"Mein Lieblingsheft"

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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Günther Drach » 27. Juli 2016, 18:02

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Günther Drach
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Günther Drach hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:1) PR 850 "Bardioc" von William Voltz.

Den Roman habe ich als Jugendlicher erstmals gelesen und es hat mich "weggeblasen". Vor ein paar Jahren habe ich dann die Hardcover-Ausgabe gekauft, die den Roman zusammen mit PR851 "Kosmischer Alptraum" neu veröffentlichte, und er funktioniert immer noch, auch wenn mir inzwischen die stilistischen Defizite im Vergleich mit einigen aktuellen Autoren auffallen.

Aber durch seine Bedeutung für die Serie und für mich als damaliger Jugendlicher wird der Roman wohl nicht mehr von seinem Platz zu verdrängen sein.

dito.

p.s. damit ich auf drei komme, zwei taschenbücher:

Planetenroman 72, Im Auftrag der MDI, von William Voltz
Don Redhorse, Tefroder in der Eastside, die Atomschablone von Mirona Thetin
nuff said

Planetenroman 246, Expedition ins Totenreich, von Thomas Ziegler
Ein Autor von dem es viel zu wenige PR-Romane gibt. Aber jeder hat mir sehr gut gefallen.
Hier geht's um eine Undercover-SolAb-Agentin, die auf einer uralten Raumstation zusammen mit anderen plötzlich einen Job für ES übernehmen muss.
Eine nette Geschichte mit einer hübschen Pointe (und die sieben Auserwählten überraschen am Ende unseren ES zudem ziemlich), schön atmosphärisch.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Julian » 28. Juli 2016, 14:00

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Julian
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Also wenn hier doch auch Planetenromane genannt werden dürfen:

Auf jeden Fall die Entstehung der Goldenen Menschen

http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Quelle:PRTB8

Trotz aller Widrigkeiten schafft es eine Gruppe von Versprengten sich Lebensumständen anzuvertrauen die nur aufgrund des technisch/biologisch machbaren überhaupt möglich sind.

Eine Textpassage habe ich jedenfalls immer noch als Erinnerung die mir damals auf angenehme Weise eine Gänsehaut verlieh.


Als 2. Heft dann die Straße nach Andromeda mit Band 200.
Der Auftakt zu einem Zyklus der eigentlich keiner Erklärung bedarf.

Als 3.Heft wäre von mir noch Band 350 zu erwähnen: Die Robot-Patrouille
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Robot-Patrouille

Umweltangepasste machen mir halt Freude. Und dieser Paladin erst Recht weil sich hier K.H. mal wieder technisch übertroffen hat.

Natürlich wären auch die Spezialisten der USO Band 150 ein Meilenstein
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Die ... en_der_USO

aber es musste ja eine begrenzte Auswahl, was auch in Ordnung ist, vorgegeben werden

gr J
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Rüdiger Schäfer-zu Neo125:
Zuvor gilt es jedoch Abschied zu nehmen. Ihr müsst jetzt stark sein, denn die dramatischen Ereignisse auf der Erde und im Sonnensystem fordern ihren Tribut - auch unter den bekannteren Figuren.
Uns ist klar, dass das nicht jedem gefallen wird, aber der Weg zu den Sternen ist nun einmal steinig und kostet Opfer.

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon idaho » 28. Juli 2016, 17:58

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idaho
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Ich schreibe das in Bezug auf 104 öfter und bei jeder sich bietenden Gelegenheit, wer das also schon kennt, darf zur No. 2 vorrücken :D

#104 William Voltz: Nur ein Greenhorn
Da gibt's die Guten, Rechtschaffenen, die Bösen, Übelwollenden und die unschuldigen primitiven Eingeborenen. Und damit die Guten am Ende gewinnen, nehmen sie die Hilfe der Eingeborenen in Anspruch, wohl wissend, dass diese gar nicht wirklich einschätzen können, was sie da eigentlich machen, was am Ende in einer Tragödie endet - für die Eingeborenen. Was macht das aus den Guten? Böse, aber nicht ganz so Böse wie die richtig Bösen? Naive Gute? Mit diesem Roman, der natürlich noch viele weitere Ebenen aufweist, hat Willi Voltz den Lesern mit den Mitteln eines Heftromans eine schöne Denksportaufgabe mit auf den Weg in die nächste Woche gegeben. Es gibt nicht so furchtbar viele Heftromane, von denen man ähnliches sagen könnte.

