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Re: Modellbau

Beitragvon Slartibartfast » 21. September 2014, 21:04

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Wie wäre es mit einem DIY-Roboter?

http://www.heise.de/open/artikel/Die-Ei ... 67673.html
Die Eigenbau-Roboter kommen
InMoov: Ein Roboter als Open Hardware

Im Projekt InMoov entsteht ein Roboter, dessen Baupläne als Open Hardware komplett offen liegen. Ein 3D-Drucker ist alles, was man braucht, um InMoov zu bauen – oder weiterzuentwickeln. [...]

Re: Modellbau

Beitragvon Hexadecimal » 21. September 2014, 21:19

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Hexadecimal
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Du bist wirklich ein Teufel. Wenn ich erstmal mit sowas anfange, dann höre ich nicht mehr auf, bis ihr echte Cylonen und Terminator am Hals habt. Ich weiß noch, was bei meinen letzten Experimenten mit künstlicher Intelligenz passiert ist.

Re: Modellbau

Beitragvon Early Bird » 21. September 2014, 21:28

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Hexadecimal hat geschrieben:Du bist wirklich ein Teufel. Wenn ich erstmal mit sowas anfange, dann höre ich nicht mehr auf, bis ihr echte Cylonen und Terminator am Hals habt. Ich weiß noch, was bei meinen letzten Experimenten mit künstlicher Intelligenz passiert ist.

Du hast dich selber digitalisiert (siehe Ava)? :D
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

Lebe, als würde die Welt morgen untergehen. Lerne, als wenn du ewig lebst.

Re: Modellbau

Beitragvon Hexadecimal » 21. September 2014, 21:30

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Hexadecimal
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Nöö. Man hat sich nur gegen seinen Schöpfer aufgelehnt, indem man die schöpferischen Gebote etwas locker auslegte.

Re: Modellbau

Beitragvon Slartibartfast » 21. September 2014, 21:42

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Das Tolle dabei: So wie in den 80er Jahren die Copy-Shops aufkamen, in denen man auf Profigeräten zu erträglichen Preisen Fotokopien in hoher Qualität und Quantität anfertigen lassen kann, so sind momentan 3D-Druckshops eine heiße Sache. Man geht hin oder sendet die 3D-Objektdaten elektronisch und das Geschäft erstellt - nach Rücksprache, Beratung und auf Wunsch Optimierung der Daten - die Objekte zu gerade noch annehmbaren Preisen. Mit steigeder Konkurrenz und effizienteren Druckern werden die Preise aber bald sinken.

Habt Ihr im Heise-Link zufällig die Fotos in groß angesehen?
Sie wirken wie die Cyborgs aus Ghost in the Shell http://de.wikipedia.org/wiki/Ghost_in_the_Shell

Würde man sich wirklich ranwagen, dürfen sie natürlich keinesfalls so aussehen. Das Uncanny Valley (Unheimliches Tal) droht: http://de.wikipedia.org/wiki/Uncanny_Valley

Bild
Bild:Wikipedia

Die normalen Menschen (also nicht wir, wir sind an Technik und Scifi und Roboter interessiert :D ) - die schon an der Programmierung des Videorekorders und des Kaffee-Vollautomats scheitern - bekämen Angst vor den mechanischen "Zombies". Der Real-Humans-Effekt (schwedische Scifi-Serie) würde drohen.

Der im Heise-Link gezeigte knuffige Intel-Roboter geht den richtigen Weg. Niedlich, klar als künstlich erkennbar, wie von Moebius entworfen.


Ich fordere einen Selbstbau-Roboter mit 6 Extremitäten im Format einer Mikro-Bestie! Den könnte man auch beim nächsten Weltcon auf die Perry-Verantwortlichen loslassen... :D :unschuldig: :saus:

Re: Modellbau

Beitragvon Hexadecimal » 21. September 2014, 21:52

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Hexadecimal
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Würde mir genau anders herum ergehen. Eine echte künstliche Intelligenz würde wahrscheinlich das Produkt von evolutionären Algorithmen, also einer künstlichen Evolution, sein. Das war auch genau das, womit ich herumexperimentiert habe. Die Dinger machen nicht unbedingt das, was man erwartet, sondern das, was sich im Verlauf der evolutionären Entwicklung als nützlich erwiesen hat. Angesichts der vielen funktionierenden Wege, welche der Evolution offen stehen, könnte die künstliche Intelligenz am Ende genauso gut ein Außerirdischer sein.

