Die Entzauberung Perry Rhodans

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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Kardec » 5. März 2016, 01:16

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Kardec
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Dann bleibt zu hoffen dass Atlan aus den JZL einen ZA als Hochzeitsgeschenk mitbringt.

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Truktan » 5. März 2016, 15:26

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Ein Punkt der mich damals schon störte, eine Figur die für eine Geschichte so zentraler Natur ist steht nicht laufend an vorderster Stelle. So oft wie Er von überlegenen Mächten gefangen wurde und im Endeffekt ohne Schramme raus gekommen ist ist rein statistisch schon eine Unmöglichkeit.


Ok, das ist aber in der Fiktion nichts Neues - statistisch gesehen hätte James Bond niemals all seine Einsätze überstehen dürfen, hätte Frodo niemals den Orodruin erreicht, usw usw ..... "Der Held" besiegt da immer "die Statistik" - mit einigen wenigen Ausnahmen.

Und Perry nur noch als Bürokrat und Oberbefehlshaber im Hintergrund, der seine Leute zu den gefährlichen Missionen schickt, das wäre für mich irgendwie unvorstellbar.

Ich kenne NEO nicht - was sagen denn die NEO-Kundigen; wie geht man da mit dem Titelhelden Perry um? Auch eher der zentrale Superheld wie in den ersten Tagen der EA oder doch etwas "gebremster" ?
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Bond hätte sich allein bei seinen diversen Schäferstündchen so ziemlich jede Geschlechtskrankheit mehrmals holen müssen. Von den ganzen Vaterschaftsklagen und des hohen Munitionsverbrauches wegen rachsüchtiger Ehemänner erst gar nicht zu reden. :devil:

:saus:
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Perry-Science » 15. März 2016, 14:06

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Ich mochte den alten Perry manchmal mehr manchmal weniger. Vorallem das er mittlerweile länger zögert ist für einen Sofortumschalter doof; aber auch trotzdem nachvollziehbar. Schließlich muss er doch viel mehr graben in seinem Gehirn als Atlan. Aber naja man kann ja nicht alles haben und er muss ja auch vielen Menschen gerecht werden...
Meine Arbeit ist Fertig:
Klick Mich

Dankeschön! An alle die mitgeholfen haben...

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon kurnismila » 19. März 2016, 07:46

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Perry gut geschildert, trotz ab und zu Meckerei. Es sollte jedem auch bewußt sein wie schwer es ist einen Charakter, über eine so lange Zeit mit vielen Autoren, durchgängig zu beschreiben.
Dann noch eine Sache die mir gerade dazu einfällt (weis nur nicht mehr woher) 'Ich bin nicht eins, ich bin viele!'.
Soll heisen, reagieren wir in gleichartigen Situationen auch immer gleich? Ich finde es ist die Vielfalt der Meinungen die dieses Forum so Interessant macht. Jeder sieht die Sache etwas anders.

xxx
Zuletzt geändert von ganerc am 19. März 2016, 09:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon kurnismila » 19. März 2016, 07:46

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Ja, da ist was Wahres dran *seufz*, aaaaber... so hier und da blickt er bei mir doch durch. Z.B. im Neuroversum-Zyklus, obwohl ich das gerade mit einer ziemlichen Enttäuschung verbinde: was war ich gespannt, was es mit dem "Anzug der Universen" auf sich hat - und fand dann die Auflösung doch mehr als enttäuschend.
xxx
Zuletzt geändert von Atlan am 19. März 2016, 09:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon kurnismila » 19. März 2016, 07:49

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Das Menschsein hat aber vor allem William Voltz als Mittelpunkt ausgerichtet, vgl. 1000 "Der Terraner".
xxx
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Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 31. März 2016, 13:30

Frank Chmorl Pamo
Ingo hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:Man könnte die erneuerte Charakterisierung Atlans.....
... Ein Zauber um Rhodans Persönlichkeit muss erst wieder geschaffen werden, und das Fundament ist ungleich sandiger.


