das es hier eigentlich geht: Ist PERRY RHODAN eigentlich richtige Literatur?
Willkommen in der Schmutz-und-Schund-Debatte.

(Sorry, dass ich mich doch nochmal gemeldet habe. Jetzt bin ich aber still.)
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Raktajino
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Ich gehe mal davon aus, dass ein Christian Montillion nicht unbeantwortet bleibt. :D
Solange die Story spannend geschrieben ist und Interesse weckt, muss ich glücklicherweise die Frage nicht beantworten. :D
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Raktajino
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Und solange die Kohlroulade bei wie bei Muttern schmeckt, muss ich auch nicht übers Kochen nachdenken. :o)
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Christian Montillon
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Raktajino hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus, dass ein Christian Montillion nicht unbeantwortet bleibt. :D
Solange die Story spannend geschrieben ist und Interesse weckt, muss ich glücklicherweise die Frage nicht beantworten. :D


Das braucht keiner zu beantworten. Ich wollte nur drauf hinweisen. Manchmal kommt der Germanist in mir durch.

Und verflixt, ich hab schon wieder gepostet. :o) :o) :o)
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Raktajino
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Das war zu erwarten. :D
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AARN MUNRO
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Ce Rhioton hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Hier ist übrigens meine (persönliche) Definition eines SF-Autors: Wer nach eigenen Ideen SF-Bücher schreibt, ist ein SF-Autor. Frank Borsch vom Perry-NEO z.B. mit seiner Alien-Earth-Serie.


Und diese Definition gilt nur für Hardcover? Nicht für Paperbacks? Nicht für Heftromane? :gruebel:

Schubladen are very deutsch :rolleyes:



Gilt für eigenständige SF, die man einem Verlag anbieten muss. Format egal, keine regelmäßigen Auftragsbände. (Es sei denn, der Verlag wünscht Band 3 Deiner Trilogie).
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
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AARN MUNRO
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Arthur Dent hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Hier ist übrigens meine (persönliche) Definition eines SF-Autors: Wer nach eigenen Ideen SF-Bücher schreibt, ist ein SF-Autor. Frank Borsch vom Perry-NEO z.B. mit seiner Alien-Earth-Serie.


Und der Bäcker ist auch kein Bäcker, der Koch kein Koch, wenn sie nach Rezepten anderer backen oder kochen. Ja ne ist klar. lol



Na ja, angelieferte Brötchen in den Ofen schieben, kann jeder. Ist das jetzt ein Bäcker, Konditor oder nur ein Backfachangestellter/angelernt?
Es gibt Auftragsbäcker und Kreativbäcker. Die meisten Bäcker können kein Abo-Angebot ausloben. Sie müssen sich am freien Markt bewähren.
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Raktajino
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AARN MUNRO hat geschrieben:Na ja, angelieferte Brötchen in den Ofen schieben, kann jeder. Ist das jetzt ein Bäcker, Konditor oder nur ein Backfachangestellter/angelernt?
Es gibt Auftragsbäcker und Kreativbäcker. Die meisten Bäcker können kein Abo-Angebot ausloben. Sie müssen sich am freien Markt bewähren.
Arm aber sexy?! :D
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Arthur Dent
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AARN MUNRO hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Hier ist übrigens meine (persönliche) Definition eines SF-Autors: Wer nach eigenen Ideen SF-Bücher schreibt, ist ein SF-Autor. Frank Borsch vom Perry-NEO z.B. mit seiner Alien-Earth-Serie.


Und der Bäcker ist auch kein Bäcker, der Koch kein Koch, wenn sie nach Rezepten anderer backen oder kochen. Ja ne ist klar. lol



Na ja, angelieferte Brötchen in den Ofen schieben, kann jeder. Ist das jetzt ein Bäcker, Konditor oder nur ein Backfachangestellter/angelernt?
Es gibt Auftragsbäcker und Kreativbäcker. Die meisten Bäcker können kein Abo-Angebot ausloben. Sie müssen sich am freien Markt bewähren.


