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Kosmologie - QSSC

Beitragvon Croco » 24. August 2014, 12:45

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Croco
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Hallo Leute!

Ist jetzt nix technisches, aber...

In PR 2766 "Ein Rhodan zu viel" wird der Leserbrief von Herrn Ralf Buxa abgedruckt, in dem dieser die QSSC - die Quasi Steady State Cosmology" vorstellt als Alternative zur Urknall-Theorie.

Leider ist mein PC sehr langsam, darum konnte ich bisher nur oberflächlich recherchieren. Habe auch nicht allzuviel gefunden.

Kennt sich wer der Foristas aus mit der QSSC? Was ist davon zu halten? Gibts Quellen im Netz, die einigermaßen erschöpfend und seriös Auskunft geben?

Vielleicht wende ich mich auch an Herrn Buxa selbst, aber vorher möchte ich mir ein Bild machen.

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße aus Wien!

Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon Langschläfer » 24. August 2014, 14:29

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Langschläfer
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Ist sehr umstritten (und wird weiträumigst abgelehnt), und so weit ich es jetzt mal auf die schnelle suchen konnte, hat diese Idee noch dazu auch massive Probleme, (ver-)messbare Phänomene korrekt abzubilden.
Besonders den Mikrowellenhintergrund.

http://www.astro.ucla.edu/~wright/stdystat.htm
http://arxiv.org/abs/1201.3449 - daraus: http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1201/1201.3449.pdf
http://scholar.google.at/scholar?q=Quas ... CB4QgQMwAA


Aber das sind jetzt nur 5 Minuten gewesen, einschließlich des Tippens dieses Posts.
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)

Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon Croco » 24. August 2014, 15:45

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Croco
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Hallo Langschläfer!

Vielen Dank für die Hilfe! Werde mir in den nächsten Stunden mal die sites ansehen.

5 Minuten? So lange braucht mein PC meistens, um bis zu Google zu kommen (okay, meistens braucht er länger...). :wacko:

Liebe Grüße aus Wien!
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Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon Haywood Floyd » 27. September 2014, 16:59

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Werden bei euch in Wien die Bits in Steintafeln gemeißelt und diese dann per reitendem Boten vom Netzknoten zu Dir nach Hause getragen...? :devil: Oder hast Dein Zuse Z4 (http://de.wikipedia.org/wiki/Zuse_Z4) ein Leistungsproblem... :unschuldig:
Zuletzt geändert von jogo am 5. Oktober 2014, 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.
Samuel Langhorne Clemens AKA Mark Twain

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!
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Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon Croco » 27. September 2014, 17:15

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Croco
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Sowohl als auch, nur der Netzbote hat kein Pferd, sondern einen Packesel... :D

Ne, bei mir kommen mehrere Faktoren zusammen:

1. altersschwacher PC,
2. (vermutlich) sch... aufgesetzt,
3. mit nicht mehr unterstütztem XP
4. beschäftigt sich stundenlang am liebsten mit sich selbst (Avira)
5. schlechter Empfang.

Bin mittlerweile dazu übergegangen, ihn nach dem Einschalten mal 2 - 3 Stunden einfach laufen zu lassen, dann ist Avira fertig mit allem und er funzt relativ gut. Sofern der Empfang einigermaßen ist...

Aber wenn alles passt, reduziert sich die Zeit, um beispielswiese einen Link zur Wikipedia zu folgen, auf ca. 1 Minute. Meistens...

Liebe Grüße aus Wien!
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Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon wl01 » 28. September 2014, 11:23

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wl01
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Jede Steady State Cosmology steht und fällt mit der Erklärung zweier beobachtbarer Phänomene:
Dem RedShift und der Microwellenhintergrundstrahlung.

Wenn man beide Beobachtungen mit konservativen Erklärungen der Führenden Lehre untermauert, ist die SSC und natürlich auch die QSSC gefallen.
Wenn man hingegen beide Beobachtungen anders erklären könnte, gäbe es durchaus Chancen die Theorie aufrechtzuerhalten.

LG

WL01
(auch aus Österreich)
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine rotierende Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon Croco » 29. September 2014, 12:14

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Croco
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Danke für den Hinweis!

