Das Ende der Hohen Mächte

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Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon gtom » 2. Juli 2013, 06:25

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gtom
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Das Thema Kosmokraten/Chaotarchen ist aus meiner Sicht Teil des "Gigantomanie-Problems".

Nachdem wir die letzten Jahre soviele ähnliche Entwicklungen mitverfolgen durften
ist es eventuell angebracht die Thematik zum Ende zu bringen.
Somit wäre wieder Platz für wahre Geheimnisse, Unbekanntes und Unerkanntes.

Machen wir mal Bestandsaufnahme. Wir kennen nur eine Handvoll Kosmokraten und
noch viel weniger Chaotarchen. Wir kennen Thoregon und aus dem letzten Zyklus
die viel zu übersteigerte Schaffung eines Universums.

Die Kosmokraten sitzen hinter den Materiequellen, die Chaotarchen hinter den
Materiesenken. Thoregon saß in seinem eigenen, aber genauso abgeschirmten, Raum.
Von der Delorian-Geschichte mal gar nicht zu reden, war für mich ähnlich.

Was nun wenn diese Hohe Mächte Sackgasse einfach so gelöst wird bzw. es
sich so zuträgt.... Materiequellen und Senken sind nicht die wahre Weiterentwicklung
einer Superintelligenz sondern Sackgassen, Endpunkte..... ebenso tote SI´n.

Kosmokraten und Chaotarchen sind einfach nur uralte und meinetwegen sehr
mächtige Superintelligenzen mit übersteigerter Hybris. Genau wie Thoregon
nur auf der Suche nach einer Möglichkeit sich abzuschotten und zu manipulieren.
Jeder für sich mit eigenen Idealen, Vorstellungen und Zielen.
Ordnung nicht weiß und Chaos nicht schwarz.... einfach nur Machtgierig alle zusammen.

Nutzt diese Chance sie alle über den Jordan zu schicken, lasst die Hyperdepression
alle Materiequellen und Senken zerfallen und entsorgt diesen Überbau auf die Art.

Warum? Weil die Serie einfach sonst zu linear läuft, Geheimnisse fast in jedem Zyklus
auf das selbe rauslaufen -> HM statt Sense of Wonder.

Und nehmt die Kosmonukleotide auch gleich mit, funktionieren nicht mehr.
Waren nur Bauwerke der Hohen Mächte, die in unserm Bereich des Universums
existierten (und in den naheliegenden Nachbaruniversen).

Die Hyperdepression wurde nicht ausgelöst..... Das wäre der Normalzustand des
Universums. Die vorige Zustand war nur manipuliert.

Was haltet Ihr davon?

ad astra

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Tolot » 2. Juli 2013, 06:51

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Tolot
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Im Kern hast Du wohl recht, aber Materiequellen, Hohe Mächte und so weiter entsorgen ist unnötig. Man braucht einfach nicht mehr drüber zu schreiben und die Sache ist erledigt. Wenn sich kein Kosmokrat bemerkbar macht, dann eben nicht, um so besser. Mögen Sie in Frieden ruhen, liegend auf dem Sofa, Fernseh gucken oder was immer Kosmokraten so machen... Materiequellen zu vernichten ist da unnötig.
Eine Pizza mit dem Radius z und der Höhe a hat den Rauminhalt Pi*z*z*a

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Toufec » 2. Juli 2013, 07:51

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Toufec
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Sehe das nicht so, für mich hatte das Eingreifen der hohen Mächte immer auch was mit SOW zu tun, gerade weil es an die Grenzen des PR-Universums geht. Allerdings sollte das im Rahmen bleiben, sonst geht der SOW auch schnell verloren. Für mich sind Wesenheiten wie Si Kitu, der Geburtshelfer oder auch das Schema (das wohl kaum eine Entität sondern ein System ist) sowie die versiegelten kosmischen Räume und momentan die Atopen das Salz in der Suppe des Perryversums, zumal daß damit das Zwiebelschalenmodell gesprengt wurde.
Ich weiß wo ihr wohnt!

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Tolot » 2. Juli 2013, 08:46

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Tolot
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Toufec hat geschrieben:...und momentan die Atopen das Salz in der Suppe des Perryversums, zumal daß damit das Zwiebelschalenmodell gesprengt wurde.