Wow. Das musste ich jetzt dreimal lesen um es einmal zu kapieren. :devil:

Nein, aber im Ernst. Wie interessant und vor allem glaubhaft ist eine Romanfigur die über keinerlei bzw. so gut wie gar keine besondere Fähigkeit verfügt, sich aber trotzdem immer aus allen Lagen glänzend herauswindet? Hier ist Handlungsbedarf und zwar ein gewaltiger. Das Verhältnis von Fähigkeiten und Überleben muss wieder hergestellt werden.

Und vor allen will ich SoW haben. Und das geht mit einem Trauerkloß Rhoden nun mal nicht.

Dann erst kann ich die Serie wieder ernst nehmen. :lol:


So ganz ohne Eigenschaften und Fähigkeiten ist (war zumindest) Rhodan nicht
- Risikopilot (geht Risiken bewusst und kalkuliert ein)
- Sofortumschalter (überdurchschnittlich schnelle und gute Auffassungsgabe)
- Halbmutant (Whisper)
- Charisma
- Führungsmentalität

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 31. März 2016, 13:57

Vivian-von-Avalon
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:...
So ganz ohne Eigenschaften und Fähigkeiten ist (war zumindest) Rhodan nicht
- Risikopilot (geht Risiken bewusst und kalkuliert ein)
- Sofortumschalter (überdurchschnittlich schnelle und gute Auffassungsgabe)
- Halbmutant (Whisper)
- Charisma
- Führungsmentalität


Nein, so ganz ohne Fähigkeiten ist Perry Rhodan nicht. Und war es auch nie. Im Gegenteil.

Für ein eigenes Projekt beschäftige ich mich im Moment vom psychologischen Standpunkt mit ihm. Das hat es echt in sich ... aber das nur mal so am Rande ...

Im Moment scheint er sich wieder mehr seinen Einstellungen aus der Anfangszeit anzunähern. Für mich zieht sich eine Linie durch die tausende von Bänden:
a) Zuerst der harte militärische Befehlshaber aus den Jahren der Dritten Macht
b) Dann wurde er stückchenweise "weicher". Das fing in den 400-er und 500er Bänden an. Da kamen es auch vor, dass seine Offiziere seine Befehle in Frage stellten (Bd. 470: Testfall MARCO POLO). So "zahm" hätte er das in der Anfangszeit sicherlich nicht durchgehen lassen.
[Anm.: Die Erscheinungszeit der Hefte war die "große Zeit" der Mitbestimmungsgesetze. Es liegt also nahe, dass diese Problematik auch deshalb in die Handlung einfloss.]
c) Später entwickelte er sich zum Menschen, der mehr und mehr Einsichten in die großen Zusammenhänge erlebte. Für mich wurde er dadurch immer unnahbarer, ich kam als Leserin nicht mehr an ihn heran.
d) Heute, in der Seriengegenwart, wird er wieder menschlicher und näher für den Leser geschildert.

Und gerade das finde ich sehr gut. Auch DER Hauptheld muss und sollte Gefühle haben, die von den Autoren geschildert werden!
Das ist besonders MMT in Band 2844 (Der verschwiegene Bote) sehr gut gelungen. In Ich-Form berichtet Perry, wie er von den "alten" Arkoniden der Folter unterworfen wird: "Ich wusste, dass ich mir einen gefährlichen Feind geschaffen hatte. In der nächsten Runde dieses kleinen Spiels würde ich leiden. Vorerst freilich hatte ich Zeit gewonnen." ... "Ich erweckte den Anschein, völllig ruhig und gelassen zu sein. ... In meinem Kopf sah es jedoch anders aus. Ich fürchtete mich ..."

Früher war genau das tabu. Ein Perry Rhodan hatte unbeeindruckt von allem zu sein und so etwas wie Furcht ... als ob dadurch der Held "beschädigt" werden würde.
Ein Mensch, der keine Angst vor Folter hat, ist unrealistisch.

Genauso die Schilderung, dass er Sichu Dorksteiger liebt. Auch das ist das Leben. Der Mann ist durch seinen Zellaktivator biologisch 39 Jahre alt. Das sollte auch bedacht werden.

Ich würde mich freuen, wenn die Autoren auf dieser Schiene weitermachen - und auch Perry in Ich-Form in gewissen Passagen fest etablieren.