#32 Clark Darlton: Ausflug in die Unendlichkeit
Perry und sein Kumpel ES gehen auf Tour, könnte man flapsig sagen. Natürlich ist die Darstellung von ES ungeheuer vermenschlicht und dramaturgisch wohl nicht wirklich schlau. Und doch hat Walter Ernsting/Clark Darlton bei aller "Naivität" einen Roman geschaffen, in dem ganz viel Fernweh steckt, viel Menschlichkeit und Wärme - Qualitäten, die gerade in der heutigen Zeit von mir sehr vermisst werden. Wobei das gesagte natürlich für den "Innenteil" des Romans gilt, die "Rahmenhandlung" um die Fiktivtransmitter samt Auslöschung von Toptors halber Flotte sind dann die andere Seite von Darltons "naiver" Schreiberei, mit der ich deutlich weniger anfangen kann.

Planetenroman #8 Hans Kneifel: Am Rand des Blauen Nebels
Da schließe ich mich vielen Vorrednern an. Dass ist einer der Planetenromane, die sich mir eingebrannt haben, aus ganz verschiedenen Gründen. Man erfährt ein klein wenig über den Alltag auf Terra, insbesondere über das Aufwachsen in einer SF-Welt, ein klein wenig, aber viel viel mehr als es mir aus den Heftromanen erinnerlich ist. Wobei Schrottplätze und Radionachrichten jetzt nicht wirklich soo utopisch anmuten. Perry Rhodan und vor allem Bully kommen hier menschlich 'rüber wie sonst kaum einmal, Bullys Duell mit den Bürokraten sei hier stellvertretend genannt. Dennoch ist es eine Geschichte, bei der nicht die großen Zampanos sondern "wir" Normalos das Sagen haben. Und schließlich ist das auch eine Geschichte, die Hoffnung macht: Es wäre leicht, nach der Katastrophe den Kopf in den Sand zu stecken und aufzugeben, stattdessen werden ungewöhnliche Wege gesucht und gefunden, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen - wenn auch ein Preis dafür gezahlt werden muss.

Alles Romane aus der Perry-Steinzeit. Gab und gibt im Laufe der Jahre natürlich immer wieder Highlights und weitere Lieblingshefte. Aber mit diesen fing es an.
Ich lese gerade: Edmond Hamilton: Captain Future 7: Der Marsmagier
Ich höre derzeit: Atlan Blauband 10 Balladen des Todes, gesprochen von Renier Baaken

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Rainer Nagel » 28. Juli 2016, 21:43

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Rainer Nagel
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Wenn ich mich auf die Heftromane beschränke, stechen bei mir diese drei heraus:

Band 19, Der Unsterbliche von K.H. Scheer
Ich halte den für einen der Kernromane der Serie, dem man so einiges verzeiht. Zum Beispiel den unsäglichen „Humor“ in den Äußerungen, die diese Leute da von sich geben. Oder die verzweifelt übersteigerten Versuche, Emotionen zu schildern: Es wird gebrüllt, getobt, man ist außer sich ... oh weh. Dann wiederum hat der Roman die Szene, in der Gucky und Betty Hand in Hand zum „Spielen“ in die Küche verschwinden. Das ist ein so emotional wuchtiges Bild, dem verzeiht man fast alles. Auch über fast dreitausend Bände hinweg.

Band 450, Aufbruch der MARCO POLO von K.H, Scheer
Auch hier hat es am Anfang den gefürchteten Humor von K.H. Scheer (dieser explodierende Roboter ... brrrr ...), aber als dann schrittweise durch die Augen von Mentro Kosum und Menesh Kuruzin die MARCO POLO vorgestellt wird, ist das ganz großes Kino. Man erlebt das Staunen der beiden geradezu mit und lernt mit ihnen das Schiff kennen. Nie wieder, weder davor noch danach, wurde dieses Thema so gut beschrieben. Ich packe den immer wieder aus, wenn in der Serie ein neues, wichtiges Schiff beschrieben wird.

Band 734, Operation Gehirnwäsche von Kurt Mahr
Das war der Roman, mit dem ich anfing, PR regelmäßig zu lesen. Ich denke, das ist analytisch nicht wirklich begründbar. Ich habe ohnehin damals nur einen Bruchteil von dem verstanden, um was es da geht. Aber es hat zum Weiterlesen gereicht.

Falls das nicht gilt, sei als "Ersatz" erwähnt:

Band 1719, Die Totenliste von Horst Hoffmann
Zumindest habe ich gute Erinnerungen an diesen Roman. Es ging auf vielen Handlungsebenen voran, die "Totenliste" war ausgesprochen mysteriös und spannend, und ich hatte das Gefühl, jetzt startet der Zyklus durch. Tat er dann zwar nicht (in der Milchstraßenebene kam dann wieder "ein Roman = ein Schauplatz"), aber dafür kann dieser Roman nichts,

Und vielleicht außer Konkurrenz, da meine Erinnerung daran sehr vage ist:

Band 1241, Der Smiler und die Sphinx von Ernst Vlcek
Den habe ich mit einer Verklärung von so um die 30 Jahren als richtig guten Detektiv-/Investigationsroman in Erinnerung. Ob er das immer noch ist, bliebe zu klären ...
The return of the Effin' Flying Green Pig!

