Niveau der Erstauflage

Aktuelle Erstauflage, zu Hintergründen und möglichen Entwicklungen.
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Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Aristipp » 20. September 2012, 17:34

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Aristipp
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Heiko Langhans hat geschrieben:Blockweises Lesen hat den Stardust-Zyklus - für mich - viel transparenter gemacht. Vermutlich geht es vielen beim Neuroversum ebenso.

Glaube ich dir gerne. Wenn ich allerdings Interesse daran hätte, einen sechstausendseitigen Roman zu lesen, dann würde ich ihn auch gerne so kaufen können wollen. Mit Rabatt dann allerdings. :D
Unabhängig von der kleinen Minderheit, die das Blocklesen schon gewohnheitsmäßig betreibt, kann das aber bei einer wöchentlich erscheinenden Serie nicht der Sinn der Sache sein ... :unsure:

Bei mir ganz sicherlich nicht. Ich möchte einmal die Woche ein Heft mit einem eigenen Spannungsbogen - der dann auch zumindest teilweise aufgelöst wird, möchte also keine Cliffhanger; und ich möchte mittlere Spannungsbögen (drei bis zehn Hefte - kleiner bis großer Roman also), die dann zu überraschenden Wendungen führen. Und last but not least hätte ich gerne ein Konzept, dass auch über hundert Hefte hinweg hält.
Ich möchte einfach bei der Stange ge- und ansonsten gut unterhalten werden.
Ziemlich viel verlangt, ich weiß. :rolleyes:

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Thoromir » 21. September 2012, 09:09

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Thoromir
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Heiko Langhans hat geschrieben:Blockweises Lesen hat den Stardust-Zyklus - für mich - viel transparenter gemacht. Vermutlich geht es vielen beim Neuroversum ebenso.

Unabhängig von der kleinen Minderheit, die das Blocklesen schon gewohnheitsmäßig betreibt, kann das aber bei einer wöchentlich erscheinenden Serie nicht der Sinn der Sache sein ... :unsure:

Mit "Blockweise Lesen" meinst Du: Du watest bis ein Viererblock komplett ist und liest ihn dann am Stück?
In wie fern wäre dann die Zerfaserung der Handlung weniger unangenhem?

Ich habe manchmal das Gefühl, man sollte warten, bis der ganze Zyklus komplett ist und dann Handlungsebe für Handlungsebene lesen. Zumindest bis zu bestimmten Stellen wo Ereignisse zusammenfliessen.

Ich lese gerade den 1300er Zyklus und ich bin erstaunt, wie einfach sich 3 Handlungsebenen lesen lassen, wenn sie nicht jedesmal mit einem Cliffhanger enden und nicht jedesmal nach 4 Heften zu ende sein müssen. Ich weiss nicht, mehr, wer das in die Viererblock Diskussion eingeworfen hat, vielleicht warst es sogar Du, Heiko, aber ich bin jetzt wirkich sicher: Mein Problem mit den aktuellen handlungsebenen besteht vor allem darin, das man sich, wenn nach Wochen und Monaten wieder auf eine Handlungsebenen zurück geblendet wird, man sich besser an alles erinnern sollte, weil es genau da weiter geht, wo es aufgehört hat. Das war früher nicht so. Da bauten die Handlungsebenen natürlich auch aufeinander auf, aber mit der Überblendung auf eine Handlungsebene begann immer eine neue Gesichte, bei der man nicht schon im ersten Kapitel überlegen musste, "war war vor 2, 3 Monaten noch Stand der Dinge?"

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon LaLe » 21. September 2012, 10:31

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LaLe
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So geht es mir gerade beim Linguidenzyklus. Auch da gibt es mehrere Handlungsebenen, die teilweise längere Zeit nicht angefasst werden und trotzdem kommt man da ohne Probleme wieder rein.

