Spoiler 2921: Die Gewitterschmiede, von M. M. Thurner

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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ParaMag
Oxtorner
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@Kato

Mit Namen ist das so eine Sache, Watson/Holms/Poirot/Pinkerton und nicht zu vergessen Schulze & Schultze.
Mit solchen Namen kann ich nicht konkurieren, manchmal hilft das gute alte Bauchgefühl. Kann natürlich auch gaaaanz anders sein. :D :st:
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)
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Echnaton
Marsianer
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Ich hätte nicht gedacht, dass Q Interesse am PR Universum zeigt. Scheinbar spricht sich die Verwaisung der Mächtigkeitsballung ganz schön rum.
Glücklicherweise hat das ZSI vorgesorgt... wo kämen wir da hin, wenn Entitäten aus Paralleluniversen in unserem wildern ... B-)
... wir sind Illusionen dieses Universums und wir funktionieren, weil diese Illusionen ein Ausdruck der schöpferischen Kräfte des Universums sind. (Dobrak PR 729)
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R.B.
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Kritikaster hat geschrieben:Tja, also Action-Romane sind nicht unbedingt meine Favoriten. Und dieser erinnerte mich in weiten Teilen an die Vorlage für ein B-Movie. ."


Ja, so habe ich das auch empfunden. MMT's Romane lese ich durchweg sehr gerne, aber mit diesem Teil bin ich nicht warm geworden. Eigentlich war für mich nach den ersten paar Seiten alles vorbei. Der Rest der Handlung hat mich nicht sehr begeistert, größtenteils habe ich weitergeblättert, es sprach mich einfach nicht an. Wozu waren eigentlich Karl und Gustav gut? Um die Seiten voll zu kriegen? Das war doch ein klassisches 2 Personen Stück.
Und ganz zum Schluss kommt Gi Barr natürlich wieder zurück. Mit der GORATSCHIN und diesem Q - Gedöns wird uns noch ein Bröckchen hingeworden, aber dafür hätte man diesen Romans nicht benötigt.
:sn:

Schade eigentlich
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Kato Aneski
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ParaMag hat geschrieben:@Kato


Mit solchen Namen kann ich nicht konkurieren, manchmal hilft das gute alte Bauchgefühl. Kann natürlich auch gaaaanz anders sein. :D :st:

:st:
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Allexx
Marsianer
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Richard hat geschrieben:Also ich fand den Band auch durchwegs spannend.
Allerdings konnte ich mich auch nicht wirklich mit der Idee anfreunden, dass sich die Schutzmontur von Gi Barr so mir nichts, dir nichts befreien konnte. bzw. haette der Besatzung der RT doch klar sein muessen, dass diese Schutzmontur eine nette KI hat und zumindest auch einige verborgene Geheimwaffen haben koennte ....

Der Auftritt dieses "Werftwaechters", der ein geistig verwirrter Gaeone, der in eine Positronik integriert wurde, hatte von den Schilderungen her schon einen leichten Ausflug ins Horrorgenre v.w. Fleischklumpen, Skeletthände ...

Nicht das mich das jetzt unbedingt gestoert haette aber oft mag ich solche Geschichten nicht in PR Lesen.

Voll d'accord! Die ersten zehn Seiten hatte ich noch Hoffnung, dass daraus noch ein PR-Heft werden könnte. Wurde es aber mal wieder nicht. Wenn ich Horror mit schlechter SF gemischt lesen wollte, habe ich mir bisher einen Maddrax kaufen müssen. Inzwischen kann ich mir dieses zweifelhafte Vergnügen mit einem aktuellen PR-Heft bescheren.

Ich habe den Eindruck, dass die Expokratur die Thematiken dermaßen hoch hängt, dass entweder gleich das gesamte Multiversum kollabiert oder aber nur banaler Trash mit nicht mehr nachvollziehbarer Logik dabei herauskommt. Schade um die Zeit!
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Raktajino
Kosmokrat
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Allexx hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, dass die Expokratur die Thematiken dermaßen hoch hängt, dass entweder gleich das gesamte Multiversum kollabiert...

