Chaotarchen in der Serie?

Aktuelle Erstauflage, zu Hintergründen und möglichen Entwicklungen.
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Brauchen wir mal einen leibhaftigen Chaotarchen in Serie?

Nein
4
19%
Ja
16
76%
Mir doch egal
1
5%
Tofubratling mit Joghurtdipp
0
Keine Stimmen
Bratwurst mit Pommes und Extra Senf
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 21

Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon XRAYN » 5. Januar 2018, 11:04

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XRAYN
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Ich frage mich schon seit langem, ob wir irgendwann einmal einen "leibhaftig agierenden" Chaotarchen in der Serie erleben werde, bzw. warum dies noch nicht der Fall war.
Eigentlich fände ich das mal ganz nett, sind wir doch eine Zeitlang mit Kosmokraten regelrecht "überschwemmt" worden.
Der "Herr der Elemente" wurde ja sogar von den Porleytern eher in die Kategorie negative Superintelligenz eingeordnet. Xrayn (Negasphäre) tauchte eher als Schreckgespenst am Rande auf, ebenso Xpomul (Hexameron) und meine Hoffnung Cadabb (Orpleyd) würde sich in der Handlung manifestieren erfüllte sich leider nicht.
Woran liegt es wohl, das sich die Kosmokraten bei den Autoren scheinbar so großer Beliebtheit erfreuen (erfreut haben) und die armen "Chaoten" immer noch ein solchen Nischendasein fristen? :rolleyes:

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Soulprayer » 5. Januar 2018, 12:12

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Soulprayer
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Das einzige was mir in der Richtung einfällt ist der "Dunkle Oheim" aus der ATLAN-Reihe. Ist zwar kein "reiner" Chaotarch, aber auch nicht ganz eine negative SI. Etwas, was nicht ganz ins Zwiebelschalenmodell passt.

Das weiß ich allerdings nur, weil ich den Artikel in Perrypedia zufällig gefunden und zur nächsten Exzellenzwahl eingestellt habe ;)
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Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Kardec » 5. Januar 2018, 14:07

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Ich habe in Erinnerung dass V`Aupertir, der Herr der Elemente, mehrfach eindeutig als Chaotarch beschrieben wurde.
Erinnere mich exakt, dass der HdE seinen Status als Chaotarch einbüsste, als er vom 3-Komponenten-Devolator der Porleyter getroffen wurde und den Bezug zu seiner Negasphäre verlor.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon nanograinger » 5. Januar 2018, 15:32

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nanograinger
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Kardec hat geschrieben:Ich habe in Erinnerung dass V`Aupertir, der Herr der Elemente, mehrfach eindeutig als Chaotarch beschrieben wurde.
Erinnere mich exakt, dass der HdE seinen Status als Chaotarch einbüsste, als er vom 3-Komponenten-Devolator der Porleyter getroffen wurde und den Bezug zu seiner Negasphäre verlor.

Du erinnerst dich vollkommen richtig. Trotzdem ist der Herr der Elemente ein Sonderfall, weil er nicht aus einer Materiesenke hervorging. Das ist im Perrypedia-Artikel zu Chaotarchen genau beschrieben.

XRAYN hat geschrieben:Woran liegt es wohl, das sich die Kosmokraten bei den Autoren scheinbar so großer Beliebtheit erfreuen (erfreut haben) und die armen "Chaoten" immer noch ein solchen Nischendasein fristen?

Vermutlich weil die Kosmokraten ursprünglich als "die Guten" angelegt und damit auf "unserer" Seite waren.

Tatsächlich ist der Unterschied aber nicht so groß. Tyrik wird lediglich in PR 1000 erwähnt. Taurec/Vishna hatten als Gegenspieler V'Aupertir (HdE) (bzw. sich selbst in manchen Aktionen). Xmopul hatte keinen bekannten Gegenspieler auf Kosmokratenseite.
Hismoom hatte als einziger Kosmokrat einen wesentlichen Auftritt danach (PR 1999 und 2198/2199). Xrayn wiederum agierte ohne kosmokratischen Gegenpart, ebenso Cadabb (der nur indirekt eine Rolle spielte).