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon nanograinger » 31. März 2016, 15:36

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Vivian-von-Avalon hat geschrieben:...
Und gerade das finde ich sehr gut. Auch DER Hauptheld muss und sollte Gefühle haben, die von den Autoren geschildert werden!
Das ist besonders MMT in Band 2844 (Der verschwiegene Bote) sehr gut gelungen. In Ich-Form berichtet Perry, wie er von den "alten" Arkoniden der Folter unterworfen wird: "Ich wusste, dass ich mir einen gefährlichen Feind geschaffen hatte. In der nächsten Runde dieses kleinen Spiels würde ich leiden. Vorerst freilich hatte ich Zeit gewonnen." ... "Ich erweckte den Anschein, völllig ruhig und gelassen zu sein. ... In meinem Kopf sah es jedoch anders aus. Ich fürchtete mich ..."

Früher war genau das tabu. Ein Perry Rhodan hatte unbeeindruckt von allem zu sein und so etwas wie Furcht ... als ob dadurch der Held "beschädigt" werden würde.

Früher (wäre interessant, das genau zu wissen, siehe unten) wurde Perry nicht in einer Ich-Erzählung geschildert, das war Atlan und wenigen anderen Figuren vorbehalten. Perry wurde immer von außen geschildert. Musterbeispiel hierfür ist natürlich PR 50.

Trotzdem heißt das nicht, dass der Leser nicht auf Gefühle Perrys schließen konnte, nur wurden sie nicht unmittelbar erzählt.

Und nun zur Frage: In welchem Roman erzählt Perry erstmals in Ich-Form? Ich glaube, im Tolkander-Zyklus gibt es Romane mit einer Ich-Erzählung Perrys, aber war das wirklich das erste Mal?

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 31. März 2016, 16:33

Vivian-von-Avalon
nanograinger hat geschrieben:...
Und nun zur Frage: In welchem Roman erzählt Perry erstmals in Ich-Form? Ich glaube, im Tolkander-Zyklus gibt es Romane mit einer Ich-Erzählung Perrys, aber war das wirklich das erste Mal?


In Band 2172, Projekt Finsternis, von Suzan Schwarz. Suzan schildert den One-Night-Stand zwischen Perry Rhodan und Ascari da Vivo aus der Sicht von Perry.
Eine sehr gelungene Schilderung. Bis heute frage ich mich, was das nun genau war:
- die aufgeheizte Stimmung und gegenseitige Anziehung bzw. Hassliebe zwischen beiden, der sie nicht mehr widerstehen konnten
- eine Verführung von Seiten Ascaris, der Perry stattgab
oder
- schlicht und einfach eine Vergewaltigung von Seiten Perrys aus ...

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon nanograinger » 31. März 2016, 16:50

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Vivian-von-Avalon hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:...
Und nun zur Frage: In welchem Roman erzählt Perry erstmals in Ich-Form? Ich glaube, im Tolkander-Zyklus gibt es Romane mit einer Ich-Erzählung Perrys, aber war das wirklich das erste Mal?


In Band 2172, Projekt Finsternis, von Suzan Schwarz. Suzan schildert den One-Night-Stand zwischen Perry Rhodan und Ascari da Vivo aus der Sicht von Perry.

PR 1865 "Zeit des Terrors" von HoHo war deutlich früher. aber wahrscheinlich bei weitem nicht das erste Mal.
Vivian-von-Avalon hat geschrieben:Eine sehr gelungene Schilderung. Bis heute frage ich mich, was das nun genau war:
- die aufgeheizte Stimmung und gegenseitige Anziehung bzw. Hassliebe zwischen beiden, der sie nicht mehr widerstehen konnten
- eine Verführung von Seiten Ascaris, der Perry stattgab
oder
- schlicht und einfach eine Vergewaltigung von Seiten Perrys aus ...

:o Wie kommst du denn darauf? Die Schilderung von Susan Schwartz gibt das überhaupt nicht her.

Aber gegenseitige Anziehung bestand sicher, das wurde auch so beschrieben. An Hassliebe glaube ich eher nicht, sicher nicht von Seiten Perrys, aber auch nicht von Seiten Ascaris.