Wenn ich also einer künstlichen Intelligenz begegne und diese kein bißchen unheimlich ist, dann versucht das Ding vermutlich gerade, uns in Sicherheit zu wiegen.

Re: Modellbau

Beitragvon Slartibartfast » 18. Oktober 2014, 12:13

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Jetzt aber, Schrauber vor! :D


Spionhabicht-Fernsteuerflugzeug lässt dich von den Himmeln herunterschnüffeln

http://www.gizmag.com/spy-hawk-rc-plane/23323/
Spy Hawk RC-plane lets you snoop from the skies

If you’ve ever found yourself bemoaning the relative dearth of viable personal UAV (or "drone") options but still find the idea of an eye in the sky alluring, then you may well be in luck, because UK-based gadget purveyor RED5 has unveiled the Spy Hawk: a remote-controlled plane which runs from a rechargeable battery and features a video camera to facilitate easy snooping from up above. [...]

The Spy Hawk has a wingspan of 84 cm (33 inches), weighs 180 grams (6.3 oz) and is referred to as a "mini-glider" by RED5. For capturing video footage, there’s a 5 megapixel video camera on-board [...]

Check out the video below to see a bird's-eye view of the Spy Hawk in action.


Eigentlich müsste das doch Standardtechnik sein, oder? Zum Beispiel bei Conrad gibt es Funk-Überwachungskameras mit Gigaherzen-Frequenzen. Könnte man die nicht in einen normalen Modellbau-Motorsegler mit kleinem Benziner und mehr Flugdauer einbauen? Oder die Fototechnik aus dem Spionhabicht in einen größeren Modellbau-Motorsegler reinmachen? Und dann für 50.000 €/Stück an die Bundeswehr verkaufen? $$$



P.S.: Vorbestellung exklusiv: Limitierte Edition Schwarzer Habicht Drohne + HD-Kamera

Pre-Order Exclusive: The Limited Edition Black Hawk Drone + HD Camera ($89)
http://www.gizmag.com/pre-order-exclusi ... era/34297/


3D-gedrucktes unbemanntes Luftfahrzeug nun angetrieben von Mantelpropellermotoren

3D-printed UAV now sports ducted fan motors
http://www.gizmag.com/3d-printed-ducted-fan-uav/34250/


Die extreme Mikro-Drohne 2.0 mit luftiger Kamera

The Extreme Micro Drone 2.0 With Aerial Camera ($74.99 incl. shipping)
http://www.gizmag.com/the-extreme-micro ... era/34033/

Re: Modellbau

Beitragvon Hexadecimal » 22. November 2014, 16:03

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Hexadecimal
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Jetzt, wo es draußen auf der Kuhweide langsam ungemütlich wird, wollte ich mal wieder etwas Modellbau betreiben. Genaugenommen mache ich dies hier zum ersten Mal. der Ausgang ist also eher ungewiss und Ideen, Genörgel, Tips und alle anderen Kommentare sind erwünscht und möglicherweise sehr hilfreich.

Aaaalso: Dies ist eim Sikorsky S-61 Seaking vom Geschwader 4 der USS Hornet im Sommer 1969 bei der Bergung der Astronauten von Apollo 11:
Bild

Das Bild ist super, denn es zeigt viele wichtige Details, wenn man ein Modell von genau diesem Heli bauen möchte. Natürlich nicht irgendein Modell. Einen kleinen Bausatz von Airfix habe ich auch, aber nicht um ihn zu bauen. Er liefert mir weitere Details and Abmessungen.

