Die Entzauberung Perry Rhodans

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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 10. April 2016, 09:01

Vivian-von-Avalon
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:...
Perry soll kein Überallzugleichlöser sein, aber doch ein Mensch, dem man wie in den Romanen zutraut, auch einer SI Paroli zu bieten. Alle "Vermenschlichung" hilft da nix; eine Innenansicht, seine Gedanken, aus denen man seine Beweggründe und Haltung erfassen kann, dafür umso mehr.


Genau das ist auch meine Meinung! So versuche ich es in meinem Romanen rüberzubringen. Das verstehe ich darunter, wenn die Personen "leben". Das hat nichts mit "heulenden Helden" oder ähnlichem zu tun. Geschichten ohne diese Innenansichten sind für mich langweilig. Dann könnte ich gleich enien Reportageroman lesen (so etwas lese ich zum Recherchieren, nicht zum Entspannen ...)

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 10. April 2016, 10:27

Frank Chmorl Pamo
Elena hat geschrieben:Wahrscheinlich hat sie das auch gemacht und es ist uns nur nicht erzählt worden und schon geht die Spekuliererei los! :D


Das wäre dann aber gemein von Perry, uns gegenüber noch so zu tun, als ob er nix wüsste!

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Elena » 10. April 2016, 17:30

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Elena
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Elena hat geschrieben:Wahrscheinlich hat sie das auch gemacht und es ist uns nur nicht erzählt worden und schon geht die Spekuliererei los! :D


Das wäre dann aber gemein von Perry, uns gegenüber noch so zu tun, als ob er nix wüsste!


Auch wieder wahr! :lol:
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Echnaton » 11. April 2016, 09:26

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Echnaton
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Ingo hat geschrieben:So langsam müsste meiner Meinung nach die Serie in ATLAN umgetauft werden.
Schritt für Schritt wird Perry Rhodan entzaubert. Außer seinem Zellaktivator, seiner "Sofortumschalter-Fähigkeit" und seiner Erfahrung ist ihm eigentlich nichts besonderes geblieben. Alles andere wurde entsorgt. Hilfsmittel (Raumschiffe, Lebewesen wie der Faden) wie auch Fähigkeiten (Ritter der Tiefe) wurden ihm entwunden. :( ...



Ich sehe das etwas anders.
Seit Band 2698 bekamen die Zellaktivatorträger ihre "Plätzchen" zugewiesen, wurden sonstwohin "befördert", mit besonderen Eigenheiten/Attributen ausgestattet oder (Entschuldigung an die Tekenergemeinde) entsorgt. Sogar Bostich hat jetzt "einen an der Waffel".
Nur Perry und vielleicht noch Vetris haben nicht viel mehr als ihre aus unterschiedlichen Quellen stammenden Zellaktivatoren.
Meiner Ansicht nach wird da schon kräftig auf Band 3000 hingearbeitet und unsere Protagonisten in eine Position gebracht bei der sich Perry Rhodan eben gerade dadurch auszeichnet, daß er eben Mensch geblieben ist.
SOW mach ich btw. nicht an einer Person/Protagonisten und dessen Fähigkeiten fest, sondern an der Handlung.
Und davon bietet PR mehr als genug.

Drum ein, Weiter So :st:
an die Expokratur ;)
... wir sind Illusionen dieses Universums und wir funktionieren, weil diese Illusionen ein Ausdruck der schöpferischen Kräfte des Universums sind. (Dobrak PR 729)

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 13. April 2016, 12:00

Frank Chmorl Pamo
Echnaton hat geschrieben:
Ingo hat geschrieben:So langsam müsste meiner Meinung nach die Serie in ATLAN umgetauft werden.
Schritt für Schritt wird Perry Rhodan entzaubert. Außer seinem Zellaktivator, seiner "Sofortumschalter-Fähigkeit" und seiner Erfahrung ist ihm eigentlich nichts besonderes geblieben. Alles andere wurde entsorgt. Hilfsmittel (Raumschiffe, Lebewesen wie der Faden) wie auch Fähigkeiten (Ritter der Tiefe) wurden ihm entwunden. :( ...