Ich mag nicht der Erste gewesen sein, der das von dir angesprochene Argument in die Diskussion eingebracht hat, aber schon zu Stardust-Zeiten war das genau mein Problem mit dem Zyklus. Als ich gegen Ende anfing, die Romane blockweise zu Lesen, kam ich deutlich besser zurecht. Dieses Problem trifft mich insofern schon massiv, als die PR EA beileibe nicht die einzige regelmäßige Publikation ist, die ich mir zuführe. So bin ich dazu übergegangen, mit Ausnahme der 5. Auflage Blöcke anzusammeln und diese dann am Stück zu lesen. Das wären bei mir z. B. die EA, PR Neo, Maddrax und Vampira.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Heiko Langhans » 21. September 2012, 13:04

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Heiko Langhans
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@Thoromir: Mit "blockweisem Lesen" meine ich einen eher willkürlichen Schwung von vier bis zwanzig Heften (meistens zehn bis zwölf) - eine Lesegewohnheit, die ich mir aus der langen Zeit der Sammlungsvervollständigung (1972-1990) angeeignet habe und immer noch aufrechterhalte. Macht nicht jeder, passt nicht jedem, gefällt mir aber. Vorsortieren nach Handlungsebenen halte ich für kontrapoduktiv - es tun sich doch immer wieder Verknüpfungen auf, die bei "sortiertem Lesen" nicht wirken.

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Rotti1961 » 21. September 2012, 23:28

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Rotti1961
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Heiko Langhans hat geschrieben:Macht nicht jeder, passt nicht jedem, gefällt mir aber. Vorsortieren nach Handlungsebenen halte ich für kontrapoduktiv - es tun sich doch immer wieder Verknüpfungen auf, die bei "sortiertem Lesen" nicht wirken.


:st: (Geste der vollinhaltlichen Zustimmung)
Yep - so macht's mehr Spass. Nur blöd wenn man dann in einem (Vierer)block "Back in Time" ist - speziell, wenn einen die dann laufende Handlungsebene auch noch fesselt.
Elwood: It's 106 miles to Chicago, we got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it's dark... and we're wearing sunglasses.
Jake: Hit it.

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Crest » 22. September 2012, 21:59

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Ich habe da den Vorteil, dass ich in erster Linie die gesamte EA aufhole und dadurch nicht warten muss, insofern weiß ich nicht wie genau dass dann mit den Handlungsebenen ist, aber ich kann mir schon vorstellen dass das ziemlich anstrengend ist. Beim Tolkander Zyklus, den ich vor ein paar Tagen beendet habe, haben sich auf der LKS auch einige darüber beschwert, jedoch für mich war das kein Problem, einfach weil ich ja keine Wochen warten musste. Insofern kann ich mir schon vorstellne dass blockweises Lesen Vorteile hat, die Frage ist aber: Was mache ich dann in der Zwischenzeit ? Andere Auflagen, andere Serien könnten da helfen, ich denke ich schau mal wie ich es mache wenn ich die laufende Handlung auch lese (Einstieg bei 2700).
Zuletzt geändert von ES am So 17. Aug 2400, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Ad Astra !

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Langschläfer » 23. September 2012, 08:01

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Langschläfer
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Ich habe es mir zur Regel gemacht, zumindest Doppelbände wenn möglich auf einen Schlag zu lesen. Außer, wenn das erste Heft hier über (oder auch unter) den grünen Klee gelobt wird, dann will ich schon wissen was Sache ist...

Von gezieltem blockweisem Lesen halte ich eher nichts.