Was, wenn wir einen nagelneuen T-Rex 450 Modellhubschrauber nehmen? Einen wie diesen hier mit AR7200BX
mit integriertem Microbeast und zunächst dem DFC Rotorkopf, welcher eigentlich für meinen Airwolf gedacht war:
Bild

Später kommt dann stattdessen ein Rotorkopf mit fünf Blättern drauf, so wie es dem Seaking entspricht:
Bild

Es gibt noch weitere mechanische Details, wie z.B. den Heckrotor 'höherzulegen' und von der rechten auf die linke Seite zu verlegen, aber hier geht man besser Schritt für Schritt vor, sonst endet der erste Testflug mit einem Haufen Schrott. Jedenfalls muss der Heli mechanisch in Bestform sein, bevor er in einen maßszabsgetreuen Rumpf eingebaut werden kann.

Mit dem Rumpf habe ich gerade erst begonnen. Er ist aus PET, also wie eine Colaflasche, aber wenigstens etwas dicker. Der große Vorteil ist, daß die Teile nicht viel kosten, aber man muss eine Menge Zeit und Arbeit reinstecken, bis es fertig ist. Aber das ist ja auch der Spaß dabei.

Hier ist der Rumpf, beide Hälften grob ausgeschnitten und provisorisch mit etwas Tesa zusammengehalten:
Bild

Die eingezeichneten 'Details' sind natürlich nur provisorisch, um einen Eindruck zu gewinnen, wo alles hingehört. Fenster, Türen oder Luken muss ich selber ausschneiden und anfertigen. Dünnes PET dafür bekomme ich von Donut-Packungen :-).

Weitere geplante Details: Turbinenein- und auslässe, diverse Lüftugsgitter, die Seilwinde, die Cockpittüre, die Schiebetüre auf der anderen Seite, die Filmkameras, das Spornrad am Heck, Einziehfahrwerk in den Schwimmern seitlich, Antennen, zwei weiße LEDs im Bug als Landescheinwerfer und rote und grüne LEDs als Positionslichter. Die Lackierung soll natürlich dem Vorbild, der Nummer 66 von oben, entsprechen und passende Abzeichen lasse ich mir im Massstab 1:24 drucken.

Zunächst werden allerdings erstmal die Rumpfhälften angepasst, verklebt, gespachtelt und geschliffen. Dann kommt die Nummer, die keinen Spaß machen wird: Ich muss das Cockpit vorne wie einen Fischkopf abschneiden und danach mit selbstgebauten Halterungen wieder einpassen. Das Ding muss später ja abnehmbar sein, um die Mechanik einzubauen oder um vor dem Flug einen frischen Akku anzuschließen.

Ganz ohne Netz und doppelten Boden möchte ich allerdings nicht alles ausprobieren. Deswegen habe ich mir für ganze 25 Cent ein Versuchskaninchen der Coke Zero 2.0L Klasse gebastelt:
Bild

Der abgeschnittene Boden passt einigermaßen sauber an den Rest der Flasche und die eingeklebten Halterungen halten die 'Haube' eher zu gut fest. Vier Halterungen hätten auch gereicht. Der T-Rex würde so gerade eben wirklich hineinpassen und die Versuchung ist groß, dieses Versuchskaninchen ebenfalls mit einer Bodenplatte, Holzrippen und einem Fahrwerk auszustatten. Dann noch lackieren, den T-Rex einbauen und viel Spaß mit den blöden Gesichtern auf dem Modellflugplatz haben :-)

Ach ja: Bitte viel Senf dazugeben. Ich mache das wirklich zum ersten Mal und viele Dinge mögen nicht ganz so klappen, wie ich mir das vorstelle.

Edit: Breite der Bilder konnte ich nicht mit [img width="800" height="600"] anpassen. Geht das hier nicht?

Re: Modellbau

Beitragvon Moonbiker » 30. November 2014, 17:38

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Re: Modellbau

Beitragvon thinman » 23. Februar 2015, 16:25

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Der Stolz der japanischen Marine - wie er jetzt wohl aussieht:
http://propnturret.com/tully/viewtopic.php?f=18&t=2439&sid=3ccd0df806004b49e776f675ff15ee92

thinman

Re: Modellbau

Beitragvon Moonbiker » 24. Februar 2015, 00:41

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genial :st:

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Re: Modellbau

Beitragvon Moonbiker » 8. März 2015, 15:27

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Re: Modellbau

Beitragvon Moonbiker » 18. März 2015, 10:10

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http://imgur.com/a/mv8qf

Günther

Re: Modellbau

Beitragvon Slartibartfast » 18. März 2015, 14:19

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Man die Seite lädt wieder ewig und drei Tage. :sad: :D

Aber was ich sehe, ist toll. Die gute alte Zeit, mit unglaublich viel Liebe zum Detail gebaut, glaubhaft umgesetzt.