Nun weichst Du aus. So macht die Diskussion tatsächlich keinen Sinn. Mein Beitrag sollte nicht dazu dienen, die diversen Ausprägungen des Bäckereifachgewerbes zu hinterfragen. Auch ein guter Bäcker, auch ein guter Koch wird sich anderer Ideen bedienen. Ich fand das Beispiel gut geeignet, um Deiner Aussage, wann ein Autor sich für Dich SF-Autor nennen darf, zu begegnen.
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Raktajino
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Hm. Eingeschnappt?! :D
Das Anforderungsprofil an einen Serienschreiber ist sicher etwas anders als an einen Singlebuchschreiber oder Romanschreiber. Und umgekehrt. Nicht jeder, der einen guten Roman schreibt, ist als Serienschreiber in der Lage, den Ansprüchen zu genügen.
Und der Serienschreiber wird sich auch umgewöhnen müssen, wenn er einen Roman schreibt.
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Arthur Dent
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Die Krux ist doch, es an der Idee festzumachen, ob sich jemand, zumindest aus Sicht von AARN SF-Autor nennen darf. Man stelle sich vor, AARN liest den besten SF-Roman aller Zeiten. Er bricht in Jubelstürme, ob dieses genialen SF-Autors aus. Als er erfährt, das besagter SF-Autor in der Nähe eine Signierstunde gibt, lässt AARN alles stehen und liegen und geht dorthin. Selfie mit dem SF-Autor, Autogramm ins Buch. AARN ist so glücklich wie nie zuvor.
Da wird dem SF-Autor aus dem Publikum die Frage zugeworfen, wie er denn auf die geniale Idee zu seinem Buch gekommen sei. Und der SF-Autor antwortet, dass es nicht seine Idee war. Der Sohn des Nachbarn, der davon träumt, als Astronaut fremde Welten zu besuchen, hat ihn darauf gebracht.
Nun, fortan war der SF-Autor für AARN bestenfalls nur noch Autor. Das Selfie? Gelöscht! Das Autogramm? Zusammen mit dem Buch vernichtet.
Wieder ein SF-Autor weniger. :(
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Christian Montillon
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Raktajino hat geschrieben:Hm. Eingeschnappt?! :D



Wenn du das mich fragst: Nein. Ich habe schon jede nur denkbare Argumentation gehört, von "der schreibt nur Hefte" (im Vergleich zu einem Selfpublisher, der bei Amazon irgendwas hochgeladen hat*) bis "der ist der einzige richtige Autor bei den ???, weil er auch was anderes schreibt, nämlich PERRY RHODAN, die anderen ???-Autoren sind doch alles Hobbyschreiber, die sonst nix veröffentlichen".
Das ist eher amüsant, finde ich. :o)



*Achtung, das richtet sich nicht gegen Selfpublisher an sich - es gibt höchst professionelle Selfpublisher!!!!
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Raktajino
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Warten auf Aarn.... B-)
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Mr Frost
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Germanist. :unschuldig:.Das beruhigt mich. Dann dürfen wir hier auch ab und an über "Literatur" reden...;-)
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AARN MUNRO
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Raktajino hat geschrieben:Hm. Eingeschnappt?! :D
Das Anforderungsprofil an einen Serienschreiber ist sicher etwas anders als an einen Singlebuchschreiber oder Romanschreiber. Und umgekehrt. Nicht jeder, der einen guten Roman schreibt, ist als Serienschreiber in der Lage, den Ansprüchen zu genügen.
Und der Serienschreiber wird sich auch umgewöhnen müssen, wenn er einen Roman schreibt.