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Kardec » 5. Januar 2018, 18:07

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So eindeutig wurde dies alles in den Romanen nie beschrieben.
Wenn ich dabei an VISHNA erinnern darf - ein Zwischending zw. M-Quelle u. Senke war der Ursprung (was immer das gewesen sein soll) inkl. negativer SI.
Dann die gute Eirene/Idinyphe samt Mama Gesil.......

Manchmal wurde auch unüberlegt irgendwas in die Romane reingeschrieben was später korrigiert werden muss - oder über was am besten nie mehr was geschrieben wird.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Stalker » 6. Januar 2018, 05:37

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Stalker
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XRAYN hat geschrieben:... Cadabb (Orpleyd) würde sich in der Handlung manifestieren ...


Das hatte ich mir auch gewünscht. Aber vielleicht kommt ja da noch mal was. Es dürfte noch eine Menge von Cadabbs Antennen geben... :st:
Endlich wieder bei der EA aufgeholt

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon marafritsch2705 » 11. Januar 2018, 00:14

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marafritsch2705
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Aber diese antennen suchen nach KOSH...

Ok..sie können auch perry rhodan über lichtjahrmillionen anmessen anhand seiner kosmischen aura.....

Wenn die jetzt auf die thogondu aufmerksam geworden sind...dürften die ja ein netter ersatz für kosh sein

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Rattus Rattus » 11. Januar 2018, 05:10

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Rattus Rattus
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In einem TB - Nummer 358, der Herr des siebten Tages - tauchte Xpomul höchstpersönlich auf. Sein Auftritt führte zur Entstehung des Hexameron, indem er aus einem ehemals Mächtigen den Herrn Heptamer schuf und ihn mit der erforderlichen Macht ausgestattet hat.
Wir Ratten sind eure treuesten Freunde und begleiten euch überall hin. Wir sind keine Feinde, die euch die Pest gebracht haben - von uns sind ebenfalls eine Menge an der Seuche verreckt. Dagegen sind in den Laboren dieser Welt viele von uns gestorben oder zumindest gequält worden, um eure Gesundheit zu erhalten, zu verbessern oder die Erscheinung kosmetisch aufzuhübschen.
Wenn du das nächste mal eine Ratte siehst, dann denke daran, was du ihren Artgenossen und deren Vorfahren zu verdanken hast.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon XRAYN » 13. Januar 2018, 10:46

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XRAYN
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Ja, den Roman habe ich gelesen.
Leider war auch dies nur eine Episode am Rande und nicht mal in der EA.
Mir geht es aber eher um einen längerfristig angelegten Auftritt. Ähnlich einer Vishna, einem Taurec oder Hismoom. Wobei letzterer ja auch nur ein paar Bände lang aktiv war.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Verkutzon » 13. Januar 2018, 11:21

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Verkutzon
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Stalker hat geschrieben:
XRAYN hat geschrieben:... Cadabb (Orpleyd) würde sich in der Handlung manifestieren ...


Das hatte ich mir auch gewünscht. Aber vielleicht kommt ja da noch mal was. Es dürfte noch eine Menge von Cadabbs Antennen geben... :st:


Vielleicht sehen wir auf dem Cover von Heft 2947, Rhodans letzte Hoffnung, eine Antenne Caddabs... Naja, die Antennen wurden im Sternengruftzyklus zwar anders beschrieben (ein tonnenförmiger Grundkörper, mit einem langen Stachel oben. Auf dem Heft 2947 sind es vier Grundkörper, die sich in einem „Stachel“ vereinigen), aber man soll ja bekanntlich die Hoffnung nicht aufgeben B-)
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Carfesch » 15. Januar 2018, 01:04

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Carfesch
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XRAYN hat geschrieben:Ja, den Roman habe ich gelesen.
Leider war auch dies nur eine Episode am Rande und nicht mal in der EA.
Mir geht es aber eher um einen längerfristig angelegten Auftritt. Ähnlich einer Vishna, einem Taurec oder Hismoom. Wobei letzterer ja auch nur ein paar Bände lang aktiv war.