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 28. Juli 2016, 22:30

Trevor Casalle 839
Rainer Nagel hat geschrieben:Wenn ich mich auf die Heftromane beschränke, stechen bei mir diese drei heraus:

Mir fallen - auf Anhieb - ein (wobei ich mir gestatte, doppelte Angaben zu machen). Übrigens fällt mir auf, dass die Romane bzw. Themenbereiche auch schon von anderen hier im Faden genannt wurden. Da bahnt sich ein ganz spezieller Konsens an...
PR 264 - K.H. Scheer - Die Invasion der Toten
Die CREST wird 50.000 jahre v.Chr. in den Überlebenskampf der Ersten Menschheit verschlagen - ganz großes Kino!!!!

PR 850/851 - Willi Voltz - BARDIOC / Kosmischer Alptraum
SoW pur. BULLOC und BARDIOC und eine für damalige Verhältnisse unfassbare Geschichte.

PR 2018/2046 - Ernst Vlcek - Der Untergang der Krone / Neun Stunden zur Ewigkeit
Hier im Faden wurde auch schon Band 2016 genannt (der ebenfalls dort mit hineinpast). Die Geschehnisse rund um die Galaktische Krone war ein derart zartes Geschichtchen, dass ich immer noch eine Gänsehaut bekomme - ich hätte aus dem Komplex auch 2016 oder 2017 nennen können.

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon AARN MUNRO » 29. Juli 2016, 08:52

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Mir selbst gefiel noch "eine Handvoll Leben" von Willy Voltz...irgendwo in den 150ern (151?)...ein gewöhnlicher Terraner, der einen Zellaktivator findet...und am Ende abgibt, weil er die Sinnlosigkeit einsieht, als Normalmensch damit umgehen zu müssen...
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Julian » 29. Juli 2016, 11:56

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AARN MUNRO hat geschrieben:Mir selbst gefiel noch "eine Handvoll Leben" von Willy Voltz...irgendwo in den 150ern (151?)...ein gewöhnlicher Terraner, der einen Zellaktivator findet...und am Ende abgibt, weil er die Sinnlosigkeit einsieht, als Normalmensch damit umgehen zu müssen...


http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Eine_Handvoll_Leben

Meintest Du den Band 153?

gr J
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Günther Drach » 29. Juli 2016, 12:10

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Julian hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Mir selbst gefiel noch "eine Handvoll Leben" von Willy Voltz...irgendwo in den 150ern (151?)...ein gewöhnlicher Terraner, der einen Zellaktivator findet...und am Ende abgibt, weil er die Sinnlosigkeit einsieht, als Normalmensch damit umgehen zu müssen...


http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Eine_Handvoll_Leben

Meintest Du den Band 153?

gr J

ist ein Doppelband, "Eine Handvoll Leben" (153) und "Der Gehetzte von Aralon" (154).

Hmm. In den Top Ten-Listen, die sie früher zu den Zyklen machten, nahmen William Voltz-Romane in der Regel den größten Anteil ein. Würde ich eine Top Ten meiner Lieblingsromane erstellen, würde es wohl ein ähnliches Bild abgeben. Willi ist für mich selbst nach 30 Jahren immer noch _der_ PR-Autor.
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon AARN MUNRO » 29. Juli 2016, 15:36

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Julian hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Mir selbst gefiel noch "eine Handvoll Leben" von Willy Voltz...irgendwo in den 150ern (151?)...ein gewöhnlicher Terraner, der einen Zellaktivator findet...und am Ende abgibt, weil er die Sinnlosigkeit einsieht, als Normalmensch damit umgehen zu müssen...


http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Eine_Handvoll_Leben

Meintest Du den Band 153?

gr J




Ja, meinte ich...Gut. wie sich dort sein Charakterbild ändert im Lauf der Entwicklung der Geschichte...
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon AARN MUNRO » 29. Juli 2016, 15:37

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Günther Drach hat geschrieben:
Julian hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Mir selbst gefiel noch "eine Handvoll Leben" von Willy Voltz...irgendwo in den 150ern (151?)...ein gewöhnlicher Terraner, der einen Zellaktivator findet...und am Ende abgibt, weil er die Sinnlosigkeit einsieht, als Normalmensch damit umgehen zu müssen...


http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Eine_Handvoll_Leben

Meintest Du den Band 153?

gr J

ist ein Doppelband, "Eine Handvoll Leben" (153) und "Der Gehetzte von Aralon" (154).

Hmm. In den Top Ten-Listen, die sie früher zu den Zyklen machten, nahmen William Voltz-Romane in der Regel den größten Anteil ein. Würde ich eine Top Ten meiner Lieblingsromane erstellen, würde es wohl ein ähnliches Bild abgeben. Willi ist für mich selbst nach 30 Jahren immer noch _der_ PR-Autor.




