Spoiler 2943: Monkey und der Savant,von M.M.Thurner

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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die Story des Romans? - Note 1
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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Elena
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Grauleben hat geschrieben:Das kann alles vor einem regulären Gericht geklärt werden. Zumindest bei Frl. Settember wird es schwierig mit der Verteidigung wenn man über 10 Jahre mitten im Feindesland lebt und nicht erkennt dass da was nicht stimmen kann, mit der gäonischen Legende. Exekution (Monkey), Nichtige Kammer bzw. Gedächtnisstrafe (Goldenes Reich) muss es ja nun auch nicht sein, ich bin sicher der Galaktische Gerichtshof findet etwas Angemessenes. Aber einfach so weiterwurschteln lassen als ob nichts wäre, weil sie auf einmal (ehem) "ihre Fehler erkannt haben" kanns ja nun auch nicht sein.


Okay, kann ich verstehen. Und was machen wir dann mit Toio Zindher, Bullys Frau und Mutter seiner Tochter? Die müsste dann doch auch vor ein Gericht gestellt werden. Muss das Gericht dann klären. Glaubst Du, das passiert? Ich hab da so meine Zweifel!


Pucky hat geschrieben:...
Och, etwas in dieser Art gab es schon mal ...
Ich erinnere an den Gerichtsprozeß gegen Ribald Corello, in dem mit alen erdenklichen Tricks ein Freispruch erreicht wurde (weil man Ribald für die Sextagonium-Herstellung brauchte ...). "Gekrönt" wurde das Ganze mit einer wirklich hanebüchenen Beschreibung des terranischen Gerichtssystems, verbunden mit grenzenloser Arroganz Perry Rhodans: Freispruch wird verkündet. Staatsanwalt kündigt Berufung an. PR: "Das können Sie gerne tun. Sie wissen aber, daß der neue Prozeß mit der selben Besetzung stattfinden muß wie der Jetzige. Und ich werde dafür niemals Zeit haben".
...


Was für eine tolle Rechtsprechung. Super! :sn: :sn: :sn:
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


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HerbertSeufert
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@Elena

Der Fall »Toio Zindher« ist juristisch einfacher, da das Neue Tamanium der Tefroder zum Neuen Galaktikum gehört und somit entsprechende Agententätigkeit
unter den Mitgliedsstaaten Grundzügen einer übergeordneten Gerichtsbarkeit unterliegen dürfte.
Es wurden von den tefrodischen Mutanten kriminelle Aktionen auf dem Rechtsgebiet eines anderen Mitglieds des Galaktikums durchgeführt.
Das dürfte juristisch und völkerrechtlich geregelt sein.
Grundzüge sind Agententätigkeit auf fremdem Staatsgebiet und Beihilfe zum Mord.
Zuletzt geändert von HerbertSeufert am 14. Januar 2018, 01:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Elena
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@Herbert:
Das dürfte zu regeln sein. Aber ich bezweifle eben, dass da was geschieht. Wer vergreift sich schon an der Frau von Bully?
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HerbertSeufert
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@Elena

Ich will hoffen, dass die Schilderung da konklusiv bleibt.
Vielleicht sitzt Toio ja ihre Strafe im Zeitsprung zwischen Band Nr. 2999 und 3000 ab und es wird zumindest nachträglich erwähnt, dass sie gebüßt hat.
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Raktajino
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HerbertSeufert hat geschrieben:@Augustus
Aus Sicht der USO war es keine offizielle Attacke, da es keine Kriegserklärung gab.
Das muss nun überhaupt nicht mehr kommentiert werden, weil es würde die Aussage schwächen. :D
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Elena
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HerbertSeufert hat geschrieben:@Elena

Ich will hoffen, dass die Schilderung da konklusiv bleibt.
Vielleicht sitzt Toio ja ihre Strafe im Zeitsprung zwischen Band Nr. 2999 und 3000 ab und es wird zumindest nachträglich erwähnt, dass sie gebüßt hat.


