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Gerhard Huber
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In PERRY RHODAN-Heft 2918 erscheint die zweite STELLARIS-Story von Ruben Wickenhäuser.
STELLARIS-Folge 59 trägt den Titel »Die Arkonidin und die Echse«.
Mehr Information dazu findet sich hier:
http://www.perry-rhodan.net/newsreader/items/ruben-wickenhaeuser-schrieb-eine-weitere-stellaris-geschichte.html
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Douglas Adams

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Kritikaster
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Strange.
Mehr fiel mir dazu im ersten Moment nicht ein.
Die Geschichte las sich für mich einigermaßen zäh. Wie jede Kurzgeschichte erfordert sie erstmal die Vorstellung der Protagonisten, geht aber schon bald in eine merkwürdige (Nicht-)Handlung über, indem sich Realitätsbruchstücke und Traumsequenzen abwechseln. Die Arkoniden finden trotz ihres merkwürdigen Verhaltens kaum Erwähnung. Die abschließenden Überlegungen zu ihrer Funktion haben mich auch nicht so recht überzeugt. Sie bleiben so unscharf wie das Wesen, das irgendwie mit an Bord gewesen sein könnte und neben Trauminduktion möglicherweise noch andere Parafähigkeiten hatte. Nett, dass Valia zur Belohnung für die ausgestandenen Strapazen noch einen Belohnungstraum bekommt.
Aber in der Frage, warum ich diese Geschichte gelesen habe, hilft mir das auch nicht weiter. Nein, letztlich nicht mein Ding.
Interessieren würde mich höchstens, ob jemand nach dieser Geschichte das Stellenprofil einer 1. Offizierin auf der STELLARIS formulieren könnte. 8-)
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Kritikaster
Superintelligenz
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Nee, Leute, ich versteh euch nicht.
Fünf Tage nach der Veröffentlichung dürften wohl einige Foristen die Geschichte gelesen haben, mindestens 50 haben hier in den Thread geguckt. Und da ist niemand dabei, der eine eigenständige Meinung hat, die er hier in wenigen Worten einstellen könnte? Das finde ich, hat der Autor nicht verdient. Auch negative Rückmeldung hilft einem Schriftsteller möglicherweise weiter - positive ist natürlich weitaus aufbauender. Aber gar keine?
Hat niemand die Verschränkung des topsidischen Selbstwertgefühls mit den historischen Dimensionen der Saurier positiv zur Kenntnis genommen? Niemand sich über die Ausweitung des Aliensex auf sehr unterschiedliche Genetiken (oder wie immer das heißen mag) Gedanken gemacht?
Nun mal nicht so schüchtern. 8-)
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Harzzach
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Seltsam, aber wahr ... ich lese STELLARIS nicht. Frag mich bitte nicht nach den Gründen, aber ich lese das nicht. Nicht in Form eines aktiven Nicht-Lesen-Wollens, sondern eher in Form eines passiven Nicht-Beachtens. Ist wie mit den Perry Rhodan-Taschenbüchern. Die sind damals auch fast spurlos an mir vorbeigegangen.

First edition or Death!!!! :devil:
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Raktajino
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Wo findet man denn diese Geschichte? B-)
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Kritikaster
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Raktajino hat geschrieben:Wo findet man denn diese Geschichte? B-)

Im MIttelteil der First Edition 2918. Wie die Elektroleser da dran kommen, weiß ich nicht. 8-)
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Harzzach
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Kritikaster hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Wo findet man denn diese Geschichte? B-)

Im MIttelteil der First Edition 2918. Wie die Elektroleser da dran kommen, weiß ich nicht. 8-)

Die Elektroleser bekommen das auch seit ... erm, ah, Perrypedia:
https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Stellaris_(Serie)

Seit Band 2846 sind Stellaris-Geschichten auch Teil der Elektroausgabe.
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ParaMag
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Richtig vor den Leserkontakt Seiten.

Zur Geschichte, nun ich konnte relativ wenig damit Anfangen.
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)
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Richard
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Ich sehe die Story am ehesten als "bemueht" und irgendwie als einen Versuch diese neue Erste Offizierin einzufuehren, ihr gewissermassen Leben einzuhauchen.
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Raktajino
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Kritikaster hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Wo findet man denn diese Geschichte? B-)

Im MIttelteil der First Edition 2918. 8-)
Really? Awful! :D
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Verkutzon
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Also...Stellaris lese ich ehrlich gesagt auch nie. Aber Kritikaster hat so nett um Stellungnahme gefleht, da habe ich das Heft nochmal hervorgekramt. (Konnte die Ausgabe kaum in Händen halten...dieses...dieses grässliche Titelbild! Wo ist die Nummer meines Psychologen? Davon kriege ich Alpträume!)
Die Geschichte ist gut geschrieben. Es kommen Topsider vor, gefällt mir eh. Und das mit den Träumen...da habe ich eben was im PM gelesen über Luzide-Träume.
Das sind Wach-Träume, in denen man weiss, dass man Träumt. Manchmal kann man während eines luziden Traumes diesen auch steuern, ganz nach Belieben.
Mir kam es so vor, als hätte die Arkonidin Valia, am Ende der Geschichte (ganz genau: der Echsen-Sex-Traum) solch einen gesteuerten Wachtraum.
Ich glaube, der Autor hätte die Geschichte gern länger ausgeführt; das Ende wirkt doch sehr abgewürgt. Das kann man aber nicht Ruben anlasten, eher dem Lektor, der wohl (mit erhobenem Zeigestock) strikt auf Einhaltung der Seitenzahl beharrt hat.
Von mir aus gesehen keine schlechte Geschichte. Ist nur schade, dass der Schluss so unbefriedigend ausfällt - ausser natürlich für Valia, die kommt voll auf ihre Kosten :st:
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter
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Mr Frost
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Also die Schreibe ist ja schon ok.

Aber die Story? Nun ja, irgendwie nicht ganz so dolle. Sorry. Hat mich nicht gepackt oder sagen wir: Die Story wird mir nicht sonderlich im Gedächntnis verbleiben. Offen gestanden, ist da für mich einiges (viel zu) diffus geblieben...

Womit ich keinesfalls den Autor insgesamt bewerten möchte. Es ist immerhin "nur" eine Kurzgeschichte.

Re: STELLARIS 59

Beitragvon Rat in Space » 19. Dezember 2017, 10:54

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Rat in Space
Siganese
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... und sie zu schreiben hat großen Spaß gemacht. Danke für die Gelegenheit!
Apropos: Der Kollege in Panoramaperspektive und mit Fleisch auf den Knochen im Naturkundemuseum Berlin:
https://www.youtube.com/watch?v=HCuIijKJX18

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