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Torsten Pieper
Marsianer
Beiträge: 117
Registriert: 23. August 2012, 10:11
Wohnort: Kronberg im Taunus
Hallo!
In der "Welt der Wunder"-Magazin-Ausgabe November 2013 beschreiben Wissenschaftler wie stark Menschen tatsächlich manipulierbar sind.
Was mich am meisten erstaunt hat, war die Erkenntnis dass Vorurteile und Feindbilder angeblich automatisch entstehen, selbst
wenn die Unterteilung in Gruppen eher zufällig erfolgt. Ein Beispiel: zwei Urlaubsgruppen ziehen in zwei benachbarte Häuser ein, kennen einander gar nicht, und entwickeln sobald sie voneinander wissen Vorurteile gegeneinander (nur durch den Zufall dass sie eben getrennt wohnen). Allgemein: man hat Angst vor dem, was man nicht kennt.
Und jetzt kommt dass Positive aus dem Bericht, was mich sofort an PERRY RHODAN erinnert hat!
Gibt man den Gruppen eine Aufgabe die die einzelne Gruppe bestimmt nicht lösen kann, helfen sie einander, lernen sich kennen, verlieren ihre Vorurteile. Das Feinbild wird abgebaut.
Und diese Aussage ist eben, meiner Meinung nach, DIE Kern-Ausage von Perry Rhodan von Anfang an. Die Menschen erkennen die Herausforderung der Raumfahrt und finden dadurch zusammen, die Dritte Macht hat als "externes" Feindbild den Vorgang nur beschleunigt!
Gruppenbildung und -Abgrenzung ist gemäß dieser Studien also eine Art Urverhalten bedingt durch evolutionelle Zwänge. Aber man kann dieses Verhalten überwinden. Was mir Hoffnung gibt, dass auch unsere Menschheit, Dritte Macht oder nicht, durch die größten Herausforderungen unserer Zeit und in Zukunft letztlich zusammenfinden kann.

MFG Torsten!
ps: ich hab den Artikel im Internet nicht gefunden. Ich würde ihn ja öffentlich stellen, aber das verstösst bestimmt gegen Urheberrechte von WdW..
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wl01
Marsianer
Beiträge: 281
Registriert: 29. Juni 2012, 17:20
Torsten Pieper hat geschrieben:Hallo!
In der "Welt der Wunder"-Magazin-Ausgabe November 2013 beschreiben Wissenschaftler wie stark Menschen tatsächlich manipulierbar sind.
Was mich am meisten erstaunt hat, war die Erkenntnis dass Vorurteile und Feindbilder angeblich automatisch entstehen, selbst
wenn die Unterteilung in Gruppen eher zufällig erfolgt. Ein Beispiel: zwei Urlaubsgruppen ziehen in zwei benachbarte Häuser ein, kennen einander gar nicht, und entwickeln sobald sie voneinander wissen Vorurteile gegeneinander (nur durch den Zufall dass sie eben getrennt wohnen). Allgemein: man hat Angst vor dem, was man nicht kennt.
Und jetzt kommt dass Positive aus dem Bericht, was mich sofort an PERRY RHODAN erinnert hat!
Gibt man den Gruppen eine Aufgabe die die einzelne Gruppe bestimmt nicht lösen kann, helfen sie einander, lernen sich kennen, verlieren ihre Vorurteile. Das Feinbild wird abgebaut.
Und diese Aussage ist eben, meiner Meinung nach, DIE Kern-Ausage von Perry Rhodan von Anfang an. Die Menschen erkennen die Herausforderung der Raumfahrt und finden dadurch zusammen, die Dritte Macht hat als "externes" Feindbild den Vorgang nur beschleunigt!
Gruppenbildung und -Abgrenzung ist gemäß dieser Studien also eine Art Urverhalten bedingt durch evolutionelle Zwänge. Aber man kann dieses Verhalten überwinden. Was mir Hoffnung gibt, dass auch unsere Menschheit, Dritte Macht oder nicht, durch die größten Herausforderungen unserer Zeit und in Zukunft letztlich zusammenfinden kann.

Vereinfacht gesagt:
Bei einer von außen kommenden Bedrohung/Aufgabengebiet wachsen die Menschen zusammen!
Grundsätzlich richtig! Nur es gibt bei so einem Szenario auch eine andere psychologische Möglichkeit!
Nämlich Konkurrenzdenken gegenüber dem Anderen, Gruppenbildung und Anbiederung bei dem jeweils vermeintlich Stärkeren!
Schon daran gedacht

LG

MJ
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine rotierende Turbulenz im Tachyonenäther ist?
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Torsten Pieper
Marsianer
Beiträge: 117
Registriert: 23. August 2012, 10:11
Wohnort: Kronberg im Taunus
Bei einer von außen kommenden Bedrohung/Aufgabengebiet wachsen die Menschen zusammen!
Grundsätzlich richtig! Nur es gibt bei so einem Szenario auch eine andere psychologische Möglichkeit!
Nämlich Konkurrenzdenken gegenüber dem Anderen, Gruppenbildung und Anbiederung bei dem jeweils vermeintlich Stärkeren!
Schon daran gedacht?


Nein :) Diese Möglichkeit wurde in jenen Forschungen nicht angesprochen.
Natürlich ist ein gewisses Maß an Konkurrenz auch nicht zu verachten, wenn es zB darum geht die Entwicklung neuer Möglichkeiten anzukurbeln.
Die Entwicklung der Raumfahrt bzw des Mondflugs in der Nasa ist da ein interessantes Beispiel! Damals gab es, zumindest zeitweise, nicht eine sondern 5 Entwicklergruppen in Konkurrenz. Und das was sich am besten bewährte wurde dann genommen. Das war aber nur möglich, weil Geld keine Rolle spielen sollte. Das wäre Heute unmöglich ....

Aber wenn die Menschen schon nicht direkt zusammenarbeiten ist es doch wichtig Verständnis füreinander zu entwickeln. Da ist Aufklärungsarbeit wichtig, denke ich. Was gibt es da heute für Möglichkeiten? Ich denke zB an Schüler-Austausch, internationale Projekte, Sendungen bzw. Artikel in Zeitung, Radio und Fernsehen für den einfachen Bürger usw.
Aufklärung ist wichtig oder ? Welch fürchterliche Folgen hatte Propaganda von insbes. totalitären Regimes schon. Sowas muss verhindert werden.

MFG

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