Spoiler 2941: TEIRESIAS spricht, von Kai Hirdt

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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Grauleben
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Vermutlich haben die Thoogondu beim Auszug auch alle elektromagnetischen Emissionen feinsäuberlich zurückgebaut oder mitgenommen. Sorry, konnte ich mir nun nicht verkneifen.
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HerbertSeufert
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@Grauleben
:D :devil: :rolleyes:
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marafritsch2705
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Das gondunat ist kein gegner:-) das ist ein witz...wie die handeln und agieren und an blödheit kaum zu überbieten
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jogo
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Grauleben hat geschrieben:Vermutlich haben die Thoogondu beim Auszug auch alle elektromagnetischen Emissionen feinsäuberlich zurückgebaut oder mitgenommen. Sorry, konnte ich mir nun nicht verkneifen.

Unsinn! Die Thoogondu haben natürlich die Erinnerungen der hohen Mächte manipuliert. Hast du doch gelesen, dass sie Erinnerungen manipulieren!
Letztlich wurde ein Messenger aus Dorifer geschickt, der genau diese Dinge erledigt. Streng stringent in der PR Historie das ist, mein junger Padawan.
Denken ist wie googeln - nur krasser.
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Raktajino
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jogo hat geschrieben:
Grauleben hat geschrieben:Vermutlich haben die Thoogondu beim Auszug auch alle elektromagnetischen Emissionen feinsäuberlich zurückgebaut oder mitgenommen. Sorry, konnte ich mir nun nicht verkneifen.

Unsinn! Die Thoogondu haben natürlich die Erinnerungen der hohen Mächte manipuliert. Hast du doch gelesen, dass sie Erinnerungen manipulieren!
Letztlich wurde ein Messenger aus Dorifer geschickt, der genau diese Dinge erledigt. Streng stringent in der PR Historie das ist, mein junger Padawan.
Ist wieder einmal viel zu umständlich gedacht. :D
Wie wir gestern wieder in Erinnerung bringen durften (Die 37er), tut zum Beispiel die Sternenflotte die Mittelwelle nicht überwachen, sondern nur die überlichtschnellen Frequenzen. Also tun auch die Galaktiker sich eher mit den Hyperfrequenzen als mit elektromagnetischen Emissionen beschäftigen und so entgeht ihnen eben die thoogondischen Radio- und TV-Aktivitäten dieser Spezies.
:P
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Hopfi
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Wer Massetaster hat, kann ein Sonnensystem systematisch nach künstlichen Werkstoffen, Legierungen usw. durchmessen. Da bleibt keine Cola-Dose zurück ...
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HerbertSeufert
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@Hopfi

Doch! COLA THOO ZERO!
Genau dafür entwickelt! :D

Quasi die STEALTH VARIANTE DER THOO-COLA ...
Ohne Kalorien und Masse!

Ist aber mit etwas Suchglück auch ohne ES'sche Hilfe auffindbar!

Jetzt auch in der zeitlich limitierten PEDGONIT-EDITION. :devil:

Hohe Wertsteigerungschance gut erhaltener Dosen aus der Endphase des Gondunats Eins! :st:
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Hopfi
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Ich dachte eher an den 80iger SF-Film Enemy mine — geliebter Feind.
In diesen Roland-Emmerich-Streifen diente eine Pepsi-Dose als Beweis, dass der betreffende Planet von Menschen heimgesucht wurde ..
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Grauleben
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Wolfgang Petersen. Nicht Emmerich. Der Film passt auch gar nicht zu letzterem.
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jogo
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Einigen wir uns am Besten auf: "Die Götter müssen verrückt sein"?
War zwar eine Flasche, aber wer wird denn auch so genau sein wollen?
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Hopfi
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Grauleben hat geschrieben:Wolfgang Petersen. Nicht Emmerich. Der Film passt auch gar nicht zu letzterem.