Wäre zumindest ein Kompromiss, aber leise Zweifel habe ich immer noch. Ich könnte aber mit so einem Kompromiss leben.
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HerbertSeufert
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@Raktajino
:D :st:
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Clark Flipper
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Kritikaster hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:(A)Hinzu kommt das es bestimmte allgemein verwendete Grundrechte gibt, da gibt es keine zwei Meinungen.

Ach ja, wir lesen ja Fiktion. 8-)
(A)

Nicht? :unsure:
Mir war auch so. :gruebel:
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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PJoppen
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das könnte Off Topic sein^^

Für mich hat sich die Fragestellung, ob die Autoren oder Expotarchen sich diesbezüglich Gedanken machen, spätestens damit erledigt das auf der Expedition Rohdans keine Vertreter der Galaktischen Rechtsprechung mitgenommen wurden. Oder habe ich das überlesen?.

Diese, nicht mal halbgare, Abhandlung dieses Themas wurmt mich schon die ganze Zeit. Wenn also bei einem Völkermord kein Drang besteht das schlüssig abzuhandeln, wieso kommt ihr auf den Gedanken das es bei den angesprochenen aktuellen Fällen anders sein sollte?.
aktueller Status der EA: Bild .. Die Dekonstruktion des Blues schreitet voran...

.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..
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HerbertSeufert
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@PJoppen

Ja, die Zündung der Sonne Taltaan und die Vernichtung des Planeten Mandaam mit Tod und Vertreibung der Mandaamen war noch ein ungleich größeres Verbrechen als der Angriff auf Quinto Center, denn das System war nicht mal ein militärisches Ziel.
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Mr Frost
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PJoppen hat geschrieben:das könnte Off Topic sein^^

Für mich hat sich die Fragestellung, ob die Autoren oder Expotarchen sich diesbezüglich Gedanken machen, spätestens damit erledigt das auf der Expedition Rohdans keine Vertreter der Galaktischen Rechtsprechung mitgenommen wurden. Oder habe ich das überlesen?.

Diese, nicht mal halbgare, Abhandlung dieses Themas wurmt mich schon die ganze Zeit. Wenn also bei einem Völkermord kein Drang besteht das schlüssig abzuhandeln, wieso kommt ihr auf den Gedanken das es bei den angesprochenen aktuellen Fällen anders sein sollte?.

Danke, danke, danke! :st: :st:
Wenn sich die Expokraten mal solcher ernster Themen ernsthaft annehmen und Dinge juristisch aufarbeiten (lassen) würden, würde ich mich freuen!
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marafritsch2705
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Ein Staatenloser, der in Deutschland einen Raubüberfall verübt, wird schliesslich auch nach deutschem Recht verurteilt und in Haft genommen und kann sich nicht darauf berufen seine Herkunft wäre unbekannt und er ist damit aus der Sache raus


1. Ein us amerikaner..der hier mordet oder verbrechen begeht...muss in die USA ausgeliefert werden und darf hier nicht vor gericht gestellt werden soweit ich weiss

Die zwillinge sind aber nicht staatenlos. Die befehlstruktur wurde bis zum angriff eingehalten. Dass es neue erkenntnisse geben würde(zum angriffszwitpunkt wohl eher weniger).. dass geputscht wurde...dürften nicht bekannt sein. Und solange es keinen anderen befehlt gibt dürfen sich militärs der gäonen nur ergeben oder sich an den ranghöchsten offizier halten..was dieser befiehlt ist rechtens solange er nichts anderes befiehlt. Und wenn der keine neuen befehle von höherer stelle bekommt gilt für ihn der aktuelle befehl..der ihn erteilt wurde.

Alles andere dürfte staats und kriegsrechtlich höchstrafen nach sich ziehen. Beim militär ist man nicht beim "ich mache..was ich gerade zotal sozial halte"
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marafritsch2705
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HerbertSeufert hat geschrieben:@Elena

Ich will hoffen, dass die Schilderung da konklusiv bleibt.
Vielleicht sitzt Toio ja ihre Strafe im Zeitsprung zwischen Band Nr. 2999 und 3000 ab und es wird zumindest nachträglich erwähnt, dass sie gebüßt hat.