Na ich weiß nicht! Ob die Atopen wirklich mit den Kosmokraten/Chaotarchen (und um die ging es ja) in einen Topf geschmissen werden dürfen oder sollen? Noch sehe ich sie nicht in dieser Liga spielen.
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Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Thoromir » 2. Juli 2013, 09:13

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Thoromir
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gtom hat geschrieben:Das Thema Kosmokraten/Chaotarchen ist aus meiner Sicht Teil des "Gigantomanie-Problems".
...
Was nun wenn diese Hohe Mächte Sackgasse einfach so gelöst wird bzw. es
sich so zuträgt.... Materiequellen und Senken sind nicht die wahre Weiterentwicklung
einer Superintelligenz sondern Sackgassen, Endpunkte..... ebenso tote SI´n.

Kosmokraten und Chaotarchen sind einfach nur uralte und meinetwegen sehr
mächtige Superintelligenzen mit übersteigerter Hybris.
...

Nutzt diese Chance sie alle über den Jordan zu schicken, lasst die Hyperdepression
alle Materiequellen und Senken zerfallen und entsorgt diesen Überbau auf die Art.

Warum? Weil die Serie einfach sonst zu linear läuft, Geheimnisse fast in jedem Zyklus
auf das selbe rauslaufen -> HM statt Sense of Wonder.
...
Was haltet Ihr davon?


Ich halte da gar nichts von.
Die Hohen Mächte gehörben doch zum Sense of Wonder dazu.
Wie schon gesagt wurde: Man kann das Thema sicher mal ruhen lassen, aber man muss sie nicht gleich eliminieren.

Das Zwiebelschalenmodell in seiner Gänze als falsch darzustellen fände ich auch falsch. Seit den 770er Heften gibt es das Zwiebelschalenmodell und ich fna ddie Idee, das die Evolution nicht bei uns Menschen halt macht, sondern auch noch auf Spezies wirkt die Milionen von Jahren älter sind als wir. Lediglich die MQ und MS finde ich daneben, weil das nach meinem Verständnis keine Lebensformen sind.
Da könnte es vielleicht eine Richtigstellung geben.

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Kemoauc » 2. Juli 2013, 09:28

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Thoromir hat geschrieben:
gtom hat geschrieben:...
Was haltet Ihr davon?

Ich halte da gar nichts von.
Die Hohen Mächte gehörben doch zum Sense of Wonder dazu.
Wie schon gesagt wurde: Man kann das Thema sicher mal ruhen lassen, aber man muss sie nicht gleich eliminieren.

Das Zwiebelschalenmodell in seiner Gänze als falsch darzustellen fände ich auch falsch. Seit den 770er Heften gibt es das Zwiebelschalenmodell und ich fna ddie Idee, das die Evolution nicht bei uns Menschen halt macht, sondern auch noch auf Spezies wirkt die Milionen von Jahren älter sind als wir.

Sehe ich auch so. :st:
"Es ist dunkler, wenn ein Stern erlischt, als wenn er nie geleuchtet hätte." - Alaska Saedelaere
Bild
"Erst dann, wenn wir selber ein Gesicht haben, werden uns die Götter Auge in Auge gegenüberstehen." - C.S. Lewis

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Vincent Garron » 2. Juli 2013, 11:34

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Vincent Garron
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Sorry, aber das Zwiebelschalenmodell ist DAS serienimmanente Basiselement. Es aus irgendeinem Grund verschwinden zu lassen oder zu vergessen wäre IMHO das dümmste was man nur machen kann. Man würde sich ja quasi selber und sehenden Auges ad absurdum führen. Nee... also echt mal, geht gar nich.

Dann entweder die Hohen Mächte gar nicht mehr in die Handlung einbauen (was sich aber von Zeit zu Zeit nicht vermeiden lassen wird, mir deucht dass Hismoom sich von der Meinung des gemeinen Perry Rhodan-Lesers nicht beeindrucken lassen wird) oder irgendwann mal ganz aggressiv auf das Zwiebelschalenmodell eingehen, aber ohne Schnörkel, will meinen: So, dass von Anfang an klar ist: Jetzt gehts um die Hohen Mächte. Keinen geheimen Langzeitplan der erst nach allem möglichen aussieht und in Band xx97 stellt sich raus "Aha... die Kosmokraten mal wieder...."
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 2. Juli 2013, 11:47

Frank Chmorl Pamo
Tolot hat geschrieben:Im Kern hast Du wohl recht, aber Materiequellen, Hohe Mächte und so weiter entsorgen ist unnötig. Man braucht einfach nicht mehr drüber zu schreiben und die Sache ist erledigt. Wenn sich kein Kosmokrat bemerkbar macht, dann eben nicht, um so besser. Mögen Sie in Frieden ruhen, liegend auf dem Sofa, Fernseh gucken oder was immer Kosmokraten so machen... Materiequellen zu vernichten ist da unnötig.