Habe die Sache für mich auch eher abgeschrieben... :sn:

Liebe Grüße aus Wien!
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Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon wl01 » 29. September 2014, 17:45

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wl01
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PS:
Ich habe eine andere Erklärung für den RedShift!!

LG

WL01
(aus dem Raum St. Pölten)
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Grund: Vollquote auf vorigen Beitrag bezogen entfernt
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine rotierende Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon Croco » 29. September 2014, 18:06

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Croco
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Ich bin ganz Ohr...
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Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon wl01 » 29. September 2014, 23:12

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wl01
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Nun ich habe darüber sogar ein Buch geschrieben, das über Amazon jederzeit erwerbbar ist, nämlich die Lichtreduktionstheorie (LRT) (http://www.amazon.de/Die-LichtReduktionsTheorie-LRT-Justin-MADER-ebook/dp/B008MPCTKE/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1412023921&sr=1-2&keywords=Mader+Justin)

Aber ich will hier natürlich kein Geld verdienen, deshalb möchte ich die Grundpfeiler der Theorie hier darlegen (ich hoffe ich darf) und zitiere aus meinem Buch:
Die Theorie (die Big-Bang-Theorie) wurde ja nicht, wie viele glauben von Einstein aufgestellt, der hatte ursprünglich eine Art von Steady-State-Theorie (Statisches Universum). Erst als sich die Allgemeinheit der Big-Bang-Theorie verschrieben hatte, schloss er sich auch zögerlich dieser Theorie an. Die Theorie stammt von dem Theologen (der nebenbei auch Physiker war) Georges Lemaître, der diese Theorie mehr aus theologischen Gründen, als "Schöpfungsakt Gottes", denn aus wissenschaftlicher Überzeugung aufstellte. Als schließlich die allgemeine "kosmologische" Rotverschiebung (Hubbleeffekt) entdeckt wurde, sah man seine Theorie als "State of Art" und die Theorie wurde Allgemeingut. Denn Rotverschiebung bedeutete Dopplereffekt, die Sterne bewegen sich voneinander weg, also Schlussfolgerung, Big-Bang.

Dazu ein kleines Gedankenexperiment meinerseits:

1. Wir stellen uns einen kleinen Transporter und auf seiner Ladefläche einen Plattenspieler vor, der ein Lied dudelt. Nun gibt der Transporter gas und fährt von uns weg. Was hören wir? Das Lied wird immer tiefer. Die Frequenz des Liedes sinkt, wird gleichsam in die Lange gezogen. OK, alles klar, Dopplereffekt.

2. Gleiche Versuchsanordnung wie im ersten Fall, doch nun klettert ein Assistent auf den Transporter und dreht langsam die Geschwindigkeit des Plattenspielers vom 45 RPM auf 33 RPM. Was hören wir? Das Lied wird immer tiefer. Die Frequenz des Liedes sinkt. Also exakt dasselbe Ergebnis.

Wodurch kann sich also die Frequenz ändern? Erstens durch den Dopplereffekt und zweitens auch durch eine Geschwindigkeitsreduktion des Informationsmediums.

Und nun blenden wir wieder zu unserem Universum um. Was passiert nun, wenn die Ursache der Rotverschiebung NICHT der Dopplereffekt ist, sondern die Reduzierung des Informationsmediums, sprich der Lichtgeschwindigkeit? Wenn dies stimmt, bricht die Big-Bang-Theorie nämlich sofort zusammen, bzw. kann man feststellen, dass aus den Beobachtungen des Red-Shifts die falschen Schlüsse gezogen wurden. Ich nenne diese Theorie die "Lightspeed-Reduction-Theory"(LRT).

Eine weitere Annahme (die der QSSC sehr nahe kommt).
Ich gehe davon aus, dass die Masse in unserem Universum linear zunimmt. Bedingt durch die Kinetikformel (E=m*c2/2 bzw. abgewandelt c=Wurzel(2*E/m)), reduziert sich durch die Erhöhung der Masse die Lichtgeschwindigkeit nonlinear (in Form einer Hyperbel). Ich nenne dieses Phänomen "String-Drop-Theorie".
Bild

Exakte Aussagen zu diesen beiden Theorien im Folgenden:

Meine These zusammengefasst:
In unserm Universum kommt es durch die "String-Drop-Theorie" zu einer Erhöhung der Masse.