...bei mir ebenfalls, dennoch übersehe ich heute auch seine Schwächen nicht...aber schätze seine Stärken immer noch...
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Kraschyn » 29. Juli 2016, 21:20

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In Erinnerung geblieben sind die Hefte die den Erfahrungshorizont deutlich erweitern. Den der Protagonisten und gleichsam der Leser.

- Heft 269 (Jagd auf den Zeitagenten): Tako Kakuta und die Woolver-Zwillinge werden an den Rand des Universums und darüber hinaus geschleudert und begegnen dort Ernst Ellert.

- Heft 2146 (Die Pangalaktischen Statistiker). Sie fangen klein an, rüsten sich per "Resonanzkörper" hoch.

- Heft 2093 (Requiem für einen Ewigen): Ein ehemaliger Chaotenderpilot bekommt bitteren Besuch "Ich bin gekommen um dich zu richten - um dich hinzurichten" lautet die Losung. Er bleut dem Piloten vorher noch das ein, was man vielleicht zwischenmenschlichen common sense nennen könnte, allein ganz oben auf der Skala: dem angeklagten Piloten ist es zu verdanken, dass die Schlacht um Kohagen-Pasmereix zwischen jeweils ungefähr 10 kosmischen Fabriken und Chaotendern knapp zu Gunsten der Kosmokraten kippte. Der Ankläger verdeutlicht sinngemäß "Während du mit deinem Chaotender die Flucht ergriffen hast lagen die Herren der Kosmischen Fabriken schon darnieder - du hättest nur weitermachen müssen" Er hätte sich also bloß in die Situation der anderen hineinversetzen müssen. Tja! Auch ansonsten gewiss eines von Ernst Vlceks Perlen.
Zuletzt geändert von dee am 15. August 2016, 09:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: auf Wunsch Text ersetzt

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon dandelion » 29. Juli 2016, 23:59

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Was macht ein Heft zu einem Lieblingsheft? Ich denke, die Beliebtheit oder Bedeutung läßt sich gut daran messen, wie oft man ein Heft in die Hand nimmt und darin blättert und vielleicht auch bestimmte Abschnitte immer wieder mal liest.

Wenn ich diese Gesichtspunkte zugrunde lege, steht ein Heft ganz oben in meiner Gunst und das ist, nicht weiter verwunderlich, das erste Rhodanheft, das vor langer Zeit meinen Weg gekreuzt hat. Äußerlich ist es nicht sonderlich auffällig, das Titelbild ist keines von der Sorte, die man immer wieder betrachten will. Eher guter Durchschnitt und auch über die Qualitäten des Autors Kurt Brand, kann man durchaus unterschiedlicher Ansicht sein. Für mich bedeutete es aber den Einstieg in eine bis dahin völlig unbekannte Welt, die mich jahrelang in ihren Bann schlug. Es gab so viele fremdartige Begriffe und spannend war es auch, da blieb mir nichts anderes übrig als weiterzulesen.

Gleich hinter diesem Lieblingsheft, der Nr. 164 Im Banne des Riesenplaneten, rangieren zwei andere Romane aus der gleichen Zeit.

Da ist einmal Nr. 166 Im Labyrinth von Eysal von Kurt Mahr.

Die erste direkte Begegnung mit den Huldvollen. Den Roman finde ich immer noch gut. Da ist der Schockeffekt zu Beginn, der die Spannung sofort in die Höhe treibt. Dann die lange Suche im Labyrinth, der zerstörte Außenposten und schließlich die Konfrontation mit einer ungewöhnlichen Spezies. Ich war überwältigt und wohl deshalb ist mir der Inhalt über Jahrzehnte im Gedächtnis geblieben.

An dritter Stelle rangiert die Nr. 157 Explorer in Not von Clark Darlton.

Clark Darlton schaffte es hier über längere Zeit die Spannung zu steigern. Bei jedem Umblättern wartet man darauf, daß die immer bedrohlicher werdende Stimmung endlich Aufklärung erfährt. Aber auch nach der Entdeckung des doppelten Schreckens aus Hornschrecken und Schreckwürmern geht es mit der richtigen Portion Dramatik weiter. Die ersten Erfahrungen mit dem „violetten Tod“, der aussichtslose Kampf und das Warten auf die natürlich in letzter Minute eintreffende Rettung sind packend geschildert.

Abseits dieser nostalgisch verklärten Erinnerungen möchte ich noch drei Hefte nennen, die mich sehr beeindruckt haben.

Nr. 264 Die Invasion der Toten von K.H. Scheer

Einer der bedeutendsten Romane für die Serienentwicklung. Die Erkenntnisse, die die Terraner in der Vergangenheit gewinnen, stellen einen Großteil dessen auf den Kopf, was bis dahin über die Geschichte der galaktischen Völker bekannt war. Plötzlich eröffnen sich neue Dimensionen und die Erde steht dabei im Mittelpunkt. Das war und ist mitreißend.