Dieser Meinung in ich auch.
Anfangs hieß es, CT und KK bräuchten Jahrtausende um auf Entwicklungen zu reagieren. Dies Aussage wurde später nicht mehr beachtet. Geht man von der Annahme aus, dass die drohende Entwicklung der NS diese Regel über den Haufen warf, die Entwicklung und die Reaktionszeit beschleunigten, so könnte jetzt wieder "Business as usual" herrschen. Der Fokus der Rohen Mächte wandert in andere Regionen und Universen. Der Serienhintergrund müsste nicht geändert werden.

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Vincent Garron » 2. Juli 2013, 11:54

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Vincent Garron
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:[...], dass die drohende Entwicklung der NS diese Regel über den Haufen warf, [...]
Was ist eine NS ? :???:
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Schnurzel » 2. Juli 2013, 11:54

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Wenn die Serie an etwas krankt (oder gekrankt hat), dann ist es die Überdosis an Superintelligenzen (insbesondere in den letzten beiden Zyklen, von VATROX-VAMU angefangen bis hin zu QIN-SHI, um nur zwei zu nennen). Die HM hingegen wurden seit dem Terranova/Negasphäre-Zyklus doch sehr sparsam eingesetzt - eigentlich nie die HM selbst, sondern immer deren Handlager oder Fußvolk (Evolux, LEUCHTKRAFT). Mein Wunsch: ein, zwei Zylken ohne SI (oder nur sehr sparsam), aber lasst die HM um Himmels Willen in der Serie drin, ob im Hintergrund (mein Wunsch) oder auch ab und an mal im Vordergrund (aber auch hier sparsam). Das Zwiebelschalenmodell darf nicht sterben. Willi würde sich im Grab herumdrehen.

Wie die Atopen und die Oryonten im Zwiebelschalenmodell einzuordnen sind, ist noch völlig offen. Das ist ja auch u.a. das Interessante am neuen Zyklus. Wegen mir kann die Auflösung dieser Frage noch dauern. Im MdI-Zyklus wurde die Identität der MdI ja auch erst ziemlich spät enthüllt.

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Schnurzel » 2. Juli 2013, 11:55

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Vincent Garron hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:[...], dass die drohende Entwicklung der NS diese Regel über den Haufen warf, [...]
Was ist eine NS ? :???:

Aus dem Kontext heraus würde ich auf "Negasphäre" tippen.

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Negasphäre » 2. Juli 2013, 11:56

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Vincent Garron hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:[...], dass die drohende Entwicklung der NS diese Regel über den Haufen warf, [...]
Was ist eine NS ? :???:

Ich! :D

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Vincent Garron » 2. Juli 2013, 12:20

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Aaaah.. uh.. ja, ok ^^
Sorry, es ist noch früh am Tag, ich bin wohl noch etwas unterkoffeeiniert :rolleyes:
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 2. Juli 2013, 12:28

Frank Chmorl Pamo
Thoromir hat geschrieben:
gtom hat geschrieben:Das Thema Kosmokraten/Chaotarchen ist aus meiner Sicht Teil des "Gigantomanie-Problems".
...
Was nun wenn diese Hohe Mächte Sackgasse einfach so gelöst wird bzw. es
sich so zuträgt.... Materiequellen und Senken sind nicht die wahre Weiterentwicklung
einer Superintelligenz sondern Sackgassen, Endpunkte..... ebenso tote SI´n.

Kosmokraten und Chaotarchen sind einfach nur uralte und meinetwegen sehr
mächtige Superintelligenzen mit übersteigerter Hybris.
...

Nutzt diese Chance sie alle über den Jordan zu schicken, lasst die Hyperdepression
alle Materiequellen und Senken zerfallen und entsorgt diesen Überbau auf die Art.

Warum? Weil die Serie einfach sonst zu linear läuft, Geheimnisse fast in jedem Zyklus
auf das selbe rauslaufen -> HM statt Sense of Wonder.
...
Was haltet Ihr davon?