1. Diese lineare Erhöhung der Masse bedingt die nonlineare Abbremsung der Lichtgeschwindigkeit und führt zu den beobachteten, nonlinearen Rotverschiebungen.

2. Der Grund für die Rotverschiebung ist somit nicht etwa die (beschleunigte) Ausdehnung des Universums nach einem Big-Bang (Dopplereffekt), sondern die Abbremsung des Informationsmediums, der Lichtgeschwindigkeit "LRT", also ein Verzögerungseffekt (Frequenzreduktion) im Bereich des Lichtes, gleichsam wie die Reduktion der Geschwindigkeit bei einem Plattenspieler im Bereich der Akustik!

3. Die Abbremsung der Lichtgeschwindigkeit erklärt alle Phänomene der Kosmologie, wie beispielsweise die "Kosmologische Rotverschiebung", die erhöhte Rotverschiebung bei Quasaren oder die "Lichtlosigkeit" bei einem "Schwarzen Loch", die scheinbar zu schnelle Rotation der Galaxienarme, der zu große Ablenkwinkel beim Gravitationslinseneffekt, sowie die scheinbare "Überlichtgeschwindigkeit" von weit entfernten Galaxien. Man benötigt dank meiner Theorie weder "Dunkle Masse" noch "Dunkle Energie" noch Quantenmechanik; man kann allerdings ähnliche Ergebnisse wie bei der ART erwarten.

4. Die SRT (spezielle Relativitätstheorie) wird bewusst ausgeklammert, da ich ein Inertialsystem (ein Koordinatensystem, in dem sich kräftefreie Körper geradlinig, gleichförmig bewegen) ohne Schwerkraft als nicht möglich erachte, da es überall Massen und somit Schwerkraft gibt, die insbesonders bei großen Skalen große Auswirkungen auf alle Objekte im Universum haben. Außerdem erkläre ich durch meine Theorie eines der Grundpostulate der SRT als ungültig, nämlich die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.

Erklärung aller Kosmologischer Phänomene durch die LRT:

Rotverschiebung:
Traditionelles Modell:
Sonnen entfernen sich von uns (Dopplereffekt); Big-Bang
Meine These:
Die Lichtgeschwindigkeit wird durch Zunahme von Masse nonlinear reduziert. Durch die Abbremsung - Reduzierung der Frequenz. Somit war die Lichtgeschwindigkeit früher höher und ist heute im Vergleich langsamer. Die Sonnen entfernen sich somit NICHT von uns.

Die Rotverschiebung steigt mit der Entfernung nonlinear an:
Traditionelles Modell:
Bis ca. 400 Mill. Lj steigt die Rotverschiebung nach außen, entsprechend der Hubbel-Konstanten fast linear an, ab dieser Entfernung steigt sie dynamisch (nonlinear). Es muss daher eine Dunkle Energie vorhanden sein, die die Sonnen weiter draußen beschleunigt.
Meine These:
Die Lichtgeschwindigkeit wird durch Zunahme von Masse nonlinear reduziert. Durch die Abbremsung - Reduzierung der Frequenz. Somit war die Lichtgeschwindigkeit früher höher.

Die Rotverschiebung ist ganz draußen (13,7 Mrd. LJ) so groß, dass die Lichtgeschwindigkeit überschritten wird.
Traditionelles Modell:
Da sich das Universum nicht von einem Punkt ausgedehnt hat, sondern die gesamte Raumzeit sich ausdehnt, ist dies durch Einstein und die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) -umgekehrte Raumkrümmung- erklärt.
Meine These:
Die Lichtgeschwindigkeit wird durch Zunahme von Masse nonlinear reduziert. Durch die Abbremsung - Reduzierung der Frequenz. Somit war die Lichtgeschwindigkeit früher höher. Da am Anfang des Universums die Masse fast null war, war die Lichtgeschwindigkeit auch fast unendlich. Außerdem beschleunigen die Sonnen nur scheinbar, in Wirklichkeit wurde die Lichtgeschwindigkeit damals stärker eingebremst (nonlinear) als heute (war aber absolut gesehen natürlich höher).