Ich sehe das etwas anders.
Seit Band 2698 bekamen die Zellaktivatorträger ihre "Plätzchen" zugewiesen, wurden sonstwohin "befördert", mit besonderen Eigenheiten/Attributen ausgestattet oder (Entschuldigung an die Tekenergemeinde) entsorgt. Sogar Bostich hat jetzt "einen an der Waffel".
Nur Perry und vielleicht noch Vetris haben nicht viel mehr als ihre aus unterschiedlichen Quellen stammenden Zellaktivatoren.
Meiner Ansicht nach wird da schon kräftig auf Band 3000 hingearbeitet und unsere Protagonisten in eine Position gebracht bei der sich Perry Rhodan eben gerade dadurch auszeichnet, daß er eben Mensch geblieben ist.
SOW mach ich btw. nicht an einer Person/Protagonisten und dessen Fähigkeiten fest, sondern an der Handlung.
Und davon bietet PR mehr als genug.

Drum ein, Weiter So :st:
an die Expokratur ;)


Wenn dem so ist, was ich auch schon mal ähnlich schrieb, welche Rückschlüsse lässt das auf die Meinung der Verantwortlichen uns Leser gegenüber zu?
Können wir Geschichten mit mehr als einer Hauptfigur nicht erfassen?

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon hz3cdv » 13. April 2016, 14:02

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hz3cdv
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Alle Geschichten haben mehr als eine Hauptperson, allerdings - wenn alle ZA-Träger angemessen berücksichtigt würden, wäre kein Platz mehr für Nicht-ZA-Träger als Hauptpersonen.

Früher, in der guten alten Zeit, als alles viel besser war als heute, waren ZA-Träger oft auf ihre Funktion (Geheindienstchef, Flottenbefehlshaber usw.) oder eine Parafähigkeit reduziert. Es war Platz für viele Nebenfiguren, da die ZA-Träger überwiegend einfach nur da waren und, von Perrry, Atlan, Gucky etc. abgesehen, nicht wirklich die Handlung trugen. Oder erinnert sich jemand an Romane mit Allan D. Mercant oder Ralf Marten als zentrale Protagonisten?

Heute akzeptiert der Leser das nicht mehr, ZA-Träger müssen ausgefeilt und präsent sein. Die Konsequenz daraus ist das Dauerparken.

Wir haben etwa 12 ZA-Träger. Angenommen jeder würde angemessen berücksichtigt, dann hieße das, er müsse in 25 Romanen pro Zyklus eine tragende Rolle spielen. Sonst ginge das "Wo ist"-Gebarme los. 12 mal 25 ist 300. Ein Roman verträgt vielleicht vier Haupthandlungsträger. Das ergibt dann pro Hunderterzyklus 400 Hauptrollen. Drei Viertel davon wären von ZA-Trägern belegt, kaum noch Platz für anderes Personal.

Die Anmerkung "die Autoren können nicht mehr als eine Person darstellen" oder "sie trauen uns Lesern nichts zu" ist zwar knackig und wohlfeil, hält aber keiner Überprüfung stand.

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Waringer » 18. April 2016, 19:13

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Waringer
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hz3cdv hat geschrieben:Alle Geschichten haben mehr als eine Hauptperson, allerdings - wenn alle ZA-Träger angemessen berücksichtigt würden, wäre kein Platz mehr für Nicht-ZA-Träger als Hauptpersonen.

Früher, in der guten alten Zeit, als alles viel besser war als heute, waren ZA-Träger oft auf ihre Funktion (Geheindienstchef, Flottenbefehlshaber usw.) oder eine Parafähigkeit reduziert. Es war Platz für viele Nebenfiguren, da die ZA-Träger überwiegend einfach nur da waren und, von Perrry, Atlan, Gucky etc. abgesehen, nicht wirklich die Handlung trugen. Oder erinnert sich jemand an Romane mit Allan D. Mercant oder Ralf Marten als zentrale Protagonisten?


Das sehe ich auch so und besaß den Vorteil, dass ZA-Träger nicht überansprucht und langweilig wurden. Die Beschränkung eines Charakters auf seine Funktion ist allerdings auch ein vollkommen probates Stilmittel, um Geschichten zu erzählen. Charaktere üben eine erzählerische Funktion aus und was sie sind und tun, ist Bestandteil der Erzählung.