Ich halte da gar nichts von.
Die Hohen Mächte gehörben doch zum Sense of Wonder dazu.
Wie schon gesagt wurde: Man kann das Thema sicher mal ruhen lassen, aber man muss sie nicht gleich eliminieren.

Das Zwiebelschalenmodell in seiner Gänze als falsch darzustellen fände ich auch falsch. Seit den 770er Heften gibt es das Zwiebelschalenmodell und ich fna ddie Idee, das die Evolution nicht bei uns Menschen halt macht, sondern auch noch auf Spezies wirkt die Milionen von Jahren älter sind als wir. Lediglich die MQ und MS finde ich daneben, weil das nach meinem Verständnis keine Lebensformen sind.
Da könnte es vielleicht eine Richtigstellung geben.

Genau. Es wurde früher nach dem Motto "Was nicht passt wird passend gemacht" alles und jedes Ereignis der Serienhistorie als Ergebnis höheren Wirkens hinzustellen. Sollten nun diese Mächte gänzlich zurückgedrängt werden, dann wäre es so, als würde ein TiBi-Zeichner nach der soundsovielsten "Blauen Phase" keine Weltraum-TiBis mehr zeichnen wollen. Alles mit Augenmaß, wäre meine Devise.

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Kurpfälzer » 2. Juli 2013, 12:42

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Eine Meinung oder gar Urteil über das Für und Wieder von diesen "Hohen Mächten"-Biestern kann ich nicht abgeben, da ich ja zwischen 400 und 2700 kein Perry gelesen habe.
Doch wenn man in einer SF-Serie davon ausgeht, dass sich Rassen in der Regel immer weiter entwickeln und nicht irgendwann die natürliche Evolution dem einen Riegel vorschiebt, dann muss dieses Universum voll von Rassen sein, die den Terranern viele Jahrmillionen in der Entwicklung vorraus sind.
Allerdings stellt sich mir dabei die Frage: Haben solche Rassen überhaupt noch interesse an so Zurückgebliebenen wie z. B. den Terranern? Was sollten diese Superrassen denn von uns noch lernen wollen? (Ist es wichtig für uns Menschen zu wissen, was z. B. ein Korokodil über das Hochwasser vom Nil denkt?) Auch als Sklaven taugen wir in solchen Hyperzivilisationen nichts, denn wer würde mit einem Affen als Kellner zufrieden sein. Die haben doch ihre Superroboter, die man nicht einmal Verpflegen muss.

Meine Meinung zu den Hyperrassen ist: Lasst sie in Perry Rodan durchaus hin und wieder auftreten, aber nur als nettes "Sense of Wonder".

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon old man » 2. Juli 2013, 13:06

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Kurpfälzer hat geschrieben:Eine Meinung oder gar Urteil über das Für und Wieder von diesen "Hohen Mächten"-Biestern kann ich nicht abgeben, da ich ja zwischen 400 und 2700 kein Perry gelesen habe.
Doch wenn man in einer SF-Serie davon ausgeht, dass sich Rassen in der Regel immer weiter entwickeln und nicht irgendwann die natürliche Evolution dem einen Riegel vorschiebt, dann muss dieses Universum voll von Rassen sein, die den Terranern viele Jahrmillionen in der Entwicklung vorraus sind.
Allerdings stellt sich mir dabei die Frage: Haben solche Rassen überhaupt noch interesse an so Zurückgebliebenen wie z. B. den Terranern? Was sollten diese Superrassen denn von uns noch lernen wollen? (Ist es wichtig für uns Menschen zu wissen, was z. B. ein Korokodil über das Hochwasser vom Nil denkt?) Auch als Sklaven taugen wir in solchen Hyperzivilisationen nichts, denn wer würde mit einem Affen als Kellner zufrieden sein. Die haben doch ihre Superroboter, die man nicht einmal Verpflegen muss.

Meine Meinung zu den Hyperrassen ist: Lasst sie in Perry Rodan durchaus hin und wieder auftreten, aber nur als nettes "Sense of Wonder".

Alle Deine Fragen werden in der Serie auf die eine oder andere Art beantwortet. Du hast da eine sehr interessante Lücke, finde ich. Du bist damit einer der wenigen "richtigen" Altleser, die den ersten Paradigmenwechsel der Serie durch den Aufbau des Voltzschen Zwiebelschalenmodells gar nicht mitgemacht haben. Das macht Deine Meinung nur noch interessanter, finde ich. :st:
Zu den Sternen !