Die Rotationsgeschwindigkeit des Zentrums von Galaxien stimmt aufgrund der beobachteten Sonnenmassen nicht mit der Rotationsgeschwindigkeit der Peripherie überein.
Traditionelles Modell:
Eigentlich stimmt sie zu genau überein, obwohl sie es nicht dürfte. Durch die Massenträgheit müsste die Peripherie (die Arme der Galaxie) viel langsamer rotieren als das massenreiche Zentrum. Dies könnte sie nur dann, wenn die Masse der Galaxie wesentlich größer ist, als beobachtet. Also muss es in der Galaxie folglich zusätzliche Massen geben, welche selbst nicht leuchten.
Also Einführung der sog. Dunklen Materie.
Meine These:
Die Lichtgeschwindigkeit wird durch Zunahme von Masse nonlinear reduziert. Durch die Abbremsung - Reduzierung der Frequenz. Das bedeutet, aufgrund der höheren Masse im Zentrum der Galaxie, dass dort die Lichtgeschwindigkeit wesentlich geringer als in der Peripherie ist. Somit ist der beobachtete Zustand der Peripherie wesentlich aktueller als der Zustand des Zentrums. Dies bedeutet, dass das Zentrum in Wirklichkeit bereits viel schneller rotiert, als wir es heute beobachten. Somit stimmt die scheinbar zu schnelle Rotation der Peripherie.

Die Rotverschiebung bei Quasaren ist wesentlich höher, als bei der danebenliegenden Galaxie.
Traditionelles Modell:
??? Gravitationslinseneffekt? Liegt nicht wirklich daneben,....?
Meine These:
Die Lichtgeschwindigkeit wird durch Zunahme von Masse nonlinear reduziert. Durch die Abbremsung - Reduzierung der Frequenz. Quasare erhöhen ihre Masse.

Schwarze Löcher lassen kein Licht zu uns dringen:
Traditionelles Modell:
Ein Schwarzes Loch ist ein astronomisches Objekt, dessen Gravitation so hoch ist, dass die Fluchtgeschwindigkeit für dieses Objekt ab einer bestimmten Grenze, dem Ereignishorizont, höher liegt als die Lichtgeschwindigkeit. (Krümmungssingularität der Raumzeit, das Licht wird entsprechend der ART so stark gekrümmt, dass es quasi "im Kreis läuft").
Meine These:
Die Lichtgeschwindigkeit wird durch Zunahme von Masse nonlinear reduziert. Durch die Abbremsung - Reduzierung der Frequenz. Das bedeutet, aufgrund der riesigen Masse eines Schwarzen Loches, wird auch die Lichtgeschwindigkeit dort auf Null abgebremst, somit kann kein Licht zu uns vordringen.

Gravitationslinseneffekt:
Wenn man den Lichtstrahl als Bahn eines klassischen Teilchens interpretiert, dann wird ein solches Teilchen im Schwerefeld eines Himmelskörpers nach den Gesetzen der Mechanik abgelenkt. Die Größe der Ablenkung hängt dann nicht nur von der Masse des Teilchens, sondern vor allem auch von seiner Geschwindigkeit ab. Man erhielt einen Wert für die Lichtablenkung, indem man die Teilchengeschwindigkeit durch die Lichtgeschwindigkeit ersetzte. Jedoch war die beobachtete Ablenkung doppelt so groß, als wie die berechnete.
Traditionelles Modell:
Durch die ART von Einstein wird durch die Schwerkraft des Himmelskörpers eine Raumkrümmung erzeugt, welches das Licht stärker ablenkt, als dies durch die Teilchen/Geschwindigkeit der Teilchen allein der Fall wäre.
Meine These:
Die Lichtgeschwindigkeit wird durch Zunahme von Masse nonlinear reduziert. Durch die Abbremsung - Reduzierung der Frequenz. Das bedeutet, dass die Geschwindigkeit des Lichtes, wenn es an dem Himmelskörper vorbeiläuft, reduziert wird, wodurch die Ablenkung, aufgrund der geringeren Geschwindigkeit, höher ist.