Stimmt. Ich erinnere mich an den Film, da ich in 80igern bei einen Klassenausflug im Bavaria-Filmstudio war und dort den Film anschaute.
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Haywood Floyd
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Clark Flipper hat geschrieben:Wird diese Thread auch bereinigt? :gruebel:

... sprich: gesäubert? :unschuldig:

Wie sagte Clementine selig einst: "Nicht nur sauber, sondern rein!"
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Raktajino
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Ja, was jetzt! Gesäubert oder gereinigt! :(
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Haywood Floyd
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Frank Chmorl Pamo
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Waringer hat geschrieben:Das Konzept und die Bedeutung des heutigen Zugangscodes oder Paßwortes für Computer und Maschinen dürfte den damaligen Autoren zu der Zeit auch nicht richtig geläufig gewesen sein. Ich stelle mir gerade eine Szene vor, in der Perry Rhodan sich einen 20stelligen Kode mit arkonidischen u. terranischen Sonderzeichen überlegt. :D Und so ist es manchmal problematisch neue Techniken plausibel in alte Romane zu integrieren, weil es evt. mit den alten Geschichten nicht vereinbar ist. In den alten Romanen gab es auch keine Holografie. Dafür gab es schräg ausgeführte Teleskoplandestützen, die angeblich federten und Torbogentransmitter. Alles Einrichtungen, von denen man sich in der modernen Serie aus verständlichen Gründen inzwischen getrennt hat.


Besondere Authorisierungen hat es immer in der Serie gegeben. Das täte mir nicht weh.
Was mir sauer aufstieß ist die Erklärung, warum. Man fand es so geil, einen zu allem Bemächtigten Großadministrator zu haben, dass man deswegen jedes Schiff der Flotte (und wer weiß was sonst noch) damit ausstattete.
Mit sowas gibt man dem unseeligen Tenor der unseeligen Monitor-Sendung noch irgendwie Recht.
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Frank Chmorl Pamo
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Waringer hat geschrieben:Und jetzt kommt der beste Punkt. Ist das herrlich! Das niemand den Zusammenhang bemerkt hat? Es geht in diesem Fall nicht darum was in der Serie steht, sondern was nachträglich hinzugefügt wird. Die Autoren wollen nachträglich mit der „Adminstrativen Priorität“ eine neue Erinnerung in der Serie, in Rhodan und beim Leser etablieren. Habt ihr denn überhaupt nicht die Komik dahinter begriffen? Die Autoren machen etwas, was die Thoogondu praktizieren: DAS ist Re-Engrammierung! Denn es wird nachträglich eine künstliche Erinnerung implantiert. Herzlichen Glückwunsch zur Re-Engrammierung. ;)


Das ist für mich nur eine traurige Entwicklung. Kein Autor, der dabei "Aua" geschrien hat?
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jogo
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Waringer hat geschrieben:Und jetzt kommt der beste Punkt. Ist das herrlich! Das niemand den Zusammenhang bemerkt hat? Es geht in diesem Fall nicht darum was in der Serie steht, sondern was nachträglich hinzugefügt wird. Die Autoren wollen nachträglich mit der „Adminstrativen Priorität“ eine neue Erinnerung in der Serie, in Rhodan und beim Leser etablieren. Habt ihr denn überhaupt nicht die Komik dahinter begriffen? Die Autoren machen etwas, was die Thoogondu praktizieren: DAS ist Re-Engrammierung! Denn es wird nachträglich eine künstliche Erinnerung implantiert. Herzlichen Glückwunsch zur Re-Engrammierung. ;)


Das ist für mich nur eine traurige Entwicklung. Kein Autor, der dabei "Aua" geschrien hat?

Sowas... Es schert niemanden...!
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Verkutzon
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Waringer hat geschrieben:Das Konzept und die Bedeutung des heutigen Zugangscodes oder Paßwortes für Computer und Maschinen dürfte den damaligen Autoren zu der Zeit auch nicht richtig geläufig gewesen sein. Ich stelle mir gerade eine Szene vor, in der Perry Rhodan sich einen 20stelligen Kode mit arkonidischen u. terranischen Sonderzeichen überlegt. :D Und so ist es manchmal problematisch neue Techniken plausibel in alte Romane zu integrieren, weil es evt. mit den alten Geschichten nicht vereinbar ist. In den alten Romanen gab es auch keine Holografie. Dafür gab es schräg ausgeführte Teleskoplandestützen, die angeblich federten und Torbogentransmitter. Alles Einrichtungen, von denen man sich in der modernen Serie aus verständlichen Gründen inzwischen getrennt hat.