Hier hatten wir doch schon einen auf dem Titelbild, nämlich Deinen Namensgeber. :devil:

https://imagecdn.perry-rhodan.net/cover ... 2/4463.jpg

Ohne jetzt Deinem Nicknamen ( jedem wies beliebt) zu nahe treten zu wollen, wüßte ich nicht, was es für einen Handlungsvorteil bringen würde, diese Kreatur zu einem wesentlichen Teil einer Handlung zu machen. Die Handlung spielt sich gottseidank nicht sehr oft in Negasphären ab und nur dort können sich meines Wissens Chaotarchen manifestieren. Dass Chaotarchen als negativ besetzte Wesen geschildert werden, hat sicher einen Grund. Schließlich entstammt unser Held Rhodan keiner Negaspäre und er will mit Sicherheit auch nicht, dass irgendwo Negasphären mit entsprechend konditionierten Wesen und physikalischen Bedingungen entstehen. Ein Chaotarch dagegen hat nur ein Ziel, den chaotarischen Herrschaftsbereich mittels Negaspären auszudehnen. Ein Chaotarch ist daher mit ziemlicher Sicherheit das einzige Wesen mit dem Rhodan nur im äußersten Notfall verhandeln und sprechen wollte. Aber es könnte ja der Fall eintreten, wo der Feind Deines Feindes dein Verbündeter ( nicht Freund) werden könnte. Der einzige Haken daran ist der, dass Chaotarchen im bisherigen Handlungsverlauf noch als wesentlich abgehobener im Vergleich zu den Kosmokraten gegenüber Wesen auf der normalen Ebene, speziell solchen in einer Nicht-Nega-Sphäre, aufgetreten sind. Für Chaotarchen sind Wesen außerhalb der Negaspäre kleiner als ein Bärentierchen im Vergleich zum Menschen und selbst Wesen innerhalb einer solchen Sphäre kleiner als eine Ameise. Sie haben keine Biophore, sondern das pure Gegenteil wie entropische Zyklone als Antwort auf Ameisen und Bärentierchen parat. Nur, bisher haben sie die Widerstandsakraft der Bärentierchen unterschätzt. So wie diese Tierchen auch im normalen Leben unterschätzt werden.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Saedelaere » 29. Januar 2018, 18:28

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Saedelaere
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Ich glaube nicht, das allzu viel kosmische Übermächte der Sache dienlich sind.
Chaotarchen und Kosmokraten - allein das ... wir sollten ihnen nicht ins Angesicht schauen, schon gar nicht mit ihnen reden. Wenn wir uns schon mit SI nicht wirklich verständigen können (von Ausnahmen abgesehen) - diese Art Leute wirken als "Kräfte" und wir erfahren sie über ihre Kräfte oder besser über deren Auswirkungen.
Ich glaube auch nicht das es sinnvoll ist in Kategorien von Gut und böse zu denken. Die hohen Mächte sind für mich eher so etwas, wie Ying und Yang - im taoistischen Symbol, miteinander verknüpft, voneinander durchdrungen, sich sinnvollerweise im Gleichgewicht haltend. Das Ringen um Sieg und Niederlage ist nicht das Ringen um den Gewinn des Kriegs, der ein ewiger sein sollte, es ist ein Ringen um den Sieg in der Schlacht, oder besser um den Wandel in Bewegung.
Erst im Stadium der Reife, im Aufstieg zu Höherem, opfert man schon mal ein Universum, so wie eine SI schon mal eine Galaxis oder mehrere opfert um die nächste Stufe zu erklimmen.