LG

WL01
(Aus dem Raum St. Pölten)
Zuletzt geändert von jogo am 5. Oktober 2014, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollquote auf vorigen Beitrag bezogen entfernt
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine rotierende Turbulenz im Tachyonenäther ist?

Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon Durial » 1. Oktober 2014, 00:32

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Durial
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Na ja, auch etwas schräg, diese -sagen wir mal These.
Punkt 1: Das Beispiel mit dem Plattenspieler ist falsch. Wenn die Schallplatte mit 33rpm stat 45rpm läuft, wird das Stück langsamer
gespielt, was die Töne in die Länge zieht.
Beim wegfahrenden LKW tritt der normale Dopplereffekt ein, wobei das Stück aber nicht langsamer gespielt wird.
Würde der Llw wegfahren und das Stück langsamer gespielt werden, wäre die Frequenz noch tiefer.
Ausserdem höre ich beim wegfahrenden Lkw das Stück an sich in normaler Gesshwindigkeit, nur wird die Frequenz, mit der es gespielt wird tiefer.

Punkt2: Bis zu 400 Mio. Lichtjahre ist die Hubblekonstante linear, darüber steigt sie an. Gleichzeitig soll durch die hohe Masse im Zentrum der Galaxien die Lichtgeschwindigkeit reduziert werden. Das Schwerkraftzentrum unserer Galaxie ist gerade mal etwas mehr als 30000 Lichtjahre von uns entfernt.
Die Hubblekonstante wird also weit unterhalb der 400 Mio. Lj-Grenze gemessen. Der Dopplereffekt nahe dem Zentrum ist genauso hoch wie bei einem Stern, der in entgegengesetzter Richtung, also weg vom Zentrum 30000 Lj entfernt ist. Der Dopplereffekt müsste hier aber ihnen zufolge mangels Schwerkrafteinfluß einen ganz anderen Wert haben.
Punkt3: Rotationsgeschwindigkeit der Galaxienarme -hier gilt genau dasselbe. Würde ihre These zutreffen müsste der Dopplereffekt des Lcihts von Sternen, die näher am massereichen Zentrum stehen, einen anderen Wert haben als Sterne, die weiter weg vom Zentrum sind ....haben sie aber nicht.
Punkt4: Gravitationslinseneffekt: Ihnen zufolge wird die Lichtgeschwindigkeit reduziert, was den Linseneffekt verstärkt. Ich frage mich jetzt, wodurch das Licht anschliessend wieder auf seine ursprüngliche Geschwindigkeit beschleunigt wird, denn bei uns kommt das Licht mit "normaler" Geschwindigkit an. Etwa eine nonlineare Beschleunigung mangels Schwerkrafteinfluss?? Nein, nicht wirklich, oder?
Wie wär's mit Relativität und Beobachtungsstandort....

Eine Diskussion darüber erspare ich mir.

Re: Kosmologie - QSSC

Beitragvon wl01 » 1. Oktober 2014, 14:56

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wl01
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Registriert: 29. Juni 2012, 17:20
Durial hat geschrieben:Na ja, auch etwas schräg, diese -sagen wir mal These.
Punkt 1: Das Beispiel mit dem Plattenspieler ist falsch. Wenn die Schallplatte mit 33rpm stat 45rpm läuft, wird das Stück langsamer
gespielt, was die Töne in die Länge zieht.
Beim wegfahrenden LKW tritt der normale Dopplereffekt ein, wobei das Stück aber nicht langsamer gespielt wird.
Würde der Llw wegfahren und das Stück langsamer gespielt werden, wäre die Frequenz noch tiefer.
Ausserdem höre ich beim wegfahrenden Lkw das Stück an sich in normaler Gesshwindigkeit, nur wird die Frequenz, mit der es gespielt wird tiefer.