Und die Abstände zwischen den Handlungsblöcken einer Ebene liegen mir auch nicht zu weit auseinander, mir reicht es das letzte Heft kurz auf anzulesen, dann weiß ich wieder was los war. (Ich habe ein sehr gutes Gedächtnis für Textinhalte. Für Musik und Gesichter dagegen gar keins... :o( ). Oder ich schaue schnell in die PP.
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Schnurzel » 23. September 2012, 08:19

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Schnurzel
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Ich lese auch meistens blockweise, gezwungenermaßen, denn wenn ich wenig Zeit zum Lesen habe, läuft einiges auf. Ich versuche allerdings, bei der EA am Ball zu bleiben, d.h. ich lese meist bei Erscheinen. Funktioniert aber auch nicht immer.
Ich habe mittlerweile festgestellt, dass das blockweise Lesen bei bestimmten Handlungsebenen durchaus Sinn macht. Vier Romane am Stück in der 2. Staffel von NEO haben viel Spaß gemacht, in der 3. Staffel eher weniger. Mein "Rekord" liegt glaube ich, bei ca. 15 Romanen am Stück in der 5. Auflage.

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon streichholzentitaet » 23. September 2012, 23:06

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streichholzentitaet
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mhmm...,
irgendwie nähert sich die EA, leider, NEO, Logik is im Urlaub, Hintergründe kommen erst wenn es der ExpoAutor mittels Keule verlangt.
Die TiBi mögen zwar zum Titel passen, dieser aber nur zu den letzten 5 Seiten! "Hinter den Planetenwall" Da liegt Thea! FERDSCH und mehr is dazu nicht! Fragen zum Planetenwall; Google doch! Was hat der Wall mit der Handlung zu tun?
Dahinter ins halt Thema, wie so vieles zwar auch, aber hey, "joschannans Besuch" findet in der PP nun mal keinen Eintrag(erwischt?)
Und,
"Pyramide der Baddack"? Gibts! Is übelst schlau, muss langen!;

Vorschlag, benennt doch einfach die nur TiBis und gut !
Mit dem Roman hat es eh nur in den seltesten Fällen zu tun.
Und schreibt hier jemand das der Titel nicht feststeht.... *rofl* (im Wortsinn!)
Sry, aber die EA kommt mir im Augenblick eher so vor als wäre es eine Planetenromanserie, sch×××× doch auf die Vorwoche....


Das ging schon mal besser!
Freie Kreativität war ne gute Idee, aber jetzt darf es gerne wieder zusammenhängen!




Ansonsten, lasst weiter Oxtorner springen und kopulieren, und uns Perry festlegen wer wie viel wert ist, is halt modern und das Expo muss nur für "passende" Titel sorgen....



Mehr Einsatz, bitte!

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Quinto » 24. September 2012, 11:28

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Quinto
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streichholzentitaet hat geschrieben:FERDSCH und mehr is dazu nicht!
Dahinter ins halt Thema, wie so vieles zwar auch, aber hey, "joschannans Besuch" findet in der PP nun mal keinen Eintrag(erwischt?)
Und,
"Pyramide der Baddack"? Gibts! Is übelst schlau, muss langen!;
Und schreibt hier jemand das der Titel nicht feststeht.... *rofl* (im Wortsinn!)

Wenigstens das Sprachniveau der EA ist höher als das dieses Beitrags.

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon SkyFighter » 1. Februar 2013, 11:37

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SkyFighter
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Mir gefallen die Romane der letzten Jahre durchwegs gut. Klar gibt es Hefte/Autoren die mir noch besser gefallen als andere, aber in Summe finde ich das Niveau wirklich gut.

Mein größtes persönliches Problem mit der Entwlicklung ist für mich nach wie vor die Technik. Einerseits sind die Galaktiker zu ziemlichen "Luschen" verkommen, die technisch selbst fast gar nichts mehr auf die Reihe bringen und seit geraumer Zeit auch nich einmal nachbauen (kreativ klauen - was mir immer sehr gut gefallen hat :)) können.

Parallel dazu bekommen Sie absolute Über-Drüber Technik "zur Verfügung" gestellt, ohne die auch gar nichts mehr gehen würde, da sie selbst technisch so darnieder liegen. Ich weiss schon, das übliche (fast schon polemische :devil: ) "Kaffee am Ende des Universums"m die Argumente sind bekannt.