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon mastersmili » 2. Juli 2013, 13:12

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Meiner Meinung nach sollten die Hohen Mächte bleiben. Weil sie ein enger bestandteil des Perryversums ist.
Würde man die Hohen Mächte irgendwie aus der Serie entfernen würde man auch gleichzeitig teile bestimmtzre Zyklen in Frage stellen.
Zum Beispiel den TERRANOVA Zyklus. Allerdings wäre es mal interressant zu schreiben ob es mächtigere Wesen als die Hohen Mächte gibt.

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon LaLe » 2. Juli 2013, 13:54

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Thoromir hat geschrieben:Die Hohen Mächte gehören doch zum Sense of Wonder dazu.

Absolut richtig. Nur sind die HM nicht der SoW, der käme im Zweifel nämlich auch ohne HM aus.
Und ich gehöre sicher nicht zu denen, die die HM über den Jordan schicken wollen. Aber die Dosis macht das Gift.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Tolot » 2. Juli 2013, 14:18

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LaLe hat geschrieben:
Thoromir hat geschrieben:Die Hohen Mächte gehören doch zum Sense of Wonder dazu.

Absolut richtig. Nur sind die HM nicht der SoW, der käme im Zweifel nämlich auch ohne HM aus.
Und ich gehöre sicher nicht zu denen, die die HM über den Jordan schicken wollen. Aber die Dosis macht das Gift.

Also, so langsam komme ich nicht mehr mit! Hier wird ständig vom SOW (Sense of Wonder) geredet. Mit "Sense of Wonder" ist doch wohl der Sinn des Lesers für das Wunderbare gemeint. Der SOW ist also intern in einem Menschen vorhanden (oder auch nicht) und nicht extern zu bestimmen. Das bedeutet aber auch, dass nichts per Definition zum SOW gehört sondern bei jedem Menschen durch andere Themen angesprochen wird. Thoromirs SOW wird eben durch Geschichten über Hohe Mächte angesprochen, bei anderen mögen es epische Raumschlachten sein und bei mir? Keine Ahnung, ich fand schon vieles einfach Wunderbar bei PR.

Also, ist der SOW etwas, das von außen definiert werden kann oder ist dieser Sinn etwas, dass in jedem Menschen anders ausgeprägt ist. Grübel grübel. bin hilflos. Was also ist ein SOW?
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Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Schnurzel » 2. Juli 2013, 14:36

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Schnurzel
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Tolot hat geschrieben:
LaLe hat geschrieben:
Thoromir hat geschrieben:Die Hohen Mächte gehören doch zum Sense of Wonder dazu.

Absolut richtig. Nur sind die HM nicht der SoW, der käme im Zweifel nämlich auch ohne HM aus.
Und ich gehöre sicher nicht zu denen, die die HM über den Jordan schicken wollen. Aber die Dosis macht das Gift.

Also, so langsam komme ich nicht mehr mit! Hier wird ständig vom SOW (Sense of Wonder) geredet. Mit "Sense of Wonder" ist doch wohl der Sinn des Lesers für das Wunderbare gemeint. Der SOW ist also intern in einem Menschen vorhanden (oder auch nicht) und nicht extern zu bestimmen. Das bedeutet aber auch, dass nichts per Definition zum SOW gehört sondern bei jedem Menschen durch andere Themen angesprochen wird. Thoromirs SOW wird eben durch Geschichten über Hohe Mächte angesprochen, bei anderen mögen es epische Raumschlachten sein und bei mir? Keine Ahnung, ich fand schon vieles einfach Wunderbar bei PR.

Also, ist der SOW etwas, das von außen definiert werden kann oder ist dieser Sinn etwas, dass in jedem Menschen anders ausgeprägt ist. Grübel grübel. bin hilflos. Was also ist ein SOW?

Zum Begriff "Sense of wonder" gibt es sogar einen (englischen) wikipedia-Eintrag:

http://en.wikipedia.org/wiki/Sense_of_wonder


Laut diesem Artikel geht der Begriff auf die Pulp-Ära Anfang des 20. Jhh zurück. Ich persönlich habe ihn zum ersten Mal vor 30 - 40 Jahren in Zusammenhang mit Sword & Sorcery-Geschichten vernommen.

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Kurpfälzer » 2. Juli 2013, 14:45

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Tolot hat geschrieben:
LaLe hat geschrieben:
Thoromir hat geschrieben:Die Hohen Mächte gehören doch zum Sense of Wonder dazu.