Offensichtlich haben Sie meine Theorie missverstanden!
Ich habe mit dem Plattenspielerbeispiel nur einen Analogieschluss, zum leichteren Verständnis vorgebracht.
Die Grundaussage lautet:
Die Reduzierung der Frequenz des Lichtes (=RedShift) kann zwei Ursachen haben:
1.) Kosmologischer Dopplereffekt (Entspricht der Führenden Lehre - oder dem wegfahrenden LKW)
2.) Reduzierung der Informationsgeschwindigkeit (des Lichtes - sprich die Geschwindigkeit des Lichtes hat sich in den letzten 13,7 Mrd. Jahren deutlich reduziert/abgebremst, wie eben sich Geschwindigkeit des Plattenspielers - der LKW bleibt aber stehen und ändert seine Entfernung nicht)

Punkt2: Bis zu 400 Mio. Lichtjahre ist die Hubblekonstante linear, darüber steigt sie an. Gleichzeitig soll durch die hohe Masse im Zentrum der Galaxien die Lichtgeschwindigkeit reduziert werden. Das Schwerkraftzentrum unserer Galaxie ist gerade mal etwas mehr als 30000 Lichtjahre von uns entfernt.

Auch hier haben Sie mich missverstanden!
Ich sagte durch Massenkonzentration hat sich die LG langsam (nonlinear) auf den heutigen Wert reduziert. Somit war die LG früher = in größerer Entfernung deutlich höher als heute, womit der Hubblefaktor in größeren Entfernungen natürlich auch höher sein muss. Da wir uns mitten innerhalb einer Galaxie befinden ist der Unterschied zwischen dem Rand und dem Zentrum eher gering und unterliegt eher regionalen Gegebenheiten. Der unterschiedliche Hubblefaktor wird sich somit eher auf die Entfernung hin auswirken, denn auf die Richtung, hin oder weg zum Zentrum unserer Galaxie. Dass die Hubblekonstante also weit unterhalb der 400 Mio. Lj-Grenze gemessen wird, habe ich mit keinem Wort bestritten und ist der eher flachen Abbremsung der LG der letzten Jahrtausenden zuzuschreiben. Außerdem bewegt sich unser Sonnensystem in einer eigenen Bahn um den Galaxiskern und Ihnen als Experte sagt der Begriff "Südtrift" sicherlich etwas.

Punkt3: Rotationsgeschwindigkeit der Galaxienarme -hier gilt genau dasselbe. Würde ihre These zutreffen müsste der Dopplereffekt des Lcihts von Sternen, die näher am massereichen Zentrum stehen, einen anderen Wert haben als Sterne, die weiter weg vom Zentrum sind ....haben sie aber nicht.

Auch Galaxien, die wir von der Seite sehen und die aber um ihr Zentrum rotieren, müssten in die eine Richtung hin rotverschoben und in die andere blauverschoben sein, ....sind sie aber nicht, wie erklären Sie sich dieses Phänomen?

Punkt4: Gravitationslinseneffekt: Ihnen zufolge wird die Lichtgeschwindigkeit reduziert, was den Linseneffekt verstärkt. Ich frage mich jetzt, wodurch das Licht anschließend wieder auf seine ursprüngliche Geschwindigkeit beschleunigt wird, denn bei uns kommt das Licht mit "normaler" Geschwindigkeit an. Etwa eine nonlineare Beschleunigung mangels Schwerkrafteinfluss?? Nein, nicht wirklich, oder?

Oh ja, genauso! Bzw. definiere ich den Gravitationseinfluss etwas anderes, nämlich als Änderung in der Intensität des Medium "Gravitonen"!
Oder wie ändert sich die Geschwindigkeit des Lichtes wenn es durch ein anderes Medium hindurchgeht?
Die LG reduziert sich beispielsweise, wenn sie durch Wasser läuft! Und wie schnell ist die Geschwindigkeit des Lichtes, wenn das Licht aus diesem Medium austritt??

Wie wär's mit Relativität und Beobachtungsstandort.... Eine Diskussion darüber erspare ich mir.

Tja, das können Sie halten wie Sie wollen.

MfG

WL01
PS:
Habe ich schon geschrieben, dass Licht und somit jede EM-Strahlung für mich lediglich eine rotierende Turbulenz im Tachyonenäther ist?

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