Da stimme ich Dir zu!
Und außerdem muss sich ein Serienschreiber, der "drin" ist, ja nicht am freien Markt mit wirkich eigenen Werken bewerben. Er hat so 6-8 Hefte im Jahr garantiert.
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AARN MUNRO
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Arthur Dent hat geschrieben:Die Krux ist doch, es an der Idee festzumachen, ob sich jemand, zumindest aus Sicht von AARN SF-Autor nennen darf. Man stelle sich vor, AARN liest den besten SF-Roman aller Zeiten. Er bricht in Jubelstürme, ob dieses genialen SF-Autors aus. Als er erfährt, das besagter SF-Autor in der Nähe eine Signierstunde gibt, lässt AARN alles stehen und liegen und geht dorthin. Selfie mit dem SF-Autor, Autogramm ins Buch. AARN ist so glücklich wie nie zuvor.
Da wird dem SF-Autor aus dem Publikum die Frage zugeworfen, wie er denn auf die geniale Idee zu seinem Buch gekommen sei. Und der SF-Autor antwortet, dass es nicht seine Idee war. Der Sohn des Nachbarn, der davon träumt, als Astronaut fremde Welten zu besuchen, hat ihn darauf gebracht.
Nun, fortan war der SF-Autor für AARN bestenfalls nur noch Autor. Das Selfie? Gelöscht! Das Autogramm? Zusammen mit dem Buch vernichtet.
Wieder ein SF-Autor weniger. :(



Nein, so streng lege ich die Kriterien nicht an. Schließlich ist niemand isoliert und und uns allen fließen Fremdideen von außen zu.Es geht grundsätzlich um Folgendes:
enn ich oder irgendjemand einen SF-Roman schreibt,den er am freien Buchmarkt anbieten muss, vollkommen ohne Beziehungen in diesem Lager ...und ein Anderer bekommt 6-8 Hefte im Jahr garantiert, dann ist das nicht das Gleiche. Den Ersten nenne ich einen SF-Autor , den zweiten einen Serienschreiber, unabhängig vom Genre.Wenn er SF schreibt, ist er ein SF-Serienschreiber.
(Und übrigens mache ich nie Selfies ...)
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AARN MUNRO
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Christian Montillon hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Hm. Eingeschnappt?! :D



Wenn du das mich fragst: Nein. Ich habe schon jede nur denkbare Argumentation gehört, von "der schreibt nur Hefte" (im Vergleich zu einem Selfpublisher, der bei Amazon irgendwas hochgeladen hat*) bis "der ist der einzige richtige Autor bei den ???, weil er auch was anderes schreibt, nämlich PERRY RHODAN, die anderen ???-Autoren sind doch alles Hobbyschreiber, die sonst nix veröffentlichen".
Das ist eher amüsant, finde ich. :o)



*Achtung, das richtet sich nicht gegen Selfpublisher an sich - es gibt höchst professionelle Selfpublisher!!!!



Und Nein, auch ich bin nicht eingeschnappt, obwohl ich einer der genannten Selfpublisher bin ...aber den Schuh muss ich auch nicht anziehen ...das ist doch eine lustige Diskussion. Ich werte hier auch nicht, werte niemanden ab, ich lese ja selbst all die Heftchen seit Jahren sehr gern ... und weiß auch ein wenig, welche Arbeit darin steckt.Gerade MMT etwa schätze ich hoch wegen seiner vielen Ideen und seiner Liebe zum Detail.Deshalb hatte ich ja auch sogar ein Game nach einem seiner Perry-Romane gemacht. Aber die Katrgorien sind eben doch verschieden.
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Christian Montillon
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AARN MUNRO hat geschrieben: obwohl ich einer der genannten Selfpublisher bin ...aber den Schuh muss ich auch nicht anziehen ...



Nur zur Sicherheit - du hast gesehen, dass ich extra dazugeschrieben hatte, dass sich das genannte Beispiel keinesfalls gegen Selfpublisher an sich richtet? Es gibt sehr professionelle Selfpublisher, die ich sehr schätze. Es gibt aber auch Selfpublisher, die wirklich keinen vernünftigen Satz schreiben können und dann halt bei Amazon hochladen. (Deine Werke, Aarn, kenne ich nicht, kann also nichts dazu sagen.)

Einen wichtigen Punkt sehe ich anders als du: Ein Serienautor muss sich sehr wohl behaupten. Zuerst musste er mal bei der Serie ankommen, dort aufgenommen werden. Und dann muss er so schreiben, dass er weiter dabeibleibt. Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich z.B. ab morgen nur noch Grütze schreibe, dass ich dann weiterhin regelmäßig bei PR schreibe?