Mir würde es aber besser gefallen, wenn sie durch die eigene (entwickelt, geklaut, optimiert was auch immer) Technik mithalten könnten, diese Entwicklungen aber enorm viel Zeit / Ressourcen verschlingen würden und dadurch den totalen Missbrauch (technische Megainflation) unterbinden.

Ist sicher Geschmackssache, aber ich vermisse das wirklich bei der EA.

Sky

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Rainer1803 » 1. Februar 2013, 12:14

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Rainer1803
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SkyFighter hat geschrieben:
Ist sicher Geschmackssache, aber ich vermisse das wirklich bei der EA.

Sky

:st:

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Pfeil » 1. Februar 2013, 14:35

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Pfeil
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SkyFighter hat geschrieben:

Parallel dazu bekommen Sie absolute Über-Drüber Technik "zur Verfügung" gestellt, ohne die auch gar nichts mehr gehen würde, da sie selbst technisch so darnieder liegen. Ich weiss schon, das übliche (fast schon polemische :devil: ) "Kaffee am Ende des Universums"m die Argumente sind bekannt.

Mir würde es aber besser gefallen, wenn sie durch die eigene (entwickelt, geklaut, optimiert was auch immer) Technik mithalten könnten, diese Entwicklungen aber enorm viel Zeit / Ressourcen verschlingen würden und dadurch den totalen Missbrauch (technische Megainflation) unterbinden.

Ist sicher Geschmackssache, aber ich vermisse das wirklich bei der EA.


KNFs' verstecktes Entsorgungs- und Resetsystem, eine Fehlentwicklung wie auch sein Viererblocksystem. Um "Resetproblematiken" wie einst Hyperdummpedanz vorzubeugen, arbeitet man stattdessen mit inflationärer Wundertütentechnik. Wer jedoch sein Geldwert dauerhaft stabil halten will, braucht eine Kontrollinstanz. Mit dem Wegbrechen des Zwangs zur Restriktion, ist die schnelle Entwertung sicher. Der unkontrollierte Wahn greift um sich.

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Rainer1803 » 1. Februar 2013, 16:45

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Rainer1803
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Pfeil hat geschrieben:

KNFs' verstecktes Entsorgungs- und Resetsystem, eine Fehlentwicklung wie auch sein Viererblocksystem. Um "Resetproblematiken" wie einst Hyperdummpedanz vorzubeugen, arbeitet man stattdessen mit inflationärer Wundertütentechnik. Wer jedoch sein Geldwert dauerhaft stabil halten will, braucht eine Kontrollinstanz. Mit dem Wegbrechen des Zwangs zur Restriktion, ist die schnelle Entwertung sicher. Der unkontrollierte Wahn greift um sich.

Müssen wir das jetzt verstehen ?? :rolleyes:

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Cäsar » 1. Februar 2013, 17:26

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Cäsar
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Rainer1803 hat geschrieben:
Pfeil hat geschrieben:

KNFs' verstecktes Entsorgungs- und Resetsystem, eine Fehlentwicklung wie auch sein Viererblocksystem. Um "Resetproblematiken" wie einst Hyperdummpedanz vorzubeugen, arbeitet man stattdessen mit inflationärer Wundertütentechnik. Wer jedoch sein Geldwert dauerhaft stabil halten will, braucht eine Kontrollinstanz. Mit dem Wegbrechen des Zwangs zur Restriktion, ist die schnelle Entwertung sicher. Der unkontrollierte Wahn greift um sich.

Müssen wir das jetzt verstehen ?? :rolleyes:


Ich glaub's kaum.
:aa:, Cäsar

Der zusammengefasste Fanroman des NGF

Mehr Weltraumhühner!

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon jogo » 1. Februar 2013, 20:54

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jogo
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Fehlentwicklung, Zwang, Restriktion, Kontrollinstanz...
So so...
Denken ist wie googeln - nur krasser.