Nr. 433 Die Stadt der tausend Fallen von William Voltz

Hier gibt es eine dieser geheimnisvollen Stimmungen, die mich an der Serie immer wieder begeistert haben. Die schattenlose Säule, die Legenden des Baalol-Kultes, die Andeutungen Kytomas – das ist der Stoff aus dem für mich die Rhodanträume geschaffen sind.
Auch der furiose Schluss mit dem Geschehen um Saedelare, Gevoreny Tatstun und den dann schon erbarmungswürdigen Ribald Corello ist meisterhaft geschildert. Quasi im Minutentakt wechseln Hoffnung und Verzweiflung und der plötzliche Tod von Gevoreny nach ihrer unerwarteten Belebung ist ein Schockelement ersten Ranges.

Nr. 746 Der Zeitlose ebenfalls von William Voltz

Die großartige Geschichte um Callibso und Saedelaere, deren Schicksale auf mysteriöse Weise miteinander verwoben scheinen. Dazu die erschreckende Vision der menschenleeren Erde.
Der Roman ist ein Musterbeispiel dafür, wie trotz eines Minimums an kampfbetonten Auseinandersetzungen ein Höchstmaß an Stimmung und Spannung erreicht werden kann.

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Axo » 31. Juli 2016, 02:51

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"Lieblingshefte" finden sich immer wieder am Rand des Weges der Perry-Rhodan-Serie - und sie beschränken sich nicht auf einen bestimmten Autor. Das begann mit der Nr.1 (der Grund weswegen ich Perry Rhodan überhaupt lese) und dann kam immer wieder ein Highlight. Aus der "jüngeren" Vergangenheit wären "Planet der Formatierer", "Shandas Visionen" oder (etwas weiter zurück) "Zielzeit" zu nennen. Und natürlich auch der Roman von Leo "Quintatha". Aus den beiden letzten Zyklen würde ich auf Anhieb kein Heft nennen können - es waren ein paar ganz gute dabei, aber so richtig herausragend war keines davon.
Natürlich gab es auch beeindruckende Hefte in ferner Vergangenheit, aber ich freue mich eigentlich immer wieder über sehr gute Romane, wie zuletzt über "Im falschen Babylon" (vielleicht nicht in der Kategorie "Lieblingshefte", aber in die Schublade "guter Roman" würde ich das Heft schon einordnen). Und vielleicht wartet ja das nächste herausragende Heft noch in diesem Zyklus - wer weiß?
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
Erasmus von Rotterdam

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon DelorianRhodan » 31. Juli 2016, 15:51

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AARN MUNRO hat geschrieben:
DelorianRhodan hat geschrieben:- Nr. 2016: "Die Einsamen der Zeit" von Andreas Findig,
- Nr. 1224: "Rückkehr in den Frostrubin" von Thomas Ziegler,
- Nr. 1935: "Der Gesang der Stille" von Andreas Eschbach

aber auch ein paar mehr, z. B. zuletzt: "An Rhodans Grab".




Lieber Delorian, bitte eine kurze Begründung, warum Du so gewählt hast...Danke...



Nr. 2016: Der Erstling von Andreas Findig, der sehr gelungene Auftaktroman des Viererblock über den Untergang der Galaktischen Krone, gibt Einblicke in deren Innenleben und die "Stadt in derv Gischt", schließe mich TrevorCasalle 839 vollumfänglich an.
Nr. 1224: Thomas Ziegler hat hier den Schlüsselroman der Serie geschrieben, der auch bereits Thema eines eigenen Threads (Lesezirkel) war,
Nr. 1935: Ein Bully-Roman der Extra-Klasse, der erste Gastroman von Andreas Eschbach.

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Faktor10 » 31. Juli 2016, 19:18

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Band 264 Die Invasion der Toten. Er gehört zu den Romanen die die Serienenwelt bis heute prägt. Hiermit wurde das Weltbild umgestellt und erweitert. Die Erde war nicht alleine mehr sondern Teil eines ganzen Komplexes. Verknüpfungen endstanden an die niemand gedacht hatte. Eine Meisterleistung von KHS.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Vincent Garron » 4. August 2016, 23:08

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idaho hat geschrieben:Ich schreibe das in Bezug auf 104 öfter und bei jeder sich bietenden Gelegenheit, wer das also schon kennt, darf zur No. 2 vorrücken :D

#104 William Voltz: Nur ein Greenhorn
[...]
[...], hat Willi Voltz den Lesern mit den Mitteln eines Heftromans eine schöne Denksportaufgabe mit auf den Weg in die nächste Woche gegeben.