Damit wird der Weg für die kommende Expokratur bereitet, wo nur noch SF-Themen behandelt werden, die alle Fans begeistern. :D
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Tiberius
Plophoser
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ParaMag hat geschrieben:
Tiberius hat geschrieben:Wobei sich mir die Frage stellt, warum die Gäonen den drei anderen Völker überhaupt erlauben, sich so weit zu entwickeln, daß diese Transitionstriebwerke bauen können. Es wäre sicher einfacher, die Völker zu degraden, kurz bevor diese so weit sind. Eine Naturkatastrophe simulieren, die deren Entwicklung zurückwirft und fertig.

Perfide, aber relativ wirkungsvoll.
Bereitstellung von Resourcen die in absehbarer Zeit benötigt werden könnten.
Eigentlich die einzige logische Erklärung für den Aufwand. Es sei denn irgend ein neurotischer Lustgewinn, (da schüttelt's mich)

Welche Resourcen?
  • Wissenschaft und Technik der Gäonen ist überlegen, also keine technischen Geräte.
  • Erze können die Gäonen selbst abbauen, was auch schneller und effizienter sein dürfte als bei den anderen drei technisch weniger entwickelten Völkern.
  • Kanonenfutter? In einer modernen Raumflotte würde ich anderen Völkern keine eigenen Schiffe überlassen, sonst sind diese schnell mal weg. Entweder, weil diese mit den Schiffen nicht umgehen können, oder sie können so gut mit ihnen umgehen, daß sie entwendet werden. Und nachgebaut. Schiffe sind teuer, also besser mit den eigenen gut ausgebildeten Soldaten besetzen lassen. Und für Bodentruppen gilt im Prinzip das gleiche.
Also bleibt wirklich nur noch der neurotische Lustgewinn, was etwas über den Charakter so mancher Gäonen aussagt. :(
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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nanograinger
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Tiberius hat geschrieben:....
Also bleibt wirklich nur noch der neurotische Lustgewinn, was etwas über den Charakter so mancher Gäonen aussagt. :(

Ich glaube, du vergaloppierst dich da ein bisschen. Dass die Gäönen eine vom Militär (und Geheimdienst) dominierte Gesellschaftsstruktur haben, wurde im letzten Roman erläutert. Aber das Kleinhalten benachbarter Zivilisationen scheint mir alleine rein praktischen Gründen zu entspringen, und soweit es in PR 2920 geschildert wurde, reichte den Gäonen im Wesentlichen Ignorieren und Verweigern von aktiver Zusammenarbeit aus. Wahrscheinlich haben die Gäonen sogar schon mehrmals Kriege zwischen den anderen Völkern verhindert, was auch einiges aussagt.

Es deutet sehr wenig darauf hin, dass die Glossner einer Manipulation wie die Soprassiden unterlagen/unterliegen, eigentlich nur der zweimalig benutzte Begriff des "Wiederbeginns" der Zeitrechnung. Und selbst wenn dem so war/ist, dann stecken mit hoher Wahrscheinlichkeit die Thoogondu dahinter, die die entsprechende Technologie haben. Von den Gäonen gibt es in diesem Zusammenhang keine Hinweise.

Kritikaster hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Es wurde erwähnt, das die Glossner nicht das erste Mal im System waren, sondern vor 200, 400, 600 Jahren jeweils schon einmal - und anscheinend nichts mehr davon wussten. Genauso erfolglos. Daraus kam dann die Vermutung, dass es Eingriffe gab, um die Glossner (und die anderen Völker) in entsprechenden Zeitabständen primitiv zu halten.

Diese Information hatte der Perry begleitende Siganese bei seinen Spähaktionen in den fremden Rechnern beschafft. In welchem Rechner das war, wurde mir nicht so recht klar. Dass die Glossner resettet wurden ist dabei eine inkorrekte Überinterpretation (wer hat die bloß in die Welt gesetzt?). ...

Zitat S. 42 aus PR 2920 (der Siganese Arangelis spricht): " Die Gäonen von Lenleys Welt denken nicht mal an fairen Warenaustausch. Sondern sie werden weiter alles daransetzen, die Glossner klein und unterentwickelt zu halten. Wie übrigens auch die Khuluntur und die Vha, ein Volk von flugfähigen Insektoiden, das ebenfalls gute Ansätze hätte .... und ebenso wenig Chancen gegen die Restriktionen des ZSI."
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nanograinger
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MMThurner hat geschrieben:Hier schreib ich ein bißl was über meinen aktuellen Roman, "Die Gewitterschmiede". Viel Spaß beim Lesen!

https://mmthurner.wordpress.com/2017/08 ... odan-2921/

Nachdem ich den Roman und den Blogeintrag gelesen habe, scheint es mit so, als wäre bei der Recherche über Gasplaneten und der folgenden Ausgestaltung des Romans der Rest des Romanschreibens ins Hintertreffen geraten. Gut und stimmungsvoll fand ich in der Tat die Schilderung des Gasplaneten, und auch die EInführung der Nochurna war eine gute Idee, um einen sehr dünnen Plot aufzupeppen. Aber dafür ging doch auch einiges daneben.