Mutanten, wie Ralf Marten, gab es einfach zu viele, als dass man ihnen ständig gesonderte Geschichten zuweisen konnte. Gilt auch z.B. für Anne Sloane und viele andere. Nebenbei gesagt, es gab schon Romane wo ein Mercant tragend war, aber einen Mercant, ebenso wie einen Adams, kann man auch nicht einfach in einen Einsatz schicken. Wer aber einmal Mercant als harten Hund erleben will, sollte sich Nr. 167 (Spione von der Erde) durchlesen.

Selbst Hauptfiguren wie Rhodan wurden oft nur in ihrer Funktion als Administrator oder Flottenchef in einer Rahmenhandlung verwendet. Man sollte sich da von den Hauptpersonenkästen nicht blenden lassen, die wurden früher teilweise nach Rang gefüllt. Voltz z.B. hat seine Geschichten immer gerne von "unten" erzählt und erschuf dafür regelmäßig eine Serie von einfachen Figuren, die er am Ende regelmäßig beseitigt hat, weil er genau wußte, dass diese Figuren nach einiger Zeit verbrannt waren. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang gerne an das erste Zusammentreffen zwischen Roscoe Poindexter und Rhodan, Danton u. Atlan, welches aus Poindexters Perspektive geschildert wurde (Nr. 323 Die Zeitpolizei). Alles in allem hat dieser eigentliche Fokus auf Nebenfiguren zu einer Blüte von interessanten und unterhaltsamen Figuren geführt. Dem Zellaktivatorträger, dem Voltz sich längere Zeit ausführlich widmete, wie z.B. Alaska Saedelaere, dem spendierte er einen längeren Handlungsbogen. Erst als dieser Handlungsbogen beendet war, fingen die Probleme an. Vielleicht sollte man den Autoren auch mehr Freiräume in Bezug auf Figuren einräumen.



hz3cdv hat geschrieben:Heute akzeptiert der Leser das nicht mehr, ZA-Träger müssen ausgefeilt und präsent sein. Die Konsequenz daraus ist das Dauerparken.

Wirklich? Was aber eher an dem Fehlen eines plausiblen und spannenden Handlungsbogens für diese Charaktere liegt. In den letzten Zyklen war es oft so, dass die Zellaktivatorträger eher Getriebene ohne Gestaltungswillen und Pläne waren, oder? Wer nur reagiert und nie agiert sieht immer schlecht aus.

hz3cdv hat geschrieben:Wir haben etwa 12 ZA-Träger. Angenommen jeder würde angemessen berücksichtigt, dann hieße das, er müsse in 25 Romanen pro Zyklus eine tragende Rolle spielen. Sonst ginge das "Wo ist"-Gebarme los. 12 mal 25 ist 300. Ein Roman verträgt vielleicht vier Haupthandlungsträger. Das ergibt dann pro Hunderterzyklus 400 Hauptrollen. Drei Viertel davon wären von ZA-Trägern belegt, kaum noch Platz für anderes Personal.

Wer will das?

hz3cdv hat geschrieben:Die Anmerkung "die Autoren können nicht mehr als eine Person darstellen" oder "sie trauen uns Lesern nichts zu" ist zwar knackig und wohlfeil, hält aber keiner Überprüfung stand.

Wer sagt das?

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon hz3cdv » 18. April 2016, 20:24

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hz3cdv
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Bezog sich auf Frank Chmorl Pamos Bemerkung "Können wir Geschichten mit mehr als einer Hauptperson nicht erfassen" bzw. seiner Vermutung, die Autoren würden den Lesern nichts zutrauen.

Ich wäre übrigens sehr dafür, einige ZA-Träger wieder auf ihre Funktion zu reduzieren und ihnen vielleicht nur einmal alle 100 Hefte einen ausführlicheren, dann aber guten Auftritt zu spendieren. Es wäre mir lieber als die aktuelle Parkstrategie. Derzeit sind Danton und Dao langfristig geparkt, Bull und Tolot (hoffentlich) kurzfristig. Das ist mehr als ein Drittel aller ZA-Träger.

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Ingo » 3. Mai 2016, 20:32

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Ingo
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Es geht hier nicht um ZA - Träger sondern um die Perosnen.

Und hierbei eigentlich nur noch um ATLAN.

