Neusichten auf alten PR-Kanon, OT aus GENESIS-Thread

Aktuelle Erstauflage, zu Hintergründen und möglichen Entwicklungen.
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AARN MUNRO
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@ Tiberius: ich zitiere jetzt nicht noch einmal Dein Zitat von oben. Nur soviel dazu: Jeder Autor hat seine freie Meinung, selbstverständlich.Auch in der Serie, nicht nur privat. Aber man muss auch mit Respekt vor der Leistung der früheren Autoren umgehen, trotz aller Kritik von heutiger Autorenseite aus und deren heutiger Schreibmodernität.Die Kritk darf nicht als Herabwürdigung der früheren Erzählweise und inhaltlichen Darstellung wirken. Das werfe ich jetzt natürlich auch keinem der echten Autoren vor. Alles ist rein hypothetisch gesprochen.
Außerdem wäre eine zu starke Kritik des Autors an dem Produkt, an dem man mitschreibt, doch irgendwie kontraproduktiv. Kein Daimler-Mitarbeiter würde die Mercedes-Autos von 1920 heruntermachen ...nur, weil man es damals nicht besser wusste. Die Leistungen der jeweiligen Zeit sollten auch von Autorenseite aus nachfühlend anerkannt werden.Soviel dazu.
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Haywood Floyd
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Re: Meinungen zu Genesis nach 2977

Beitragvon Yman » 4. Oktober 2018, 12:01

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Yman
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AARN MUNRO hat geschrieben:Irgendwer schrieb im alten Thread:
Spoiler:
Also ich interpretiere den Expokratensatz
Es gilt, was in den Heften steht
folgendermaßen: Es gilt, was in den Heften steht.

Insofern ist es müßig, darüber zu diskutieren, was nicht in den Heften stand, steht und womöglich nie stehen wird.
Das sollte eigentlich akzeptierte Diskussionsgrundlage sein; denn die Serie schreiben die Autoren - und nicht wir Leser.


Was dem Kanon widerspricht und im Heft steht, ist ein Fehler, und sollte nicht unbedingt neuer Kanon werden (es sei denn, es ist für die hundertbändige Haupthandlung wichtig. Aber Umstrickung und Neuinterpretation der Serien- Rhodanschen Vergangenheit mögen einige Leser gar nicht).


Das Umstricken und Neuinterpretieren hat auf jeden Fall seine Tücken. Es gilt, was in den Heften steht, finde ich gut. Die Hefte sollten sich dann aber auch nicht widersprechen, und man sollte durch Umstricken und Neuinterpretieren alte Hefte nicht entwerten.

Klaus N. Frick hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Das musst du meiner Meinung nach auch nicht. Die für die EA relevanten Informationen werden in den Romanen nach- oder neuerzählt.

Aber natürlich gibt es Personen der (jeweiligen) EA, die auch in den TBs agieren (in erster Linie die ZAC-Träger). Und es gibt Personen, die zuerst in einem TB-Zyklen eingeführt werden und es dann in die EA schaffen (bspw. Raye Corona). Es wäre Unsinn, in der EA so zu tun, als gäbe es die von diesen Personen durchlebte Geschichte nicht, insbesondere weil sie auch zeitlich sehr nah an der EA angesiedelt sind/waren. Ähnliches gilt für die Miniserien von Stardust bis Olymp.


Exakt so sehe ich das auch.


Das heißt aber dann doch auch, dass nur die EA wirklich als Kanon ernst zu nehmen ist. Man bedient sich aus den TBs, Miniserien usw. und übernimmt, was man haben möchte, in die EA, und im Zweifelsfall zählt alles, was nicht in der EA steht, nicht zum Kanon. Damit etwas Kanon wird, muss es in die EA übernommen werden.

Re: Meinungen zu Genesis nach 2977

Beitragvon nanograinger » 4. Oktober 2018, 14:45

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nanograinger
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Yman hat geschrieben:...

Klaus N. Frick hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Das musst du meiner Meinung nach auch nicht. Die für die EA relevanten Informationen werden in den Romanen nach- oder neuerzählt.

Aber natürlich gibt es Personen der (jeweiligen) EA, die auch in den TBs agieren (in erster Linie die ZAC-Träger). Und es gibt Personen, die zuerst in einem TB-Zyklen eingeführt werden und es dann in die EA schaffen (bspw. Raye Corona). Es wäre Unsinn, in der EA so zu tun, als gäbe es die von diesen Personen durchlebte Geschichte nicht, insbesondere weil sie auch zeitlich sehr nah an der EA angesiedelt sind/waren. Ähnliches gilt für die Miniserien von Stardust bis Olymp.


Exakt so sehe ich das auch.


Das heißt aber dann doch auch, dass nur die EA wirklich als Kanon ernst zu nehmen ist. Man bedient sich aus den TBs, Miniserien usw. und übernimmt, was man haben möchte, in die EA, und im Zweifelsfall zählt alles, was nicht in der EA steht, nicht zum Kanon. Damit etwas Kanon wird, muss es in die EA übernommen werden.

So kann man es auch ausdrücken. Ist aber vielleicht ein Henne-Ei-Problem?

Wobei die Frage dann bleibt, wie explizit etwas in der EA stehen muss. Aktuell hatten wir gerade die "Erinnerung" (nicht die Beobachtung) von Paratrons und Intervallkanonen an Bord von Raumschiffen der Alt-Haluter (PR 2979). Da ist nur noch wenig hinzuzufügen, das ist ja nur ein historisches Detail.

Aber reicht es, wenn Sichu in PR 2946 ein bischen von "Olymp" murmelt, um zu kanonisieren, dass auf Olymp jetzt wieder das alte Kaiserpaar regiert, nachdem davor ein Trump-Verschnitt namens Beryn Mogaw regierte, der den Olymp-Komplex an Vetris-Molaud verschachern wollte? Natürlich nicht. Sollte die Serie jemals wieder auf Olymp Station machen, dann müsste ein Teil der Geschichte der Olymp Miniserie in der EA nacherzählt werden, meiner Meinung nach.

Re: Meinungen zu Genesis nach 2977

Beitragvon Yman » 4. Oktober 2018, 14:54

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Yman
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nanograinger hat geschrieben:Aber reicht es, wenn Sichu in PR 2946 ein bischen von "Olymp" murmelt, um zu kanonisieren, dass auf Olymp jetzt wieder das alte Kaiserpaar regiert, nachdem davor ein Trump-Verschnitt namens Beryn Mogaw regierte, der den Olymp-Komplex an Vetris-Molaud verschachern wollte? Natürlich nicht. Sollte die Serie jemals wieder auf Olymp Station machen, dann müsste ein Teil der Geschichte der Olymp Miniserie in der EA nacherzählt werden, meiner Meinung nach.


Ja, diese Meinung vertrete ich auch. Alles Relevante muss dann in der EA nacherzählt werden.
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