"Mein Lieblingsheft"

Aktuelle Erstauflage, zu Hintergründen und möglichen Entwicklungen.
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Maxvorstadt » 16. August 2016, 02:56

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Maxvorstadt
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Band 1200 "Ordoban" von Kurt Mahr

Ich bin ja seit jeher ein Fan jener Romane, wo es um kosmische Geschichte und so geht. In der Hinsicht ist Ordoban einfach Klasse. Allein schon wie Ordoban im Laufe der Jahrtausende mitbekommt wie sich sein Volk immer mehr verändert und der eigenen Vergangenheit, die für Ordowahn ja noch erlebte Geschichte ist, entfremdet und Ordo immer einsamer wird, das ist toll. Auch wie seine "Lebensgeister" wieder aufflammen, als er die Aufgabe erhält TRIICLE-9 zu schützen, auch sehr schön.
Der tiefe, geradezu depressive Sturz, als er realisiert, dass er versagt hat und das trotzige Verlangen auf eine Suche zu gehen, die länger dauert als ganze Völker und Imperien existieren, auch toll!!! :st:
Seltsam? Aber so steht es geschrieben....

Deutsche Welle Rhodan: In Farbe und bunt!
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon DelorianRhodan » 21. August 2016, 10:51

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DelorianRhodan
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Solche Romane, in denen kosmischze Geschichte geschrieben wurde, gab es auch noch später, zum Beispiel Nr. 2093 "Requiem für einen Ewigen" von Ernst Vlcek, auch einer meiner Favoriten. Hier geht es u. a. um die Geschichte von Kintradim Crux, einem Vertreter der Mächte des Chaos.

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon AARN MUNRO » 22. August 2016, 08:27

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AARN MUNRO
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Vielen Dank an alle beteiligten Foristen für die aktive Teilnahme an diesem Thread hier. Mit Eurer Erlaubnis werte ich das mal statistisch und inhaltlich für einen SOL-Artikel aus...je nachdem, wie ich Zeit habe für das nächste oder übernächste Heft...so der Reakteur den Artikel nimmt...noch mal Dank an alle :st:
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Ce Rhioton » 21. Dezember 2017, 16:05

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Ce Rhioton
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AARN MUNRO hat geschrieben:Vielen Dank an alle beteiligten Foristen für die aktive Teilnahme an diesem Thread hier. Mit Eurer Erlaubnis werte ich das mal statistisch und inhaltlich für einen SOL-Artikel aus...je nachdem, wie ich Zeit habe für das nächste oder übernächste Heft...so der Redakteur den Artikel nimmt.


In welcher Ausgabe war diese statistische Auswertung denn zu finden? :???:
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Raktajino » 21. Dezember 2017, 21:37

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Raktajino
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Überraschung! :D
Eine Lebensgeschichte! :D
Von WiVo! Vom unglücklichen Ritter, der um sein Rittertum betrogen wurde. :D

Neuere Romane nehme ich erst einmal raus. :P Damit ihr nicht beleidigt seid. :o)

Ach herrje. Das Teil ist ja schon lange tot. :devil:

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon AARN MUNRO » 22. Dezember 2017, 12:04

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AARN MUNRO
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Ce Rhioton hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Vielen Dank an alle beteiligten Foristen für die aktive Teilnahme an diesem Thread hier. Mit Eurer Erlaubnis werte ich das mal statistisch und inhaltlich für einen SOL-Artikel aus...je nachdem, wie ich Zeit habe für das nächste oder übernächste Heft...so der Redakteur den Artikel nimmt.


In welcher Ausgabe war diese statistische Auswertung denn zu finden? :???:



Ist bis jetzt nicht erschienen, weil ich keine Zeit dazu gefunden hatte. Ich habe einfach zu viele andere, für mich wichtigere Projekte am Laufen.
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Farron » 22. Dezember 2017, 21:39

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Farron
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Hallo,

vlt. etwas spät aber ich habe noch 4 Romane gefunden die ich für atmosphärisch dicht geschrieben halte bzw. früher in der Jugend gehalten habe. Vielleicht würde ich jetzt anders entscheiden aber diese sind mir wirklich in Erinnerung geblieben :

Band 211 - Geheimwaffe Horror
Band 384 - Die Welt der Unsichtbaren
Band 385 - Die letzten von der Francis Drake
Band 1000 - Der Terraner (ein Meisterwerk innerhalb der Serie)
Gruß Farron
Wie gut kennst du dich in Geschichte aus? Naja, ich weiss noch was ich zum Frühstück hatte. Alles davor wird schwierig

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Clark Flipper » 23. Dezember 2017, 11:55

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Clark Flipper
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2341- Die Ratten der JERSEY CITY

Auch wenn dieser Roman keine Geschichte erzählt welche den Zyklus voran bringt, so hat Frank Böhmert hier in meinen Augen eine Perle ins Perryversum gestellt.