Wie hat Gi Barr ohne besondere Hilfsmittel eine TARA zerstört und einen anderen kampfunfähig beschädigt? Wie soll das gehen?
Bitte entweder eine halbwegs plausible Erklärung dafür geben, oder eben auf das Erwähnen von TARAs verzichten.

Dann wird von Cascard Holonder das Dream Team Odin Goya, Posbi Gustav und Mitglied der Spezialeinheit Karl Marginson zusammengestellt. Okay, Gustav wird durch die Energiewale aus dem Spiel genommen. Aber über Marginsons spezielle Spezialeinheit erfahren wir nichts, und angesichts seines Verhaltens scheint es die Spezialeinheit der Hirnverbrannten zu sein. Gut, natürliche Selektion würde auch dieses Problem langfristig lösen, wenn es echte Personen wären. Aber leider können die Autoren so eine Figur jederzeit wieder aus dem Hut zaubern, und tun das auch regelmäßig. Definitiv keine Glanzleistung.

Mit dem Wächter der Gewitterschmiede Yves Strang kommt dann der Griff ins Horror-Genre. Okay für mich zur Abwechslung, und immerhin eine Wendung, wie Gi Barr wieder in die "Schuld" der Terraner kommt. Warum er sich aber so sehr aufregt, dass es im ZSI Geheimprojekte gibt, ist für mich schwer verständlich. Er ist nun mal Elitesoldat und kein Kommandeur oder Politiker. Er sollte sehr eigentlich davon ausgehen, dass man gerade ihm, der im "Außendienst" im Gondunat ist, keine Infos über solche Projekte gibt.
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Kato Aneski
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nanograinger hat geschrieben:...
Aber über Marginsons spezielle Spezialeinheit erfahren wir nichts, und angesichts seines Verhaltens scheint es die Spezialeinheit der Hirnverbrannten zu sein. Gut, natürliche Selektion würde auch dieses Problem langfristig lösen, wenn es echte Personen wären. ...

:st: :rofl:

... und wenn wir ehrlich sind ... was hat der bescheuerte Posbi in so einem hochbrisanten Kommandoeinsatz verloren ...? ... Nix ...

... aber letztlich hat ja auch Odin nix im Einsatz verloren, denn seine Kernkompetenz ist die Inkompetenz ...

... und das "Frock" war schon beim ersten Mal nicht lustig und später nur noch nervig ... es ist halt etwas anderes, wenn Dean zu Sam "Freaking .."-irgendwas sagt

... der nicht nur inkompetente sondern auch noch komplett durchgedrehte "Wächter" der Schmiede ist ein weiteres haarsträubendes Handlungsdetail ...

... glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass das ZSI keine gut strukturierte Einheit aus Ingenieuren, Wissenschaftlern und Soldaten zur Überwachung einer Werft einsetzt, die Trägerraumschiffe mit Spezialwaffen anfertigen kann? ... Die können ja gerne alle 3 Monate gegen frische Mitarbeiter ausgetauscht werden - und gut ist ...
Zuletzt geändert von Kato Aneski am 13. August 2017, 18:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Raktajino
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Entweder hat er ihm in die Eier getreten oder in einen engen Gang gelockt und dann eine Lawine ausgelöst, die den Tara ruiniert hat. Oder er hat den bösen Blick. Die Taras sind schon lange nicht mehr das, was sie mal waren.
:D
Vielleicht war es aber auch kein Tara, sondern Anansi hat aus Versehen Reinigungsroboter (die kleinen Runden, die heute schon durch die Wohnzimmer wuseln) losgeschickt.