Wahrscheinlich haben die Expokraten den Titel der Serie vergessen und haben Rhodan in ATLAN übersetzt.
Wenn die Welt vollkommen wäre
dann wäre sie es wohl nicht

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Ce Rhioton » 5. September 2018, 12:15

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Ingo hat geschrieben:
Wahrscheinlich haben die Expokraten den Titel der Serie vergessen und haben Rhodan in ATLAN übersetzt.


Nein, dies nennt sich "Marketing". :unschuldig:
PERRY RHODAN ist eine etablierte Marke, die ganz ordentlich angenommen wird. Eine ATLAN-Serie würde vermutlich auf weniger Resonanz stoßen.

Perry Rhodan ist das Herz der Serie. Atlan das Hirn.
Herz schlägt. Hirn schlägt auch mal zu.
Perry schwingt Reden. Atlan, falls nötig, auch mal das Schwert. :lol:

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Clark Flipper » 5. September 2018, 12:34

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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Ce Rhioton » 5. September 2018, 12:47

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Ich wollte lediglich meinen Eindruck, dass nämlich der ehemalige Sofortumschalter seit einiger Zeit vom aktiv Handelnden zum passiv Abwartenden beschrieben wird/wurde, in ironisch/diplomatischer Verkleidung vorbringen.
Vielleicht täuscht mich mein Eindruck (ist schließlich meiner), aber zaudernde Protagonisten erfüllen mich auf Dauer mit Langeweile. :unsure:

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Haywood Floyd » 5. September 2018, 15:07

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Vllt. ist DER, den wir als Rhodan betrachten (der "Zauderer"), garnet der ECHTE PR (der "SOFORTUMSCHALTER"), sondern eines seiner Duplikate? :unsure:

Dieser schwarze Bacctou (oder wie diese lebendig gewordene Silikonwurst hieß) oder Rhodan der Ältere oder sonstwas? :devil:

Und erst Atlan merkt es, als er ihn, ungefähr in Band 3998, endlich persönlich trifft: "Mein Extrasinn schrie 'Narr! Das ist er nicht!' und meine Ritteraura flammte warnend auf: nein, das war nicht der alte Freund, den ich Jahrtausende begleitet hatte... :help:
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Elena » 5. September 2018, 21:11

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:rolleyes: Das würde mir gefallen! :st:
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Kardec » 5. September 2018, 21:58

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14 Leserjahre mit einem falschen Rhodan - das würde dir gefallen?

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Elena » 5. September 2018, 22:06

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Aha, Dir also nicht. Aber wenn sich danach wieder Geschichten schreiben ließen, die besser gefallen - ist natürlich immer Ansichtssache - warum nicht?
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Clark Flipper » 6. September 2018, 07:10

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Elena hat geschrieben:Aber wenn sich danach wieder Geschichten schreiben ließen, die besser gefallen - ist natürlich immer Ansichtssache - warum nicht?


Und das wird dann warum so sein?
Was wird dadurch möglich, was nicht auch ohne geht? :unsure:

Ach ja, mehr Bobby Ewing geht dann aber nicht. ;-)
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Julian » 6. September 2018, 07:32

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Spoiler:
Es ist zwar ein alter Faden, aber dennoch kann ich gerade dem Wieder-Eröffner beipflichten.

Es müssen ja nicht gleich Transformkanonen-Salven sein die immer sprechen, statt kommunikativ zu werden. Damit wäre jede Kommunikation tot.

Mir ist es jedoch aufgefallen bei dem Roman zum Hyperlicht das Rhodan in der Sequenz von einem jüngeren Wesen (menschlich denkend) etwas exotisch betrachtet wird.

Der soll sogar über 3.000 Jahre alt sein?, kommt da als Gedankenspiel mit hinein.

Wie lange bleibt ein Charakter eines Menschen (Sofortumschalter) eigentlich erhalten. Bei einer Einleitung zu einem Zyklus? (weiß nicht mehr genau die Stelle) wurde sogar prophezeit das Rhodan danach nicht mehr der selbe sein würde.

Statt einen Rhodan immer wieder zu vervielfältigen, fände ich es sogar interessant mal die Haupakteure (also Unsterblichen) für einige Bände auf Eis zu legen (Hyperfrost ^_^ ).