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Lullog » 3. Februar 2013, 22:12

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Lullog
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Das Niveau der heutigen Erstauflage finde ich nicht schlechter als das Niveau der früheren Bände. Es gibt immer Höhen und Tiefen und natürlich auch einzelne Bände, die man total beschissen oder aber genial findet. Was mir auffällt, ist allerdings, dass es schwieriger als früher ist, den Handlungssträngen zu folgen. Das könnte daran liegen, dass es viel mehr parallele Szenarien gibt, ich meine mich zu erinnern, dass das früher, bei Mdi, Laren usw. nicht so extrem war. Vielleicht liegt es aber auch an mir. Oder an der Menge an Informationen, vielleicht ist die kritische Masse inzwischen überschritten, und ich kann nicht mehr alles im Kopf speichern und muss ständig in perrypedia nachsehen.
Eine zweite Sache, aber das wäre vielleicht einen eigenen Thread wert: Ich finde, dass inzwischen weniger Humor in der Serie vorkommt (trotz Leo Lukas) als früher. Nur ein subjektives Empfinden, ich kanns nicht belegen. Aber mich haben Dalaimoc Rorvic und Tatcher a Hainu oder auch Patulli Lokoshan oder noch früher Gucky meistens zum Grinsen gebracht. Na gut, ich kann über vieles lachen (und mich über wenig aufregen).
Die alten Zähne wurden schlecht,
und man begann sie auszureißen
die neuen kamen grade recht
um mit ihnen ins Gras zu beißen
(Heinz Erhardt)

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon tomfried » 4. Februar 2013, 19:10

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tomfried
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@Lullog:
Ich habe nichts gegen guten Humor wie damals bei Lokoshan oder dem A-Klasse Marrsianer.
Aber bei Leo Lukas vorstellungen von Humor missfallen mir zwei Dinge:
1. Gekünstelter Humor, zum unpassenden Zeitpunkt. Wenn ich da an den Schw...sinn mit der "kosmischen Zahl" denke, kommen mir jetzt noch die Tränen - nein, keine Tränen vor lauter lachen.

2. Stell dir vor, rings um dich herum werden Menschen zu tausenden dahingemetzelt, würdest du dabei billige Kalauer reißen.
Vermutlich nicht, da völlig deplatziert.
Bei allem Respekt vor Leo, aber seine art von Humor ist allzuoft "neben der Linie".

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Lullog » 4. Februar 2013, 20:50

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Lullog
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@tomfried
zu 1: Das fand ich auch nicht besonders witzig, da stimme ich dir zu.
zu 2: Ja, einerseits sollte es schon glaubhaft in den Rahmen der Handlung passen, andererseits gibt es durchaus schwarzen Humor. Muss nicht jedem gefallen, aber wenn ich z.B. an "Ritter der Kokosnuss denke"...
Die alten Zähne wurden schlecht,
und man begann sie auszureißen
die neuen kamen grade recht
um mit ihnen ins Gras zu beißen
(Heinz Erhardt)

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Retrogame-Fan1 » 19. Februar 2013, 15:58

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Retrogame-Fan1
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Der aktuelle Zyklus war am Anfang eher etwas langweilig, mit der Zeit kam die Spannung. Bin jetzt bei 2675 auf Seite 8 und bis jetzt ist der Zyklus ziemlich gut, da ich bisher nur den Zyklus [i]Die Dritte Macht[/i] kenne.
Aufgrund aktueller Vorkommnisse im Forum möchte ich darauf hinweisen:
Meine Beiträge stellen lediglich meine eigene/persönliche Meinung dar (solange nicht anders beschrieben) und sind nicht zu verallgemeinern.

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Ce Rhioton » 13. August 2018, 16:09

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Ce Rhioton
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Pangalaktiker hat geschrieben:Wie wäre das: alle Jülziish sterben an einem geheimnisvollen Virus und NATHAN, der es mit den Backups ja noch nie so drauf hatte, verliert alle Navigationsdaten für die Eastside. Hurra! Eine halbe Galaxis, ganz unbekannt. Und so plausibel!