Wenn mal einer herab-, oder heraufsteigt um sich direkt an die Lebenden zu wenden, hat das nichts gutes - Es ist wie wenn die Götter über einen kommen, ein zweischneidig Ding.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Saedelaere » 15. Februar 2018, 12:10

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Saedelaere
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Heute beim Rasieren kurz gedacht:
1. kennen die hohen Mächte ihre Möglichkeiten/ Aufgaben - oder spielen sie nur (und erproben sich)?
2. Stabilisieren und konkretisieren Chaotarchen und Kosmokraten (gemeinsam) das interuniverselle Gefüge?
3. Falls 2. mit ja zu beantworten wäre, könnten Universen mit ähnlicher Strangeness/ hoher Warscheinlichkeit,
wie Galaxien miteinander kollidieren (Risse und Übergänge gab es schon seit den Druuf), was wenn Universen wirklich "verschmelzen"?
4. Wirken Kosmokraten (Chaotarchen) und SI letztlich gemeinsam, die Si (insgesammt) daran, "ihr" Universum mit einem möglichst hohem Realitätspotenzial auszustatten und sich damit Halt und Entwicklung zu sichern, die (noch) höheren Mächte daran, sich ausbreiten und ihre Kontrolle über das Muliversum ausbauen zu können - und diesem insgesamt möglichst Stabilität zu verleihen.
5. Sind parallele/ konkurrierende Multiversen denkbar.
6. Athment das Multiversum oder kann es wie ein Universum in eine Form der Singularität fallen (und sich womöglich neu schöpfen).
7. Ist Thez nicht das "Ende" der intelligiblen Welt, sondern der Anfang eines neuen Universums, in das bei Beginn ein Thez in on und non Quanten zerlegt den Dünger einer neuen Epoche abgibt?

Ach, da war der Akku leer.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Wim Vandemaan » 18. Februar 2018, 10:20

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Hallo Saedelaere,
das sind extrem spannende Gedanken.
Mein einziger gravierender Einwand wäre: Ich denke nicht, dass die Chaotarchen "Personen" sind, ebenso wenig wie die Kosmokraten. Dass sie den Menschen hin und wieder so erscheinen (Vishna, Taurec) - okay, das kann man irgendwie umständlich erklären (und das haben unsere Kollegen ja auch erklärt). Aber ich denke, das wird diesen Phänomen nicht ganz gerecht.
Zumal wenn ich mir vorstelle, dass schon "die Menschheit" nicht so ganz einheitlich ist, SI und Kosmokraten aber im Grunde Komplexe und Essenzen aus diversen, vielleicht aus Millionen Kulturen und Zivilisationen sind.
Aber wir denken seit einiger Zeit darüber nach.
Offenbar hat die Nassrasur doch ihre Vorteile. :st:

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Kardec » 18. Februar 2018, 13:28

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Ich interpretiere für mich das bislang geschriebene so, dass die HM im Rahmen des GESETZES agieren.
Die einen erhaltend, die anderen zerstörend.

Klingt nach SHIVA, dem Gott der schöpferischen Zerstörung.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Saedelaere » 18. Februar 2018, 17:38

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Hallo Wim,
Personsn im herkömmlichen Sinne würde ich weder SI, noch in Kosmokraten/ Chaotarchen sehen - eben eher Kräfte, die wie wir gesehen haben, ab und zu Etwas von sich abspalten können, wenn sie eine Verwendung haben. Im Grundsatz aber eben Kräfte (Quellen/ Senken) die den Sterblichen als übermächtig / naturgesetzlich erscheinen.
(Mit dem Thema "Erprobung" meinte ich eher, das die Kräfte im Zusammenwirken versuchen ihre Gesetzmäßigkeiten auf anderes auszudehnen.)

Ja, das Gesetz,
ein Gesetz wird entweder gehütet (hat einen Beschützer) oder es ist etwas "natrgesetzliches", von sich aus zwingendes.
Die Frage wäre doch, ob Chaorarchen z. B. zerstörerisch auf der unteren Ebene wirken (Sprich auf derr Ebene der Sterblich, des physischen), oder ob sie am Gesetz selbst nagen.
Wir glauben aus dem, was wir wissen vorerst nicht an ein höheres als Thez und oder das Gesetz. Wir wissen aber vermutlich (noch) nicht, ob das Gesetz unter den Bedingungen Thez gilt.