Hurra, dass ich DAS noch erleben darf...
Ich bin nicht der Einzige, dem Band 104 eindruckvoll im Gedächtnis hängengeblieben ist. Ich würde heute nicht (mehr) sagen, dass es für mich der beste Roman der Serie ist, aber mit Abstand der "Schönste" (wie immer man das definieren mag) und der "Eindrucksvollste".
Eindrucksvoll, weil Willi es hier - wie du auch schon richtig geschrieben hast - schafft, aus einem trivialen Groschenroman eine ganze Studie zu entwerfen.
Da sind zunächst die "Guten" und die "Bösen", Terraner auf Hochzeitsreisen und Springer, bzw. ein Ara, die Schmugglergeschäfte tätigen. Soweit, sogut, das schreit nach einer klaren schwarz-weiß-Story. Und dann erscheint Schnitz auf der Bühne...
Was ist Schnitz? Schnitz ist - faktisch betrachtet - ein Süchtiger, ein Junkie. Zugegeben, ein netter Junkie, ein lustiger Junkie, ein hilfsbereiter Junkie, aber immer noch ein Junkie. In unserer Gesellschaft wäre er ein Außenseiter. Aber er hilft den "Guten". Macht ihn das denn nicht zu etwas besserem? Immerhin schadet er mit seiner Sucht niemandem außer sich selber.
Und da ist sein Wandel innerhalb der Geschichte. Hilft er den Terranern zunächt nur für eine Gegenleistung, so hilft er ihnen später auch ohne diese Gegenleistung denn jetzt sind die Terraner für ihn "Freunde". Seine Hilfe geht sogar so weit, dass er gevoltzt getötet wird.
Ach ich könnte über diesen Roman eine 100-seitige Abhandlung schreiben und hätte noch nicht alle Aspekte erörtert.

Weitere Lieblingsromane (ich möchte mich da nur ungern auf eine Reihenfolge festlegen, weil meine Gründe für jeden dieser Romane komplett differieren):
Band 1200, »Ordoban« von Kurt Mahr
Für mich als Erstauflagen-Einsteiger bei Band 1195 war dieser Roman natürlich eine Offenbarung. Ich hatte bis dahin nur die Silberbände bis Band 18 ("Hornschrecken") gelesen, also bis zu einem Punkt an dem die Schauplätze noch nachvollziehbar waren (Milchstraße. Fertig) und die Dimensionen der Handlung leicht nachvollziehbar (Da war ein Gegner, der musste besiegt/befriedet/überzeugt werden. Fertig). Und dann kam mit Ordoban das erstemal eine (von vielen) Lebensgeschichten, die den Hauch kosmischer Größe vermittelte.

Band 1598, »Der Tag des Zorns" von Peter Terrid
Der Comeback-Roman von Peter Terrid war damals das Finale eines eher atypischen Zyklus, bei dem lange Zeit gar nicht klar war, worin die eigentliche Gefahr bestand. Und dann ES' Todeskampf bei dem ES die Realitäten änderte... Klasse!

Aus der jüngeren Serienvergangenheit fallen mir noch Band 2658, »Die Stunde des Residenten« von Verena Themsen ein, in dem Bully im Alleingang die Solare Residenz zurückerobert. Den Roman hab ich damals nachts um 1 begonnen, in der Absicht noch so 10-20 Seiten zu lesen. Um 3 Uhr war ich mit dem Heft fertig. Obwohl ich so müde war wie nur was konnte ich nicht aufhören. Bin dann hundemüde, aber hochzufrieden, binnen 3 Sekunden eingeschlafen.
Nur eine Woche später, Band 2659, »Toufec« von Richard Dübell. Einfach herrlich, wie Dübell hier das Zusammenspiel des naiven Räubers Toufec und dem Chronist von ES, Delorian Rhodan, erzählt und die Entwicklung Toufecs schildert. Das war quasi der Gegenentwurf zur Lebensgeschichte einer SI, denn eine solche vermittelt kosmische Größe ("Sense of Wonder"). Toufecs Geschishte ist dagegen eher banal, aber nicht weniger anrührend.
Dann die Bände 2668 - 2671 von Christian Montillon und Marc A. Herren, die dort Aufstieg und Fall Sholoubwas erzählen. Bis dahin hatte man den Namen "Sholoubwa" oft gelesen, aber man wusste absolut nichts konkretes. Das was dann erzählt wurde hat (zumindest meine) Erwartungen übertroffen.
Band 2732, »Der Hetork Tesser" von Uwe Anton. Im Theater würde man diesen Roman wohl als Kammerspiel bezeichnen. Keine Raumschiffe, keine großen galaktischen Hintergründe, kein "Sense of Wonder", lange Zeit nicht mal ein Dialogpartner. Aber dennoch spannend von vorne bis hinten.