Coole Idee. :st:


Ein beliebtes Volk durch einen geheimnisvollen Virus / eine Seuche / eine Pest aus dem Perryversum entfernen?
Das halte ich für weit hergeholt! :unsure:

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon M13 » 14. August 2018, 12:05

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M13
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Ce Rhioton hat geschrieben:…Ein beliebtes Volk durch einen geheimnisvollen Virus / eine Seuche / eine Pest aus dem Perryversum entfernen?
Das halte ich für weit hergeholt! :unsure:


Ein wenig wurde dieses Szenario mittlerweile in Perry Rhodan NEO umgesetzt. Staffel "Die Blues", unlängst zuende gegangen. Mit vorläufigem Happy End. Die terranischen Mediziner konnten ein Gegenmittel finden, das bereitwillig allen "Blues"-Völern zur Verfügung gestellt wird. Inklusive aller Technologie dahinter. Wie sich dann in Zukunft die hohe Geburtenrate auswirken und ob es auf längere Sicht zu vermehrten Bruderkriegen unter den Blues kommen wird, bleibt abzuwarten. NATHAN hingegen muss sich bei NEO erst noch entwickeln… :devil:

Gruß,
Uwe

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 23. August 2018, 10:47

Frank Chmorl Pamo
[Käptnblaubärmodus] "Kinners, schaut mol, ein Dingens .... ein Zombiedingens ... ein Zombiethread! Die sind gaaaaaanz kostbar und selten! Dabei muss ich euch die Geschichte erzählen, als ich damals mit meiner Hacke im Forum ..."
[Bärchenmodus] "Laaaaaangweilig! Langweiliglangweiliglangweiligl!"

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Mr Frost » 23. August 2018, 13:35

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Mr Frost
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Registriert: 29. Juni 2012, 13:15
Der aktuelle Zyklus gefällt mir im Prinzip sehr gut.

Die Atopen/ THEZ-Thematik hingegen war für mich unbefriedigend zu Ende (?) geführt und voller offener Stränge etc.. Und die Tiuphoren: (...) Lassen wir das. Da wir dies alles hier schon oft diskutiert haben, gehe ich nicht tiefer.

Da ich mit der zuvorigen Zyklenkonzeption von UA so überhaupt nicht zufrieden war, habe ich mich über die Übernahme der Exposes durch WiVa und CM sehr gefreut.
Nur war ich dann von der Zeitriss-/ THEZ-Thematik und vielem drum und dran nicht begeistert.
Aber eben noch mal: Der aktuelle Zyklus gefällt mir vergleichsweise sehr gut.
Und genau den verantworten die beiden ja im positiven Sinne.

Wohl aber empfinde ich die Serie wie sie sich aktuell "gibt", irgendwie "fremder" als dies in meinen Jugendjahren der Fall war. Da war alles irgendwie "vertraut" und ich war dauernd begeistert. Vielleicht habe auch ich mich entfremdet. Aber die Transformation von Bostich oder Tifflor "fühlt" sich für mich z.b. "seltsam" und gekünstelt (nicht organisch) an. Die Entsorgung von Tekener, das Verschwinden Alaskas und das immer unfreundlichere, seltsame Gebaren von ES, die Feindseligkeit der Kosmokraten, das Ameisengleichnis. Das alles gefällt mir nicht (für PR).

Man sollte der Serie eine Chance geben, wenn sie so weitermacht, wie im vorliegenden Zyklus.
Aber der steht und fällt auch mit der Konzeption des Zyklenendes.
Ich bin sehr gespannt.

Re: Niveau der Erstauflage

Beitragvon Laurin » 24. August 2018, 00:12

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Laurin
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Geht mir sehr ähnlich ...
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