Kennt jemand das "schieben der Hände" im Tai Chi Quan. Man wirkt zusammen, um so weniger Erfahrungen man hat, um so mehr muss man sich herantasten und am Ende erst wirft es einen hin(oder das Ying Yang des Zusammenspiels zerbricht ohne das einer stürzt) - das ist was ich mit üben meinte. Vielleicht ist das alles noch ein Abtasten, ein Suchen, ein Spiel, was wir bisher gelesen haben, vielleicht ist DAS Universum noch nicht reif, vielleicht sind die Mächte noch nicht reif, vielleicht ist das Gesetz noch Rahmen, der erst zerrissen wird wenn es ernst wird?

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Kardec » 18. Februar 2018, 19:04

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Kardec
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Die Chaotarchen (Negasphäre) nagen ganz offensichtlich am GESETZ.
Die Antwort der Kosmokraten ist u. a. - Nomen est omen - ein GESETZGEBER.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon XRAYN » 19. Februar 2018, 10:28

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XRAYN
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Was ich mich schon seit langem interessiert (nicht nur auf Perry Rhodan bezogen!) ist die Frage...
Was "wollen" die Chaotarchen eigentlich?
Ich nehme mal die Replikatoren aus Stargate als Beispiel. Diese versuchen ja, alles Leben im Universum auszulöschen und die absolute Herrschaft (Herrschaft über was oder wen?) zu übernehmen. (Ähnliches gilt übrigens auf kleinerem Niveau für "Skynet" und die Terminator)
Und dann? Welchen Sinn hat absolute Gleichförmigkeit? Irgendwann sind alle "Feinde" besiegt und der "gemeine Replikator" sitzt vollkommem verblüfft in der Gegend herum und denkt sich (während er/sie vollkommen angeödet seine/ihre Gelenke ölt) "Ja und nun? Was machen wir jetzt?"
Ähnlich ergeht es mir mit den Chaotarchen.
Es mag im Perry Rhodan Kosmos Universen geben, in welchen die Chaotarchen den endgültigen Sieg errungen haben. Ähnliches mag für die Kosmokraten gelten.
Wie sehen solche Universen aus? Was spielt sich dort ab?
Herrscht dort ewige Glückseligkeit (Kosmokraten) oder ein dauerhaftes "druff uff de Kopp bis einer weint" (Chaotarchen)?
Dies fände ich mal ganz spannend zu erfahren.
Ich denke, dies ist auch vom psychologischen Standpunkt aus gesehen ganz interessant.
Der Mensch ist ja (wie man am Zustand der Welt sehr gut erkennen kann) weder für die eine oder andere Seite geschaffen. Irgendeiner schießt immer quer, sei es auf die eine oder andere Art.
Deshalb kann man sich ja durchaus fragen, ob sich in einem rein "chaotisch" bzw. "kosmokratisch" geprägten Universum irgendwann (von mir aus auch aus lauter Langeweile) eine Gegenbewegung formieren würde.
Die menschliche Historie (politisch und gesellschaftlich betrachtet) verläuft ja in "Wellen" (derzeit geht es scheinbar gerade mal wieder bergab) und keine Diktatur hatte bislang "durchgehend" Bestand. (Friedenszeiten allerdings ebensowenig)
Früher oder später wurde sie immer gestürzt. Manchmal kam dann natürlich wieder irgendein "Honk" (meistens ein Freiheitskämpfer/Revolutionär, welche die vorhergehende abgesetzt hatte) angerannt und errichtete eine neue... und so weiter... *gääähn*
Diese Hintergrund würde mich, bezogen auf die Hohen Mächte" des Perryversums, sehr interessieren...
Ist aber wahrscheinlich zu komplex für den Handlungsrahmen der Serie.
Zumal die "Befreiung" eines kompletten Universums sogar für einen Perry Rhodan wohl eine Nummer zu groß sein dürfte! :rolleyes:
Zuletzt geändert von XRAYN am 19. Februar 2018, 10:50, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Haywood Floyd » 19. Februar 2018, 10:45

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IMHO befürworten die CT die uneingescheschränkte, wilde, darwinistische Evolution, während die KK die geregelte, kontrollierte und selektierte Zuchtwahl bevorzugen.