Besondere Authorisierungen hat es immer in der Serie gegeben. Das täte mir nicht weh.
Was mir sauer aufstieß ist die Erklärung, warum. Man fand es so geil, einen zu allem Bemächtigten Großadministrator zu haben, dass man deswegen jedes Schiff der Flotte (und wer weiß was sonst noch) damit ausstattete.
Mit sowas gibt man dem unseeligen Tenor der unseeligen Monitor-Sendung noch irgendwie Recht.


Band 1000, Seite 61, rechte Spalte oben. Zitat:
LFT Roboter besassen Rhodans IV-Muster und waren so programmiert, dass sie dessen Dominanz in fast jedem Fall anerkennen mussten. Zitat Ende.
Wenn das für (fast) alle Roboter gilt, müsste diese Regel eigentlich auch für Grosspositroniken Standard sein. Rhodans „Dominanz“ gegenüber technischen Systemen war schon in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts in der Serie verankert.
Homunk zog ein Etui aus der Tasche und klappte es auf. Ein sinnverwirrendes Strahlenmuster leuchtete Kendall und Logan entgegen. Franklin kannte es und holte tief Luft. „Das Rhodan-Zeichen...“, stammelte er.
H. G. Ewers / Das System der Traumsänger
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Harzzach
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Besondere Authorisierungen hat es immer in der Serie gegeben. Das täte mir nicht weh.
Was mir sauer aufstieß ist die Erklärung, warum. Man fand es so geil, einen zu allem Bemächtigten Großadministrator zu haben, dass man deswegen jedes Schiff der Flotte (und wer weiß was sonst noch) damit ausstattete.
Mit sowas gibt man dem unseeligen Tenor der unseeligen Monitor-Sendung noch irgendwie Recht.

Tut man das? Ich empfinde das als gutes Argument FÜR Rhodans Entscheidung das Solare Imperium nach Abzug der Laren nicht wieder aufzubauen, sondern es mit der LFT mal auf andere Weise anzugehen. Gerade WEIL ihm dieser Personenkult auf den Sack ging und er kein Interesse an dieser Machtfülle hatte. Dass dieser alte Personenkult ihm aber nun äusserst nützlich war, ist für mich eine feine Ironie der Geschichte.
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nanograinger
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Waringer hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Witzige Polemik, aber leider unzutreffend. Es wurde lediglich in einer der vielen Lücken der großen PR-Erzählung eine weitere Facette hinzugefügt, die in diesem Fall absolut ins Bild passt. "Überrangcodes" der einen oder anderen Art gibt es in PR zuhauf, die „Administrative Priorität“ ist lediglich eine weitere Variante davon.

Danke, für den vollkommen berechtigten Einwurf. Das zeigt wieder einmal, dass man nur durch kritisches Hinterfragen interessante Zusammenhänge aufdecken kann.

Genauso sehe ich auch dein Posting hier. Aber ich stimme nur bedingt mit deinen Überlegungen überein.
Waringer hat geschrieben:Handelt es sich bei den „Überrangcodes“ nicht um eine relativ neumodische Erfindung?
Ihr dürft nicht vergessen, dass es zu Zeiten des Solaren Imperiums keine hyperintelligenten, sprechenden Bordcomputer gab. Das waren bessere Taschenrechner. Auch die MARCO POLO besaß so etwas nicht. Das waren die sechziger Jahre, die Zeit der Lochstreifen und Relais. Zu Zeiten des Solaren Imperiums kann ich mich nur an 2-3 Begebenheiten erinnern, immer im Zusammenhang mit Stationen, an denen eine Art Identifikation erfolgte: Atlan und das arkonidische Robotgehirn, das Venusgehirn und die Übergabe OLD MANs, wobei diese Übergabe eher biologischer Natur war.