Es gibt natürlich noch die "Momente" die hängengeblieben sind, etwa Rhodans Rückführung von TRIICLE-9 und die Antwort auf die Dritte Ultimate Frage (oder auch nicht). Oder der Moment als Rhodan den Atopischen Synaptor betritt und das Vigintilliarden-Gesicht erblickt. Das Psycho-Duell zwischen Rhodan und Atlan auf Hellgate. Atlan, der Mirona Thetin mit einem Speer tötet. Alaska Saedelaere auf der menschenleeren Erde.

Es gab aber auch immer wieder Stellen, bei denen ich laut losgelacht hab. Etwa bei Band 2796, »Ultima Margo« von Leo Lukas, als es zu einem Ausfall der Prallfelder zwischen den PaGeDi-Demonstranten ("Patrioten gegen Diskriminierung") und Gegendemonstranten kommt.

Und dann ist da natürlich noch der All-Time-Klassiker, ein Moment, für den alleine es sich lohnen würde die PR-Serie zu verfilmen (ich mag mir gar nicht ausmalen wie viele da im Kino vor Lachen vom Sitz fallen), aus Band 705, »Flucht aus Imperium-Alpha« von William Voltz, als Reginald Bull nach der "Reperatur" seines Zellaktivators durch Breslauer erkennt, was er und die Aphiliker in den letzten 40 Jahren verbrochen haben, ihm die Tränen kommen und er so reagiert wie nur Bull reagieren kann (und es auch nur bei Bull funktioniert), indem er die Aphiliker anschaut und sagt:"Ihr Scheißkerle!"
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Faktor10 » 4. August 2016, 23:20

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Das Drung
Icho wurde genial dargestellt. Spätestens ab diesem Roman mag man ihn. Ein Roman der für sich gestellt gelesen werden kann. Leider ist er in den Sibas nicht aufgenommen worden. So gut wurde Icho nie mehr vermittelt.
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Fellmer » 6. August 2016, 21:09

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Ich merke gerade, dass ich ziemlich viele Lieblingshefte habe.

1. Nr. 52 - Der falsche Inspekteur von Clark Darlton
War mein erster Perry und der Einstieg in die Serie. Das Heft hat bei mir einen Ehrenplatz. Auch wenn das Cover nichts spektakuläres ist, finde ich es einfach nur toll. Ich liebe die alten Bruck Cover und bei dem komme ich immer ins Träumen.

2. Nr. 116 - Duell unter der Doppelsonne von K. H. Scheer
Schon allein der Untertitel - Ich, Atlan, erkenne die Wahrheit und deshalb soll ich sterben- ist klasse. Wie Gucky sich gegen Rhodan (ja, ich weiß) stellt um Atlan das Leben zu retten - einfach klasse.

3. Nr. 384 - 386 (Die Welt der Unsichtbaren von H. G. Ewers, Die letzten von der Francis Drake von Hans Kneifel, Hilfe von Sol von William Voltz) sind ja eigentlich ein Band.
Wie die Freifahrer um ihr Überleben kämpfen müssen, die Auslosung wer den Bra-Extrakt bekommt und der Kampf in der Korvette, sind einfach spannend.

4. Nr. 394 - Die Bestie erwacht von William Voltz
Hat etwas von Alien. Ein Monster an Bord, kaum zu verletzen und das sich genadenlos seine Opfer sucht. Wow.

5. Nr. 758 - Die Einsamen von Terra von William Voltz
Die letzten Menschen auf einer entvölkerten Erde. Allein das Setting ist irgendwie schon gänsehautmäßig.

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Faktor10 » 6. August 2016, 21:38

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Ich merke das meine Liste zu klein war. :(
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon dandelion » 6. August 2016, 21:50

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Wäre ja auch schlimm, wenn man nur drei Lieblingshefte hätte. :D

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Mr Frost » 7. August 2016, 01:50

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nanograinger hat geschrieben:(...)

1) PR 850 "Bardioc" von William Voltz.

Den Roman habe ich als Jugendlicher erstmals gelesen und es hat mich "weggeblasen". (...)

Aber durch seine Bedeutung für die Serie und für mich als damaliger Jugendlicher wird der Roman wohl nicht mehr von seinem Platz zu verdängen sein.

Danke, Nanograinger! Mir ging es ebenso. Ganz genauso!

Ergänzen möchte ich noch: DER FROSTRUBIN (Band 1100) und LAIRE, natürlich beide ebenfalls von Wivo (Band 900).
Dafür möchte ich mich heute noch bei Willi bedanken.

Und: ORDOBAN (Band 1200 von Kurt Mahr).

DIESE Zeiten vermisse ich...
Solche "Jubiläumsbände" hat es später nicht mehr gegeben.
Möglicherweise verkläre ich die Vergangenheit.
Aber so empfinde ich es.