Schließlich sind momentan die Unsterblichen wieder mal nicht ganz so betroffen vom eingeschränkten? Weltenbrand, aufgrund der Zellaktivatoren.

Wie würde dieses menschliche Wesen darauf reagieren (ihre Gefühle) das die Zellaktivatorträger mal wieder immun sind aber dennoch nicht die Menschheit retten können. Quasi ein Rhodan der zwar gerne handeln würde, aber dem gegenüber die fast allmächtige Technik eines Madi mit Adam von Aures (AvA) ganz klare Grenzen setzt.

Das Atlan wieder der ist, wie ich ihn in der Jugendzeit erlesen habe, finde ich eigentlich auch gut.

Vielleicht steckt auch hinter dem Technomadi nicht nur eine Gruppe sondern ein Unsterblicher Posbi?

gr J, zuviel Spekulatius, weil "das Leben an sich wird umprogrammiert" per Weltenbrand
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
Rüdiger Schäfer-zu Neo125:
Zuvor gilt es jedoch Abschied zu nehmen. Ihr müsst jetzt stark sein, denn die dramatischen Ereignisse auf der Erde und im Sonnensystem fordern ihren Tribut - auch unter den bekannteren Figuren.
Uns ist klar, dass das nicht jedem gefallen wird, aber der Weg zu den Sternen ist nun einmal steinig und kostet Opfer.

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Clark Flipper » 6. September 2018, 07:52

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Ein Reiz von PR ist ja, das einem in der Phantasie so viel möglich erscheint.

Man kann da die wildesten und verrücktesten Sachen machen. Da gibt es wenig wo ähnliches Möglich ist.

Aber in der realen EA sieht es anders aus, jedwede Änderung wird zum Untergang des Leseruniversums und somit zum Untergang der Serie im allgemeinen.

Scharen von EX-Leseren welche darauf warten ihre Serie wieder zu bekommen.

Und wenn nicht das, dann zumindest diese oder jene Person, Schiff... usw.

Die Serie liegt in meinen Augen in guten Händen. Und die Aufgabe ist schwerer.

Unmöglich sogar wenn man es allen recht machen möchte.
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Elena » 6. September 2018, 08:32

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Clark Flipper hat geschrieben:
Elena hat geschrieben:Aber wenn sich danach wieder Geschichten schreiben ließen, die besser gefallen - ist natürlich immer Ansichtssache - warum nicht?


Und das wird dann warum so sein?
Was wird dadurch möglich, was nicht auch ohne geht? :unsure:

Ach ja, mehr Bobby Ewing geht dann aber nicht. ;-)


Die Frage kann ich leider nicht beantworten. Viel Spaß unter der Dusche! :lol:
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Clark Flipper » 6. September 2018, 09:43

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Axo, ich hatte aus deiner Antwort geschlossen das du da irgendwelche Erkenntnisse gefunden hattest.

Und das mit dem Duschen habe ich vor ungefähr 1000 Bänden mal angemerkt.
Hat sich hier irgendwie festgesetzt.
Ich persönlich war aber noch nie ein Fan von solchen Spannungbögen. ;-)
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Elena » 6. September 2018, 12:11

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Clark Flipper hat geschrieben:...
Ich persönlich war aber noch nie ein Fan von solchen Spannungbögen. ;)


Kann ich verstehen. Die sind einfach zu lang.
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon zephydia » 6. September 2018, 20:33

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Mir gefällt "Genesis" ja um einiges besser als der Vorgänger-Zyklus, und ich denke ein ganz wichtiger Grund dafür ist dass Perry Rhodan diesmal weniger im Vordergrund steht.

Diesmal ist auch Platz für Bully, Atlan, Tolot, Ernst Ellert und sogar ein paar Auftritte von Homer G. Adams.
Eigentlich könnte man erwarten dass für für neue Nebenfiguren deshalb kaum Platz sein kann, aber es gibt Tamareil, Fitz Klem, Opiter Quint und natürlich den charismatischen und undurchschaubaren Fiesling Adam von Aures(auch wenn er auf mich in den letzten paar Heften leider deutlich weniger charismatisch wirkte).