Den Roman zeichnet alles aus was in meinen Augen PR ausmacht. Die Personen entwickeln sich und wecken Emotionen im Leser. Und am Ende legt man den Roman zu Seite und ... Wow.

Das ist für mich PR Sense oft Wonder.
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon TC2012 » 29. Dezember 2017, 17:53

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TC2012
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Hefte habe ich erst später gelesen, deswegen erst die Silberbände.

Band 1 Silberband. Immer noch Top und ziemlich aktuell. Russland, China und die USA. Immer noch schlagen sie sich die Köpfe ein :-D. Vor allem geht jetzt der Run auf den Mond los. Wer aktuell informiert sein will, der liest Band 1.

Band 7. Silberband. Atlan. Hier kommt Atlan. Immer noch die glaubwürdigste Figur in der Serie. Bis auf Gucky der schlaueste von allen :devil:

Band 21. Silberband. Icho Tolot wird eingeführt. Top!

Band 45. Silberband. Rhodans Imperium am Abgrund. Top!

Band 70. Silberband. Gehirntransplantationen. In Italien will das jetzt einer tatsächlich versuchen :-).

Hefte. Band 850. Bardioc. Top!

Hefte. Band 900. Laire. Top!

Hefte. Band 1000. Der Terraner. Topper! Übrigens kommen die Terraner in "The Expanse" vor. https://de.wikipedia.org/wiki/The_Expanse_(Fernsehserie)

Wieder eine Serie die eigentlich vom Verlag verfilmt hätte werde werden müssen. Kopfschüttel. :-)

Hefte. Band 1200. Ordoban. Topper! Absolut bester Roman in der SF. Wenn noch jemand Science Fiction kennt. :-)

Dann die Tiefenromane. Find ich immer noch super, da schon 4mal gelesen. Auch das mit dem Virenexperiment habe ich schon mehrmals gelesen. Scheint also gut zu sein. Auch noch heute. Für mich SF! Ich habe schon zig SF-Romane gelesen. Die anderen kochen auch nur mit Wasser und sind keinen Meter besser als PR.

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon AARN MUNRO » 2. Januar 2018, 10:55

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AARN MUNRO
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TC 2012 schreibt:
Spoiler:
Die anderen kochen auch nur mit Wasser und sind keinen Meter besser als PR.


Wobei es ja auch immer Beeinflussungen/Überschneidungen in beide Richtungen gab ... aus PR in die "andere" SF und ebenso umgekehrt ... ließen sich viele PR-Autoren/Expokraten durch andere SF stimulieren oder beeinflussen ... aktuell haben wir ja mit den Gäonen die Klon-Krieger von SW in ihren weißen (Pegondit)-Rüstungen.
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Mr Frost » 3. Januar 2018, 02:52

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Mr Frost
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Axo hat geschrieben:(...)
Davon abgesehen, 850 war damals ein absoluter Hammer, gerade weil er "anders" war als die bisherigen Jubiläumsbände. Die "kosmische Perspektive", deren Hauch ja bereits in den 700er spürbar war, eröffnete einen neuen Blick auf das Perryversum. Dieses "Öffnen von Türen" ist kaum wiederholbar.

Stimmt, wie konnte ich "BARDIOC" nur vergessen... :st:. Ein Spitzenroman!
Genau dieses "Öffnen der Türen" ist sicherlich kaum mehr möglich, stimmt. Man hat es sich durch das Wiederholen aber von vielen Schemata und beständigen Rückgriffen später oft zu leicht gemacht...

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon AARN MUNRO » 3. Januar 2018, 10:48

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AARN MUNRO
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Schemata wurden immer wiederholt, bereits früher als in 850.Schon in den ersten hundert Bänden gab es Wiederholungen. Das bringt die Serie nun einmal so mit sich. Aber eine Einteilung in Expokraten-Aeras ist dennoch möglich. Mir gefiel die frische Vorwärts-Art von Feldhoff am Besten.
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Tiberius » 4. Januar 2018, 23:32

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Tiberius
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Die Doppelhefte 945 "Die Energiejäger" und 946 "Der sechste Schlüssel" von Kurt Mahr gehören zu meinen Favoriten. Es sind im Prinzip nur eine Art Lückenfüller, aber die dort beschriebenen Ereignisse um das Volk der Vargarten haben mich damals einfach begeistert.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Plot Overdrive » 5. Januar 2018, 01:01

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Nr. 74, DAS GRAUEN, war ziemlich gut. Fiel mir vor Kurzem mal wieder in die Hände. Es war damals eine chaotische Zeit, es gab 4 Auflagen, und das ständige hin und her zwischen den Zeitebenen der einzelnen Auflagen war gewöhnungsbedürftig. Damals habe ich größtenteils die 3. Auflage gelesen, die 4. war irgendwo kurz vor 50, als ich eingestiegen bin. Ich habe mir ziemlich wahllos Hefte gekauft und mich bemüht, den Faden nicht zu verlieren. Da kam so ein Einzelroman, der für den Handlungsfortschritt überhaupt nicht relevant war, gerade richtig. Nach heutigen Maßstäben ist die Story ziemlich dünn, aber damals war es anders... Und dann das Titelbild... Das hatte was! Eben ein typischer "Lückenfüller-Roman", genau wie "Die drei Deserteure" (ein Heft vorher), diesmal aber mit liebevollen Details, plakativem Horror, und wer hätte damals gedacht, dass die MV's noch 1000 Hefte später durch die Serie geistern?