Liebhaber von Straßenhundemischungen vs. Rassehundezüchter quasi... :devil:

Oder - im B5-Sprech - Schatten vs. Vorlonen... :unschuldig:
Do not go gentle into that good night,
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Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Saedelaere » 19. Februar 2018, 19:49

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Beide Formen von "Überwesen" (Choten /Kosmokraten - Quellen/ Senken) suchen doch wohl "Nachwuchs". Materiequellen sollten doch wohl daraufhin wirken den Raum zu stabilisieren, Senken stehlen Material und destabilisieren tendenziell - so hab ich das bisher verstanden.

(Nach der Geschichte um Es und das Verschwinden im selbst geschaffenen Gefängnis (was ich damals für endgültig hielt) und dem letzten Zyklus mit einer (negativen SI) die sich ebenfalls in ein Separee flüchtet, gibt es offenbar mehr solcher "Ausnahmen". Wie viele SI retten sich so vor dem Ge- oder Verbrauch durch die höheren Mächte - wie wirken die "geretteten" SI auf die Stabilität des Universums (formen die "erretteten" Si später Thez - gegen wen kämpften seine Legionen) )

Auch wenn Chaotarchen sich als "Mächte das Bösen" darstellen, sollten sie doch auch auf "Vermehrung" zielen, also auf die Förderung der Intelligenzwesen der unteren Ebenen, weil sie allein daraus ihren Nachwuchs (via SI) beziehen - oder nicht?
Andererseits bleibt die Frage, ob die "verschiedenen" Kosmokraten und Chaotarchen berhaupt noch als unterschiedliche Eternitäten zu sehen sind, ob nicht z. B. die Aufgetretenen Kosmokraten nicht einfach nur unterschiedliche Abspaltungen eines "Gesamtkosmokraten" darstellen, oder ob Materiequellen/ -Senken ein Vernetztes letztlich Ganzes darstellen, so wie die Neuronen im Hirn ein Hirn schaffen.

Ab wann ist die Eigenschaft eigentlich festgelegt. Wir wissen das aus "negativen SI" (negativ nicht = böse, sondern eher = negativ geladen oder so) wenn sie sich nicht verstecken Chaotarchen zu werden pflegen. Aber können auch aus Kosmokraten Chaotarchen werden, ist vielleicht alles erst am Schluss, bei der Manifestation einer Quelle/ Senke fixiert?

Sind die "Hohen Mächte" im Universum entstanden, oder überdauern sie dieses - oder ist Thez die Larve, die einen langen schlaf hält, bis die Zeit bereit ist sich in oder mit einem neuen Universum zu entfalten/oder gleich der Materie in dieses zu verströmen.

Ich bin da garnicht besonders drin, aber da es des Thread schon gibt.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Richard » 19. Februar 2018, 22:01

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Richard
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Haywood Floyd hat geschrieben:IMHO befürworten die CT die uneingescheschränkte, wilde, darwinistische Evolution, während die KK die geregelte, kontrollierte und selektierte Zuchtwahl bevorzugen.

Liebhaber von Straßenhundemischungen vs. Rassehundezüchter quasi... :devil:

Oder - im B5-Sprech - Schatten vs. Vorlonen... :unschuldig:


Dass wuerde ich jetzt so nicht sagen.
In Negasphären züchten sich die die CTs ihre eigene "Version" der Lebewesen heran.

Aber klar, den Teil der PR Historie kennst du ja nicht .....

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon HerbertSeufert » 31. März 2018, 15:05

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HerbertSeufert
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Ich bin glaube, dass das GESETZ das Grundparadigma des Multiversums darstellt:
Gleichzeitig bildet es die Grenzschicht zwischen der Matrix dieses Multikosmos, in der auch alle Hohen Mächte leben und der eigentlichen Realität, der Hinterkulisse der Bühne, der eigentlichen Struktur des Alls.
Letzlich agieren nicht nur Wesen der Niederungen in dieser inszenierten Realität, sondern auch Kosmokraten, Chaotarchen, Triviane.
Es ist nicht sicher, ob es einen Weg hinter die Kulissen gibt!
Die Hohen Mächte suchen danach!