Und für mich persönlich sind die alle viel interessanter als die Nebenfiguren der letzten Zyklen, und dass könnte meiner Meinung nach ein Beweis sein dass die Theorie dass die anderen Unsterblichen unbedingt aus der Serie verschwinden müssen damit Platz für neues ist, so nicht unbedingt stimmt.


Am meisten überraschte mich aber der zweite Perry aus der Wanderer-Enklave, der für mich viel mehr mit dem früheren Perry Rhodan gemein hat als derjenige der zur Zeit auf der Ras Tschubai ist.
Er ist neugierig (was bei unseren Perry völlig zu fehlen scheint), versucht, obwohl er AvA wenig entgegen zu setzen hat, sich nicht in die Passivität drängen zu lassen. Und versuchte immer AvA daran zu hindern über Leichen zu gehen.
Wenn ich mir etwas wünschen dürfte (ja ich weiß Perry Rhodan lesen ist kein Ponyhof :devil: ) würde ich mir wünschen das unser Perry ein bisschen mehr so wäre wie dieser andere Perry Rhodan.


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Leider ist es ja inzwischen so das er dazu nicht mehr in der Lage ist. :unsure: Oder es gar nicht mehr ernsthaft versucht.
Für meinen Geschmack steht "unser" Perry inzwischen einfach zu sehr über den Dingen. Wirkt zu desinteressiert. Manche Leser kritisieren das ihrer Meinung nach zu viel von der Innenwelt Perry Rhodans gezeigt wird. Für mich ist das eigentlich nicht das Problem sondern mehr seine zunehmende Gleichgültigkeit gegenüber der Aussenwelt.

Ich würde mir auch Wünschen dass seine Beweggründe und Haltung nachvollziebarer werden. Das ich nicht dauernd (was im Moment zwar nicht mehr ganz so extrem ist, aber in den vorherigen Zyklen und auch am Anfang von "Genesis" dauernd vorkam) das Gefühl habe das er seine Entscheidungen von einem Münzwurf abhängig macht.


Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Trotzdem heißt das nicht, dass der Leser nicht auf Gefühle Perrys schließen konnte, nur wurden sie nicht unmittelbar erzählt.


:st: Sehe ich auch so, in den älteren Heften wurde zwar seltener darauf eingegangen aber ab und zu eben doch. Und in den Heften ab 1000 (zumindest denen die ich kenne) dann auch etwas häufiger.

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Ce Rhioton » 6. September 2018, 21:07

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zephydia hat geschrieben:Am meisten überraschte mich aber der zweite Perry aus der Wanderer-Enklave, der für mich viel mehr mit dem früheren Perry Rhodan gemein hat als derjenige der zur Zeit auf der Ras Tschubai ist.


Welcher ist letzterer eigentlich? Der, der durch die Thoos gebrieft wurde? :gruebel:
Aber ernsthaft: Mich beschleicht immer mehr der Eindruck, der ehemalige Universumserbe könnte mittlerweile innerlich gekündigt haben und nur noch Dienst nach Vorschrift schieben, um die anstehenden Dinge abzuwickeln.
Da scheint kein Feuer mehr zu brennen. Er mag noch mitreißende Reden halten, doch irgendetwas tief in ihm scheint erloschen. :unsure:

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Haywood Floyd » 7. September 2018, 08:25

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Wenn das so ist, sehe ich eigentlich nur 2 Möglichkeiten:

1. Die Expos/Autoren KÖNNEN ihn nicht mehr so mitreissend, proaktiv, vorbildhaft beschreiben, wie ihre Vorgänger - davon ist IMHO NICHT auszugehen!

2. Sie WOLLEN dies nicht - dann fragt sich allerdings WARUM? :???: Was BEZWECKEN sie damit? :gruebel:

Vielleicht, weil er doch nicht der 'echte' Rhodan ist, sondern über längere Zeit schon' ausgetauscht' / geschert / ersetzt... - bis 3000 wird sich das wohl klären.

Persönliche Speku: der aktuelle Rhodan ist
Spoiler:
in Wirklichkeit der schwarze Bacctou (oder sonst ein Imitat / Duplikat) und wird, nachdem der Schwindel aufgeflogen ist, bis 3000 von Rhodan dem Älteren(dem aktiven Zwilling) ersetzt. Der ursprüngliche Rhodan hingegen ist bereits den Serientod gestorben: RIP
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