Ich meine, sorry, ich warte seit Band 1200, daß sich mal wieder die alte Magie einstelllt ("That old (black) magic"), aber bis heute warte ich vergeblich...
Demnach bin ich offensichtlich ein sehr geduldiger und vor allem treuer Fan. :o)

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Axo » 7. August 2016, 02:01

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Mr Frost hat geschrieben:Möglicherweise verkläre ich die Vergangenheit. Aber so empfinde ich es.

Du verklärst die Vergangenheit. :lol:
Ich habe 850 und all die anderen ebenfalls in der Erstausgabe gelesen (damals war ich noch etwas jünger B-) ) - aber ich bin nicht in dieser Vergangenheit verhaftet. Sie zählen auch heute noch zu meinen "Lieblingsheften", aber die Serie generiert immer wieder tolle Romane, deshalb wundere ich mich beim Lesen dieses Threads schon, wenn die allermeisten Foristen nur Hefte vor 1200 aufzählen. Warum lesen diese Foristen die Serie noch heute, wenn sie keine "Perlen" mehr finden?
Davon abgesehen, 850 war damals ein absoluter Hammer, gerade weil er "anders" war als die bisherigen Jubiläumsbände. Die "kosmische Perspektive", deren Hauch ja bereits in den 700er spürbar war, eröffnete einen neuen Blick auf das Perryversum. Dieses "Öffnen von Türen" ist kaum wiederholbar.
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
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Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Mr Frost » 7. August 2016, 02:11

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Mr Frost
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Axo hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:(...) Warum lesen diese Foristen die Serie noch heute, wenn sie keine "Perlen" mehr finden? (...)
Davon abgesehen, 850 war damals ein absoluter Hammer, gerade weil er "anders" war als die bisherigen Jubiläumsbände. Die "kosmische Perspektive", deren Hauch ja bereits in den 700er spürbar war, eröffnete einen neuen Blick auf das Perryversum. Dieses "Öffnen von Türen" ist kaum wiederholbar.

Zu letzterem: Du hast natürlich Recht.
Zu ersterem: Nun, auch wenn man kein Gold oder Perlen mehr erwartet, so freut man sich auch über Silber und Bronze... :) . Und ja, gerade schriftstellerisch gab und gibt es da so manches (RF, WiVa, MMT, LL... :st: !!).

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Stalker » 11. August 2016, 09:31

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Meine Auswahl:

1588 - Die falsche Kette - Marianne Sydow
Ich war von der Kima Story mit Baum und Hyperraum echt fasziniert ;-) Außerdem war es ein Roman von Marianne Sydow, meiner Lieblingsautorin zu jener Zeit. Später, als ich realisierte, das dies ihr letzter Roman war, mystifizierte das den Roman für mich noch mehr.

1700 - Möbius - Robert Feldhoff
Schon das Titelbild mit der Kurt Mahr Würdigung ist ein absolutes Highlight. Der Roman fing mich damals auch dermaßen ein, das ich mich heute noch daran erinnere. Und ich war Moira Fan :D . Leider hielt der Zyklus die Versprechen des Auftraktbandes nur gering ein...

2295 - Die Rückkehr - Andreas Eschbach
Da muss ich wohl nicht viel zu sagen. Einfach Klasse geschrieben.

2659 - Toufec - Richard Dübell
Ganz ganz ganz großes Kino :st: Ein Roman, wie von einem anderen Stern. Hab ich mitlerweile 3x gelesen. Super Gut.
EA - 2945 | Wenn Zeit ist - 1953

Re: "Mein Lieblingsheft"

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 15. August 2016, 11:32

Frank Chmorl Pamo
Axo hat geschrieben:
Mr Frost hat geschrieben:Möglicherweise verkläre ich die Vergangenheit. Aber so empfinde ich es.

Du verklärst die Vergangenheit. :lol:
Ich habe 850 und all die anderen ebenfalls in der Erstausgabe gelesen (damals war ich noch etwas jünger B-) ) - aber ich bin nicht in dieser Vergangenheit verhaftet. Sie zählen auch heute noch zu meinen "Lieblingsheften", aber die Serie generiert immer wieder tolle Romane, deshalb wundere ich mich beim Lesen dieses Threads schon, wenn die allermeisten Foristen nur Hefte vor 1200 aufzählen. Warum lesen diese Foristen die Serie noch heute, wenn sie keine "Perlen" mehr finden?
Davon abgesehen, 850 war damals ein absoluter Hammer, gerade weil er "anders" war als die bisherigen Jubiläumsbände. Die "kosmische Perspektive", deren Hauch ja bereits in den 700er spürbar war, eröffnete einen neuen Blick auf das Perryversum. Dieses "Öffnen von Türen" ist kaum wiederholbar.


"Perlen" fand ich auch nach #1400, z.B. #1800 oder die Aarus-Romane im Tradom-Zyklus. Goedda hats mir auch sehr angetan. Alleine die Auswahl war eben begrenzt.
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