Dazu kam die politische Seite: Ascari da Vivo war von Bostich auf Perry angesetzt worden, und Ascari, ehrgeizig wie sie war, belässt es nicht dabei, nur zu verführen, sondern lässt sich auch noch bewusst schwängern (denn dass in dieser Zeit nicht standardmäßig verhütet wird, kann ich mir kaum vorstellen). Und Perry hat natürlich kein Kondom dabei, der Naivling B-)

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 31. März 2016, 17:39

Vivian-von-Avalon
nanograinger hat geschrieben:...
:o Wie kommst du denn darauf? Die Schilderung von Susan Schwartz gibt das überhaupt nicht her.

Aber gegenseitige Anziehung bestand sicher, das wurde auch so beschrieben. An Hassliebe glaube ich eher nicht, sicher nicht von Seiten Perrys, aber auch nicht von Seiten Ascaris.

Dazu kam die politische Seite: Ascari da Vivo war von Bostich auf Perry angesetzt worden, und Ascari, ehrgeizig wie sie war, belässt es nicht dabei, nur zu verführen, sondern lässt sich auch noch bewusst schwängern (denn dass in dieser Zeit nicht standardmäßig verhütet wird, kann ich mir kaum vorstellen). Und Perry hat natürlich kein Kondom dabei, der Naivling B-)


Hhmmmm .... Frauen und Männer haben in einigen Dingen unterschiedliche Sichtweisen, denke ich ... ;)

Und Interpretation ist immer auch ein Stück subjektiv ...

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon nanograinger » 31. März 2016, 23:00

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Vivian-von-Avalon hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:...
:o Wie kommst du denn darauf? Die Schilderung von Susan Schwartz gibt das überhaupt nicht her.
...


Hhmmmm .... Frauen und Männer haben in einigen Dingen unterschiedliche Sichtweisen, denke ich ... ;)

Und Interpretation ist immer auch ein Stück subjektiv ...

Das mag ja sein (gilt für beide Sätze).

Aber glaubst du im Ernst, dass ausgerechnet Susan Schwartz eine Szene schreiben würde, in der Perry eine Frau vergewaltigt?

Nee, Mann oder Frau, Subjektivität hin oder her: Das halte ich für ausgeschlossen.

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 1. April 2016, 08:05

Frank Chmorl Pamo
nanograinger hat geschrieben:Früher war genau das tabu. Ein Perry Rhodan hatte unbeeindruckt von allem zu sein und so etwas wie Furcht ... als ob dadurch der Held "beschädigt" werden würde.

Früher (wäre interessant, das genau zu wissen, siehe unten) wurde Perry nicht in einer Ich-Erzählung geschildert, das war Atlan und wenigen anderen Figuren vorbehalten. Perry wurde immer von außen geschildert. Musterbeispiel hierfür ist natürlich PR 50.

Trotzdem heißt das nicht, dass der Leser nicht auf Gefühle Perrys schließen konnte, nur wurden sie nicht unmittelbar erzählt.

Und nun zur Frage: In welchem Roman erzählt Perry erstmals in Ich-Form? Ich glaube, im Tolkander-Zyklus gibt es Romane mit einer Ich-Erzählung Perrys, aber war das wirklich das erste Mal?
[/quote]

Da mein Erstes Mal ... ähm ... mein erstes Heft #50 der Heftauflage der Drittauflage war, war seine Schilderung durch Atlans Augen schon sehr verwirrend für mich. Wer ist denn nun dieser Mann, der zumindest vorsichtig beobachtet werden muss? Eine Serie nach ihm zu benennen? Naja ... *g*

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 1. April 2016, 08:08

Frank Chmorl Pamo
nanograinger hat geschrieben:Dazu kam die politische Seite: Ascari da Vivo war von Bostich auf Perry angesetzt worden, und Ascari, ehrgeizig wie sie war, belässt es nicht dabei, nur zu verführen, sondern lässt sich auch noch bewusst schwängern (denn dass in dieser Zeit nicht standardmäßig verhütet wird, kann ich mir kaum vorstellen). Und Perry hat natürlich kein Kondom dabei, der Naivling B-)


Seid nicht so gehässig! Bei Atlan regt sich doch auch niemand auf! :motz:

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 1. April 2016, 14:39

Vivian-von-Avalon
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Dazu kam die politische Seite: Ascari da Vivo war von Bostich auf Perry angesetzt worden, und Ascari, ehrgeizig wie sie war, belässt es nicht dabei, nur zu verführen, sondern lässt sich auch noch bewusst schwängern (denn dass in dieser Zeit nicht standardmäßig verhütet wird, kann ich mir kaum vorstellen). Und Perry hat natürlich kein Kondom dabei, der Naivling B-)


Seid nicht so gehässig! Bei Atlan regt sich doch auch niemand auf! :motz:


Eben. Ich glaube nicht, dass die Schwangerschaft von Ascari beabsichtigt war.