Vllt ist toios tat ja auch schon verjährt? Bzw..muss sie ja erstmal anheklagt werden:-) und wo kein kläger ist;da ist auch kein gerichtsverfahren.

Btw gibt es in den usa zumindest sowas wie deals mit der staatsanwaltschaft...dürfte ja ein leichtes sein..da nen deal auszufädeln.... zur not gibts halt ne elektronische fussfessel
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NEX
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Begeht ihr nicht vielleicht den Fehler, dass ihr unser heutiges Rechtsverständnis anlegt? Niemand von euch weiß, wie das galaktische Recht im Dezember 1551 NGZ (das entspricht dem Jahr 5138 unserer Zeitrechnung) aussieht. (Oder habe ich da etwas überlesen?) Wie sah unser Rechtssystem vor über 3000 Jahren aus? (Vielleicht alle Gegner massakriert und auf den Grill?).

Warum sollte es gerade unser Rechtssystem sein? Warum nicht das Blues-Recht? Warum nicht das Rechtssystem der Ferronen?
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Grauleben
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Weil es Menschen sind um die es in diesem Fall geht, und keine Blues, deren Wertesystem wir zumindest im Kern zu kennen glauben. Wenn sich die Gesetzeslage wirklich massiv von der unseren unterscheidet dann sollten die Autoren das auch so darstellen. Oder das "Perry Rhodan - die größte Science-Fiction-Serie" in "Perry Rhodan - Wildwest im Weltraum" oder "Perry Rhodan - Gesetzlos im Weltraum" abändern.
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Grauleben
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marafritsch2705 hat geschrieben:1. Ein us amerikaner..der hier mordet oder verbrechen begeht...muss in die USA ausgeliefert werden und darf hier nicht vor gericht gestellt werden soweit ich weiss


Das ist natürlich Unsinn. Oder mal wieder eine neue VT.

Im übrigen muss auch ein Soldat nicht jeden Befehl bedingungslos ausführen. Wenn er erkennt dass ein Befehl klar gegen geltendes Recht verstösst braucht er das nicht. Tut er es doch macht er sich selbst strafbar. Und ein hinterhältiger Angriff auf die USO, mit der es vorher überhaupt keine Kommunikation oder Kontakt irgendeiner Art gab, oder einen Konflikt von dem der "Gegner" überhaupt etwas wusste, ja von der Existenz des Aggressors überhaupt, fällt nur schwerlich in die Kategorie "militärischer Konflikt" sondern eher in "krimineller Überfall". Ich glaube kaum dass dies konform mit gäonischer Rechtssprechung geht. Immer unter der Prämisse natürlich, dass wir das System im Groben zu kennen glauben, denn es sind ja die selbsternannten "besseren Terraner", mit denen wir es hier zu tun haben. Dass selbst die Offiziere bis hinauf zur Admiralin das Kriminelle der Aktion nicht erkannt haben ist für mich schlicht unvorstellbar. Aber selbst dann schützt Unwissenheit nur sehr bedingt vor Strafverfolgung.
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HerbertSeufert
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@Grauleben

Aus der indoktrinierten Sicht der Gäonen war es der Beginn einer "Befreiungsaktion" von den Nachwehen des WANDERERS, z.T. noch "Undercover" !
So etwa wie: "Wir befreien mal Nordkorea vom Kommunismus!"
Im Sinne unserer gültigen Wertvorstellungen von Menschenrechten und Demokratie vielleicht sogar gerechtfertigt, aber in anderer Sicht mehr als prekär!
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Harzzach
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Elena hat geschrieben:
Pucky hat geschrieben:...
Och, etwas in dieser Art gab es schon mal ...
Ich erinnere an den Gerichtsprozeß gegen Ribald Corello, in dem mit alen erdenklichen Tricks ein Freispruch erreicht wurde (weil man Ribald für die Sextagonium-Herstellung brauchte ...). "Gekrönt" wurde das Ganze mit einer wirklich hanebüchenen Beschreibung des terranischen Gerichtssystems, verbunden mit grenzenloser Arroganz Perry Rhodans: Freispruch wird verkündet. Staatsanwalt kündigt Berufung an. PR: "Das können Sie gerne tun. Sie wissen aber, daß der neue Prozeß mit der selben Besetzung stattfinden muß wie der Jetzige. Und ich werde dafür niemals Zeit haben".
...