Deine Beispiele sind auch die, die mir sofort eingefallen wären. Aber du wirst nicht abstreiten können, dass die Zeit des SI (und davor) sowohl auf Seiten der Terraner als auch (noch mehr) ihrer Gegner von starken Hierarchien geprägt war. Und in Hierearchien sticht der Ober den Unter, egal, ob die Kommunkation verbal, schriftlich oder per eingetippten Code funktionierte (und das umfasst sowohl die biologischen als auch die positronischen Befehlsempfänger).
Wenn ich richtig erinnere wahr übrigens sowohl mit der Venuspositronik als auch mit dem Robotregenten eine sprachliche Kommunikation möglich (sie sprachen natürlich mit "seelenloser" Stimme). Von Homunk brauchen wir gar nicht zu reden.
Waringer hat geschrieben:Die Situationen wo Terraner oder Rhodan dagegen die Kontrolle über ihr Raumschiff verloren haben, sind Legion. Ein konkretes Beispiel: In der Nr. 251 (Armee der Biospalter) wird die CREST III von den Biospaltern angegriffen und eingenommen. Rhodan kann mit Hilfe von Gucky fliehen. Warum hat Rhodan damals nicht einen Überrangcode angewendet und die CREST III gesperrt? So konnten die Biospalter damit zu ihrem Heimatplaneten fliegen. Erstens, weil es ihn nicht gab und zweitens, weil es für die weitere Geschichte kontraproduktiv gewesen wäre.

Zweiteres würde ich sehr stark vermuten, diese Geschichte ist sowieso nicht gerade ein Highlight der Glaubwürdigkeit. Das ändert aber nichts an den allgemeinen Überlegungen oben.
Waringer hat geschrieben:Viel schlimmer noch! Die spätere Idee des sogenannten Autorisationscodes (authorization code) ist eine Erfindung der Neuzeit und stammt vermutlich gar aus anderen Serien (STAR TREK), wo es exzessiv verwendet wurde:
http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Autorisationscode
(Das kommt halt davon, wenn man zuviel STAR TREK sieht. ;))

Auch Star Trek hat das nicht erfunden, nehme ich mal stark an. Zugangscodes kamen mit den Time-Sharing und Multi-User Computern der 60er Jahre und schon lange davor waren solche Dinge vorgedacht.
Waringer hat geschrieben:Das Konzept und die Bedeutung des heutigen Zugangscodes oder Paßwortes für Computer und Maschinen dürfte den damaligen Autoren zu der Zeit auch nicht richtig geläufig gewesen sein. Ich stelle mir gerade eine Szene vor, in der Perry Rhodan sich einen 20stelligen Kode mit arkonidischen u. terranischen Sonderzeichen überlegt. :D

Siehe oben. Dem Otto-Normalverbraucher dürfte die Idee von Zugangscodes vielleicht nicht geläufig gewesen sein, aber SF-Autoren schon. Und dir ist sicher klar, dass Perry in diesem Roman auch keinen 20-stelligen Zugangscode eintippt, sondern einfach sagt, "Ich berufe mich auf Administrative Priorität". Die Identifikation seiner Person (die Authorisierung) erfolgte eben nicht über einen Zugangscode, sondern über eine Mischung von Identikation der Person und "Spracheingabe". Das war effektiv beim Robotregenten nicht viel anders. Die im Roman geschilderte Situation entpricht also der damaligen Zeit (zumindest im Prinzip).
Waringer hat geschrieben:Und so ist es manchmal problematisch neue Techniken plausibel in alte Romane zu integrieren, weil es evt. mit den alten Geschichten nicht vereinbar ist. In den alten Romanen gab es auch keine Holografie. Dafür gab es schräg ausgeführte Teleskoplandestützen, die angeblich federten und Torbogentransmitter. Alles Einrichtungen, von denen man sich in der modernen Serie aus verständlichen Gründen inzwischen getrennt hat.