Für die zwei anderen lasse ich mir noch Zeit. Drei Romane von fast 3000 - das ist nicht leicht!
i'm plotting my life away...

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon AARN MUNRO » 5. Januar 2018, 10:56

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AARN MUNRO
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Tiberius hat geschrieben:Die Doppelhefte 945 "Die Energiejäger" und 946 "Der sechste Schlüssel" von Kurt Mahr gehören zu meinen Favoriten. Es sind im Prinzip nur eine Art Lückenfüller, aber die dort beschriebenen Ereignisse um das Volk der Vargarten haben mich damals einfach begeistert.



Kurt Mahr konnte gut Lückenfüller schreiben ... und mich hatte fast alle seine Romane begeistert.
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon AARN MUNRO » 5. Januar 2018, 11:00

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AARN MUNRO
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Plot Overdrive hat geschrieben:Nr. 74, DAS GRAUEN, war ziemlich gut. Fiel mir vor Kurzem mal wieder in die Hände. Es war damals eine chaotische Zeit, es gab 4 Auflagen, und das ständige hin und her zwischen den Zeitebenen der einzelnen Auflagen war gewöhnungsbedürftig. Damals habe ich größtenteils die 3. Auflage gelesen, die 4. war irgendwo kurz vor 50, als ich eingestiegen bin. Ich habe mir ziemlich wahllos Hefte gekauft und mich bemüht, den Faden nicht zu verlieren. Da kam so ein Einzelroman, der für den Handlungsfortschritt überhaupt nicht relevant war, gerade richtig. Nach heutigen Maßstäben ist die Story ziemlich dünn, aber damals war es anders... Und dann das Titelbild... Das hatte was! Eben ein typischer "Lückenfüller-Roman", genau wie "Die drei Deserteure" (ein Heft vorher), diesmal aber mit liebevollen Details, plakativem Horror, und wer hätte damals gedacht, dass die MV's noch 1000 Hefte später durch die Serie geistern?

Für die zwei anderen lasse ich mir noch Zeit. Drei Romane von fast 3000 - das ist nicht leicht!



Das war Band 74. der erste Band von Voltz, den er dreimal umschreiben musste (wird kolportiert), bis Scheer zufrieden war.Deshalb gab es nur ein Expose, das nicht haupthandlungsrelevant war, dennoch kam Samy Goldstein ganz gut rüber ... fand ich. Daraus haben sich ja dann sehr viel später die Gys-Voolberah mit ihrem Tba entwickelt.
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Plot Overdrive » 10. Januar 2018, 21:21

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Plot Overdrive
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Kosmische Geschichte, gut erzählt, und dazu noch perfekt in meine "Sense of Wonder"-Schublade passend, war 915 (Murcons Vermächtnis) / 916 (Der Quellmeister und die Bestie). Eigentlich wird hier eine Geschichte erzählt, nämlich in vielen (verschachtelten) Rückblenden das, was ein "Mächtiger" macht, wenn er sich langweilt und den Ursachen seiner Existenz nachzugehen versucht, oder - wenn es nicht klappt - mit was er seine innere Leere zu betäuben versucht. Für den guten Murcon ging es damals fürchterlich daneben, genau wie für die meisten seiner "Brüder".
Im Rahmen ihrer Wanderung durch die Keller & Kasematten einer "Kosmischen Burg" finden der Loower-Quellmeister und ein Einheimischer heraus, was für ein armes Würstchen so ein "Mächtiger" doch gewesen sein muss. Die Geschichte hat dann auch ein trauriges Ende (nicht nur, weil es sich am Ende für den Touristenführer ausgehumpelt hat, sondern auch weil von dem ehemals "Mächtigen" nicht mal mehr Hackfleisch übrig bleibt).
Am Ende, als ich die Story das erste Mal gelesen hatte, war ich auf eine angenehme Art ratlos. Da gab es also "Mächtige", die waren es aber eigentlich nicht, sondern nur arme Schweine, die einen Job erledigen sollten. Und als der Job erledigt war, landeten sie auf dem Müllhaufen der Kosmokraten-Helfer und mussten aus ihrer Existenz irgendwas Sinnvolles machen. Meistens ging es daneben. Das Schema wurde in der Serie noch öfter wiederholt, aber hier wurde es erstmals in - für meinen damaligen Geschmack - perfekter Form thematisiert.
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