So verständlich dein Unverständnis ist, am Besten Schwamm drüber; zwingend notwendig war die Ruinierung eines Tara aber nicht. Der Autor hätte immerhin argumentieren können, dass man nicht mit Kanonen gegen Fliegen vorgeht. Und dann wäre es menschlicher Irrtum gewesen.
<seufz seufz>
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Tiberius
Plophoser
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nanograinger hat geschrieben:Ich glaube, du vergaloppierst dich da ein bisschen. Dass die Gäönen eine vom Militär (und Geheimdienst) dominierte Gesellschaftsstruktur haben, wurde im letzten Roman erläutert. Aber das Kleinhalten benachbarter Zivilisationen scheint mir alleine rein praktischen Gründen zu entspringen, und soweit es in PR 2920 geschildert wurde, reichte den Gäonen im Wesentlichen Ignorieren und Verweigern von aktiver Zusammenarbeit aus. Wahrscheinlich haben die Gäonen sogar schon mehrmals Kriege zwischen den anderen Völkern verhindert, was auch einiges aussagt.

Es deutet sehr wenig darauf hin, dass die Glossner einer Manipulation wie die Soprassiden unterlagen/unterliegen, eigentlich nur der zweimalig benutzte Begriff des "Wiederbeginns" der Zeitrechnung. Und selbst wenn dem so war/ist, dann stecken mit hoher Wahrscheinlichkeit die Thoogondu dahinter, die die entsprechende Technologie haben. Von den Gäonen gibt es in diesem Zusammenhang keine Hinweise.

Du könntest Recht haben, denn eine Technologie zum Gedankenmanipulieren und Zurücksetzen von Völkern ist eine zu starke Waffe, als daß man sie einem eigenen Hilfsvolk überläßt. Denn manche Theorie hier im Forum lautet ja, daß die Thoogondu die Gäonen zu ihrem Hilfsvolk aufgebaut haben, ohne daß diese davon wissen.
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Oceanlover
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Die Schreibe von MMT mag ich sehr. Ich fand z. B. die Schilderung des Gasplaneten toll - wirklich gutes Kopfkino. Von dem Posbi Gustav hätte ich gern noch mehr gelesen, denn ich mag solch originelle, skurrile Teile, wie seinerzeit den getupften Fernand. Den irren Wächter hätte ich so auch nicht gebraucht und sogar als militärischer Laie stellte ich fest, dass sich Karl Marginson nicht zweckdienlich, sondern viel zu übereifrig verhalten hat. Über die Taras will ich garnicht reden. Kriegsentscheidend war das aber für mich nicht, denn davon mal abgesehen, war der Roman wenigstens spannend, so wie ich die Perry Rhodan Romane mag. Also lieber ein paar kleine Ungereimtheiten, aber spannend, als ein zwar logisch aufgebauter, aber stinklangweiliger und zäher Roman. :)
Nette Grüße
Oceanlover
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Sardonyx1
Siganese
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Das Heft hat mir gefallen. Schön das es mit dem Jupiter ähnlichen Planeten mal statt Soap Opera oder seltsamen Dimensions Phänomene ein klasisches SF Thema gab. Auf den Horror Effekt mit dem irren Cyborg am Schluss hätte ich aber verzichten können. Das passte so gar nicht zum Rest der Handlung. Aussdem wäre wenn man den Teil weggelassen hätte Platz für die Lks gewesen!
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Axo
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Jetzt bin ich gerade in der richtigen Stimmung (habe mir vor ein paar Minuten beim Putzen den Rücken verrissen), um ein paar Worte zu dem "Roman" von MMT zu schreiben. :devil:
Abgesehen von den von ihm geliebten Horrorsujets (der merkwürdige Cyborg), die ich persönlich nicht ausstehen kann (ich lese nicht ganz ohne Absicht eine SF-Serie), besteht der Roman aus einer Abfolge von unlogischen Begebenheiten und Idiotien. Da fühle ich mich an den Ausspruch eines mir bekannten Schriftstellers erinnert, der sagte: "Schreiberlinge beschreiben Idioten, Autoren beschreiben Menschen". Ich gebe dies so ungefiltert weiter, da ich um die Qualitäten eines MMTs weiß - der hat nämlich schon richtig gute Romane abgeliefert, dieser gehört leider in die Kategorie "Schade um's Geld".
Ich möchte die ganzen Einzelheiten (TARA, Injektor, Teamzusammenstellung, Einsatzspezialist, Posbi ...) hier nicht noch einmal ausbreiten (wäre schade um die - hoffentlich recycelten - Elektronen). Der Gasplanet war ok, der Rest war zum Wegwerfen. Warum für diesen "Roman" die LKS entfallen musste, wird wohl nur KNF wissen, mir entziehen sich hier die Entscheidungskriterien (es sei denn, MMT hat den Roman so spät abgeliefert, dass zum Kürzen keine Zeit mehr war - dafür sprächen die zahlreich verbliebenen Rechtschreibfehler).
Kurzum, eine für MMTs Fähigkeiten unterirdische Arbeit. Und damit lasse ich es dann auch gut sein.
Der Umgang mit Büchern bringt die Leute um den Verstand.
Erasmus von Rotterdam
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Raktajino
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MMThurner hat geschrieben:Hier schreib ich ein bißl was über meinen aktuellen Roman, "Die Gewitterschmiede". Viel Spaß beim Lesen!