Absolut richtig. Nur sind die HM nicht der SoW, der käme im Zweifel nämlich auch ohne HM aus.
Und ich gehöre sicher nicht zu denen, die die HM über den Jordan schicken wollen. Aber die Dosis macht das Gift.

Also, so langsam komme ich nicht mehr mit! Hier wird ständig vom SOW (Sense of Wonder) geredet. Mit "Sense of Wonder" ist doch wohl der Sinn des Lesers für das Wunderbare gemeint. Der SOW ist also intern in einem Menschen vorhanden (oder auch nicht) und nicht extern zu bestimmen. Das bedeutet aber auch, dass nichts per Definition zum SOW gehört sondern bei jedem Menschen durch andere Themen angesprochen wird. Thoromirs SOW wird eben durch Geschichten über Hohe Mächte angesprochen, bei anderen mögen es epische Raumschlachten sein und bei mir? Keine Ahnung, ich fand schon vieles einfach Wunderbar bei PR.

Also, ist der SOW etwas, das von außen definiert werden kann oder ist dieser Sinn etwas, dass in jedem Menschen anders ausgeprägt ist. Grübel grübel. bin hilflos. Was also ist ein SOW?

Das sogenannte SOW ist sicherlich für jeden etwas anderes, denn für mich z. B., gehören epische Raumschlachten nicht dazu. So etwas sehe ich als banalen Krieg, nur mit dickeren Waffen.
SoW ist für mich das Staunen über das Universum an sich. Seine unvorstellbale Größe, seine grandiose Schönheit, aber auch dessen gnadenlose Zerstörungskraft, die kein Gut oder Böse kennt. Auch Wesen, die so fremdartig sind und anders Denken, dass eine Vertändigung kaum möglich ist.

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon LaLe » 2. Juli 2013, 14:51

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Ich versuche es mal mit einer freien Übersetzung der Definition gemäß Brave New Words: The Oxford Dictionary of Science Fiction:
"die Erweiterung der Erkenntnis dessen, was möglich ist oder die Konfrontation mit der unermesslichen Weite von Raum und Zeit".

Für mich gehört beides dazu und wenn Ersteres nicht mehr gegeben ist, kann Zweiteres den SoW eben nicht mehr herstellen (damit wären wir beim inflationären Gebrauch entsprechender Stilmittel). Das mag einer, wenn nicht der ausschlaggebende Grund dafür sein, dass mein Verständnis von SoW im wesentlichen vom Doppelband 1471/72 (ich stieg mit Band 1469 in die EA ein) geprägt wurde. Die Geschichte der Archäonten ist für mich SoW pur und kommt gänzlich ohne HM aus.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
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Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Kurpfälzer » 2. Juli 2013, 15:46

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Als ich in der Perrypedia zum ersten Mal von diesen "Hohen Mächten" gelesen habe, habe ich gedacht: "Oh mei, was haben die bloß mit dieser, ursprünglich netten, Serie gemacht.
Mir geht das viel zu sehr ins Religiöse, das ich als Serie nicht lesen möchte. Wenn ein Autor, in einem oder zwei Romanen seine religiösen Ansichten darlegt, finde ich das ja durchaus in Ordnung. Der nächste Autor hat vielleicht wieder eine gegensätzliche Vorstellung. So finde ich das auch noch erträglich, um mir selbst eine Meinung darüber zu bilden.
Doch über viele Jahre, jede Woche das Gleiche pseudoreligiöse Geschwurbel zu lesen, ... nein danke. Ich würde mich wie bei einer sonderbaren Sekte fühlen, die jedes Wochenende ihr Mantra übt.

Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon LaLe » 2. Juli 2013, 15:53

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Also die HM habe ich bislang nie auch nur ansatzweise mit Religion oder Religiosität in Verbindung gebracht.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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Re: Das Ende der Hohen Mächte

Beitragvon Kurpfälzer » 2. Juli 2013, 16:06

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LaLe hat geschrieben:Also die HM habe ich bislang nie auch nur ansatzweise mit Religion oder Religiosität in Verbindung gebracht.

Wie ich schon sagte, ich habe diese Romane bei Perry nicht gelesen. Vielleicht kommt es mir auch nur in der Perrypedia so rüber.
Nun lese ich selbst in der EA und in NEO mit. Vielleicht ist es doch nicht so schlimm, wie ich es meine. Ich lasse mich gerne angenehm überraschen.
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