Holografie ist eine "Erfindung" der 50er Jahre (sogar schon der 40er, wenn man es genau nimmt, Gabpr 1947 Nobelpreis 1971). Höchstwahrscheinlich war sie Scheer und Co. bekannt, denn was sind die "Projektionen" von ES auf Wega und Wanderer nichts anderes als Holografie?
Waringer hat geschrieben:Zurück zum Thema: nachträgliche Erinnerungen, Glaubwürdigkeit und Plausibilität. Ich denke, dass nachträglich eingefügte Erinnerungen ein interessantes Thema bzw. Problematik innerhalb der Serie darstellen. Wurde nicht auch in „Terminus“ eine Erinnerung später hinzugefügt? Und sind die Autoren nicht schelmisch genug sind, so etwas zu praktizieren, wenn sie es wollten, eine (Re-)Engrammierung des Lesers?

Deine Interpretation solcher Dinge als (Re-)Engrammierung des Lesers ist (ich wiederhole mich) amüsant, aber der Vorgang der Beschreibung von früheren Ereignissen ist, wie du selbst unten bemerkst, praktisch so alt wie die Serie (spätestens die Einführung der Lemurer ist ein eklatantes Beispiel, und dann kommen die Haluter/Uleb, die Cappins, der Schwarm usw.). In deiner Interpretation dieser literarischen Knstgriffe als ( Re-)Engrammierung nimmst du nun das aktuelle "Modewort" dafür auf, früher gab es Hypnos, Suggestoren und den Psycho-Strahler.
Waringer hat geschrieben:Wie kommen die überhaupt auf so etwas? Philip K. Dick und seine Romane (Total Recall, Blade Runner etc.)?

Wäre sicher nicht die schlechteste Inspirationsquelle. Aber die (Re-)Engrammierung durch die Thoogondu geht weit über dies hinaus. Übrigens gab es mal J'ii Nevever, die Träumerin von Puydor, die etwas Ähnliches auch konnte.
Waringer hat geschrieben:Ich fände es amüsant, wenn man vielleicht auf diese Weise die „Solaristen“ unter den Lesern „bestrafen“ wollte. Nicht umsonst werden an dieser Eingangs erwähnten Textstelle im Roman mehrere Begriffe mit negativer Konnotation (Nebenbedeutung), wie „Personenkult“ etc. verwendet . (Aber auch einen „Personenkult“ gab es damals nie. Voltz hätte so etwas nie geschrieben. Siehe auch Nr. 419).

Natürlich gab (und gibt) es den Personenkult. Erinnere dich mal an die Heiko Anrath-Story. Und wer hat "Ein Mann wie Rhodan" geschrieben? Richtig, William Voltz. Und wer hat in PR 1000 Perry Rhodan zum "Terraner" ernannt und ihn als Ritter der Tiefe über (fast) alle anderen "erhoben"? Ja, William Voltz.
Waringer hat geschrieben:Jedenfalls handelt es sich bei der AdPri um ein nachträglich hinzugefügtes Engramm bei Rhodan und dem Leser, also eine später hinzugefügte Gedächtnisstruktur. (Die Autoren könnten, wenn sie wollten, sich die furchtbarsten Erinnerungen ausdenken und diese in die Serie integrieren. Man könnte auch eine Erinnerung erfinden, dass das SI mal einen Planeten mit Einhörnern, Delphinen und Kuschelbären vernichtet hat.)

Sorry, das ist billige Polemik. Die heutigen Autoren haben das ZSI als (Zerr-) Spiegel des SI entworfen und das trifft sehr genau ins Schwarze..
Waringer hat geschrieben:...
Wie sagt man so schön: Gemeinsame Erinnerungen verbinden. Nehmen wir an, Rhodan erinnert sich an den verloren gegangenen Flottentender DINO III. Kennen wir, denn wir waren damals „dabei“. Die Geschichte hat ein Engramm bei uns hinterlassen. Warum ich DINO III erwähne? Die Geschichte der DINO III und OLD MANs ist die Geschichte der ORION und des ZSIs. In beiden Fällen geht in der Vergangenheit ein Raumschiff verloren und kehrt als Problem oder Geschenk zurück. Der Unterschied besteht darin, dass die Geschichte der ORION nachträglich hinzugefügt wurde und als Rückblick Jahrzehnte später erzählt worden ist. Unter nachträglich eingefügten Erinnerungen oder Handlungen leidet die Plausibilität und emotionale Verbundenheit ein wenig.