Wer hat das GESETZ initiiert und was bewirkt es?

Auch THEZ kämpft mit dem GESETZ:
Es verhindert nämlich den bewusst bleibenden Übersprung einer kumulativen Hohen Macht am Ende eines Universums über die Singularität in den unmittelbaren Konsekutivkosmos. ERSTIE versuchte das aus unserem Vorgängeruniversum und scheiterte. THEZ ist gewarnt und freezt den letzten Wimpernschlag des Universums vor dem End-/Urknall. Eine Lösung gibt es gemäß GESETZ nicht, jedenfalls nicht mit Erhalt der Individualität, allenfalls als nichtpersonales Weiterwirken des Karmas im Folgekosmos. Erinnerungslos.
Alles muss jedesmal NEU beginnen.

Ich denke, dass die Spraghides wahrscheinlich vitale Sicherungen zwischen Voderbühne und Hinterbühne sind.
Zwischen dem Schein der Inszenierung und der Realität dahinter.
Ob es einen Weg dorthin gibt?
Die Hohen Mächte haben ihn nicht gefunden!
Vielleicht sind sie einfach zu feist für die schmalen Durchgänge und, so seltsam es klingt, nur einem einfachen Wesen der Niederungen könnte dies gelingen.
E=mc²

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 2. April 2018, 10:11

Frank Chmorl Pamo
Den ganzen verhunzten Kosmokratenkladderadatsch haben wir jetzt glücklicherweise hinter uns, und nun soll diese Rohe-Mächte-Fass wieder aufgemacht werden?

Die Geschichte der Kosmokraten ist sowieso ein einziges Gewürge. Ursprünglich war das Zwiebelschalenmodell betörend einfach, doch bereits WiVo mit KvT und Bardioc verstieß selbst dagegen.

Genauso planlos machten seine Nachfolger weiter. Statt der ursprünglich angegebenen Reaktionszeiten in Jahrtausenden entsandte man eine leibhaftigen Kosmokraten in unsere Niederungen, mit Vishna wurde eine frühe Frauenquote erfüllt, usw. Es steckte keine Planung hinter den Kosmokraten, sondern das kosmokratische Karnickel wurde wiederholt an den Löffeln mit großem Tusch aus der Materiequelle gezogen.

Verbunden war alles mit der dystopischen Vorstellung, kein Stein könne den Hang hinunterrollen, kein Regentropfen zur Erde fallen, kein Gedanke könnte gedacht und geäußert werden, ohne dass dies den Rohen Mächten bekannt würde.

Soll mit den Chaotarchen statt positiver Zukunftssicht und Utopien nun wieder Dystopie kommen? Ja, ich weiß, "positiv" und Utopie ist ja so 1960 und womit *bäääh*.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 2. April 2018, 10:17

Frank Chmorl Pamo
HerbertSeufert hat geschrieben:Ich bin glaube, dass das GESETZ das Grundparadigma des Multiversums darstellt:
Gleichzeitig bildet es die Grenzschicht zwischen der Matrix dieses Multikosmos, in der auch alle Hohen Mächte leben und der eigentlichen Realität, der Hinterkulisse der Bühne, der eigentlichen Struktur des Alls.
Letzlich agieren nicht nur Wesen der Niederungen in dieser inszenierten Realität, sondern auch Kosmokraten, Chaotarchen, Triviane.
Es ist nicht sicher, ob es einen Weg hinter die Kulissen gibt!
Die Hohen Mächte suchen danach!

Wer hat das GESETZ initiiert und was bewirkt es?