Und Verhütung ... ich könnte mir gut vorstellen, dass in der Zukunft nicht mehr verhütet wird. Sollte es zu einer Schwangerschaft kommen, ist diese sehr schnell (vielleicht sogar schon nach ein paar Stunden) feststellbar und dann gibt es die entsprechende Tablette dagegen - und das Problem ist gelöst.

Eher könnte ich mir vorstellen, dass Ascari erst, NACHDEM sie wusste, dass sie von Perry schwanger war, die Gelegenheit ergriff und zusammen mit Bostich die entsprechenden Pläne schmiedete.

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 1. April 2016, 15:28

Frank Chmorl Pamo
Vivian-von-Avalon hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Dazu kam die politische Seite: Ascari da Vivo war von Bostich auf Perry angesetzt worden, und Ascari, ehrgeizig wie sie war, belässt es nicht dabei, nur zu verführen, sondern lässt sich auch noch bewusst schwängern (denn dass in dieser Zeit nicht standardmäßig verhütet wird, kann ich mir kaum vorstellen). Und Perry hat natürlich kein Kondom dabei, der Naivling B-)


Seid nicht so gehässig! Bei Atlan regt sich doch auch niemand auf! :motz:


Eben. Ich glaube nicht, dass die Schwangerschaft von Ascari beabsichtigt war.

Und Verhütung ... ich könnte mir gut vorstellen, dass in der Zukunft nicht mehr verhütet wird. Sollte es zu einer Schwangerschaft kommen, ist diese sehr schnell (vielleicht sogar schon nach ein paar Stunden) feststellbar und dann gibt es die entsprechende Tablette dagegen - und das Problem ist gelöst.

Eher könnte ich mir vorstellen, dass Ascari erst, NACHDEM sie wusste, dass sie von Perry schwanger war, die Gelegenheit ergriff und zusammen mit Bostich die entsprechenden Pläne schmiedete.


Ich meinte das eher so, dass während über Atlan im Lauf der Jahrtausende ungezählte Romantik-, Softporn-, etc. TriVids gedreht wurden, das Privatleben und sexuelle Beziehungen Perrys übergangen wurde. Erinnert sich noch jemand an den dienstbeflissenen Wachsoldaten in Heft 300? Perry dürfte ein Saubermannimage (gehabt) haben, weil er während seiner Ehen nicht fremdging. Was in der unbeweibten Zeit passierte, wurde ja nie geschildert.
40 Jahre vom Mahlstrom zur Erde, insgesamt 12 Jahre von der Erde zur Großen Leere und wieder zurück, jede Strecke zweimal, und sonst noch einige andere längere Exkursionen, und nie ein kesser Blick von der Seite in Richtung Perry oder ein besonders hilfsbereiter Perry? Nein? Nein? Achgeh ... wers glaubt ;)
Nur weil sich im Gegensatz zu Atlan kein Erbgut Perrys in der Erdbevölkerung nachweisen lässt (wer glaubt, Knochenverwachsungen im Brustbereich wären eine Krankheit, hat die Rechnung ohne den arkonidischen Genpool gemacht), deutet das doch nicht über mangelnden Bett- oder Gleitersitzsport Perrys hin. :)

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 1. April 2016, 18:07

Vivian-von-Avalon
Vivian-von-Avalon hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:...
Und nun zur Frage: In welchem Roman erzählt Perry erstmals in Ich-Form? Ich glaube, im Tolkander-Zyklus gibt es Romane mit einer Ich-Erzählung Perrys, aber war das wirklich das erste Mal?