https://mmthurner.wordpress.com/2017/08 ... odan-2921/

Sind denn nicht einige Voyager - Episoden zu Dämonplaneten (Klasse Y also) ausreichend ?? :D
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Raktajino
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@ Axo
Derzeit 13 fanden die Handlung sehr gut. :P
< staun staun >
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Atlanfan
Siganese
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Ich fand den Roman sehr schwach. Stimme da voll mit den Kommentaren von Kato Aneski überein.

Nach so einem Fehlversagen (den Gefangenen laufen lassen) würde jeder klar denkende Kommandant den Epsaler degradieren und ihn nicht weitermachen lassen.
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zephydia
Oxtorner
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Zunächst mal das was mir gefallen hat: MMT schafft es wieder mal das Kopfkino zum laufen zu bringen. Der Planet Byleist erwacht sozusagen in IMAX 3D zum Leben. Wie meist bei MMT toll geschrieben.

Und nun zu dem was mir nicht gefallen hat: So in etwa alles andere. Da hätten wir unsere "Helden" Odin Goya und Karl Marginson (Gustav hatte ja praktisch nichts zu tun), also wenn die beiden das beste repräsentierten was der Sicherheitsdienst der RAS TSCHUBAI zu bieten hat dann hat das ZSI wahrscheinlich mit ihrer Meinung über die LFGler recht. So eine aufgesetzte Arroganz ( von wegen zu Stolz um Gi Barr mit dem Betäubungsmittel ausser Gefecht zu setzten und dann sich auch noch allein an die Verfolgung machen wollen) soviel Inkompetenz... Den Kommandant der RT verstehe ich aber auch nicht, ist ja prima das er darauf besteht das Goya den Gäonen nicht allein verfolgt, aber warum gibt er ihm einen im wahrsten Sinne vor Angst zitternten Neuling und einen geschwätzigen Posbi (okay, der machte sich dann wenigstens beim Raumschiff putzen nützlich) mit? Also wenn dass das beste war das die RT aufzubieten hatte dann sollte Perry am besten sofort den Befehl zu Heimflug geben...
Langsam frage ich mich ob das noch zufällig ist oder ob die Autoren einen Sport daraus gemacht haben wer es schafft die am inkompetentesten agierenden Charaktere zu beschreiben...

Der Schluss mit dem durchgedrehten Steampunk-Cyborg hat mich dann nur noch genervt. Was hätte man aus dem Thema alles machen können: Ein Mensch der zum Gehirn einer eingemotteten Raumstation gemacht wurde und vor Einsamkeit langsam aber sicher verrückt geworden ist... Leider hat es nur zu Slapstick-Horror, der mich an die Sache mit den Mnemo-Korsaren erinnerte, gereicht.
Ein bißchen hatte ich das Gefühl dass dieses Heft gleichzeitig eine Hommage und eine Abrechnung mit der Frühzeit der Serie sein sollte. So eine Art: Guckt mal was für Haudraufs dass damals waren, nur waren die Figuren damals (auch die Epsaler die eigentlich meist sogar ziemlich ruhig und gelassen rüberkamen) trotzt aller Macken eben normalerweise NICHT so drauf und darum funktionierte die (vermutlich beabsichtigte) Parodie für mich nicht.