Hier stimme ich vollkommen zu. Natürlich ist es besser, wenn man irgendwann etwas durch einen Roman oder auch einen Teil eines Romans frühzeitig einfließen lassen kann, um es später aufzugreifen. DINO III und OLD MAN waren nahe genug beisammen, um jedem (damaligen) Leser in Erinnerung zu sein. Wunderbar, das machen die heutigen Autoren auch. Aber natürlich gibt es auch genügend solche Fälle, in denen dann die Planung zukünftiger Zyklen sich änderte, und solche Aspekte im Sande verlaufen und nie aufgegriffen werden.

Ich sehe aber nicht, wie du den Autoren heute vorwerfen kannst, dass sie die ORION und die AdPri nicht Anfang der 70er eingeführt haben. B-)
Waringer hat geschrieben:Nicht, dass man mich falsch versteht, es handelt sich hierbei nicht um eine Kritik, sondern im Prinzip nur um eine Erörterung der verzickten Problematik für die Autoren und was das für Auswirkungen beim Leser hat.

Du wirst aber durchaus falsch verstanden, wie die Diskussion, die deinem Posting folgte, gezeigt hat. B-)
Waringer hat geschrieben:Die Vorteile nachträglich hinzugefügter Erinnerungen u. Handlungen liegen wohl darin, dass man sich im Prinzip alles ausdenken kann was man will und es absolut überrraschend geschieht.

Nein, das ist eine ziemlich maßlose Übertreibung. Im konkreten Fall wäre nicht gegangen, wenn die ORION ein Schiff voller Hippies gewesen wäre, die sich einfach aus dem Chaos der verdummten MS zurückziehen wollten. Die beschriebene Story um die ORION und das ZSI ist meines Erachtens tief in der damaligen Handlung und auch dem "Spirit" der damaligen Serie verankert. Das geht bis in die Details wie den Schiffsnamen BOUNT TERHERA. Und selbst die Thoogondu passen in den Rahmen, der durch ES und seine verschiedenen "Favoritenvölker" gegeben ist.
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Kai Hirdt
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Waringer hat geschrieben:(Die Autoren könnten, wenn sie wollten, sich die furchtbarsten Erinnerungen ausdenken und diese in die Serie integrieren. Man könnte auch eine Erinnerung erfinden, dass das SI mal einen Planeten mit Einhörnern, Delphinen und Kuschelbären vernichtet hat.)


Müssen wir gar nicht. An der Story ist EA 42 nah genug dran.
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Kritikaster
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Kai Hirdt hat geschrieben:
Waringer hat geschrieben:(Die Autoren könnten, wenn sie wollten, sich die furchtbarsten Erinnerungen ausdenken und diese in die Serie integrieren. Man könnte auch eine Erinnerung erfinden, dass das SI mal einen Planeten mit Einhörnern, Delphinen und Kuschelbären vernichtet hat.)


Müssen wir gar nicht. An der Story ist EA 42 nah genug dran.

Nur gut, dass die Engrammierungen bei den meisten von uns schon so blass sind. Und das sollten sie am besten auch bleiben, so dass ich auf keinen Fall nachschauen werde, worum es bei deiner Bemerkung nun genau geht. 8-)
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Ce Rhioton
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Man könnte auch eine Erinnerung erfinden, dass das SI mal einen Planeten mit Einhörnern, Delphinen und Kuschelbären vernichtet hat.)


Müssen wir gar nicht. An der Story ist EA 42 nah genug dran.