In Band 2172, Projekt Finsternis, von Suzan Schwarz. Suzan schildert den One-Night-Stand zwischen Perry Rhodan und Ascari da Vivo aus der Sicht von Perry.
Eine sehr gelungene Schilderung. Bis heute frage ich mich, was das nun genau war:
- die aufgeheizte Stimmung und gegenseitige Anziehung bzw. Hassliebe zwischen beiden, der sie nicht mehr widerstehen konnten
- eine Verführung von Seiten Ascaris, der Perry stattgab
oder
- schlicht und einfach eine Vergewaltigung von Seiten Perrys aus ...


Das war vielleicht ein wenig zu krass ausgedrückt. Sorry, tut mir leid ....

Also vielleicht lieber so gesagt:
Ascari hat Perry verführt, mit ihm gespielt und letzendlich das bekommen, was sie wollte. Wobei ich ihn sehr gut verstehen kann. Er ist auch "nur" ein Mensch mit Gefühlen und kein "Klotz". Mir kommt er in dieser Szene sehr menschlich vor.

Gerade diesen Stil sollten die Autoren gerne beibehalten.

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 9. April 2016, 08:32

Frank Chmorl Pamo
kurnismila hat geschrieben:Perry gut geschildert, trotz ab und zu Meckerei. Es sollte jedem auch bewußt sein wie schwer es ist einen Charakter, über eine so lange Zeit mit vielen Autoren, durchgängig zu beschreiben.
Dann noch eine Sache die mir gerade dazu einfällt (weis nur nicht mehr woher) 'Ich bin nicht eins, ich bin viele!'.
Soll heisen, reagieren wir in gleichartigen Situationen auch immer gleich? Ich finde es ist die Vielfalt der Meinungen die dieses Forum so Interessant macht. Jeder sieht die Sache etwas anders.

xxx


Wenn man damit Probleme hat, dann sollte man ihn aber auch nichtmehr zum Kuscheln mit irgendwelchen Entitäten schicken. Ein Zweifler, ein Zauderer, der wenns darauf ankommt auch einem Kosmokraten mit einem Interdimtoser ein fettes Loch in den siebendimensionalen Pelz zu brennen, passen irgendwie nicht zusammen.
Wer als siebzigjähriger Firmenpatriarch noch immer Manschetten hat, einen Lieferant nach Nachlass und Rabatt zu fragen, ist irgendwie fehl am Platz. Oder ein Perry, der sich nicht traut, eine Frau nach deren Mutter zu fragen, wenn er vor einiger Zeit mit half, eine SI zu degraden.
Perry soll kein Überallzugleichlöser sein, aber doch ein Mensch, dem man wie in den Romanen zutraut, auch einer SI Paroli zu bieten. Alle "Vermenschlichung" hilft da nix; eine Innenansicht, seine Gedanken, aus denen man seine Beweggründe und Haltung erfassen kann, dafür umso mehr.
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Oder ein Perry, der sich nicht traut, eine Frau nach deren Mutter zu fragen, wenn er vor einiger Zeit mit half, eine SI zu degraden.


das nennt man wohl inselbegabung :D

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Goedda » 9. April 2016, 11:42

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:st:

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Richard » 9. April 2016, 15:31

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heppen shemir hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Oder ein Perry, der sich nicht traut, eine Frau nach deren Mutter zu fragen, wenn er vor einiger Zeit mit half, eine SI zu degraden.


das nennt man wohl inselbegabung :D


Andererseits koennte man auch meinen, dass eine gewisse Enkelin von sich aus ihrem Grossvater erzaehlen koennte wie sie ihre Eltern so erlebt hat..

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon Elena » 9. April 2016, 21:41

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Wahrscheinlich hat sie das auch gemacht und es ist uns nur nicht erzählt worden und schon geht die Spekuliererei los! :D
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


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Immer für Dich da - Wise Guys

Re: Die Entzauberung Perry Rhodans

Beitragvon hz3cdv » 9. April 2016, 22:22

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Nun, obwohl ich in der Regel ziemlich genervt bin, wenn jemand meint, das in Heft xyz unbeding Handlungspunkt abc oder Erklärung def gebracht werden müsste, halte ich die Offenhaltung der Frage, wer Faryes Eltern sind bzw. die Nichtschilderung einer entsprechenden Frage von Perry danach für eher unplausibel.
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