Davon abgesehen publizieren viele Serienautoren auch einzelne Romane, ich ja auch; das macht mich aber nicht besser oder schlechter als einen Serienautor, der das nicht tut. Oder als einen Selfpublisher, der "nur" eine Serie publiziert. Solche Unterscheidungen funktionierne - in meinen Augen - überhaupt gar nicht. Ich halte es so: Es gibt für mich gute und schlechte Serienautoren, gute und schlechte Einzelromanautoren, gute und schlechte Selfpublisher. Oder vereinfacht gesagt, und das genügt für mich vollkommen (das sieht mittlerweile glaub ich der Großteil aller im Verlagswesen arbeitenden Leute so, ich begegne immer weniger Vorurteilen): Es gibt gut und schlechte Autoren.
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AARN MUNRO
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Lieber Christian: Beim letzten Satz kann ich jedenfalls ganz gewiss voll zustimmen!
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Haywood Floyd
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Christian Montillon hat geschrieben: Es gibt gut und schlechte Autoren.

Ich wäre da vorsichtig und würde eher sagen, es gibt Autoren, die man gerne liest, und solche bei denen das nicht der Fall ist.

Ob die einen nun 'gut' und die anderen 'schlecht' sind, ist eine höchst subjektive Sache. :o

Ich habe mich - ohne nun Namedropping zu betreiben - schon wiederholt durch Werke von Literaturnobel- und Pulitzer-Preisträgern (also offiziell 'guten' Autoren) wirklich ganz elendig gequält und mich an Massenschreibern von billigen, trivialen Pulps (also offiziell 'schlechten' Autoren) delektiert - und natürlich auch vice versa. :gruebel:

Ich glaube es gibt überhaupt kein objektives Kriterium für 'gute' und 'schlechte' Autorenschaft, das einer kritischen Hinterfagung wirklich standhalten würde...

Germanisten - mein jüngerer Bruder ist so einer - werden das wahrscheinlich anders sehen, aber mit denen - zumindest wenn ich von meinem Bruder de minore ad maius auf seine ganze Berufsgattung schließe - kann man sich auch net wirklich vernünftig über Literatur unterhalten, weil die stets zwanghaft alles zerpflücken und zerlegen müssen - die wissen über jeden Text meist mehr, als der, der ihn tatsächlich verfasst hat... :P
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.

Dylan Thomas

Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.
Samuel Langhorne Clemens AKA Mark Twain

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!
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Ce Rhioton
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AARN MUNRO hat geschrieben:

Ich werte hier auch nicht, werte niemanden ab, ich lese ja selbst all die Heftchen seit Jahren sehr gern ...


Mal ganz naiv gefragt: Stellt nicht bereits die Verwendung des Begriffs "Heftchen" eine Abwertung dar?

Jedenfalls hat mich die Lektüre des PR-Extra-Heftchens ausgezeichnet unterhalten. :st:

And now ... back to OT.
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AARN MUNRO
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Ce Rhioton hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:

Ich werte hier auch nicht, werte niemanden ab, ich lese ja selbst all die Heftchen seit Jahren sehr gern ...


Mal ganz naiv gefragt: Stellt nicht bereits die Verwendung des Begriffs "Heftchen" eine Abwertung dar?

Jedenfalls hat mich die Lektüre des PR-Extra-Heftchens ausgezeichnet unterhalten. :st:

And now ... back to OT.



Heftchen ist ein Diminuitiv von Heft ... also nicht abwertend gemeint.Du musst auch noch das Denotative und das Konnotative unterscheiden.
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Ce Rhioton
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AARN MUNRO hat geschrieben:
Heftchen ist ein Diminuitiv von Heft ... also nicht abwertend gemeint.Du musst auch noch das Denotative und das Konnotative unterscheiden.


Dann sind wir uns ja einig, Kosmokratchen. :)
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