Niemand erinnert sich noch an die
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Nonus


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Die Zeit bleibt Sieger
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nanograinger
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Kritikaster hat geschrieben:
Kai Hirdt hat geschrieben:
Waringer hat geschrieben:(Die Autoren könnten, wenn sie wollten, sich die furchtbarsten Erinnerungen ausdenken und diese in die Serie integrieren. Man könnte auch eine Erinnerung erfinden, dass das SI mal einen Planeten mit Einhörnern, Delphinen und Kuschelbären vernichtet hat.)


Müssen wir gar nicht. An der Story ist EA 42 nah genug dran.

Nur gut, dass die Engrammierungen bei den meisten von uns schon so blass sind. Und das sollten sie am besten auch bleiben, so dass ich auf keinen Fall nachschauen werde, worum es bei deiner Bemerkung nun genau geht. 8-)

EA 42 ist ein Tippfehler, nehme ich an. Kai Hirdt meint sicher PR 2941, also seinen hier diskutierten Roman. Und wenn er seinem Teilzitat aus Waringers Posting den Satz "Jedenfalls handelt es sich bei der AdPri um ein nachträglich hinzugefügtes Engramm bei Rhodan und dem Leser, also eine später hinzugefügte Gedächtnisstruktur" auch noch zitiert hätte, wäre es vielleicht auch für dich klar. Kannst aber auch mein Posting oben lesen, da steht Ähnliches drin.

Kurios finde ich auch folgenden Aspekt: Die AdPri ist ja kein notwendiges Konstrukt für den Roman. TEIRESIAS könnte auch ohne AdPri Perry seine Antworten und Hinweise geben, er ist ja offensichtlich sein eigener Herr (zumindest ist er weder seitens Somerset oder Dannan in dieser Sache weisungsgebunden). Und auch die Schlussszene, bei der via AdPri die Waffen der ARTEMIS blockiert werden, hätte sich anders lösen lassen (ganz klassisch mittels einem weiteren Gäonen, der sich gegen Dannan auflehnt, oder auch via Fernblockade seitens TEIRESIAS).

Die AdPri ist also ein Konzept, das entweder Kai Hirdt oder die Expose-Autoren eingebaut haben, weil sie (meiner Meinung nach richtigerweise) glaubten, dass es zur Geschichte des SI jener Zeit passt, und vermutlich auch, dass Leser, insbesondere die "Solaristen" (wie Waringer sie nennt), diesen Aspekt goutieren würden, weil ja ständig nach entsprechenden "Erklärungen" gerufen wird (ähnlich sieht es auch bei der Abwesenheit von Artefakten der Thoogondu in der MS aus).

Aber wie man sieht kann man es niemals jedem recht machen.
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Wintermute
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nanograinger hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Kai Hirdt hat geschrieben:
Waringer hat geschrieben:(Die Autoren könnten, wenn sie wollten, sich die furchtbarsten Erinnerungen ausdenken und diese in die Serie integrieren. Man könnte auch eine Erinnerung erfinden, dass das SI mal einen Planeten mit Einhörnern, Delphinen und Kuschelbären vernichtet hat.)


Müssen wir gar nicht. An der Story ist EA 42 nah genug dran.

Nur gut, dass die Engrammierungen bei den meisten von uns schon so blass sind. Und das sollten sie am besten auch bleiben, so dass ich auf keinen Fall nachschauen werde, worum es bei deiner Bemerkung nun genau geht. 8-)

EA 42 ist ein Tippfehler, nehme ich an. Kai Hirdt meint sicher PR 2941, also seinen hier diskutierten Roman. Und wenn er seinem Teilzitat aus Waringers Posting den Satz "Jedenfalls handelt es sich bei der AdPri um ein nachträglich hinzugefügtes Engramm bei Rhodan und dem Leser, also eine später hinzugefügte Gedächtnisstruktur" auch noch zitiert hätte, wäre es vielleicht auch für dich klar. Kannst aber auch mein Posting oben lesen, da steht Ähnliches drin.


Also das mit dem Tippfehler wage ich zu bezweifeln. EA 42 hat wirklich genug Kuschelbärchen.
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