Auch THEZ kämpft mit dem GESETZ:
Es verhindert nämlich den bewusst bleibenden Übersprung einer kumulativen Hohen Macht am Ende eines Universums über die Singularität in den unmittelbaren Konsekutivkosmos. ERSTIE versuchte das aus unserem Vorgängeruniversum und scheiterte. THEZ ist gewarnt und freezt den letzten Wimpernschlag des Universums vor dem End-/Urknall. Eine Lösung gibt es gemäß GESETZ nicht, jedenfalls nicht mit Erhalt der Individualität, allenfalls als nichtpersonales Weiterwirken des Karmas im Folgekosmos. Erinnerungslos.
Alles muss jedesmal NEU beginnen.

Ich denke, dass die Spraghides wahrscheinlich vitale Sicherungen zwischen Voderbühne und Hinterbühne sind.
Zwischen dem Schein der Inszenierung und der Realität dahinter.
Ob es einen Weg dorthin gibt?
Die Hohen Mächte haben ihn nicht gefunden!
Vielleicht sind sie einfach zu feist für die schmalen Durchgänge und, so seltsam es klingt, nur einem einfachen Wesen der Niederungen könnte dies gelingen.


Hallo Herbert,
vielleicht verstehe ich Dein Posting falsch, aber die Hohen Mächte waren schon immer multiversell angelegt.
Wer/was den Status der Materiequelle/Materiesenke hinter sich lässt, kann in allen oder zumindest in vielen Universen tätig sein.
Zuletzt zeigte sich das bei Traitor, das multiversell tätig ist.

Re: Chaotarchen in der Serie?

Beitragvon HerbertSeufert » 2. April 2018, 19:06

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HerbertSeufert
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@Frank Chmorl Pamo

Wahrscheinlich verstehst Du mich nicht so wie ich es meine, das kann an mir liegen!
:D
Ich sage, das GESETZ ist das Grenzparadigma UNSERES MULTIVERSUMS.
NICHT UNSERES UNIVERSUMS.

Das Multiversum bildet eine Matrix. Zwar können z.B. Hohe Mächte interuniversell »umziehen«, einige SIs können Universen wechseln und - mit (technischer) Hilfe ist dies gelegentlich sogar für Wesen der Niederungen möglich.

ABER: Wie JEDES Wesen sind auch die Hohen Mächte an das Multiversum gebunden und können es nicht verlassen.
Das verhindert das GESETZ! Dieses ist der Zwischenlayer zwischen der MATRIX des Spiels unserer scheinbaren »Wirklichkeit« und der »Hardware«, der eigentlichen Realität.
Sozusagen das BIOS und die CPU-Firmware des Multiversumrechners oder die Maschinenprogramme der Steuerung.
Wer die Software des vorgegaukelten Spiels verlässt, stösst in die Hardware vor, quasi in die Schaltkreise und Leiterbahnen, ja vielleicht sogar bis zu den Spielern!

Auch Kosmokraten, Chaotarchen und Triviane sind im Spiel eingesperrt, selbst, wenn sie Universen wechseln können.
Das sind nur verschiedene Level oder Erweiterungen des Spiels.
Diese gottähnlich scheinenden Wesen wissen das sogar viel besser als wir!

Sie suchen den Ausweg oder Upgrade in die echte Realität, finden ihn aus eigener Kraft nicht.
Sie sind vielleicht wirklich »zu dick« für die Strukturlücken hinter die Bühne.
Insofern ist die Entwicklung zu einer Hohen Macht sogar eine Sackgasse.

Deshalb suchen sie Hilfe von Wesen der Niederungen, denen eine Passage möglich sein könnte.

Als mögliche Sicherungen des Zugangs in die Hinterbühne des Multiversums sehe ich die Spraghides.
Selbst vermutlich lebendige Entitäten.

Und ein weiterer Aspekt des GESETZES könnte den bewusst bleibenden Übersprung einer terminalen Superentität eines vergehenden Universums in das unmittelbare Konsekutivuniversum verhindern. Das ist das Problem von THEZ und war das von ERSTIE.
Wahrscheinlich soll ein Konsekutivuniversum stets neu und clean starten, ohne Vorbelastung früherer Entwicklung.

Auswandern ins Multiversum ist aber möglich. Das taten ja fast alle Hohen Mächte im THEZversum bzw. werden es in ferner Zukunft tun.
E=mc²
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