Re: Modellbau

Beitragvon Moonbiker » 6. April 2015, 14:57

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Re: Modellbau

Beitragvon Moonbiker » 12. April 2015, 22:07

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modell-hobby-spiel 2011 - Airbus A310 Short Flight
https://youtu.be/_ZTtWnFMc_s
Angeblich ein getarntes Luftschiff..........

Günther

Re: Modellbau

Beitragvon Early Bird » 13. April 2015, 00:30

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Moonbiker hat geschrieben:Angeblich ein getarntes Luftschiff..........

Unwahrscheinlich.
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

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Re: Modellbau

Beitragvon wl01 » 13. April 2015, 07:04

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wl01
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Naja, leicht ist es schon!
Dass mit so einer derartig "schweren" (und stabil aussehenden) Konstruktion und nur 2 kleinen 2-blätter Propellern ein derartig hoher Auftrieb erzeugt wird,....
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine rotierende Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Re: Modellbau

Beitragvon Early Bird » 13. April 2015, 22:16

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Für den Auftrieb sind nicht die Propeller zuständig, sondern die Tragflächen.

Trotzdem erstaunlich, dass ein so großes Flugmodell mit solch einer Wirklichkeitsgetreue bei einer so geringen Geschwindigkeit in der Luft bleibt.
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

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Re: Modellbau

Beitragvon wl01 » 14. April 2015, 06:48

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Meinte ich damit auch. Bei einer derart geringen Geschwindigkeit (der eben durch diese beiden 2-Blattrotoren erzeugt wird) ist ein Auftrieb mit diesen Tragflächen m.A. viel zu gering. Also hat er entweder den gesamten Flugkörper mit Helium geflutet, oder er hat die Antigravitation erfunden! :D
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine rotierende Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Re: Modellbau

Beitragvon Early Bird » 14. April 2015, 22:42

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wl01 hat geschrieben:... Also hat er entweder den gesamten Flugkörper mit Helium geflutet, ...

Definitiv bringen diese Tragflächen auch bei geringer Geschwindigkeit deutlich mehr Auftrieb als solch eine Heliumfüllung.
Helium 0,178 kg/m3
Luft 1,204 kg/m3
... macht ca. 1 kg Tragfähigkeit auf einen m³.
Das Flugzeug wird überschlagen 20 bis < 100 Liter bieten können = ca. 1 kg / 1000 * < 100 = < 100 g
Das passt für Helium als Tragehilfe bei dem Modell vorne und hinten nicht.
Entweder sind die Tragflächen ausreichend, oder das Video ist gefaked.
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

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Re: Modellbau

Beitragvon Moonbiker » 21. April 2015, 20:20

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prost
Spoiler:
Bild


Günther

Re: Modellbau

Beitragvon Slartibartfast » 21. April 2015, 22:44

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Zum Glück ein korrekter Helikopter und keine obskure Multikopterdrohne die mit ihren winzigen Festpropellern lärmt und klingt wie ein Hornissenschwarm auf Koks. :saus:

Re: Modellbau

Beitragvon wl01 » 22. April 2015, 06:47

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wl01
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Early Bird hat geschrieben:Definitiv bringen diese Tragflächen auch bei geringer Geschwindigkeit deutlich mehr Auftrieb als solch eine Heliumfüllung.
Helium 0,178 kg/m3
Luft 1,204 kg/m3

Nur eine Frage:
Was rechnest Du da?