Ich fürchte die Sevcooris Handlung ist wirklich nichts für mich. Ich werde fürs erste nur noch die Romane die in der Milchstraße spielen kaufen und lesen.
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Kato Aneski
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zephydia hat geschrieben:...
Ein bißchen hatte ich das Gefühl dass dieses Heft gleichzeitig eine Hommage und eine Abrechnung mit der Frühzeit der Serie sein sollte. So eine Art: Guckt mal was für Haudraufs dass damals waren, nur waren die Figuren damals (auch die Epsaler die eigentlich meist sogar ziemlich ruhig und gelassen rüberkamen) trotzt aller Macken eben normalerweise NICHT so drauf und darum funktionierte die (vermutlich beabsichtigte) Parodie für mich nicht.

Hmm ... Du vermutest, es könnte eine Parodie auf die Blütezeit des SI sein?

... interessanter Gedanke ... :gruebel: :gruebel:

... die entscheidende Frage ist ... warum? ... Was wäre denn das Motiv? ... würde jedenfalls Holmes fragen ... ;)

... ich persönlich kann da ehrlich gesagt kein mögliches Motiv entdecken ... ich glaube die Autoren wollen einfach nur tolle Romane schreiben und schöne Geschichten erzählen ...

... aber wie gesagt ... nur meine persönliche Meinung und ich kann mich irren ... :)
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nanograinger
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zephydia hat geschrieben:...
Ein bißchen hatte ich das Gefühl dass dieses Heft gleichzeitig eine Hommage und eine Abrechnung mit der Frühzeit der Serie sein sollte......

Ich glaube, da geht die innere Verschwörungstheoretikerin mit dir durch....

Für ein bisschen Horrorflair ist MMT eigentlich immer schnell zu haben. B-)
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ParaMag
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nanograinger hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben:...
Ein bißchen hatte ich das Gefühl dass dieses Heft gleichzeitig eine Hommage und eine Abrechnung mit der Frühzeit der Serie sein sollte......

Ich glaube, da geht die innere Verschwörungstheoretikerin mit dir durch....

Für ein bisschen Horrorflair ist MMT eigentlich immer schnell zu haben. B-)


Naja, wenn das Horrorflair sein soll? Kirmes-Schreckenskabinette sind da wahrscheinlich effektiver, es hat noch nicht mal für 'nen Schmunzler gelangt.
Eher irgendwie peinlich berührt, ist das echt so gemeint? Ich war der Meinung das Persiflagen was zündendes sind!
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)
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Raktajino
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ParaMag hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
zephydia hat geschrieben:...
Ein bißchen hatte ich das Gefühl dass dieses Heft gleichzeitig eine Hommage und eine Abrechnung mit der Frühzeit der Serie sein sollte......

Ich glaube, da geht die innere Verschwörungstheoretikerin mit dir durch....

Für ein bisschen Horrorflair ist MMT eigentlich immer schnell zu haben. B-)

Eher irgendwie peinlich berührt, ist das echt so gemeint? Ich war der Meinung das Persiflagen was zündendes sind!
Nee. Konnte ich nicht erkennen. Schon das Geduze verhindert irgendwelchen Flair oder das Spielen mit vergangenen Elementen. Auch konnte ich keine Spiegelung entdecken, die zu einem Aha-Effekt geführt hätten.
Verhindert durch Überlegungen und Plänen auf beiden Seiten.
Schade eigentlich.
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Atlantis
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Einfach nur Ärgerlich. :-=
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AARN MUNRO
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Uff! Endlich komme ich hier bei diesem Roman auch zu einem Kommentar. Hatte überhaupt keine Zeit in den letzten Tagen. Der Band gefällt mir außerordentlich gut. Die äußere Umgebung ebenso wie der Epsaler und seine, von MMT überzeugend ausgebaute "Lebensphilosophie". Auch der Gäone kommt überzeugend herüber. Das Fremdleben auf dem Gasplaneten erinnerte ein wenig an das Marschiere-Viel wegen seines tollen Gigantismus. Die wenigen Haker im Band sind unwichtig; er gefällt mir außerordentlich. Gut geschrieben und dicht gepackt. ich weiß schon, warum (im Allgemeinen) MMT zu meinen Lieblingsautoren bei PR gehört. Habe das Heft (modulo Müdigkeit) in einem Zuge durchgelesen. Bei MMT kann man sich meist darauf verlassen, dass er kompakte, umfassend erdachte und auch tief beschriebene "vollständige" Werke abliefert, die gut zu lesen sind.Er gibt sich sehr viel Mühe, finde ich und das gefällt mir! Daher dreimal die Zwei!
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
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