Was für eine tolle Rechtsprechung. Super! :sn: :sn: :sn:

Die Vorwürfe in den 70ern, die PR-Serie sei eine Verherrlichung des Faschismus, kommen ja nicht einfach so aus dem heiteren Himmel. Es gibt konkrete Textpassagen, da muss man sich schon fragen, ob dem Autor eigentlich bewusst war, was er da schrieb. Gut, es gab auch genügend Textpassagen, die in ihrer pazifistischen oder humanistischen Aussage nicht fehlzudeuten waren. Von teilweise denselben Autoren.

Ich denke daher, dass in dem Bemühen eine actiongeladene SF-Geschichte zu schreiben (und im Zwang möglichst schnell und viel zu schreiben) nicht viel gedacht wurde, nicht viel gedacht werden konnte. Denn laut den PR-Chronik-Büchern standen die Autoren gerade während des Cappin-Zyklus massiv unter Druck. Nur vier Autoren haben diesen Zyklus schreiben müssen, die zwei Romane Scheers fallen da nicht ins Gewicht. Zusätzlich gab es noch die frisch gestartete ATLAN-Serie, dann noch Taschenbücher ... man hat sich einfach keine großartigen Gedanken über solche Details gemacht. Hauptsache, es wurde irgendwie das Expose und der Abgabetermin eingehalten.
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Oceanlover
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Spitzenroman von M. M. Thurner. Besonders die Charakterisierung und Beschreibung des "Innenlebens" des Savants aus dessen Sicht ist genial und packend geschildert. Grosse Klasse. :st:
Nette Grüße
Oceanlover
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Oceanlover
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Ein Perry Rhodan Roman über die juristische Aufarbeitung von völkerrechtlichen Verbrechen würde vielleicht eine ganz neue Leserschaft erschließen, indem in juristischen Fachzeitschriften darauf hingewiesen wird. ;) Hierzu könnte vielleicht ein Jurist als Gastautor gewonnen werden, der das Konglomerat der aktuellen Rechtsprechung der unterschiedlichen Länder in die Zukunft projiziert, auf einen Mittelwert zusammenfasst und hierbei fiktiv die Rechtsauffassung der interstellaren Völker der LFT einfliessen lässt. Je trockener die Texte, umso authentischer. :unschuldig: Das wird den geneigten Leser erfreuen. :lol:

Spaß beiseite - das wird (gottseidank) wohl nicht kommen. Aber tatsächlich würde es uns Lesern gut tun, wenn wenigstens in kurzen Hinweisen erkennbar wird, dass Verbrechen überhaupt nachgegangen wird und sich die Täter, soweit greifbar, verantworten müssen.
Nette Grüße
Oceanlover
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Raktajino
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Gemäß der Definition Kriegsgefangener von wikipedia, trifft auf die Gäonen am Ehesten die Bezeichnung paramilitärische Streitkräfte zu - meine ich; guckt ihr selber unter "Kriegsgefangener" bei wikipedia. . Inwieweit die im Hintergrund befehlenden Thoogondus einen anderen Status haben, müsste noch geklärt werden, weil noch nicht nachgewiesen, dass es eine offizielle Aktion des Goldenen Reichs darstellt.