Die 0,178 kg/m³ und 1,204 kg/m³ (ca. 1,293 kg/m3 ist eher richtig) ist nicht der Auftrieb sondern die durchschnittliche Dichte dieses Gases. Wobei natürlich gilt: Je geringer, desto höher der Auftrieb!
Und der Auftrieb für Helium beträgt daher in Luft 1,115 kg pro m³ Helium. (1,293-0,178, wobei der von Luft in Luft bei gleicher Temperatur natürlich dann 0,0 ist)

Und der Auftrieb einer Tragfläche ist wieder von ganz anderen Faktoren abhängig gemäß Formel:
Bild
A = Auftriebsfläche/Tragfläche
rho = Dichte des Mediums,
v = Anströmgeschwindigkeit.
ca = Auftriebsbeiwert
Dass man dann auch noch den Strömungswiderstand berücksichtigen muss, ist dann noch ein weiterer Faktor.

Womit man jedoch schön sehen kann, das der Auftrieb eines Flächenflugzeugs ("Schwerer als Luft") primär von der Auftriebsfläche und der Geschwindigkeit (mit dem Quadrat) abhängig ist. Die Dichte des Mediums wirkt sich nur mit der Hälfte ihres Wertes auf die Formel aus.

Und natürlich das Helium allein kann den gesamten Auftrieb des Modells natürlich nicht schaffen (sonst würde es auch ohne Flügelauftrieb schweben), aber beides zusammen lässt das Modell in die Lüfte erheben!

MfG

WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine rotierende Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Re: Modellbau

Beitragvon Early Bird » 22. April 2015, 21:36

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Early Bird
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wl01 hat geschrieben:
Early Bird hat geschrieben:Definitiv bringen diese Tragflächen auch bei geringer Geschwindigkeit deutlich mehr Auftrieb als solch eine Heliumfüllung.
Helium 0,178 kg/m3
Luft 1,204 kg/m3

Nur eine Frage:
Was rechnest Du da?

Nur eine Antwort:
Eine grobe Überschlagsrechnung.
Nicht mehr, nicht weniger!
So etwas reicht meist fürs Grobe.
Meine Zahlen bestätigst du sogar.
Also, was soll deine Frage!

wl01 hat geschrieben:
Spoiler:
Die 0,178 kg/m³ und 1,204 kg/m³ (ca. 1,293 kg/m3 ist eher richtig) ist nicht der Auftrieb sondern die durchschnittliche Dichte dieses Gases. Wobei natürlich gilt: Je geringer, desto höher der Auftrieb!
Und der Auftrieb für Helium beträgt daher in Luft 1,115 kg pro m³ Helium. (1,293-0,178, wobei der von Luft in Luft bei gleicher Temperatur natürlich dann 0,0 ist)

Und der Auftrieb einer Tragfläche ist wieder von ganz anderen Faktoren abhängig gemäß Formel:
Bild
A = Auftriebsfläche/Tragfläche
rho = Dichte des Mediums,
v = Anströmgeschwindigkeit.
ca = Auftriebsbeiwert
Dass man dann auch noch den Strömungswiderstand berücksichtigen muss, ist dann noch ein weiterer Faktor.

Womit man jedoch schön sehen kann, das der Auftrieb eines Flächenflugzeugs ("Schwerer als Luft") primär von der Auftriebsfläche und der Geschwindigkeit (mit dem Quadrat) abhängig ist. Die Dichte des Mediums wirkt sich nur mit der Hälfte ihres Wertes auf die Formel aus.
Und natürlich das Helium allein kann den gesamten Auftrieb des Modells natürlich nicht schaffen (sonst würde es auch ohne Flügelauftrieb schweben), aber beides zusammen lässt das Modell in die Lüfte erheben!

MfG
WL01

Mit Helium als Füllung lässt sich bei dieser Modellgröße lediglich der geringste Teil des notwendigen Auftriebes erzeugen.
Geschätzt max. 2 m lang,
geschätzt ca. 25 cm Durchmesser,
überschlagen ca. 60 Liter Volumen
= ca. 60 g Auftrieb durch eine Heliumfüllung.

So wie das Modell aus sieht, die Details, wird es deutlich mehr als 200 g, eher Richtung 500 g wiegen.
Das Modell macht einen verhältnismäßig stabilen Eindruck mit allerlei funktionsfähigen Details und Gewicht läppert sich klein bei klein schnell zu große Werte zusammen. Da sind überschlagen 60 g Auftrieb nix.

Hat eigentlich jemand eine Aufklärung des Rätsels?
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

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