Edit:
Wobei der Status Kriegsgefangener den Vorteil hat, dass er vor willkürlicher Behandlung geschützt ist; natürlich in Abhängigkeit wie das entsprechende System damit umgeht. Während Terroristen nicht nach diesen Regeln behandelt werden.
Zuletzt geändert von Raktajino am 14. Januar 2018, 12:23, insgesamt 2-mal geändert.
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Clark Flipper
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(A)

:gruebel: Vielleicht liegt es auch einfach daran, das es den Autoren mehr darum geht eine unterhaltende Geschichte in einen in allen belangen engen Rahmen zu erzählen?
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Tennessee
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NEX hat geschrieben:Begeht ihr nicht vielleicht den Fehler, dass ihr unser heutiges Rechtsverständnis anlegt? Niemand von euch weiß, wie das galaktische Recht im Dezember 1551 NGZ (das entspricht dem Jahr 5138 unserer Zeitrechnung) aussieht. (Oder habe ich da etwas überlesen?) Wie sah unser Rechtssystem vor über 3000 Jahren aus? (Vielleicht alle Gegner massakriert und auf den Grill?).

Warum sollte es gerade unser Rechtssystem sein? Warum nicht das Blues-Recht? Warum nicht das Rechtssystem der Ferronen?


Salut,

ich glaube, dass diese Aussage ein Stück weit das Kernproblem dieser Thematik trifft. Die Diskussion ist ja, finde ich, sehr spannend und verweist auf ein spezifisches Problem der PR-Serie: Es gibt einige Bereiche des zukünftigen Lebens, die von der PR-Serie nicht oder kaum inhaltlich gefüllt werden und - seien wir ehrlich - auch nicht gefüllt werden können. "Können" meine ich vor allem mit folgendem Gedanken, dass nämlich der Aufschrei nach Langweile oder geringer Handlungsfortschritt, so vermute ich mal, sehr groß wäre, würde der Roman 2956 "Das Urteil von Terrrania" - Agenten vor Gericht. Sie wurden unschuldig schuldig." ein gesprächs- und argumentationsintensives Heft sein, welches nur die Gerichtsverhandlung und die Rechtssprechung thematisiert. Man stelle sich das vor: Ein Roman à la "Die 12 Geschworenen" oder "In der Sache Robert J. Oppenheimer" oder The judgement of Nuremberg", in welchem Ankläger und Verteidiger im Sinne des IgSgb (Intergalaktisches Strafgesetzbuch) Verantwortung oder Verteidigung suchen.
Ich glaube, dass dies nicht die "Funktion" der PR-Serie trifft.

Gleichwohl wäre es natürlich schön, wenn in den Romanen die eine oder andere Andeutung stattfinden würde, wie "Rechtssystem" zukünftlich gestaltet ist. Ein Beispiel aus einem anderen Heft zu einer anderen Zeit: Irgendwann in den 1100ern oder 1200ern gab es eine Romanfigur, die das Thema "Ehe in der Zukunft" berührte. Nämlich dergestalt, dass ausgesagt wurde, dass der Mann einen Ehe-Vertrag über einen bestimmten Zeitraum hätte und wenn dieser nicht verlängert werden würde, dann wäre die Ehe nach dem entsprechenden Zeitraum automatisch geschieden. Interessanter Gedanke, dachte ich mir damals. So kann also Ehe auch funktionieren in der Zukunft...

Warum so etwas nicht auch zum Thema "Recht in der Zukunft"?

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Raktajino
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Mag sein, dass die Autoren sich keine Gedanken zu dem Thema machen. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass wir uns keine Gedanken machen könnten, sollten, müssten oder dürften.
:P
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Grauleben
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Zumal die Leserschaft ja auch mit der Serie gealtert ist und die Ansprüch inzwischen auch in diesem Bereich höher liegen als zur Zeit Ribald Corellos (aber hey, der stand wenigstens vor Gericht...) in der Erstauflage. Rechtswissenschaftliche Abhandlungen erwartet ja auch keiner, ich zumindest nicht, nur ab und zu mal ne kurze Erwähnung dass Taten auch Folgen haben wäre schon nett.
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